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Gottkontakt durch beten.

Darmstadt

Darmstadt: Beten zu Coronazeiten

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Die Evangelische Kirche Hessen und Nassau versendet rund eine Million Impulsbriefe zu Ostern. Sie sollen zum beten anregen.

Wegen der Corona-Krise hat die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau die Versendung ihrer „Impulspost“ vorgezogen. Statt zur Zeit der Konfirmation werden nun schon zu Ostern rund eine Million evangelische Haushalte die himmelblaue Post erhalten. Der Titel der Initiative lautet „Gottkontakt“. Im Mittelpunkt des Schreibens steht das Gebet. Dargestellt wird, was ein Gebet heute sein kann oder in welcher Form oder Körperhaltung es stattfinden kann. Auch der Frage „Was nutzt beten?“ wird nachgegangen.

Auf einer Internetseite gibt es alle Informationen und Anregungen auch online. Die Post richte sich vor allem an die Menschen, die nicht online seien. „Es geht darum, geistliche Kraftquellen zu erschließen, die uns in dieser schwierigen Situation helfen“, sagte Kirchenpräsident Volker Jung bei der Präsentation der Initiative am Dienstag. Viele Menschen fühlten sich bedroht, manche kämpften um ihr Leben.

Wichtig für diejenigen, die alleine zu Hause oder in Heimen seien, seien zu Ostern auch die Fernseh- und Radioübertragungen der Gottesdienste. Zudem seien Seelsorger angehalten zu schauen, wie Kontakte möglich seien. Persönliche Gespräche seien sehr wichtig. Dass das Thema Kontakt derzeit so aktuell sein würde, hatten die Planer bei der Kirche, deren Verwaltungssitz sich in Darmstadt befindet, bei der Entwicklung der Initiative vor einem halben Jahr nicht auf dem Schirm. „Das war beinahe prophetisch“, sagte Pressesprecher Pfarrer Volker Rahn.

www.gottkontakt.de

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