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Darmstadt: Ermittlungen gegen „Querdenken“-Trio eingestellt

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Von: Jens Joachim

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Darmstadts Oberbürgermeister trug im Sommer 2020 eine Stoffmaske mit aufgesticktem Heinerfest-Männchen.
Darmstadts Oberbürgermeister trug im Sommer 2020 eine Stoffmaske mit aufgesticktem Heinerfest-Männchen. © Jens Joachim

Nachdem Darmstadts OB Jochen Partsch (Grüne) im Sommer 2020 ein Päckchen mit schmutzigen Masken zugeschickt bekommen hatte, ermittelte die Staatsanwaltschaft in den vergangenen Monaten gegen zwei Frauen und einen Mann wegen des Verdachts der Körperverletzung.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat das Ermittlungsverfahren gegen zwei Aktivistinnen und einen Aktivisten der „Querdenken“-Bewegung im Zusammenhang mit der Übersendung eines Päckchen mit verschmutzten Corona-Schutzmasken an Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) eingestellt. Behördensprecher Oberstaatsanwalt Robert Hartmann begründete am Montag die Einstellung des Verfahrens damit, dass es keinen Tatverdacht gebe.

Hartmann zufolge sei „weder eine versuchte Körperverletzung noch eine versuchte Nötigung mit der erforderlichen Sicherheit nachweisbar“ gewesen.

Die gebrauchten Gesichtsmasken waren im Juli des Jahres 2020 nach einer Versammlung der Gruppe „Querdenken (615 – Darmstadt)“ auf dem Darmstädter Messplatz gesammelt und mit der Post ins Rathaus geschickt worden.

Im Februar vergangenen Jahres hatte die Staatsanwaltschaft dann bestätigt, dass gegen zwei Frauen und ein Mann als Tatverdächtige ermittelt werde. Bei ihnen handelte es sich um eine 24-jährige Frau aus Reinheim, einen 38-Jährigen Mann aus Groß-Zimmern und um eine 45-Jährige Frau aus Alsbach-Hähnlein.

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