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So soll das umstrittene Wohn- und Geschäftshaus von Aldi in Arheilgen aussehen.

Darmstadt

Entscheidung zum Aldi in Arheilgen naht

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Die Stadtverordnetenversammlung soll im Dezember über die Planung des im Darmstädter Stadtteil umstrittenen Bauvorhabens des Discounters entscheiden.

Über die Planung zum Bau des umstrittenen Aldi-Marktes im Darmstädter Stadtteil Arheilgen wird die Stadtverordnetenversammlung voraussichtlich im Dezember abstimmen. Das hat Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) während des zehnten Arheilger Stadtteilforums angekündigt.

Dem Forum, das am Mittwochabend zum ersten Mal ausschließlich digital von der Stadt veranstaltet wurde, folgten nach Angaben von Susanne Radmann, der stellvertretenden Bürgerbeauftragten der Stadt, knapp 120 Bürgerinnen und Bürger an den Bildschirmen.

In Arheilgen gibt es seit Beginn der Planungen Kritik an dem Vorhaben des Discounters, das die Stadt im Rahmen eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans ermöglichen will. Aldi plant, auf einem Grundstück zwischen der Frankfurter Landstraße und der Darmstädter Straße einen Lebensmittelmarkt mit einer Verkaufsfläche von maximal 1050 Quadratmetern und eine Tiefgarage mit 41 Stellplätzen zu errichten.

Zudem sollen über und neben dem Markt 15 Wohnungen – davon acht öffentlich geförderte – entstehen. Damit wird die von der Stadt vorgegebene Quotenregelung für den sozial geförderten Wohnungsbau sogar noch übertroffen.

Laut OB Partsch sind inzwischen knapp tausend Einwendungen gegen das Projekt von der Verwaltung bearbeitet und abgewogen worden. Das Verkehrsgutachten sei ergänzt und von einem Klimagutachter ergänzende Einschätzungen eingeholt worden. Auf dieser Basis werde derzeit der Bebauungsplan fertiggestellt und die entsprechende Beschlussvorlage vorbereitet.

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