Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Allerorten entstehen derzeit Anlaufstellen, um sich kostenlos testen zu lassen.
+
Allerorten entstehen derzeit Anlaufstellen, um sich kostenlos testen zu lassen.

Corona-Ticker für Darmstadt & Südhessen

Darmstadt: Fast Dreiviertel der Infizierten jünger als 40

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
    schließen
  • Claudia Kabel
    Claudia Kabel
    schließen

Die Inzidenzen sinken weiter, doch im Verhältnis sind immer mehr jüngere Menschen von einer Corona-Infektion betroffen. Rund um Pfingsten infizierten sich nach Angaben des Gesundheitsamtes in Darmstadt vor allem Menschen im Alter zwischen 20 und 60 Jahren mit dem Coronavirus Sars-CoV-2.

  • +++ Hier geht‘s zum neuen Corona-Ticker für Darmstadt und Südhessen +++
  • Angesichts sinkender Infektionsszahlen treten in Südhessen immer mehr Lockerungen in Kraft.
  • Bis Ende Mai mehr als 1225 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Südhessen.

+++ Aktuelle Informationen zum Coronavirus gibt es auch auf den Corona-Sonderseiten der Stadt Darmstadt, des Landkreises Darmstadt-Dieburg, des Kreises Groß-Gerau, des Kreises Bergstraße, des Odenwaldkreises sowie des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Covid-19-Fallzahlen in Südhessen - Stand: 27.05.2021 - 20.00 Uhr (Quellen: Robert-Koch-Institut, *Stadt Darmstadt/Kreise)

Stadt/KreisNeuinfektionen / 7 Tage7-Tages-Inzidenz**TodesfälleInfiziert seit 03/2020
Darmstadt13 / 7144,4147 (-)5.716
Darmstadt-Dieburg28 / 9933,2306* (+2)10.936*
Kreis Groß-Gerau41 / 17061,7285 (+1)13.826
Kreis Bergstraße41 / 11341,8322 (+2)10.872
Odenwaldkreis7 / 5051,7168 (+1)4.371

**Berechnet als Anzahl der Fälle per 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner

+++ Hier geht‘s zum neuen Corona-Ticker für Darmstadt und Südhessen mit den Meldungen ab dem 28. Mai 2021 +++

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gilt die zweite Lockerungsstufe

Update vom Donnerstag, 27.05.2021, 19.45 Uhr: Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Darmstadt-Dieburg an diesem Donnerstag den fünften Tag in Folge unter dem Wert von 50 geblieben ist, gelten von Freitag, 28. Mai, an die Corona-Regeln der Stufe 2 des hessischen Lockerungsplans. Das hat der Landkreis am Donnerstag mitgeteilt.

Landrat Klaus Peter Schelhlaas (SPD) äußerte: „Die zweite Stufe des hessischen Corona-Plans eröffnet uns wieder mehr Möglichkeiten. Wir können uns in diesem weiteren Schritt ein stückweit an eine Normalität herantasten. Die Freiheiten, die wir dadurch erhalten, bedeuten aber auch mehr Eigenverantwortung. Wir müssen weiterhin vorsichtig sein, uns besonnen und solidarisch verhalten. Das hat die zurückliegenden Monate sehr gut funktioniert und ich bin überzeugt davon, dass die Bürgerinnen und Bürger des Kreises dies auch zukünftig gut machen werden“. 

Corona in Darmstadt: 81 von 111 Infizierten waren jünger als 40 Jahre

Update von Mittwoch, 26.05.2021, 18.00 Uhr: Die Infektionszahlen in Darmstadt sinken weiter. doch im Verhältnis sind immer mehr jüngere Menschen betroffen. Bei den Erkrankten dominiere gegenwärtig die Gruppe der Zwanzig- bis Sechzigjährigen, aber auch jüngere Menschen seien deutlich betroffen, teilte die Stadt nach der Sitzung des Krisenstabs am Mittwoch mit.

Von 111 laborbestätigten Infektionsfällen mit Covid-19 in der vergangenen Woche waren 81 Personen jünger als 40 Jahre alt. Im Detail handelte es sich um 35 Fälle unter 20 Jahren, davon waren zwölf Kinder, die jünger als fünf Jahre waren. 46 Fälle wurden bei den 20- bis 40-Jährigen registriert, 18 Fälle bei den 40- bis 60-Jährigen, zehn bei den 60- bis 80-Jährigen und nur zwei Infektionsfälle gab es bei den über 80-Jährigen. In den Darmstädter Krankenhäusern sei die Lage nach Auskunft des Klinikums etwas entspannter. In stationärer Behandlung befinden sich derzeit insgesamt 38 Erkrankte. Von ihnen werden 14 intensivmedizinisch behandelt.

Gesundheitsamt Darmstadt verschickt Ausweise für Genesene

Das Darmstädter Gesundheitsamt sei derzeit mitten im Versand der Genesenenausweise, derzeit für rund 9000 Personen in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. Darunter seien auch Ausweise, die sich auf Infektionen beziehen, die länger als sechs Monate zurücklägen – sie würden benötigt, um die zweite Impfung zu erlangen.

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 53,2 liegt Darmstadt im hessischen Durchschnitt. Allerdings unterliegt die Stadt damit weiter der Stufe 1 nach der hessischen Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung. Bliebe die Tendenz konstant, könnte Darmstadt am Sonntag, 30. Mai, die zweite Stufe erreichen, hieß es von der Stadt. Dafür musse die Inzidenz 14 Tage lang unter 100 sein.

Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) rief die Menschen dazu auf, weiter auf Disziplin zu achten und die Regeln einzuhalten, „damit wir das, was wir Schritt für Schritt erkämpft haben, nicht unversehens wieder gefährden.“ Es zeige sich derzeit im Straßenbild eine gewisse Nachlässigkeit, etwa beim Maskentragen.

Corona-Regeln auch im Odenwald und im Kreis Groß-Gerau gelockert

Update vom Montag, 24.05.2021, 11.00 Uhr: Nachdem die Stadt Darmstadt sowie die Kreise Darmstadt-Dieburg und Bergstraße bereits seit einigen Tagen nicht mehr unter die Regeln der Bundesnotbremse fallen und die Außengastronomie und die Museen wieder öffnen dürfen, gilt nun seit Samstag, auch im Odenwaldkreis und seit Pfingstsonntag gleichfalls im Kreis Groß-Gerau die Stufe 1 der hessischen Landesregeln (Corona in Hessen - Welche Lockerungen gelten wo und wann?).

Das haben die Kreisverwaltung in Erbach und die Kreisverwaltung in Groß-Gerau mitgeteilt. Damit werden auch in den beiden Kreisen die Corona-Regeln deutlich gelockert – unter anderem enden die nächtlichen Ausgangssperren und die Außengastronomie darf öffnen. 

Kreis Darmstadt-Dieburg verpasst knapp zweite Lockerungsstufe

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg hatte indes am Samstag wegen einer Sieben-Tage-Inzidenz von 50,7 nur ganz knapp die zweite Lockerungsstufe 2 der hessischen Landesregeln verpasst. Am Pfingstsonntag und -montag lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Darmstadt-Dieburg mit 46 und 45 nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin wieder unter dem Schwellenwert von 50 Fällen je 100.000 Einwohner:innen.

Das RKI weist zugleich darauf hin, dass aufgrund des Feiertags am Pfingstmontag, 24. Mai, bei der Interpretation der Corona-Fallzahlen zu beachten sei, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt würden. „Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden“, so das RKI.

Corona im Odenwald: Kita-Gruppe und Wohnheim unter Quarantäne

Der Odenwaldkreis teilte am Pfingstmontag mit, auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach würden derzeit sieben Patientinnen und Patienten mit Covid-19 betreut. Davon benötigten zwei eine intensiv-medizinische Behandlung. In Kliniken außerhalb des Odenwaldkreises befänden sich zwölf weitere Patient:innen.

Von einer Quarantäne betroffen sei derzeit eine Gruppe des Kindergartens St. Margareta in Seckmauern. Darüber hinaus stünden die Bewohnerinnen und Bewohner zweier Gebäude des Wohnheims der AWO Integra in Mümling-Grumbach unter Quarantäne., heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach.

Corona im Kreis Bergstraße: Regeln der Bundesnotbremse enden

Update vom Mittwoch, 19.05.2021, 20.30 Uhr: Nachdem das Robert-Koch-Institut am Mittwoch für den Kreis Bergstraße den fünften Werktag in Folge eine Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 100 Fällen je 100.000 Einwohner:innen ausgewiesen hat, enden am kommenden Freitag, 21. Mai, 0 Uhr, die Regeln der Bundesnotbremse. Ab diesem Zeitpunkt gelten dann die hessischen Infektionsschutz-Regeln der Stufe 1, schrieb die Kreisverwaltung in Heppenheim am Mittwochabend in einer Mitteilung.

Bei der Zählung der Todesfälle hat der Kreis Bergstraße auf die Zählweise des Robert-Koch-Instituts und des Landes Hessen umgestellt und die Meldungen abgeglichen. Als Covid-19-Todesfälle würden demnach alle Infizierten gezählt, die als Covid-19-Fälle erfasst werden und die im Laufe der Corona-Infektion verstorben seien. In diesem Kontext seien zwei Todesfälle in Bensheim, bei denen es sich um eine 64- und eine 90-jährige Person aus Bensheim gehandelt habe, als Corona-Todesfälle nachträglich erfasst worden, teilte die Kreisverwaltung im Heppenheim mit.

Im Odenwald gilt wohl von Samstag an nicht mehr die Bundesnotbremse

Seit Anfang der Woche gab es nach Auskunft der Heppenheimer Kreispressestelle neue positiven Corona-Fälle in der Elisabeth-Selbert-Schule in Lampertheim, der Friedrich-Fröbel-Schule, der Nibelungenschule sowie einer Kita in Viernheim, der Heinrich-Böll-Schule in Fürth, der Pestalozzischule in Lampertheim sowie in Gemeinschaftsunterkünften in Wald-Michelbach und in Bensheim

Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz auch an diesem Donnerstag, 20. Mai, im Odenwald unter dem Grenzwert von 100 bleibt, falle der Odenwaldkreis am Samstag, 22. Mai, aus der Bundesnotbremse. Dann würde das Stufenkonzept des Landes Hessen greifen, teilte die Kreisverwaltung in Erbach am Mittwoch mit. 

Von einer Quarantäne betroffen ist im Odenwald nach Angaben des Kreises eine Gruppe der des Kindergartens St. Margareta in Seckmauern. Außerdem stünden die Bewohnerinnen und Bewohner zweier Gebäude des Wohnheims der AWO Integra in Mümling-Grumbach unter Quarantäne.

Corona in Südhessen: Drei weitere Todesfälle

+++ 20.15 Uhr: Im Kreis Bergstraße sind zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Es handele sich um eine 64-jährige Person aus Viernheim und eine 92-jährige Person aus Lampertheim, teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim am Montagabend mit.

Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auch im Odenwald verstorben. Sie sei zwischen 70 und 79 Jahre alt gewesen und habe im häuslichen Umfeld gelebt, teilte der Odenwaldkreis mit. Dadurch steige die Zahl der Todesfälle auf nun 167 ab.

Gesundheitsamt Darmstadt schaltet Luca-App zur Kontaktnachverfolgung frei

Update von Montag, 17.05.2021, 16.40 Uhr: Dank gesunkener Sieben-Tages-Inzidenz befinden sich der Landkreis Darmstadt-Dieburg sowie die Stadt Darmstadt nun in Stufe I der aktuellen hessischen Corona-Verordnung. Das bedeutet Lockerungen in Schulen, Gastronomie und Geschäften.

Doch diese Lockerungen müssten mit der nötigen Umsicht vollzogen werden, wolle man die erreichten Erfolge nicht gefährden, teilte der Landkreis am Montag mit und warb für eine gewissenhafte Kontaktdatenhinterlegung. Diese solle möglichst elektronisch geschehen - egal ob in der Gastronomie, beim Frisör, im Bus, beim Sport oder beim Besuch im Pflegeheim. Die Luca-App ermögliche hier eine unkomplizierte Kontaktdokumentation jenseits öffentlich ausliegender Papier-Listen, hieß es weiter.

Einmal installiert und registriert, scannen Nutzer mit der App beim Betreten den QR-Code des Standorts und checken beim Verlassen ebenso unkompliziert wieder aus. Über zwei Millionen Euro hat die Hessische Landesregierung für die Nutzung der App bereitgestellt – auch das gemeinsame Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg haben die entsprechende Schnittstelle freigeschaltet. Durch die Landeslizenz ist die Nutzung für Betreiber kostenlos.

Luca-App: Nur Gesundheitsämter können Daten entschlüsseln

Melden Nutzer der App eine Corona-Infektion, wird die Information verschlüsselt an das zuständige Gesundheitsamt übermittelt. Dieses kann dann eventuelle Kontaktpersonen informieren und Kontaktketten wirkungsvoll unterbrechen.

„Die elektronische Kontakterfassung erleichtert den Gesundheitsämtern ihre Arbeit und erlaubt Betreibern, ihren Dokumentationspflichten nachzukommen“, sagt Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD). „Für Gastronomie, Kultur und andere Bereiche könne das den Weg zurück in die Normalität spürbar erleichtern.“

Corona in Südhessen: Papierlisten bleiben legal

Auch Papierlisten blieben weiterhin legal. Medial erfuhr die Luca-App neben Lob auch einige Kritik, so der Landkreis. Die unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder seien hierzu im Dialog mit den Betreibern der App, um den Schutz der teilnehmenden Personen weiter zu erhöhen. Die Weiterentwicklung werde aufmerksam verfolgt. Positive Signale von Datenschützerseite habe es zuletzt aus Bayern und Baden-Württemberg gegeben.

Für Menschen ohne Smartphone sollen die Luca-Schlüsselanhänger eine Alternative darstellen, die von Betreibern ab Ende Mai über den Luca-Webshop bezogen werden können. Die App ist im Google Play Store, im App Store von Apple sowie als Web App verfügbar.

Corona im Odenwald: Schulen und Kitas öffnen von Montag an wieder

Update vom Sonntag, 16.05.2021, 12.20 Uhr: Weil die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Werktagen in Folge unter 165 beziehungsweise unter 150 lag, gibt es im Odenwaldkreis von Montag, 17. Mai, an Öffnungsschritte. Für Schülerinnen und Schüler aller Altersgruppen findet Wechselunterricht statt, Kindergärten und die Kindertagespflege werden wieder geöffnet. Das hat die Kreisverwaltung in Erbach am Sonntagvormittag mitgeteilt.

Wenn triftige organisatorische Gründe verhindern, dass die Einrichtungen die Regelungen bereits am Montag umzusetzen, könne im Ausnahmefall der Beginn um einen Tag verschoben werden. Spätestens am Dienstag, 18. Mai, seien die Regelungen allerdings „verbindlich umzusetzen“, heißt es in der Mitteilung.
 
Alle Geschäfte im Odenwald dürfen von Montag, 17. Mai, an wieder „Click & Meet“ anbieten – also Einkaufen nach vorheriger Terminvereinbarung und mit einem negativen Schnelltest, dem Nachweis des vollständigen Impfstatus oder dass man in den letzten sechs Monaten von Corona genesen ist.

Corona im Odenwald: Kita-Gruppe und Wohnheim in Quarantäne

Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden nach Angaben der Odenwälder Kreisverwaltung derzeit acht Patientnnen und Patienten behandelt. Davon benötigten vier eine intensivmedizinische Betreuung. In Kliniken außerhalb des Kreises befänden sich neun weitere Patientinnen und Patienten.
 
Von einer Quarantäne betroffen sei derzeit eine Gruppe der Kita Mobile in Erbach. Außerdem stünden weiterhin die Bewohnerinnen und Bewohner zweier Gebäude des Behindertenwohnheims der Arbeiterwohlfahrt Integra in Mümling-Grumbach unter Quarantäne.

Darmstadt/Kreis Darmstadt-Dieburg: Bundesnotbremse wird gelöst

Update vom Freitag, 14.05.2021, 20.00 Uhr: Von diesem Sonntag, 16. Mai, 0 Uhr, an werden die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg nicht mehr unter die Regeln der Bundesnotbremse fallen. Die nächtliche Ausgangssperre wird wieder aufgehoben, zwei Haushalte dürfen sich treffen – egal mit wie vielen Personen.

Beim Einkaufen mit Anmeldung (Click & Meet) tritt dann von Montag an die Stelle der Testpflicht eine Testempfehlung. Die Gastronomie darf im Außenbereich Gäste mit einem aktuellem negativen Corona-Test auch erst von Montag an bewirten.

Corona in Darmstadt: Weiter Maskenpflicht un Alkoholverbot im Zentrum

Die Allgemeinverfügung der Stadt Darmstadt, die Maskenpflicht im Stadtzentrum und Alkoholverbot beinhaltet, ist weiterhin gültig. Ihre Einhaltung werde durch Stadt- und Landespolizei kontrolliert, teilte die Stadt am Freitag mit.

Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) teilte am Freitag nach einer Sitzung des Covid-19-Krisenstabs der Stadt mit: „Mit dieser Entwicklung hat sich – wie bei vielen Bürgerinnen und Bürgern deutlich spürbar ist – die Stimmung aufgehellt. Doch wir sind weit davon entfernt zu sagen, wir hätten die Pandemie überwunden. Im Gegenteil, wir sind noch mittendrin in der Covid-19-Pandemie, und so gilt es gerade jetzt, verantwortlich zu handeln. Vorsicht und Umsicht, Abstand halten und Maskentragen sind weiterhin geboten. Dann können wir die wieder gewonnenen Freiheiten weiter ausbauen.“

Darmstadt: Wieder Präsenzunterricht in den Klassen eins bis sechs

Die Stadt Darmstadt hat mit 61 Fällen je 100 000 Einwohner:innen derzeit die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz aller Großstädte in Hessen. Die Darmstädter Schulen bieten laut einer Mitteilung der Stadt vom Freitag vom kommenden Montag, 17. Mai, an in den Klassen eins bis sechs sowie für die Abschlussklassen Präsenzunterricht an.

Je nach den örtlichen Bedingungen und in enger Absprache mit den Eltern wird dies in den einzelnen Schulen an unterschiedlichen Tagen der nächsten Woche geschehen. Empfohlen wird, Präsenzklassen zu teilen und in zwei Räumen zu unterrichten.

