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Gehwegparken in Darmstadt ahnden

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Die besten acht Ideen im Bürgerhaushalt 2.0 in Darmstadt sind ausgewählt.

Die erste Runde des Bürgerhaushalts 2.0 in Darmstadt ist beendet. Bis zum Ende der Abstimmungsphase Mitte Mai hatten sich knapp 3400 Nutzer auf der Plattform da-bei.darmstadt.de registriert. 175 Vorschläge habe es in der Kategorie „Unser Vorschlag für die Politik“ gegeben, teilt die Stadt mit. Auf diese Vorschläge entfallen 10 861 Stimmen.

Am besten kam bei den Bürgern der Vorschlag an, Gehwegparken zu ahnden. Viele wünschen sich Blumenwiesen auf öffentlichen Flächen und Tempo 30 auf den Straßen. Außerdem sind den Bürgern mehr Grün- und Blumenflächen und längere Öffnungszeiten der Hallenbäder an Sonntagen wichtig, gefolgt von dem Wunsch, den Bereich von oberer Liebfrauenstraße und Kranichsteiner Straße als verkehrsberuhigte Zone auszuweisen. Es folgt der Wunsch nach autofreien Sonntagen und Lichtverschmutzung durch Stromsparen zu meiden.

Die Stadtpolitik und die Verwaltung werden sich nun mit den Vorschlägen auseinandersetzen. Den Vorschlag, Eintrittskarten ins Staatstheater mit einer Karte für den ÖPNV zu kombinieren, hat das Stadtparlament am 16. Mai bereits beschlossen. In der Kategorie „Unser Projekt für die Stadt“ wurden zehn Projekte vorgeschlagen: ein Brotbackhäuschen im Edelsteinviertel, Workshops zur Lebensmittelwertschätzung, ein Kräuterhochbeet in Wixhausen, die Belebung des Ingelheimer Parks, Marktgespräche, eine Image-Kampagne für Kranichstein, eine offene Bibliothek für die Postsiedlung, ein Umsonst- und Leihladen, die Verschönerung der Turnhalle der Goetheschule durch die Schüler und eine Mitfahrbank an der Grube Prinz von Hessen. Eine Jury entscheidet nun über die Förderung.   

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