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Darmstadts erster Großherzog Ludewig I. blickt von seinem Monument auf eine der drei Masten.
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Darmstadts erster Großherzog Ludewig I. blickt von seinem Monument auf eine der drei Masten.

Darmstadt

Darmstadt: Kameras am Luisenplatz blicken auf Bistrotische

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Die umstrittene Videoüberwachungsanlage mit 17 Kameras ist am Darmstädter Luisenplatz in Betrieb genommen worden. Zweidrittel der Kosten in Höhe von 400.000 Euro übernimmt das Land.

Nur wenige Tage vor der Kommunalwahl am 14. März waren sie zwar bereits öffentlichkeitswirksam an drei Masten installiert worden. Allerdings hat es fast drei weitere Monate gedauert, bis die in der Stadt umstrittene Videoüberwachungsanlage am Darmstädter Luisenplatz in Betrieb genommen wurde.

Videoüberwachung in Darmstadt: 17 Kameras haben Luisenplatz im Fokus

Seit Montag wird das Treiben auf dem zentralen Platz in der Innenstadt, an dem auch viele Busse und Straßenbahnen halten, rund um die Uhr von 17 Kameras gefilmt. Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Anschaffung der 400 000 Euro teuren Anlage bereits 2019 beschlossen.

Aus Anlass der Inbetriebnahme kam auch Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) nach Darmstadt, um die Anlage in Begleitung von Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne), dem scheidenden Bürgermeister und Darmstädter Ordnungsdezernenten Rafael Reißer (CDU) sowie Polizeipräsident Bernhard Lammel zu inspizieren. Beuth zufolge hat das Land zwei Drittel der Anschaffungskosten, also 264 000 Euro, der Stadt zur Verfügung gestellt.

Bilder vom Luisenplatz werden in die Stadtwache und zur Polizei übertragen

Die Szenen, die die Kameras auf dem 14 000 Quadratmeter großen Luisenplatz aufnehmen, werden an drei Stellen übertragen: in die nur wenige Meter vom Luisenplatz entfernte Stadtwache an der Wilhelminenstraße, ins nur wenige hundert Meter entfernte erste Polizeirevier an der Bismarckstraße sowie ins Polizeipräsidium an der Klappacher Straße.

OB Partsch sagte, bei einigen älteren Menschen gebe es „ein Gefühl von Unsicherheit“, wenn sie sich auf dem Luisenplatz aufhielten. Im vorigen Jahr wurden nach Angaben des Innenministeriums 151 Straftaten aus dem Bereich der Straßenkriminalität auf dem Luisenplatz registriert.

Darmstadt: Zum Start der Videoüberwachung Bistrotische im Blick

Bei Demonstrationen sollen die Linsen der Kameras abgedunkelt werden. Entgegen der Zusagen waren allerdings am Montagnachmittag einige Bereiche der Außengastronomie noch nicht unkenntlich gemacht worden. Auf den Monitoren der Stadtwache waren Menschen zu sehen, die an Bistro-Tischen saßen, Kuchen aßen und Kaffee tranken.

Bürgermeister Reißer sicherte zu, dass wegen der coronabedingten Vergrößerung der gastronomischen Außenflächen die Kameraeinstellungen noch angepasst werden müssten. Das sollte aber bis Montagabend geschehen.

Darmstadt: Videoüberwachung auf dem Luisenplatz beschäftigt Ausschuss im Hessischen Landtag

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