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Corona in Südhessen: Weitere Omikron-Fälle

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jonas Nonnenmann, Jens Joachim, Claudia Kabel

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Im Darmstädter Kongresszentrum Darmstadtium wird wieder geimpft. Die Impfambulanz ist für alle Impfwilligen geöffnet.
Im Darmstädter Kongresszentrum Darmstadtium wird wieder geimpft. Die Impfambulanz ist für alle Impfwilligen geöffnet. © Monika Müller

In Darmstadt und den südhessischen Landkreisen steigt die Zahl der Infektionen mit der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus Sars-CoV-2 weiter an.

+++ Aktuelle Informationen zum Coronavirus gibt es auch auf den Corona-Sonderseiten der Stadt Darmstadt, des Landkreises Darmstadt-Dieburg, des Kreises Groß-Gerau, des Kreises Bergstraße, des Odenwaldkreises sowie des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Tagesaktuelle Übersicht der bestätigten Sars-CoV-2-Fälle für Hessen.

Covid-19-Fallzahlen in Südhessen**- Stand: 31.12.2021 - 0.00 Uhr (Quellen: Robert-Koch-Institut, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, Stadt Darmstadt und Landkreise)

Stadt/Kreis7-Tages-Inzidenz*Fälle: neu / 7-Tage / kumulativTote - neu / kumulativ
Darmstadt240,689 / 383 / 10.6911 / 173
Darmstadt-Dieburg177,0123 / 527 / 19.2771 / 351
Kreis Groß-Gerau168,2127 / 464 / 23.1441 / 333
Kreis Bergstraße175,695 / 476 / 20.3850 / 383
Odenwaldkreis206,725 / 200 / 8.0750 / 200

*Berechnet als Anzahl der Fälle per 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner

**Aktueller Hinweis des Robert-Koch-Instituts: Während der Feiertage und zum Jahreswechsel ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass mit einer geringeren Test- und Meldeaktivität zu rechnen ist, so dass die im Dashboard und Lagebericht ausgewiesenen Daten nur ein unvollständiges Bild der epidemiologischen Lage in Deutschland ergeben könnten.

Dieser Nachrichten-Ticker wird nicht mehr aktualisiert! Hier geht‘s zum neuen Corona-News-Ticker für Darmstadt & Südhessen.

Bislang 38 Omikron-Fälle an der Bergstraße und im Odenwald

Update vom Donnerstag, 31.12.2021, 19.30 Uhr: Im Kreis Bergstraße wurden nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim bislang 20 Fälle der sogenannten Omikron-Variante durch das die Proben analysierende Labor bestätigt.

Im Odenwaldkreis gab es laut einer Mitteilung des Landratsamtes in Erbach bisher bei 18 positiven Testergebnissen Hinweise auf die Omikron-Variante.

Corona im Kreis Groß-Gerau: 3G-Regel in der Kreisverwaltung

Update vom Dienstag, 28.12.2021, 18.30 Uhr: Bei der Kreisverwaltung in Groß-Gerau gilt von Januar auch für die Kundschaft die 3G-Regelung. Das heißt, Besucherinnen und Besucher der Ämter müssen entweder gegen die durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelöste Erkrankung Covid-19 geimpft, von Covid-19 genesen oder getestet sein.

Eine Reihe von Kommunalverwaltungen habe bereits die 3G-Regel eingeführt. „Wir schließen uns dem an, um den bestmöglichen Gesundheitsschutz für alle zu gewährleisten“, äußerte Landrat Thomas Will (SPD) in einer Mitteilung.  Für Kinder, die jünger als sechs Jahren sind beziehungsweise noch nicht eingeschulte Kinder gibt es keine Testpflicht. Die Einhaltung der 3G-Regel soll wird nach Angaben der Kreisverwaltung an den Eingängen der Verwaltungsgebäude kontrolliert werden.

Corona im Odenwald: Zahl der Omikron-Fälle steigt

Update vom Montag, 27.12.2021, 17.30 Uhr: Im Odenwaldkreis nimmt die Zahl der positiven Testergebnisse mit Hinweis auf die Omikron-Variante des Coronavirus deutlich zu. An Heiligabend hatte die Kreisverwaltung in Erbach noch vier Omikron-Fälle gemeldet, am Montag waren es schon zehn Fälle.

An der Bergstraße sind bislang vier Fälle der sogenannten Omikron-Variante B.1.1.529 eindeutig durch das die Proben analysierende Labor bestätigt worden, hatte Johannes Bunsch, der Sprecher der Kreisverwaltung in Heppenheim, an Heiligabend mitgeteilt. Jeweils zwei weitere Omikron-Fälle wurden in den vergangenen Wochen in Darmstadt sowie im Landkreis Darmstadt-Dieburg registriert.

Corona in Darmstadt: Stadt rechnet mit steigenden Fallzahlen

Das Darmstäder Gesundheitsamt und die Kliniken in Darmstadt gehen davon aus, dass sich die Dynamik der Delta-Welle tatsächlich abgeschwächt hat, weil die Infektionszahlen schon vor Weihnachten rückläufig waren. Allerdings, so teilte Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) am Montag nach einer Sitzung des Covid-19-Krisenstabs mit, sei der derzeitige weitere Rückgang „wohl auch dem Umstand geschuldet, dass in den vergangenen Tagen weniger Tests durchgeführt wurden und viele Arztpraxen geschlossen haben“.

Auch wenn der Trend im Moment noch positiv sei, sei in den in den kommenden Wochen wegen der Omikron-Variante „wieder mit steigenden Fallzahlen zu rechnen“. Deshalb, so Partsch, sei es „unbedingt notwendig, dass alle weiter vorsichtig und umsichtig bleiben.“ 

Darmstadt: Die Corona-Lage in den Kliniken, Schulen und Kitas

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation nach Angaben der Stadt „weiter stabil“. Über die Feiertage seien die Fallzahlen nicht weiter angestiegen, aber auch hier gibt es die Vermutung, dass Patientinnen und Patienten über die Feiertage auch seltener ein Krankenhaus aufsuchten. Trotz der stabilen Belegungszahlen werde das Klinikum auch in dieser Woche wieder Covid-Patienten verlegen müssen, um Kapazitäten für die Nachsorge etwa onkologischer Behandlungen zu schaffen.  

Auf der Normal- und den Intensivstationen (in Klammern) befinden sich im Klinikum Darmstadt 10 (10), im Elisabethenstift 7 (2), im Alice-Hospital 5 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich ein Kind mit einer Covid-19-Infektion. 

Die Lage in Schulen und Kitas ist nach Angaben der Stadt „aufgrund der aktuellen Feriensituation ruhig“. Auch in den übrigen Einrichtungen in der Pflege, im Obdachlosen- und Flüchtlingsbereich gebe es „derzeit keine Berichte über ein steigendes Infektionsgeschehen“.

