Das sanierte Herrngartentor in der Innenstadt. 
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Das sanierte Herrngartentor in der Innenstadt. 

Darmstadt

Das Herrngartentor in Darmstadt ist saniert

  • Stefan Simon
    vonStefan Simon
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Dezernentin Barbara Akdeniz fordert mehr Rücksicht auf Grünflächen im Park in Darmstadt.

Die Sanierung des Herrngarten-Westtors an der Frankfurter Straße auf der Höhe der Alicenstraße ist abgeschlossen. Das teilte die Stadt mit.

Laut der Darmstädter Grünflächendezernentin Barbara Akdeniz (Grüne) kostete die Sanierung rund 42 500 Euro. Die Ausbildungskolonne des Grünflächenamtes werde in den nächsten Tagen noch das Natursteinpflaster im Torbereich an die neue Sandsteinschwelle anpassen.

„Die nun abgeschlossene Sanierung stärkt die Bedeutung des Tores an dieser wichtigen Stelle“, sagte Akdeniz. „Das Metalltor war in die Jahre gekommen. Abgeplatzte Beschichtungen und Rost haben dem Stahl zugesetzt. Vor allem waren die Sandsteinpfeiler des Doppelflügels nicht mehr stabil.“ Vor zehn Jahren riss einer der Pfeiler und wurde nahezu komplett erneuert.

„Die jetzt abgeschlossene Sanierung legte den Fokus auf die Reparatur des ebenfalls gerissenen zweiten Pfeilers sowie die Aufarbeitung der Metallteile. Nach den Vorgaben der Denkmalpflege sollte beim Pfeiler möglichst viel vom ursprünglichen Material und den Bearbeitungsspuren erhalten bleiben“, sagte Akdeniz.

Wie die Stadt weiter mitteilte, stünde das Tor symbolisch für die Offenheit und die Zugänglichkeit des Parks für alle Darmstädterinnen und Darmstädter. „Ich möchte die Gelegenheit auch nutzen, nochmals an alle Nutzenden des Herrngartens mit den Grünflächen und Bepflanzungen sorgsam und umzugehen“, appellierte Akdeniz an die Darmstädterinnen und Darmstädter.

Aktuell sei eine hohe Nutzung zu verzeichnen, die überwiegend im Einklang mit der Natur erfolge. Es werde aber auch viel Müll hinterlassen. Auch Bäume und Pflanzen litten darunter. „Das ist nicht hinnehmbar“, sagte sie.

Akdeniz sagte abschließend: „Der Herrngarten ist ein historischer Ort der Begegnung, des Spielens, der Biodiversität, der Erholung und ein wichtiger Ausgleichsraum für das Stadtklima. Wir müssen ihn gemeinsam schützen.“

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