Kreis Bergstraße: Ein weiterer Todesfall

Der Kreis Bergstraße hat am Freitagabend einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus mitgeteilt. Bei dem oder der Verstorbenen handele sich um eine 67-jährige Person aus Lampertheim.  

Am Montag hatte die Kreisverwaltung in Heppenheim bereits den Tod einer 49-jährige Person aus Fürth und einer 75-jährige Person aus Viernheim und am Dienstag den Tod einer 86-jährigen Person aus Heppenheim vermeldet.

Kreis Bergstraße: Corona-Fälle in fünf Schulen

Zudem meldete die Pressestelle des Kreises Bergstraße von Montag bis Freitag seien neue Corona-Fälle in der Goetheschule, der Alfred-Delp-Schule und der Nibelungenschule in Lampertheim, der Alexander von Humboldt-Schule in Viernheim, der Schillerschule in Bürstadt, in Kindertagesstätten in Bürstadt und Viernheim sowie in Gemeinschaftsunterkünften in Wald-Michelbach und Lorsch registriert worden.

37 Personen aus dem Kreis Bergstraße befanden sich nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 30 Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten Sars-CoV-2-Infektion lagen in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße. Zudem gibt es dort weitere fünf Verdachtsfälle.

Vom kommenden Montag, 17. Mai, ab steht im Landkreis Darmstadt-Dieburg mit „Janssen“ von Johnson & Johnson ein vierter wirksamer Impfstoff gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 zur Verfügung. Janssen ist seit März 2021 in der Europäischen Union für Menschen ab 18 Jahren zugelassen. Die Ständige Impfkommission des Bundes empfiehlt ihn ähnlich dem Impfstoff von Astrazeneca für Menschen ab 60 Jahren, heißt es in einer Mitteilung des Kreises.

Kreis Groß-Gerau: Illegale Party im Park in Mörfelden-Walldorf

Die Polizei hat eine nächtliche Feier in einem Park in Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) beendet. Anwohner verständigten am Mittwochabend die Beamten wegen lauten Gegröles aus dem Park, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

In dem Park trafen die Beamten auf sechs Männer und Frauen im Alter zwischen 22 und 70 Jahren, von denen einige auch Alkohol konsumiert hätten. Bei dem Treffen habe es sich nicht um eine Familienfeier gehandelt, so die Polizei. Die Feiernden erhielten Platzverweise und müssen mit Anzeigen wegen Verstößen gegen die derzeit geltenden Corona-Regeln rechnen.

Geschäfte im Kreis Groß-Gerau öffnen wieder 

+++ 20.00 Uhr: Weil die Inzidenz im Kreis Groß-Gerau seit dem 6. Mai 2021 an fünf Tagen in Folge unter der Grenze von 150 gelegen hat, ist von Freitag, 14. Mai, kreisweit unter entsprechenden Hygiene- und Test-Bestimmungen wieder Einkaufen mit Termin möglich.

„Wir freuen uns über diese positive Entwicklung und hoffen, dass wir nach den vielen Einschränkungen in den vergangenen Monaten zuversichtlicher nach vorne schauen können“, äußerten Landrat Thomas Will (SPD) und der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer (Grüne) am Mittwoch in einer Mitteilung.  

Darmstadt und Kreis Groß-Gerau schalten Datenplattformen zur Infektionslage

Update vom Mittwoch, 12.05.2021, 14.30 Uhr: Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gehen die Todeszahlen im Zusammenhang mit Covid-19 - wie in ganz Südhessen -  seit Wochen zurück. Eine Erklärung hierfür ist, dass nahezu alle über 80-Jährigen, die ein Impfangebot angenommen haben, bereits zweitgeimpft sind, wie der Landkreis mitteilte. Bisher verstarben in Südhessen 1200 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19.

Auf der neu geschalteten Datenplattform der Stadt Darmstadt können nicht nur die tagesaktuellen Corona-Zahlen abgelesen werden, sonder auch die zahl der Geimpften. Auch der Kreises Groß-Gerau informiert seit neuestem mit einem eigenen Dashboard über die aktuelle Infektionslage.

Durchschnittsalter der Erkrankten in Kliniken bei Mitte 50

Indes sei das Durchschnittsalter der Patientinnen und Patienten in den Kliniken von rund 80 Jahren auf derzeit bei Mitte 50 gesunken. Seit vergangener Woche entspanne sich die Situation auf den Intensivstationen ein wenig. Die Kreiskliniken in Groß-Umstadt und Jugenheim behandeln derzeit insgesamt 18 Menschen auf der Covid-Station, davon 15 intensivmedizinisch im Zentrum für Akute und Postakute Intensivmedizin (ZAPI) in Jugenheim.

Auch in den Darmstädter Kliniken deutet sich ein positiver Trend an, der sich bisher jedoch noch nicht eindeutig in den Zahlen niederschlage, wie die Stadt mitteilte. Der Rückgang der Patientenzahlen in Hessen lasse jedoch darauf schließen, dass dies etwas verzögert auch im Versorgungsgebiet 6  (Südhessen) eintreten dürfte. Dies könnte aber ab der nächsten Woche der Fall sein, so die Einschätzung des Klinikums. Zurzeit aber seien die Kapazitäten auf Normal- und Intensivstation nach wie vor noch voll ausgelastet. In den Darmstädter Krankenhäusern werden derzeit 52 an Covid-19 Erkrankte behandelt, 18 von ihnen intensivmedizinisch.

Corona in Darmstadt: Nur acht Schulkinder positiv

Das Staatliche Schulamt Darmstadt informierte, dass in der vergangenen Woche wieder 23500 Selbsttests in den Schulen im Stadtgebiet durchgeführt worden seien. Davon seien 16 positiv gewesen, von denen acht über einen PCR-Test bestätigt wurden.

Corona in Südhessen: Sieben-Tage-Inzidenzen fallen unter Grenzwerte

Update vom Montag, 10.05.2021, 11.30 Uhr: In Darmstadt, im Landkreis Darmstadt-Dieburg und im Kreis Bergstraße ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Wochenende unter den Grenzwert von 100 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gefallen. Sollte der Wert an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 100 liegen, gelten am darauffolgenden Tag nicht mehr die Regelungen der „Bundes-Notbremse“ wie eine nächtliche Ausgangssperre in der Zeit von 22 bis 5 Uhr.

Im Kreis Groß-Gerau liegt die Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen deutlich unter dem Schwellenwert von 150 und auch im Odenwaldkreis wurde der Grenzwert von 165 unterschritten, bei dem Schulen und Kitas geschlossen werden.. Am Montag lag der Wert knapp untr der 150er-Marke. Der Grund für die vergleichsweise hohe Inzidenz sind nach Auskunft der Kreisverwaltung in Erbach vor allem zwei Corona-Ausbrüche in einer Kindertagesstätte in Reichelsheim und einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung in Mümling-Grumbach.

Corona-Situation in den Landkreisen in Südhessen

Bergstraße: Die Kreisverwaltung in Heppenheim teilte am Sonntagabend mit, dass sich derzeit 40 Personen aus dem Kreis Bergstraße mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung befänden. 32 Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten Sars-CoV-2-Infektion lägen in einem Krankenhaus im Kreis. Zudem gebe es dort zwei Corona-Verdachtsfälle

Odenwald: Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach wurden am Montag, 10. Mai, nach Auskunft der Kreisverwaltung des Odenwaldkreises 16 Patientinnen und Patienten behandelt. Davon benötigten vier eine intensivmedizinische Betreuung. Bei drei Personen stehe das Testergebnis noch aus. In Klinken außerhalb des Odenwaldkreises befänden sich acht weitere Personen mit einer Covid-19-Erkrankung

Landkreis Darmstadt-Dieburg: Am Sonntag wurden nach Angaben des Darmstadt-Dieburger Landrats Klaus Peter Schellhaas (SPD) sieben Menschen mit Covid-19 in der Kreisklinik Groß-Umstadt auf der Normalstation behandelt und eine weitere Person auf der Intensivstation. In der Kreisklinik in Seeheim-Jugenheim wurden, wie schon am Samstag, 15 Patientinnen und Patienten intensivmedizinisch betreut.

Kreise Groß-Gerau und Bergstraße: Schulen und Kitas öffnen am Montag wieder

In den Kreisen Groß-Gerau und Bergstraße dürfen von diesem Montag, 10. Mai, an wieder die Schulen und Kindertagesstätten öffnen. Nach Auskunft der Groß-Gerauer Kreisverwaltung lag die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Groß-Gerau von Montag bis Freitag kontinuierlich unter der Marke von 165 Fällen. Am Samstag lag der Wert bei 114,2 am Sonntag bei 113,5 und am Montag bei 104.

Alle Schulen in den beiden Landkreisen bieten damit in der kommenden Woche wieder Wechselunterricht an. Wie diese Wechselmodelle aussehen, könne „jede Schule für sich selbst entscheiden und organisieren“, heißt es aus dem Groß-Gerauer Landratsamt. In Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg startete der Wechselunterricht bereits am vergangenen Donnerstag.

Für die Kitas und die Kindertagespflege gelten von Montag an ebenfalls nicht mehr die Regelungen der „Bundes-Notbremse“, sondern die Regelung des Landes Hessen. Diese besagt, dass die Kinder nur in die Tagesbetreuung gebracht werden sollten, wenn eine dringende Betreuungsnotwendigkeit bestehe. Die Betreuung soll in festen Gruppen erfolgen.

Bergstraße: Corona-Fälle in Schulen, Kita und Gemeinschaftsunterkünften

Nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim gab es in der vergangenen Woche mindestens einen positiven Corona-Fall in der Heinrich-Metzendorf-Schule und der Karl-Kübel-Schule in Bensheim, der Alfred-Delp-Schule und der Goetheschule in Lampertheim, der Neckartalschule in Hirschhorn, der Astrid-Lindgren-Schule in Bürstadt, der Heinrich-Böll-Schule in Fürth, der Brüder-Grimm-Schule in Rimbach, der Adam-Karrillon-Schule in Wald-Michelbach.

Ferner registrierte die Kreisverwaltung in Heppenheim mindestens einen Corona-Infektionsfall in einer Kita in Bensheim sowie in Gemeinschaftsunterkünften in Wald-Michelbach und Lorsch.

Kreis Darmstadt-Dieburg: Corona-Fälle an 15 Schulen

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg meldete in den vergangenen Tagen durch positive PCR-Tests bestätigte Corona-Fälle in der Erich-Kästner-Schule in Pfungstadt, der Carl-Ulrich-Schule in Weiterstadt, der Ludwig-Glock-Schule in Messel, der Gerhart-Hauptmann-Schule in Griesheim, der Haslochbergschule in Groß-Bieberau, Albert-Einstein-Schule in Groß-Bieberau, der Gustav-Heinemann-Schule in Dieburg, der Dr.-Kurt-Schumacher-Schule in Reinheim, der Privaten Tagesschule in Dieburg, der John-F.-Kennedy-Schule in Münster, der Friedrich-Ebert-Schule in Pfungstadt, der Albert-Schweitzer-Schule in Groß-Zimmern, der Hans-Gustav-Röhr-Schule in Ober-Ramstadt, der Albrecht-Dürer-Schule in Weiterstadt und der Justin-Wagner-Schule in Roßdorf.

Odenwald: Hohe Inzidenz wegen Corona-Ausbrüchen in Kita und Awo-Wohnheim

Im Odenwald ist die vergleichsweise hohe Sieben-Tage-Inzidenz der vergangenen Tage nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach auf Corona-Ausbrüche in der evangelischen Kita in Reichelsheim und einem Wohnheim der Arbeiterwohlfahrt (Awo) für Menschen mit Behinderung in Mümling-Grumbach zurückzuführen. Sowohl die Reichelsheimer Kita wie die Bewohnerinnen und Bewohner von zwei Gebäuden des Awo-Wohnheims stünden unter Quarantäne, teilte der Kreis mit.

Von einer Quarantäne betroffen waren in der vergangenen Woche auch Gruppen des Kindergartens Arche Noah in Michelstadt, eine Gruppe der Kita De Laabfrosch in Brensbach. Betroffen waren ebenso eine gemeinsame Lerngruppe von Erst- und Zweitklässlern der Grundschule Sandbach, jeweils eine Gruppe der Kita Himmelsauge in Oberzent-Rothenberg, der Kindertagestätte in Hetschbach und der Kita Mobile in Erbach., außerdem Teile einer Klasse und der Schulnotbetreuung sowie die städtische Notbetreuung der Breubergschule in Rai-Breitenbach.      

Corona an der Bergstraße: „Stufe 100“-Regeln gelten von Sonntag an

Update vom Samstag, 08.05.2021, 18.45 Uhr: Von diesem Sonntag, 9. Mai, an gelten im Kreis Bergstraße wieder die Regeln der „Stufe 100“ der „Bundes-Notbremse“. Der Grund: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Bergstraße lag fünf Werktage in Folge unter dem Wert von 150 Corona-Fällen je 100.000 Einwohner:innen. Am Samstag lag der Wert nach Angaben des hessischen Sozialministeriums bei 106,5.

Für die Öffnung von Geschäften bedeutet dies laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim, dass von kommenden Montag, 10. Mai, an das Einkaufen nach vorheriger Vereinbarung eines Termins nach dem Prinzip „Click and meet“ mit einem aktuellen negativen Testergebnis wieder möglich ist. Diese Regelungen gelten dann auch für Baumärkte, die nicht pauschal geöffnet sind.  

Corona in Darmstadt: Oberürgermeister Partsch „vorsichtig optimistisch“

Update vom Freitag, 07.05.2021, 18.30 Uhr: Nach der Covid-19-Krisenstabssitzung der Stadt Darmstadt am Freitag hat Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) in einer Mitteilung geäußert, er sei „vorsichtig optimistisch“, dass bei einem weiterhin verantwortungsvollen Umgang aller mit der momentanen Situation demnächst die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt unter den Grenzwert von 100 sinken könnte.

Wenn dies an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen der Fall sei, würden neue Regelungen gelten und vor allem die Beschränkungen der „Bundes-Notbremse“ außer Kraft treten. „Das stimmt uns sehr hoffnungsvoll, dass wir auf einem guten Weg zurück in die Normalität sind“, äußerte Partsch und bezog sich dabei auf eine aktuelle Einschätzung des Darmstädter Gesundheitsamts zur Entwicklung der Corona-Infektionszahlen.

Testzentren der TU Darmstadt bieten Corona-Tests für Kinder an

Der Krisenstab der Stadt informierte auch darüber, dass es an den beiden Testzentren der Technischen Universität Darmstadt auf dem Campus Stadtmitte und dem Campus Lichtwiese die Möglichkeit gebe, Kinder, die jünger als sechs Jahre seien, testen zu lassen. Der Grund für den Hinweis: In den städtischen Kitas werden keine Schnelltests für Kinder angeboten.

Nach Angaben der Stadt soll zudem an Pfingsten nun auch im Bürgermeister-Pohl-Haus im Stadtteil Wixhausen ein Corona-Testzentrum eingerichtet. Bislang gab es in dem nördlichsten Stadtteil keine Möglichkeit, sich auf eine Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV2 testen zu lassen.

Übersicht über die aktuellen Testmöglichkeiten in Darmstadt

Eine Übersicht über die aktuellen Testmöglichkeiten in Darmstadt hat die Stadt auf ihrer Internetseite zusammengestellt.

Die Darmstädter Kliniken melden nach Angaben der Stadt „weiterhin eine stabil hohe Auslastung“. Auf den Normal- (und den Intensivstationen) liegen im Klinikum Darmstadt 14 (16) Patientinnen und Patienten, im Elisabethenstift 14 (3) und im Alice-Hospital 6 (0). 

Corona in Darmstadt: 70.000 Impfungen im Impfzentrum verabreicht

Seit der Inbetriebnahme des Impfzentrums in Darmstadt am 19. Januar sind 70.000 Menschen aus Darmstadt und der Region im Kongresszentrum „Darmstadtium“ gegen das Coronavirus geimpft worden. Seit Beginn der Impfkampagne seien 49.960 Impfdosen für die Erst- und 20.873 Dosen für eine Zweitimpfung verabreicht worden, teilte die Stadt mit.

„Erfreulich“, so heißt es in der Mitteilung der Stadt weiter, sei auch, dass das Land Hessen die Beschränkungen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen gelockert habe, sodass auch dort „ein weiterer Schritt in Richtung Normalität“ unternommen werde.

So entfielen die Testpflicht für Geimpfte und Genesene sowie die Maskenpflicht im Zimmer bei einem Besuch. Besuche in den Einrichtungen seien von nun an wieder täglich möglich. 

Wieder Wechselunterricht an Schulen in Darmstadt und im Kreis Darmstadt-Dieburg

In den Schulen in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis elf seit Donnerstag, 6. Mai, wieder wechselweise unterrichtet. Die Wiederaufnahme des Wechselunterrichts sei sowohl von der Schülerschaft als auch den Lehrkräften „mit Freude aufgenommen“ worden, heißt es seitens der Stadt Darmstadt.

Aus den Kindertagesstätten gebe es „keine Entwicklungen zu vermelden“, teilte die Stadt mit. Die Lage umschreibt die städtische Pressestelle mit dem Wort „stabil“. Welche Schulen, Kitas oder Gemeinschaftsunterkünfte von Corona-Fällen betroffen sind, teilt die Stadt – ebenso wie der Kreis Groß-Gerau, aber im Gegensatz etwa zu den Kreisverwaltungen in Darmstadt-Kranichstein, Erbach und Heppenheim – allerdings schon seit Monaten nicht mit.

Kreis Groß-Gerau: Neue Darstellung der Corona-Fallzahlen online

Der Kreis Groß-Gerau erweitert auf seiner Homepage www.kreisgg.de das Informationsangebot zu Corona. Über einen Link auf der Startseite und der Corona-Nachrichtenseite gelangt man ab sofort auf das Covid-19-Dashboard des Kreises Groß-Gerau, das ständig aktualisiert werde, heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung

Auf dem Covid-19-Dashboard finden sich Corona-Fallzahlen, aktive Fälle, die Zahl der Genesenen und der Todesfälle aus allen Kommunen sowie die Sieben-Tage-Inzidenz für den gesamten Kreis. Ergänzend finden sich Diagramme auf einer Karte. Über das Dashboard gelangen Interessierte zudem zu einer Übersicht über die Schnellteststandorte im Kreis Groß-Gerau.