Corona in Darmstadt: Impfambulanzen wieder geöffnet

Die Darmstädter Stadtmarketinggesellschaft und das Ordnungsamt berichteten, dass der Darmstädter Weihnachtsmarkt am vergangenen Donnerstag „geordnet und ohne größere Schwierigkeiten zu Ende gegangen“ sei. Wie das Ordnungsamt mitteilte, ist am heutigen Montag, 27. Dezember, eine Allgemeinverfügung der Stadt zum Verbot des Abbrennens von Feuerwerkskörpern im öffentlichen Raum veröffentlicht worden. Die Verfügung tritt damit planmäßig an Silvester, 31. Dezember, um 0 Uhr in Kraft. 

Die Darmstädter Impfambulanzen hätten nach einer dreitägigen Pause über die Weihnachtsfeiertage am heutigen Montag ihren Betrieb wieder aufgenommen, teilte die Stadt ferner mit.

Corona in Südhessen: Behörden melden fünf weitere Todesfälle

Update vom Sonntag, 26.12.2021. 14.30 Uhr: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin und des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden von Heiligabend sind in Südhessen fünf weitere Menschen mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Für die Stadt Darmstadt, den Landkreis Darmstadt-Dieburg und den Odenwaldkreis wurde jeweils ein Todesfall gemeldet, für den Kreis Bergstraße sogar zwei. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr vorigen Jahres haben die Behörden in Darmstadt und den vier Landkreisen in Südhessen bislang 1427 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion oder der durch das Virus ausgelösten Erkrankung Covid-19 registriert.

Corona in Südhessen: Die Lage in den Kliniken

Der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) teilte am ersten Weihnachtsfeiertag via Facebook mit, dass in den Kliniken des Kreises Darmstadt-Dieburg 14 Menschen intensivmedizinisch behandelt würden und drei weitere auf der Covid-Normalstation betreut würden. Die Stadt Darmstadt hatte zuletzt am 23. Dezember mitgeteilt, dass es in den Darmstädter Kliniken bei nach wie vor voller Auslastung einen leichten Rückgang bei den Covid-Fallzahlen zu vermelden gebe. Auf der Normal- (und den Intensivstationen) befänden sich im Klinikum Darmstadt 9 (11), im Elisabethenstift 5 (2), im Alice-Hospital 6 (0) und in den Kinderkliniken 3 Patientinnen und Patienten.

Auf der Corona-Station im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach wurden an Heiligabend nach Angaben der Kreisverwaltung 25 Covid-Patient:innenen behandelt, davon drei auf der Intensivstation. Bei zwei weiteren Personen stehe das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Odenwaldkreises befanden sich an Heilgabend 14 weitere Personen.

Im Kreis Bergstraße befanden sich laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung von Heiligabend am 23. Dezember 37 Personen - 14 davon geimpft - mit einer positiven PCR-Testung in stationärer Betreuung, davon seien 14 Personen - 2 davon geimpft - in intensivmedizinischer Betreuung. Bei einer Person in intensivmedizinischer Betreuung sei der Impfstatus unklar. Bei insgesamt sechs Personen sei der Impfstatus noch unklar. Der Altersdurchschnitt der stationär betreuten Personen aus dem Kreis Bergstraße liege bei derzeit rund 59 Jahren. Ein Sprecher der Kreisverwaltung wies zugleich darauf hin, dass bei den in den Kliniken behandelten Menschen nicht in allen Fällen Covid-typische Symptome vorlägen und somit nicht immer die Covid-19 Infektion ausschlaggebend für die stationäre Betreuung sei.

Weiterstadt: Impfaktion am Montag im Bürgerhaus Braunshardt

Im Bürgerhaus in Weiterstadt-Braunshardt, Parkstraße 1, im Landkreis Darmstadt-Dieburg gibt es am Montag 27. Dezember, eine große Impfaktion gegen das Coronavirus. Interessierte können sich nach einer Mitteilung der Stadtverwaltung zwischen 10 und 20 Uhr eine Erst- oder Zweit- oder Auffrischungsimpfung (Booster) verabreichen lassen – allerdings nur nach vorheriger Terminvereinbarung.

Verimpft wird vor allem das Vakzin von Moderna, das für Menschen ab 30 Jahren empfohlen wird. Deshalb können Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht geimpft werden. Hinter der Aktion steht eine Privatärztliche Gemeinschaftspraxis aus Babenhausen, die in Kooperation mit der Stadt agiert.

Während die Praxis Personal und Impfstoff bereitstellt, richtet die Stadt die nötige Infrastruktur mit Kabinen, Tischen, Liegen etc. ein. Termine können online unter https://impfdocs.de/#termine vereinbart werden. Damit möglichst viele Menschen geimpft werden können, müssen Interessenten Ihre Daten vorab übermitteln. Zum Termin sollte der Impfpass und Personalausweis mitgebracht werden.

Die Gemeinschaftspraxis aus Babenhausen organisiert darüber hinaus auch an Heiligabend, 24. Dezember, Impfaktionen in Frankfurt-Eckenheim, Eckenheimer Landstraße 341 sowie am Mittwoch, 29. Dezember, in Eschborn im Bürgerzentrum Niederhöchstadt, Montgeronplatz 1.

Corona in Darmstadt: Oberbürgermeister Partsch ruft zu Vorsicht auf

Update vom Donnerstag, 23.12.2021, 17.20 Uhr: Angesichts der drohenden Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante mahnt Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) zur Vorsicht im Hinblick auf die Feiertage.

„Seien Sie vorsichtig, tragen Sie auf Reisen unbedingt FFP2-Masken, treffen Sie sich nur in kleinen Gruppen, auch wenn die Zehn-Personen-Regel des Landes erst ab dem 28. Dezember gilt“, so Partsch. Auch Geimpfte sollten vorsichtig sein, besonders Menschen mit Kontakt zu Risikopatient:innen rät er zu regelmäßigen Tests.

Weitere Omikron-Fälle in Darmstadt und im Kreis Darmstadt-Dieburg

Stand Donnerstag gab es in Darmstadt bereits zwei bestätigte Omikron-Fälle. An dem Tag wurden insgesamt 48 bestätigte Corona-Fälle gemeldet, die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 172,1. Der Krisenstab kommt am Montag, 27. Dezember, zur nächsten Sitzung zusammen. Das Gremium behalte sich aber vor, sich bei einer „drastischen Veränderung der Lage“ auch früher zu treffen.

Auch der Landkreis Darmstadt-Dieburg meldete am Donnerstag einen zweiten laborbestätigten Omikron-Fall. Die erste nachgewiesene Infektion mit der Omikron-Variante war bereits am 7. Dezember gemeldet worden. Fünf Prozent der positiven PCR-Tests werden in Laboren sequenziert. Wird bei einer Probe die Omikron-Variante nachgewiesen, bedeutet das zwei Wochen Quarantäne. Eine Verkürzung der Quarantäne – auch für Geimpfte und Genesene – ist bei dieser Variante nicht möglich.

