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Grüner Rauch waberte beim Klimastreik in Darmstadt vor dem Haus der Geschichte (re.) über den Karolinenplatz.
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Grüner Rauch waberte beim Klimastreik in Darmstadt vor dem Haus der Geschichte (re.) über den Karolinenplatz.

Darmstadt

Darmstadt: Klimastreik zu Fuß und mit dem Rad

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Mehr als 2000 Demonstrierende – Fridays for Future spricht von rund 6000 Menschen – beteiligen sich in Darmstadt an zwei Demos durch die Innenstadt und einer Abschlusskundgebung auf dem Karolinenplatz.

An zwei Klimastreik-Demonstrationen und einer Abschlusskundgebung auf dem Karolinenplatz in Darmstadt haben sich am Freitagnachmittag nach Angaben der Polizei mehr als 2000 Menschen beteiligt.

Eine Sprecherin und ein Sprecher des Darmstädter Klimastreik-Bündnisses und von Fridays for Future sprachen hingegen von schätzungsweise 6000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad an den beiden Demos durch die Innenstadt beteiligt hätten.

Klimastreik in Darmstadt: Kritik an Banken

Bei einem Zwischenstopp vor der Commerzbank-Filiale wurde Banken vorgeworfen, „mit klimaschädlichen Investitionen die Umwelt zu zerstören und das Geld in die Taschen ihrer Aktionärinnen und Aktionäre zu schaufeln“.

Auf Transparenten standen Parolen wie „Kapitalismus ist Klimakrise“ oder „Klimaschutz geht jede/n an – handelt jetzt!“.

Darmstadt: Punk- und Rave-Band unterstützt Klimastreik

Auf dem Karolinenplatz, wo die Lauf- und Raddemonstrationen begannen und wieder endeten, hatten mehrere Gruppierungen, die die Klimaschutz- und Klimagerechtigkeitsbewegung unterstützen, Stände aufgebaut, darunter die Jugendorganisationen der SPD und der Partei Die Linke, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club, „Fridays for Future“, das Bündnis gegen rechts und die Seebrücke Darmstadt, die sich für Geflüchtete einsetzt.

Zudem konnten die Klimastreik-Aktivistinnen und -Aktivisten die Punk- und Rave-Band „Alle werden fallen“ mit Schauspielerin Anabel Möbius vom Darmstädter Staatstheater dafür gewinnen, den Klimastreik musikalisch zu unterstützen.

In mehreren Reden ging es nicht nur um die Klimakrise und ihre ökologischen Auswirkungen, sondern auch um soziale Folgen, sowie um die systemischen Zusammenhänge, die den Klimawandel weiter vorantreiben.

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