Kernbotschaft: „Es geht um die Kinder“ steht auf einem Zaun auf dem Gelände der Erich-Kästner-Schule in Darmstadt-Kranichstein
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Kernbotschaft: „Es geht um die Kinder“ steht auf einem Zaun auf dem Gelände der Erich-Kästner-Schule in Darmstadt-Kranichstein

Darmstadt

Darmstadt: Gewerkschaft GEW „irritiert“ über Pläne für Schulen

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Darmstadt dringt auf die Einhaltung von Gruppengrößen und Hygienestandards bei der Wiederöffnung von Schulen.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Darmstadt dringt auf die Einhaltung von Gruppengrößen und Hygienestandards bei der Wiederöffnung von Schulen.

Mit Blick auf die Grundschulen hält die GEW es für unmöglich, bei den von Hessens Bildungsminister Alexander Lorz (CDU) ins Spiel gebrachten zehn bis 15 Kindern im Raum die gebotenen Abstandsregeln einzuhalten. Über die Ankündigung des Ministers sei man insgesamt „sehr irritiert“. Für Verkaufsflächen gelte nach wie vor, dass nur ein Kunde pro 20 Quadratmeter in den Laden darf.

GEW beklagt bedrückende bauliche Zustände an vielen Schulen in Darmstadt

„Warum soll es bezogen auf Klassenräume gänzlich andere Regelungen geben?“ Auch die Aussage des Ministers in der Landespressekonferenz, man könne „nicht warten, bis die letzte Toilette auf dem neusten Stand ist“, sei angesichts der bedrückenden baulichen Zustände an vielen Darmstädter Schulen nicht hinzunehmen. Die GEW fordert am Alter der Kinder orientierte maximale Gruppengrößen, um die Einhaltung der Abstandsregeln wenigstens im Klassenraum zu ermöglichen.

Außerdem müssten ausreichend Desinfektionsmittel und – falls erforderlich oder gewünscht – ein Mundschutz gewährleistet sein, sowohl für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler. Es müsse darüber hinaus möglich sein, sich in den Klassenräumen die Hände zu waschen.

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