Corona an der Bergstraße: Von Montag an wieder Wechselunterricht

Update vom Donnerstag, 06.05.2021, 20.15 Uhr: Der Kreis Bergstraße hat einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Es handele sich um eine 47-jährige Person aus Lampertheim, teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim am Donnerstagabend mit.

Zudem teilte der Kreis mit, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Bergstraße den fünften Werktag in Folge unter dem Grenzwert von 165 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gelegen habe. Damit würden von Samstag, 8. Mai, an im Kreis wieder die Regeln der „Stufe 150“ nach der „Bundes-Notbremse“ gelten. Für die Schulen bedeute dies, dass von Montag, 10. Mai, an alle Jahrgangsstufen beziehungsweise alle Klassen im Wechsel unterrichtet würden. Das Staatliche Schulamt habe hierüber bereits die Schulleitungen informiert.

Auch Kindergärten könnten wieder öffnen, nicht nur für die Notbetreuung. Allerdings gelte weiterhin der Appell der hessischen Landesregierung an die Eltern, ihre Kinder – wenn möglich – zu Hause zu betreuen.

Corona in Darmstadt: Magistrat nach Covid-19-Fall in Quarantäne

+++ 20.15 Uhr: Weil ein ehrenamtliches Mitglied des Magistrats am vergangenen Wochenende positiv auf Covid-19 getestet worden ist, müssen sich alle haupt- und ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte bis zum Mittwoch, 12. Mai, in Quarantäne begeben. Das hat die Stadt am Mittwochabend mitgeteilt.. Bei dem Magistratsmitglied seien am Donnerstag, 29. April, die ersten Symptome aufgetreten, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Das Magistratsmitglied habe allerdings noch am Mittwoch, 28. April, an der konstituierenden Sitzung des Magistrats teilgenommen. Vor der Sitzung seien alle Teilnehmenden negativ getestet worden. Die Sitzung habe unter Einhaltung der Maskenpflicht sowie der Abstandsregeln stattgefunden.

Corona in Darmstadt: Magistratssitzung musste in Präsenz stattfinden

Aufgrund der Dauer der Sitzung und der Frist von 48 Stunden bis zum Auftreten erster Symptome habe das Gesundheitsamt die Quarantäne für alle haupt- und ehrenamtlichen Magistratsmitglieder beschlossen. Da es sich um die konstituierende Sitzung des Magistrats nach der Kommunalwahl handelte, habe die Sitzung aus rechtlichen Gründen in Präsenz stattfinden müssen, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) teilte mit, er wünsche dem erkrankten Magistratsmitglied zunächst einen milden Verlauf der Infektion und baldige Genesung. Er habe zugleich am Mittwochnachmittag bereits erste organisatorische und technische Abstimmungen mit den anderen Dezernentinnen und Dezernenten sowie den betroffenen Amtsstellen vorbereitet, um zu einer krisenfesten Arbeitsweise kommen zu können.

OB Partsch: „Sehen Notwendigkeit der Quarantäne“

Von den anderen Magistratskolleginnen und -kollegen seien ihm keine Erkrankungen oder Symptome bekannt. Auch er selbst fühle sich „gut und gesund“. „Dennoch sehen wir selbstverständlich die Notwendigkeit der Quarantäne und werden verantwortungsvoll mit der Situation umgehen“, äußerte der OB.

Die nun eingetretene Situation zeige, „wie nah uns das Virus selbst bei Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln kommen kann und wie wichtig ein weiterhin achtsamer Umgang damit für alle Darmstädterinnen und Darmstädter ist“, so Partsch.

Corona in Darmstadt: Pro Woche über 50.000 Antigen-Schnelltests pro Woche

Update vom Mittwoch, 05.05.2021, 19.15 Uhr: In Darmstadt gibt es derzeit laut einer Mitteilung der Stadt 28 offizielle Teststellen (das DRK-Testzentrum auf dem Messplatz, acht weitere Testzentren, 17 Apotheken und zwei Arztpraxen), die zusammen eine Kapazität für 36 000 Antigen-Schnelltests pro Woche anbieten. Hinzu kommen noch die Testungen etwa in Betrieben und Schulen. Alleine in der vorigen Woche waren bei Schülerinnen und Schülern 20.500 Schnelltests angewendet worden.

Das DRK-Testzentrum auf dem Messplatz hat im April 15.100 Testungen durchgeführt. Davon seien 0,7 Prozent positiv ausgefallen. 0,2 Prozent seien bei einem anschließenden PCR-Test dann tatsächlich positiv bestätigt worden. 83 Prozent der Getesteten seien Darmstädterinnen und Darmstädter gewesen. Der Rest überwiegend Einpendler. 38 Prozent der Getesteten zählten zur Altersgruppe 15 bis 34 Jahre, 37 Prozent zur Gruppe 35 bis 59 Jahre, 15 Prozent zur Gruppe 60 bis 79 Jahre. Der älteste Getestete sei 97 Jahre alt gewesen.

Corona in Darmstadt: Impfzentrum unter neuer Leitung

Die promovierte Chemikerin Daniele Bruns hat am 1. Mai die Leitung des Impfzentrums Darmstadt übernommen. Sie löste Jens Rönnfeldt ab, der sich weiteren Aufgaben bei der Darmstädter Berufsfeuerwehr stellen wird. Dies hat Oberbürgermeister Jochen Partsch am Mittwoch mitgeteilt. Bereits seit Anfang April arbeite Bruns im Impfzentrum. Zuvor sei sie bei der Firma Merck tätig gewesen, wo sie mehr als 30 Jahre Berufserfahrung gesammelt habe.

Nach einem abgeschlossenen Chemiestudium war sie beim Darmstädter Chemie- und Pharmaunternehmen zunächst Betriebsleiterin. Dann verantwortete sie die Standortkommunikation und zuletzt den Bereich Sicherheit und Umwelt. In dieser Funktion war sie für die Bereiche Werkfeuerwehr Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit sowie Genehmigungen zuständig. Dazu habe auch das Krisenmanagement am Standort Darmstadt gehört, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Corona im Odenwald: Ein weitererer Todesfall

Update vom Dienstag, 04.05.2021, 12.30 Uhr: Eine weitere Person ist im Odenwald im Zusammenhang mit ihrer Corona-Erkrankung verstorben.

Nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach war die mit dem Coronavirus infizierte Perosn zwischen 80 und 89 Jahre alt und lebte im häuslichen Umfeld. 

Corona an Schulen in Darmstadt: Fünf postive PCR-Tests in einer Woche

+++ 18.30 Uhr: In den Darmstädter Schulen sind laut einer Mitteilung der Stadt in der vergangenen Woche bei 20.500 Schülerinnen und Schülern Antigen-Selbsttests angewendet worden. 14 von ihnen seien positiv ausgefallen. Die Betroffenen seien „weitgehend symptomfrei“ gewesen. Bei fünf Schülerinnen und Schülern sei das Schnelltestergebnis durch einen PCR-Test bestätigt worden. An welchen Schulen die Kinder unterrichtet werden, teilte die Stadt allerdings nicht mit.

Beim Personal seien bei 5100 Schnelltestungen zwei positiv ausgefallen. Ob auch die PCR-Tests positiv gewesen seien und ob das Personal geimft gewesen sei, teilte die Stadt ebenfalls nicht mit. Von Donnerstag, 6. Mai an, werden die Jahrgangsklassen 7 bis 11 in den Präsenzunterricht zurückkehren, was entsprechend mehr Selbsttests pro Woche zur Folge habe.

Das Testzentrum am Messplatz hat nach Angaben der Stadt am vergangenen Wochenende 800 Testungen vorgenommen; 16 Tests seien positiv gewesen. Die Nachfrage sei „weiterhin hoch“. 

Corona in Darmstadt: Auch das Heinerfest 2021 fällt aus

+++ 13.00 Uhr: Angesichts der weiterhin hohen Zahl an Corona-Infektionszahlen wird auch in diesem Jahr Anfang Juli in Darmstadt kein Heinerfest stattfinden. Das hat Heinerfest-Präsdident Wolfgang Koehler am Montagmorgen während einer Pressekonferenz mitgeteilt. Koehler, der auch Vorsitzender des Heimatvereins Darmstädter Heiner ist, der das Traditionsfest veranstaltet, sagte, es sei „schmerzlich“, diese Entscheidung zum zweiten Mal nach 2020 mitteilen zu müssen. Am Montagmittag veröffentlichte der Heimatverein auch eine entsprechende Mitteilung auf seiner Internetseite.

Bereits im vergangenen Jahr musste das Fest, das gewöhnlich mehr als eine halbe Milliion Menschen in der Darmstädter Innenstadt besuchen, wegen des sich ausbreitenden neuartigen Coronavirus abgesagt werden. Die 70. Auflage des Heinerfestes sollte dann in diesem Jahr vom 1. bis zum 5. Juli stattfinden. Eine Straßenbahn war im vorigen Jahr extra umgestaltet worden, um für die Veranstaltung zu werben.

Auch kein „Heinerfest light“ in Darmstadt geplant

Koehler sagte, in den vergangenen Monaten sei der Verein langezeit noch „guter DInge gewesen“, das Heinerfest „wenigstens in einer abgespeckten Form“ auf dem Markt-, dem Friedens- und dem Karolinenplatz veranstalten zu können. Zuletzt sei nur noch ein Biergarten auf dem Friedensplatz geplant gewesen. Das habe schon an „Selbstverleugnung gegrenzt“, sagte Koehler. Wir wären so gerne das Licht am Ende des Tunnels gewesen.

Der langjährige Chef der Darmstädter Privatbrauerei teilte zugleich mit, es sei wie im vorigen Jahr geplant, die traditionellen Heinerfest-Fähnchen zu verkaufen. Zudem werde wieder mobiler Verkaufsshop des Heimatvereins auf dem Marktplatz stehen. Auch soll es „Guerilla-Aktionen“ etwa mit dem Heinerfest-Tuktuk und ein Angebot für Kinder geben, kündigte Sabine Welsch, die Geschäftsführerin des Heimatvereins, an. „Wir haben zudem den Mut, im Herbst das Heinerfest 2022 zu planen“, das dann vom 30. Juni bis zum 4. Juli 2022 stattfinden soll.

OB Partsch: Heinerfest-Absage ist eine sehr verantwortungsvolle Entscheidung

Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) sprach von einem „traurigen Tag“. Die Absage des Heinerfestes, das in der Stadt seit 1951 als „Fest der Lebensfreude und Hoffnung“ gefeiert werde, sei eine „schwere, aber zugleich sehr verantwortungsvolle Entscheidung“. Die Veranstaltung eines „Heinerfestes light“ würde Partsch zufolge auch nicht dem Motto „Kommt alle!“ entsprechen.

Der OB kündigte zugleich an, sowohl dem Heimatverein wie auch den in extremer existentieller Not befindlichen Schaustellerbetrieben helfen zu wollen. „Wir werden alles tun, den Heimatverein zu stützen und zu erhalten“. Es dürfe nicht sein, dass der Verein wegen der Absage der beiden Heinerfeste im vorigen und in diesem Jahr in finanzielle Schwierigkeiten gerate, sagte Partsch.

„Mein Wort gilt in jedem Fall“, bekräftigte Partsch an die Adresse von Fest-Präsident Koehler. Koehler entgegnete, sowohl der Heimatverein als auch der Förderverein mit seinen mehr als 450 Mitgliedern seien „in einem guten Zustand“ Kein Mitglied sei in den vergangenen Monaten auf die Idee gekommen, aus dem Förderverein auszutreten, sagte Koehler.

Corona in Rüsselsheim: Kicken trotz Ausgangssperre

Update vom Montag, 03.05.2021, 9.30 Uhr: In Rüsselsheim hat die Polizei am späten Sonntagabend während der von 22 Uhr an geltenden Ausgangssperre sieben junge Männer beim nächtlichen Fußballspiel erwischt. Wie die Polizei am Montagmorgen mitteilte, fielen gegen 23.20 Uhr einer Polizeistreife die Kicker auf dem Sportplatz der Alexander-von-Humboldt-Schule am Hessenring auf.

Während zwei der Kicker beim Erblicken der Ordnungshüter sofort das Weite gesucht hätten, hätten die Beamten bei fünf Männern im Alter zwischen 21 und 24 Jahren die Personalien aufnehmen können. Sie erhielten alle einen Platzverweis sowie Anzeigen wegen Verstoßes gegen die derzeit aufgrund der „Corona-Bundesnotbremse“ geltenden nächtlichen Ausgangsbeschränkungen., heißt es in der Mitteilung der Polizei.

„Querdenken“-Demo in Darmstadt: Nazi-Vergleiche und Angriffe auf Journalisten

+++19.00 Uhr: Am Rand der „Querdenken“-Demonstration am Freitagabend auf dem Mercksplatz in Darmstadt gab es neben Nazi-Vergleichen auch Angriffe auf Journalisten.

Update vom Samstag, 01.05.2021, 15.45 Uhr: In Südhessen wurden in den vergangenen 24 Stunden zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 registriert. Das geht aus der am Samstagvormittag veröffentlichten Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervor. Demnach gab es einen weiteren Todesfall im Landkreis Darmstadt-Dieburg und einen weiteren im Kreis Groß-Gerau.

„Querdenken“-Kundgebung auf dem Mercksplatz in Darmstadt

+++ 22.30 Uhr: Gegen die Corona-Maßnahmen haben am Freitagabend in Darmstadt auf dem Mercksplatz vor dem Jugendstilbad weitaus weniger Menschen demonstriert, als ursprünglich angemeldet worden waren. An der Kundgebung der sogenannten „Querdenken“-Bewegung, die auch in Hessen nun unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz steht, nahmen nach Polizeiangaben etwa 250 Menschen teil. Die Organisatoren der Demo hatten mit 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerechnet.

An einer Gegendemonstration auf dem Karolinenplatz nahmen laut Polizei rund 75 anstatt der angemeldeten 250 Menschen teil. Die Polizei zeigte auffällig starke Präsenz in der Darmstädter Innenstadt.

Rednerin der „Querdenken“-Demo vergleicht Polizisten mit KZ-Aufsehern

Während der „Querdenken“-Versammlung auf dem Mercksplatz seien „nationalsozialistische Vergleiche zu den eingesetzten Polizeikräften formuliert“ worden sein, teilte die Polizei am späten Freitagabend mit. Die Aussagen würden geprüft und es seien Ermittlungen eingeleitet worden.

Ein Fotograf berichtete via Twitter, eine Rednerin der „Querdenken“-Versammlung habe Polizistinnen und Polizisten, die auf dem Dach eines Kiosks gestanden hätten, um die Situation zu beobachten, mit KZ-Aufsehern verglichen.

„Querdenken“-Demo in Darmstadt: Verstöße gegen Auflagen

Die Polizei registrierte bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der „Querdenken“-Kundgebung auf dem Parkplatz vor dem Jugendstilbad etliche Verstöße gegen die vorgeschriebenen Hygiene-Regeln und Auflagen der Versammlungsbehörde. Protestierende ohne Mund-Nasen-Schutz seien vor Betreten des Versammlungsgeländes auf ein gültiges ärztliches Attest kontrolliert worden, teilte die Polizei mit. 

Zwei „Querdenker“ auf dem Mercksplatz, die keinen Mund-Nasen-Schutz trugen, konnten den Beamten kein ärztliches Attest vorzeigen. Sie mussten die Versammlung verlassen. Gegen sie werde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet..

Im Umfeld der Kundgebung auf dem Mercksplatz wurden zudem drei Personen einer Kontrolle unterzogen. Sie hätten zuvor den Ablauf der Versammlung gestört und einen Platzverweis. erhalten, so die Polizei. Um kurz vor 22 Uhr teilte die Polizei via Twitter mit, die Versammlungen in der Darmstädter Innenstadt seien alle beendet.

Corona-Fälle an der Bergstraße in Schulen und Gemeinschaftsunterkünften

+++ 21.15 Uhr: Die Kreisverwaltung in Heppenheim teilte am Freitagabend mit, es habe mindestens einen neuen positiven Corona-Fall in der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim, der Erich-Kästner-Schule in Bürstadt, der Schillerschule in Bürstadt und der Alfred-Delp-Schule in Lampertheim gegeben.

Zudem sei das Coronavirus Sars-CoV-2 bei Menschen in zwei Gemeinschaftsunterkünften in Lorsch und Wald-Michelbach nachgewiesen worden.  Nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim haben bis Donnerstag 52.113 Menschen aus dem Kreis eine Erstimpfung erhalten und 19.570 auch die für den vollen Impfschutz erforderliche zweite Impfung.

Bis zu 850 Schnelltests im Testzentrum auf dem Messplatz in Darmstadt

+++ 20.30 Uhr: Das kommunale Corona-Testzentrum auf dem Messplatz in Darmstadt hat inzwischen seine Kapazität auf 850 Schnelltests pro Tag gesteigert. Das hat die Stadt nach einer Sitzung des Covid-19-Krisenstabs am Freitag, 30. April, mitgeteilt.

Am Freitag war das Testzentrum ausgebucht. Es sei weiter eine steigende Nachfrage zu verzeichnen. Im Schnitt gebe es bei den rund 700 bis 800 Tests pro Tag etwa fünf bis zehn positive Ergebnisse.

Corona in Darmstadt: Höhere Fallzahlen durch mehr Tests

Das Darmstädter Gesundheitsamt registriert nach Angaben der Stadt regelmäßig jeweils von Wochenmitte an einen Anstieg der Corona-Fallzahlen. Dies sei größtenteils auf mehr Testungen zu Wochenbeginn zurückzuführen, heißt es.

Der zusätzliche Anstieg in dieser Woche liege „an einer eingrenzbaren Häufung von Fällen, die erkannt und beherrschbar ist“, erläuterte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne), der den Krisenstab der Stadt leitet. Gleichwohl befindet sich die Sieben-Tage-Inzidenz immer noch deutlich unter dem hessischen Durchschnitt und ist – ebenso wie die im Landkreis Darmstadt-Dieburg – derzeit eher einer der niedrigen in Hessen.  