Nicht nur mit Blick auf die bevorstehenden Weihnachtstage und den Jahreswechsel appelliert auch der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhass (SPD) erneut an die Bürgerinnen und Bürger im Kreis: „Das Virus kennt keine Feiertage und auch kein Silvester. Ich bitte Sie daher, sich nach wie vor vorsichtig zu verhalten, die Corona-Hygieneregeln zu beachten und Zusammenkünfte in großen Gruppen zu vermeiden. Auch wenn man geimpft oder genesen ist, ist es ratsam, sich vor dem Treffen mit der Familie zu testen.“  

Impfmöglichkeiten in Darmstadt und Südhessen

Corona in Darmstadt: Kliniken sind nach wie vor voll belegt

Update vom Mittwoch, 22.12.2021, 18.15 Uhr: Die Darmstädter Kliniken sind nach wie vor voll belegt. Das teilte die Stadt am Mittwoch nach der Sitzung des Krisenstabs mit. Durch Verlegungen von Covid-Patientinnen und -Patienten in andere Versorgungsgebiete wurden frei gewordene Intensivbetten sofort wieder mit Patient:innen belegt, die nicht an Covid-19 erkrankt sind.

Auch wenn die Dynamik der Delta-Welle abgebremst zu sein scheine, so gehe das Klinikum von einer Durchsetzung der Omikron-Variante bis spätestens Ende Januar aus, was sowohl Inzidenz als auch Patientenzahlen wieder deutlich steigen lassen dürfte. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 11 (13), im Elisabethenstift 5 (2) und im Alice-Hospital 7 (0) Patientinnen und Patienten. In den Kinderkliniken befinden sich derzeit 4 Verdachts-Patientinnen und Patienten.

In den Schulen gab es vergangene Woche 50 in Stadt und Landkreis 102 positive PCR-Tests, davon waren 44 Fälle in Darmstadt und davon 16 in den Grundschulen

Boostern in den Impfzentren bereits nach drei Monaten

In den Impfambulanzen der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg kann man sich bereits ab jetzt nach drei Monaten boostern lassen. Das teilte der Landkreis am Mittwoch mit. Die Ständige Impfkommission (Stiko) des Robert Koch-Institutes hatte sich am Dienstagnachmittag (21.) für das Boostern ab drei Monaten ausgesprochen. Damit könne der Abstand zwischen der Impfserie und der Auffrischungsimpfung um zwei Monate verkürzt werden.

Bisher mussten mindestens fünf Monate dazwischen liegen. „Gerade mit Blick auf die sich immer weiter ausbreitende Virusvariante Omikron ist es wichtig, sich boostern zu lassen“, sagte Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD).

Darmstadt und Landkreis: Keine Impfungen an den Feiertagen

Über die Buchungssoftware Terminland wurden seit Beginn bis zum 9. Januar 2022 bereits 26.662 Termine eingestellt, die bis auf einige wenige in Reinheim bereits alle vergeben sind.

Die Impfzentren im Landkreis Darmstadt-Dieburg und in Darmstadt haben allerdings an den drei Weihnachtsfeiertagen sowie an Silvester und Neujahr geschlossen. Vom 27. bis 30. Dezember und ab dem 2. Januar wird geimpft.  

Termine können weiterhin online auf https://www.gesundheitsamt-dadi.de/impfambulanzen-des-gesundheitsamtes/ gebucht werden.

Kreis Groß-Gerau: Impfaktion am zweiten Weihnachtsfeiertag

Im Kreis Groß-Gerau wird es auch über Weihnachten keinen Stillstand beim Impfen geben. Der Kreis bietet am zweiten Weihnachtsfeiertag, 26. Dezember, eine Sonderaktion an. Am Sonntag können dann Impfwillige zur Impfambulanz nach Rüsselsheim kommen – ganz ohne Anmeldung, teilte der Kreis mit. In der Impfstation in der Hans-Sachs-Straße 96 (Alte Zulassung) werde dann von 11 bis 19 Uhr geimpft. Es empfehle sich, morgens frühzeitig zu erscheinen, um sich ein Märkchen abzuholen, auf dem der Zeitraum der eigentlichen Impfung vermerkt wird. So müsse niemand stundenlang draußen im Kalten warten.

Für die angekündigten Kinderimpfungen, die ebenfalls in Rüsselsheim in der alten Zulassungsstelle stattfinden, soll der erste Impftag bereits Samstag, der 8. Januar, sein. Impfzeit: 9.30 bis 17.30 Uhr. Hierzu sind Anmeldungen unbedingt nötig und über die Terminplattform des Kreises möglich, die ab 27. Dezember freigeschaltet ist.

Erster Omikron-Fall in Darmstadt

Update vom Montag, 20.12.2021, 19.45 Uhr: In Darmstadt ist zum ersten Mal die Omikron-Variante des Coronavirus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden. Das hat die Stadt am Montagnachmittag mitgeteilt. Bereits vor zwei Wochen hatte die Kreisverwaltung des Landkreises Darmstadt-Dieburg darüber informiert, dass eine vollständig geimpfte Person aus Groß-Umstadt, die aus Südafrika zurückgekehrt sei, sich mit der Mutante des Coronavirus infiziert habe.

Nach Angaben eines Sprechers der Stadt Darmstadt war die infizierte Person aus Darmstadt bereits vor mehr als drei Wochen in der 47. Kalenderwoche - also zwischen dem 22. und 28. November - aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew mit dem Flugzeug eingereist. Während des Fluges hatte die Person Kontakt zu einem Fluggast, der aus Südafrika kam.

Die betroffene Person wurde nach der Einreise in Deutschland symptomatisch und ließ am 1. Dezember einen PCR-Test machen, der positiv ausfiel. Daraufhin habe sich die Person „regelkonform“ in die häusliche Isolation begeben und „hatte im Zeitraum zwischen der Einreise und der Testung keinen Kontakt zu anderen Personen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Zwei Omikron-Fälle und fünf Verdachtsfälle an der Bergstraße

Nach der Sequenzierung der PCR-Probe habe sich dann am vergangenen Wochenende herausgestellt, dass sich die Person mit der hoch ansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus infiziert habe. Die Person sei „vollständig geimpft und hatte einen milden Krankheitsverlauf“, heißt es weiter.

Im Kreis Bergstraße wurden bis zum Freitag, 17. Dezember, laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim bislang zwei Fälle mit der Omikron-Variante B.1.1.529 eindeutig durch das die Proben analysierende Labor bestätigt. Außerdem lagen dem Gesundheitsamt in Heppenheim fünf weitere Omikron-Verdachtsfälle vor. 

Kreis Groß-Gerau: Impfambulanzen ab Januar in Riedstadt und Raunheim

Anfang Januar nehmen zwei weitere Impfambulanzen im Kreis Groß-Gerau den Betrieb auf. Die Impfstellen befinden sich laut Kreisverwaltung in der Alten Kreissparkasse in der Gernsheimer Straße in Riedstadt-Wolfskehlen sowie in der Kelsterbacher Straße 38 in Raunheim.

Die beiden Impfstationen sind laut Ankündigung ab Montag, 3. Januar, montags bis freitags von 9.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Anmeldungen für die neuen Stationen sowie für Kinderimpfungen sollen vom kommenden Montag, 27. Dezember, an möglich sein, heißt es in einer Mitteilung des Kreises, der weitere Informationen entnommen werden können.

