Darmstadt

Darmstadt: Gleiches Recht für alle

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In Vorträgen, einer Ausstellung und einer Filmreihe wird in Darmstadt die Kriminalisierung von Homosexuellen, Bisexuellen und Transgender thematisiert.

„Verschaff mir Recht“ heißt eine Ausstellung, die ab Montag, 12. August, im Offenen Haus, Rheinstraße 31 in Darmstadt, zu sehen sein wird. Sie ist Teil der gleichnamigen Reihe mit zwei Vorträgen und Filmen über die Kriminalisierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender.

In mehr als 70 Ländern der Welt seien gleichgeschlechtliche Handlungen derzeit strafbar, heißt es in der Ankündigung. „Die Menschen werden aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Genderidentität wie Verbrecher behandelt oder müssen versteckt und in Angst leben.“ In Angst vor Geldstrafen, mehrjährige Haftstrafen oder der Todesstrafe. Die Veranstaltungsreihe thematisiere die Situation dieser Menschen und fokussiert sich auf ihre Lage in Deutschland und die Rolle der beiden großen Kirchen sowie auf die historische Entwicklung in Darmstadt.

Die Ausstellung „Verschaff mir Recht. Kriminalisierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender und die katholische Kirche“ ist bis zum 27. September zu sehen. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 10 bis 17 Uhr und Freitag 10 bis 13 Uhr. Offiziell eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 21. August, 19 Uhr.

Die zugehörigen Filme laufen im Programmkino Rex, Grafenstraße 18-20, unter „Queere Welten“, ab Montag, 19. August. Alle Filme finden sich unter evangelisches-darmstadt.de. Eintritt: 6,50 Euro. Der Vortrag „Verschaff mir Recht. Kriminalisierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender und die Kirchen“ gibt es am Montag, 28. August, 19 Uhr im Offenen Haus. Den Vortrag „Geschichte der Verfolgung und Emanzipation homosexueller Männer in Darmstadt“ am 18. September.  

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