Impfzentrum Darmstadt gewinnt mehr Impfdosen je Verpackungseinheit

Das Darmstädter Impfzentrum meldete für Mittwoch 950 Impfungen und für Donnerstag 991. Nach vorherigen mehrfachen Tests mit Pharmazeuten sei es außerdem gelungen, bei den Impfstoffen von Astrazeneca und Moderna jeweils elf Impfdosen per Verpackungseinheit zu gewinnen, was die effektive Nutzung aller zur Verfügung stehenden Impfstoffmengen weiter erhöhe, teilte die Stadt mit.

Darüber hinaus seien die Unterstützungen des Teams des Impfzentrums für das Impfpilotprojekt der Firma Merck abgeschlossen, so dass das Unternehmen am kommenden Montag mit den Impfungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beginnen könne.

Corona in Südhessen: Lage in Kliniken „weitgehend stabil“

Den Darmstädter Kliniken ist es nach Angaben des Krisenstabs der Stadt in den vergangenen Tagen gelungen, „die Lage weitgehend stabil zu halten“, was auch für das gesamte Versorgungsgebiet Südhessen gelte.

Die Krankenhäuser seien gut für das erste Mai-Wochenende vorbereitet, sollte es entgegen der Annahme doch noch zu einer Häufung von Einweisungen kommen. Auf den Normal- (und den Intensivstationen) befinden sich im Klinikum Darmstadt 17 (20), im Elisabethenstift 10 (3) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich derzeit nach Angaben der Stadt 3 Patienten.

Kreis Darmstadt-Dieburg: Die Kreisklinik in Groß-Umstadt behandelte am Freitag elf Infizierte auf der Covid- und eine Person auf der Intensivstation. Am Standort der Kreisklinik in Seeheim-Jugenheim wurden nach Angaben des  Kreisverwaltung in Darmstadt-Kranichstein 15 Menschen intensivmedizinisch betreut.

Odenwaldkreis: Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach wurden am Freitag elf Patientinnen und Patienten behandelt. Davon benötigen nach Angaben des Odenwaldkreises vier eine intensiv-medizinische Betreuung, bei einer Person stehe das Testergebnis noch aus. In Klinken außerhalb des Kreises befänden sich sieben weitere Patienten.

Im Kreis Bergstraße befanden sich am Freitag nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim 44 Personen aus dem Kreis mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 27 Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten SARS-CoV-2-Infektion lagen den Angaben zufolge in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße. Bei weiteren zwei Menschen, die sich im Krankenhaus befänden, gebe es zudem den Verdacht auf eine Sars-CoV-2-Infektion, teilte der Kreis mit.

In öffentlichen Verkehrsmitteln müssen FFP-2-Masken getragen werden

Das Darmstädter Nahverkehrsunternehmen Heag mobilo weist abermals die Nutzerinnen und Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel darauf hin, dass seit dem Inkrafttreten des neuen Infektionsschutzgesetzes das Tragen einer FFP2-Maske (oder einer vergleichen Maske) in Bussen, Straßenbahnen, Zügen sowie im Heinerliner verpflichtend ist.

In den Schulen haben sich die Testungen von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern sowie dem Personal laut der Mitteilung der Stadt „gut eingespielt. Aus den Kindertagesstätten und den Altenhilfe-Einrichtungen gebe es „derzeit keine neuen Entwicklungen zu berichten“.

Kitas und Schulen: Drei Kreise in Südhessen mit mehr Detailauskünften

Detaillierte Angaben zum Infektionsgeschehen in den Kitas, Schulen und Gemeinschaftsunterkünften machen allerdings schon seit mehreren Monaten ­– im Gegensatz zu den Kreisverwaltungen in Darmstadt-Kranichstein, Erbach und Heppenheim – weder die Stadt Darmstadt noch die Kreisverwaltung Groß-Gerau.

Zuletzt hatte die Stadt Darmstadt am Mittwoch, 28. April, nur sehr vage mitgeteilt, im Bereich der Kindertagesstätten sei „das Infektionsgeschehen derzeit gering“. Schon seit Monaten gibt es keine oder kaum Auskünfte seitens der Stadt Darmstadt und der Kreisverwaltung in Groß-Gerau zu den von den Gesundheitsämtern angeordneten Quarantäne-Maßnahmen in den öffentlichen Einrichtungen.

Kreise Groß-Gerau und Bergstraße schließen Kitas und Schulen

Update vom Freitag, 30.04.2021, 11.30 Uhr: Nach dem Kreis Groß-Gerau hat auch der Kreis Bergstraße am Donnerstag, 29. April, den Präsenzunterricht in den Schulen sowie die Regelbetreuung in den Kindertagesstätten eingestellt. Der Kreis hatte zuvor drei Mal in Folge die Sieben-Tage-Inzidenz von 165 Corona-Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner überschritten.

Bereits am Mittwoch, 28. April, mussten alle Geschäfte, die bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 150 Fällen noch Terminshopping anbieten durften, auch wieder ihre Pforten schließen. „Click and collect“ - also die Abholung von Waren beziehungsweise deren Auslieferung - bleibt weiterhin möglich.

Kinder, Geflüchtete und Senioren nach Corona-Fällen in Quarantäne

Odenwaldkreis: Die Kreisverwaltung des Odenwaldkreises in Erbach teilte am Freitgvormittag mit, von Quarantäne-Maßnahmen betroffen seien nach mehreren Corona-Fällen einzelne Gruppen des Kindergartens Arche Noah in Michelstadt und der Evangelischen Kita in Reichelsheim sowie eine Gruppe der Kita De Laabfrosch in Brensbach. Betroffen sei ebenso eine gemeinsame Lerngruppe von Erst- und Zweitklässlern der Grundschule Sandbach. Außerdem stünden die Bewohnerinnen und Bewohner zweier Gebäude des Wohnheims der AWO Integra in Mümling-Grumbach unter Quarantäne.

Kreis Bergstraße: Die Kreisverwaltung in Heppenheim teilte am Donnerstagabend mit, dass es mindestens einen neuen positiven Corona-Fall in der Hemsbergschule in Bensheim, der Erich-Kästner-Schule in Bürstadt, der Elisabeth-Selbert-Schule in Lampertheim, in Kitas in Bensheim und in Bürstadt sowie in zwei Gemeinschaftsunterkünften in Lampertheim nachgewiesen worden seien.

Die Kreisverwaltung in Darmstadt-Kranichstein meldete am Donnerstagabend zudem durch positive PCR-Tests bestätigte Corona-Fälle an der Goetheschule in Dieburg

Corona an der Bergstraße: Zwei weitere Todesfälle

Update vom Dienstag, 27.04.2021, 22.30 Uhr: Im Kreis Bergstraße sind zudem zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verstorben.

Es handele sich dabei um eine 76-jährige Person aus Bürstadt und eine 65-jährige Person aus Heppenheim., teilte der Kreis mit

Corona in Südhessen: Etliche Infektionen in Schulen und Kitas

Corona-Infektionsfälle meldete der Kreis Bergstraße aus drei Schulen in Bensheim und Lampertheim. Betroffen sind das Goethegymnasium in Bensheim sowie die Schillerschulen in Bensheim und Lampertheim. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gab es nachgewiesene Infektionen an der Rehbergschule in Roßdorf (hier ist die Notbetreuung betroffen), an der Goetheschule in Pfungstadt, der Ludwig-Glock-Schule in Messel, der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg und der Carl-Ulrich-Schule in Weiterstadt.

Im Odenwald sind von Quarantäne-Maßnahmen eine gemeinsame Lerngruppe von Erst- und Zweitklässlern der Grundschule Sandbach sowie Gruppen des Kindergartens Arche Noah in Michelstadt sowie jeweils eine Gruppe der Kita De Laabfrosch und der Kita Schatzinsel in Brensbach betroffen.

Verstöße gegen Corona-Regeln in zwei Bars in Raunheim

Update vom Montag, 26.04.2021, 22.45 Uhr: Weil Corona-Regeln nicht eingehalten wurden, sind am vergangenen Wochenende zwei Lokalen in Raunheim im Kreis Groß-Gerau ins Visier der Polizei geraten. Die Ermittler gehen auch davon aus, dass in beiden Kneipen illegales Glückspiel betrieben wurde.

Wie die Polizei am Montag mitteilte, hätten Beamte bei einer Kontrolle am späten Samstagabend zunächst fünf Personen in einer Bar an der Frankfurter Straße Frankfurter Straße Straße entdeckt. Auch seien in den Räumen sechs Spielautomaten ohne gültige Prüfsiegel entdeckt worden. „Die Ermittlungen bezüglich des Verdachts auf unerlaubtes Glücksspiel dauern an“, heißt es. Die Polizei erstattete Anzeige gegen alle Personen wegen Verstoßes gegen geltende Corona-Regeln.

Ebenfalls in Raunheim spürten Polizeibeamte nur Stunden später in der Nacht zum Sonntag gegen 1..30 Uhr zwölf Menschen in einer Bar an der Straße „An der Lache“ auf. Auch in diesem Fall werde ermittelt, ob ein illegales Glücksspiel stattfand: „Insgesamt hatten die Personen rund 8000 Euro Bargeld bei sich“, heißt es in der Polizei-Mitteilung Gegen die Anwesenden sei ebenfalls Anzeige wegen möglicher Verstöße gegen die Corona-Regeln erstattet worden.

Corona an der Bergstraße: Ausgangssperre gilt ab Dienstagnacht

Der Kreis Bergstraße meldete am Montagabend weitere Corona-Infektionen in der Martin-Buber-Schule in Heppenheim, einer Kita in Lampertheim sowie Gemeinschaftsunterkünften in Bürstadt, Gorxheimertal und Lampertheim.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag nach Angaben des Robert-Koch-Instituts zum zweiten Mal uin Folge über dem Grenzwert von 165 Fällen je 100..000 Einwohnerinnen und Einwohner, so dass in dieser Woche die Schließung von Kitas und Schulen drohen. Weil der Kreis bereits am Wochenende zum dritten Mal in Folge den Grenzwert von 100 überschritten hatte, gelten ab Dienstag 27. April, auch auch an der Bergstraße die neuen Regeln der Bundes-Notbremse und eine nächtliche Ausgangssperre.

Corona an der Bergstraße: Zwei weitere Todesfälle

+++ 22.00 Uhr: Der Kreis Bergstraße hat am Sonntag den Tod von zwei weiteren Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. Es handele sich um eine 74-jährige Person aus Lampertheim und eine 86-jährige Person aus Bürstadt, teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim am Abend mit.

Aus dem Kreis Bergstraße befanden sich nach Angaben der Kreisverwaltung am Sonntag 42 Personen mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung. 30 Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten Sars-COV-2-Infektion liegen in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße. Zudem gibt es drei Verdachtsfälle.  

Corona an der Bergstraße: Ausgangssperre gilt ab Dienstag, 0 Uhr

Im Kreis Bergstraße gilt von Dienstag, 27. April, 0 Uhr, an eine Ausgangssperre bis 5 Uhr und an den darauffolgenden Tagen in der Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr. Das geht aus einer Veröffentlichung des hessischen Sozialministeriums vom Sonntagvormittag sowie einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim von Sonntagabend hervor.

Weil das Robert-Koch-Institut für den Kreis Bergstraße jedoch am Donnerstag, 22. April, eine Sieben-Tage-Inzidenz von 96,5 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gemeldet hatte - obwohl die Kreisverwaltung in Heppenheim bereits mehrere Tage lang eine Inzidenz von mehr als 140 veröffentlicht hatte - wurde die bundeseinheitliche Notbremse zunächst nicht gezogen, so dass an diesem Wochenende im Kreis Bergstraße noch keine Ausgangsbeschränkung gilt. Die für den Kreis gültigen „Corona-Regeln“ bemessen sich daher nach einer Mitteilung des Kreises vom Freitagabend weiterhin an den aktuellen Landesverordnungen und der Allgemeinverfügung des Kreises.

Ausgangssperren in Darmstadt und drei Kreisen in Südhessen

In der Stadt Darmstadt, im Landkreis Darmstadt-Dieburg, im Kreis Groß-Gerau und im Odenwaldkreis gelten gemäß der Neuregelung des Bundesinfektionsschutzgesetzes und der „Bundes-Notbremse“ Ausgangsbeschränkungen bereits seit Samstag, 24. April, 0 Uhr.

Weil im Kreis Groß-Gerau die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über dem Grenzwert von 165 lag, bleiben von diesem Montag, 26. April, an alle Kitas und Schulen geschlossen.

Corona an der Bergstraße: Schließung von Kitas und Schulen drohen

Dies könnte diese Woche auch im Kreis Bergstraße passieren, weil auch hier nach Angaben des RKI vom Sonntag der Grenzwert mit von 165 bereits deutlich überschritten wurde. Das RKI meldete für den Kreis Bergstraße am Sonntag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 179 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

In den vergangenen sieben Tagen sind an der Bergstraße 485 Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden. Die Kreisverwaltung in Heppenheim hatte in der vorigen Woche - also nach dem Ende der Osterferien - davon berichtet, dass auch mehrere Kitas und Schulen in Viernheim, Lampertheim, Bensheim, Heppenheim, Fürth von Corona-Infektionsfällen betroffen gewesen seien. Weitere Infektionen habe es in Gemeinschaftsunterkünften in Wald-Michelbach, Bürstadt und Gorxheimertal gegeben.

Corona in Darmstadt: Linke Gruppen demonstrieren gegen Ausgangssperre

Update vom Sonntag, 25.04.2021, 11.15 Uhr: Mehr als 50 Aktivistinnen und Aktivisten aus der linken Szene haben am späten Samstagabend auf dem Karolinenplatz in Darmstadt gegen die zwischen 22 und 5 Uhr geltende Ausgangsperre in der Stadt demonstriert. Zu der von Einzelpersonen organisierten Kundgebung hatten laut einer Mitteilung auch die Partei Die Linke, die Linksjugend Solid, Fridays for Future Darmstadt, die Interventionistische Linke Darmstadt und die Revolutionäre Einheit Darmstadt aufgerufen.

Das Motto der Kundgebung, die just um 22 Uhr zu Beginn der Ausgangssperre vor dem Hessischen Staatsarchiv begann, lautete: „Das Virus sitzt im Großraumbüro - Gemeinsam für einen solidarischen Weg aus der Krise“. Auf Plakaten wurden gemäß der Zero-Covid-Strategie ein „Lockdown für die Wirtschaft“, „keine Scheinlösungen“ und die patent-freie Nutzung der Corona-Impfstoffe gefordert. Die Demonstrierenden - darunter auch antifaschistische und kommunistische Gruppen - sprachen sich auch für eine „Rotfront statt Querfront“, gegen die sogenannte „Querdenken“-Bewegung sowie gegen jede antifaschistische, esoterische und marktradikale Tendenzen aus.

Darmstadt: Linke Gruppen fordern härtere Maßnahmen für die Wirtschaft

Die Teilnehmenden forderten in ihren Redebeiträgen einen harten Lockdown mit einer Home-Office-Pflicht und vorübergehende Schließungen von Betrieben und Schulen bei vollem Lohnausgleich statt weiteren „unverhältnismäßigen Einschränkungen von Grundrechten“. Dabei beriefen sich die Redner und eine Rednerin auf Studien, die die Effektivität von Ausgangssperren in Frage stellen. Zugleich verwiesen sie auf die Empfehlungen von mehreren Wissenschaftlerinnen un Wissenschaftlern, einen harten Lockdown einzuleiten.

„Wir distanzieren uns klar von Querdenken und anderen Wissenschaftsleugner:innen und fordern endlich eine klare Strategie zur Bekämpfung der Pandemie um Raum für Diskusionen zur Bewältungung der Folgen für vunerable Gruppen zu schaffen“, teilte Tobias Kratz vom Sozialistisch-Demokratischen Studierendenverband mit.

Darmstadt: Demo gegen Ausgangssperre auf dem Karolinenplatz

Update vom Samstag, 24.04.2021, 20.30 Uhr: In Darmstadt rufen am Samstagabend um 22 Uhr - also genau zu Beginn der Ausgangssperre, die gemäß der Neuregelung des Bundesinfektionsgesetzes und der bundeseinheitlichen Notbremse dann bis um 5 Uhr gilt - linke Gruppierungen zu einer Demonstration auf dem Karolinenplatz auf.

Die Veranstaltung wird von Einzelpersonen organisiert. Zu der Demo unter dem Motto „Zero Covid statt Ausgangssperre!“ rufen Fridays for Future Darmstadt, die Interventionistische Linke, Die Linke, die Linksjugend Solid, der Sozialistisch-Demokratische Studierendenverband sowie der Allgemeine Studierendenausschuss der Technischen Universität Darmstadt auf. 

Der Fokus der Demonstration liege darauf, „härtere Maßnahmen, vor allem für die Wirtschaft, zu fordern“. Wichtig sei aber auch, auf „Ungleichgewicht zwischen Einschränkungen im privaten und wirtschaftlichen Leben“. hinzuweisen, heißt es in einer Ankündigung der Darmstädter Gruppe der Klimaschutzbewegung Fridays for Future. Demonstriert werden soll auch „für einen solidarischen Lockdown“ und „für Maßnahmen, die dort ansetzen wo die Verbreitung stattfindet“.

Corona in Südhessen: Ausgangssperren, Kita- und Schulschließungen

Update vom Freitag, 23.04.2021, 20.00 Uhr: In Darmstadt, im Landkreis Darmstadt-Dieburg, im Odenwaldkreis gelten aufgrund einer durchgehenden Inzidenz von mehr als 100 Corona-Infektionsfällen je 100.000 Einwohner:innen in den vergangenen drei Tagen schon ab heute Nacht, Samstag, 24. April, 0 Uhr, nächtliche Ausgangssperren. Das haben die Stadt Darmstadt und die Kreisverwaltungen in Darmstadt-Kranichstein und Erbach mitgeteilt.

Nach einer Mitteilung der Stadt Darmstadt gilt die Ausgangssperre an den darauffolgenden Tagen jeweils von 22 bis 5 Uhr so lange, bis die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Tagen hintereinander wieder stabil unter dem Wert von 100 liegt. Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) äußerte: „Für die Darmstädter Bürgerinnen und Bürger heißt das, dass wir an alle appellieren, sich ab sofort an die entsprechenden Regelungen zu halten.“ Partsch kündigte zudem Kontrollen an.

