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Darmstadt

25 Jahre Weltnaturerbe: Die Grube Messel

Vor einem Vierteljahrhundert wurde die Schatzkammer für Forscher zum ersten Unesco-Erbe Deutschlands.

Versteinerte Schildkröten beim Sex oder der Urahn der Pferde: Die Grube Messel in Südhessen ist für Forscher eine Schatzkammer. Vor 25 Jahren wurde das Areal zum ersten Unesco-Weltnaturerbe Deutschlands. In dem meterdicken, feingeschichteten Ölschiefer erzählen Fossilien, wie die Welt vor 48 Millionen Jahren aussah. Sie ist eine der reichsten Säugetier-Fossilien-Lagerstätten der Welt. Im Besucherzentrum, in dem Marie-Luise Frey, Geschäftsführerin der Welterbe Grube Messel gGmbH (Bild) steht, ist ein fossiles Urpferdchen, einer der wertvollen Funde, ausgestellt. Mit der Anerkennung als Welterbe steht die Grube mit dem Yellowstone-Nationalpark, dem Grand Canyon oder den Galapagosinseln auf der gleichen Stufe. Gesellschafter sind das Land mit 65 Prozent, die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung mit 25 und die Stadt Messel mit 10 Prozent.

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