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In Darmstadt gibt es zahlreiche Bürgerinitiativen. Auch gegen eine angebliche Bebauung des Bürgerparks gibt es Protest.

Darmstadt

Bündnis gespalten: Bürger wollen mit Wählergemeinschaft antreten

  • Claudia Kabel
    vonClaudia Kabel
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Das Bündnis der Bürgerinitiativen spaltet sich. Bei der Kommunahlwahl 2021 will die neu gegründete WGD antreten. Ihre Themen sollen grüner sein als es die bisherige Stadtpolitik war.

Das Darmstädter Bündnis der Bürgerinitiativen (BBD) hatte angekündigt, bei der Kommunalwahl 2021 anzutreten und sich für eine grünere und transparentere Stadtpolitik einzusetzen. Doch nun bringt das streitbelastete Bündnis sogar zwei Alternativen hervor. Nachdem bereits bekannt ist, dass ein Teil des Bündnisses sich den Freien Wählern Hessen anschließen will, hat sich nun am Dienstag zusätzlich die Wählergemeinschaft Wähler*innen gestalten Darmstadt (WGD) gegründet. Zudem wurde ein gleichnamiger Verein gegründet, der sich unter anderem für Klimaschutz und eine ökologische Verkehrswende einsetzen will.

Vorsitzender Falk Neumann sagte der Frankfurter Rundschau, viele Menschen aus den Initiativen seien von den Freien Wählern abgeschreckt. Auch hätten sich im BBD nur etwa die Hälfte der existierenden Bürgerinitiativen vertreten gefühlt. Mit der Wiederbelebung der WGD verbänden heute „viele noch den Spirit von damals“. Die Wählergemeinschaft Darmstadt hatte in den 1970er Jahren den Bau eine vierspurigen Trasse durchs Martinsviertel verhindert.

Heute gehört zu den Zielen der WGD unter anderem eine waldschonende ICE-Trasse und ein klimaneutraler ÖPNV. Eine Zusammenarbeit mit der Uwiga bei der Wahl ist laut Falk nicht ausgeschlossen.

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