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Impfen ist der wirksamste Schutz gegen eine schwere Corona-Infektion. Foto: Michael Schick
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Impfen ist der wirksamste Schutz gegen eine schwere Corona-Infektion.

Corona-Ticker für Darmstadt & Südhessen

Corona in Südhessen: Wieder mehr Todesfälle und Kranke in Kliniken

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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  • Claudia Kabel
    Claudia Kabel
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Die Zahl der Covid-19-Kranken in den Darmstädter Kliniken hat sich seit Anfang August innerhalb von drei Wochen mehr als verdoppelt. Die Zahl der Schwerkranken, die auf den Intensivstationen liegen, hat sich sogar verdreifacht. Verantwortlich für den deutlichen Anstieg der Infektionszahlen sind nach Angaben der Stadt Darmstadt vor allem infizierte Reiserückkehrerinnen und Rückkehrer insbesondere aus der Türkei sowie jüngere und nicht geimpfte Infizierte.

  • Auffrischungsimpfungen für über 80-Jährige seit Anfang September.
  • Mehrere Corona-Fälle an Schulen und Kitas in Südhessen.
  • Bereits mehr als 1275 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Südhessen.

+++ Aktuelle Informationen zum Coronavirus gibt es auch auf den Corona-Sonderseiten der Stadt Darmstadt, des Landkreises Darmstadt-Dieburg, des Kreises Groß-Gerau, des Kreises Bergstraße, des Odenwaldkreises sowie des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Das Ministerium präsentiert zudem eine tagesaktuelle Übersicht der bestätigten Sars-CoV-2-Fälle für Hessen

Covid-19-Fallzahlen in Südhessen - Letztes Update: 01.09.2021 - 0.00 Uhr (Quellen: Robert-Koch-Institut, Stadt Darmstadt*/Kreisverwaltungen*)

Stadt/KreisNeuinfektionen / 7 Tage7-Tages-Inzidenz**TodesfälleInfiziert seit 03/2020
Darmstadt26 / 14892,61546.392
Darmstadt-Dieburg66 / 26388,3314* 11.841*
Kreis Groß-Gerau77 / 26596,130615.255
Kreis Bergstraße55 / 23888,033211.942
Odenwaldkreis11 / 4243,41724.645

**Berechnet als Anzahl der Fälle per 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner

Impfzentrum Darmstadt: Auffrischungsimpfungen für über 80-Jährige

Update vom Mittwoch, 01.09.2021, 18.00 Uhr: Ältere Bürgerinnen und Bürger, die 80 Jahre und älter sind, bedürfen nach Angaben der Stadt Darmstadt „weiterhin eines besonderen Schutzes“. Daher, so heißt es in einer Mitteilung der Stadt vom Montag, 30. August, habe das Land Hessen entschieden, im September mit Auffrischungsimpfungen für diesen Personenkreis in den Impfzentren zu beginnen.

Im Impfzentrum Darmstadt können sich die betroffenen Bürgerinnen und Bürger noch bis zur geplanten Schließung des Impfzentrums am Freitag, 24. September, täglich von 8 bis 18.30 Uhr ihre Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus geben lassen – „ganz einfach und unbürokratisch“, wie es seitens der Stadt heißt.. Voraussetzung sei jedoch, dass die erste Impfserie vor mindestens sechs Monaten abgeschlossen worden sei. Eine vorherige Terminvereinbarung für eine Impfung sei „nicht erforderlich“.

Corona in Darmstadt: Mobile Impfteams kommen in Alten- und Pflegeheime

Personen, die zu einer Auffrischungsimpfung ins Impfzentrum Darmstadt kommen möchten, müssen ihren Impfausweis, den Personalausweis sowie die Krankenkassenkarte mitbringen.

Begleitend beginnen in Darmstadt mobile Impfteams vom 1. September an mit Auffrischungsimpfungen bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Alten- und Pflegeheime. Nachdem das Land Hessen den Auffrischungsimpfungen zugestimmt hat, hat das Impfzentrum die Termine bereits mit allen Darmstädter Pflege- und Altenheimen abgestimmt.

Impfzentrum Darmstadt noch bis 24. September täglich geöffnet

Das Impfzentrum Darmstadt, das sich im Kongresszentrum Darmstadtium befindet, bietet montags bis sonntags von 8 bis 18.30 Uhr Impfungen mit einem mRNA-Impfstoff an. Nur noch bis Freitag, 3. September, können Erstimpfungen durchgeführt werden.

Von Samstag, 4. September, bis zum Freitag, 24. September, werden dann im Darmstadtium nur noch Zweit- und Auffrischungsimpfungen für über 80-jährige Menschen verabreicht, weil anschließend das Impfzentrum geschlossen wird. Noch bis Donnerstag, 23. September, wird immer donnerstags auch weiterhin mit dem Vakzin von Johnson & Johnson immunisiert, das nur einmal verabreicht wird, während für die mRNA-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zwei Impftermine erforderlich sind.

Infos zu Impfungen in Landkreisen in Südhessen

Aktuelle Informationen zu Corona-Impfungen in den vier südhessischen Landkreisen gibt es auf den Internetseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg, des Kreises Groß-Gerau, des Odenwaldkreises und des Kreises Bergstraße.

Da die 7-Tage-Inzidenz im Odenwaldkreis weiter über 35 liegt, hat der Odenwaldkreis die entsprechend dem hessischen Eskalationskonzept erlassene Allgemeinverfügung bis einschließlich 15. September verlängert. Damit gilt die so genannte 3-G-Regel weiter, nach der ein Einlass in geschlossene Räume nur für Geimpfte, Genesene oder negativ auf das Virus Getestete möglich ist.

Corona in Südhessen: Infektionen bei Tests in Schulen entdeckt

Im Kreis Bergstraße wurden nach Angaben der Kreisverwaltung vom Dienstag, 31. August, neue positive Corona-Fälle an der Geschwister-Scholl-Schule Bensheim, der Martin-Buber-Schule in Heppenheim, der Werner-von-Siemens-Schule in Lorsch, der Nibelungenschule und der Schillerschule sowie einer Kita in Viernheim registriert.

Und auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg wurden durch die Testungen in den Schulen seit Wochenbeginn Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen. Klaus Peter Schellhaas (SPD), der Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg teilte – ohne weitere Details zu nennen – auf seinem Landrats Blog mit: „Natürlich gab es durch die Testungen an allen Schulen auch positive Fälle. Das tut mir für alle Betroffenen sehr leid, aber das wird noch eine geraume Zeit zum Alltag gehören. Wichtig ist, dass alle die Absicht haben ein Stück Normalität an Schule zu bringen. Das ist erstmal gut.“

13 Corona-Fälle in Schulen in Darmstadt und im Kreis Darmstadt-Dieburg

Auch der Krisenstab der Stadt Darmstadt beschäftigte sich am Mittwoch, 1. September, mit der Situation in den Schulen nach Ende der Sommerferien. Der Unterricht wurde mit zwei Präventionswochen begonnen, bei denen Schülerinnen und Schüler sich dreimal die Woche testen lassen.

Am Montag, 30. August, fielen im gemeinsamen Schulamtsbezirk für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg 25 Schnelltests positiv aus, davon seien 13 durch PCR-Tests bestätigt worden, teilte die Stadt Darmstadt mit.. Dies bedeute für die betroffenen Kinder sowie für den jeweiligen direkten Sitznachbarn Quarantäne, die nach sieben beziehungsweise fünf Tagen durch einen negativen Test aufgehoben werden könne. Der Einbau von neuen Luftfilteranlagen sei in den Schulen „allgemein begrüßt“ worden, habe das Schulamt mitgeteilt.

Corona in Südhessen: Sieben weitere Todesfälle

Update vom Freitag, 27.08.2021, 21.25 Uhr: In Darmstadt, dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, im Kreis Bergstraße und im Kreis Groß-Gerau sind in den vergangenen Tagen sieben weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Im Kreis Bergstraße starben nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim eine 91-jährige, eine 78-jährige sowie eine 94-jährige Person aus Rimbach. In einer Pflegeeinrichtung in Rimbach waren nach Angaben der Kreisverwaltung in den vergangenen Wochen mehrere Impfdurchbrüche und auch zwei Todesfälle von doppelt geimpften Menschen registriert worden.

Erstmals seit längerer Zeit wurden auch wieder in Darmstadt zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Dabei handelte es sich laut einer Mitteilung der Stadt vom Mittwoch zum einen um einen 63-jährigen Mann mit Vorerkrankungen, der nicht geimpft war. „Das ist sehr bedauerlich“, erklärte dazu Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne).

Inzwischen mehr als 1275 Tote in Südhessen im Zusammenhang mit Covid-19

Der Fall zeige aber „leider auch erneut, wie wichtig die Impfung ist, um sich selbst vor schwerwiegenden Auswirkungen einer Infektion und schlimmstenfalls dem Tod zu schützen“, so Partsch. Und weiter äußerte der OB: „Dies sollten sich alle Bürgerinnen und Bürger für die es ein Impfangebot gibt, die dieses aber noch nicht angenommen haben, bewusst machen.“ 

Am Donnerstag, 25. August, meldete das Robert-Koch-Institut für Darmstadt dann einen weiteren Todesfall. Somit sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Darmstadt und in den vier Landkreisen in Südhessen seit Beginn der Pandemie im Frühjahr vorigen Jahres mehr als 1275 Menschen im Zusammenhang mit der durch das Coronavirus ausgelösten Krankheit Covid-19 gestorben.

Darmstadt: Wieder deutlich mehr Corona-Kranke in Kliniken

In der 33. Kalenderwoche wurden laut einer Mitteilung der Stadt vom Mittwoch insgesamt 86 neue Corona-Infektionsfälle in Darmstadt gezählt, berichtete der Covid-19-Krisenstab der Stadt nach einer Sitzung am Mittwoch.. Davon entfielen fünf Fälle auf die Gruppe der 60- bis 80-Jährigen, 23 Fälle auf die Gruppe der 35- bis 50-Jährigen, 49 Fälle auf die Gruppe der 15- bis 35-Jährigen, sechs Fälle auf die Gruppe der Fünf- bis Zehnjährigen und drei Fälle bei Kindern unter fünf Jahren.

Mit der steigenden Inzidenz steigen nach Angaben der Stadt auch in den Darmstädter Kliniken die Zahlen weiter an. Bisher habe die Lage durch Verlegungen in weniger stark betroffene hessische Kliniken stabil gehalten werden können, teilte das Klinikum Darmstadt mit. Aber ein Trend sei „klar erkennbar, der auch wieder Konsequenzen für Non-Covid-Patienten bedeuten könnte, da die schwer erkrankten Covid-Patienten entsprechende Kapazitäten binden“.

Corona in Südhessen: Die Lage in den Klinken in Darmstadt

„Die Zahlen zeigen hier einen deutlichen Anstieg“, erläuterte OB Partsch. „Noch vor einigen Wochen war die Zahl der Covid-Patienten in den Kliniken einstellig, jetzt haben wir trotz Abverlegungen wieder zweistellige Zahlen, Tendenz steigend. Das ist nicht gut. Es ist daher unbedingt wichtig, weiter vernünftig und besonnen zu agieren und vor allem, sich impfen zu lassen!“   

Auf den Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 12 (4), im Elisabethenstift 2 (2) und im Alice-Hospital 2 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich ein Patient. Die Zahl der Covid-19-Kranken in den Darmstädter Kliniken hat sich somit binnen drei Wochen mehr als verdoppelt. Am 4. August hatte die Stadt von zehn Patientinnen und Patienten im Klinikum Darmstadt und im Elisabethenstift berichtet, von denen zwei auf der Intensivstation behandelt werden mussten.

Corona Südhessen: Die Lage in den Kreisklinken

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg teilte am Freitagabend, 27. August, mit, dass am Standort der Kreiskliniken in Groß-Umstadt drei Personen auf der Normalstation und zwei weitere auf der Intensivstation  behandelt werden müssten. In der Kreisklinik in Seeheim-Jugenheim würden zwei Menschen intensivmedizinisch betreut. Anfang August war am Standort Groß-Umstadt nur ein Patient auf der Normalstation behandelt worden und in der Kreisklinik in Jugenheim wurden 3 Personen intensivmedizinisch betreut.

Im Kreis Bergstraße befanden sich nach einer Mitteilung der des Landratsamtes in Heppenheim am Freitag, 27. August, acht Personen aus dem Kreis mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung; Anfang August waren es noch acht gewesen. Und im Gesundheitszentrum des Odenwaldkreises in Erbach wird laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung des Odenwaldkreises vom Freitag, 27. August, derzeit kein Mensch aufgrund einer Corona-Erkrankung behandelt. In einer Klinik außerhalb des Kreises befinde sich ein oder eine an Covid-19 erkrankte Person.       

Rettungsdienst transportiert in Darmstadt mehr Verdachtsfälle

Auch im Rettungsdienst ist der Anstieg der Zahl der Patient:innen spürbar. So meldete die Feuerwehr Darmstadt am vergangenen Wochenende nach Angaben der Stadt acht Fahrten mit bestätigten oder Covid-Verdachtsfällen

Das Impfzentrum führt derzeit etwa 400 bis 450 Impfungen pro Tag durch. Im Wochenschnitt bedeutet dies noch immer etwa 3000 Impfungen. Durch zahlreiche Sonderaktionen, wie Impfungen für Kinder- und Jugendliche, Quartiersimpfungen wie etwa am kommenden Sonntag, 29. August in der Heimstättensiedlung oder der geplanten gemeinsamen Impfaktion mit dem SV Darmstadt 98 kann die Anzahl der Impfungen nach Angaben der Stadt noch stabil gehalten werden. 

Impfzentrum Darmstadt: Impfungen nur noch bis zum 24. September

Das Impfzentrum Darmstadt bietet nach Angaben der Stadt inzwischen täglich von 8 bis 18.30 Uhr Impfungen für alle Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren ohne vorherige Terminvereinbarung an.

Nur noch bis zum 24. September können völlig unbürokratisch ohne vorherige Terminvereinbarung Impfungen im Impfzentrum im Kongresszentrum Darmstadtium wahrgenommen werden – täglich von Montag bis Sonntag in der Zeit von 8 bis 18.30 Uhr.

Corona im Odenwald: Neue Verfügung gilt seit Mitternacht

Letztes Update vom Montag, 23.08.2021, 12.00 Uhr: Seit Montag, 23. August, 0 Uhr, gilt im Odenwaldkreis eine neue Allgemeinverfügung, die der Kreis gemäß dem Präventions- und Eskalationskonzept des Landes Hessen erlassen hat.

Zum Einlass in geschlossene Räume – unter anderem bei Zusammenkünften, Fachmessen, Veranstaltungen (auch bei privaten Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumlichkeiten) oder Kulturangeboten – ist dann ein Negativnachweis erforderlich. Das gilt laut einer Mitteilung des Landratsamtes in Erbach vom Sonntag auch für die Innengastronomie sowie die Innenräume von Freizeiteinrichtungen und Sportstätten.

Als Negativnachweis gilt eine vollständige Impfung, ein Genesenennachweis (nicht älter als sechs Monate) oder ein negativer Corona-Test (Schnelltest nicht älter als 24 Stunden, PCR-Test nicht älter als 48 Stunden). Kinder, die jünger als sechs Jahre sind, sind davon ausgenommen, so der Kreis.

Auf der Corona-Station im Gesundheitszentrum des Odenwaldkreises in Erbach wird nach Angaben des Kreises derzeit ein Patient behandelt, in Kliniken außerhalb des Kreises befinde sich ein weiterer Patient.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: Allgemeinverfügung wird ergänzt

Weil die Sieben-Tage-Inzidenz am Samstag, 21. August, mit 51,7 über den Wert von 50 Infektionsfälle je 100.000 Menschen gestiegen ist, muss gemäß dem hessischen Präventions- und Eskalationskonzept die Allgemeinverfügung des Kreises ergänzt werden. Das hat die Kreisverwaltung in Darmstadt am Sonntag mitgeteilt.

Erst am Freitag, 20. August, ist im Landkreis Darmstadt-Dieburg eine Allgemeinverfügung in Kraft getreten, die bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mindestens 35 Fällen je 100.000 Menschen weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus vorsieht.

Die 3G-Regel - geimpft, genesen oder getestet - gilt nun in Restaurants, Fitnessstudios, Hallenbädern, Sporthallen, Spielhallen, bei körpernahen Dienstleistungen und in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Alle nicht vollständig Geimpften oder Genesenen brauchen einen negativen Test. Das gilt auch für Kinder ab sechs Jahren.

Darmstadt-Dieburg: Personenzahl bei Veranstaltungen wird beschränkt

Die 3G-Regel gilt auch im kulturellen Bereich und bei Veranstaltungen im Innenbereich unabhängig der Teilnehmerzahl. Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene müssen bei touristischen Übernachtungen bei Anreise und zweimal wöchentlich einen negativen Test vorweisen. 

