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Darlehen bei den Fans

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Offenbach Die Kickers versuchen nach bewährtem Modell zu sparen

Der Plan der Kickers-Geschäftsführung, teure Erlösbeteiligungen in günstige Darlehen zu verwandeln und damit den Etat zu entlasten, geht auf. OFC-Geschäftsführer Thomas Kalt vermeldet, es seien schon TV-Erlösbeteiligungen im Wert von 750?000 Euro zurückgekauft worden. Das simple Ziel der Aktion: Geld sparen. Können die Kickers aber nicht. Schon gar nicht jetzt, wo der Stadionumbau viele Zusatzkosten bringt. Deshalb pumpen sie ihre Fans und Gönner an.

Genau so war es auch schon 2001, als die Kickers nur knapp der Pleite entgingen. Damals hatte der OFC Anteilsscheine ausgegeben und so seine Fans und Sponsoren an den Einnahmen aus TV-Rechten beteiligt. Derzeit geben die Kickers 15 Prozent an die Anteilseigner ab. Das ist viel. Darum will der OFC die Anteile wieder zurückkaufen, indem die Kickers zu fünf Prozent Zinsen Darlehen bei ihren Fans aufnehmen. Mit dem Geld aus diesem Investorenpool kaufen die Kickers Stück für Stück die TV-Beteiligungen zurück und machen aus teuren Verbindlichkeiten günstige. (oh)

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