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Richard Jordan und Peter Fischer (r.).

Darmstadt

Digitalstadt Darmstadt: Neue Plattform für Eltern und Schüler

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Konkurrenz für Facebook und Whatsapp: Startup Tingtool bietet kostenloses Informations- und Diskussionsforum. Nicht nur für Eltern und Schüler.

Über die neue Plattform „schulforum.info“ sollen ab sofort die Eltern der 29 000 Darmstädter Schülerinnen und Schülern besser erreichen werden. Denn interessante Veranstaltungen für Schüler oder Eltern gibt es in Darmstadt und Umgebung viele. Doch „aus Datenschutz-Gründen dürfen wir die Eltern nicht direkt informieren“, sagte Stadtelternbeirat Richard Jordan am Montag bei der Präsentation des neuen Angebots.

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Unter schulforum.info ist die neue Plattform erreichbar. Zur Webseite des Stadtelternbeirats geht es über: https://steb-darmstadt.de

Tingtool ist eine moderierte Diskussions-Plattform, in der Veranstaltungen mit Online-Moderation verbunden werden. Gründer Peter Fischer bietet auch Workshops dazu an: www.tingtool.info

Weitere Informationen und Projekte zur Digitalstadt gibt es unter: www.digitalstadt-darmstadt.de

Dieses kam auf seine Anregung in Zusammenarbeit mit dem Start-up Tingtool und der Digitalstadt Darmstadt GmbH zustande. Bislang versandte Jordan alle Einladungen und Informationen per Mail an die Schulelternbeiräte der 43 Schulen. Die wiederum mussten sie an die Klassen-Elternbeiräte weiterleiten, über die sie dann an die Eltern gelangten – oder auch nicht, wenn Eltern etwa ihre E-Mailadressen nicht freigaben oder die gute alten Ranzenpost versagte.

Jetzt können alle Institutionen, die etwas anzubieten haben – anders als etwa auf der Webseite des Stadtelternbeirats – Termine und Informationen direkt auf der Plattform eingeben. Dafür muss man sich vorher nur vom Stadtelternbeirat einmal freischalten lassen. Bisher haben sich 15 Moderatoren eingetragen. Alle Interessierten könnten sich dann kostenlos über Termine informieren und Diskussionen verfolgen, erklärt Peter Fischer, Gründer und Geschäftsführer des Start-ups Tingtool, einem Instrument für Versammlungen und Diskussionen im virtuellen Raum.

Bislang sind etwa die Hochschul- und Berufsinformationstage oder auch Betriebsführungen von Unternehmen eingestellt. Außerdem könnten Vereine und andere Einrichtungen die Plattform für ihre eigenen Zwecke nutzen. Auch über andere Themen, etwa kleinere Mängel an Schulen, könne die Stadt so schnellere Informationen erhalten.

„Wir wollen ein Zeichen setzen: Es gibt Alternativen zu Facebook, Whatsapp und Instagram“, sagt Fischer. Der Vorteil: Die Daten blieben in Deutschland, da sie auf Servern in Köln gelagert würden. Derzeit arbeite das fünfköpfige Team von Tingtool außerdem an einer mobilen Version. Mit dem Deal, dass alle Darmstädter die Software für die Plattform kostenlos nutzen können, will Fischer für sein Unternehmen werben. Über die Grenzen von Darmstadt hinaus sei das Angebot nur für die nichtkommerzielle Verwendung kostenfrei.

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