Zusätzlich zu den bereits bestehenden Maßnahmen, muss ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 50 Corona-Infektionsfällen je 100.000 Menschen in Gedrängesituationen eine medizinische Maske getragen werden. Weiter wird die zulässige Personenzahl bei Veranstaltungen im Freien auf 500 und in Innenräumen auf 250 zu begrenzen.

Vier Menschen liegen in Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg

Die modifizierte Allgemeinverfügung hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg am Montag, 23. August, auf seiner Internetseite www.ladadi.de veröffentlicht. Eine Veröffentlichung im Darmstädter Echo ist für Dienstag, 24. August, geplant. Am gleichen Tag tritt die 1. Änderung der Siebten Allgemeinverfügung des Landkreises Darmstadt-Dieburg zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (Sars-CoV-2) in Kraft.

Am Standort der Darmstadt-Dieburger Kreiskliniken in Groß-Umstadt wird nach Auskunft des Landratsamtes in Darmstadt derzeit eine Person auf der Normalstation und eine weitere auf der Intensivstation behandelt. In der Kreisklinik am Standort in Seeheim-Jugenheim werden zudem zwei Menschen intensivmedizinisch betreut.

Corona in Darmstadt: Türkei-Urlauber und Ungeimpfte im Fokus

Wegen zuletzt steigender Corona-Fallzahlen gilt seit Donnerstag, 19. August, auch in Darmstadt eine neue Allgemeinverfügung und somit wieder strengere Corona-Beschränkungen

Nach Angaben des Darmstädter Gesundheitsamts ist der Anstieg der Infektionszahlen und der Sieben-Tage-Inzidenz auf einen Wert von inzwischen über 50 (Stand: Montag, 23. August) „ganz klar auf zum großen Teil ungeimpfte und infizierte Reiserückkehrer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, insbesondere aus der Türkei“, sowie ungeimpfte Personen zurückzuführen. 

Darmstadt: Mehr junge Ungeimpfte auf der Covid-19-Station

Der Lungenfacharzt Cihan Çelik, der als Oberarzt auf der Covid-19-Normalstation des Klinikum Darmstadt tätig ist, teilte am Sonntag via Twitter mit, auf der Station sei vergangene Woche deutlich geworden, dass „ein Kipppunkt“ erreicht sei. „Es geht wieder los“, so Çelik. Auf der Covid-19-Station würden, „wie erwartet vor allem junge, ungeimpfte Patienten aufgenommen“. 

Der Krisenstab der Stadt Darmstadt hatte zuletzt am vergangenen Mittwoch, 18. August, mitgeteilt, in den Darmstädter Kliniken sei „die Situation weiter stabil“, auch wenn mit steigender Inzidenz eine Steigerung der Belegungszahlen erwartet werde. Auf den Normal- (und den Intensivstationen) befanden sich am Mittwoch im Klinikum Darmstadt 7 (4), im Elisabethenstift 3 (2) und im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19

Corona in Südhessen: Inzidenz fast überall über 50

Update vom Samstag, 21.08.2021, 09.50 Uhr: Am Freitag, 20. August, hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner:innen binnen einer Woche (Sieben-Tage-Inzidenz) im Landkreis Groß-Gerau den Wert von 50 überschritten. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag bei 53, am Samstag fiel der Wert wieder etwas auf 50,8. Bis auf den Odenwaldkreis liegen nun alle südhessischen Landkreise und die Stadt Darmstadt über dem Schwellenwert von 50. In Hessen gelten derzeit diese Corona-Regeln, bei denen Geimpfte und Genesene klar im Vorteil sind.

Deshalb müsse der Kreis seine erst vor wenigen Tagen erlassene Allgemeinverfügung zur Umsetzung des Eskalationskonzepts des Landes Hessen anpassen, heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Groß-Gerau. Und auch im Kreis Bergstraße gilt seit Freitag, 20. August, eine neue Allgemeinverfügung, wie das Landratsamt in Heppenheim mitteilte. Im südlichsten hessischen Landkreis befinden sich nach Angaben der Kreisverwaltung acht Personen aus dem Kreis mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung.

Kreis Groß-Gerau: Nur 500 Gäste bei Open-Air-Events zulässig   

Als neue Einschränkung kommt nun im Kreis Groß-Gerau zu den bereits am Mittwoch erlassenen Maßnahmen hinzu, dass die Zahl der Teilnehmenden für Veranstaltungen, Kulturangebote und größere Zusammenkünfte auf 500 Personen im Freien und 250 Personen in Innenräumen (zuzüglich Geimpften und Genesenen) begrenzt ist.

Größere Veranstaltungen bedürfen einer gesonderten Genehmigung. Wer weder geimpft noch genesen ist, muss sich vermehrt zusätzlich testen lassen. Die 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet) gilt weiterhin unter anderem in vielen Innenbereichen wie der Gastronomie, Fitnesscentern oder Sporthallen.

Die neue Allgemeinverfügung gilt seit Samstag, 21. August, 0 Uhr, bis vorerst zum 16. September. „Sofern die Inzidenz wieder fünf Tage in Folge unter 50 sinkt, wird unverzüglich die Möglichkeit geprüft, die Allgemeinverfügung wieder aufzuheben“, teilte Landrat Thomas Will (SPD) mit. Die Einschränkungen seien „notwendig, um der Gefahr schwerer, gegebenenfalls tödlicher Krankheitsverläufe entgegenzuwirken“, so Will.  

Impfungen in Quartieren - Zusätzliche Sonderaktion bei der Tafel

Update vom Freitag, 20.08.2021, 18.45 Uhr: In Darmstadt werden die Quartiersimpfungen fortgesetzt. Die Impfteams kommen nun nach Arheilgen und in die Heimstättensiedlung. Verimpft wird dabei ein mRNA-Impfstoff. Das hat die Stadt Darmstadt mitgeteilt.

Zunächst wird am kommenden Dienstag, 24. August, in Arheilgen geimpft. Das Impfteam steht von 14 bis 18 Uhr im Löwensaal des „Goldnen Löwen“ in der Frankfurter Landstraße 153. Am Sonntag, 29. August, geht es dann weiter in der Heimstättensiedlung, ebenfalls von 14 bis 18 Uhr in der Matthäus-Gemeinde, Heimstättenweg 75. Termine müssen nicht vereinbart werden. Die impfwilligen Bürger und Bürgerinnen müssen aber mindestens 18 Jahre alt sein.

Außerdem gibt es am Donnerstag, 26. August, eine Sonderimpfaktion bei der Darmstädter Tafel. Das Impfzentrum der Stadt ist dann von 10 bis 14 Uhr bei der Tafel in der Bismarckstraße 100 im Einsatz. Hier wird das Vakzin von Johnson & Johnson ausgegeben. Auch hier sind keine Terminvereinbarungen nötig. Und auch hier beträgt das Mindestalter der sich impfenden Personen 18 Jahre.

Mitzubringen sind zu beiden Sonderimpfaktionen der Lichtbildausweis, der Impfausweis und die Krankenkassenkarte.

Sonderimpfaktionen auch für Einwandererfamilien und Familien

Eine weitere Sonderimpfaktion für Menschen aus Einwandererfamilien wird vom Darmstädter Impfzentrum zusammen mit dem Ausländerbeirat und der Interessengemeinschaft der Migrantenselbstorganisationen am 29. August von 10 bis 18.30 Uhr durchgeführt. Busse holen die Bürgerinnen und Bürger an 10 Haltestellen im Stadtgebiet ab und bringen sie direkt zum Impfzentrum Darmstadt ins Kongresszentrum Darmstadtium, wo sich noch bis Ende September das kommunale Impfzentrum befindet. Die Nutzung der Busse sei kostenlos, teilt die Stadt mit.

Die Stadt Darmstadt bietet außerdem noch am Dienstag, 31. August, gemeinsam mit dem SV Darmstadt 98 eine Familien-Impfaktion im Impfzentrum an. Ziel sei es auch hier, noch nicht geimpfte Bürgerinnen und Bürger anzusprechen. Von 14 bis 18 Uhr erhalten Kinder wie auch Erwachsene beim Auschecken nach der Impfung im Impfzentrum eine Autogrammkarte und einen 5-Euro-Gutschein für den Lilien-Fanshop. Für ein Selfie wird vor dem Impfzentrum der Mannschaftsbus des SV 98 stehen.

Impfzentrum Reinheim: Offene Impfstunden für 12- bis 15-Jährige 

Das Impfzentrum in Reinheim im Landkreis Darmstadt-Dieburg öffnet seine Türen für alle Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Das hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg am Donnerstag mitgeteilt. Die Impftermine sind am Sonntag, 22. August, von 16 bis 22 Uhr, am Mittwoch, 25. August, von 15 bis 22 Uhr und am Freitag, 27. August, von 15 bis 22 Uhr zusätzlich zur normalen offenen Impfstunde.

Verimpft wird das Vakzin von Biontech/Pfizer. Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren müssen nach Angaben der Kreisverwaltung von einer erziehungsberechtigten Person zum Impftermin begleitet werden. Weitere Informationen rund um die Impfung von Kindern und Jugendlichen gibt es im Internet unter https://perspektive.ladadi.de/aermel-hoch-4-kids/. Dort sind auch die Unterlagen, die zum Impftermin ausgefüllt mitgebracht werden sollen, zum Download hinterlegt. Die Unterlagen liegen aber auch im Impfzentrum aus und können vor Ort ausgefüllt werden. 

Im Rahmen der „Ärmel hoch on Tour“-Kampagne hält der Impfbus des Landkreises Darmstadt-Dieburg an verschiedenen Orten im Kreis. Hier gibt es weitere Infos zum mobilen Impfangebot im Landkreis in mehreren Sprachen.

Corona in Darmstadt: Inzidenz von 50 überschritten

Update vom Mittwoch, 18. August, 18.15 Uhr: Nachdem in Darmstadt am Mittwoch abermals der Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner:innen binnen sieben Tagen überschritten worden ist, wird die Stadt eine seit Dienstag gültige Allgemeinverfügung erweitern und ergänzen.

Voraussichtlich von Samstag, 21. August, an gilt entsprechend dem von der Landesregierung modifizierten Präventions- und Eskalatationskonzept die „3-G-Regel“. Das heißt, nur geimpfte, genesene und getestete Personen erhalten künftig Zutritt zu Veranstaltungen, Kultur- und Sportstätten, Gaststätten oder Betrieben, die – wie etwa Friseur:innen – körpernahe Dienstleistungen anbieten. OB Jochen Partsch (Grüne) appellierte abermals, sich impfen zu lassen, „um auch künftig ohne den größeren Aufwand einer Testung weiter am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können“.

Gesundheitsämter rechnet mit weiter steigenden Fallzahlen

Das Darmstädter Gesundheitsamt rechnet mit weiter steigenden Infektionszahlen. Derzeit gehe etwa ein Viertel aller Neuinfektionen in Darmstadt auf Reiserückkehrer zurück.

Auch das Groß-Gerauer Kreisgesundheitsamt registrierte am Mittwoch wieder deutlich steigende Corona-Infektionen. Angesichts des nicht klar abgrenzbaren Infektionsgeschehens gilt im Kreis von Donnerstag, 0 Uhr, an eine neue Allgemeinverfügung, die sich an den Landesvorgaben orientiert und zunächst bis zum 16. September befristet ist.

Der 7-Tage-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner:innen lag am Mittwoch, 18. August, im Kreis Groß-Gerau bei 39,5 – und somit deutlich über dem im Eskalationskonzept des Landes genannten Schwellenwert von 35. „Da bis 12 Uhr am Mittwoch, 18. August, bereits 38 neue Fälle mit einer Infektion an Sars-CoV-2 gemeldet wurden, wird die Inzidenz weiter deutlich in die Höhe gehen“, heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung. Am 11. August 2021 betrug sie im Kreis Groß-Gerau noch 24,3. 

Corona im Kreis Bergstraße: Zwei Tote in Pflegeheim trotz Doppelimpfung

Der Kreis Bergstraße hat am Montagabend zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus mitgeteilt. Laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim habe es sich um eine 99 Jahre und um eine 85 Jahre alte Person aus Rimbach gehandelt, die seit dem Wochenende an oder mit einer Corona-Infektion verstorben seien.

In einer Rimbacher Pflegeeinrichtung hatte es zuletzt nach Angaben einer Kreissprecherin mehrere Corona-Infektionsfälle gegeben. Die beiden nun verstorbenen Heimbewohner seien doppelt gegen Corona geimpft gewesen. Im Kreis Bergstraße sind seit Beginn der Pandemie im Frühjahr vorigen Jahres 329 mit oder an Corona gestorben.

Corona in Darmstadt: Wieder Testpflicht in der Innengastronomie

Update vom Sonntag, 15. August, 21.05 Uhr: Wegen weiter steigender Corona-Fallzahlen gelten in Darmstadt von Dienstag, 17. August, an wieder strengere Corona-Beschränkungen, unter anderem eine Testpflicht für die Innengastronomie. Zudem soll es eine Beschränkung der Personenzahl für Veranstaltungen geben, teilte die Stadt am Sonntag mit. Der Kreis Bergstraße und der Odenwaldkreis teilten am Sonntag hingegen mit, es werde trotz Überschreiten des Sieben-Tage-Inzidenz-Schwellenwerts von 35 Fällen je 100.000 Einwohner:innen vorerst keine neuen Einschränkungen geben.

„Leider machen die derzeit kontinuierlich steigenden Fallzahlen ein schnelles Handeln unbedingt notwendig“, äußerte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) laut einer Mitteilung nach einer Sondersitzung des Covid-19-Krisenstabs der Stadt. Laut dem Robert-Koch-Institut lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Darmstadt am Sonntag bei 49,4.

Infizierte Türkei-Urlauber und Ungeimpfte derzeit Infektionstreiber

Am Freitag hatte die Stadt noch von einer Verschärfung der Beschränkungen abgesehen, weil es zu diesem Zeitpunkt ein überwiegend auf Reiserückkehrer zurückgehendes Infektionsgeschehen gegeben habe. Eine „erneute qualitative Bewertung des aktuellen Infektionsgeschehens durch das Gesundheitsamt“ habe allerdings nun „eine neue und kritischere Einschätzung der Situation“ ergeben.

Nach Angaben der Behörde „nehmen die Fälle derzeit kontinuierlich zu, was auch die Nachverfolgung der Kontakte und Infektionsketten wieder schwieriger macht“. Zurückzuführen sei der Anstieg derzeit „ganz klar auf zum großen Teil ungeimpfte und infizierte Reiserückkehrer im Alter zwischen 20 und 40 Jahren, insbesondere aus der Türkei“. Das diffuse Infektionsgeschehen in der Stadt beziehe sich „ebenso wesentlich auf Ungeimpfte im Alter zwischen 20 und 40 Jahren“.

Corona in Darmstadt: Vor allem Ungeimpfte verbreiten das Virus

Allein am Sonntag wurden nach Angaben der Stadt 15 neue Corona-Infektionsfälle gemeldet. Hier sei nach der Hälfte der Ferienzeit „ein Trend erkennbar, der sich in den kommenden Wochen noch fortsetzen dürfte“. OB Partsch appelliert daher abermals: „Wer aus Risikogebieten zurück nach Darmstadt kommt, hat die Verpflichtung sich auch entsprechend vorsichtig zu verhalten. Dazu zählen Tests und Quarantäne und dazu zählt auch eine Impfung!“

Es sei „kein Zufall, dass derzeit vor allem ungeimpfte Personen die Erkrankung wieder neu aus anderen Ländern nach Darmstadt eintragen“, weswegen die Stadt ihre Impfstrategie in den kommenden Wochen auch noch einmal speziell auf bestimmte Bevölkerungsgruppen und Communities ausweiten werde.

Kliniken in Darmstadt rechnen mit mehr Kranken

In diesem Zusammenhang sollen „weitere niedrigschwellige Angebote“ gemacht werden. Es sei wichtig, so Partsch weiter, „dass wir hier alle gemeinsam an einem Strang ziehen, um das Infektionsgeschehen so lange wie möglich so gering wie möglich zu halten oder wenn möglich zurückzudrängen“

Mit steigenden Infektionszahlen und Inzidenzen um die 50 nehmen auch die Belegungen in den Krankenhäusern wieder zu. Auch das Klinikum Darmstadt rechnet nach Angaben der Stadt in den kommenden Tagen und Wochen wieder mit steigenden Zahlen auf den Normal- und Intensivstationen.

Stadt rechnet mit Überschreiten des Inzidenz-Schwellenwerts von 50

Derzeit befinden sich auf Normal- und Intensivstation im Klinikum Darmstadt 6 (2), im Elisabethenstift 4 (1) und im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken werde ein Patient behandelt. 

