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Eines der Aufregerthemen in Darmstadt: Die geplante Bebauung im Bürgerpark.

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Darmstadt: Widerstand gegen Politik der Grünen

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Das neue Darmstädter Bündnis fordert mehr Bürgerbeteiligung, mehr Transparenz und strikte Beachtung von Umweltschutz. Die Gründung einer neuen Umweltpartei ist im Gespräch.

Gegen die Politik der Grünen in Darmstadt und Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) formiert sich Widerstand von Bürgern. Vor dem Hintergrund der Kommunalwahl 2021 steht sogar die Gründung einer neuen Umweltpartei im Raum. Das geht aus einer Pressemitteilung des neu gegründeten Bündnis der Bürgerinitiativen in Darmstadt (BBD) hervor. Daran beteiligt seien mehr als zwölf Initiativen, unter anderem BI Pro Bürgerpark, Westwaldallianz, BI Lichtwiese, IG3-Darmstadt, BI Funkmast, Bessunger Kiesgrube und Interessengemeinschaft Arheilger Bürger.

„Die Zeit des Stillhaltens ist vorbei!“, lautet eine der Kernaussagen. Deswegen hatten Vertreterinnen und Vertreter der Initiativen vergangene Woche beschlossen, künftig zusammenzuarbeiten. Grund sei „die massive Unzufriedenheit aller Initiativen mit der gegenwärtigen grünen Stadtpolitik.“

Das Bündnis kritisiert vor allem fehlende Bürgerbeteiligung und Nichtbeachtung von Umwelt- und Naturschutz. Bürger würden vor Baumaßnahmen fast nie informiert und umstrittene Maßnahmen würden zu kurzfristig bekannt gegeben, hieß es. Als Beispiele nennt BBD den geplanten Aldi-Markt in Arheilgen, die Bebauung des Bürgerparks oder den Bau eines Mobilfunkturms im Wald bei Eberstadt. Hauptkritikpunkt aller Initiativen sei die Stadtentwicklung in Zeiten des Klimawandels. „Wir werden die Grünen auf ihren eigenen Themenfeldern angreifen und diese wieder in den Fokus einer fairen, klimafreundlichen und bürgernahen Politik setzen“, so Michael Mokler von der Westwaldallianz.

Nächstes Treffendes Bündnisses am Donnerstag, 27. Februar, 19 bis 21 Uhr im VGH-Heim, Heimstättenweg 100.

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