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Am Waldkunstpfad in Darmstadt sollen zum Schutz von Besucherinnen und Besuchern Bäume gefällt werden.
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Am Waldkunstpfad in Darmstadt sollen zum Schutz von Besucherinnen und Besuchern Bäume gefällt werden.

Darmstadt

Darmstadt: Kritik an Hessen-Forst wegen Baumfällungen

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Landtagsabgeordnete von SPD und Linken monieren die Kommunikation des Landesbetriebs Hessen-Forst im Zusammenhang mit der geplanten Fällung von Bäumen am Waldkunstpfad.

Landtagsabgeordnete von SPD und Linken sowie die Stadtverordnetenfraktion der Linkspartei in Darmstadt haben die Kommunikation des Landesbetriebs Hessen-Forst im Zusammenhang mit den geplanten Baumfällungen am Darmstädter Waldkunstpfad kritisiert.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Bijan Kaffenberger äußerte in einer Mitteilung, kurz vor Weihnachten habe Hessen-Forst für Verwirrung über die Frage gesorgt, „wie viel Bäume nun wann gefällt werden sollen“. Kaffenberger spricht gar von einem „Kommunikationsdesaster“.

Aufgrund der niederschlagsarmen vergangenen Jahre sollten zwischen dem Böllenfalltor und dem Polizeipräsidium etwa 160 Bäume gefällt werden. Nach massiven Protesten wurde dann zwischen dem Umweltministerium, Hessen-Forst, dem Naturschutzbund und der Stadt Anfang November vereinbart, die Anzahl der zu fällenden Bäume deutlich zu reduzieren und die Holzernte auf die notwendigen Schutzmaßnahmen für Waldbesucher:innen zu beschränken. Hessen-Forst-Sprecherin Michelle Sundermann hatte daraufhin allerdings auf Nachfrage der FR bekräftigt, es sei weiterhin geplant, zwecks notwendiger Pflege und Umwandlung des Waldgebiets in einen Mischwald nach und nach 125 Bäume in den nächsten Jahren zu fällen.

Kaffenberger kritisiert, dass im Zusammenhang mit den geplanten Fällungen „Entscheidungen nicht transparent gefällt würden“. Seine Kollegin Heidemarie Scheuch-Paschkewitz (Linke) sprach von einem „unsäglichen Durcheinander in der Kommunikation“. Die Glaubwürdigkeit von Hessen-Forst sei „am Nullpunkt angekommen“.

Die Darmstädter Stadtverordnete Maria Stockhaus (Linke) fordert nun ein „Moratorium für die Holzernte“, so wie es die Stadt Darmstadt für ihren Wald bereits festgelegt habe.

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