Darmstadt

Darmstadt: „Den Frieden in unserer Stadt erhalten“

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Traditionell treffen sich die Darmstädter Religionsgemeinschaften am 8. Mai zum öffentlichen Gedenken. In diesem Jahr ist alles anders.

Am heutigen Freitag, 8. Mai, wäre es unter normalen Umständen Zeit für das öffentliche Gedenken der Darmstädter Religionsgemeinschaften an das Ende des Zweiten Weltkriegs. In diesem Jahr ist das wegen der Corona-Pandemie nicht möglich.

In einer Mitteilung der Religionsgemeinschaften heißt es, man wollte weiter alles dafür tun, „um den Frieden in unserer Stadt zu erhalten und den Frieden in der Welt zu fördern“. Das gegenseitige Kennenlernen der Religion und das gemeinsame Gespräch seien dafür wesentlich. In diesem Jahr war für die Veranstaltung das Thema „Frieden braucht Gemeinwohl“ vorgesehen – dabei sollte es um Voraussetzungen für das Gemeinwohl gehen und darum, welche Initiativen dafür förderlich sind.

Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sind unter anderem die Bahá’í Gemeinde Darmstadt, die Emir-Sultan-Moschee, die katholischen und evangelischen Dekanate, die griechisch-orthodoxe und die jüdische Gemeinde.

Unterdessen ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund für den 8. Mai zum dezentralen Gedenken auf.

DGB: Den Befreiern danken

„An Orten, die an die Opfer des Faschismus und Widerstandskämpfer*innen erinnern, sollen Schilder und Plakate den Befreiern danken“, heißt es in einer Mitteilung.

Wer möchte, kann zum Beispiel rote Nelken oder Blumensträuße an Straßenschildern niederlegen und die Aktionen über soziale Medien wie Facebook und Instagram teilen. 

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