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Darmstadt

„Fenster der Freiheit“ in der Neuen Künstlerkolonie

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Im Atelierhaus LEW 1 am Eingang zum Park Rosenhöhe in Darmstadt startet am Freitag die Reihe „Nah*einander_Statements“ des Vereins „Kultur einer Digitalstadt“ mit einer Lesung und Videoinstallation.

Mit einem neuen Format will der Verein „Kultur einer Digitalstadt“ mit Unterstützung der Stadt und der Merck’schen Gesellschaft für Kunst und Wissenschaft in den nächsten Wochen auf die vielfältigen Arbeiten von Darmstädter Künstlerinnen und Künstlern aufmerksam machen. Im Rahmen der seit Sommer laufenden virtuellen Gesprächsreihe „Nah*einander“ mit Kunst- und Kulturschaffenden werden in den nächsten Wochen 20 Darmstädter Künstler:innen ihre künstlerischen Statements abgeben.

Auch das Atelierhaus Ludwig-Engel-Weg 1 (LEW1), das sich gleich hinter dem Löwentor am Eingang zum Park Rosenhöhe befindet, die Flächen um das Haus und alle digitalen Kanäle des Kulturvereins sollen als Ausstellungs- und Präsentationsflächen genutzt werden, um etwa Beiträge aus den Bereichen Kunst, Theater, Musik und Literatur zu zeigen. Geboten werden Lesungen, Kurzfilme, Performances und Konzerte. Der erst 2019 gegründete Verein verfolgt laut dem Fotografen Lukas Einsele zudem einen interdisziplinären Ansatz, weil es darum geht, Kunstschaffende aus unterschiedlichen Bereichen zusammenzubringen.

Zum Auftakt der „Nah*einander_Statements“ ist am Freitag, 6. November, von 18 Uhr an eine Lesung und Videoinstallation mit dem Titel „Fenster zur Freiheit. Ein Blended Theater Experiment“ von Nadja Soukup und Angelina Dalinger am Atelierhaus LEW1 zu sehen und zu hören. Dabei soll es laut Soukup auch um die Frage gehen, was es in Zeiten der Pandemie bedeutet, frei zu sein, wie frei wir eigentlich sind und wo die Grenzen der Freiheit sind.

Die Performance wird in digitaler Form auch an den beiden darauffolgenden Abenden am LEW1 gezeigt. Am Freitagabend wird die Auftaktveranstaltung auch via Livestream auf der Homepage kultur-digitalstadt.de sowie auf sämtlichen Social-Media-Kanälen des Kulturvereins übertragen. Dort werden die Statements dann auch langfristig abrufbar sein.

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