Die neuen Stationen ergänzen die bisherigen Impfambulanzen im Helvetia Parc in Groß-Gerau und in der Alten Zulassung in Rüsselsheim. Dort wird täglich geimpft. An den Feiertagen machen die Impfambulanzen des Kreises Pause – laut Ankündigung wird in der Zeit vom 24. bis 26. Dezember sowie an Silvester, Neujahr, und am 2. Januar in keiner der Ambulanzen geimpft.

Corona in Südhessen: Noch Impftermine verfügbar

Für Booster-Impfungen und für Impfungen von Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren müssen Termine vereinbart werden. Andere Erst- und Zweitimpfungen sind spontan ohne Termin möglich. Anmeldungen und weitere Infos unter der Adresse www.kreisgg.de/impfung oder per Telefon unter 06152 / 98 99 89.

Wer noch eine Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung möchte, kann sich seinen Wunschtermin über die Online-Plattform Terminland sichern. In den Impfambulanzen in Reinheim und Pfungstadt sowie in der Stadt Darmstadt sind laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung des Landkreises Darmstadt-Dieburg vom Montag, 20. Dezember, noch Termine verfügbar. Auch zwischen den Jahren und in der ersten Januarwoche gebe es noch „freie Termine“. 

Corona in Südhessen: Die Lage in Kliniken, Schule und Kitas

In den Darmstädter Kliniken ist die Corona-Lage nach Angaben der Stadt „nach wie vor sehr angespannt“. Alle Abteilungen seien „voll ausgelastet“ (Stand: Montag, 20. Dezember). Im Klinikum Darmstadt werden derzeit zehn Patientinnen und Patienten mit Covid-19 auf Normalstation und 15 auf Intensivstation betreut, im Elisabethenstift acht auf Normal-, und drei auf Intensivstation, im Alice-Hospital zehn und in den Kinderkliniken fünf auf Normalstation.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: Am Standort Groß-Umstadt der Darmstadt-Dieburger Kreiskliniken wurden am Montag sieben Covid-Patient:innen auf der Normalstation und eine Person intensivmedizinisch behandelt. In der Kreisklinik in Seeheim-Jugenheim werden zwölf Covid-Patient:innen intensivmedizinisch betreut.  Aus dem Kreis Bergstraße befanden sich am Montag, 20. Dezember, 46 Personen mit einem positiven PCR-Test in stationärer Betreuung, davon lagen 16 Personen auf der Intensivstation. Auf der Corona-Station im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach werden derzeit 25 Patienten behandelt, davon vier auf der Intensivstation. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich 15 weitere Personen.

In den Kindertagesstätten in Darmstadt sind laut einem Sprecher der Stadt „einzelne Neuerkrankungen registriert worden“. Aus den Erstwohnhäusern und Pflegeeinrichtungen gebe es hingegen „keine Auffälligkeiten“ zu berichten. In den Darmstädter Schulen habe es in der vergangenen Woche – gezählt bis Freitagabend – nach Auskunft der Stadt 44 Neuerkrankungen, 16 davon an Grundschulen.

Corona in Südhessen: Zahl der Infektionen rückläufig

Update vom Samstag, 18.12.2021, 17.50 Uhr: In Darmstadt und den vier südhessischen Landkreisen haben sich die registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen Wochen deutlich reduziert. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist auch in Südhessen weiter rückläufig. Im Odenwald lag die Sieben-Tage-Inzidenz am 2. Dezember noch bei 605,7 Fällen je 100.000 Einwohner:innen. Das war der höchste Wert in Hessen. Am Samstag teilte das hesssiche Sozialministerium einen Wert von 235,6 mit. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg und im Kreis Groß-Gerau liegt die Inzidenz bereuts unter dem Wert von 200, im Kreis Bergstraße unter 300..

Die Stadt Darmstadt führt vom kommenden Montag, 20. Dezember, an die 3G-Regelung für Besucherinnen und Besucher von Verwaltungsgebäuden der Stadt ein. Das heißt, die Gebäude dürfen dann nur noch von geimpften, genesenen und getesteten Menschen betreten werden. Dies habe Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) im Rahmen einer Verfügung festgelegt, schreit die Stadt in einer Mitteilung. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung galt die 3G-Vorgabe bereits seit der Novellierung des Infektionsschutzgesetzes. Die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Schutzmaske) in den städtischen Verwaltungsstandorten bleibt zusätzlich weiter bestehen.

Kreis Bergstraße: Corona-Infektionen in 49 Schulen in einer Woche

Die Stadt hat zudem mitgeteilt, dass in der nächsten Woche im Online-Buchungssystem weitere Impftermine bis zum 9. Januar freigeschaltet werden. Zugleich bat OB Partsch um Verständnis, dass die Stadt „nach wie vor auf Sicht fahren“ müsse, Es könnten nur so viele Termine immer an die zur Verfügung gestellt werden wie Impfstoff zur Verfügung stehe. Am Samstag wurden erstmals  Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren in der Impfamulanz im Darmstadtium geimpft.

Im Kreis Bergstraße waren im Zeitraum zwischen Freitag, 10. Dezember, bis Donnerstag, 16. Dezember, 49 Schulen, 16 Kindertagesstätten, drei Pflegeeinrichtungen und fünf Gemeinschaftsunterkünfte neu oder erneut von Corona-Infektionsfällen betroffen. Das hat die Kreisverwaltung in Heppenheim am Freitag, 17. Dezember mitgeteilt.

Darmstadt: Mit 2G-Bändchen in der City zum Weihnachtseinkauf

Update vom Dienstag, 14.12.2021, 15.15 Uhr: Von diesem Mittwoch, 15. Dezember, sollen Bändchen am Handgelenk den Weihnachtseinkauf in Darmstadt erleichtern. Das hat der Vorstand des Darmstadt Citymarketing beschlossen. Ausgegeben werden sollen die 2G-Nachweise fürs Handgelenk unter anderem auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt, im Ratskeller und im Darmstadt Shop am Luisenplatz. Sie entbinden nicht vom Mitführen des Impfnachweises und einem Personalausweis, betonte Citymarketing. Alle Ausgabestellen unter: www.darmstadt-citymarketing.de

Wie das Darmstädter Gesundheitsamt mitteilt, scheinen sich die Infektionen derzeit auf einem „sehr hohen Niveau“ einzupendeln. Ob die Kurve aber wirklich abflache, sei schwer zu sagen, da weiterhin von einer Untererfassung (etwa durch Menschen, die sich telefonisch krankschreiben und nicht testen lassen) ausgegangen werden müsse.

Darmstädter Kliniken könnten keinen Anstieg mehr auffangen

In den Darmstädter Kliniken sei die Situation unverändert angespannt, teilte die Stadt mit. Stationär sei kein Rückgang der Fallzahlen zu registrieren, aber auch kein signifikanter Anstieg, der aber, wie das Klinikum informiert, mit den vorhandenen Kapazitäten auch nicht mehr aufzufangen wäre. „Nach wie vor sind die Kliniken voll im Covid- wie im Non-Covid-Bereich.“ Dazu kommen Ausfälle in der Belegschaft durch weitere derzeit zirkulierende Infektionskrankheiten. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 13 (17), im Elisabethenstift 12 (1) und im Alice-Hospital 7 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich ein Patient.

