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Derzeit enden die Züge der Straßenbahnlinie 3 an der Lichtenbergschule vor der Akademie für Tonkunst in Bessungen. Die Wendeschleife soll zweigleisig ausgebaut werden, um Überholungen und Umleitungen zu ermöglichen.
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Derzeit enden die Züge der Straßenbahnlinie 3 an der Lichtenbergschule vor der Akademie für Tonkunst in Bessungen.

Darmstadt

Lob für neue Straßenbahn-Trasse im Ludwigshöhviertel

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Grüne und CDU: Geplante Ringverbindung durch den neuen Stadtteil auf dem Gelände der früheren Cambrai-Fritsch-Kaserne wird den Luisenplatz entlasten.

Den Beschluss des Darmstädter Magistrats, die Straßenbahnlinie 3 durch das Ludwigshöhviertel bis zur Heidelberger Straße zu verlängern, haben die beiden Koalitionsfraktionen von Grünen und CDU als „Entscheidung zugunsten der Umwelt“ bezeichnet. Die geplante Verlängerung der Tramtrasse von der derzeitigen Endhaltestelle an der Lichtenbergschule und der vom Magistrat favorisierte zweigleisige Ausbau der Wendeschleife vor der Akademie für Tonkunst ermögliche „eine neue, sehr gute Ringverbindung“ im öffentlichen Personennahverkehr. „Das ist neu in Darmstadt“, teilen die Fraktionsvorsitzenden der Koalition, Nicole Frölich und Yücel Akdeniz für die Grünen sowie Roland Desch und Alexander Schleith für die CDU, mit.

Mit dem geplanten Bau der Straßenbahnverbindung durch das künftige Ludwigshöhviertel, mit dem frühestens in drei Jahren begonnen werden soll, werde auch der Luisenplatz entlastet, heißt es in der gemeinsamen Mitteilung der beiden Koalitionsfraktionen.

So könnten viele Schülerinnen und Schüler künftig, ohne durch die Innenstadt zu fahren, direkt vom Stadtteil Eberstadt im Süden von Darmstadt zu den Schulen und zur Akademie für Tonkunst gebracht werden.

Der geplante Neubau der Wendeschleife diene dazu, dass bei Verkehrsstörungen auf der Heidelberger Straße die Bahnen über das geplante neue Gleisdreieck an der Einmündung der Cooperstraße in die Heidelberger Straße durch das Ludwigshöhviertel zum Wenden oder zur Umleitung über Bessungen fahren könnten. Mit der Vorzugsvariante könne zugleich der Baumbestand größtmöglich geschützt werden. Eine aus betrieblichen Gründen noch vorteilhaftere Wendeschleife an der Heidelberger Straße hätte einen erheblichen Eingriff in Natur und Umwelt zur Folge gehabt. „Der Waldverlust wäre mehr als dreimal so hoch gewesen“, heißt es in der Mitteilung.

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