Frank Schindler, der neue Vorsitzende des BBD ,engagiert sich auch bei Interessengemeinschaft Bessunger Kiesgrube.
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Frank Schindler, der neue Vorsitzende des BBD, engagiert sich auch bei der Interessengemeinschaft Bessunger Kiesgrube.

Darmstadt

Darmstadt: Bündnis der Bürgerinitiativen gründet Verein

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Schrebergärtner Frank Schindler wird zum Vorsitzenden gewählt. Kritik gibt es am Masterplan der Stadt Darmstadt. Die Entscheidung darüber, ob das Bündnis zur Kommunalwahl antritt, wurde abermals vertagt.

Rund zwei Dutzend Vertreter von Bürgerinitiativen haben beschlossen, einen Verein mit dem Namen „Bündnis der Bürgerinitiativen Darmstadt“ (BBD) beim Amtsgericht Darmstadt registrieren zu lassen. Während der konstituierenden Sitzung vor einer Grillhütte im Bürgerpark Nord wurde Frank Schindler von der Interessengemeinschaft Bessunger Kiesgrube, einer Gemeinschaft von Schrebergärtnern, zum ersten Vorsitzenden des BBD gewählt. Der 49-jährige gelernte Zahntechniker arbeitet als Sachbearbeiter in einem Unternehmen und war nach eigenen Angaben früher bei der Industriegewerkschaft Metall aktiv.

Den umstrittenen Masterplan 2030+ der Stadt, der am Donnerstag mit den Stimmen der grün-schwarzen Koalition im Stadtparlament beschlossen wurde, bezeichnete Schindler als „Pamphlet“. Der Plan sei nur „eine weitere Werbemaßnahme“ der Stadtplaner, um den Bürgern „ein zunehmend unkontrollierbares Wachstum als etwas Positives verkaufen zu wollen“.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Jörg Habrecht von der Ortsgruppe des Vereins Stadtbild Deutschland, zum Schatzmeister Alexander Pfaff und zum Pressesprecher Reinhard Völker gewählt. Pfaff und Völker engagieren sich in der Initiative Pro Bürgerpark. Für den Posten des zweiten Stellvertreters fand sich niemand. Eine Entscheidung darüber, ob das BBD bei der Kommunalwahl 2021 als Wählerinitiative antritt, wurde abermals vertagt. Die Versammlung beschloss zudem eine Vereinssatzung und wählte ein Vereinslogo aus.

www.bbd-darmstadt.de

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