Update vom Montag, 13.12.2021, 16.15 Uhr: Am Montagnachmittag sind im Buchungssystem des Darmstädter Gesundheitsamtes neue Impftermine bis zum 30. Dezember für die beiden Impfambulanzen in Darmstadt sowie für die beiden zentralen Impfstellen in Pfungstadt und Reinheim eingestellt worden. Auf der Internetseite wird allerdings darauf hingewiesen, dass aktuell „ein erhöhtes Buchungsaufkommen“ bestehe. Die Wartezeit betrug um kurz nach 16 Uhr etwa drei Minuten. Gebucht werden können Erst-, Zweit- und Boostertermine.

+++ 10.10 Uhr: In Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg können derzeit keine Impftermine in den vier Impfamulanzen in Darmstadt, Pfungstadt und Reinheim über das zentrale Buchungssystem online vereinbart werden.

Am Montagmorgen waren für Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen „keine Termine vorhanden“, hieß es auf der Plattform. Impfwillige wurden mit dem Satz „Bitte versuchen Sie es später noch einmal“ vertröstet. Der Darmstadt-Dieburger Landtat Klaus Peter Schellhaas (SPD) hatte am Sonntagabend via Facebook und auf seinem Landrat Blog von einem „großen Andrang beim Impfen“ berichtet.  

Keine Spontan-Impfungen mehr in den Impfambulanzen in und um Darmstadt

Update vom Sonntag, 12.12.2021, 17.30 Uhr: Das Warten vor den Impfambulanzen dürfte in Darmstadt ab sofort ein Ende haben. Es ist nun nicht mehr möglich, sich bei den Impfambulanzen spontan anzustellen. Wie die Stadt mitteilt, wird seit Samstag nur noch mit Termin geimpft. Einen Impftermin über das Online-System zu ergattern, ist derzeit allerdings schwierig.

Immerhin werden stornierte Termine laut Stadt sofort freigeschaltet. Es könnte sich also lohnen, es immer mal wieder unter der Adresse des Darmstädter Gesundheitsamtes unter www.gesundheitsamt-dadi.de zu versuchen, um kurzfristig an einen Impftermin zu kommen, was vielfach auch schon geklappt hat.

„Ärmel hoch“-Aktion Kurzfristige Termine via SMS

Kurzfristige Termine werden darüber hinaus auch über die Aktion „Ärmel hoch“ in den Impfambulanzen in Darmstadt (im Gebäude F, Bessunger Straße 125 sowie im Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadtium) sowie in Pfungstadt und Reinheim angeboten. Infos über freie Termine werden dann per SMS an die registrierten Mobiltelefonnummern versendet. Diese Nummern werden nach Angaben der Stadt „per Zufallsprinzip ausgewählt“.

Wer dann per SMS einen freien Termin angeboten bekomme, erhalte zugleich Informationen zur Uhrzeit und zur Impfambulanz. Um die Terminangebote wahrnehmen zu können, sollten Impfwillige im Rahmen dieses Angebotes schnell in der Impfambulanz sein können. Diese Spontan-Impftermine werden am gleichen Tag angeboten, teilweise schon eine Stunde nach der Benachrichtigung per SMS. Die Terminbuchungen im Internet für die Impfambulanzen in Darmstadt, Reinheim und Pfungstadt sind über die Internetseite des Geundheitsamtes zu erreichen. Die Terminvergabe für die Aktion „Ärmel hoch“ des Landkreises Darmstadt-Dieburg ist auf der Webseite der Kreisverwaltung zu finden.  

Die Corona-Lage in Kitas und Schulen in Darmstadt

Laut einer weiteren Mitteilung der Stadt gibt es in den Darmstädter Kitas bei Eltern unterdessen eine hohe Nachfrage nach den erst seit vergangener Woche von der Stadt zur Verfügung gestellten Selbsttests. In den Kitas gebe es zwar auch hier weitere Infektionsfälle Fälle mit dem Coronavirus, aber „kein Ausbruchsgeschehen“. Dasselbe gelte für die Altenpflege-, Obdachlosen- und Flüchtlingseinrichtungen.

In den Schulen deute sich ein leichter Rückgang der Fallzahlen im Vergleich zu den Vorwochen an. So gab es bis Donnerstagabend 76 positive PCR-Tests in der Stadt und im Landkreis - davon 25 in Darmstadt und 12 in Grundschulen. Zum Vergleich: In der Vorwoche waren es noch 151. Noch fehlen aber die Zahlen vom Freitag und Nachmeldungen am Wochenende. 

Die Corona-Lage in den Kliniken in und um Darmstadt

In den Darmstädter Kliniken bleibt die Situation indes nach Angaben der Stadt „hoch angespannt“ und das nicht nur wegen der vielen Covid-19 Patient:innen. So müssen etwa auch zahlreiche Unfallopfer intensivmedizinisch behandelt werden, weswegen auch für die kommende Woche wieder Verlegungen von Patient:innen geplant sind. Auch die Wartelisten für Operationen werden jeden Tag länger. Derzeit befinden sich auf der Normal- (und den Intensivstationen) im Klinikum Darmstadt 14 (16), im Elisabethenstift 12 (1) und im Alice-Hospital 9 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinden sich zwei Kinder auf Normalstation.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: Der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) teilte am Sonntagabend mit, dass in den Darmstadt-Dieburger Kreiskliniken derzeit 14 Personen intensivmedizinisch und 10 weitere auf der Covid-Normalstation behandelt würden.

Impfmöglichkeiten in Darmstadt und den Kreisen in Südhessen

Kreis Groß-Gerau schaltet Plattform für Impfterminvergabe frei

Update vom Donnerstag, 09.12.2021, 20.40 Uhr: Auch der Kreis Groß-Gerau hat nun eine Terminplattform freigeschaltet, über die sich Menschen für eine Corona-Auffrischungsimpfung anmelden können. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, sind die Booster-Impfungen damit nur noch mit Termin möglich; vorrangig sollen Menschen aus dem Kreis geimpft werden. Das neue System soll Wartezeiten verhindern und den Impfteams helfen, den Bedarf zu koordinieren. Erst-und Zweitimpfungen, so die Verwaltung, sind weiter auch ohne Termin möglich. Empfohlen werde wegen der großen Nachfrage, gleich zu Beginn der Öffnungszeiten zu der Impfstelle der Wahl zu kommen. Dort gibt es eine Wartemarke mit einem Zeitfenster, in dem die Wartenden voraussichtlich an der Reihe sind.

Geimpft wird täglich von 10.30 bis 17.30 Uhr im Helvetia Parc Groß-Gerau, Helvetiastraße 5, und in der Alten Zulassung Rüsselsheim, Hans-Sachs-Straße 96, dort täglich von 9.30 bis 16.30 Uhr. Ziel des öffentlichen Gesundheitsdienstes sei es, pro Woche 7000 Menschen zu impfen. Laut Kreisverwaltung sei dies kein Problem – alleine in Rüsselsheim seien künftig 600 Impfungen am Tag möglich, so der ärztliche Leiter der Impfambulanzen, Mehmet Cakmak. In Kürze sollen zwei weitere Impfstationen in Wolfskehlen und Raunheim öffnen.

