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Darmstadt: Mehr Platz für den Radverkehr am Roßdörfer Platz

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Von: Jens Joachim

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Rote Piste: Radlerinnen und Radler fahren nun dauerhaft auf einer eigenen Fahrspur in Richtung der Nieder-Ramstädter Straße.
Rote Piste: Radlerinnen und Radler fahren nun dauerhaft auf einer eigenen Fahrspur in Richtung der Nieder-Ramstädter Straße. © Jens Joachim

Nach einem Verkehrsversuch ist die Fahrbahn für Radlerinnen und Radler von der Teichhausstraße zur Nieder-Ramstädter Straße von der Stadt dauerhaft markiert worden.

Das mehrmonatige Provisorium hat ein Ende: Die Stadt Darmstadt hat am vergangenen Wochenende am Roßdörfer Platz eine dauerhafte Fahrbahnmarkierung für Radfahrerinnen und Radfahrer auftragen lassen.

Bereits vor zwei Jahren war im Verlauf der Teichhausstraße und der Nieder-Ramstädter Straße in südliche Fahrtrichtung die zweite Fahrspur für Kraftfahrzeuge gestrichen worden, um probeweise für Radfahrende einen durchgehenden Fahrstreifen über die Kreuzung hinweg zu schaffen. Diese Verkehrsführung wird nun nicht mehr geändert. Die Kosten für die Neumarkierung belaufen sich auf rund 15 000 Euro. Die Finanzierung soll nach einer Mitteilung der Stadt aus dem Sonderinvestitionsprogramm Radmobilität erfolgen.

Darmstadt: Dauerhafte Radspur am Roßdörfer Platz

Nach den Worten von Mobilitätsdezernent Michael Kolmer (Grüne) wurde der Verkehrsversuch am Roßdörfer Platz – wie auch die anderen Versuche an der Neckarstraße, der Zeughausstraße und der Bleichstraße – durch die Hochschule Darmstadt wissenschaftlich begleitet. Sowohl aus Sicht der Stadt als auch aus Sicht der Hochschule hätten sich die Versuche „bewährt“, so Kolmer.

Anstelle der vorläufigen Markierung mit gelben Streifen sei nun eine flächige Rotmarkierung über den Roßdörfer Platz aufgetragen worden. Kolmer bezeichnete dies als „weiterer Baustein auf dem Weg zu mehr Verkehrssicherheit und der Förderung des Radverkehrs“ in der Stadt.

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