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Mit dem „Centre for Synthetic Biology“ wird die Synthetische Biologie als ein Schwerpunkt der TU Darmstadt etabliert.

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Darmstadt: Neues Zentrum für Synthetische Biologie

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Forschung an Zellen und Organismen: Die Technische Universität gründet ein neues Zentrum für Synthetische Biologie. Mikroorganismen könnten elektrische Energie erzeugen.

Moleküle, Zellen und Organismen mit neuen Eigenschaften zu entwickeln, die in der Natur nicht vorkommen – das ist das Ziel der Synthetischen Biologie. Die Technische Universität (TU) Darmstadt hat jetzt ein Zentrum dafür gegründet.

Das „Centre for Synthetic Biology“ zeichne sich durch seine ingenieurwissenschaftliche und technologische Prägung aus, teilte die TU am Dienstag mit. So vereine es Natur- und Ingenieurswissenschaften, Informatik und Gesellschaftswissenschaften. Es stehe „beispielhaft dafür, wie die TU neue Wege auf Gebieten mit hohem Zukunftspotenzial erschließt“, sagt TU-Präsidentin Tanja Brühl. Die Anwendungsszenarien der Synthetischen Biologie reichen laut Mitteilung von intelligenten Biosensoren für die In-vitro-Diagnostik bis zur Erzeugung elektrischer Energie durch Mikroorganismen. Die entsprechenden Forschungsgruppen seien vom Land Hessen bereits mit mehreren Millionen Euro unterstützt worden.

Das Zentrum soll auch den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern und im Rahmen der kürzlich etablierten Graduiertenschule „Life Science Engineering“ Promovierende aufnehmen. cka

Zum Auftaktfindet ein internationaler Workshop am 23. und 24. April statt. Infos: www.tu-darmstadt.de/synbio

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