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Unter Beobachtung: Am Zugang von der Bismarckstraße zum Herrngarten hat die Polizei direkt neben der Drogenhilfeeinrichtung Scentral einen Anhänger mit Überwachungskameras aufgestellt.

Darmstadt

Kritik und Zustimmung für Videoüberwachung in Darmstadt

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Der Chaos Computer Club, die Datenschützer Rhein-Main, studentische Gremien der TU Darmstadt und die Fraktion Uffbasse sind gegen Kameras in der City. Die Senioren Union spricht sich indes für die geplante Anlage auf dem Luisenplatz in Darmstadt aus.

Die Kritik an einem von der Polizei im Herrngarten aufgestellten Überwachungsanhänger hält an. Nach der SPD, den Grünen und der Fraktion Uffbasse haben nun auch der Chaos Computer Club (CCC) Darmstadt, das Studierendenparlament der Technischen Universität (TU) Darmstadt, die Datenschützer Rhein-Main, die Fachschaftenkonferenz der TU Darmstadt sowie die Fachschaft Informatik an der TU Darmstadt in einem offenen Brief die Aktion der Polizei als „unverhältnismäßig und nicht zielführend“ bezeichnet. Videoüberwachungsanlagen seien „kein Allheilmittel für mehr Sicherheit“, heißt es in dem Brief.

Abgelehnt werden vom CCC, den studentischen Gremien und Uffbasse, auch der Plan, den Luisenplatz mit 15 Kameras zu überwachen. Uffbasse, der Kooperationspartner der grün-schwarzen Koalition, lehnt das Vorhaben als „überflüssig, verfehlt und deutlich zu teuer“ ab, heißt es in einer Mitteilung. Die Darmstädter Senioren Union teilte hingegen mit, angesichts der jährlich rund 150 Straftaten auf dem Luisenplatz spreche man sich für die Videoüberwachung aus.

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