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Dadina will Haltestellen streichen

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Weil es kaum Nutzer gibt, will die Nahverkehrsorganisation Dadina Haltestellen streichen. Der Finanzausschuss sowie der Verkehrsausschuss befassten sich jetzt mit dem Thema.

Die Weiterstädter Bushaltestellen Bahnhof, Justizvollzugsanstalt (JVA) sowie Berliner Straße/Albert-Schweitzer-Straße werden laut Nahverkehrsorganisation Dadina so wenig genutzt, dass man sie schließen könnte. Nun wurde dies auf einer Sitzung von Finanzausschuss sowie Verkehrsausschuss diskutiert.

Die Haltestelle JVA fanden die Stadtverordneten wichtig. Die Dadina hatte bei 60 Fahrten nur neun Fahrten mit in der Regel einem Ein- oder Aussteiger gezählt. Die Buslinie 5513 fährt dreimal täglich unter der Woche die JVA an, die mehr als 1,2 Kilometer südwestlich von der nächsten Kernstadtbushaltestelle liegt. „Wir haben jahrelang dafür gekämpft, dass es dort eine Haltestelle gibt“, sagte Heike Hofmann (SPD). Gerd Störmer (Freie Wähler) wies darauf hin, dass Menschen, die zur JVA wollten, sich nicht unbedingt ein Taxi leisten könnten.

Die Haltestelle Bahnhof liegt bei der Kita Apfelbaumgarten. Dort hatte die Dadina bei nur elf von 65 Fahrten einen aussteigenden Fahrgast gezählt. Die Dadina weist darauf hin, dass es „alternativ in einer Entfernung von circa 400 Metern“ die Haltestellen Dornhecke/Kreisel gibt. „Das sind über 550 Meter vom Kreisel zum Bahnhof“, widersprach Erik Bogorinski, Vorsitzender des Behindertenbeirats, dieser Entfernungsangabe.

Die Haltestelle Berliner Straße/Albert-Schweitzer-Straße soll nach dem Willen der Stadt Weiterstadt aufgegeben werden. Da das Grundstück an der Ecke verkauft werden soll, würde eine Haltestelle die Grundstückseinfahrt blockieren. Die Dadina teilt mit, dass die Haltestelle wenig genutzt werde. Die Stadtverordneten beauftragten einstimmig den Magistrat, die geforderten Daten zusammen zutragen. Die Vorlage blieb im Ausschuss. (mawi)

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