Aufgrund der aktuellen Entwicklung kommt der Covid-19-Krisenstab an Montag, 16. August, abermals zu einer außerplanmäßigen Sitzung zusammen, auch um zu beraten, wie nach einem möglichen Überschreiten der nächsten Stufe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen innerhalb von sieben Tagen - die Anfang der Woche erwartet wird - weiter verfahren werden soll.

Vorerst keine neue Allgemeinverfügung  in Darmstadt

Update vom Freitag, 13. August, 20.30 Uhr: Trotz einer Sieben-Tage-Inzidenz von 42 Fällen je 100.000 Einwohner:innen wird die Stadt Darmstadt zunächst keine neue Allgemeinverfügung erlassen, um Corona-Beschränkungen wieder in Kraft zu setzen. Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) teilte am Freitag mit, der Anstieg der Infektionen sei auf ein „lokal eingrenzbares Infektionsgeschehen“ zurückzuführen. Es gebe „kein diffuses Ausbruchsgeschehen“, so Partsch.

Sollte sich die Situation jedoch verschärfen, behalte sich die Stadt vor, entsprechend dem hessischen Präventions- und Eskalationskonzept wieder strengere Regeln – wie etwa eine Testpflicht in Gastronomie-Innenräumen oder Personenbegrenzungen für Veranstaltungen, Kulturangebote und größere Zusammenkünfte – zu erlassen. Eine Allgemeinverfügung werde dann erlassen, wenn ein „nicht klar eingrenzbares Infektionsgeschehen“ festgestellt werde. 

Corona in Rüsselsheim: Sonderimpfaktion am Sonntag

In der Rüsselsheimer Großsporthalle findet am Sonntag, 15. August, ein weiterer Sonderimpftermin statt. Der Landkreis Groß-Gerau und die Stadt Rüsselsheim ermöglichen dies nach Angaben der Stadt in der Zeit von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Alle Impfwilligen können sich spontan und ohne Voranmeldung impfen lassen.

Es stehen die Vakzine von Johnson & Johnson und von Biontech zur Verfügung. Biontech können diejenigen bekommen, die ihre zweite Impfung erhalten. Und junge Menschen zwischen zwölf und 18 Jahren.

Kreis Groß-Gerau: Impfbus des Impfzentrums on Tour

Die Teilnahme ist grundsätzlich ohne Anmeldung möglich. Die Stadt Rüsselsheim weist allerdings darauf hin, dass sich Impfwillige vorab die Aufklärungsmerkblätter und die Einverständniserklärungen unter www.ruesselsheim.de/corona-infos/sonderimpfung.html herunterladen sollen.

Am Donnerstag, 19. August, kommt dann erneut der Impfbus nach Rüsselsheim. Von 10 bis 21 Uhr steht er auf dem Bahnhofsplatz. Laut einer Mitteilung des Kreises Groß-Gerau macht der Impfbus des Impfzentrums Groß-Gerau im August und September zudem an vielen weiteren Orten im Kreis Station - so etwa am Pinta Beach am Waldsee in Raunheim, vor Einkaufszentren und Bahnhofsvorplätzen.  

Kreis Darmstadt-Dieburg: 16 von 81 Schulen erhalten neuen Lüftungsanlagen

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg werden 16 der 81 Schulen mit neuen Lüftungsanlagen ausgestattet. Ausgearbeitet und eingereicht wurden entsprechende Förderanträge laut einer Mitteilung des Landkreises Darmstadt-Dieburg vom Da-Di-Werk, das für die bauliche Ausstattung und Instandhaltung der 81 kreiseigenen Schulen zuständig ist.

Dem vorausgegangen sei eine Evaluierung der möglichen Räume, die die Förderkriterien erfüllen und potentiell baulich in Frage kämen. Vorgesehen seien dezentrale Lüftungsanlagen, deren Installation raumweise erfolgen könne und die einen vergleichsweise geringen technischen Planungsaufwand mit sich brächten. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 6,4 Millionen Euro. 4,8 Millionen Euro (80 Prozent) davon würden gefördert. Wann die Anlagen in den Schulen zur  Verfügung stehen teilte der Kreis nicht mit.

Corona in Südhessen: Die aktuelle Lage in den Kliniken

Am Standort der Kreiskliniken des Landkreises Darmstadt-Dieburg in Groß-Umstadt wurde laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt vom Freitagabend ein Patient auf der Normalstation behandelt. In der Kreisklinik in Seeheim-Jugenheim würden zwei Patienten intensivmedizinisch betreut.

Im Kreis Bergstraße lagen am Freitag vier Personen mit einer bestätigten Sars-CoV-2-Infektion in einem Krankenhaus im Kreis. Mindestens einen neuen positiven Infektionsfall habe es in einer Pflegeeinrichtung in Rimbach gegeben, teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim mit.

Im Gesundheitszentrum des Odenwaldkreises in Erbach wird ein Patient behandelt. In Kliniken außerhalb des Kreises befindet sich nach Angaben der Kreisverwaltung ein weiterer Patient. Die derzeit 21 akuten Infektionsfälle verteilen sich nach Angaben des Erbacher Kreisgesundheitsamtes altersmäßig wie folgt: 0 bis 9 Jahre (5), 10 bis 19 Jahre (2), 20 bis 29 Jahre (6), 30 bis 39 Jahre (3), 40 bis 49 Jahre (3) und 70 bis 79 Jahre (2).

Corona in Darmstadt: Die aktuelle Lage in den Kliniken

Der Krisenstab der Stadtverwaltung in Darmstadt hatte am vergangenen Mittwoch, 11. August, mitgeteilt, in den Darmstädter Kliniken sei es „weiterhin ruhig“, auch wenn die Darmstädter Häuser sehr genau beobachteten, wie sich die Lage weiter entwickele. Mit Blick auf eine mögliche neue Berechnung der Gefährdungslage unter Zuhilfenahme der Hospitalisierungsrate, mache das Klinikum darauf aufmerksam, nicht nur auf Intensivbelegung sondern auch die Auslastung der Normalstationen zu schauen, weil auch dort zum Teil schwere Fälle behandelt würden.

Auf der Normal- und der Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 6 (1), im Elisabethenstift 1 (1) und im Alice-Hospital 0 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Cihan Çelik, der als Oberarzt auf der Covid-19 Normalstation des Klinikums Darmstadt tätig ist, twitterte am Freitagnachmittag, 13. August: „.Wir behandeln derzeit auf Station vor allem ungeimpfte Menschen unter 40. Viele hielten ein „gutes Immunsystem“ für ausreichend gegen Covid-19. Das Immunsystem ist aber keine „magische Barriere“, es braucht zielgerichtete Werkzeuge gegen Erreger, z.B. die richtigen Antikörper.“

Einfachimpfungen und Impfungen für Kinder im Impfzentrum Darmstadt

Nach Auskunft des Darmstädter Jugendamtes haben seit Montag, 9. August, 15 städtische Kitas wieder geöffnet. Der Start habe „gut geklappt“. Derzeit gebe es „kein nennenswertes Infektionsgeschehen und auch keine besonderen Schwierigkeiten durch Reiserückkehrer“. Auch in den Alten- und Pflegeheimen sowie den Obdachloseneinrichtungen gebe es „kein Infektionsgeschehen“, so die Stadt. 

Das Impfzentrum Darmstadt bietet Vom 12. August bis 16. September Einfach-Impfungen für Kurzentschlossene mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson ohne Anmeldung an. Und vom Montag, 15. August, soll es weitere Sonderimpfaktionen für Kinder geben, die zwölf Jahre und älter sind.

Weiterstadt: Impfungen vor dem Möbelhaus

Update vom Samstag, 31. Juli, 7.15 Uhr: An diesem Samstag, 31. Juli, wird erstmals ein „Medibus“ vor dem Möbelhaus Segmüller in Weiterstadt, Im Rödling 2, eingesetzt. Laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung des Landkreises Darmstadt-Dieburg können sich von 9 bis 21 Uhr Menschen ohne Termin impfen lassen.

„Der bisherige Erfolg bestätigt unsere Strategie, mit unserem Impfangebot stärker in die Fläche zu gehen“, teilte Rainer Leiß, der Leiter des LaDaDi Verwaltungsstabs des Landkreises mit. „Völlig unbürokratisch und ohne Termin bieten wir dabei außerdem Zweit-, Kreuz- und Einmalimpfungen an.“

Corona in Darmstadt: Lilien-Spieler trotz Quarantäne-Regel im Kader

Update vom Freitag, 30.07.2021, 20.15 Uhr: Eine Stunde vor Beginn des Auswärtsspiels der Darmstädter Lilien gegen den Karlsruher SC teilte der SV Darmstadt 98 mit, die Spieler Nemanja Celic, Marcel Schuhen, Ensar Arslan und Luca Pfeiffer seien wieder Teil des Kaders. In Abstimmung mit dem Darmstädter Gesundheitsamt dürften die Spieler „wieder am Spiel- und Trainingsbetrieb teilnehmen“. 

Nach dem Spiel, dass die Lilien mit 0:3 verloren, sagte Trainer Torsten Lieberknecht im Sportschau-Interview, der Ausfall von sieben infizierten - zumeist zuvor ungeimpften - Spielern sowie die Quarantäne-Anordnungen des Gesundheitsamtes träfen den Verein „aktuell knüppelhart“. Die Situation sei „brutal“. Lieberknecht äußerte, vier Spieler seien wegen entsprechender Quarantäne-Regeln mit dem Auto und nicht mit der Mannschaft nach Karlsruhe gefahren. Zudem hätten sich die vier nicht in der Mannschaftskabine aufhalten dürften. Celic wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit aber eingewechselt.

Kreis Groß-Gerau und Glaubensgemeinschaften rufen zum Impfen auf

Update vom Donnerstag, 29.07.2021, 19.30 Uhr: In einem gemeinsamen offenen Brief appellieren der Kreis Groß-Gerau und mehrere Glaubensgemeinschaften an die Menschen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Die Überschrift des Aufrufs: „Impfen rettet Leben“. „Die neugewonnenen Freiheiten nach den drastischen Corona-Einschränkungen dürfen uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Virus noch nicht besiegt ist“, heißt es in einer Mitteilung von Landrat Thomas Will (SPD) und dem Ersten Kreisbeigeordneten und Gesundheitsdezernenten Walter Astheimer (Grüne).

Impfungen seien der beste Schutz gegen schwere Verläufe der Erkrankung. Der Aufruf wird laut Kreis in mehreren Sprachen unter anderem auf Flyern verteilt und über die sozialen Medien verbreitet. Die Idee dafür ist laut Astheimer bei dem regelmäßigen Online-Austausch mit Vertreter:innen der Glaubensgemeinschaften und Kirchen zum Thema Corona entstanden.

Darmstadt: Von Montag an Impfungen ohne Terminvereinbarung

Das Impfzentrum der Stadt Darmstadt bietet nach einer Mitteilung der Stadt von Montag, 2. August, an täglich von 8 bis 18.30 Uhr Impfungen für alle ohne vorherige Terminvereinbarung an.

Impfen lassen kann sich Jede und Jeder, das Angebot gilt ausdrücklich auch für Bürgerinnen und Bürger, die nicht in Darmstadt wohnen und über 18 Jahre alt sind. Mitgebracht werden müssen ein Lichtbildausweis, der Impfpass sowie die Krankenkassenkarte.

Darmstadt fünf Tage in Folge unter Inzidenz 35

Weil die Stadt Darmstadt am Donnerstag, 29. Juli, den fünften Tag in Folge unter einer Inzidenz von 35 liegt, tritt die am 24. Juli erlassene Allgemeinverfügung der Stadt, die das aktuelle Eskalationskonzept des Landes Hessen auf kommunaler Ebene rechtlich umsetzt, am Freitag, 30. Juli, 0 Uhr automatisch außer Kraft.

Es gelten dann zunächst die im Eskalationskonzept vorgesehen Basis-Maßnahmen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt..

Corona in Darmstadt: Vier weitere Infektionen bei den Lilien

Update vom Mittwoch, 28.07.2021, 17.00 Uhr: Weitere Testungen beim Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98 haben in den vergangenen Tagen ergeben, dass nach den drei Fußballprofis Patric Pfeiffer, Frank Ronstadt und Braydon Manu sich auch die Spieler Erich Berko, Mathias Honsak, Tim Skarke und Tobias Kempe mit dem Coronavirus infiziert haben. Entsrechende positiver PCR-Befunde seien festgestellt worden, teilten die Lilien am Mittwochnachmittag mit. Den Spielern gehe es „den Umständen entsprechend“ gut. Sie hätten „keine bis mittlere Symptome“. 

Unter den Spielern befänden sich auch Geimpfte. Nach derzeitigem Stand könne das am Freitagabend angesetzte Auswärtsspiel gegen den Karlsruher SC dennoch stattfinden.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Impfbus unterwegs

Update vom Dienstag, 27.07.2021, 18.20 Uhr: Mobile Impfteams des Groß-Gerauer Impfzentrums sind in den kommenden Tagen und Wochen in einem Impfbus im Kreisgebiet unterwegs. Starten soll die Aktion laut Kreisverwaltung am Freitag, 30. Juli, und Samstag, 31. Juli, im Einkaufszentrum Raunheim. Vom 2. bis zum 7. August ist ein Impfteam am Globus in Rüsselsheim im Einsatz, am 9., 10. und 14. August im Helvetia-Parc in Groß-Gerau.

Am 17. August geht es weiter am Bahnhof in Gernsheim (Schuh Weishaar), am 18. August im Einkaufszentrum Wolfskehlen. Ziel der Aktion ist es, allen, die sich impfen lassen möchten, das noch einfacher zu machen. „Wenn man sowieso gerade seine Einkäufe erledigt, kann man nebenbei auch eine Anti-Corona-Spritze abholen“, heißt es in der Ankündigung der Kreisverwaltung.

Kreis Groß-Gerau: Impfungen ohne Terminvereinbarung

Vor Ort sind auch Ärztinnen und Ärzte, die über die Impfung aufklären können. Verabreicht werden die Impfungen jeweils von 10 bis 18 Uhr; eine vorherige Terminvereinbarung ist nicht nötig. Zur Impfung berechtigt sind Personen, die ihren Wohnsitz oder Arbeitsplatz im Kreis Groß-Gerau haben. Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein, Minderjährige müssen von Erziehungsberechtigten begleitet werden.

Mitbringen müssen Interessierte auch ihren Personalausweis und nach Möglichkeit einen Impfpass und die Versichertenkarte. Genesene bringen einen PCR-Befund oder Genesenen-Nachweis mit.

Corona bei den Lilien: Etliche Spieler müssen in Quarantäne

Update vom Freitag, 23.07.2021, 18.30 Uhr: Aufgrund der drei positiven Covid-19-Befunde im Team des SV Darmstadt 98 hat das zuständige Gesundheitsamt Darmsadt für alle ungeimpften und nicht genesenen Spieler des Kaders eine häusliche Quarantäne angeordnet.

Trotzdem können die Lilien durch Miteinbeziehung mehrerer U19-Spieler laut DFL-Spielordnung die benötigten 16 Spieler aufweisen, die am Samstag als spielfähig gelten, heißt es in einer Mitteilung des Sportvereins vom Freitag

Darmstadt 98: Fußballprofis Pfeiffer, Ronstadt und Manu infiziert

Update vom Donnerstag, 22.07.2021, 19.00 Uhr: Wie in Frankfurt lag am Donnerstag auch in Darmstadt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 35,7 Fällen je 100 000 Einwohner:innen über dem ersten Schwellenwert des Präventions- und Eskalationskonzepts des Landes Hessen. In den vergangenen sieben Tagen wurden in Darmstadt 57 neue Infektionsfälle registriert. Darunter befinden sich auch die Fußballprofis Patric Pfeiffer, Frank Ronstadt und Braydon Manu vom Zweitligisten SV Darmstadt 98.

Nach Angaben von Lilien-Trainer Torsten Lieberknecht zeigen die drei Spieler laut einer Mitteilung des Sportvereins „keine schwerwiegenden Symptome. Die Gefahr bestehe, dass der schon durch Verletzungen dezimierte Kader der Lilien durch eine behördliche Anordnung nochmals um fünf oder sechs Spieler dezimiert werden könnte, sagte Lieberknecht während einer Pressekonferenz.

Inzidenz über 35: Darmstadt erlässt Allgemeinverfügung

Die Stadt Darmstadt wird an diesem Freitag auf der Grundlage des seit diesem Donnerstag gültigen neuen hessischen Eskalationskonzepts eine neue Allgemeinverfügung veröffentlichen, in der mit Wirkung vom kommenden Samstag, 24. Juli, 0 Uhr, verschiedene Einschränkungen in Kraft treten, heißt es in einer Mitteilung der Stadt vom Donnerstag.

Die Einschränkungen entfallen automatisch am darauffolgenden Tag, wenn die Inzidenz an fünf Tagen hintereinander wieder unter 35 liegt. So müssen Gäste von gastronomischen Betriebe etwa einen negativen Corona-Test vorweisen, wenn die Innenräume genutzt werden. Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 ist dies hessenweit nun nicht mehr erforderlich.

