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Die Proben wurden zunächst mit Antigen-Schnelltest und PCR-Tests auf das Vorkommen des Coronavirus analysiert und schließlich in einem Labor sequenziert.
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Die Proben wurden zunächst mit Antigen-Schnelltest und PCR-Tests auf das Vorkommen des Coronavirus analysiert und schließlich in einem Labor sequenziert.

Darmstadt

Corona in Darmstadt-Dieburg: Omikron-Variante auch in Südhessen angekommen

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Die Sequenzierung einer Probe hat den Verdacht bestätigt, dass sich eine Person aus Groß-Umstadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg, die kürzlich aus Südafrika zurückgekehrt war, mit der neuen Coronavirus-Mutante infiziert hat.

Darmstadt - Die Omikron-Variante des Coronavirus ist erstmals auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg nachgewiesen worden. Das hat ein Sprecher der Kreisverwaltung in Darmstadt am Dienstag (07.12.2021) mitgeteilt. Die betroffene Person, die aus Groß-Umstadt stamme und zweifach geimpft sei, habe kurz nach der Rückkehr aus Südafrika Symptome der durch das Virus ausgelösten Covid-19-Erkrankung gezeigt.

Ein positiver Antigenschnelltest sei kurze Zeit später durch einen PCR-Test bestätigt worden. Das zuständige Darmstädter Gesundheitsamt habe daraufhin die Sequenzierung der Probe in einem Referenzlabor veranlasst. Bei der Untersuchung habe sich dann der Verdacht bestätigt, dass sich die Person mit der Omikron-Variante infiziert habe.

Darmstadt: Omikron-Variante bei Reiserückkehrer aus Südafrika nachgewiesen

Der oder die Infizierte sowie die Kontaktpersonen befänden sich „in häuslicher Absonderung“. Zur Anzahl der Kontaktpersonen machte Kreissprecher Stefan Weber nur vage Angaben. Es handele sich „um einen überschaubaren Kreis an Personen“. Sie könnten die Quarantäne aber erst nach 14 Tagen mit einem negativen PCR-Test verlassen. Dieser Zeitraum könne auch nicht durch Negativtestungen verkürzt werden.

Die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) hatte die Virusvariante zuletzt als „besorgniserregend“ eingestuft. Die WHO betonte jedoch zugleich, es sei noch unklar, wie sich die neue Mutante auf den weiteren Pandemieverlauf auswirken werde.

Darmstadt: Omikron-Fälle in Hessen werden Ministerium nicht gemeldet

Auf die Frage, wie viele Infektions- und Verdachtsfälle es derzeit in Hessen gebe, antwortete das Hessische Sozialministerium in Wiesbaden auf Anfrage der FR, es bestehe „keine Verpflichtung“ der Labore oder Gesundheitsämter, dem Ministerium die Infektions- oder Verdachtsfälle mit der Omikron-Variante zu melden.

Der Corona-Ticker für Darmstadt und Südhessen

Sequenzierungsergebnisse würden von den Gesundheitsämtern direkt dem Robert-Koch-Institut in Berlin gemeldet und von diesem in der Regel donnerstags in einem Bericht veröffentlicht, der auch die Entwicklung der Virusvarianten in den einzelnen Bundesländern ausweise. Zuletzt war am 1. Dezember gemeldet worden, in Hessen habe es bislang acht bestätigte Omikron-Fälle gegeben. (Jens Joachim)

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