Corona in Darmstadt: Situation in Kliniken bleibt angespannt

Die Sieben-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen lag in Darmstadt am Dienstag bei 104, am Mittwoch bei 111, am Donnerstag bei 104 und am Freitag bei 102,6. „Damit hat Darmstadt wie schon in den vergangenen Wochen eine der niedrigsten Inzidenzen in Hessen und liegt auch deutlich unter dem Bundesschnitt, dennoch müssen die neuen gesetzlichen Regeln wirksam werden“, so Partsch. 

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation nach Angaben der Stadt „angespannt“. Auf den Normal- und den Intensivstationen befinden sich im Klinikum Darmstadt 20 (14), im Elisabethenstift 12 (4) und im Alice-Hospital 5 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich zwei Patienten.

Darmstadt: Corona-Tests auf dem Messplatz und in den Schulen

Innerhalb eines Monats seit dem Start im März sind im kommunalen Testzentrum auf dem Darmstädter Messplatz nach Angaben der Stadt 12.687 Corona-Tests durchgeführt worden. Davon seien 64 positiv gewesen. 21 seien per PCR positiv nachgetestet worden. Das heißt, zwei Drittel der per Rachenabstrich genommen Proben was falsch-positiv.

Laut dem Staatlichem Schulamt in Darmstadt funktioniert das Testen in den Schulen „gut“. Bislang habe es „keine Rückmeldungen zu größeren Schwierigkeiten“ gegeben. In der Stadt Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg seien von Montag bis Donnerstag insgesamt 54 Laientests von Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern positiv gewesen. 15 Tests seien per PCR-Test bestätigt worden. Das Darmstädter Gesundheitsamt meldete in diesem Zusammenhang, dass durch die neuen Testungen bisher kein sprunghafter Anstieg positiver Corona-Fälle zu verzeichnen sei.

Kreis Groß-Gerau schließt von Montag an wieder Kitas und Schulen

Der Kreis Groß-Gerau wird wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen von Montag, 26. April, an seine Schulen und Kindertagesstätten wieder schließen. Das hat Landrat Thomas Will (SPD) am Freitag in einer Mitteilung angekündigt.

Im Kreis Groß-Gerau wurden an drei aufeinanderfolgenden Tagen mehr als 165 Corona-Neuinfektionen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern binnen sieben Tagen registriert. „Aufgrund der neuen bundeseinheitlichen Regelungen im Infektionsschutzgesetz bleibt uns keine Wahl“, teilte Will mit. Der neue Grenzwert für Schul- und Kitaschließungen liegt bei 165 Fällen je 100 000 Menschen.

Notbetreuung in Kitas noch nicht geregelt

Der Anstieg der Corona-Infektionszahlen im Kreis Groß-Gerau war in den vergangenen Tagen deutlich: Am vergangenen Dienstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 168; am Mittwoch bei 178, am Donnerstag bei 187 und am Freitag bei 181.

Landrat Will äußerte, noch lägen der Kreisverwaltung keine Details vor, wie die Notbetreuung in den Kitas geregelt werde. Das hänge von den Ausführungen in der Landesverordnung ab. Sobald diese vorliege, werde der Kreis darüber informieren.

Corona in Südhessen: Kliniken an der Belastungsgrenze

Update vom Montag, 19.04.2021, 17.45 Uhr: In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation angespannt. Nach Angaben des Klinikums hat der Ostereffekt zahlenmäßig nicht zu einem exponentiellen, sondern linearem Wachstum der Fallzahlen in den Kliniken geführt. Das teilte die Stadt Darmstadt am Montag nach der Sitzung des städtischen Krisenstabs mit.

Während sich die Aufnahmen auf Normalstation bei hoher Belastung aktuell eingependelt hätten, bringe der Anstieg auf den Intensivstationen auch die Kliniken in Südhessen an die Kapazitätsgrenzen. In den Darmstädter Krankenhäusern werden aktuell 61 an Covid-19 Erkrankte behandelt; 20 von ihnen intensiv-medizinisch, zwei sind Kinder.

Rund 80 Covid-19-Intensivfälle in Kliniken in Südhessen

Derzeit werden im gesamten Versorgungsgebiet 6 (Südhessen) rund 80 Covid-19-Intensivfälle behandelt. Dazu kommen laut städtischer Mitteilung für das Klinikum Darmstadt mit einer der größten Notaufnahmen in Hessen, einem zunehmenden Anteil von schweren Non-Covid-Patienten und überregionalen Zuweisungen weitere Belastungen dazu.

Das Klinikum Darmstadt sei darüber hinaus in Südhessen das einzige Klinikum der höchsten Versorgungsstufe mit aktuell im Schnitt 57 über Rettungsdienste eingelieferten Notfällen am Tag.

Corona im Odenwald: Zwei Kita-Gruppen in Quarantäne

Update vom Montag, 19.04.2021, 12.20 Uhr: Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden derzeit nach Angaben des Odenwaldkreises vom Montag elf Patientinnen und Patienten behandelt. Davon benötigten fünf eine intensiv-medizinische Betreuung. In Kliniken außerhalb des Kreises befänden sich zwei weitere Patienten.

Von Quarantänen betroffen seien Gruppen des Kindergartens Mümling-Grumbach sowie eine Gruppe der Kita Schatzinsel in Brensbach.

Corona in Südhessen: Zwei weitere Todesfälle

Update vom Sonntag, 18.04.2021, 21.45 Uhr: Im Kreis Bergstraße ist ein weiterer Mensch im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 verstorben. Nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim vom Sonntagabend handelt es sich dabei um eine 89-jährige Person aus Lampertheim.

Auch der Odenwaldkreis meldete am Sonntag einen weiteren Todesfall. im Zusammenhang mit der durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Die verstorbene Person war nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach zwischen 80 und 89 Jahre alt und lebte bisher in „einem häuslichen Umfeld“.

Kreis Darmstadt-Dieburg: Erst fünf Prozent zwei Mal geimpft

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg teilte am Sonntagabend mit, derzeit würden zwei Patienten in der Kreisklinik Groß-Umstadt auf der Normalstation behandelt. Auf der Intensivstation würden zwei Personen behandelt. In der Kreisklinik am Standort in Seeheim-Jugenheim würden zudem 14 Patienten intensiv-medizinisch betreut. 

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg haben bislang nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt-Kranichstein inzwischen 37.315 Menschen eine erste und 15.113 auch eine zweite Impfung erhalten. Das entspricht einem Anteil von 12,5 Prozent bei den Erstimpfungen und erst fünf Prozent bei den Zweitimpfungen.

Corona an der Bergstraße: Infektionsfälle in zwei Kitas

Update vom Freitag, 16.04.2021, 21.30 Uhr: In einer Kindertagesstätte in Grasellenbach und einer weiteren in Viernheim hat es mindestens einen neuen positiven Corona-Infektionsfall gegeben. Das hat der Kreis Bergstraße am Freitagabend mitgeteilt.
Der Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt hat sich am Freitag erneut mit der Entwicklung der Fallzahlen und der Umsetzung der neuen Regelungen zum Schulbeginn nach den Osterferien am Montag beschäftigt.

Corona in Südhessen: Testpflicht für Schülerinnen und Schüler

Angesichts der nun bestehenden Testpflicht für die Schülerinnen und Schüler, die in den Schulen in Präsenz unterrichtet werden, weist die Stadt daraufhin, dass im kommunalen Testzentrum auf dem Messplatz die Kapazitäten am Sonntag erweitert wurden.

Zusätzlich gebe es im Stadtgebiet weitere Möglichkeiten zur Testung am Sonntag, so dass man am Montag bereits mit einem negativen Test in den Schulbetrieb starten kann und so die Abläufe eventuell etwas beschleunigt werden könnten. Der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein. Alle aktuelle Teststellen in Darmstadt sind hier aufgelistet.

Kliniken in Darmstadt: Corona-Notbremse kommt vermutlich zu spät

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Lage nach Angaben der Stadt angespannt. Es gebe nach wie vor eine hohe Auslastung, vor allem im intensivmedizinischen Bereich. Neben den Covid-Patientinnen und Patienten komme hier auch ein noch hoher Anteil von Non-Covid-Patienten hinzu. Die nun in der Beratung befindliche Notbremse im angepassten Infektionsschutzgesetz kommt aus Sicht der Mediziner vermutlich zu spät.

Die weiter steigenden Zahlen auf den Intensivstationen in der dritten Welle ließen sich „voraussichtlich zeitnah nicht mehr aufhalten“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Auf der Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 22 (13) Patientinnen und Patienten mit Covid-19, im Elisabethenstift 10 (4) und im Alice-Hospital 6 (0). In den Kinderkliniken liegen drei erkrankte Kinder.

 130 Impfungen über Liste für Impfinteressierte in Darmstadt

Im Impfzentrum konnten nach Angaben von Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne), der den Krisenstab der Stadt leitet, nach der Veröffentlichung einer Liste für Impfinteressierte bisher 130 zusätzliche Impfungen durchführen. Obwohl sich diese Art der Terminorganisation sehr aufwändig gestalte, könne auf diesem Weg weiteren Darmstädterinnen und Darmstädtern der dringend benötigte Impfschutz ermöglicht.

In den Kliniken sollen in der nächsten Woche zudem die Impfungen der Prioritätsgruppe 2 abgeschlossen werden und in den Obdachlosenunterkünften starten in den kommenden Tagen die Impfungen.

Keine aktuellen Corona-Infektionen in Kitas in Darmstadt

Auch mit den Leitungen der Darmstädter Kindertagesstätten, den Trägern und den Eltern steht die Stadt in intensivem Austausch. Am Freitag seien von den Kitas keine Corona-Infektionen gemeldet worden.

In der Altenpflege sei ebenfalls „kein Ausbruchsgeschehen zu verzeichnen“, so die Stadt.

21.15 Uhr: Die Kreisverwaltung des Kreises Bergstraße in Heppenheim hat am Donnerstagabend mitgeteilt, dass es in einer Gemeinschaftsunterkunft in Lampertheim mindestens einen neuen positiven Corona-Infektionsfall gegeben hat.

Kreis Groß-Gerau hebt Ausgangssperre und Maskenpflicht auf

Update vom Donnerstag, 15.04.2021, 19.15 Uhr: Nach dem Main-Kinzig-Kreis hat auch der Kreis Groß-Gerau seine vor zwei Wochen verfügte nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr wieder aufgehoben. Zudem hob der Kreis auch eine weitere Allgemeinverfügung zur Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auf öffentlichen Plätzen auf. Die Groß-Gerauer Kreisverwaltung reagierte damit auf entsprechende Eilentscheidungen des Verwaltungsgerichts Darmstadt, die dem Kreis am Mittwoch zugestellt worden waren.

In den Gerichtsbeschlüssen seien sowohl die Ausgangssperre als auch die Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen in Riedstadt als rechtswidrig bezeichnet worden, teilte der Kreis am Donnerstag mit. Das Darmstädter Verwaltungsgericht hatte sich zuvor mit entsprechenden Klagen von zwei Privatleuten auseinandergesetzt.

Corona in Darmstadt: Neue Test-Regelungen in den Schulen ab Montag

+++ 18.30 Uhr: Der Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt hat sich während seiner Sitzung am Mittwoch, 14. April, vor allem mit den vom Land Hessen vorgesehenen Test-Regelungen in den Schulen beschäftigt, die vom kommenden Montag, 19. April, an gelten.

Während sich am grundsätzlichen Modus von Präsenz- und Distanzunterricht keine Änderung im Vergleich zur Zeit vor den Osterferien ergibt, sehen die neuen Vorgaben des Land vor, dass bei Präsenzunterricht künftig zwei Schnelltests pro Woche an den Schulen durchgeführt werden müssen. Die dafür erforderlichen Tests seien beschafft worden und würden an die Schulen verteilt, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Schnelltests nach den Osterferien in den Schulen

Während sich Lehrkräfte zu Hause selbst testen sollen, müssen sich die Schülerinnen und Schüler in der Schule selbst testen. Hierfür stünden „medizinische Paten“ etwa vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) für zehn Stunden pro Schule zur Verfügung, erläuterte Oberbürgermeiszer Jochen Partsch (Grüne). Wer kein negatives Schnelltestergebnis vorweisen könne, der dürfe die Schulen nicht betreten. Wer den Test verweigere, gehe automatisch in den Distanzunterricht.

Um die Situation zu verbessern, will die Stadt prüfen, ob eine Ausweitung der Kapazitäten des kommunalen Schnelltestzentrums auf dem Messplatz speziell am Sonntag Möglichkeiten zur zusätzlichen Testung von Schülerinnen und Schülern bieten könnte, so Partsch. Derzeit werden dort täglich 500 bis 600 Tests von MItarbeiterinnen und Mitarbeitern des DRK durchgeführt. Weitere Informationen zu den Regelungen, die nach den Osterferien in den Schulen gelten, gibt es auf der Internetseite des hessischen Kultusministeriums.

Corona in Darmstadt: Schnelltests für Kita-Personal

Auch in den Kitas sollen die Möglichkeiten zur Testung des Personals erweitert werden. Auch hier sollen nun nach Angaben der Stadt regelmäßig zwei Schnelltests pro Woche angeboten werden. Die Testkits würden bereits an die Einrichtungen ausgeliefert.

Zudem appellieren Stadt und Land an alle Eltern, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen und nur in Notfällen in die Kitas zu bringen. Das Personal sei außerdem „angehalten, medizinische Masken zu tragen und nur wenn es aus pädagogischen Gründen nicht anders möglich ist, darauf zu verzichten“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Die Lage in den Alten- und Pflegeheimen wird mit dem Wort „ruhig“ umschrieben“.. 

Corona in Südhessen: Deutlicher Anstieg der Infektionszahlen

Update vom Mittwoch, 14.04.2021, 9.35 Uhr: Wegen „technischer Übertragungsprobleme“ hat das Darmstädter Gesundheitsamt am Montag, 12. April, dem Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin keine Covid-19-Fälle für die Stadt Darmstadt übermittelt. Dieser Fehler sei mit der Datenübermittlung am Dienstag behoben worden und die Fallzahl werde dann die Zahlen von beiden Tagen darstellen, teilte Gesundheitsamtsleiter Jürgen Krahn mit.

Die am Mittwochmorgen veröffentlichten Zahlen des RKI weisen nun einen sprunghaften Anstieg der nachgewiesenen Corona-Infektionen für Darmstadt aus. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei rund 118 Fällen je 100.000 Einwohner:innen. Auch im Kreis Groß-Gerau und im Odenwaldkreis ist ein starker Anstieg der Corona-Fallzahlen und die Inzidenzen festzustellen. Ähnlich wie in den anderen südhessischen Kreisen und in Darmstadt führt nun auch der Odenwaldkreis eine Nachrückerliste für impfwillige Bürgerinnen und Bürger ein.

Weitere Todesfälle in drei Kreisen in Südhessen

Im Kreis Groß-Gerau sind nach Angaben des RKI zwei weitere Menschen im Zusammenhang mit einer 153,1 gestorben. Seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr zählte der Kreis bereits 265 Tote.

+++ 22.30 Uhr: Eine 52-jährige Person aus Bensheim ist im Kreis Bergstraße im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus verstorben. Das hat die Kreisverwaltung in Heppenheim am Dienstagabend mitgeteilt.

Der Kreis Bergstraße hat am Dienstagabend einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermelden. Es handele sich um eine 52-jährige Person aus Bensheim.

Mindestens einen neuen positiven Corona-Infektionsfall registrierte das Heppenheimer Gesundheitsamt in einer Pflegeeinrichtung in Lampertheim sowie in einer Gemeinschaftsunterkunft in Fürth.

Update vom Dienstag, 13.04.20212, 11.45 Uhr: Im Kreis Groß-Gerau sind vier weitere Menschen und im Odenwaldkreis eine Person im Zusammenhang mit der durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. Das geht aus Zahlen hervor, die das Robert-Koch-Institut in Berlin am Dienstagmorgen veröffentlicht hat.

Im Odenwald ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf einen Wert von 97 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner gesunken.

Polizei kontrolliert Ausgangssperre in Rüsselsheim in Raunheim

In der Zeit zwischen Montagabend, 12. April, 18 Uhr und der Nacht zum Dienstag, 13. April, 3 Uhr, haben Beamte der Polizeistation Rüsselsheim an drei Kontrollstellen in Rüsselsheim den Verkehr und die Einhaltung der im Kreis Groß-Gerau geltenden nächtlichen Ausgangssperre überprüft. Dabei wurden nur wenige Verstöße festgestellt.

Laut einer MItteilung des Polizeipräsidiums Südhessen in Darmstadt vom Dienstagmorgen waren sieben Personen in Rüsselsheim ohne triftigen Grund in der Nacht unterwegs. Sie verstießen somit gegen die derzeit geltende nächtliche Ausgansgsperre. Die Ordnungshüter erstatteten entsprechende Anzeigen.

Die Polizisten überprüften in der Nacht in Rüsselsheim und in Raunheim auch das Gelände rund um die Großsporthalle, die Immanuel-Kant-Schule, das Mainvorland und den Landungsplatz sowie den Löwenplatz, den Airport Garden und das Gelände der Anne-Frank-Schule. Bei den Kontrollen seien keine Personen angetroffen worden.

Polizei kontrolliert nächtliche Ausgangssperre im Kreis Groß-Gerau

Update vom Montag, 12.04.2021, 22.30 Uhr: Polizei und Ordnungsämter im Kreis Groß-Gerau haben am Wochenende die nächtliche Ausgangssperre überprüft, die wegen hoher Corona-Zahlen im Kreis erlassen wurde. Dabei fielen nur wenige Verstöße auf.

Kontrollen von insgesamt 30 Fahrzeugen auf der Gernsheimer Landstraße und der Mainzer Landstraße bei Dornheim ergaben, dass lediglich ein 44 Jahre alter Autofahrer und seine Beifahrerin keinen triftigen Grund für eine Fahrt angeben konnten. Auf der Bundesstraße 486 bei Mörfelden-Walldorf stoppten die Beamten mehr als 30 Autos. Nur ein 25-Jähriger konnte seine Fahrt nicht begründen.

Auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes am Rugbyring in Rüsselsheim trafen Streifenbeamte in der Nacht zum Samstag gegen 0.45 Uhr drei Männer im Alter von 20 bis 24 Jahren an, die dort Alkohol konsumierten. An einem Imbiss in der Astheimer Straße in Groß-Gerau fielen am Sonntagabend gegen 22 Uhr zwei Betrunkene auf. Ein 30-Jähriger weigerte sich, nach Hause zu gehen und wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.

Kreis Bergstraße: Zwei weitere Todesfälle

Der Kreis Bergstraße meldete am Montagabend zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handele sich um eine 76-jährige Person aus Heppenheim und um eine 93-jährige Person aus Viernheim, teilte die Kreisverwaltuing in Heppenheim mit.

42 Personen aus dem Kreis Bergstraße befinden sich derzeit nach Angaben des Kreises mit einer bestätigten Sars-CoV-2-Infektion in stationärer Behandlung, davon 24 in einem Krankenhaus im Kreis.

Corona in Südhessen: Kurzfristige Impftermine in Impfzentren frei

Für das Kreisimpfzentrum in Bensheim können am Dienstag, 13. April, und am Mittwoch, 14. April, kurzfristig je rund 180 Impftermine für Bürgerinnen und Bürger des Kreises, die zur ersten oder zweiten Priorisierungsgruppe der Impfkampagne gehören, zur Verfügung gestellt werden.

Die Berechtigung nach den Priorisierungsgruppen 1 und 2 werde vor Ort überprüft, teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim am Montagabend mit. Die Termine würden für den jeweiligen Tag morgens um 6 Uhr freigeschaltet und können direkt unter www.terminland.eu/impfzentrum-kreis-bergstrasse gebucht werden.

Weitere aktuelle Informationen zur Coronavirus-Pandemie im Kreis Bergstraße gibt es unter www.kreis-bergstrasse.de/corona.

Landkreis Darmstadt-Dieburg und Darmstadt legen Nachrückerlisten an

Auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg können Impfberechtigte abgesagte Termine übernehmen und kurzfristig Impfungen erhalten. Um abgesagte Termine schnell und unkompliziert neu zu vergeben, hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg das Buchungsportal „Ärmel hoch im LaDaDi“ eingerichtet. Abrufbar ist das Portal über https://perspektive.ladadi.de/nachruecker-liste.

Und auch die Stadt Darmstadt teilte am Montag mit, das Impfzentrum der Stadt lege eine Liste für Impfinteressierte zunächst für über 70-Jährige an, um das teilweise komplexe Anmeldeverfahren zu vereinfachen. Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) äußerte, nun sei „Pragmatismus entscheidend“. Ziel müsse es sein, schnellstmöglich alles zu verimpfen, was an Impfstoff vorhanden sei. „Keine Dosis darf verfallen!“, so Partsch.

Corona in Darmstadt: Situation in Kliniken weiter angespannt

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation nach Angaben der Stadt „angespannt“. Die Intensivkapazitäten im Versorgungsgebiet Südhessen seien nahezu ausgelastet. Auf der Normal- (und den Intensivstationen) befinden sich im Klinikum Darmstadt 19 (13), im Elisabethenstift 11 (4) und im Alice-Hospital 7 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken liege ein Kind auf Normal- und eines auf Intensivstation.

Das Impfzentrum, das sich im Kongresszentrum „Darmstadtium“ befindet, meldet nach Angaben der Stadt eine „stabile Betriebssituation“. „Nach einem Rückgang der Auslastung rund um die Osterfeiertage aufgrund geringer Impfstoffmengen auf etwa ein Drittel der Kapazität, können wir diese nun wieder auf etwa zwei Drittel und etwa 600 Impfungen pro Tag steigern“, berichtete Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) nach der jüngsten des Krisenstabs der Stadt.

Am Samstag seien 689 und am Sonntag 682 Impfungen verabreicht worden. Auch bei den sogenannten „aufsuchenden Impfungen“ gebe es einen Fortschritt zu verzeichnen. So seien am Samstag 46 und am Sonntag 26 Personen im Stadtteil Eberstadt geimpft worden.

Corona in Darmstadt: Erzieher und Erzieherinnen in Quarantäne

In den Kitas können sich Fachkräfte bereits seit einigen Wochen regelmäßig auf freiwilliger Basis testen lassen. Dieses Angebot werde von vielen Beschäftigten angenommen. Zum Infektionsgeschehen in den Kitas macht die Stadt schon seit Monaten keine Angaben. Allerdings befinden sich derzeit bespielsweise Erzieherinnen und Erzieher einer Kita im Stadtteil Arheilgen nach einer Corona-Infektion oder wegen des Kontakts zu einer infizierten Person in Quarantäne.

In den Darmstädter Schulen soll es nach Angaben der Stadt nach dem Ende der Osterferien regelmäßig jede Woche zwei freiwillige Selbsttests für Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler in Präsenz geben.

Corona in Darmstadt: Mehr als 500 Corona-Tests auf dem Messplatz

Aus der Altenpflege gebe es keine Vorkommnisse zu vermelden, teilte die Stadtverwaltung mit.

Im kommunalen Corona-Schnelltestzentrum, dass der Kreisverband Darmstadt des Deutschen Roten Kreuzes auf dem Messplatz, betreibt, laufe der Betrieb „normal“, heißt es seitens der Stadt. Inzwischen würden dort täglich 500 bis 550 Corona-Tests durchgeführt. Am Wochenende sei das Schnelltestzentrum allerdings komplett ausgebucht gewesen.

Mehr als 23.000 Impfdosen im Odenwald verabreicht

Im Odenwaldkreis sind inzwischen mehr als 23.000 Impfdosen verabreicht worden. Über das Impfzentrum seien im Kreis bis vergangenen Sonntag, 11. April, 15.167 Erst- und 6.569 Zweit-Impfungen gegen das Coronavirus – also insgesamt 21.736 Impfdosen – verimpft worden, teilte de Kreisverwaltung in Erbach am Montag mit. Hinzu kämen och 1.314 Impfdosen, die in der vergangenen Woche über Apotheken an Hausärzte ausgeliefert worden seien. Das ergebe eine Gesamtsumme von 23.050 verabreichten Impfdosen.

Im Gesundheitszentrum in Erbach werden nach Angaben des Kreises auf den Corona-Stationen derzeit neun Patienten behandelt. Davon benötigten vier eine intensivmedizinische Betreuung. In Kliniken außerhalb des Kreises würden fünf weitere Patienten betreut.
 
Von einer Quarantäne betroffen sei eine Gruppe des Kindergartens Mümling-Grumbach.

Kreis Darmstadt-Dieburg: Viele Terminabsagen für Astrazeneca-Impfstoff

Update vom Freitag, 09.04.2021, 20.30 Uhr: Der Impfstoff des Herstellers Astrazeneca hat seit der vergangenen Woche nicht nur einen neuen Namen (Vaxzevria), sondern auch ein Akzeptanzproblem. Das Vertrauen in den Impfstoff ist auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg deutlich geschwunden, obwohl die Europäische Arzneimittel Agentur inzwischen wieder die uneingeschränkte Anwendung des Impfstoffes empfiehlt. Denn der Nutzen des Wirkstoffs bei der Bekämpfung von Covid-19 sei um ein Vielfaches höher zu bewerten als die Risiken, nach einer Impfung eine sehr seltene Hirnvenenthrombose zu erleiden.

Auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg wollen sich laut einer Mitteilung des Landkreises derzeit weniger Menschen mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen lassen. „Wir haben derzeit rund 40 bis 50 Prozent „No-Shows“, also Personen, die nicht zu ihrem Termin erscheinen“, Rainer Leiß, der Leiter des Corona-Krisenstabs des Landkreises. Dies sei „sehr bedauerlich“. Wer sich nicht mit dem Vakzin impfen lassen möchte, der soll wenigsten den Termin beim Land Hessen absagen. Dies gelte auch für alle, die zwischenzeitlich einen Impftermin in einer Hausarztpraxis erhalten hätten.

Corona-Modellkommune Dieburg geht Mitte April nicht an den Start

Update vom Donnerstag, 08.04.2021, 12.35 Uhr: Die vom Land Hessen ausgewählte Corona-Modellkommune Dieburg verzichtet angesichts der aktuellen Infektionslage im Landkreis Darmstadt-Dieburg darauf, Mitte April Geschäfte in der Innenstadt und in einem Gewerbegebiet für Besucherinnen und Besucher mit einem aktuellen negativen Corona-Testergebnis zu öffnen. Das hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg am Donnerstagmittag mitgeteilt.

Vergangene Woche hatten der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) bekanntgegeben, dass Dieburg - neben der nordhessischen Stadt Baunatal und Alsfeld im Vogelsbergkreis - eine von drei Modellkommunen in Hessen wird, um - trotz teilweise hoher Inzidenzzahlen - Öffnungskonzepte zu erproben.

Dieburg hatte sich selbst für das Modellprojekt nicht beworben

Allerdings hatte sich die frühere Kreisstadt Dieburg selbst überhaupt nicht beworben, Modellkommune zu werden. Erst 40 Minuten vor der Beginn der Pressekonferenz in Wiesbaden hatte der parteilose Bürgermeister Frank Haus von der Entscheidung des Landes erfahren. Allerdings hatte zuvor der Landkreis eine Bewerbung für den kompletten Kreis Darmstadt-Dieburg abgegeben. Ganze Landkreise und Großstädte kamen nach Angaben von Ministerpräsident Bouffier allerdings nicht für den Modellversuch in Betracht, was das Land zuvor allerdings nicht mitgeteilt hatte.

Nach der Entscheidung des Landes waren in Dieburg die Planungen für einen Start des Projekts Mitte April angelaufen. Die Idee des Projekts war: Wer vor Ort einen negativen Corona-Schnelltest absolviert und seine Kontaktdaten angibt, kann den ganzen Tag über ohne Termin auch in den „click&collect“-Geschäften einkaufen und die Außengastronomie besuchen. Allerdings war unklar, ob auch Menschen aus anderen Landkreisen nach Dieburg kommen könnten oder nicht. Zuletzt hatte es geheißen, nur Menschen aus Dieburg und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg könnten das Angebot nutzen.

Stadt Dieburg, Kreis und Gesundheitsamt haben Konzept erstellt

Der Kreis teilte mit, seit dem Tag der Bekanntgabe der Entscheidung der Landesregierung hätten die Stadt, der Landkreis und das Darmstädter Gesundheitsamt „gemeinsam ein umfangreiches und detailliertes Konzept erarbeitet“. Das Konzept sei aus Sicht des Magistrats der Stadt Dieburg „gut, tragbar und soll auch kurzfristig umgesetzt werden“.

Allerdings werde es derzeit keine Öffnung des Einzelhandels und der Außengastronomie in Dieburg geben, weil aufgrund der derzeitigen pandemischen Lage das Gesundheitsamt nicht garantieren könne, dass es eine lückenlose Kontaktnachverfolgung gewährleisten könne. Dies sehen aber die Vorgaben des Landes für das Modellprojekt vor.

In den vergangenen Monaten hatten die Leitungen der Gesundheitsämter immer wieder darauf hingewiesen, ab einer Inzidenz von 50 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern werde eine konsequente Kontaktnachverfolgung der Corona-Infektionen schwierig. Mit der Entscheidung, die Geschäfte nicht zu öffnen, werde „verantwortungsvoll gehandelt“, heißt es in der Mitteilung. Am Mittwochabend, 7. April, hatte die Kreisverwaltung in Darmstadt-Kranichstein mitgeteilt, dass die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Darmstadt-Dieburg bei 96 Fällen je 100.000 Menschen liege.

Landrat Schellhaas: Kontaktnachverfolgung derzeit nicht möglich

Der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) teilte mit:. „Die Modellöffnungen erfordern eine große Gesamtverantwortung von allen Beteiligten. Es gibt höchste Anforderungen, die es zu erfüllen gilt. Es muss sichergestellt sein, dass das Gesundheitsamt einer Kontaktkettennachverfolgung nachkommen kann. Die derzeitige sehr dynamische Infektionslage macht eine zeitnahe Kontaktnachverfolgung Stand heute nicht möglich. Wir beobachten und bewerten die Lage täglich sehr genau. Sobald es die Situation zulässt, werden wir das Konzept zur Modellöffnung auch umsetzen“. Allerdings ist das Modellprojekt des Landes ohnehin nur bis Anfang Mai befristet.

Dieburgs Bürgermeister Frank Haus ergänzt: „Natürlich haben wir nach Abwägung zahlreicher Argumente die Hoffnung auf eine schnelle Umsetzung. Ich bin froh, dass wir ein gutes Konzept haben, auf das der Magistrat vertraut. Es sind aber die klaren Spielregeln des Landes einzuhalten. Solange diese nicht sichergestellt sind, müssen wir das Vorhaben auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.“

Dieburg will erst am Donnerstag über Ladenöffnungen entscheiden 

Update vom Mittwoch, 07.04., 11.15 Uhr: In der als Modellkommune für gelockerte Corona-Maßnahmen ausgewählten Stadt Dieburg in Südhessen soll am Donnerstag erst der Magistrat über das Projekt entscheiden. Am Mittwoch solle es zunächst noch Gespräche mit der Landesregierung geben und am Donnerstag dann der Magistrat über die Teilnahme entscheiden, sagte eine Sprecherin der Stadt am Mittwoch.

Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) hatten Ende März bekanntgegeben, dass neben dem nordhessischen Baunatal auch das südhessische Dieburg sowie Alsfeld im Vogelsbergkreis als Modellkommunen Öffnungsschritte für Handel, Gastronomie oder Veranstaltungen erproben können. Zuvor hatte hessenschau.de darüber berichtet.

Dieburg hatte sich gar nicht als Lockerungs-Modellstadt beworben

In Alsfeld soll das Projekt am Donnerstag starten. In Baunatal laufen einer Sprecherin zufolge noch Beratungen und Abstimmungen. Ende der Woche dann will die Stadt einen Termin mitteilen. Sollte der Magistrat in Dieburg zustimmen ist ein Start für Mitte April angepeilt. Dabei hat sich die Stadt selber anders als viele andere Kommunen gar nicht als Modellstadt beworben.

„Eine Bewerbung des gesamten Landkreises hatte letzten Endes dazu geführt, dass sich die Landesregierung auf Dieburg festgelegt hat“, teilte Bürgermeister Frank Haus (parteilos) Anfang der Woche via Facebook mit. Eine eigene Bewerbung habe die Stadt nicht abgegeben. „Ich selbst habe 40 Minuten vor Beginn der Pressekonferenz hiervon erfahren.“

Dieburg: Magistrat sorgt sich um Ausweitung der Infektionen

Mit dem Magistrat sei dann sehr schnell abgestimmt worden, ein Konzept zu entwickeln, um zu schauen, was zu verantworten sei. „Auch in mir, meiner Kollegin und den Kollegen aus dem Magistrat und den Mitgliedern des Verwaltungsstabs lebt die Sorge um eine Ausweitung des Infektionsgeschehens, weil sich die ganze Region auf den Weg nach Dieburg machen könnte.“

Mit Blick auf das Infektionsgeschehen sagte Haus hessenschau.de, er sehe durchaus Spielraum, das Modellprojekt umzusetzen. Man werde aber nichts erzwingen. Die Situation sei derzeit angespannt. Den Magistrat und ihn treibe die Sorge vor einer Ausweitung der Infektionen um. Sollte sich die Stadt als Modellkommune präsentieren, sollen nur Menschen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg oder der Stadt Darmstadt einen Tagesausweis bekommen können.

Kreis Groß-Gerau nutzt App zur Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten

Update vom Donnerstag, 01.04.2021, 18.00 Uhr: Der Kreis Groß-Gerau setzt bei der Kontaktnachverfolgung in der Corona-Pandemie ebenfalls zusätzlich auf die luca-App. Mit dieser Anwendung auf dem Smartphone können Kontakte vor allem bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen sowie in Geschäften und Restaurants erfasst und die Daten bei positiven Corona-Fällen schnell an das Gesundheitsamt gemeldet werden. „Wir haben zusammen mit dem Gesundheitsamt und der IT-Abteilung des Kreises die technischen Voraussetzungen geschaffen“, äußerte Landrat Thomas Will (SPD) in einer Mitteilung. Er freue sich, dass die App nun auch im Kreis Groß-Gerau an den Start gehe.

Dieburg wird Corona-Modellstadt in Hessen, Darmstadt aber nicht

+++ 15.50 Uhr: Die frühere Kreisstadt Dieburg im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist vom Land Hessen - ebenso wie die nordhessische Stadt Baunatal und die Stadt Alsfeld in Mittelhessen*, wie auch die f - als Corona-Modellstadt ausgewählt worden, die Stadt Darmstadt aber nicht. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) sagte am Dienstagnachmittag in Wiesbaden, größere Städte und ganze Landkreise seien generell nicht bei der Auswahl berücksichtigt worden. Die Modellstädte sollen bis Anfang Mai Öffnungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung des örtlichen Infektionsgeschehens testen. Grundlage der möglichen Öffnungen etwa für Handel und Veranstaltungen seien umfangreiche Teststrategien der Kommunen, sagte Bouffier.

Die Bewerbung der Stadt Darmstadt hatte sich aus unbekannten Gründen verzögert und war erst an diesem Dienstag dem Land übermittelt worden. Am vergangenen Freitag hatte Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) noch mitgeteilt, die entsprechenden Unterlagen würden „aktuell finalisiert mit allen Akteuren abgestimmt und dem Land Hessen am kommenden Montag zugestellt“. Am Montag hieß es dann, der Antrag der Stadt zur Berücksichtigung als Corona-Modellregion sei „vorbereitet“ und werde „nach letzten Abstimmungen am (...) Dienstag beim Land Hessen eingereicht“.

Corona in Südhessen: Darmstadt überschreitet Inzidenz von 100 Fällen

Update vom Dienstag, 30.03.2021, 12.50 Uhr: Das Robert-Koch-.Intistut (RKI) in Berlin hat am Morgen die aktuellen Corona-Infektionszahlen veröffentlicht. Den Angaben zufolge ist im Kreis Groß-Gerau ein weiterer Mensch in Zusammenhang mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 oder der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Bereits am Montagabend hatte der Kreis Bergstraße einen weiteren Todesfall gemeldet.

