Darmstadt

Die Folgen der Abschreckungspolitik

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Das Bündnis „Seebrücke Darmstadt“ zeigt vier Tage lang am Osthang eine Ausstellung mit dem Titel „Warum #LeaveNoOneBehind?“

Ab dem heutigen Donnerstag (3. September) zeigt das Bündnis „Seebrücke Darmstadt“ vier Tage lang am Osthang im Olbrichweg 19 eine Ausstellung mit dem Titel „Warum #LeaveNoOneBehind?“. Thema sind die Zustände in griechischen Flüchtlingslagern. Die Ausstellung ist laut Ankündigung am Donnerstag und Freitag von 18 bis 22 Uhr und am Samstag und Sonntag von 16 bis 22 Uhr geöffnet. Die Schau wurde von dem Verein borderline-europe Menschenrechte ohne Grenzen entwickelt und von der Seebrücke Darmstadt erweitert. Sie soll auf die menschenunwürdige Situation der Geflüchteten auf den griechischen Inseln aufmerksam machen und kritisiert die europäische Abschreckungspolitik, die für diese Zustände verantwortlich sei.

Evakuierung gefordert

„Mit unserer Ausstellung wollen wir zeigen, was hinter dem Hashtag #LeaveNoOneBehind steckt“, schreibt borderline-europe. Unter dem Hashtag wird in den Sozialen Medien gefordert, die Lager zu evakuieren. Bei der Ausstellung werden Fotos und Texte gezeigt, in Audiobeiträgen kommen Geflüchtete aus Moria zu Wort. Besucher werden angeregt, selbst aktiv zu werden – sie können eine E-Mail mit einer Handlungsaufforderung an die zuständigen Bundestagsabgeordneten schicken und Informationsmaterial mitnehmen. Die Ausstellung findet statt als Teil der bundesweiten antirassistischen Aktionstage von We’ll Come United. Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

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