In den Impfambulanzen in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg konnten am Donnerstag keine Termine mehr für diese Woche gebucht wurden. Laut einem Sprecher der Stadt werden im Kongresszentrum Darmstadtium täglich 300 bis 400 Menschen geimpft. Der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) teilte am Donnerstagabend über seinen Landrats Blog mit, dass das neue Buchungssystem für die Impfambulanzen „sehr gut angenommen“ werde. Er bestätigte, dass alle Termine „bereits ausgebucht“ seien. „Sobald wir gesichert wissen, wieviel Impfdosen wir bei der nächsten Lieferung erhalten, werden wir neue Termine einstellen und darüber berichten, teilte Schellhaas.

Omikron-Variante im Landkreis Darmstadt-Dieburg angekommen

Update vom Mittwoch, 08.12.2921, 12.12 Uhr: Die Omikron-Variante des Coronavirus ist erstmals auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg nachgewiesen worden. Die Sequenzierung einer Probe hat den Verdacht bestätigt, dass sich eine Person aus Groß-Umstadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg, die kürzlich aus Südafrika zurückgekehrt war, mit der neuen Coronavirus-Mutante infiziert hat.

Ab sofort können für die Impfambulanzen in Darmstadt (im Kongresszentrum Darmstadtium, in der Nähe des Gesundheitsamts an der Bessunger Straße) sowie im Landkreis Darmstadt-Dieburg (in Pfungstadt und in Reinheim) Termine online vereinbart werden. Das hat der Landkreis Darmstadt-Dieburg am Mittwochvormittag mitgeteilt.

Darmstadt/Darmstadt-Dieburg: Impf-Wunschtermine online buchen

Mit der Einführung der neuen Buchungssoftware „Terminland“ können Interessierte ihren Wunschtermin für die Impfung in der Stadt Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg aussuchen und buchen. „Die neue Software bringt wichtige Planungssicherheit für die Menschen und unsere Impfambulanzen“, sagt Landrat Klaus Peter Schellhaas. „Die Impfung bleibt der wichtigste Baustein in der Pandemiebekämpfung und die beste Hoffnung der Krankenhäuser auf Entlastung.“ „Terminland“ ist über die Internetseite des Gesundheitsamtes für Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg erreichbar.

Aufgrund der Impfstoffverfügbarkeit werden zunächst die Termine für eine Woche von Donnerstag, 9. Dezember, an eingestellt und laufend ergänzt. „Wir freuen uns über das große Interesse und die wahrnehmbar gestiegene Impfbereitschaft“, ergänzt Landrat Schellhaas. „Nicht Allen werden wir in den ersten Wochen einen Termin verschaffen können, da wir nicht ausreichend Impfstoff vom Bund bekommen und Deutsches Rotes Kreuz und Johanniter-Unfall-Hilfe immer noch Personal suchen.“

Kurzfristig frei gewordene Termine werden weiterhin an allen vier Impfambulanzen über das Portal „Ärmel Hoch“ und die bereits im Sommer genutzte Impfbrücke, per SMS vergeben. Die dort registrierten Menschen werden über die neu geschaffene Buchungsmöglichkeit per E-Mail informiert.

Darmstadt: Mehr Tests in städtischen Kitas - Stadt weitet Angebot aus

Update vom Montag, 06.12.2921, 18.30 Uhr: Aktuell hohen Corona-Infektionszahlen haben die Vertretungen der Darmstädter Kitas und der Krisenstab der Stadt abgestimmt, dass das Testangebot an die Eltern ausgeweitet wird. Wie die Stadt am Montag mitteilte, wurden bereits Lolli- und Spucktests bestellt und an die Kitas verteilt; die Kosten teile sich die Stadt mit dem Land Hessen.

„Mit dem intensivierten Angebot kommen wir zum einen dem Wunsch einiger Eltern nach, eine unkomplizierte, regelmäßige Testmöglichkeit für die Kinder unter sechs Jahren zu erhalten. Zum anderen erhoffen wir uns, dass wir damit den Kitabetrieb noch sicherer machen und das Infektionsgeschehen frühzeitig eindämmen können“, erklären Oberbürgermeister Jochen Partsch und Bürgermeisterin Barbara Akdeniz (beide Grüne). Man empfehle den Eltern, die Kinder zwei- bis dreimal pro Woche zu testen. Neben dem Angebot an Kindertests arbeiten die Kitas laut Stadt daran, die Abläufe so anzupassen, dass „möglichst konstante“ Gruppen gebildet werden.

Update von Sonntag, 05.12.2012, 15.25 Uhr: In den Darmstädter Kliniken ist die Belegungssituation weiterhin besorgniserregend. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich aktuell im Klinikum Darmstadt 12 (19), im Elisabethenstift 7(1), und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten. Die Prognosen für die kommenden Wochen gehen von einem weiteren Anstieg aus, wie es aus dem städtischen Krisenstab am Freitag hieß. Die zunehmende Belastung durch Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen führe immer häufiger zu schwierigen Situationen, gerade auch im Hinblick auf nicht verschiebbare Operationen.

Darmstadt: Patient:innen werden verlegt

Vergangene Woche seien Patienten:innen per Helikopter in andere Krankenhäuser verlegt werden, teilt die Stadt mit. Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) sagte:  „Die zunehmend notwendige Verlegung von Patientinnen und Patienten setzt die Kliniken unter einen enormen Druck.“ Es gebe Operationen, die so dringend seien, dass sie nicht verschoben werden könnten und für deren Nachsorge unbedingt ein Intensivbett notwendig sei. „Man muss es ganz klar sagen: Es handelt sich hier um eine erhebliche Gesundheitsgefährdung von schwerstkranken Menschen, größtenteils verursacht durch Personen, die sich nicht haben impfen lassen“, erklärte der OB.

Darmstadt: Lange Warteschlangen am Impfzentrum

Indes blieb die Wartesituation am Impfzentrum Darmstadtium angespannt. Deswegen sollte an diesem Wochenende ein Nummernvergabesytem eingeführt werden. Im Laufe der Woche soll dann wieder eine Terminvergabe eingeführt werden, um Witterungsbedingungen Warteschlangen im Freien unbedingt zu vermeiden, so OB Partsch. Angestrebt sei auch, dass ab 10. Dezember die Öffnungszeiten der Ambulanz deutlich ausgeweitet werden und dann ganztägig zehn Stunden an sieben Tagen die Woche für die Bürgerinnen und Bürger geöffnet sein soll. Zwei Tag zwei nach Öffnung der zweiten Impfambulanz im Kongresszentrum seien zusammen 561 Personengeimpft worden

18 Infektionsfälle an Darmstädter Schulen

In den Schulen sind die Infektionszahlen gleichbleibend hoch, in den Kitas liegen sie im niedrigen Bereich. So sind dort laut Stadt aktuell in Darmstadt neun Kinder und neun Erwachsene positiv getestet. In den Kitas startet ab sofort ein neues Hygienekonzept, das neben von der Stadt zur Verfügung gestellten Tests, auch wieder konstante Gruppen für die Kinder vorsieht.

