Darmstadt-Dieburg

Chancen für Gründer in Darmstadt-Dieburg

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In der Region Darmstadt-Dieburg werden zu wenige Unternehmen gegründet. Der Kreis will bessere Bedingungen schaffen und lässt in einem ersten Schritt eine Bedarfsanalyse erstellen.

Nach Ansicht von Experten steckt Deutschland in einer Gründermisere. Zu wenige Menschen gründen ein Unternehmen oder wählen die berufliche Selbständigkeit. Aber gelungene Existenzgründungen sind ein Indikator für die Zukunftsfähigkeit. Der Kreis Darmstadt-Dieburg möchte die Bedingungen für Gründer verbessern und hat den Transmit-Projektbereich für Versorgungsforschung, der in Gießen angesiedelt ist, beauftragt, zunächst eine Bestandsanalyse zu erstellen.

In dieser ersten Planungsphase sollen nach Angaben der Verwaltung die Ressourcen und Potenziale des Landkreises Darmstadt-Dieburg erkennbar gemacht werden. Stehen etwa Werk- und Betriebsstätten oder Läden leer? Gibt es branchenspezifische Gründungsschwerpunkte?

Auch die Frage nach der Etablierung eines Gründerzentrums im ländlichen Raum soll gestellt werden. Das soll ein Gemeinschaftswerk nicht nur der Gemeinden, der Unternehmen, Freiberufler und Gewerbetreibenden sein, sondern immer auch der Bürger, der Vereine, Kirchen und Schulen.

Vorgesehen ist eine aktive Bürgerbeteiligung. Zum Jahreswechsel wurde mit einer Online-Bürgerbefragung begonnen. Der Fragebogen steht unter www.zukunft-region.de zur Verfügung.

Die Transmit GmbH, die die Bedarfsanalyse erarbeiten soll, erschließt und vermarktet im Schnittfeld von Wissenschaft und Wirtschaft seit 1996 das Innovations-Potenzial zahlreicher Wissenschaftler aus mehreren Forschungseinrichtungen in und außerhalb Hessens. Die drei Gesellschafterhochschulen sind die Justus-Liebig-Universität Gießen, die Technische Hochschule Mittelhessen und die Philipps-Universität Marburg.  

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