Nach den vier südhessischen Landkreisen hat nun auch die Stadt Darmstadt am Montag wieder den Schwellenwert von 100 Corona-Infektionsfällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten. Im Vergleich zum Vortrag wurden 16 neue Infektionen registriert. In den vergangenen sieben Tagen waren es 163.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Hotline auch an Ostern erreichbar

Die Corona-Hotline des Kreises Groß-Gerau ist auch nach mehr als einem Jahr der Pandemie gut frequentiert. Bürgerinnen und Bürger des Kreises nutzen nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung das Angebot, um sich über die jeweils aktuellen Vorschriften, Verordnungen oder Empfehlungen zu informieren. 

Der Kreis werde sein Angebot auch an den Osterfeiertagen - wenngleich in reduzierter Form - fortsetzen. Die Corona-Hotline des Kreises Groß-Gerau ist an Karfreitag, Ostersamstag und Ostersonntag jeweils von 9 bis 12 Uhr zu erreichen. Nach Ostern gelten dann wieder die üblichen Zeiten: montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr sowie samstags von 8 bis 15 Uhr. Kontakt unter der Telefonnummer 06152/989213 und per E-Mail unter corona.hotline@kreisgg.de.

Corona in Südhessen: Kreis Groß-Gerau zieht die Notbremse

Update vom Montag, 29.03.2021, 22.30 Uhr: Der Kreis Groß-Gerau hat angesichts einer Inzidenz von rund 170 Fällen je eine kreisweite nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr angekündigt. Eine entsprechende Verordnung soll von Gründonnerstag, 1. April, 0 Uhr an, gelten, teilten Landrat Thomas Will (SPD) und der Erste Kreisbeigeordnete Walter Astheimer (Grüne) am Montagabend nach der Sitzung des Verwaltungsstabs an.

Zugleich sollen die Kindertagesstätten im Kreis von Dienstag nach Ostern geschlossen bleiben. In den Städten und Gemeinden werde es dann nur noch eine Notbetreuung für Eltern in systemrelevanten Berufen geben. „Die stark steigenden Infektionszahlen im Kreis machen diese Einschränkungen leider notwendig“, äußerten Will und Astheimer. Um „die dritte Corona-Welle zu brechen“, müssten die Mobilität eingeschränkt und Kontakte reduziert werden. Die neuen Verfügungen sollen vorerst bis zum 18. April gelten.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Kreis schränkt auch Sport ein

Zudem soll auch der Sport im Kreis weiter eingeschränkt werden: Von Donnerstag, 1 April, an, gilt, dass Sport unter freiem Himmel nur noch zwei Haushalte mit maximal fünf Personen - inklusive der Kinder - miteinander treiben dürfen.

Fitness-Studios, Yoga-, Pilates- und EMS-Studios im Kreis Groß-Gerau können zwar offen bleiben; sie dürfen ab Donnerstag aber nur noch mit einem tagesaktuellen negativen Corona-Test betreten werden. Die Betreiber:innen der Studios können auch selbst Tests anbieten. Sie sind allerdings nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung „in jedem Fall verpflichtet, die Einlässe zu kontrollieren und zu dokumentieren“.

Kreis Groß-Gerau verlängert Maskenpflicht auf belebten Plätzen

Zudem hat der Kreis die Maskenpflicht auf belebten Plätzen in den Kommunen verlängert. Auch Besuche in den Alten- und Pflegeheimen sind weiterhin nur mit einem aktuellen negativen Corona-Test erlaubt.  

Bereits im vergangenen Dezember hatte der Kreis Groß-Gerau aufgrund der hohen Inzidenzen den 275.900 Menschen in den 14 Kommunen in der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr in den Nachtstunden den Aufenthalt im öffentlichen Raum grundsätzlich untersagt. Eine Durchfahrt durch den Kreis ist nun auch wieder zulässig. Ausnahmen für die Ausgangssperre wird es ebenfalls wieder beispielsweise aus beruflichen Gründen, wegen notwendiger medizinischer Versorgung oder auch zur Wahrnehmung des Sorgerechts geben. 

Landrat Will: „Nächtliche Ausgangssperre sind schmerzlich“

„Die aktuelle Situation mit der rasanten Verbreitung der hochansteckenden Corona-Mutanten verlangt von uns allen sehr viel ab“, sagten Landrat Will und Vize-Landrat Astheimer: „Eine nächtliche Ausgangssperre, so schmerzlich der Eingriff in die Freiheitsrechte der Menschen auch ist, könnte dazu beitragen, Infektionen wieder einzudämmen und dann auf einem niedrigeren Infektionsniveau über Öffnungsschritte zu befinden.“ Dazu sei es aber notwendig, das Infektionsgeschehen wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Im Kreis Bergstraße ist wieder ein Mensch, der mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert war, verstorben. Es handele sich um eine 71-jährige Person aus Bensheim, teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim am Montagabend mit.

Corona in Südhessen: Virus grassiert in Kitas und Schulen

Von neuen Corona-Infektionsfällen betroffen waren die Langenbergschule in Birkenau, die Schule an der Weschnitz in Einhausen, das Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim, die Elisabeth-Selbert-Schule in Lampertheim, die Seebergschule in Mörlenbach, eine Kindertagestätte in Heppenheim sowie eine Gemeinschaftsunterkunft in Viernheim.

Im Odenwald sind von einer Quarantäne ganz oder teilweise die Kita Waldmäuse in Wald-Amorbach, die Kita am See in Höchst, die katholische Kita in Lützelbach, die Kita Am Feuerstein in Brensbach, die Kita Pusteblume in Breuberg, die Krippe der Mary Anne Kübel Stiftung in Reichelsheim sowie der Evangelische Kindergarten Regenbogen in Erbach. betroffen.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg meldete am Montag jeweils einen Corona-Fall an der Friedrich-Ebert-Schule in Pfungstadt, der Erich-Kästner-Schule in Pfungstadt und der Dr.-Kurt-Schumacher-Schule in Reinheim.

Bereits in der vorigen Woche hatte der Landkreis Darmstadt-Dieburg Corona-Infektionsfälle an folgenden Schulen mitgeteilt: Gerhart-Hauptmann-Schule (Griesheim), Dr.-Kurt-Schumacher-Schule (Reinheim), Hähnleiner Schule (Alsbach-Hähnlein), Carl-Ulrich-Schule (Weiterstadt), Gersprenzschule (Reinheim), Edward-Flanagen-Schule (Babenhausen), Markwaldschule (Babenhausen), Albert-Schweitzer-Schule, (Groß-Zimmern), Hans-Gustav-Röhr Schule (Ober-Ramstadt), Schule im Kirchgarten (Babenhausen), Tannenbergschule (Seeheim-Jugenheim), Mira-Lobe-Schule (Eppertshausen), Bachwiesenschule (Babenhausen), Landrat-Gruber-Schule (Dieburg), Gerhart-Hauptmann-Schule (Griesheim), Geiersbergschule (Groß-Umstadt) und in der Modautalschule (Modautal).

Im Gegensatz zu den Kreisverwaltungen in Darmstadt, Erbach und Heppenheim gibt es seitens der Stadtverwaltung in Darmstadt und der Kreisverwaltung in Groß-Gerau schon seit Monaten keine tagesaktuellen Informationen zum Infektionsgeschehen in Kitas, Schulen und Gemeinschaftsunterkünften.

Corona im Odenwald: Impfungen mit Astrazeneca werden nachgeholt

Der Odenwaldkreis teilte am Montag, 29. März, zudem mit, inzwischen seien im Kreis seien inzwischen mehr als 16.000 Impfdosen - 11.752 Erst- und 4.874 Zweit-Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Für die Impfung von Lehrerinnen und Lehrern beziehungsweise Erzieherinnen und Erzieher habe es an zwei Wochenenden Sondertermine gegeben.

Am 20. und 21. März seien 324 Personen geimpft worden. Am vergangenen Wochenende hätten noch einmal 361 weitere Personen den Impfstoff injiziert bekommen. In der nächsten Woche sollen zudem die wegen des vorübergehenden Impfstopps ausgefallenen Impfungen mit Astrazeneca nachgeholt werden, teilte die Kreisverwaltung in Erbach mit.

Corona in Darmstadt: Lehrkräfte und Erziehungspersonal geimpft

Im Impfzentrum im Darmstädter Kongresszentrum sind am vergangenen Wochenende die Impfungen an Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern sowie Erzieherinnen und Erziehern weitgehend beendet worden. Das hat die Stadt nach der jüngsten Sitzung des Covid-19-Krisenstabs mitgeteilt.

Von 500 angebotenen Terminen seien 426 gebucht worden, wobei einige Lehrkräfte, die sich vorsorglich in Quarantäne befänden, nicht hätten berücksichtigt werden können. Hier werde noch einmal eine gesonderte Lösung angestrebt, um auch diese Personen zu impfen, teilte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) als Leiter des Krisenstabs mit.

Nur 300 Impfungen tägich im Impfzentrum in Darmstadt


Aufgrund derzeit geringer Impfstoffversorgung führt das Darmstädter Impfzentrum aktuell rund 300 Impfungen am Tag im Zentrum selbst durch. Zusätzlich haben am Montag die Impfungen von Menschen begonnen, die ihre Wohnungen nicht verlassen können.

In den Darmstädter Kliniken konnten nach Angaben der Stadt die Zahl der Patientinnen und Patienten „auf einem hohem Niveau stabil gehalten werden“. Allerdings sei in Südhessen bereits flächendeckend ein Anstieg bei den Intensivbelegungen zu erkennen. Den derzeitigen Warnungen der Intensivmediziner schließen sich die Darmstädter Krankenhäuser an. Auf den Normal- und Intensivstationen befinden sich im Klinikum Darmstadt 14 (14), im Elisabethenstift 9 (5) und im Alice-Hospital 11 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Corona-Testzentrum auf dem Messplatz in Darmstadt weitet Kapazität aus

Im Corona-Testzentrum auf dem Messplatz läuft nach Angaben der Stadt alles „weiter nach Plan“. Am vergangenen Sonntag, 28. März, wurden dort abermals vier positive Tests abgenommen, die noch per PCR-Methode nachgetestet werden sollen. Nach Ostern werde das Deutsche Rote Kreuz (DRK) als Betreiber des Testzentrums mit hauptamtlichen Mitarbeitern das Angebot auf täglich 500 Tests ausweiten.

Im Bereich der Altenhilfe und der Kitas gebe es derzeit „keine Besonderheiten“. Allerdings stiegen jedoch die Infektionszahlen in den Grundschulen. Konkretere Angaben zu den Infektionszahlen in Kitas, Schulen, Altenheimen und Gemeinschaftsunterkünften macht die Stadt – im Gegensatz etwa zu den Kreisverwaltungen in Erbach und Heppenheim – schon seit Monaten nicht.

Corona in Darmstadt: Arbeitsgruppe richtet Fokus auf junge Menschen

Am Montag hat zudem nach Auskunft der Stadt eine Unterarbeitsgruppe für junge Menschen unter Leitung des Sozialdezernats ihre Arbeit aufgenommen. Die Gruppe soll herausfinden, wie man das Beschäftigungsangebot für junge Menschen künftig etwa durch Sportangebote und Aufklärung erweitern kann.

Zur Kundgebung der „Querdenken“-Szene und den Gegendemonstrationen am Sonntag teilt die Stadt die Einschätzung der Polizei, dass die Veranstaltungen „ruhig über die Bühne gegangen“ seien. Oberbürgermeister Partsch habe in regelmäßigem Austausch mit Polizeipräsident Bernhard Lammel gestanden.

Es sei auch richtig gewesen, die „Querdenken“-Kundgebung vom Karolinenplatz unweit des Impfzentrums auf den Parkplatz am Stadion am Böllenfalltor zu verlegen, äußerte der OB. „Die Vorbereitung durch die Polizei mit einem Konzept der Zurückhaltung aber deutlichen Präsenz erreichte gleichzeitig Deeskalation aber auch nötige Sanktionierungen von Verstößen gegen die Hygieneregeln“, so Partsch. 

Kommt Antrag der Stadt Darmstadt für Corona-Modellregion zu spät?

Entgegen der Ankündigung der Stadt Darmstadt vom Freitag ist der Antrag zur Berücksichtigung als Corona-Modellregion beim Land Hessen am Montag nicht eingereicht worden. In der Mitteilung der Stadt vom Montag heißt es, der Antrag sei lediglich „vorbereitet“ worden und werde „nach letzten Abstimmungen am morgigen Dienstag beim Land Hessen eingereicht“.

Allerdings wird Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) bereits am Dienstagmittag gemeinsam mit Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) bekanntgeben, welche Modellregionen vom Land ausgewählt worden sind.

Mehr als 900 Infektionen mit Coronavirus-Varianten an der Bergstraße

+++ 22.00 Uhr: Im Kreis Bergstraße ist ein weiterer Mensch, der mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert war, verstorben. Es handele sich um eine 96-jährige Person aus Groß-Rohrheim teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim am Sonntagabend mit.

Seit Ende Januar wurden an der Bergstraße bereits mehr als 900 Infektionen mit mehreren Coronavirus-Varianten nachgewiesen. Mit 762 Fällen am häufigsten wurde die Variante B.1.1.7 nachgewiesen, die zunächst in Großbritannien festgestellt worden war. In 88 Fällen wurde die Variante B.1.351 („Südafrika-Variante“) via Vollgenomsequenzierung bestätigt. Zudem wurden in 61 Fällen nicht genauer bestimmte Varianten („variants of concern“) bei Corona-Tests entdeckt.

Corona an der Bergstraße: Zehn Prozent ein Mal geimpft

42 Personen aus dem Kreis Bergstraße befanden sich nach Angaben des Kreises am Sonntag mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung.

Bis Samstag, 27. März, hatten 27.373 Menschen aus dem Kreis Bergstraße - also jede/r zehnte Einwohner:in des Kreises - eine Erst- und 9.765 auch eine Zweitimpfung bekommen.

Darmstadt: Stadt verlegt „Querdenken“-Demo vom Karolinenplatz ans „Bölle“

Update vom Sonntag, 28.03.2021, 19:00 Uhr: Ein breites und buntes Bündnis hat sich am Sonntag, 28. März, der „Querdenken“-Szene in Darmstadt entgegengestellt. Zu den Gegendemonstrationen kamen mit rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern deutlich mehr als zur Kundgebung auf dem Parkplatz am Böllenfalltor, bei denen gegen die Corona-Maßnahmen protestiert wurde (Hier geht‘s zum News-Ticker rund um die „Querdenker“-Demo und die Gegendemonstrationen).

Die ursprünglich auf dem Karolinenplatz geplante Großkundgebung mit 900 angemeldeten Teilnehmer:innen direkt gegenüber dem Impfzentrum im Kongresszentrum Darmstadtium hatte die Stadt nicht genehmigt. Der Versammlungsort wurde daher auf den Parkplatz des Fußballstadions am Böllenfalltor („Bölle“) verlegt. Ein breites Bündnis in Darmstadt hat unterdessen zu Gegendemonstrationen mit mehreren hundert Menschen aufgerufen.

Corona in Südhessen: Virus grassiert in vielen Kitas und Schule

Unterdessen sind in den vergangenen Tagen weitere Menschen mit einer Corona-Infektion gestorben. Der Kreis Bergstraße meldete seit Mittwoch vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Bei den Verstorbenen handele es sich um eine 59-jährige Person aus Gorxheimertal, eine 87-jährige Person aus Mörlenbach, eine 58-jährige Person aus Fürth und um eine 64-jährige Person aus Wald-Michelbach, teilte die Pressestelle der Kreisverwaltung in Heppenheim mit.

Zudem wurden dem Kreisgesundheitsamt in Heppenheim in den vergangenen Tagen zahlreiche Infektionsfälle in Kitas, Schulen und Gemeinschaftsunterkünften gemeldet. Betroffen waren laut der täglichen Auflistung des Kreises seit Montag die Langenbergschule in Birkenau, die Alexander-von-Humboldt-Schule in Viernheim, die Martin-Buber-Schule in Heppenheim, das Lessing Gymnasium, die Elisabeth-Selbert-Schule, die Nibelungenschule und Schillerschule die Alfred-Delp-Schule in Lampertheim, die Schlosshofschule in Mörlenbach, Schule an der Weschnitz in Einhausen, mehrere Kitas in Abtsteinach, Bensheim, Biblis, Bürstadt, Fürth, Heppenheim, Lampertheim, Lautertal, Neckarsteinach und Viernheim sowie eine Gemeinschaftsunterkunft in Biblis, eine Einrichtung der Eingliederungshilfe in Viernheim und eine Gemeinschaftseinrichtung in Viernheim.

Auch im Odenwaldkreis und im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind etliche Kitas, Schulen und weitere Einrichtungen von Infektionsfällen betroffen und stehen unter Quarantäne. Im Gegensatz zu den Kreisgesundheitsämtern in Erbach und Heppenheim gibt es seitens der Stadt Darmstadt und der Kreisverwaltung in Groß-Gerau keine detaillierten tagesaktuellen Informationen zum Infektionsgeschehen in den Kitas, Schulen und Gemeinschaftseinrichtungen.

Kliniken in Darmstadt rechnen an Ostern mit mehr Patientinnen und Patienten

Update vom Freitag, 26.03.2021, 18.15 Uhr: Der Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt hat sich am Freitag, 26. März, vor allem mit dem steigenden Infektionsgeschehen und dem weiteren Vorgehen bei den Impfungen beschäftigt. Zudem kündigte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) an, dass sich die Stadt beim Land Hessen als „Corona-Modellregion“ bewerben wird. Dabei handelt es sich um ein vom Land vorgesehenes Pilotprojekt zur Öffnung einzelner Bereiche des öffentlichen Lebens vom 8. bis 30. April 2021, die mit einer Teststrategie verbunden wird.

In den Darmstädter Kliniken habe die Situation „bisher stabil gehalten werden“, teilte die Stadt mit. Aber mit Blick auf Ostern bereiteten sich die Krankenhäuser bereits auf einen größeres Aufkommen von Patientinnen und Patienten vor. Dazu sei bereits Kontakt mit anderen Versorgungsgebieten zur Koordination aufgenommen worden. Auf den Normal- und den Intensivstationen befinden sich im Klinikum Darmstadt 11/17, im Elisabethenstift 12/5 und im Alice-Hospital 10/0 Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Corona in Darmstadt: Impfungen in Privatwohnungen beginnen

Das Impfzentrum wird an diesem Wochenende die letzten Gruppenimpfungen an Lehrerinnen, Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher verabreichen. Dazu seien noch einmal jeweils am Samstag und Sonntag 250 Impfungen pro Tag vorgesehen. Vom kommenden Montag, 29. März, an, sollen dann Einzel-Impfungen in Privatwohnungen beginnen.