Der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) teilte am Donnerstag mit, im Prinzip bleibe alles so wie bisher. Es werde lediglich keine weiteren vom Land Hessen vorgesehenen Lockerungen geben können. Dies, so Partsch, sei „keine gute Entwicklung“. „Es liegt aber weiter an uns allen, vorsichtig und umsichtig zu bleiben, damit die Zahlen nicht weiter steigen“, äußerte der OB. 

Corona in Darmstadt: Zumeist infizieren sich jüngere Menschen

Partsch hatte bereits am Mittwoch nach der jüngtsen Sitzung des städtischen Covid-19-Krisenstabs mitgeteilt, aus medizinischer Sicht sei der derzeit zu beobachtende Anstieg der Corona-Infektionsfälle „auf zunehmende Kontakte in jüngeren Altersgruppen zurückzuführen“. So würden jüngere Leute wieder vermehrt am sozialen und kulturellen Leben vor allem in den Städten teilnehmen, sich treffen, Veranstaltungen besuchen und sich dabei leider auch vereinzelt infizieren.

Zudem, so Partsch, sei möglich, dass auch die inzwischen dominierende Delta-Variante, die eine höhere Infektiosität aufweise, in der Stadt das derzeit „diffuse Infektionsgeschehen“ zusätzlich antreibe. Abgesehen von dem Corona-Ausbruch bei den Darmstädter Lilien gibt es laut Partsch „keine größeren lokalen Ausbrüche“.

Corona-Lage in Kliniken „weiter ruhig und beherrschbar“

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation nach Angaben der Stadt „weiter ruhig und beherrschbar“. Derzeit befänden sich im Klinikum Darmstadt zwei Personen mit einer Corona-Infektion auf der Intensivstation. In den anderen Darmstädter Krankenhäusern würden keine stationären Patientinnen und Patienten behandelt. 

Der Standort Groß-Umstadt der Darmstadt-Dieburger Kreiskliniken behandelt auch keine Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung. In der Kreisklinik in Jugenheim werden nach Angaben der Kreisverwaltung in Darmstadt fünf Personen intensivmedizinisch betreut.

Wieder „Happy Hour“ im Impfzentrum Darmstadt

Aufgrund der sehr guten Erfahrungen bietet das Impfzentrum Darmstadt wieder eine „Happy Hour“ für Impfungen an. Vom 26. bis zum 30. Juli können sich Interessierte ohne Voranmeldung jeweils von 18 bis 21 Uhr im Kongresszentrum Darmstadtium impfen lassen, wie es in einer Mitteilung der Stadt vom Donnerstag heißt.

Verimpft wird jeweils ein mRNA-Impfstoff, die Impfwilligen müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Mitgebracht werden müssen ein Ausweis (Personalausweis oder Reisepass) sowie die Krankenkassenkarte und der gelbe Impfausweis, sofern vorhanden.

Tag der offenen Tür und Familientag im Impfzentrum Darmstadt

Zu einem Tag der offenen Tür lädt das Darmstädter Impfzentrum dann am Samtag, 31. Juli, von 8 bis 21 Uhr ein. Personen über 18 Jahre können sich hier mit einem mRNA-Impfstoff immunisieren lassen, auch hier ist keine Terminvereinbarung notwendig.

Für den 1. August ist dann von 10 bis 21 Uhr ein Familientag geplant. Verimpft wird der Impfstoff von Biontech, der ab zwölf Jahren zugelassen ist. Die Impfungen werden unter Einbindung von Kinderärztinnen und Kinderärzten im Impfzentrum Darmstadt, Schlossgraben 1, durchgeführt. Kinder und Jugendliche müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Außerdem muss sowohl der Impfpass als auch der Kinderausweis beziehungsweise Personalausweis sowie die Krankenkassenkarte mitgebracht werden.

Corona in Darmstadt: Auch Genesene können sich impfen lassen

Da keine Terminvereinbarung notwendig ist, kann es zu Wartezeiten kommen. Das Darmstädter Impfzentrum bittet dafür schon jetzt um Verständnis und freut sich, spontan und einfach vielen Menschen die Möglichkeit zur Impfung gegen das Corona-Virus eröffnen zu können.

Genesene, deren Corona-Erkrankung mehr als vier Wochen zurückliegt, können sich an diesen Tagen ebenfalls impfen lassen.

Update vom Mittwoch, 21.07.2021, 18.30 Uhr: Im Impfzentrum in Darmstadt wird es am kommenden Sonntagnachmittag eine Sonderimpfaktion für Kinder und Jugendliche geben, die zwölf Jahre und älter sind. Geimpft wird unter Einbeziehung von Kinderärztinnen und Kinderärzten.

Am Sonntag, 25. Juli, wird der Biontech-Impfstoff zwischen 14 und 18 Uhr Kindern und Jugendlichen ohne vorherige Terminbuchung verabreicht, wie es in einer Mitteilung der Stadt heißt. Geimpft wird unter Einbeziehung von Kinderärztinnen und Kinderärzten im Impfzentrum im Kongresszetrum Darmstadtium, Schlossgraben 1.

Die Kinder und Jugendlichen müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Außerdem muss sowohl der Impfpass als auch der Kinderausweis beziehungsweise Personalausweis mitgebracht werden. Weil keine Terminvereinbarung notwendig ist, kann es zu Wartezeiten kommen.

Darmstadt impft, Landkreis Darmstadt-Dieburg aber nicht: Während die Stadt Darmstadt mit Verweis auf die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) und ein Schreiben des Landes Hessen Kinder und Jugendliche über zwölf Jahre impft, hält sich der Landkreis Darmstadt-Dieburg an die Ständige Impfkommission (Stiko), die bislang nur empfiehlt, Kinder und Jugendliche mit bestimmten Vorerkrankungen zu impfen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Infektionskrankheit Covid-19 haben.

Als Gründe nennt die Stiko noch fehlende Daten zur Sicherheit des Impfstoffs. Für Kinder unter 12 Jahren gibt es bislang keinen zugelassenen Impfstoff. Die EMA hatte im Mai den Covid-19-Impfstoff von Biontech/Pfizer für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren zugelassen.

Darmstadt mit höchster Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen

Update vom Dienstag, 20.07.2021, 19.30 Uhr: In Darmstadt hat sich seit Monatsbeginn die Zahl der in einer Woche registrierten Neuinfektionen mehr als verfünffacht. Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35,7 Corona-Infektionsfällen je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner wies die Stadt am Dienstag, 20. Juli, den höchsten Wert in Hessen auf.

Bundesweit lag die Wissenschaftsstadt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) – nach dem Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz (58,1) und den Städten Trier (38,6) und Bamberg (37,5) – am Dienstag auf Platz vier. Laut dem RKI wurden in Darmstadt innerhalb der vergangenen sieben Tage 57 neue Corona-Infektionsfälle registriert. In der letzten Juni-Woche waren es gerade mal zehn Fälle gewesen.

Corona in Darmstadt: „Diffuses Infektionsgeschehen“

Ein Sprecher der Stadt teilte auf Anfrage mit, dass das Darmstädter Gesundheitsamt von einem „diffusen Infektionsgeschehen“ ausgehe. Erkennbar sei, dass die meisten Neuinfizierten zwischen zehn und 35 Jahre alt seien.

Der Covid-19-Krisenstab der Stadt trifft sich jedoch erst am Mittwoch zu seiner nächsten Sitzung. Seit einigen Wochen tagt der Stab unter der Leitung von Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) nur noch einmal wöchentlich.

Rund 4800 Fußballfans dürfen am Samstag ins Bölle

Zum Saisonauftakt der zweiten Fußballbundesliga können am Samstagnachmittag in Abstimmung mit dem Darmstädter Gesundheitsamt 4786 Zuschauerinnen und Zuschauer – inklusive Fans der Gastmannschaft - das Spiel des SV Darmstadt 98 gegen Jahn Regensburg im Stadion am Böllenfalltor besuchen.

Grundlage hierfür bildet ein vom Sportverein erarbeitetes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept auf Basis der Corona-Schutzverordnung des Landes. Die bewilligte Zuschauerkapazität entspricht rund einem Drittel der derzeit verfügbaren Gesamtkapazität des Merck-Stadions.

OB zu steigenden Corona-Fällen in Darmstadt: Kein Grund zur Sorge

Update vom Mittwoch, 14.07.2021, 18.30 Uhr: Der Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt hat sich während seiner Sitzung am Mittwoch, 14. Juli, vor allem mit dem Verlauf der Impfungen sowie den seit einigen Tagen ansteigenden Corona-Fallzahlen beschäftigt. Das Darmstädter Gesundheitsamt registrierte in den vergangenen sieben Tagen in Darmstadt 26 neue Covid-19-Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz für Darmstadt betrug - bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner - 17,5.

Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne), der den Krsienstab der Stadt leitet, äußerte in einer Mitteilung: „Wir beobachten den bisher moderaten Anstieg der Fallzahlen sehr genau und befinden uns dazu im engen Austausch aller Verantwortlichen.“ Grund zur Sorge bestehe „aktuell jedoch nicht“, so Partsch. Trotzdem gelte weiterhin, dass sich alle „verantwortungsvoll und umsichtig verhalten“ müssten. Zugleich sei es „wichtig, dass sich die Impfquote weiterhin so positiv entwickelt“. Partsch wies zudem darauf hin, dass sich Menschen, die eine Covid-19-Infektion bereits hinter sich hätten, nun bereits vier bis sechs Wochen nach der Infektion impfen könnten.

Corona in Darmstadt: Fünf positive Corona-Tests in Schulen

Update vom Mittwoch, 07.07.2021, 18.25 Uhr: Die Infektionszahlen in Darmstadt sind in den vergangenen Tagen wieder leicht gestiegen. Am Mittwoch meldete das Darmstädter Gesundheitsamt sieben neue Corona-Infektionen. Die Sieben-Tages-Inzidenz für Darmstadt stieg auf 11,3. Auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg stieg die Inzidenz, blieb aber mit 7,7, im einstelligen Bereich.

In den Schulen sei das Infektionsgeschehen zwar niedrig, teilte die Stadt mit. Allerdings habe es diesen Montag, 5. Juli, bereits fünf positive Tests gegeben. Vergangene Woche habe es Woche keine neuen positiven Tests in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg gegeben, in der Vorwoche seien es drei gewesen. In den Kitas gibt es laut Stadt derzeit kein Infektionsgeschehen.

Corona in Darmstadt: Jeder und jede Fünfte lässt Impftermin sausen

Immer mehr Menschen lassen indes ihren Impftermin sausen: Das Impfzentrum Darmstadt berichtet, dass die sogenannte „No-Show-Quote“ weiter steigt und mittlerweile 15 bis 20 Prozent der Termine ohne Absage nicht wahrgenommen würden.

Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) appellierte noch einmal mit Nachdruck an die Bürgerinnen und Bürger das Impfangebot unbedingt anzunehmen. „Die Impfung ist der große Hebel, um die Inzidenzen weiter niedrig und die Situation unter Kontrolle zu halten“, teilte Partsch nach der Sitzung des städtischen Krisenstabs am 7. Juli mit.

Darmstadt: Quartiersimpfungen in Eberstadt und Kranichstein

Update vom Freitag, 02.07.2021, 11.30 Uhr: Das Impfzentrum der Stadt Darmstadt bietet im Rahmen von sogenannten Quartiersimpfungen an zwei Wochenenden im Juli Vor-Ort-Impftermine für Bürgerinnen und Bürger in den beiden Stadtteilen Eberstadt und Kranichstein an, in denen etliche Hochhäuser stehen.

Los geht es im südlichen Stadtteil Eberstadt am Samstag, 10. Juli, und Sonntag, 11. Juli. Die Zweitimpfung folgt sechs Wochen später, am 21. und 22. August. Im nördlichen Stadtteil Kranichstein werden die Impfungen am Samstag, 17. Juli, und am Sonntag, 18. Juli, verabreicht. Die Zweitimpfungen erfolgen dann am 28. und am 29. August.

Zur Verfügung stehen nach einer Mitteilung der Stadt an beiden Tagen jeweils insgesamt 500 Impfdosen. Verimpft wird ausschließlich der Impfstoff von Biontech. Eine Terminvereinbarung ist nicht nötig. Weitere Informationen sollen noch folgen.

Corona im Odenwald: Sonderimpfaktion ohne Termin

Laut einer Mitteilung des Landratsamtes des Odenwaldkreises werden am kommenden Montag, 5. Juli, im Impfzentrum in Erbach zwischen 16 und 21 Uhr 100 Impfdosen des Wirkstoffs von Astrazeneca ohne vorherige Terminvereinbarung verimpft. Alle Personen über 18 Jahre, die eine Spritze bekommen möchten, können sich einfach am Eingang des Zentrums auf dem Wiesenmarktgelände melden.

Der Aufklärungsbogen sowie das Blatt für die Einverständniserklärung und die Anamnese kann auf der Seite des Robert-Koch-Instituts heruntergeladen werden. Die Organisatoren freuen sich, wenn viele die Unterlagen ausgefüllt mitbringen.  
Die zweite Impfung erfolgt nach neun Wochen – ebenfalls mit Astrazeneca. Nach erfolgreicher Impfung erhalten alle am Ausgang des Impfzentrums einen entsprechenden Terminzettel. Die Aktion kann nicht genutzt werden, um früher an die zweite Impfung zu kommen.

Odenwald: Vorerst keine Änderung bei Impfung mit Astrazeneca

Aufgrund der Berichterstattung zahlreicher Medien über die neue Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zur Corona-Impfung mit dem Wirkstoff von Astrazeneca hat es laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung des Odenwaldkreises zahlreiche Anfragen im Impfzentrum in Erbach gegeben.

Die Kommission hatte geraten, dass Personen, welche die erste Impfung mit diesem Wirkstoff erhalten haben, eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff wie dem von Biontech/Pfizer oder Moderna bekommen sollen – unabhängig vom Alter. Der Impfabstand solle mindestens vier Wochen betragen. Begründet wird diese Empfehlung mit der besseren Wirksamkeit der Kombination jener Vakzine.

Impfzentrum kann Stiko-Empfehlung noch nicht umsetzen

Das Erbacher Impfzentrum kann nach Angaben des Landratsamtes allerdings vorerst „noch kein entsprechendes Angebot machen, weil die Stiko-Empfehlung noch nicht umgesetzt worden ist und kein Impfstoff dafür zur Verfügung steht“. Das heißt: Alle Personen, die im Impfzentrum mit Astrazeneca geimpft worden sind erhalten – wie geplant – ihre zweite Impfung ebenfalls mit diesem Wirkstoff.

Auch der Abstand zwischen den Impfungen kann nicht verändert werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Impfzentrums bitten daher die Bürgerinnen und Bürger darum, von Anrufen oder Besuchen zu diesem Thema abzusehen.

Update vom Donnerstag, 01.07.2021, 19.45 Uhr: In der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Rimbach gab es nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung des Kreises Bergstraße in Heppenheim vom Donnerstag, 1. Juli, mindestens einen neuen positiven Corona-Fall.

Corona im Odenwald: Sonderimpftag am 3. Juli im Impfzentrum Erbach

Update vom Mittwoch, 30.06.2021, 14.10 Uhr:  Am Samstag, 3. Juli, findet im Impfzentrum des Odenwaldkreises auf dem Wiesenmarktgelände in Erbach ein Sonderimpftag mit dem Wirkstoff von Astrazeneca statt. Insgesamt werden 480 Termine vergeben. Die Impfdosen stehen laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach aufgrund einer Sonderlieferung des Landes Hessen an das lokale Impfzentrum zur Verfügung. Die zweite Impfung wird neun Wochen später vorgenommen.
 
Online anmelden können sich alle, die mindestens 18 Jahre alt sind, bisher noch keine Impfung erhalten und ihren Erstwohnsitz im Odenwaldkreis haben. Die Aktion könne nicht dazu genutzt werden, um schneller an seine zweite Impfung zu kommen, sondern richte sich an alle, die bisher noch keine Impfung erhalten hätten.

Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten sollen nach Angaben des Kreises alle Personen eine E-Mail mit einem Hinweis auf wichtigen Unterlagen, die ausgefüllt zum Impftermin mitgebracht werden sollten. Der Link für die Anmeldung lautet: https://www.terminland.eu/odenwaldkreis/online/AstraZeneca

Corona in Südhessen: Die aktuelle Lage in den Kliniken

Die Kreisverwaltung des Landkreises Darmstadt-Dieburg teilte am Dienstagabend, 29. Juni, mit, der Standort der Kreiskliniken in Groß-Umstadt sei weiterhin „Covid-frei“. Das heißt, dort werden keine Menschen mit einer Coronavirus-Infektion behandelt. Am Standort der Darmstadt-Dieburger Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim würden derzeit neun Patientinnen und Patenten intensivmedizinisch betreut.

