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Schulen in Darmstadt

Darmstadt: „Das Covid-Jahr verschlafen“

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Die Corona-Pandemie zeigt die Defizite an Schulen, kritisiert die Darmstädter SPD und greift den zuständigen Dezernenten an.

„Corona legt Defizite offen – Darmstadts Schulausstattung mangelhaft“ – so lautet der Titel einer Aktuellen Stunde, welche die SPD-Fraktion für die Stadtverordnetenversammlung am heutigen Donnerstag beantragt hat. „Während seiner Amtszeit hat Schuldezernent Reißer (CDU) seine Hausaufgaben nicht vollständig gemacht. Obendrein wurde auch noch das vergangene Covid-Jahr nahezu verschlafen“, kritisiert der Stadtverordnete Tobias Reis, der auch im Schulausschuss sitzt. Die Schulen seien größtenteils „auf sich alleine gestellt“ und oft den Herausforderungen der Pandemie nicht gewachsen. Konkret kritisiert die SPD, dass bisher weniger als ein Drittel der Schulen die „theoretische Möglichkeit“ habe, WLAN zu nutzen. Und das heiße nicht einmal, dass es in diesen Schulen in jedem Klassenraum einen funktionierenden Anschluss gebe. Reis kritisiert in dem Zusammenhang, dass der Schuldezernent an dem Medienentwicklungsplan festhalte, der in Vor-Corona-Zeiten entworfen wurde. Laut diesem soll die WLAN-Ausstattung der Schulen erst bis Ende 2024 abgeschlossen sein. „Die Pandemie macht hier ein deutlich schnelleres Vorgehen nötig. Es ist unbegreiflich, warum dies nicht geschieht“, kritisiert Reis. Für den WLAN -Ausbau nehme die Koalition kaum städtisches Geld in die Hand.

Der Antrag seiner Fraktion, eine Million Euro bereitzustellen beziehungsweise vorzuziehen, sei von der grün-schwarzen Mehrheit abgelehnt worden. Verbessert werden müsse auch die städtische IT; deren Serverkapazitäten seien nicht ausreichend für alle Schulen. Reiser fordert für die Schulen einen „qualifizierten, professionellen, externen und dauerhaften“ Support.

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