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Radfahren in Darmstadt: Nichts für schwache Nerven.

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Darmstadt: Magistrat beschließt Leitlinien für Verkehrsprojekte

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Der Darmstädter Magistrat hat Forderungen des Runden Tischs Nahmobilität übernommen. Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger soll künftig eine höhere Priorität haben.

Der Magistrat der Stadt Darmstadt hat die vom Runden Tisch Nahmobilität erarbeiteten Leitlinien für den Ausbau des Fuß- und Radverkehrs beschlossen. Demnach sollen bei der Planung und Realisierung von Verkehrsmaßnahmen künftig zehn Forderungen berücksichtigt werden.

Oberstes Kriterium sei dabei die Erhöhung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, heißt es in einer Pressemitteilung. Dazu gehören unter anderem durchgängige Verbindungen für Rad- und Fußverkehr, einheitliche Verkehrsführung, sichere Querungen, fuß- und radverkehrsfreundliche Signalanlagen, Barrierefreiheit und die Bereitstellung von mehr Raum für Nahmobilität. Die beschlossene Radstrategie der Stadt sei dabei als Bestandteil der Leitlinien zu sehen, heißt es weiter.

„Mit der Mitgliedschaft in der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen und der Einrichtung des Runden Tischs Nahmobilität haben wir bereits vor vier Jahren die Weichen für den konsequenten und zukunftsorientierten Ausbau des Fuß- und Radverkehrs gestellt“, erklärt Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch (Grüne). Die Verabschiedung der Leitlinien sei ein entscheidender Schritt, mit dem man weitere Handlungsrichtlinien für die dringend notwendige Verkehrswende festgelegt habe, so Partsch.

Darmstadt ist seit 2016 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Nahmobilität Hessen. Deren Ziel ist, die Nahmobilität umfassend zu fördern. Im Januar 2017 tagte erstmals der Runde Tisch Nahmobilität. Er setzt sich aus Vertretern der politischen Fraktionen sowie der Interessenverbänden des Fuß- und Radverkehrs, der Stadtverwaltung, IHK, Heag mobilo und der Lokalen Agenda zusammen. 

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