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Darmstadt: Licht aus am Hochzeitsturm

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Von: Jens Joachim

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Wird nicht mehr angestrahlt: der Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe.
Wird nicht mehr angestrahlt: der Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe. © Peter Jülich

Die Stadt Darmstadt will den Gasverbrauch aller städtischen Gebäude und Einrichtungen zügig um zwanzig Prozent verringern. Die Wasserbecken in den Freibädern werden nicht mehr beheizt und die Beleuchtung repräsentativer Gebäude abgeschaltet.

Mit verschiedenen Vorhaben will die Stadt schnell den Energieverbrauch deutlich reduzieren. Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) teilte am Dienstag mit, Ziel sei es, „so rasch wie möglich“ den Gasverbrauch aller städtischen Gebäude und Einrichtungen um zwanzig Prozent zu verringern. Die Stadt habe hierzu eine neue Task-Force „Kommunale Energieversorgung“ etabliert. In dem Gremium sind neben mehreren städtischen Ämtern auch der kommunale Versorger Entega, das Nahverkehrsunternehmen Heag mobilo, die Bauverein AG, die Eigenbetriebe für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen, Immobilienmanagement und Bäder, die Darmstädter Werkstätten und Wohneinrichtungen sowie weitere Unternehmen der Stadtwirtschaft vertreten.

Partsch äußerte, die aktuelle geo- und versorgungspolitische Situation sei „sehr besorgniserregend“ und erfordere „konsequentes Handeln“. Intention sei es, alle Möglichkeiten zu prüfen und zu realisieren, die geeignet seien, den kommunalen Gas- und Stromverbrauch zu senken.

Vorgesehen ist auch, die Wasserbecken in den städtischen Freibädern nicht mehr zu beheizen, die Warmwasseraufbereitung in ausgesuchten öffentlichen Gebäuden sowie die Beleuchtung repräsentativer öffentlicher Gebäude – wie etwa den Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe – abzuschalten. jjo

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