Unterdessen laufen die Kontrollen auf dem Weihnachtsmarkt und in der Gastronomie weiter. Zusätzlich führt das Ordnungsamt gemeinsam mit der Polizei stichprobenartige Kontrollen der 3G-Regel im ÖPNV durch.

Update vom Donnerstag, 02.12.2012, 14.45 Uhr: In Südhessen spitzt sich die Corona-Lage in den Kliniken dramatisch zu: Der Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt teilte am Mittwoch mit, dass die Darmstädter Kliniken „überbelegt“ seien. Der durch die weiter steigende Zahl an  Covid-19-Kranken zunehmende Druck auf die Krankenhäuser könne derzeit nur noch durch weitere Verlegungen von Patientinnen und Patienten in andere Kliniken abgefedert werden.

Im gesamten Versorgungsgebiet 6, dass neben der Stadt auch die benachbarten südhessischen Landkreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße und den Odenwaldkreis umfasst, gebe es derzeit „keine freien Intensivbetten mehr“.

Inzidenz im Odenwald steigt auf über 600 an

Im Odenwaldkreis stieg die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag, 2. Dezember, mit 605,7 Fällen je 100.000 Einwohner:innen erstmals auf den Wert über 600 an. Zugleich wurden laut dem Robert-Koch-Institut und dem hessischen Sozialministerium aus dem Odenwald und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg jeweils drei neue Todesfälle und aus Darmstadt ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit der durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelösten Erkrankung Covid-19 gemeldet.

Im Darmstädter Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadtium ist am Mittwoch, 1. Dezember, - neben der weiter bestehenden Impfambulanz in Bessungen im Gebäude F, Bessunger Straße 125 - eine zweite öffentliche Impfstelle für alle Bürgerinnen und Bürger eröffnet worden.

Corona in Darmstadt: Jetzt zwei Impfambulanzen im Betrieb

Die Impfambulanz im Darmstadtium, die nach Angaben der Stadt als „Kooperationsstelle der Impfambulanz des Gesundheitsamtes“ dient, ist am Donnerstag und Freitag, 2. und 3. Dezember, von 9 bis 15 Uhr und am kommende Wochenende (Samstag und Sonntag, 4./5. Dezember) von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Von Montag, 6. Dezember an wird die Impfstelle im Darmstadtium montags und dienstags von 13 bis 19 Uhr sowie mittwochs bis sonntags 9 bis 15 Uhr geöffnet sein. Der barrierefreie Zugang zur Impfambulanz im Raum copernicium erfolgt nach Angaben der Stadt über die Erich-Ollenhauer-Promenade.

Impfambulanz am Gesundheitsamt in Bessungen bleibt bestehen

Die Impfambulanz in Bessungen, die sich ganz in der Nähe des Gesundheitsamtes befindet, ist weiterhin montags und dienstags von 9 bis 15 Uhr sowie mittwochs und freitags von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Terminvereinbarungen sind nach Angaben der Stadt derzeit nicht nötig. Bürgerinnen und Bürger, die sich impfen lassen möchten, müssen aber mindestens zwölf Jahre alt sein. Minderjährige müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.

Wer sich impfen lassen will, muss folgende Unterlagen mitbringen: Ausweis (Personalausweis oder Reisepass), Impfausweis und Krankenkassenkarte sowie der ausgefüllte aktuelle Aufklärungsblatt und Anamnesebogen, die auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts heruntergeladen werden können.

Impfzentren in Darmstadt: Vorerst keine Terminvergabe

Da keine Termine vergeben werden, bittet die Stadt Darmstadt um Verständnis dafür, dass es zu Wartezeiten kommen könne. Der Zugang der Impfambulanz im Darmstadtium befindet sich an der Erich-Ollenhauer-Promenade und ist barrierefrei möglich und aufgrund der Lage besonders für Rollstuhlfahrer und mobilitätseingeschränkte Personen geeignet.

Verabreicht werden nicht nur Erst- und Zweitimpfungen, sondern insbesondere Booster-Impfungen für alle Menschen, die älter als 30 Jahre sind, mit dem Impfstoff von Moderna. Die Stadt Darmstadt folgt einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) , die unter 30-Jährigen in ihren Impfambulanzen nur noch mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen das Coronavirus zu impfen. Für Personen, die älter als 30 Jahre sind, seien die Impfstoffe von Biontech und Moderna „gleich gut geeignet“. Beides sind mRNA-Impfstoffe und Moderna wird wie Biontech von der Stiko ausdrücklich auch für Auffrischungsimpfungen empfohlen. 

Kreis Darmstadt-Dieburg reaktiviert Impfzentrum in Reinheim

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg wird am Freitag, 3. Dezember, das erst vor einigen Wochen geschlossene Impfzentrum in Reinheim, Am Sportzentrum 1, reaktiviert. Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung sind laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt-Kranichstein nur nach vorheriger Registrierung und Terminvergabe möglich ist. 

In Darmstadt und in den vier südhessischen Landkreisen gibt es - zusätzlich zu den Impfmöglichkeiten in Arzt- oder Betriebspraxen - folgende öffentliche Impfstellen:

Darmstadt: Weihnachtsmarkt macht früher dicht

Update vom Mittwoch, 1.12.2021, 11.15 Uhr: Die Stadt Darmstadt reagiert auf die weiter steigenden Corona-Infektionszahlen: Die Öffnungszeiten auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt in der Innenstadt werden reduziert und an die Öffnungszeiten des Einzelhandels angepasst. Seit Dienstag, 30. November, schließen die Buden montags bis donnerstags schon um 19 Uhr und nicht, wie bisher, erst um 21 Uhr. Am Wochenende, Freitag und Samstag ist der Weihnachtsmarkt dann nur noch bis um 20 Uhr geöffnet. Das hat der Covid-19-Krisenstab der Stadt am Montag „nach eingehender Abwägung“ entschieden, teilte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) mit. Außerdem sind mobile Impfteams unterwegs und Impfzentren in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg öffnen wieder.

Mobile Impfteams: Termine und Standorte

Das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg bietet Impfungen  gegen das Covid-19-Virus nicht nur in den wiedereröffneten Impfzentren an, sondern auch mit mobilen Impfteams. Die nächsten Termine und Standorte sind:

Folgende Unterlagen sind mitzubringen: Ausweis (Personalausweis oder Reisepass), Impfausweis und Krankenkassenkarte sowie die Anamnese- und Aufklärungsbögen.

Darmstadt: Impfambulanz an zwei Standorten

Im Kongresszentrum „Darmstadtium“ werden von Mittwoch, 1. Dezember, von 10 bis 15 Uhr an wieder Impfungen für alle ohne eine vorherige Terminvereinbarung angeboten. Am Donnerstag und Freitag, 2. und 3. Dezember, ist die neue Impfstelle von 9 bis 15 Uhr und am Samstag und Sonntag, 4. und 5. Dezember, von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Von Montag, 6. Dezember, an werden montags und dienstags von 13 bis 19 Uhr sowie mittwochs bis sonntags von 9 bis 15 Uhr Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen im Darmstadtium verabreicht.

