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Darmstadt: Hochschule startet Kooperation mit Weltraumagentur Esa

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Von: Claudia Kabel

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Rolf Densing und Arnd Steinmetz (v.l.) nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen Hochschule Darmstadt und Esa.
Rolf Densing und Arnd Steinmetz (v.l.) nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen Hochschule Darmstadt und Esa. © ESA / Jürgen Mai

Chance für Studierende: Hochschule und Esa vereinbaren eine Zusammenarbeit bei Weltraumthemen.

Die Hochschule Darmstadt (h_da) und die Europäische Weltraumagentur Esa vertiefen ihre Zusammenarbeit und haben dazu einen Kooperationsvertrag geschlossen. Danach soll in den Raumfahrt-spezifischen Bereichen wie „Space Operations“ und „Space Safety“ die Zusammenarbeit ausgeweitet werden, teilte die Hochschule mit.

Studierenden biete sich dadurch die Chance, früh mit einem renommierten Partner zusammenzuarbeiten, während Forschende neue wissenschaftliche Netzwerke knüpfen könnten. Für die Esa sei die Grundlagenforschung zu Themen wie Künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Lebenszyklusbewertung von zunehmender Bedeutung, da sie in Form von Raumfahrzeugen oder Bodenstationen eine große Zahl von Vermögenswerten besitze, hieß es. „Diese Kooperation ist ein großer Schritt“ für die h_da und ihre Partnerhochschulen der European University of Technology, sagte Hochschulpräsident Arnd Steinmetz bei der Vertragsunterzeichnung. Er freue sich für die Studierenden, denen sich „ganz neue Chancen eröffnen werden“. Auch die Partneruniversitäten in Riga und Cartagena bekämen nun für ihre Studierenden Zugang zur Esoc .

EUt+ steht für „European University of Technology“ und ist ein Vorhaben der h_da mit sieben Partnerhochschulen aus ganz Europa. Die Hochschulen wollen langfristig enger zusammenwachsen. Laut Rolf Densing, Esa-Direktor für Missionsbetrieb, wird die Zusammenarbeit beitragen, neueste Forschungsergebnisse zur Lösung künftiger Herausforderungen bei der Missionskontrolle und der Weltraumsicherheit einzubringen.

Esa in Darmstadt: Tor zum Weltraum

Das Esa-Kontrollzentrum namens Esoc (European Space Operations Centre) sitzt in Darmstadt und gilt als das Tor Europas zum Weltraum. Die Esa ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgerinnen und Bürgern in Europa und weltweit zugutekommen. Sie arbeitet eng mit der EU unter anderem beim Programme Galileo und Copernicus und mit Eumetsat bei der Entwicklung von Meteorologiemissionen zusammen.

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