Das Landratsamt in Heppenheim meldete am Dienstagabend, vier Personen aus dem Kreis Bergstraße befänden die sich mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung. Zwei Menschen mit einer Sars-CoV-2-Infektion würden derzeit in einem Krankenhaus im Kreis betreut. Zudem befänden sich drei Personen mit Verdacht auf eine Sars-CoV-2-Infektion in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Zahl der Covid-19-Erkrankten auch in Darmstadt rückläufig

Im Gesundheitszentrum in Erbach wurden nach Angaben der Kreisverwaltung des Odenwaldkreises vom Dienstag, 29. Juni, keine Personen aufgrund einer Corona-Erkrankung behandelt. In Klinken außerhalb des Kreises befänden sich drei Menschen mit einer Covid-19-Diagnose.

Auch in den Darmstädter Kliniken ist die Zahl der Covid-19-Patientinnen- und Patienten nach den jüngsten Angaben der Stadt weiter rückläufig. Im Klinikum Darmstadt befanden sich am vorigen Mittwoch, 23. Juni, auf der Normal- und der Intensivstation jeweils drei Personen mit Covid-19. Im Elisabethenstift wurden zwei Erkrankte auf der Normalstation betreut, im Alice-Hospital niemand.

Corona in Darmstadt: Sonder-Impfaktion im Impfzentrum

Update vom Freitag, 25.06.2021, 18.30 Uhr: Das Impfzentrum der Stadt Darmstadt hat am Freitagnachmittag auf freie Impftermine mit dem Impfstoff Astrazeneca am kommenden Montag, 28. Juni, und Mittwoch, 30. Juni, im Rahmen einer Sonderimpfaktion hingewiesen. Die Zweitimpfungen finden am Montag, 30. August, und am Mittwoch, 1. September, statt. Eine Anmeldung für die Sonderimpfungen sei „zwingend erforderlich, um geregelte Abläufe sicherzustellen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Anmeldungen für Impfungen am Montag, 28. Juni, werden unter dem Link https://ztix.de/hp/events/3979/info und für die Impfungen am Mittwoch, 30. Juni, unter https://ztix.de/hp/events/3988/info registriert. Auf den genannten Seiten im Internet lässt sich einsehen, zu welcher Uhrzeit noch Termine frei sind. Anmelden sollte sich nur, wer mit dem Impfstoff Astrazeneca geimpft werden will. Die gebuchten Impftermine sind nicht übertragbar und auch nur für eine Person gültig.

Infos zum Impfzentrum im Kongresszentrum Darmstadtium

Die Zweitimpfungen werden neun Wochen nach der ersten Impfung verabreicht und sind nach Angaben der Stadt „verbindlich“. Eine Verschiebung sei „aufgrund der Impfstoffverfügbarkeit nicht möglich“. Wer seinen Termin nicht wahrnehmen könne, soll eine E-Mail an impfzentrum-termine@darmstadt.de senden oder unter der Telefonnummer 06151/7806 511 anrufen.

Das Impfzentrum im Kongresszentrum Darmstadium hat regulär von 8 bis 18.30 Uhr geöffnet, am 13. und 14. Juli auch bis 22 Uhr. Der Impfbetrieb im Impfzentrum Darmstadt endet nach Angaben der Stadt am 30. September.

Gesundheitsamt weist auf Regeln für Reisen nach Großbritannien hin

Wer nach Großbritannien reist, um dort etwa das Achtelfinalspiel der deutschen Nationalmannschaft anzusehen, muss sich nach der Rückkehr zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Großbritannien wird seit Mitte Mai vom Robert Koch-Institut und dem Bundesministerium für Gesundheit als Virusvariantengebiet ausgewiesen. Darauf hat das Gesundheitsamt des Kreises Groß-Gerau in einer Mitteilung hingewiesen.

Die Regelung gelte auch, wenn der Aufenthalt im Reiseland nur sehr kurz gewesen sei, betont das Gesundheitsamt. Durch negative Testungen verkürze sich die Quarantäne nicht. Die Möglichkeit, die Quarantänezeit zu verkürzen, gebe es nur für Einreisende aus Risiko- und Hochinzidenzgebieten. Auch vollständig geimpfte und genesene Personen unterliegen nach Angaben des Gesundheitsamtes der Quarantänepflicht.  

Odenwald: Nur Menschen unter 40 Jahren mit Corona infiziert

Im Odenwald haben sich in den vergangenen Tagen keine Menschen infiziert, die älter als 40 Jahre sind. Das hat die Kreisverwaltung in Erbach am Freitag, 25. Juni, mitgeteilt. Zwei der sechs zuletzt Infizierten, die vom Gesundheitsamt registriert wurden, seien zwischen zehn und 19 Jahre alt gewesen, drei zwischen 20 und 29 Jahren und eine Person war zwischen 30 und 39 Jahre alt.
 
Im Gesundheitszentrum in Erbach wurden am Freitag keine Personen aufgrund einer Corona-Erkrankung behandelt. In Klinken außerhalb des Kreises befinden sich nach Angaben der Kreisverwaltung drei an Covid-19 Erkrankte.

Corona in Darmstadt: Mediziner besorgt wegen Ausbreitung der Delta-Variante

Update vom Mittwoch, 23.06.2021, 19.30 Uhr: Der Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt hat sich während seiner wöchentlichen Sitzung am Mittwoch, 23. Juni, vor allem mit den jüngsten Beschlüssen der hessischen Landesregierung zur Lockerung der Corona-Beschränkungen, möglichen Impfungen in Stadtquartieren im Juli sowie mit der zunehmenden Ausbreitung der sogenannten Delta-Variante des Coronavirus auch in Südhessen beschäftigt.

In Hinblick auf die Delta-Variante seien die medizinischen Experten „besorgt“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. So sei die Sieben-Tage-Inzidenz in Großbritannien durch die Ausbreitung der Delta-Mutante trotz einer höheren Impfquote als in Deutschland innerhalb weniger Wochen von rund 20 auf über 100 gestiegen. In Hessen soll der Anteil der Variante laut dem hessischem Gesundheitsministerium bereits bei 20 Prozent liegen.

OB Partsch: Betrachte Ausbreitung der Delta-Variante mit Sorge

„Gerade im Hinblick auf Lockerungen der Corona-Maßnahmen müssen wir diese Entwicklung unbedingt im Auge behalten“, äußerte dazu Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne), der Leiter des städtischen Krisenstabs ist. Er betrachte die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante parallel zu immer weitreichenderen Öffnungsschritten „durchaus mit großer Sorge“.

„Es darf nicht passieren, dass wir unsere in den vergangenen Monaten mühsam und unter großen Anstrengungen und Entbehrungen erreichten Erfolge, in den nun kommenden Wochen durch Leichtfertigkeit und fehlende Vorsicht verspielen“, teilte Partsch mit.

Corona in Darmstadt: Infektionsgeschehen auf niedrigem Niveau

Das Infektionsgeschehen in Darmstadt bleibt allerdings nach Einschätzung des Krisenstabs der Stadt „weiterhin auf einem stabil niedrigen Niveau“. Wie das Darmstädter Gesundheitsamt mitteilte, lag die Sieben-Tage-Inzidenz für die Stadt Darmstadt am Mittwoch rund 16 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Mangel an Impfstoffen: Kein Volllastbetrieb im Impfzentrum Darmstadt

Das Impfzentrum geht von einer guten Auslastung mit Impfungen im Juli bei verringerten Öffnungszeiten bis 18.30 Uhr aus. Ein Volllastbetrieb bis 22 Uhr sei aufgrund der angekündigten Impfstoff-Lieferungen allerdings derzeit nicht möglich.

Im Juli sollen, wenn alles nach Plan verläuft, an zwei Wochenenden Impfungen in Wohnquartieren verabreicht werden. Dafür stehen 1000 Impfstoffdosen bereit. Weitere Informationen dazu sollen noch in einer separaten Mitteilung folgen, teilt die Stadt mit. 

Darmstadt: Corona-Fall in Wohnhaus für Geflüchtete

Die Lage in den Pflegeeinrichtungen sei weiter „ruhig“. In einem Erstwohnhaus für Geflüchtete habe es allerdings einen Corona-Fall gegeben. Die Lage sei aber „stabil“, so die Stadt.

Das Corona-Testzentrum auf dem Messplatz führe derzeit noch etwa 200 Tests pro Tag durch. Die Nachfrage sei auf diesem Niveau „stabil“.

Kreis Bergstraße: Corona-Fall in Kita in Bürstadt

Nach Angaben der Stadt Darmstadt gibt es derzeit Abstimmungen, wie im Hinblick auf die neuen Corona-Beschlüsse der hessischen Landesregierung künftig mit Veranstaltungen in Darmstadt umgegangen werden soll. Dazu soll es in den nächsten Tagen voraussichtlich eine weitere Medieninformation geben. Der Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt kommt am kommenden Mittwoch, 30. Juni, zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

Das Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße in Heppenheim meldete am Dienstag, 22. Juni, mindestens einen neuen Corona-Fall in einer Kindertagesstätte in Bürstadt.

Corona an der Bergstraße: Gamma-Variante nachgewiesen

+++ 21.15 Uhr: Bei einem Corona-Infektionsfall der vergangenen Tage aus dem Kreis Bergstraße wurde laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim die P.1- oder Gamma-Variante nachgewiesen, die zuerst in Brasilien identifiziert worden war.

Mehr Infos zur Gamma-Variante des Coronavirus gibt es auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

Corona im Odenwald: Ein weiterer Todesfall

Update vom Freitag, 18.06.2021, 10.20 Uhr: Im Odenwaldkreis ist eine Person im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Sie gehörte nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach zur Altersgruppe der 70- bis 79-Jährigen und lebte im häuslichen Umfeld. 

Auf der Corona-Station des Odenwälder Gesundheitszentrums in Erbach wird derzeit ein Patient behandelt. In Kliniken außerhalb des Kreises werden nach Angaben der Kreisverwaltung drei weitere Personen betreut. Unter Quarantäne stehen die Schülerinnen und Schüler einer Klasse der Schule am Treppenweg in Erbach.

Corona in Südhessen: Delta-Variante breitet sich aus

Update vom Donnerstag, 17.06.2021, 19.30 Uhr: Die sogenannte Delta-Variante des Coronavirus, die zuerst in Indien festgestellt worden war und deutlich ansteckender ist, als der Ursprungstyp des Coronavirus Sars-CoV-2, breitet sich allmählich auch in Südhessen aus. Die Mutation könnte eine vierte Infektuonswelle fördern, warnen Experten.  Bisher wurde nach Angaben der Stadt Darmstadt erst ein Fall der deutlich ansteckenderen Delta-Variante in der „Wissenschaftsstadt“ nachgewiesen. Im Kreis Groß-Gerau wurden bislang acht Fälle registriert, teilte ein Sprecher der Kreisverwaltung auf Anfrage der FR mit.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg berichtete Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) von vier Fällen,  die sich auf zwei Cluster verteilt hätten. Ein Kreissprecher sagte, zum ersten Mal sei die Delta-Variante des Coronavirus bereits im April vom Darmstädter Gesundheitsamt registriert worden. Dies war von der Behörde aber nicht aktiv kommuniziert worden. Der Kreis Bergstraße hatte bereits am Montag mitgeteilt, dass bei einem Corona-Infektionsfall der vergangenen Tage aus dem Kreis die Delta-Mutante B.1.617.2 festgestellt worden sei.

Bergstraße: Corona in Gemeinschaftsunterkunft in Lampertheim

Der Standort Groß-Umstadt der Darmstadt-Dieburger Kreiskliniken ist nach Angaben der Kreisverwaltung in Darmstadt weiterhin coronafrei. In der Kreisklinik am Standort in Seeheim-Jugenheim würden 10 Patientinnen und Patienten intensivmedizinisch betreut.

Der Kreis Bergstraße meldete am Donnerstagabend in einer Gemeinschaftsunterkunft in Lampertheim habe es mindestens einen neuen positiven Corona-Fall gegeben. Sechs Personen aus dem Kreis Bergstraße befänden sich mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung.

Impfzentrum Darmstadt stellt Bescheinigung für digitalen Pass aus

Das Darmstädter Impfzentrum im Kongresszentrum „Darmstadtium“ stellt ab sofort nach der Zweitimpfung ein Impfzertifikat aus. Nach einer Mitteilung der Stadt kann das Zertifikat über die CovPass- oder Corona-Warn-App per QR-Code eingescannt werden. Geimpfte können diese dann als digitalen Impfausweis benutzen.

In Darmstadt sind die Corona-Infektionszahlen analog zur Situation in Hessen und in Deutschland weiter zurückgegangen. Laut Stadt sinken die Fälle seit Ende Mai kontinuierlich. Am Mittwoch wurden sechs neue laborbestätigte Fälle gemeldet. Insgesamt wurden 5790 Corona-Infektionen in Darmstadt bestätigt, 5659 Personen gelten als genesen.

Corona in Darmstadt: 140.000 Impfungen verabreicht

Bis Ende voriger Woche wurden im Impfzentrum sowie von Ärztinnen und Ärzten rund 140 000 Impfungen verabreicht, teilt die Stadt mit. Dies sei eine Zahl, die sich durchaus sehen lassen könne, findet Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne). „Mit jeder Impfung rücke „das Ende der Pandemie ein wenig näher.“

Auch in den Kliniken entspanne sich die Lage. Auf den Normal- und Intensivstationen befanden sich am Mittwoch im Klinikum Darmstadt vier, im Elisabethenstift eine Person mit Covid-19

Sonder-Impfaktionen im Kreis Darmstadt-Dieburg un an der Bergstraße

Im Landkreis Darmstadt und im Kreis Bergstraße wird es indes Sonderimpfaktionen mit dem Vakzin Astrazeneca geben, weil die Kreise vom Land Hessen Sonderlieferungen erhalten haben. Der Kreis Darmstadt-Dieburg hat 7000 Impfdosen im Angebot, der Kreis Bergstraße 1300.

„Mit diesen 7.000 Impfdosen, die uns das Land liefert, können wir allen, die noch immer keinen Impftermin haben, eine Impfung anbieten. Voraussetzung ist, dass man sich mit Astrazeneca impfen lässt. Alle Impfstoffe sind gut und hochwirksam, das haben mehrere Studien dargelegt. Ich bitte Sie, das Angebot anzunehmen“, schreibt Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) in einer Mitteilung.

1300 Impfdosen Astrazeneca im Kreis Bergstraße

Im Kreis Bergstraße erfolgt die Terminvergabe ohne Priorisierung. Wer sich impfen lassen möchte, kann sich anmelden unter www.terminland.eu/impfzentrum-kreis-bergstrasse. Folgende Termine stehen für dieses Impfkontingent zur Verfügung: Samstag, 19. Juni, 7 bis 20 Uhr, Sonntag, 20. Juni, 8 bis 17:20 Uhr sowie Dienstag, 22. Juni, von 7 bis 20 Uhr.

Laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim ist „primär angedacht“, Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, zu impfen. Ein Wechsel auf einen anderen Impfstoff sei zudem „ausgeschlossen“.

Corona in Darmstadt: Maskenpflicht auf dem Pausenhof aufgehoben

In den Darmstädter Kitas und Schulen ist die Lage in Bezug auf Corona nach Angaben der Stadt „ruhig“.

Unter anderem wegen der hohen Temperaturen habe der Krisenstab in Abstimmung mit dem Land Hessen entschieden, die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler im Freien aufzuheben.

Pilotprojekt: Lolli-Tests in Kitas in Rüsselsheim und Büttelborn

Am Mittwoch haben acht Kitas in Rüsselsheim begonnen, Kinder mithilfe von freiwilligen Lolli-Tests auf Covid-19 zu testen. Laut Stadt handelt es sich um vier städtische und vier freie Kitas. Von der kommenden Woche an sollen sich insgesamt 23 Kitas beteiligen.

Zwei Mal die Woche lutschen die Kinder kurz an einem Teststäbchen. In Gruppen bündeln die Beschäftigten bis zu anonyme 15 Proben zu einer Gesamtprobe, die ein Labor auswertet. Sollte das Ergebnis positiv sein, geht die gesamte Gruppe in Quarantäne. In diesem Fall wird auch einzeln getestet. Die Testungen sind Teil eines hessischen Pilotprojekts, an dem auch Kitas in Büttelborn teilnehmen.

Weiterstadt: Corona-Teststation beschädigt - Wer kann Hinweise geben?

Update vom Dienstag, 15.06.2021, 11.50 Uhr: In Weiterstadt ist zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen eine Corona-Teststation an der Straße „Am Dornbusch“ beschädigt worden. Die Darmstädter Polizei teilte am Dienstagmorgen mit, der oder die Täter hätten Teile des auf dem Parkplatz aufgebauten Testzelts zerschnitten und angebrachte Banner aus der Halterung herausgerissen. Dabei hätten die Vandalen einen Schaden von mehreren hundert Euro verursacht.

