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Piktogramme in Bussen und Bahnen zeigen an, wer wo Platz findet.

Verkehr

Entspannteres Miteinander in Bussen und Bahnen in Darmstadt

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Mit Plakaten und Piktogrammen werben die Verkehrsbetriebe Dadina und Head Mobilo in Darmstadt für ein entspannteres Miteinander in Bussen und Bahnen. 

Eine neue Kampagne der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation Dadina und von Heag Mobilo wirbt für ein besseres Miteinander in Bussen und Bahnen. Ziel sei es, die Regeln für die Mitnahme von Fahrrädern deutlicher als bislang zu kommunizieren, teilen die beiden Unternehmen mit.

Die Fahrradmitnahme in Bussen und Bahnen sei in Darmstadt und im Kreis kostenlos erlaubt. Doch immer wieder komme es zu Konflikten, heißt es zur Begründung. Denn Rollstuhlfahrer oder Fahrgäste mit Kinderwagen hätten Vorrang. Außerdem sei die Anzahl der Fahrräder in Bussen und Straßenbahnen auf maximal zwei pro ausgewiesener Aufstellfläche begrenzt.

Zentrales Motiv der Kampagne ist ein Herzsymbol. „Uns war es wichtig, nicht mit erhobenem Zeigefinger zu kommunizieren, sondern eine Ansprache zu finden, die an ein gutes Miteinander appelliert“, sagt Christel Fleischmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzende der Dadina. Dafür stehe auch der ergänzende Slogan „Fair fährt vor“.

Die Kampagne wird in allen Bussen und Bahnen und auf Plakaten an Haltestellen sichtbar. Zudem werden Servicekräfte auf die Regeln in Bussen und Straßenbahnen aufmerksam machen.

Bei Heag Mobilo gibt es zudem neue große Piktogramme für Rollstuhlfahrende, Kinderwagen und Radfahrende an Türen von Bussen und Bahnen. Sie geben Fahrgästen schon beim Einsteigen darüber Auskunft, wer wo einsteigen darf. Gibt es mehrere Aufstellflächen im Fahrzeug, werden die verschiedenen Nutzergruppen voneinander getrennt.

Bis alle Busse und Bahnen im Dadina-Gebiet mit dem Motiv und den Piktogrammen gekennzeichnet sind, werde es noch etwas dauern, teilt das Unternehmen mit.  

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