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Darmstadt: Neuer Dachverband will Kulturvereine vernetzen

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Der Dachverband Kultur Darmstadt e.V. wurde am Wochenende gegründet.
Der Dachverband Kultur Darmstadt e.V. wurde am Wochenende gegründet. © Jula-Kim Sieber, Werkbundakademi

In Darmstadt haben sich zahlreiche renommierte Vereine zu einem Förderverein zusammengeschlossen. Bereits jetzt sind damit mehr als 1800 Menschen vernetzt.

Bei Aktivitäten im Kulturbereich braucht es „mehr Zusammenarbeit und Kooperation, um Synergien besser zu nutzen“, findet Carl-Christof Gebhardt, Vorsitzender der Freunde des Schlossmuseum Darmstadt. Der Verein ist einer der Gründungsmitglieder des neuen Dachverbands Kultur Darmstadt e.V., der vergangenen Samstag offiziell ins Leben gerufen wurde.

Für seine Mitglieder will der Dachverband ein Forum bieten, um sich auszutauschen und gemeinsame Ziele zu formulieren, etwa Aktionen und Projekte im öffentlichen Raum oder mehr Aufmerksamkeit für bestimmte Projekte. Wie es in einer Mitteilung heißt, soll ein Netzwerk von Vereinen entstehen, die sich gegenseitig unterstützen. Bereits jetzt seien mit den rund 15 beigetretenen Vereinen mehr als 1800 Mitglieder verbunden, die mit ihren Beiträgen einen „nicht unerheblichen finanziellen Beitrag“ leisten, um Zeugnisse des kulturellen Erbes Darmstadts zu bewahren.

Treffen

Runder Tisch am 16.Mai, 19 Uhr, für Mitgliedervereine und interessierte Vereine. Anmeldung: dachverband-

kultur-darmstadt@email.de

Regelmäßige Sendezeit bei Radio Darmstadt (Frequenz 103,4 MHz) immer am dritten Dienstag eines Monats 18 bis 19 Uhr. Also erstmals am 17.Mai. cka

Infos: dachverband-kultur-darmstadt.de

Unter den Gründern sind unter anderem Ehrenamt für Darmstadt, die Chopin-Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland, die Freunde der Mathildenhöhe, der Geschichtsverein Eberstadt-Frankenstein, Radar sowie Kultur einer Digitalstadt und die Werkbundakademie. Die Vereinsmitglieder seien überzeugt, genügend Erfahrungs- und Wissenspotential zu haben, um einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Entwicklung in der Stadt leisten zu können hieß es weiter. „Der Dachverband ist ein Sprachrohr der kulturengagierten Bürgerschaft“, so Gebhardt, der erster Vorsitzender des neuen Dachverbands ist. Der Verein sei nicht politisch oder institutionell gebunden, nicht kommerziell und somit unabhängig. Man verstehe sich auch als Bindeglied zwischen Bürgerschaft und Politik, erklärt Marjam Schellhaas, zweite Vorsitzende des Dachverbands.

Man habe sich vorgenommen, neue Perspektiven für die Kultur zu eröffnen. Dazu gehöre, Erwartungen an die Politik zu formulieren, um Blockaden vorzubeugen und mit der Wirtschaft in Kontakt zu treten.

Der Dachverband ist nach eigenen Angaben offen für alle gemeinnützigen freien Kulturträger und kulturfördernden Vereine in Darmstadt und will sich spartenübergreifend für eine „lebendige, vielfältige Bürgerkultur“ einsetzen. cka

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