Wieso die Unbekannten ihrer „Zerstörungswut freien Lauf gelassen“ hätten, müssten nun die weiteren Ermittlungen zeigen. Anwohner:innen oder Personen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder andere sachdienliche Hinweise geben können, ruft die Polizei dazu auf, sich beim Kommissariat 42 unter der Telefonnummer 06151/969-3810 zu melden.

Corona an der Bergstraße: Delta-Variante nachgewiesen und ein neuer Todesfall

Update vom Montag, 14.06.2021, 19.00 Uhr: Die Kreisverwaltung in Heppenheim hat am Montagabend mitgeteilt, dass „bei einem Infektionsfall der vergangenen Tage aus dem Kreis Bergstraße“ die in Indien entdeckte und deutlich ansteckendere Delta-Variante B.1.617.2 des Corona-Virus nachgewiesen worden sei. Wo sich die Person aus dem Kreis Bergstraße mit der mutierten Virus-Variante angesteckt hat, ist unklar. Die Mutation breitet sich derzeit in Großbritannien rasant aus.

Der Kreis Bergstraße meldete zugleich einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handele sich um eine 59-jährige Person aus Lampertheim, teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim mit.

Bereits mehr als 100.000 Impfungen in Darmstadt

Im Darmstädter Testzentrum sind bis zum vergangenen Sonntag, 13. Juni, 100.000 Impfungen gegen das Coronavirus Sars-Cov-2 verabreicht worden. Das hat die Stadt Darmstadt am Montag mitgeteilt. Seit Beginn der Impfungen mit den mobilen Impfteams am 27. Dezember 2020 und der Inbetriebnahme des Impfzentrums im Kongresszentrum Darmstadtium am 19. Januar 2021 seien bis Sonntag insgesamt 100.063 Impfungen (61.050 Erst- und 39.013 Zweitimpfungen) verabreicht worden. 

Nach Auskunft von Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) läuft der Betrieb im Corona-Impfzentrum weiterhin „reibungslos“. Die Mitarbeitenden erhielten „immer wieder viel Lob für die guten Abläufe und ihre Freundlichkeit“. Es bewähre sich auch, dass die Impfstrategie inzwischen auf drei Säulen – Impfzentren, Hausärzten und Betriebsärzten – aufbaue. So könnten, sofern ausreichend Impfstoff vorhanden sei, viele Menschen in kurzer Zeit geimpft werden.

Impfzentrum Darmstadt wird spätestens Ende September geschlossen

„Jede einzelne Impfung bringt uns der Normalität einen Schritt näher“, äußerte OB Partsch. Daniele Bruns, die das Impfzentrum seit Anfang Mai leitet, berichtete, selbst in Spitzenzeiten behielte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Impfzentrum „einen kühlen Kopf“. Sie seien „engagiert“ und machten „sehr professionell einen super Job“, so Bruns.

Das Impfzentrum Darmstadt wird wie alle hessischen Impfzentren noch längstens bis zum 30. September 2020 in Betrieb sein. Oberbürgermeister Partsch bittet allerdings weiterhin darum, umsichtig und vorsichtig zu bleiben. Der OB mahnt daher: „Wir sind immer noch in einer Situation, die einen verantwortungsvollen Umgang mit der Lage erfordert. Die Inzidenzen sind zwar stark gefallen, aber die Pandemie ist keineswegs schon vorbei.“

Corona in Darmstadt: Polizei lässt Partyvolk im Herrngarten zunächst gewähren

Erst am vergangenen Wochenende hatten in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Darmstädter Herrngarten mehrere hundert junge Leute - zumeist ohne die Abstands-, Hygiene- und die nach wie vor geltenden Kontaktregeln einzuhalten - bis in die Morgenstunden lautstark und mit Unterstützung einer Musikanlage gefeiert.

Erlaubt sind nach wie vor nur Treffen von zwei Hausständen mit einer unbegrenzten Zahl an Menschen oder zehn Personen über 14 Jahren unabhängig vom Hausstand plus Geimpfte beziehungsweise Genesene. Die Polizei war mangels ausreichend Personal zunächst nicht eingeschritten und hatte erst gegen 3.30 Uhr die jungen Leute aufgefordert, den Herrngarten zu verlassen.

Babenhausen: 1200 Menschen gegen Corona geimpft

Update vom Sonntag, 13.06.2021, 18.30 Uhr: Mit diesem Massenansturm bei seinem „offenen Impftag“ hat Hausarzt Abrar Mirza nicht gerechnet: Bereits zum Start der Corona-Impfaktion am Samstagmorgen hatten sich vor der Praxis in Babenhausen im Landkreis Darmstadt-Dieburg rund 1500 bis 2000 Menschen eingefunden, um sich den schützenden Piks abzuholen. Einige davon waren bereits am Vortag angereist und hatten vor der Praxis campiert.

Dank einer Notfallreserve an Impfdosen habe er bis zum Abend insgesamt 1200 Menschen impfen können, darunter vorwiegend jüngere Patienten unter 40 Jahren, die wegen der Priorisierung bisher keine Chance auf eine Corona-Schutzimpfung gehabt hätten, sagte Mirza der Deutschen Presse-Agentur. 

Corona im Kreis Darmstadt-Dieburg: Sonder-Impfung auch in Erzhausen geplant

Auch in der Gemeinde Erzhausen soll es am nächsten Wochenende eine Sonder-Impfaktion gegen das Coronavirus geben. Ein Apotheker aus der Gemeinde im Norden des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat rund 1300 Impfdosen des Impfstoffs Johnson & Johnson besorgt, die an zwei Aktionstagen verimpft werden sollen. Vorteil des Impfstoffs: Es ist nur eine Dosis erforderlich.

Geimpft wird am Samstag, 19. Juni, von 9 bis 19 Uhr sowie am Sonntag, 20. Juni, von 9 bis 21 Uhr im Bürgerhaus Erzhausen. Der Impfstoff wird nur an Personen verabreicht, die älter als 18 Jahren sind.

Erzhausen: Corona-Impfung nur nach vorheriger Anmeldung

Initiiert und organisiert wird die Impfaktion vom Erzhäuser Apotheker Nojan Nejatianator. Die Gemeinde Erzhausen, die Altkerbborschen Erzhausen und das Deutsche Rote Kreuz unterstützen die Impfaktion.
 
Es ist eine vorherige Anmeldung via E-Mail unter der E-Mailadresse impfaktion@erzhausen.de mit Namen, Vornamen, Adresse, E-Mail Adresse und Telefonnummer erforderlich. Die Bestätigung des jeweiligen Impf-Zeitfensters kommt dann laut einer Mitteilung der Heegbach Apotheke Erzhausen per E-Mail, spätestens drei Tage vor dem Impf-Wochenende.

Odenwaldkreis berichtet nur noch dienstags und freitags über Corona-Fallzahlen

Der Odenwaldkreis teilte am Sonntag mit, dass von diesem Montag, 14. Juni, an nur noch zweimal pro Woche - dienstags und freitags - aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben würden. Die Kreisverwaltung in Erbach begründet dies damit, dass sich „die Corona-Lage im Odenwaldkreis entspannt“ habe.

Sollte es zu einer großen Zunahme von Corona-Infektionsfällen oder anderen Ereignissen kommen, die kurzfristige Meldungen erforderten, werde wieder tagesaktuell berichtet, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung aus dem Landratsamt.

Corona im Odenwald: Schulklasse in Erbach unter Quarantäne

Im Odenwaldkreis gab es nach Informationen des Erbacher Kreisgesundheitsamtes am Sonntag noch 48 akute Corona-Infektionsfälle. Auf den Corona-Stationen im Gesundheitszentrum in Erbach werden derzeit drei Menschen mit Covid-19 behandelt, eine Person liege auf der Intensivstation. In Klinken außerhalb des Kreises befänden sich sieben weitere Personen.
 
Unter Quarantäne stehen nach Angaben der Odenwälder Kreisverwaltung Schülerinnen und Schüler einer Klasse der Schule am Treppenweg in Erbach.

Corona in Babenhausen: Impfaktion lockt bis zu 2000 Leute an

Update vom Samstag, 12.06.2021, 14.45 Uhr: Mit einem „offenen Impftag“ für Corona-Schutzimpfungen hat ein Hausarzt in Babenhausen im Landkreis Darmstadt-Dieburg einen Ansturm mehreren hundert Impfwilligen ausgelöst.

Bereits vor dem Start der Sonderaktion am Samstagmorgen um 8 Uhr hätten sich rund 1500 bis 2000 Menschen vor Ort eingefunden und sich in Warteschlangen eingereiht, sagte Bürgermeister Dominik Stadler (parteilos) der Deutschen Presse-Agentur. Die Leute seien teils bereits am Vortag angereist und hätten vor der Praxis campiert.

Bürgermeister von Babenhausen warnt vor Anreise

Der Bürgermeister rief dazu auf, nicht mehr anzureisen, da es im Stadtgebiet von Babenhausen bereits zu erheblichen Verkehrseinschränkungen komme und die vorgesehenen Parkplätze voll seien.

Polizei und Ordnungsamt seien vor Ort, um die Verkehrssituation unter Kontrolle zu halten.

Hausarzt in Babenhausen impft ohne vorherige Registrierung

Nach den Worten Stadlers hatte der Hausarzt etwa eine Woche zuvor bekanntgegeben, dass er 1000 Impfdosen bestellt habe und diese am Samstag ohne vorherige Registrierung vergeben werde. Man habe von städtischer Seite von vornherein Bedenken zu den Plänen geäußert, weil die Befürchtung bestand, eine freie Vergabe der Impfungen könne zu einer schwierigen und „nicht steuerbaren“ Lage führen, sagte Stadler. Die Stimmung unter den Wartenden sei aber friedlich und gelöst, alle hielten sich an die Abstandsregeln und die Maskenpflicht. Dennoch werde man im Falle einer Wiederholung der Aktion nachsteuern.

Nach zwei Stunden waren nach Angaben Stadlers bereits rund 300 Personen geimpft, pro Stunde erhielten etwa 90 Menschen ihre Corona-Schutzimpfungen, da ein größeres Team die Impfungen durchführe. Um den Zustrom zu lenken sei ein Parkplatz eigens mit einer Art Parcours ausgestattet worden, so der Bürgermeister.

Covid-19-Station der Darmstadt-Dieburger Kreiskliniken in Groß-Umstadt coronafrei

Update vom Freitag, 11.06.2021, 19.05 Uhr: Erstmals seit Oktober 2020 werden in den Darmstadt-Dieburger Kreiskliniken am Standort Groß-Umstadt keine Covid-Patient:innen behandelt. Das hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg am Freitag mitgeteilt. Die Meldung stehe „für die sich allmählich abzeichnende Entspannung an den Kreiskliniken“.

Und auch am Standort der Kreiskliniken in Seeheim-.Jugenheim gingen die Zahlen langsam zurück: Seien zum Wochenbeginn am Montag, 7. Juni, noch 13 Patientinnen und Patienten auf der Intensivstation betreut worden, so seien es an diesem Freitag noch elf im Zentrum für akute und postakute Intensivmedizin gewesen, heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung.

Im Kreis Bergstraße wurde am Donnerstag und Freitag neue positive Corona-Fälle in einer Gemeinschaftsunterkunft in Wald-Michelbach, der Schillerschule in Bensheim und der Wingertsbergschule in Lorsch registriert.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Impf-Sonderaktion endet

Update vom Donnerstag, 10.06.2021, 15.00 Uhr: Die Sonderaktion des Groß-Gerauer Impfzentrums, rund 1000 Dosen des Vakzins von Johnson & Johnson zu verabreichen, sei „gut angenommen worden und geht jetzt zu Ende“. Das hat die Groß-Gerauer Kreisverwaltung mitgeteilt. Es würden nun keine weiteren Anmeldungen angenommen, teilte die Leitung des Impfzentrums mit.

Auch die Impfbörse, bei der abends sonst übrigbleibende Dosen aus den Impffläschchen an kurzfristig erscheinende Abnehmer:innen verimpft würden, werde nun geschlossen, heißt es in er Mitteilung aus dem Landratsamt. Die Impfbörse sei einst eingerichtet worden, damit keine einzige Impfstoff-Ration vernichtet werden muss. Inzwischen stehen mehrere tausend Impfwillige auf der Warteliste.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Impfzentrum arbeitet Liste der Impfbörse ab

Nachdem am Dienstag vom Land Hessen bekanntgegeben worden sei, dass die Impfzentren Ende September geschlossen werden sollen, habe es „keinen Sinn, auf die Warteliste noch weitere Interessenten aufzunehmen, denn pro Tag fallen nur einige wenige Restdosen an“, so der Kreis. Insgesamt seien im Impfzentrum des Kreises inzwischen mehr als 110.000 Impfungen verabreicht worden.

Auf den Corona-Stationen des Odenwälder Gesundheitszentrums in Erbach werden derzeit laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung des Odenwaldkreises drei Menschen betreut. Eien Person benötige eine intensivmedizinische Behandlung. In Kliniken außerhalb des Kreises befänden sich sieben weitere Personen.

Darmstadt: Maskenpflicht und Alkoholverbot in der City aufgehoben

Update vom Mittwoch, 09.06.2021, 17.20 Uhr: Angesichts der gesunkenen Infektionszahlen hebt die Stadt Darmstadt die Maskenpflicht in der Innenstadt mit sofortiger Wirkung auf. Betroffen ist unter anderem der Bereich zwischen Zeughausstraße, Hügelstraße, Grafenstraße und Schlossgraben. Wie die Stadt am Mittwoch weiter mitteilte, wird auch das Alkoholverbot aufgehoben. Dieses sei vor dem Hintergrund des wieder erlaubten Alkoholausschanks in der Gastronomie in den wieder geöffneten Restaurants und Cafés in der Innenstadt nicht mehr darstellbar.  

Die ansonsten geltenden Regelungen des Landes Hessen, wie Maskenpflicht in Geschäften, in Bussen und Bahnen oder an Haltestellen bleiben davon unberührt. Auch in Geschäften gilt weiterhin die Maskenpflicht. Die Lockerung ist laut Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) „ein Signal an die Bürgerinnen und Bürger, dass sich die zum Teil schwerwiegenden Einschränkungen und Anstrengungen der zurückliegenden Wochen und Monate gelohnt haben“. 

Darmstadt: Testzentrum auf dem Messplatz schließt zum 30. Juni

Der Betrieb des Testzentrums auf dem Messplatz wird zum 30. Juni eingestellt. Es gebe derzeit einen deutlichen Rückgang der Nachfrage bei den Testwilligen von durchschnittlich täglich 600 bis 800 noch in den vergangenen Wochen zu etwa 300 in der laufenden Woche, hieß es am Mittwoch aus der Sitzung des Krisenstabs der Stadt Darmstadt.

Auch in den Darmstädter Kliniken spiegelt sich laut Mitteilung der Stadt der hessische Trend stark abfallender Patientenzahlen im Normal- und Intensivmedizinischen Bereich. Derzeit seien im hessischen Schnitt zwei Drittel der Patienten über 60 Jahre alt. Im Bereich der Non-Covid-Fälle nehme das Geschehen parallel wieder zu. In stationärer Behandlung befinden sich derzeit 17 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung. Davon werden sechs Menschen intensivmedizinisch behandelt.

Corona-Fälle in Schulen, Gemeinschaftsunterkünften und Kita

Update vom Mittwoch, 09.06.2021, 19.30 Uhr: Durch positive PCR-Tests wurden der Kreisverwaltung in Darmstadt für den Landkreis-Darmstadt-Dieburg Corona-Fälle an der Gundernhäuser Schule in Roßdorf gemeldet. Am Dienstag hatte der Kreis Corona-Fälle an der Eichwaldschule in Schaafheim und der Goetheschule in Dieburg gemeldet.

Kreis Bergstraße: Der Kreisverwaltung in Heppenheim wurden seit Beginn der Woche Corona-Fälle in Gemeinschaftsunterkünften in Wald-Michelbach und Viernheim sowie in einer Kita in Lampertheim gemeldet.

Corona an der Bergstraße: Ein weiterer Todesfall

Update vom Montag, 07.06.2021, 19.30 Uhr: Der Kreis Bergstraße hat am Montagabend einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus mitgeteilt. Es handele sich um eine 64-jährige Person aus Bensheim. Zudem, so die Kreisverwaltung in Heppenheim, habe es mindestens einen positiven Corona-Fall in einer Gemeinschaftsunterkunft in Viernheim gegeben.

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg teilte am Abend mit, am Montag seien durch positive PCR-Tests bestätigte Corona-Fälle an der Eichwaldschule in Schaafheim und der Goetheschule in Dieburg gemeldet worden.

