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Darmstadt: Bauen mit Recyclingmaterial

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Alte Balken im Neubau: Ein Forschungsprojekt will Baumaterial wiederverwendbar machen.

Die Wiederverwendung von Baumaterialien ist Gegenstand eines neuen Forschungsprojekts von Technischer Universität Darmstadt (TU), Stadt Darmstadt, Landkreis Darmstadt-Dieburg sowie den Gemeinden Münster und Otzberg. Ziel ist, nicht mehr nutzbare Gebäude künftig als alternative Quelle für Baumaterialien zu verwenden. Das teilte die Gemeinde Münster mit. Dadurch soll die Umweltfreundlichkeit des Bausektors verbessert und eine zusätzliche Einnahmequelle für Eigentümer erschlossen werden. So ließen sich der Anteil neu zu produzierenden Materialien und die Kosten für die Entsorgung senken.

„Historische Holztüren oder Bodendielen, wie sie in Baumärkten nicht mehr zu finden sind, können auf diese Weise im Neubau einen neuen Lebenszyklus beginnen“, heißt es in der Broschüre zu dem Projekt unter Leitung der TU.

Auch Baumaterialien, wie Pflastersteine oder guterhaltene Holzbalken, landeten oft auf Deponien, obwohl ihre Wiederverwendung möglich wäre. Ein neues Gebäude- und Materialkataster soll die Identifizierung der Bauteile vereinfachen. Für die Vermarktung der Bauteile werde noch ein passendes Geschäftsmodell entwickelt, hieß es .  

Vorgestellt wird das Projektunter dem Titel „Wiebauin“ (Wiederverwendung von Baumaterialien innovativ) bei einer öffentlichen Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 31. Januar, 18 Uhr, im Rathaus Münster, Mozartstraße 8.

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