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Stand der Technischen Universität Darmstadt auf der Hobit 2020: Die Hochschul- und Berufsinformationstage laufen dieses Jahr rein digital ab.
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Stand der Technischen Universität Darmstadt auf der Hobit 2020: Die Hochschul- und Berufsinformationstage laufen dieses Jahr rein digital ab.

Darmstadt

Darmstadt: Berufsorientierung muss online stattfinden

  • Claudia Kabel
    VonClaudia Kabel
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Die Hochschul- und Berufsinformationstage sowie das Speed-Dating der IHK finden erstmals digital statt. In 170 Schaufenstern können sich Unternehmen, Unis und Hochschulen vorstellen.

Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen sind doppelt von der Corona-Pandemie betroffen. Nicht nur, dass der Präsenzunterricht ausfiel, auch die Kontakte, um sich beruflich zu orientieren, etwa durch Praktika oder Besuche der Unternehmen in Schulen, fallen aus. Selbst die Berufsberatungen der Arbeitsagentur und der Hochschulen wurden aufs Telefon oder ins Digitale verlegt.

Die Veranstaltungen

Die Hobit (Hochschul- und Berufsinformationstage) sind ab sofort digital unter hobit.de zu erreichen. Live-Talks finden tagsüber zwischen 18. und 20. Mai statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Das Azubi-Speed-Dating läuft am 12. Mai in den Beruflichen Schulen Groß-Gerau (10 bis 14 Uhr), am 21. Mai bei der IHK Darmstadt (10 bis 14 Uhr) und am 28. Mai im Beruflichen Schulzentrum Michelstadt (9 bis 13 Uhr). Teilnahme ist nur nach Anmeldung möglich. cka Infos: www.ausbildung.darmstadt.ihk.de

Auch die Hochschul- und Berufsinformationstage (Hobit), eines der größten Angebote dieser Art bundesweit, die seit 1997 jährlich in Darmstadt abgehalten werden, finden dieses Jahr erstmals online statt. Bislang nahmen laut der Organisatoren von TU Darmstadt, der Hochschule Darmstadt, der Evangelischen Hochschule Darmstadt, der Agentur für Arbeit Darmstadt und der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände jährlich etwa 20 000 junge Menschen an den Vorträgen im Kongresszentrum Darmstadtium statt. „Die Stärke der Hobit ist die Vielfalt der Berufsfelder“, sagt Heribert Warzecha von der TU Darmstadt. Früher standen die Unternehmen in einer Reihe, man schlenderte vorbei. Dieses Erleben online abzubilden, sei eine echte Herausforderung, sagt Fabienne Bardonner, zuständig für die Kommunikation bei den Unternehmerverbänden.

Bereits jetzt können sich Interessierte auf der Plattform umschauen und sich Veranstaltungen, die zwischen 18. und 20. Mai laufen, zusammenstellen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 75 Live-Talks sollen die bisherigen Vorträge ersetzen. In insgesamt 170 Schaufenstern können sich Unternehmen, Universität und Hochschulen mit Studiengängen und Ausbildungsfeldern vorstellen. Hier vermitteln Filme oder Slideshows Eindrücke des jeweiligen Berufs. Zur Wahl stehen die Themenfelder wie Bildung, Soziales, Medizin, MINT oder Wirtschaft. Die digitale Hobit ermögliche es erstmals jungen Menschen aus ganz Deutschland, sich zu Studium und Ausbildung in Darmstadt und Region zu informieren. Im Fokus stünden aber nach wie vor Schüler:innen aus Stadt und Umland, die sich fragen, welche Studien- oder Ausbildungsform für sie infrage komme, so Mathias Ihrig von der Hochschule Darmstadt.

Auch die Industrie und Handelskammer (IKH) setzt bei ihren diesjährigen „Azubi-Speed-Datings“ aufs Digitale. In zehnminütigen Online-Gesprächen können junge Leute die Unternehmen kennenlernen. 80 Firmen bieten zwischen 12. und 28. Mai knapp 1200 Gesprächstermine an. Interessierte müssen sich hierfür anmelden. Wie die IHK mitteilte, gebe es derzeit mehr als 600 freie Lehrstellen in Südhessen. „Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe ist hoch, aber leider bewerben sich deutlich weniger Jugendliche als noch vor einigen Jahren“, sagt IHK-Präsident Matthias Martiné.

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