Die Lage in den Kliniken Im Kreis Darmstadt-Dieburg und im Odenwald

In der Darmstadt-Dieburger Kreisklinik in Groß-Umstadt wurde nach Angaben der Kreisverwaltung in Darmstadt am Montag nur noch eine Person auf der Normalstation und eine weitere auf der Intensivstation behandelt. In Seeheim-Jugenheim werden 13 Patientinnen und Patienten intensivmedizinisch betreut. 

Auf den Corona-Stationen im Odenwälder Gesundheitszentrum in Erbach werden derzeit sieben Patient:innen behandelt. Davon benötige eine Person eine intensivmedizinische Behandlung, bei einer Person stehe das Testergebnis noch aus. Und in Kliniken außerhalb des Kreises befänden sich sieben weitere Patient:innen, teilte der Odenwaldkreis mit.

Der Kreis Groß-Gerau hat unterdessen aktuell hessenweit die höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Vor Ort sucht man nach den Ursachen für die weiter hohen Infektionszahlen.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Höchste Inzidenz in Hessen

Update vom Sonntag, 06.06.2021, 10.30 Uhr: Als letzter Kreis in Südhessen ist an diesem Sonntag, 6. Juni, auch der Kreis Groß-Gerau in die Lockerungsstufe 2 der hessischen Landesregeln eingruppiert worden. Das hat das hessische Sozialministerium in Wiesbaden auf seiner Internetseite mitgeteilt.

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von derzeit rund 69 Fällen pro 100.000 Einwohner:innen (Stand: Sonntag, 6. Juni) weist der Kreis Groß-Gerau allerdings bereits seit einigen Tagen den mit Abstand höchsten Wert in Hessen auf. Und bezogen auf ganz Deutschland haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin nur die Landkreise Sonneberg (88,4), Hildburghausen (83,9) und Kronach (71,9) sowie die Stadt Zweibrücken (79,0) noch höhere Inzidenzwerte.

Das Sozialministerium in Wiesbaden meldete am Sonntagmorgen 41 neue Corona-Fälle binnen eines Tages für den Kreis Groß-Gerau. Das waren so viele bestätigte Corona-Neuinfektionen wie in keiner anderen Gebietskörperschaft in Hessen. Der landesweite Durchschnittswert bei der Siegen-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei rund 29 Corona-Fällen je 100.000 Einwohner:innen.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Inzidenz seit Pfingsten unter 100

Gleichwohl lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Groß-Gerau seit dem Verlassen der Bundesnotbremse an Pfingstsonntag ohne Unterbrechung unter dem Schwellenwert von 100, so dass nun nach 14 Tagen der Übergang von Lockerungsstufe 1 in die Stufe 2 der hessischen Landesregelung bevorstehe, heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung.

Der Groß-Gerauer Landrat Thomas Will (SPD) sprach von einem „nächsten Schritt hin zu mehr Freiheiten“. Zugleich bat er darum, dass alle weiterhin vorsichtig sein mögen, um den „jetzt erreichten Erfolg nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen“.

Corona in Südhessen: Was Stufe 2 der Landesregeln bedeutet

Stufe 2 bedeutet konkret für Kontakte, dass sich zwei Hausstände mit einer unbegrenzten Zahl an Menschen oder zehn Personen unabhängig vom Hausstand treffen dürfen. Hinzukommen können Kinder, die jünger als 14 Jahre sind sowie Geimpfte und Genesene.

Im Freizeit- und Amateursport gilt zum Beispiel, dass Schwimmbäder geöffnet werden können und auch Mannschaftssport unter strengen Hygienevorgaben generell zugelassen ist. Die Stadt Rüsselsheim teilte bereits mit, dass von Montag an sowohl das Freibad „An der Lache“ wie auch das Waldschwimmbad öffnen würden. Tickets könnten über die Adresse www.ruesselsheim.de gebucht werden.

Stufe 2-Regeln für Veranstaltungen, Kultur und Freizeiteinrichtungen

Zu Veranstaltungen – größeren Zusammenkünften, Kulturangeboten – im Außenbereich können maximal 200 (ungeimpfte) Teilnehmer:innen kommen, innen sind es maximal 100. Ein tagesaktueller Corona-Test ist innen vorgeschrieben, für den Außenbereich nur noch eine Empfehlung. Es gelten strenge Abstands- und Hygienevorgaben, die Kontaktdatenerfassung ist vorgegeben. Das Gesundheitsamt kann ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl gestatten, wenn gewährleistet ist, dass die übrigen Voraussetzungen kontinuierlich überwacht werden.

Alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen dürfen unter den bekannten Regeln öffnen.

Stufe 2-Regeln für Einzelhandel, Gastronomie, Schulen und Kitas

Im Einzelhandel dürfen alle Geschäfte öffnen – mit Zugangsbeschränkungen und Maskenpflicht. Aktuelle Corona-Tests werden empfohlen.

Für die Gastronomie gilt: Drinnen kann mit Auflagen - aktueller Corona-Test, Abstand, Sitzplatzpflicht, Kontaktdatenerfassung - geöffnet werden. Für die Außengastronomie gelten weiterhin Abstand, Sitzplatzpflicht und Kontaktdatenerfassung. Ein aktueller Corona-Test wird empfohlen.

In den Schulen haben alle Jahrgangsstufen Präsenzunterricht. Die Testpflicht (zweimal pro Woche) bleibt bestehen. Kitas sind im Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen geöffnet.

Corona in Darmstadt: Derzeit rund 50 akut Infizierte

In Darmstadt ist die Sieben-Tage-Inzidenz mit derzeit 19 Corona-Fällen pro 100 000 Einwohner:innen eine der niedrigsten in Hessen. Das Darmstädter Gesundheitsamt betrachtet derzeit rund 50 Menschen als akut mit dem Coronavirus infiziert.

In den Darmstädter Krankenhäusern stehen die Zeichen nach Angaben der Stadt „vorsichtig auf Entspannung“. Erfreulich sei, dass die Zahlen der Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen nun erstmals seit Monaten im einstelligen Bereich lägen. Auf den Normal- (und den Intensivstationen) liegen im Klinikum Darmstadt 10 (7) Menschen, im Elisabethenstift 4 (1) und im Alice-Hospital eine Person mit Covid-19. In der Kinderklinik wird aktuell ein Fall behandelt.

Impfzentrum Darmstadt: Täglich mehr als 900 Impfungen

Im Impfzentrum im Kongresszentrum „Darmstadtium“ werden zurzeit täglich rund 80 Erst-Immunisierungen vorgenommen. 840 Menschen erhalten ihre Zweitimpfungen. Für die Woche vom 21. Juni an würden neue Impfstofflieferungen erwartet, teilt die Stadt Darmstadt mit.

An den Schulen laufe das Testen „ohne besondere Probleme“, meldet das Staatliche Schulamt in Darmstadt. Auch aus den Kitas und dem Bereich der Pflege- und Altenheime seien „keine Auffälligkeiten mitzuteilen“.

Darmstadt: Covid-19-Krisenstab tagt nur noch ein Mal in der Woche

Aufgrund der zurückgehenden Inzidenzen, der deutlich geringeren Belegungszahlen in den Krankenhäusern und der „stabilen Routine in anderen gesundheitspolitisch relevanten Handlungsfeldern“ wird der Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt künftig planmäßig nur noch ein Mal wöchentlich zusammenkommen. Seit dem Beginn der Pandemie im Frühjahr vorigen Jahres hatte sich der Krisenstab nach Angaben der Stadt drei Mal in der Woche getroffen. Zeitweise tagte der Krisenstab sogar täglich.

Bei Änderungen der Gesamtlage könne der Covid-19-Krisenstab aber jederzeit kurzfristig zusammenkommen, teilte die Stadt am Freitag mit. Die nächste Sitzung des Krisenstabs ist für den kommenden Mittwoch, 9. Juni, geplant.

Situation in den Kliniken im Odenwald und im Kreis Darmstadt-Dieburg

Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums des Odenwaldkreises in Erbach werden derzeit nach einer Mitteilung der Odenwälder Kreisverwaltung vom Sonntag sechs Menschen betreut. Davon benötige eine Person eine intensivmedizinische Betreuung. In Klinken außerhalb des Kreises befänden sich sieben weitere Patient:innen. Im Odenwald sind derzeit nach Erkenntnissen des Kreisgesundheitsamtes 64 Menschen akut mit dem Coronavirus infiziert.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg werden derzeit nach Angaben der Kreisverwaltung in Darmstadt zwei Personen in der Kreisklinik Groß-Umstadt auf der Normalstation behandelt. In Seeheim-Jugenheim würden 13 Patientinnen und Patienten intensivmedizinisch betreut. 

Am Freitag wurden dem Darmstädter Kreisgesundheitsamt zudem durch positive PCR-Tests bestätigte Corona-Fälle im Schuldorf Bergstraße in Seeheim-Jugenheim gemeldet. In den beiden Impfzentren in Reinheim und Pfungstadt wurden nach Auskunft des Landratsamtes in Darmstadt (Stand: Freitag, 4. Juni, 21 Uhr), 73.603 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. 34.511 Personen hätten bereits auch die zweite Impfung und somit den vollen Impfschutz erhalten. 

Situation in Klinken, Schulen und Gemeinschaftsunterkünften an der Bergstraße

Im Kreis Bergstraße liegen nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim acht Menschen mit einer bestätigten Sars-CoV-2-Infektion in einem Krankenhaus im Kreis. Bei zwei Personen bestehe der Verdacht auf eine Sars-CoV-2-Infektion. Sieben Personen aus dem Kreis Bergstraße befänden sich mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung, teilte der Kreis am Freitagabend mit.

Seit dem vergangenen Montag, 31. Mai, sind dem Kreisgesundheitsamt in Heppenheim neue positive Corona-Fälle an der Heinrich-Metzendorf-Schule in Bensheim, der Friedrich-Fröbel-Schule und der Alexander-von-Humboldt-Schule in Viernheim, der Eugen-Bachmann-Schule in Wald-Michelbach, in einer Kindertagesstätte in Gorxheimertal sowie in Gemeinschaftsunterkünften in Bensheim, Lampertheim, Viernheim und Wald-Michelbach registriert worden.

Corona in Darmstadt: Mehr als Zweidrittel der Infizierten unter 40

Update vom Mittwoch, 02.06.2021, 19.30 Uhr: Das Darmstädter Gesundheitsamt hat abermals detailliertere Zahlen zum Alter der Menschen veröffentlicht, die sich jüngst mit dem Coronavirus infiziert haben. Mehr als 90 Prozent der Neu-Infizierten waren jünger als 60 Jahre, mehr als Zweidrittel jünger als 40. Laut einer Mitteilung der Stadt Darmstadt gab es in der vergangenen Woche laut dem Gesundheitsamt 27 neue Covid-19-Fälle in Darmstadt. Zwei Corona-Fälle gab es in der Altersgruppe der 60- bis 80-Jährigen, sechs in der Gruppe der 40- bis 60-Jährigen, elf weitere in der Altersgruppe 20- bis 40-Jährigen und acht in der Gruppe der Unter-20-Jährigen.

Von den bislang registrierten 5.735 Covid-19-Fällen gelten aus Sicht des Darmstädter Gesundheitsamtes 5.662 Personen als „genesen“. Die Stadt Darmstadt meldete zudem einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch, 2. Juni, bei 19 Fällen pro 100.000 Einwohner:innen. Damit war die Stadt Darmstadt zum dritten Mal in Folge die Gebietskörperschaft mit der niedrigsten Inzidenz in Hessen.

Corona in Darmstadt: Oberbürgermeister Partsch lobt und mahnt

„Zu verdanken haben wir das dem kooperativen Verhalten des Großteils der Darmstädterinnen und Darmstädter, die die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie seit Beginn dieser Krise verantwortungsbewusst und solidarisch umsetzen“, äußerte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne).

Gleichzeitig, so der OB, seien zugleich auch immer wieder Verhaltensweisen festzustellen, „die diese Bemühungen konterkarieren und damit den weiteren guten Verlauf der Pandemie gefährden“.

Kritik an aggressivem, unkooperativem und leichtsinnigen Verhalten

Auch von den Ordnungskräften kämen „immer wieder Rückmeldungen über aggressives, unkooperatives und leichtsinniges Verhalten einzelner Bürgerinnen und Bürger“. OB Partsch kündigte daher an: „Das werden wir nicht dulden.“ Es sei „keinesfalls cool oder lässig, die geltenden Regeln zu ignorieren“.

Die Stadt Darmstadt werde „nicht müde, unsolidarisches Benehmen dieser Gruppen zu sanktionieren“ und daran zu erinnern, dass jeder Einzelne und jede Einzelne ebenfalls eine „gesamtgesellschaftliche Verantwortung“ trage. Ziel müsse es sein, „diese Krise bald hinter uns lassen zu können – im Interesse unser aller Freiheit und Gesundheit, im Interesse einer Zukunft für unsere Wirtschaft und Kultur“, so Partsch.

Corona in Darmstadt: Zweitimpfungen für Lehr- und Erziehungskräfte

Die Stadt Darmstadt kündigte an, am kommenden Wochenende im Bürgermeister-Pohl-Haus im Stadtteil Wixhausen für die Zweitimpfungen weitere Impfdosen an die Berufsgruppe der Lehr- und Erziehungskräfte zu verabreichen.

An den Schulen sei die Aufnahme des Präsenzunzerrichts „sehr gut angelaufen“, teilte die Pressestelle der Stadt Darmstadt mit. Aus den Kitas und dem Bereich der Pflege- und Altenheime gebe es „keine Neuigkeiten zu vermelden“.

Kreis Groß-Gerau: Lolli-Tests in Rüsselsheim und Büttelborn

In ausgewählten Kindertagesstätten in Rüsselsheim und Büttelborn werden in einer Pilotphase vom Dienstag, 15. Juni, an sogenannte Lolli-Tests angeboten. Das hat die Groß-Gerauer Kreisverwaltung am Mittwoch mitgeteilt.

Seit dem 10. Mai sind im Kreis Groß-Gerau die Kindertagesstätten wieder für alle Kinder geöffnet. Die Betreuungsangebote werden nach Angaben des Kreises inzwischen wieder „nahezu von allen Eltern genutzt“. Bisher gebe es für alle Kita-Beschäftigten die Möglichkeit, sich zweimal in der Woche auf Corona testen zu lassen. Dies möchte der Kreis Groß-Gerau nun auch für die Kinder anbieten. Dabei käme eine Methode aus Nordrhein-Westfalen „gerade zur rechten Zeit“, heißt es in der Mitteilung der Kreisverwaltung. Die sogenannten Lolli-Tests seien als PCR-Tests „verlässlich, kinderleicht in der Anwendung und gesundheitlich völlig unbedenklich“. 

Kreis Groß-Gerau: Pooltests in Kitas zweimal wöchentlich

Die Testungen sollen auf freiwilliger Basis zweimal wöchentlich als „Pooltests in der Kindergruppe“ stattfinden. Im morgendlichen Ritual führen die Kinder ihren Lolli-Test selbst aus, entweder im gemeinsamen Morgenkreis oder beim Ankommen in der Einrichtung. Unter Anleitung und gemeinsam mit den Erzieherinnen und Erziehern lutschen sie 30 Sekunden an einem Tupfer wie an einem Lutscher. Danach werden alle Proben in ein Röhrchen gepackt und mit einem Transportdienst an das Labor geschickt. 

Im Labor werden dann die Poolproben ausgewertet. Nur wenn der Sammeltest positiv ausfällt, werde die Kita-Leitung „umgehend informiert“, heißt es in der Mitteilung des Kreises. In diesem Fall müssten alle Kinder und Fachkräfte der betroffenen Kita-Gruppe in Quarantäne, um weitere Corona-Infektionen zu verhindern. Alle Kinder aus dem positiven Pool sollen dann zu Hause einen separaten Lolli-Test machen; das entsprechende Testmaterial bekämen die Eltern vorab von der Kita zur Verfügung gestellt. Die Einzelproben geben die Eltern dann wieder in der Kita ab.

Lolli-Test-Pilotphase von Mitte Juni bis zu den Sommerferien

Die Lolli-Test-Pilotphase beginnt nach Angaben des Kreises Groß-Gerau am 15. Juni in den Modellkommunen Büttelborn und Rüsselsheim (dort in mehr als 20 ausgewählten Kitas). Die Stadt Ginsheim-Gustavsburg, die zunächst ebenfalls Interesse bekundet hatte Modellkommune zu werden, habe ihren Antrag wieder zurückgezogen, teilte der Kreis mit. „Die in der Pilotphase bis zu den Sommerferien gewonnenen Erkenntnisse können in Zukunft als Blaupause dienen, falls sich die Corona-Lage noch einmal verschärfen sollte“, äußerte Thomas Will (SPD).  

