Mit Camille Henrots „Grosse Fatique“ eröffnet die neue Einrichtung. bild: VG Bld-Kunst

Kultur

Neuer Videoraum in Darmstadt

Unter dem Titel „Ozeanische Gefühle“ präsentiert das Landesmuseum in diesem Jahr verschiedene künstlerische Videoproduktionen.

In seinem neuen Videoraum stellt das Hessische Landesmuseum Darmstadt ab 1. Februar im monatlichen Wechsel internationale Künstlerinnen und Künstler vor. Das neue Programm wird in der Galerie der Kunst nach 1945 im zweiten Stock des Alfred Messel-Gebäudes präsentiert.

In diesem Jahr verfolgt es unter dem Titel „Ozeanische Gefühle“ einen interdisziplinären Ansatz, der die Geschichte des Darmstädter Universalmuseums einer Mitteilung zufolge seit über 200 Jahren prägt. Die Reihe zeigt Filme über die Neugierde des Menschen, seine Umwelt und die Natur zu erforschen, zu verstehen und zu gestalten.

Den Auftakt der Videoreihe „Ozeanische Gefühle“ macht der Film „Grosse Fatigue“ der in New York lebenden Französin Camille Henrot (1978 in Paris geboren). Er wurde in Venedig mit einem Silbernen Löwen ausgezeichnet. Bei „Grosse Fatigue“, die „Große Müdigkeit“ oder „Große Ermüdung“ handelt es sich laut dem Landesmuseum um ein enzyklopädisches Video, das „von dem obsessiven Forscherdrang erzählt, das Geheimnis des Lebens verstehen zu wollen“. „Mit aufpoppenden Bildschirmfenstern auf ihrem Computermonitor und einer großartigen Bilder- und Wortflut rappt sie ihre eigene durchgestylte Version der Geschichte des Universums“, heißt es weiter. Die Produktion ist bis zum 3. März zu sehen.  

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