1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Darmstadt

Darmstadt: Merck will Neugier bei Kindern wecken

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jens Joachim

Kommentare

Schülerinnen und Schüler der 4c der Astrid-Lindgren-Schule erkunden den Curiosity Cube.
Schülerinnen und Schüler der 4c der Astrid-Lindgren-Schule erkunden den Curiosity Cube. © Michael Schick

Das Darmstädter Technologie- und Wissenschaftsunternehmen nutzt umgebaute Frachtcontainer als mobile Wissenschaftslabore für Schulklassen.

Wissbegierige Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Schule in Darmstadt-Arheilgen haben sich am Mittwoch auf eine kleine Entdeckungsreise begeben. Zusammen mit Konrektorin Susanne Julitz liefen 22 Jungen und Mädchen der Klasse 4c am Morgen vom Schulgelände am Stadtweg zum rund zwei Kilometer entfernten Gelände des Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmens Merck.

Dort erwartete die Grundschülerinnen und Grundschüler auf einer Freifläche zwischen dem Firmenparkplatz und dem Eingang zur Konzernzentrale ein knallrot lackierter Container mit der Aufschrift „Bahnbrechendes beginnt mit Neugier. Entdecke hier die Welt der Wissenschaft“.

Darmstadt: Merck nutzt umgebaute Frachtcontainer als mobile Wissenschaftslabore

Das Chemieunternehmen hat mehrere ehemalige Frachtcontainer zu kleinen mobilen wissenschaftlichen Laboren umbauen lassen, die auch auf einer Seite komplett geöffnet werden können. „Curiosity Cubes“ nennt Merck die Container. Bis Oktober wird das rote Exemplar auf dem Gelände der Konzernzentrale in Darmstadt und später auch am französischen Standort in Molsheim im Einsatz sein.

in blaues Exemplar beginnt in der nächsten Woche seine Europatour im irischen Cork. Bis Oktober wird der Container dann an etwa 70 Stationen in Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Liechtenstein, den Niederlanden, der Schweiz, Spanien und Großbritannien Halt machen. Und in Nordamerika, wo das mobile Wissenschaftslabor schon im Einsatz war, wird es nach einer zweijährigen pandemiebedingten Unterbrechung an fast 100 Orten aufgebaut.

Darmstadt: Merck will bei Schülerinnen und Schülern Neugier wecken

In diesem Jahr will Merck weltweit mit mehr als 200 Veranstaltungen die Neugier von rund 50 000 Schulkindern durch interaktive wissenschaftliche Experimente wecken. Intention des Konzerns ist es, bei den Schülerinnen und Schülern das Interesse für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu fördern. In diesen sogenannten MINT-Fächern sind weltweit nur etwas mehr als ein Drittel der Studierenden weiblich.

In weniger gut ausgestatteten Bildungseinrichtungen mangelt es nach Angaben des Unternehmens außerdem häufig an Möglichkeiten des praktischen naturwissenschaftlichen Unterrichts. In der Arheilger Astrid-Lindgren-Schule, berichtete Konrektorin Susanne Julitz der FR, gibt es allerdings eine Forscherwerkstatt, in der die Schüler:innen experimentieren können.

„Curiosity Cube“ von Merck in Darmstadt: Angebot richtet sich an Schulklassen

In dem roten Container erfuhren die Arheilger Schüler:innen am Mittwochvormittag von engagierten Merck-Mitarbeitenden mehr über die Struktur von Zellen und Bakterien und wo diese zu finden sind.

Das Angebot für Schulklassen richtet sich an Kinder im Alter zwischen 8 und 13 Jahren. In den nächsten Monaten können die Jugendlichen fahrbare Roboter, digitale Mikroskope und andere wissenschaftliche Instrumente nutzen, um in drei interaktiven Experimenten mehr über das Mikrobiom – die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die ein vielzelliges Lebewesen natürlicherweise besiedeln – zu lernen.

Infos unter TheCuriosityCube.com und @curiositycube_merck auf Instagram.

Lesen Sie weiter: Merck baut für 70 Millionen Euro in Darmstadt - Der Spatenstich für das Learning Center des Chemieunternehmens Merck ist erfolgt. Künftig lernen rund 600 Auszubildende unter einem Dach.

Ein Merck-Mitarbeiter informiert die Grundschülerinnen und -schüler über Mikroorganismen und Bakterien.
Ein Merck-Mitarbeiter informiert die Grundschülerinnen und -schüler über Mikroorganismen und Bakterien. © Michael Schick
Im Curiosity Cube sollten die Schülerinnen und Schüler der 4c der Astrid-Lindgren-Schule auch Fragen beantworten.
Im Curiosity Cube sollten die Schülerinnen und Schüler der 4c der Astrid-Lindgren-Schule auch Fragen beantworten. © Michael Schick

Auch interessant

Kommentare