Förderung

Digitale Medienbildung fördern

Das Projekt der Stadt Darmstadt in Kooperation mit dem Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen richtet sich an Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte.

In Zusammenarbeit mit dem in Darmstadt ansässigen Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen (MUK) will die Stadt Darmstadt die digitale Medienbildung von Kindern und Jugendlichen weiter fördern. Bereits vor vier Jahren hat die Stadt nach Angaben von Sozialdezernentin Barbara Akdeniz (Grüne) zusammen mit dem MUK das „Mediendiplom“ entwickelt, „um nicht nur Medienbildung zu vermitteln, sondern auch, um in den Dialog mit Kindern und Jugendlichen zu treten“. Bei den Gesprächen mit den jungen Menschen sei deutlich geworden, dass sie eine wesentlich intensivere Begleitung und einen Austausch im Umgang mit den vielen digitalen Angebote der Unterhaltungsindustrie benötigten.

Mit dem von der Digitalstadt Darmstadt GmbH unterstützten Projekt – dem „Haus der digitalen Medienbildung“ – sollen zunächst in den nächsten zwei Jahren mit verschiedenen Angeboten Kinder, Jugendliche, deren Eltern sowie (sozial-)pädagogische Fachkräfte und Lehrer erreicht werden. Im Projektzeitraum bis Ende 2020 stehen Fördermittel von mehr als 174 000 Euro zur Verfügung. Und bis Ende Mai 2021 könnten nochmals rund 46 000 Euro abgerufen werden.

Vorgesehen sind medienpädagogische Veranstaltungen für die jeweiligen Zielgruppen. An allen Darmstädter Grundschulen sollen etwa Medien-Praxistage organisiert werden, bei denen Kinder theoretisch und praktisch mit den Mechanismen und Wirkungsweisen der digitalen Welt vertraut gemacht werden sollen. Aber auch für Erwachsene und pädagogisches Personal wird es Angebote in Form von Fachtagen und Informationsveranstaltungen geben, um die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung voranzutreiben. Eine Internetplattform, die von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet wird, soll das Angebot ergänzen.

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