Dabei handelt es sich nach Angaben der Stadt um etwa 820 Personen, die nicht mehr mobil sind und ihre Wohnung verlassen können. Laut OB Jochen Partsch können „im besten Fall“ 72 Termine pro Tag eingeplant werden. Um die Impfungen zu beschleunigen werde derzeit geprüft, die Hausärzte einzubinden.

Impfzentrum in Darmstadt beklagt Mangel an Corona-Impfstoff

Problematisch ist aus Sicht des Darmstädter Impfzentrums die derzeitige Versorgung mit Impfstoffen. Durch den bestehenden Mangel sei das Impfzentrum derzeit nur zu rund 30 Prozent ausgelastet. Am Donnerstag konnten nur 321 Impfdosen verabreicht werden. Das Zentrum sei daher „dringend auf weitere Lieferungen des Landes angewiesen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt..

Im Corona-Testzentrum auf dem Messplatz, das vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben wird, laufe der Betrieb „nach Plan“. Über die Osterfeiertage seien bereits fast alle Termine vergeben. Nur am Ostermontag seien noch einige wenige Termine frei, die über das Portal des DRK gebucht werden könnten. Vom Dienstag, 6. April, an wird das Testzentrum dann wie vorgesehen mit hauptamtlichen Kräften des DRK in den Betrieb gehen, um die Kapazität zu verdoppeln.

Nach Angaben des DRK wurden am vergangenen Mittwoch bei den Testungen vier positive Fälle detektiert, bei denen auch alle PCR-Tests positiv waren. Dies lasse auf eine hohe Genauigkeit der Schnelltests schließen, äußerte OB Partsch. Für die Schnelltests werden in einem Zelt auf dem Messplatz Abstriche im Rachen abgenommen.

Corona in Kitas und Schulen: Stadt Darmstadt macht keine konkreten Angaben

Ohne konkretere Angaben zur Zahl der Corona-Infektionen zu machen heißt es seitens der Stadt, in Kindertagesstätten sei angesichts der Entwicklung bei der Gesamtinzidenz „eine leichte Steigerung positiver Fälle zu verbuchen“. Bisher hätten „nur Teilbereiche und keine kompletten Einrichtungen“ geschlossen werden müssen, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Das Jugendamt und die Einrichtungsleitungen betrachteten die Entwicklung der Inzidenzen „mit Sorge“.

Im Bereich Schule sei an diesem Freitag ein Testlauf des Landes zur Selbsttestung der Schülerinnen und Schüler an der Bertolt-Brecht-Schule beendet worden. Die Schule sei eine der vom Land ausgewählten 20 Pilotschulen. Nach Angaben des Staatlichen Schulamts seien die Testungen „gut“ verlaufen. Nun müsse abgewartet werden, welche Erkenntnisse für alle Schulsysteme hessenweit darauf gezogen werden könnten. Auch in den Schulen seien „steigende Zahlen sowohl bei Lehrern als auch Schülern zu beobachten“. Allerdings weigert sich die Stadt seit Monaten beharrlich, tagesaktuelle und detailliertere Informationen zur Verfügung zu stellen.

Die Lage in der Altenpflege wird seitens der Stadt mit dem Wort „ruhig“ umschrieben. Es gebe derzeit „kein Ausbruchsgeschehen“.

Stadt Darmstadt untersagt „Querdenken“-Kundgebung auf dem Karolinenplatz

+++ 19.15 Uhr: Die für den kommenden Sonntag, 28. März, geplante Großkundgebung gegen die Corona-Maßnahmen mit 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmern darf nicht auf dem Karolinenplatz in Darmstadt stattfinden. Die Stadt hat die geplante Demo gegenüber dem Impfzentrum, dass sich im Kongresszentrum „Darmstadtium“ befindet, verboten.

Die Stadt teilte am frühen Mittwochabend mit, sie habe in Abstimmung mit der Polizei beschlossen, den Veranstaltungsort der von der Initiative „Querdenken 615“ für Sonntagnachmittag angemeldeten Demonstration vom Karolinenplatz auf den Parkplatz am Fußballstadion am Böllenfalltor zu verlegen.

Corona an der Bergstraße: Zwei weitere Todesfälle

Der Kreis Bergstraße meldet zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handele sich um eine 59-jährige Person aus Gorxheimertal sowie eine 87-jährige Person aus Mörlenbach, teilte der Kreis am Mittwochabend mit.

Im Kreis Bergstraße waren am Mittwoch von neuen Corona-Infektionen das Lessing Gymnasium in Lampertheim, die Nibelungenschule in Hofheim, eine Kindertagesstätte in Viernheim und abermals eine Gemeinschaftseinrichtung sowie eine Einrichtung der Eingliederungshilfe in Viernheim betroffen.

Kliniken in Darmstadt: Zahl der behandelnden Personen steigt

Update vom Mittwoch, 24. März, 15.40 Uhr: Die Darmstädter Kliniken melden weiter steigende Zahlen von Patientinnen und Patienten mit Covid-19, vor allem auch aus dem gesamten Versorgungsgebiet Südhessen, für das das Klinikum als koordinierendes Krankenhaus fungiert.

Wie die Stadt Darmstadt nach der Sitzung des Krisenstabs am Mittwoch mitteilte, sei durch die Verlegungen von Patientinnen und Patienten in andere Kliniken die Situation „momentan noch beherrschbar, die Kapazitäten aber zunehmend ausgereizt und das Personal stark belastet“. Derzeit werden in den Krankenhäusern in Darmstadt 49 Covid-19-Patient:innen behandelt, 22 von ihnen intensivmedizinisch.

Corona in Südhessen: Neue Infektionsfälle in Kitas und Schulen

Derweil seien auch aus dem Bereich der Kitas vereinzelte Corona-Infektionsfälle gemeldet worden, sowohl beim Personal als auch bei den Kindern. Die Stadt macht zu den Einrichtungen allerdings keine Angaben.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg meldete indes am Dienstagabend, 23. März, Corona-Infektionsfälle an der Carl-Ulrich-Schule in Weiterstadt und der Gersprenzschule in Reinheim.

Corona im Odenwald: Ein weiterer Todesfall

Im Odenwald ist nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach eine weitere Person mit einer Corona-Infektion ist verstorben. Der oder die Verstorbene gehörte zur Altersgruppe der 80- bis 85-Jährigen und habe „im häuslichen Umfeld gelebt“, teilte die Pressestelle des Landratsamtes am Mittwoch mit.

Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden derzeit 14 Patienten behandelt. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Betreuung. In Kliniken außerhalb des Kreises befindet sich kein weiterer Patient. 
 
Von einer Quarantäne betroffen sind nach Angaben der Odenwälder Kreisverwaltung Gruppen der Kita Waldmäuse in Wald-Amorbach und der Kita am See in Höchst.

Kreis Bergstraße: Infektionsfälle in Einrichtungen

Update vom Dienstag, 23. März, 20.05 Uhr: Im Kreis Bergstraße wurden vom Kreisgesundheitsamt in Heppenheim am Dienstag etliche Corona-Infektionsfälle in mehreren Einrichtungen gemeldet. Nach Angaben der Kreisverwaltung waren aktuell die Martin-Buber-Schule in Heppenheim, jeweils eine Kindertagesstätte in Biblis und in Lampertheim sowie eine Einrichtung der Eingliederungshilfe Viernheim sowie eine Gemeinschaftseinrichtung für die Geflüchtete in Viernheim von neuen Corona-Fällen betroffen. Insgesamt wurden am Dienstag 64 neue Infektionsfälle registriert, davon allein 21 in Viernheim, 16 in Lampertheim und acht in Heppenheim.

Derzeit befinden sich nach Auskunft des Heppenheimer Landratsamtes 42 Personen aus dem Kreis mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung, davon liegen 26 Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten Sars-CoV-2-Infektion in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Bergstraße: Mehr als 650 Infektionsfälle mit verschiedenen Corona-Varianten

Seit Ende Januar wurden an der Bergstraße 555 Infektionsfälle mit der Coronavirus-Mutante registriert, die zuerst in Großbritannien nachgewiesen worden war. 57 weitere Infektionsfälle gehen auf die Corona-Mutante zurück, die zuerst in Südafrika identifiziert worden war. Zudem wurden bei der Sequenzierung von positiven Sars-CoV-2-Befunden 53 weitere Nachweise von so genannten „variants of concern“ – also aktuell noch nicht genauer bestimmten Varianten – festgestellt.

Update vom Montag, 22. März, 18.52 Uhr: Das neu eröffnete kommunale Corona-Testzentrum auf dem Messplatz in Darmstadt ist bis Ostern bereits fast ausgebucht. Das teilte die Stadt Darmstadt am Montag, 22. März, nach der Sitzung des Krisenstabs mit. „Wir sind mit den ersten beiden Tagen unseres kommunalen Testzentrums im Echtbetrieb sehr zufrieden“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne).

Man habe am Samstag in dem vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) organisierten Testzentrum einen reibungslosen Start hingelegt. Das Angebot zum Testen werde sehr gut angenommen, bis Ostern habe man schon rund 2000 Termine vergeben und sei damit schon „fast ausgebucht“, so OB Partsch.

Die Anmeldungen für einen Testtermin läuft über das Buchungsportal des DRKs. Erreichbar ist das Buchungstool über: https://www.drk-darmstadt.de/corona-schnelltestzentrum.html 

Corona in Darmstadt: Niedrigster Inzidenz-Wert in Hessen

Das Gesundheitsamt meldet im Rückblick auf die vergangene Woche, dass die Corona-Fallzahlen auch in Darmstadt ansteigen, wenn sie auch aktuell noch deutlich unter dem hessenweiten Trend liegen. Über das Wochenende ist die Inzidenz von Freitag mit 53 auf 60 am Montag angestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz von 60 Fällen je 100.000 Einwohner ist derzeit hessenweit der niedrigste Wert.

Die Fallzahlen liegen aktuell bei 4.278 kumulierten laborbestätigten Fällen. Insgesamt lässt sich ablesen, so das Gesundheitsamt, dass sich die Infektionen vermehrt von der Hochrisikogruppe der über 60-Jährigen hin zu den 20- bis 60-Jährigen verschieben. Hier zeige sich bereits der Erfolg der deutschlandweiten Impfkampagne.

Corona in Darmstadt: Zahl der Patientinnen und Patienten steigen wieder

Die Darmstädter Kliniken melden unterdessen eine „deutliche Zunahme der stationär zu behandelnden Erkrankten“. Vor allem die Intensivstationen seien besonders gefordert und mittlerweile an der Belastungsgrenze, während das Geschehen auf den Normalstationen noch gut handhabbar sei. Folgende Patient:innenzahlen melden die Darmstädter Kliniken auf den Normal- und Intensivstationen: Klinikum Darmstadt 7 (17), Elisabethenstift 9 (4) und im Alice-Hospital 6 (0). 

Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden derzeit nach Angaben der Odenwälder Kreisverwaltung 15 Patientinnen und Patrienten behandelt. Davon benötigen fünf eine intensivmedizinische Betreuung, bei zwei Personen steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises werde derzeit kein weiterer Patient behandelt. 

Laut der Kreisverwaltung in Heppenheim befinden sich derzeit 40 Personen aus dem Kreis Bergstraße mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung. Davon liegen 22 Patient:innen in einer Klinik im Kreis.

Impfungen für Kitapersonal und Lehrkräfte gehen in Darmstadt weiter

Laut Stadt wurden im Impfzentrum im Kongresszentrum am Wochenende die Gruppenimpfungen für Kita- und Grundschullehrkräfte fortgesetzt und etwa 700 Impfungen durchgeführt. Für das kommende Wochenende werden für diese Berufsgruppen noch einmal rund 400 Impftermine angeboten. Aufgrund ausbleibender Impfstoff-Lieferungen von Astrazeneca in den nächsten zwei Wochen könnten momentan allerdings keine weiteren Astrazeneca-Impftermine im Portal des Landes Hessen für das Impfzentrum Darmstadt ausgewiesen werden.

Corona in Südhessen: Etliche Corona-Fälle in Kitas und Schulen

Nach Angaben der Stadt Darmstadt gibt es weder aus Alten- und Pflegeheimen noch aus Kitas und Schulen derzeit „keine großen Infektionsgeschehen zu vermelden“. Allerdings macht das Darmstädter Gesundheitsamt schon seit Monaten keine konkreten Angaben dazu, in welchen Einrichtungen es Infektionsfälle gibt.

Der Kreis Bergstraße, der im Gegensatz zur Stadt Darmstadt tagesaktuell über das Infektionsgeschehehen detailliert berichtet, teilte am Montagabend mit, dass aktuell die Langenbergschule in Birkenau, die Alexander-von-Humboldt-Schule in Viernheim, zwei Kitas in Bensheim sowie weitere Kitas in Bürstadt, Fürth, Heppenheim, Neckarsteinach und Viernheim sowie eine Gemeinschaftsunterkunft in Biblis von Corona-Fällen betroffen seien.

Nach Angaben des Odenwaldkreises befinden sich derzeit Erzieherinnen und KInder des Montessori Kinderhauses in Michelstadt nach Infektionsfällen in Quarantäne.

Corona in Darmstadt: Impftermine abgesagt

Update von Mittwoch, 17. März, 18.00 Uhr: Nach dem vorübergehenden Stopp für Impfungen mit AstraZeneca hat die Stadt Darmstadt für die gesamte Woche 1800 geplante Impftermine abgesagt. Das teilte die Stadt nach der Sitzung des Krisenstabs am Mittwoch, 17. März, mit. Darin enthalten seien auch die etwa 800 Gruppenimpfungen für Grundschullehrerinnen und -lehrer sowie das Personal in den Kitas, die am kommenden Wochenende hätten stattfinden sollen.

Leider sei es nicht möglich, einfach einen anderen Impfstoff für bereits gebuchte Astrazeneca-Impfungen zu verwenden, da die jeweiligen Dosen bereits für andere Termine eingeplant seien, erklärte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne). Er könne den Unmut und die Fragen, die der Impfstopp hervorrufe,  gut verstehen.

Es sei auch für die Stadt eine „eine enorme logistische und organisatorische Herausforderung und das Ausmaß des Vertrauensverlusts in einen bereits zugelassenen Impfstoff wird uns in den kommenden Monaten sicherlich noch vor weitere große Aufgaben stellen“, so Partsch. Aktuell stehe man im engen Austausch mit den verantwortlichen Stellen, um Informationen zum weiteren Vorgehen zu erhalten, und warte gespannt auf die Entscheidungen der zuständigen Gremien in den nächsten 48 Stunden.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg werden die betroffenen Personen, welche ihren Termin über das Terminportal des Landes bis zunächst einschließlich zum 21. März erhalten haben, zentral über das Land informiert. Wie der Landkreis mitteilte, werden dazu derzeit die erforderlichen Daten erhoben und alle Personen erhalten eine E-Mail oder werden telefonisch informiert. Von einer weiteren Auslieferung des Impfstoffs von AstraZeneca werde derzeit abgesehen, hieß es weiter.

Neue Corona-Testzentren öffnen in Darmstadt und in Seeheim-Jugenheim

Dienstag, 16. März, 15.56 Uhr: In Darmstadt wird derzeit ein neues kommunales Corona-Testzentrum in Trägerschaft des DRK am Messplatz eingerichtet. Es öffnet am Samstag, 20. März. Dafür wurden laut Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) zunächst 200.000 Tests bestellt und eine zentrale Software-Lösung gefunden, durch die es einfach und unkompliziert möglich sein werde, einen Testtermin zu buchen.

Die Kreiskliniken werden zusätzlich zu Groß-Umstadt auch am Standort Seeheim-Jugenheim von Mittwoch, 17. März, an ein Corona-Testzentrum öffnen. Damit sollen die Vorgaben von Bund und Ländern umgesetzt werden, die besagen, dass jedem Bürger und jeder Bürgerin pro Woche ein kostenloser Schnelltest zur Verfügung gestellt wird.

Corona in Darmstadt: Kommunales Testzentrum ergänzt Teststellen

OB Partsch bezeichnete das kommunale Testzentrum als „sinnvolle Ergänzung zu den bereits bestehenden Teststellen“. Vergangene Woche habe man per Allgemeinverfügung bereits diversen Institutionen die Möglichkeit eröffnet, Tests anzubieten. An zahlreichen Stellen kann man sich bereits testen lassen; andere Einrichtungen sind noch in der Vorbereitung.

Eine Verpflichtung für Apotheken, Kliniken oder ähnliche Einrichtungen, Schnelltests anzubieten, resultiere aus der Allgemeinverfügung allerdings nicht, betonte OB Partsch. Man solle sich im Vorfeld informieren, wo Testungen angeboten werden. Das Land Hessen hat eine Liste – nach Postleitzahlen sortiert – zur Verfügung gestellt.

Teststellen

Der Kreis Groß-Gerau listet alle Testmöglichkeiten auf seiner Homepage auf.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg bietet eine Online-Terminvergabe unter: https://perspektive.ladadi.de/corona-testung/

Eine Übersicht aller Testmöglichkeiten hessenweit gibt es unter: https://soziales.hessen.de/gesundheit/corona-in-hessen/poc-antigen-tests/uns-gemeldete-teststellen-in-hessen

Das Corona-Testzentrum am Messplatz ist ab Samstag, 20. März, wochentags von 17 bis 21 Uhr, am Wochenende von 10 bis 14 Uhr geöffnet. In Seeheim-Jugenheim wird montags, mittwochs und freitags von 12 bis 14 Uhr und dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr getestet.

Derzeit wird an der Einrichtung eines Anmeldeportals für das kommunale Testzentrum in Darmstadt gearbeitet. Dieses wird über die Homepage der Stadt Darmstadt und des DRK Kreisverbandes Darmstadt per Verlinkung erreichbar sein. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wird die Stadt hierzu informieren. Eine Testung ohne Termin wird nicht möglich sein. (Claudia Kabel und Jens Joachim) *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Weiterlesen: Bisheriger Corona-Ticker aus Darmstadt und Südhessen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare