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Fragen zum Leben in Darmstadt

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Studierende der Hochschule Darmstadt wollen wissen, wie die Menschen Arbeit und Freizeit verbinden. Demnächst startet dazu eine Umfrage.

Mit ihrer neuen Bürgerpanel-Umfrage untersucht die Hochschule Darmstadt (h_da), wie der Arbeitsalltag so gestaltet werden könnte, dass zwischen Arbeit und Freizeit ein Gleichgewicht entsteht. Interessierte können sich ab sofort für das Bürgerpanel registrieren, die Umfrage startet Ende Januar.

Viele Menschen in der Region pendeln täglich zwischen Wohn- und Arbeitsort. Das geht zulasten der Freizeit, verursacht viel Verkehr und zentriert das gesellschaftliche Leben auf den Arbeitsort – mit negativen Auswirkungen für den Heimatort.

Das Bürgerpanel

Verantwortlichfür das Bürgerpanel ist die Hochschule Darmstadt.

Befragt werdenBürgerinnen und Bürger aus Darmstadt und Umgebung regelmäßig zu Ideen, die den Alltag der Menschen verbessern und die Nachhaltige Entwicklung in der Region voranbringen können.

Die Umfrageist Teil des Projekts „Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung“ (s:ne) der Hochschule Darmstadt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Land Hessen im Rahmen der Förderlinie „Innovative Hochschule“ gefördert wird.

Die Forschenden aus dem Projekt Systeminnovation für Nachhaltige Entwicklung (s:ne) wollen nach eigenen Angaben wissen, wie die Menschen in Darmstadt und der Region zurzeit Freizeit und Arbeitsalltag verbinden. Sie gehen unter anderem der Frage nach, wie der Arbeitsalltag durch anteiliges Arbeiten von zu Hause oder in dezentralen Gemeinschaftsbüros anders gestaltet werden könnte. Zudem möchten sie wissen, welche Erfahrungen mit Homeoffice und ähnlichen Modellen bislang gesammelt wurden.

„In unserer neuen Bürgerpanel-Befragung thematisieren wir neben derzeitigen und zukünftigen Arbeitsumfeldern auch grundsätzliche Herausforderungen wie etwa Klima- und Ressourcenschutz oder die Verkehrswende in der Region“, sagt der Leiter des Bürgerpanels, Professor Daniel Hanss. Die Hochschule Darmstadt möchte dabei untersuchen, wo die Menschen in der Region Handlungsbedarf sehen. „Je mehr Personen sich beteiligen, desto besser können wir vielfältige Bedürfnisse und Meinungen mit einbeziehen, so dass dann wirklich bedarfsgerechte Initiativen für die Region entstehen.“ diu

Interessiertekönnen sich ab sofort auf https://buergerpanel.h-da.de für das Bürgerpanel registrieren und erhalten dann Ende Januar einen Online-Fragebogen. Weitere Informationen dazu finden sich auf https://sne.h-da.de/

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