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Für die Öffentlichkeit geschlossen: Verwaltungsgebäude in Darmstadt.

Darmstadt

Corona in Darmstadt: Krisenstab schließt  Einrichtungen

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Krisenstab der Stadt Darmstadt: Turnhallen sollen für Blutspenden bereitstehen. Begrenzte Gästezahl für Trauungen und Beerdigungen. Vivarium und Bibliotheken ab Dienstag zu.

In Darmstadt sind von Dienstag, 17. März, an alle städtischen Verwaltungsgebäude für den Publikumsverkehr geschlossen. Das hat der Coronavirus-Krisenstab der Stadt Darmstadt am Montag beschlossen. In dringenden Fällen, beispielsweise bei unaufschiebbaren Terminsachen, sei eine telefonische Terminvereinbarung möglich. Die Online-Terminvergabe werde ebenfalls geschlossen, hieß es in einer Mitteilung der Stadt.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus weiter einzudämmen, beschloss der Krisenstab auch die Schließung der Stadtbibliothek, Stadtteilbibliotheken, des Bücherbusses und des Vivariums ab Dienstag.

Bestattungen dürfen nur noch mit maximal 30 Personen stattfinden. Trauungen werden weiterhin durchgeführt, allerdings nur mit einer begrenzten Anzahl von maximal vier externen Personen (Traupaar und zwei Trauzeugen).

Alle Senioren-Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt.

 

Corona in Darmstadt: Oberbürgermeister ruft zu Blutspenden auf 

Zudem sollen die städtischen Turn- und Sporthallen sowie die Bürgerhäuser für Blutspendetermine zur Verfügung gestellt werden. Etwa der Ernst-Ludwig-Saal, Bürgermeister Pohl-Haus, Justus-Liebig-Haus, Goldenen Löwen. Dazu hatte es aufgrund der Knappheit von Blutkonserven entsprechende Anfragen gegeben. Stabsleiter und Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) rief die Bürger dazu auf, bei der Blutspendebereitschaft nicht nachzulassen.

Corona in Darmstadt: 70 Kitakinder in Notbetreuung

Wie im Krisenstab informiert wurde, ist die Lage bei den Kitas vergleichsweise ruhig: Nach ersten Zahlen seien bisher insgesamt etwa 70 Kinder verteilt auf städtische Kitas, Freie Träger und Kirchen, aufgrund der Berufstätigkeit beider Elternteile in systemrelevanten Berufen betreut worden.

Weitere Eltern, die zu den entsprechenden Berufsgruppen gehören, sollen sich bei den Einrichtungen melden. Das Kinder- und Jugenddezernat informierte, dass bei höherem Bedarf die entsprechenden Kapazitäten vorhanden seien.

Am Montag (16. März) gab es in Darmstadt nach Zahlen des Robert Koch Instituts sechs bestätigte Corona-Fälle (Stand: 14 Uhr).

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