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Nach einer entsprechenden Verfügung des Darmstädter Ordnungsamtes entfernte ein Klimaaktivist am Freitag die an den Ästen einer großen Platane angebrachten Transparente.
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Nach einer entsprechenden Verfügung des Darmstädter Ordnungsamtes entfernte ein Klimaaktivist am Freitag die an den Ästen einer großen Platane angebrachten Transparente.

Darmstadt

Darmstadt: Gewitter bremst „Klimacamp“ aus

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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Ein Zeltlager, mit dem auch gegen die geplante Koalition aus Grünen, CDU und Volt in Darmstadt protestiert wurde, ist in der Darmstädter Innenstadt vorzeitig beendet worden.

Rund 30 Aktivistinnen und Aktivisten, die am Himmelfahrtstag auf dem Ernst-Ludwigs-Platz in Darmstadt eine Platane besetzt und ein Zeltlager aufgebaut hatten, haben ihr „Klimacamp“ nach starken Regenfällen vorzeitig beendet. Das Camp war von mehreren Gruppen – darunter „Fridays for Future“, die Grüne Jugend, die Jusos und die Linksjugend Solid – unterstützt worden.

Klimacamp Darmstadt gegen Koalition aus Grünen, CDU und Volt

Die jungen Leute wollten mit dem Camp zum einen gegen das von der Bundesregierung verabschiedete Klimaschutzgesetz und zum anderen gegen die in Darmstadt geplante Koalition aus Grünen, CDU und Volt protestieren. Nachdem die Polizei zunächst keine Bedenken geäußert hatte, die Platane in die Aktion einzubeziehen, untersagte das städtische Ordnungsamt am Freitag per Sofortvollzug, den Baum zu nutzen.

Die Demonstrierenden entfernten daraufhin die an den Ästen befestigten Transparente und Schlafmatten. „Wir konnten mit dieser spontanen Aktion viele Menschen erreichen, haben viel Zustimmung erfahren und konnten uns und viele Passant:innen mit vielfältigen Workshops weiterbilden“, bilanzierten die Klimaaktivist:innen am Montag. Einige Aktivist:innen wollen sich weiter gegen den geplanten Bau einer neuen Straße am Rand der Lincolnsiedlung und für den Erhalt aller Bäume in der Stadt einsetzen.

Mann zeigt am Klimacamp Darmstadt Hitlergruß

Am späten Freitagabend gegen 22.50 Uhr kam es laut einer Mitteilung der Polizei vom Montag zwischen zwei Männern und den Demonstrierenden zu einem Streitgespräch und einem Zwischenfall. Bevor die Männer in Richtung Luisenplatz weggingen, soll einer zwei Mal den rechten Arm zum Hitlergruß gehoben haben.

Die Polizei fahndet nach einem etwa 30 bis 40 Jahre alten Mann mit dunklen Haaren, Dreitagebart und seitlichen Geheimratsecken. Er trug eine dunkle Hose, ein blau-weiß kariertes Hemd und eine schwarze Weste, führte einen schwarzen Rucksack mit sich. Auffallend seien seine X-Beine gewesen. Hinweise zu dem Fall nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0 61 51/969-0 entgegen.

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