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Alles in Ordnung: Arbeitschutz-Inspektor Carsten Kreiling (Mitte) befragt im Möbelhaus Segmüller in Weiterstadt eine Kassiererin nach ihrem Impf-Status.
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Alles in Ordnung: Arbeitschutz-Inspektor Carsten Kreiling (Mitte) befragt im Möbelhaus Segmüller in Weiterstadt eine Kassiererin nach ihrem Impf-Status.

Corona-Pandemie

Darmstadt: Kontrollen der 3G-Regeln in Betrieben

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Arbeitsschutz-Teams des Regierungspräsidiums Darmstadt überprüfen an zwei Tagen rund 200 Unternehmen - darunter auch das Möbelhaus Segmüller in Weiterstadt.

Vertrauen ist gut, Kontrolle besser.“ Getreu diesem Motto sind am Donnerstag und Freitag im Rhein-Main-Gebiet und Südhessen Teams des Arbeitsschutzes des Regierungspräsidiums (RP) Darmstadt ausgerückt, um in rund 200 Betrieben die geltenden 3G-Regeln zu überprüfen.

Wie Nina Lipp, die Sprecherin des RP Darmstadt, am Freitag berichtete, seien mehr als 60 Kontrolleurinnen und Kontrolleure unterwegs gewesen, um bei großen und auch ganz kleinen Unternehmen zu überprüfen, ob Beschäftigte vor Beginn ihrer Tätigkeit von ihren Vorgesetzten kontrolliert worden waren, ob sie geimpft, getestet oder genesen sind.

Arbeitschutzinspektor Carsten Kreiling beispielsweise erschien nach vorheriger Ankündigung und in Begleitung von Fernsehteams im Segmüller-Zentrallager in Weiterstadt-Gräfenhausen und im Möbelhaus in Weiterstadt, um etwa Monteure oder Kassiererinnen sowie die entsprechenden Dokumentationslisten der Vorgesetzten zu überprüfen. Bei der Kontrolle habe es keine Beanstandungen gegeben, berichtete Filialleiter Sascha Kaminski der FR.

Rund 90 Prozent aller Beschäftigten des Unternehmens seien bereits mindestens zweimal geimpft, und die Ungeimpften würden in einem Testzelt täglich getestet. Auch hinter den durchsichtigen Plastikscheiben an den Kassen trügen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorsorglich Masken, obwohl dies nicht vorgeschrieben sei, sagte Kaminiski.

Seit dem 24. November gilt in Deutschland am Arbeitsplatz die 3G-Pflicht. Arbeitgeber:innen sind seither dazu verpflichtet, die Einhaltung der Regeln strikt zu kontrollieren. Zudem muss den Beschäftigten ermöglicht werden, von zu Hause aus zu arbeiten.

Laut RP-Sprecherin Lipp gab es Kontrollen in Betrieben, bei Kommunen, Landesbehörden und auf Baustellen. Am ersten Kontrolltag sei allerdings nur eine Person und nach Hause geschickt worden, weil diese weder geimpft noch getestet war.

Bei Verstößen gegen Kontroll- und Mitführungspflichten von 3G-Nachweisen droht Arbeitnehmer:innen laut dem Infektionsschutzgesetz ein Bußgeld von bis zu 25 000 Euro.

Laut Jutta Flocke, die die Abteilung Arbeitsschutz beim RP Darmstadt leitet, ist die Akzeptanz der Kontrollen in den Betrieben „stark ausgeprägt“, weil sie als wichtig wahrgenommen würden. Anfang der nächsten Woche soll Lipp zufolge entschieden werden, in welchem Rhythmus die Kontrollen fortgesetzt werden.

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