Das Land Hessen bietet an, die Tests in den Kitas mit der Hälfte der Kosten finanziell zu unterstützen. Der Kreis Groß-Gerau mit seinen an dem Modellprojekt beteiligten beiden Kommunen „möchte alle Eltern ermutigen, das freiwillige Testangebot zu nutzen“, heißt es in der Mitteilung der Kreisverwaltung.

Weil Kinder oft asymptomatische Corona-Verläufe hätten, „könnten im Zweifel Infektionsketten schneller unterbrochen und weitere Infektionen in den Familien verhindert werden“. Die Lolli-Tests in Kitas seien somit „ein weiterer sinnvoller Baustein in der Pandemiebekämpfung“, die allen Beteiligten im Kita-Alltag „mehr Sicherheit“ böten, äußerte Landrat Will.

Von Mittwoch an gilt Lockerungsstufe 2 auch im Odenwaldkreis

Update vom Dienstag, 01.06.2021, 15.40 Uhr: Nach dem Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Stadt Darmstadt und dem Kreis Bergstraße wird mit Wirkung vom morgigen Dienstag, 2. Juni, auch der Odenwaldkreis in die Stufe 2 der hessischen Corona-Landesregeln eingestuft. Das hat das hessische Sozialministerium am Montag auf seiner Internetseite mitgeteilt

Nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Odenwaldkreis fünf Tage in Folge unter dem Schwellenwert von 50 Fällen bezogen auf die Zahl von 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Am Montag, 31. Mai, hatte das Odenwälder Kreisgesundheitsamt kein neues positives Corona-Testergebnis registriert. Akut mit dem Coronavirus infiziert sind derzeit 82 Menschen.

Eine weitere Person sei im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben, teilte die Kreisverwaltung ferner mit. Sie sei zwischen 80 und 89 Jahre alt gewesen und habe „im häuslichen Umfeld“ gelebt. In den vergangenen Monaten sind im Odenwald mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus 170 Menschen gestorben.

Corona-Lockerungen in Darmstadt: Freibäder öffnen

Im Darmstadt und in einigen Kommunen in Südhessen sind am Dienstag die Freibäder geöffnet worden. Am Großen Woog hatten am Dienstagvormittag die „Woogsfreunde“ - die Bürgeraktion zum Schutz des Darmstädter Naturbadesees - und der Schwimmclub „Schlammbeißer“ zum traditionellen „Anschwimmen“ eingeladen. Die Lufttemperatur lag bei 23 Grad und das Wasser des Woogs hatte sich bereits am späten Vormittag auf 19 Grad aufgewärmt.

Neben dem Naturbadesee Woog (Familienbad und Insel) öffneten am Dienstag auch das Mühltalbad im Stadtteil Eberstadt und das „Arheilger Mühlchen“ im Darmstädter Stadtteil Arheilgen ihre Pforten für Schwimmerinnen und Schwimmer, teilte die Stadt Darmstadt mit.  

Um möglichen vielen Menschen Zugang zu den Bädern zu ermöglichen, gleichzeitig aber auch den größtmöglichen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus zu gewährleisten, wird nach Angaben der Stadt der Zugang zu den Bädern abermals zeitlich befristet.

Darmstadt: Woog, Mühltalbad und Arheilger Mühlchen öffnen

Wie im Vorjahr werden in Eberstadt und am Woog wieder drei Zeitfenster für den Besuch angeboten: Frühschwimmen wird von 8 bis 10 Uhr angeboten. Die beide weiteren Zeitfenster sind von 10.45 bis 14.45 Uhr und von 15.30 bis 19.30 Uhr.

Das Arheilger Mühlchen, in dem zunächst im Einschichtbetrieb gearbeitet wird, öffnet von 14 bis 19.30 Uhr. Weil dem Eigenbetrieb Bäder in diesem Jahr noch Aushilfsrettungsschwimmerinnen und -schwimmer fehlen, bleibt das DSW-Freibad im Bürgerpark vorerst nur für den Vereinsbetrieb geöffnet. Ziel sei es aber, auch dieses Bad für die Öffentlichkeit zu öffnen, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Darmstadt derzeit mit niedrigster Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen

Update vom Montag, 31.05.2021, 12.15 Uhr: Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 17 Fällen bezogen auf die Zahl von 100.000 Einwohner:innen weist die Stadt Darmstadt derzeit den niedrigsten Wert aller Gebietskörperschaften in Hessen auf. Darauf hat Sebastian Pflugbeil, der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg, am Montagvormittag hingewiesen.

Am Sonntag seien der Behörde keine neuen Corona-Fälle für die Stadt Darmstadt gemeldet worden. Von den seit März vorigen Jahres registrierten 5.728 Corona-Fällen betrachte das Amt inzwischen schätzungsweise 5.630 Menschen als „genesen“, so Pflugbeil.. 

Von Montag an gilt Lockerungsstufe 2 auch im Kreis Bergstraße

Letztes Update vom Sonntag, 30.05.2021, 21.00 Uhr: Auch der Kreis Bergstraße wird von Montag, 31. Mai, an in die Stufe 2 der hessischen Corona-Landesregeln eingestuft. Das hat das hessische Sozialministerium am Sonntag auf seiner Internetseite mitgeteilt

In einer Mitteilung des Kreises Bergstraße vom Sonntag heißt es: „Da die Inzidenz des Kreises Bergstraße heute (Sonntag, den 30.05.2021) den fünften Tag in Folge unter 50 liegt, tritt ab morgen (Montag, den 31.05.2021) die Stufe 2 der hessischen Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte und des Betriebs von Einrichtungen und Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) in Kraft.“

Stufe 2 gilt bereits im Kreis Darmstadt-Dieburg und in Darmstadt

Damit gelten auch im südlichsten Teil des Bundeslandes von Montag an folgende Regelungen des Landes Hessen. Im Landkreis Darmstadt Dieburg gilt die Lockerungsstufe 2 bereits seit dem vergangenen Freitag und in Darmstadt seit dem heutigen Sonntag.

Zu den nun geltenden weitreichenden Lockerungen schrieb der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) auf seinem „Landrats Blog“, er freue sich darüber, dass nun „wieder ein Stück ‚Normalität‘ möglich geworden sei. Viele Menschen hätten sich dafür „solidarisch und regelkonform verhalten“.

Landrat Schellhaas lobte: „Ohne Euch wäre es nicht möglich gewesen, dass wir in Hessen mit die niedrigste Inzidenz haben und dies schon über zehn Tage.“ Gleichwohl mahnt der Kreishauschef: „Wir sind aber noch nicht ‚über den Berg‘!“ Es gelte jetzt, das „Kunststück“ zu vollbringen, „die Lockerungen zu genießen und trotzdem rücksichtsvoll zu bleiben“, so Schellhaas.

Kreis Darmstadt-Dieburg: Corona-Fälle an zwei Schulen

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg teilte am Samstagabend mit, durch positive PCR-Tests seien Corona-Fälle von der Schule auf der Aue in Münster und der Friedrich-Ebert-Schule in Pfungstadt gemeldet worden.

Zudem berichtete die Kreisverwaltung, dass bis Freitagabend, 28. Mai (21 Uhr) in den Impfzentren in Reinheim und Pfungstadt 72.497 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden seien. 28.336 Personen hätten bereits die Zweitimpfung erhalten. Zusätzlich seien bei den Haus- und Fachärzten im Landkreis Darmstadt-Dieburg 38.151 Menschen geimpft worden. Diese Zahl stamme vom hessischen Sozialministerium in Wiesbaden.

Corona in Südhessen: Die Lage in den Kliniken

In den Darmstadt-Dieburger Kreisklinken wurden am Sonntag nach Angaben des Kreises 17 Menschen mit Covid-19 behandelt. In Groß-Umstadt liegen zwei auf der Covid-Station und zwei weitere auf der Intensivstation. Am Standort in Seeheim-Jugenheim werden zudem 13 Menschen intensivmedizinisch behandelt.

Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums in Erbach werden derzeit laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung des Odenwaldkreises vom Sonntagvormittag vier Menschen behandelt. Davon benötige eine Person eine intensivmedizinische Betreuung. In Kliniken außerhalb des Kreises befänden sich acht weitere Patientinnen und Patienten, die an der durch das Coronavirus Sars-CoV-2 verursachten Erkrankung Covid-19 erkrankt sind..

Im Kreis Bergstraße lagen am Sonntag laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim elf Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten Sars-CoV-2-Infektion in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße. Zudem gebe es dort zwei Corona-Verdachtsfälle. Insgesamt befänden sich derzeit 13 Personen aus dem Kreis Bergstraße mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung.

Von diesem Sonntag an gelten neue Corona-Regeln in Darmstadt

Update von Samstag, 29.05.2021, 13.00 Uhr: Nach dem Landkreis Darmstadt-Dieburg wird auch die Stadt Darmstadt von diesem Sonntag, 30. Mai, an in die Lockerungsstufe 2 zurückgestuft. Das hat das hessische Sozialministerium am Samstag mitgeteilt. 

Stufe 2 greift in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz nach Erreichen von Stufe 1 weitere 14 Tage unter 100 ist oder sobald die Inzidenz fünf Tage unter 50 liegt ab dem nächsten Tag. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg war am Freitag in die Stufe 2 eingestuft worden, weil die Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter dem Schwellenwert von 50 lag.

Corona-Lockerungen in Darmstadt: Folgende Regeln gelten

Es gelten folgende Regeln des neuen Stufenplans des Landes Hessen: So können sich etwa in Darmstadt von Sonntag an zwei Haushalte oder zehn Personen, unabhängig vom Haushalt, gemeinsam treffen. Alle Geschäfte können mit entsprechenden Zugangsbeschränkungen und Maskenpflicht öffnen. Es gilt nur noch eine Testempfehlung. Ebenso können gastronomische Betriebe, Bars und Diskotheken wieder ihre Innenräume öffnen. Auch hier gilt nur noch eine Testempfehlung.

In den Schulen findet von Montag an wieder für alle Schülerinnen und Schüler Präsenzunterricht statt. Es besteht zudem zwei Mal pro Woche eine Testpflicht. In den Kitas wird unterdessen der „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ fortgesetzt.

In Darmstadt beginnt am Dienstag die Freibadsaison

Mit dem Eintreten in die Stufe 2 öffnen am Dienstag, 1. Juni, auch die Darmstädter Schwimmbäder - der Woog (Familienbad und Insel), das Mühltalbad im Stadtteil Eberstadt und das Arheilger Mühlchen. „Trotz der vielen Unwägbarkeiten im Vorfeld sind wir wieder eine der ersten Städte in Hessen, die die Schwimmbäder öffnen“, freut sich auch Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) über den Startschuss in die Freibad-Saison. „Wir sind bereit!“, äußerte Reißer in einer Mitteilung der Stadt.

Corona im Odenwald: 106 Menschen derzeit akut infiziert

Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums in Erbach werden derzeit vier Menschen behandelt. Davon benötigt einer eine intensivmedizinische Betreuung. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich acht weitere Patientinnen und Patienten. Das hat die Kreisverwaltung des Odenwaldkreises am Samstagvormittag mitgeteilt.

Derzeit gelten im Odenwald 106 Menschen als akut mit dem Coronavirus infiziert. Im Odenwaldkreis gelten aktuell die Regeln der ersten Stufe des Konzeptes des Landes Hessen.

Nach Verstößen gegen Corona-Regeln: Orangerie bleibt nachts zu

Update vom Freitag, 28.05.2021, 21.15 Uhr: Wegen nicht eingehaltener Corona-Maßnahmen, einer zunehmenden Lärmbelästigung für die Anwohner:innen und einer „extrem erhöhten“ Vermüllung der Parkanlage wird die Orangerie in Darmstadt temporär geschlossen.

Wie die Stadt Darmstadt mitteilte, war dies am Freitagabend erstmals der Fall. Generell kann die Orangerie künftig an den Wochenenden zwischen 23 und 6 Uhr nicht mehr betreten werden. Stadt- und Landespolizei sollen die Schließung gemeinsam durchsetzen. Zudem sind laut Mitteilung auch Sozialarbeiter:innen vor Ort.

Corona in Südhessen: Vom 1. Juni an neue Besuchsregeln in Kliniken

Laut einer Mitteilung der Stadt Darmstadt gelten vom 1. Juni an neue Besuchsregeln in den Kliniken. Von Montag bis Freitag sind Besuche zwischen 16 und 19 Uhr möglich. Dabei sind in den ersten sechs Tagen eines Patientenaufenthalts zwei Besuche mit jeweils zwei Personen für jeweils eine Stunde möglich. Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen liegen die Besuchszeiten zwischen 14 und 18 Uhr. Ab dem siebten Tag eines Patientenaufenthaltes dürfen täglich zwei Personen jeweils eine Stunde zu Besuch sein, die Besuchszeiten bleiben identisch.

Besucherinnen und Besucher müssen entweder einen Impfausweis und Personalausweis, eine amtliche Genesenenbescheinigung mit Personalausweis oder aber einen Corona-Test aus einem anerkannten Schnelltest-Zentrum vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist. Die Maskenpflicht gilt weiterhin.

Besuchsverbote auf Intensiv- und Geburtsstationen gelten weiter

Auf den Intensivstationen gilt das Besuchsverbot nach wie vor, nach Absprache sind individuelle Lösungen möglich. Auf den Geburtsstationen gilt das Besuchsverbot ebenfalls weiterhin, Ausnahmen sind hier nur die jeweiligen Kindsväter. Die Stationen werden individuell regeln, dass nicht zu viele Besucherinnen und Besucher gleichzeitig vor Ort sind, heißt es seitens der Stadt.

Die Darmstädter Kliniken berichten nach Angaben der Stadt „von einer weiteren leichten Entspannung im Covid-Bereich“. Auf den Normal- und Intensivstationen liegen im Klinikum Darmstadt 11 und 8 Patientinnen und Patienten, im Elisabethenstift 1 (2) und im Alice-Hospital 2 (0).

Corona in Darmstadt: Zweite Lockerungsstufe naht

Angesichts einer Sieben-Tage-Inzidenz von 36 Corona-Fällen je 100..000 Einwohner:innen in Darmstadt ist Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) zuversichtlich, dass auch im Stadtgebiet Anfang der kommenden Woche die zweite Lockerungsstufe erreicht wird.

Dennoch appelliere er, gerade aufgrund des bevorstehenden sommerlich-sonnigen Wochenendes, an die Darmstädterinnen und Darmstädter: „Bleiben Sie weiterhin vorsichtig, achten Sie auf die geltenden Regeln und lassen Sie uns nicht leichtsinnig werden – so schwer es an der ein oder anderen Stelle vielleicht fallen mag“, teilte der OB mit.

Darmstadt: Schulen bereiten sich auf Rückkehr in den Präsenzunterricht vor

Das Testzentrum auf dem Messplatz berichtet von einer weiterhin hohen Auslastung, bereitet sich aber darauf vor, dass diese mit dem Erreichen der nächsten Lockerungsstufe eventuell zurückgehen wird, weil verpflichtende Corona-Tests in einigen Bereichen entfallen werden.

Die Schulen bereiten sich unterdessen auf die Rückkehr in den Präsenzunterricht vor. Die Vorbereitungen, berichtet das Staatliche Schulamt nach Auskunft der Stadt, seien in vollem Gange. An den Schulen wurden diese Woche nach Mitteilung der Stadt 32.500 Corona-Selbsttests durchgeführt. Dabei habe es 24 positive Ergebnisse gegeben, von denen aber tatsächlich nur neun durch PCR-Tests bestätigt worden seien.

Aus den Bereichen der Kitas wie auch der Altenpflege gebe es „keine Neuigkeiten zu vermelden“, so die Stadt.

Corona an der Bergstraße: Weitere Todesfälle und Infektionen

Seit dem vergangenen Pfingstwochenende sind im Kreis Bergstraße vier weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 verstorben. Nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim handelte es sich um eine 67-jährige Person aus Zwingenberg, eine 76-jährige und eine 78-jährige Person aus Viernheim sowie um eine 91-jährige Person aus Lampertheim

Zudem wurden dem Bergsträßer Kreisgesundheitsamt in den vergangenen Tagen positive  Corona-Fälle aus der Heinrich-Böll-Schule in Fürth, der Pestalozzischule, der Elisabeth-Selbert-Schule und der Schillerschule in Lampertheim, aus der Friedrich-Fröbel-Schule und der Nibelungenschule in Viernheim, aus der Adam-Karrillon-Schule in Wald-Michelbach, aus der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim und der Konrad-Adenauer-Schule in Heppenheim sowie aus Kitas in Lampertheim, Viernheim, Gorxheimertal und Grasellenbach gemeldet. Zudem gab es weitere Corona-Fälle in einer Pflegeeinrichtung in Fürth sowie in Gemeinschaftsunterkünften in Wald-Michelbach und Bensheim.

mit dpa

Weiterlesen: Bisheriger Corona-Ticker für Darmstadt und Südhessen mit Nachrichten vom 16. März bis zum 27. Mai 2021.

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