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Die digital sehr fortschrittliche Gutenbergschule in Eberstadt nutzt den IT-Support einer kostenpflichtigen Schulplattform.
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Die digital sehr fortschrittliche Gutenbergschule in Eberstadt nutzt den IT-Support einer kostenpflichtigen Schulplattform.

Darmstadt

Digitalisierung an Schulen: In Darmstadt hapert es noch am Support für die IT-Ausstattung

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) beantwortet eine Große Anfrage der SPD zum Stand der Digitalisierung an den Darmstädter Schulen.

Einen Tag vor dem letzten Schultag vor den Weihnachtsferien lief an Darmstädter Schulen beim Digitalunterricht offenbar so einiges nicht rund. Eine fachkundige Lehrerin berichtete am Donnerstagmorgen von einem Netzkollaps und ein Vater schrieb erkennbar genervt in einer Facebook-Gruppe, die Schulen seien „nicht halbwegs tauglich ans Internet angebunden“, weil es die vorhandenen Server angeblich nicht schaffen würden, mit der vom Schulamt und dem Hessischen Kultusministerium empfohlenen Webkonferenzsystem zurechtzukommen.

Bei der Darmstädter Digitalstadt GmbH waren allerdings keine Systemausfälle bekannt. Der zuständige Systemadminstrator Toni Jorba berichtete der FR, im Vergleich zum Dienstag seien die Kapazitäten um 450 Prozent gestiegen. Bis zu 4500 Schüler:innen hätten zeitgleich über das webbasierte Konferenzsystem „Big Blue Button“ miteinander kommuniziert. Bei mehr als 20 Teilnehmern, so wusste Andreas Stüber, der Leiter der Gutenbergschule in Darmstadt-Eberstadt, zu berichten, stoße das System allerdings an seine Grenzen.

SPD-Anfrage zur Digitalisierung von Schulen in Darmstadt: Bürgermeister antwortet

Dass es bei der Digitalisierung der Darmstädter Schulen noch einigen Nachholbedarf gibt, wird auch aus Angaben von Bürgermeister und Schuldezernent Rafael Reißer (CDU) deutlich, der vergangene Woche eine Große Anfrage der SPD zu dem Thema beantwortet hat.

So hapert es derzeit offenbar noch an einer fundierten technischen Unterstützung. Auf die Frage, ob es einen von der Stadt bereitgestellten technischen Support für die inzwischen bereitgestellten mobilen Endgeräte gibt, antwortet Reißer, nach dem im Herbst von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Medienentwicklungsplan für die Schule sei auch die „Implementierung eines Supportdienstes für die Schulen beim Schulamt vorgesehen“.

Digitalisierung an Schulen in Darmstadt: Neue Stellen werden erst ausgeschrieben

Entsprechende Stellenplananträge, Anträge auf Änderung des Geschäftsverteilungsplans sowie die dafür erforderlichen Stellenbeschreibungen befänden sich derzeit „in der inhaltlichen Abstimmung“ mit verschiedenen Ämtern in der Stadtverwaltung, so Reißer.

Nach den Worten des Bürgermeisters wird der technische Support für die IT des pädagogischen Netzwerks in den Schulen „zu einem beachtlichen Teil“ von Lehrer:innen, meist in der Funktion als schulische IT-Beauftragte geleistet. Dies, so räumt Reißer auf Anfrage der SPD ein, erfolge jedoch „sehr different“, je nach vorhandenem Wissen und der jeweiligen Ausstattung der Schulen.

Von Seiten des Schulamtes wird Reißer zufolge derzeit Geld zur Unterstützung der IT-Beauftragten und zur „Wahrung eines professionellen Supportes“ zur Verfügung gestellt. Damit, so Reißer, könnten Supportdienstleistungen bei Bedarf durch die Schulen beauftragt werden. Vielfach, so berichten auch Schulleiter, reicht nämlich hierfür das Schulbudget nicht aus.

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