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Darmstadt-Dieburg: Planungsvereinbarungen erarbeitet

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Von: Jens Joachim

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Ortsumfahrung für Groß-Bieberau im Zuge der B38 und Ausbau der B45 zwischen Dieburg und Groß-Umstadt werden vorangetrieben.

Der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) spricht von „einer guten Nachricht“ für viele Tausend Pendlerinnen und Pendler: Gemeinsam mit dem Land Hessen, den Städten Groß-Bieberau, Groß-Umstadt, Dieburg und dem Odenwaldkreis hat der Kreis Darmstadt-Dieburg Planungsvereinbarungen für die Ortsumfahrung von Groß-Bieberau durch die B38 sowie den Ausbau der B45 zwischen Dieburg und Groß-Umstadt erarbeitet. In einem nächsten Schritt sollen nun die Vereinbarungen den zuständigen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt werden, heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt.

Nach der Beschlussfassung könnten dann die weiteren Verfahrensschritte eingeleitet werden. Vorgesehen sei zunächst, die technische Projektsteuerung auszuschreiben. Die Kosten hier für trage das Land.

Beide Bundesstraßen sind wichtige Verkehrsachsen, die die Stadt Darmstadt mit dem Odenwald verbinden. Auf beiden Straßen herrscht ein hohes Verkehrsaufkommen. Pendler:innen stehen täglich vor und in Groß-Bieberau sowie zwischen Dieburg und Groß-Umstadt im Stau. Schon lange gab es deshalb Forderungen, die Hauptverkehrsachsen zu entlasten. Auftraggeber für den Bau der Ortsumfahrung und den Ausbau der B45 ist der Kreis Darmstadt-Dieburg. Begleitet wird der Prozess von der Landesbehörde Hessen Mobil.

Der Darmstadt-Dieburger Landrat und Kreisverkehrsdezernent Klaus Peter Schellhaas (SPD) räumte allerdings ein, dass es „noch einige Jahre“ dauern werde, bis die beiden Straßenbauprojekte realisiert würden. Einen konkreten Zeitplan teilte Schellhaas nicht mit.

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