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Katharina Rothkirch, die Leiterin der Heinrich-Heine-Schule in Darmstadt, freut sich über die neuen mobilen Luftfilter für die Klassenräume der Grundschule in der Postsiedlung.
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Katharina Rothkirch, die Leiterin der Heinrich-Heine-Schule in Darmstadt, freut sich über die neuen mobilen Luftfilter für die Klassenräume der Grundschule in der Postsiedlung.

Darmstadt

Darmstadt: 400 neue Luftfilter für Schul- und Betreuungsräume

Darmstadt schafft mobile Geräte nur für Kitas, Grund- und Förderschulen an. Zudem sollen Geräte zur Messung des Kohlendioxidgehalts aufgestellt werden.

Die Handhabung ist recht simpel: Der Stromstecker muss in die Steckdose geschoben und das Gerät mit einem Schalter eingeschaltet werden, und schon ist der kleine Luftfilter in Betrieb. Auch an der Heinrich-Heine-Schule in der Darmstädter Postsiedlung sind zur Freude von Schulleiterin Katharina Rothkirch in dieser Woche mobile Luftfiltergeräte in mehreren Klassenräumen aufgestellt worden.

Nachdem bereits 280 dieser Geräte in den vergangenen Wintermonaten in Unterrichts- und Kinderbetreuungsräumen aufgestellt worden waren, die nur schwer gelüftet werden können, hat die Stadt nun weitere 400 Geräte angeschafft. Allerdings soll die Hälfte der bestellten Filter nur in Grund- und Förderschulen, die andere Hälfte in Kindertagesstätten zum Einsatz kommen.

Oberbürgermeister und Schuldezernent Jochen Partsch (Grüne) begründete diese Limitierung am Donnerstag damit, dass es für Kinder unter zwölf Jahren bislang noch keine zugelassenen Impfstoffe gegen die durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelöste Erkrankung Covid-19 gebe. Allerdings sollen dort, wo solche mobilen Luftfiltergeräte nicht stehen werden, Geräte zur Messung des Kohlendioxidgehalts aufgestellt werden, um das richtige Lüften der Räume zu unterstützen. Zuständig für die Ausstattung der Schulen und Kitas ist der Eigenbetrieb Immobilienmanagement der Stadt Darmstadt (IDA).

LUFTFILTERUNG

Mobile Luftfiltergeräte sollen die Fensterlüftung unterstützen, wo es keine zentral fest im Gebäude verbauten Lüftungsanlagen oder dezentral installierte raumlufttechnischen Anlagen gibt.

Die dezentralen Anlagen , die etwa so groß wie ein Kühlschrank sind, sollen in 11 von 18 Darmstädter Grundschulen eingebaut werden. In einem Pilotprojekt will die Stadt ohne Förderung des Bundes die Wilhelm-Busch-, die Georg-August-Zinn- und die Ludwig-Schwamb-Schule mit solchen dezentralen Anlagen ausstatten. jjo

Zudem will die Stadt mit finanzieller Unterstützung des Bundes in den Darmstädter Schulen nach und nach sogenannte raumlufttechnische Anlagen installieren, um die Klassenräume laufend mit Frischluft zu versorgen.

OB Partsch kritisierte, der Bund habe das Förderprogramm „viel zu spät aufgelegt“. Weil das Genehmigungsprozedere einige Zeit in Anspruch nehme, wolle die Stadt in einem Pilotprojekt im September drei Schulen mit neuer Raumlufttechnik ausstatten.

Für den Einbau der Anlagen kommen laut IDA-Betriebsleiter René Kirch 167 Klassenräume in Betracht, für die auch Förderanträge zum entsprechenden Programm gestellt worden seien. Auch in den Kitas werde derzeit geprüft, an welchen Stellen der Einsatz der raumlufttechnischen Anlagen sinnvoll sei.

Mit den schneller zu beschaffenden und günstigeren mobilen Luftfiltergeräten soll die Luftqualität durch eine Filterung verbessert und die Viren- und Keimbelastung gesenkt werden. Der beste Weg, die Virenlast zu senken, sei gleichwohl der Luftaustausch durch Frischluftzufuhr, die auch bei Einsatz der mobilen Luftfiltergeräte unerlässlich sei, sagte OB Partsch. Überall dort, wo es keine zentralen Lüftungsanlagen gibt, sollen dezentrale Lüftungsgeräte eingebaut werden.

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