Damit ergänzt die Impfambulanz im Kongresszentrum die Öffnungszeiten der Impfambulanz des Gesundheitsamtes im Gebäude F, Bessunger Straße 125. Diese ist montags und dienstags von 9 bis 15 Uhr, mittwochs und freitags von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Verabreicht werden nicht nur Booster-Impfungen, sondern auch Erst- und Zweitimpfungen. Verwendet wird ein mRNA-Impfstoff - also die Impfstoffe der Firmen Biontech und Moderna.

Da eine Terminvereinbarungen derzeit nicht nötig sei könne es zu Wartezeiten kommen, teilte die Stadt mit. Wer sich impfen lasen wolle, müsse aber mindestens 12 Jahre alt sein. Minderjährige müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Folgende Unterlagen werden benötigt: Personalausweis oder Reisepass, Impfausweis und Krankenkassenkarte sowie der ausgefüllte aktuelle Aufklärungsbogen und Anamnesebogen (Download auf der RKI Seite www.rki.de / www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab).

Corona in Darmstadt: Kliniken verschieben Operationen

Nach Angaben des Darmstädter Gesundheitsamtes beschleunigt sich das Infektionsgeschehen weiter von Woche zu Woche. In der vorigen Woche hatte die Behörde 511 neue Corona-Fälle registriert. Das waren mehr als doppelt so viele wie noch vor zwei Wochen. Wegen der steigenden Zahl an Erkrankten in den Kliniken werden dort nach Angaben der Stadt planbare Operationen verschoben. Auf den Normal- (und den Intensivstationen) der Darmstädter Kliniken befanden sich am Montag im Klinikum Darmstadt 11 (19) Patientinnen und Patienten, im Elisabethenstift waren es 10 (1), im Alice-Hospital 5 (0) und in den Kinderkliniken ein Patient.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Darmstadt lag am Montag bei 320 Fällen je 100.000 Einwohner:innen. Aus den Bereichen Altenpflege und Kinderbetreuung wurden keine Ausbruchssituationen registriert. Allerdings sagte Bürgermeisterin Barbara Akdeniz (Grüne) am Montag auf Nachfrage, derzeit seien drei Altenheimen von Corona-Infektionen betroffen. In einem gebe es fünf Fälle. In den Schulen hat sich die Anzahl der positiven PCR-Tests in der Stadt Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg bis Sonntagabend auf 212 in den vergangenen sieben Tagen erhöht.

Corona in Darmstadt: Impfambulanz öffnet am Mittwoch für alle

+++ 19.30 Uhr: Der Aufbau einer Impfambulanz im Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadtium steht kurz vor dem Abschluss, berichtet die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Laut Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) sollen am kommenden Montag und Dienstag, 29./30. November, zunächst „Personen der kritischen Infrastruktur“ geimpft werden - also Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsdienste und der Feuerwehr. Von Mittwoch, 1. Dezember, an soll die Impfstelle dann für alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger öffnen.

Außerdem habe sich der Krisenstab der Stadt mit dem Thema Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren beschäftigt. Hintergrund ist die Entscheidung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), Impfungen für Kinder mit dem Impfstoff von Biontech freizugeben. Die Stadt bereite sich darauf vor, auch Kinder zu impfen. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, steigen die Infektionszahlen in Darmstadt weiter.

Corona in Darmstadt: Sieben-Tage-Inzidenz nun über 300

Für Freitag wurden 71 neue laborbestätigte Corona-Fälle gemeldet. In den vergangenen sieben Tagen wurden 480 Infektionsfälle registriert. Es kam ein weiterer Todesfall hinzu. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr vorigen Jahres sind nun 165 Menschen aus Darmstadt mit oder an Corona gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag bei 301,6.

Die hohen Infektionszahlen führen in den Darmstädter Kliniken zu einer Zunahme der Betten-Belegung in den Stationen. Auf den Normal- und den Intensivstationen befinden sich im Klinikum Darmstadt aktuell 15 (16), im Elisabethenstift 12 (3) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderklinken befindet sich nach Angaben der Stadt ein Kind mit Covid-19. „Prognosen für die kommende Woche gehen allerdings von einer deutlichen Zunahme im Intensiv- und Normalstationsbereich aus“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Corona-Infektionen insbesondere in Grundschulen

Auch in den öffentlichen und privaten Schulen steigen die Infektionszahlen an. So fielen nach Angaben der Stadt von Montag bis Donnerstagnachmittag 166 PCR-Tests positiv aus. Betroffen seien vor allem die Grundschulen, auf die allein 91 positive Fälle entfielen.  

Auch in den Kitas nimmt das Infektionsgeschehen zu, weswegen die Stadt nach Gesprächen mit den Trägern und Eltern ab sofort wieder Testkits in den Einrichtungen zur Verfügung stellen will. Von Seiten des Landes gebe es „nach wie vor keine Testpflicht in den Kitas“, merkt die Stadt kritisch an.

Aufgrund der stetigen Zunahme des Infektionsgeschehens habe sich der Krisenstab unter der Leitung von Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) darauf verständigt, sich künftig wieder drei Mal in der Woche - montags, mittwochs und freitags - zu treffen. Die nächste Zusammenkunft ist am kommenden Montag, 29. November, geplant.

Odenwaldkreis richtet Impf-Hotline ein, die ab Montag erreichbar ist

+++ 18.30 Uhr: Der Odenwaldkreis wird für Fragen rund um das Thema Impfen eine eigene Hotline einrichten. Die Hotline wird von Montag, 29. November, an unter der Telefonnummer 06062/70-3346 erreichbar sein. Hier bekommen Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr Antworten auf allgemeine Fragen zum Impfen. Außerdem werden restliche Termine im Impfzentrum vergeben, die noch nicht über die Online-Buchung unter www.impfzentrum-odw.de geblockt worden sind sowie Termine für Sonderaktionen. Es gebe „keine Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach.

Die Hotline ersetze die Online-Buchung nicht, über die der Großteil der Termine vergeben werde. Am Telefon wurden auch keine Auskünfte zu persönlichen Einzelfällen und gesundheitlichen Fragen im Zusammenhang mit einer Impfung gegeben. Ansprechpartner hierfür seien die Ärztinnen und Ärzte. In Bezug auf Auffrischungsimpfungen gelte, dass diese im Impfzentrum erst sechs Monate nach der Zweitimpfung verabreicht würden.

Odenwald: Impfzentrum in Erbach zieht um

Das Impfzentrum des Odenwaldkreises befindet sich derzeit im Gebäude Martin-Luther-Straße 18-20 in Erbach. Ein Umzug in größere Räume ist nach Angaben der Kreisverwaltung in Vorbereitung. Das Impfzentrum werde sich voraussichtlich vom 6. Dezember an im ehemaligen Möbelhaus, Lustgartenstraße 1-3, in Erbach befinden.
 
Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Impfen stehen auf der Corona-Seite der Internetseite der Kreisverwaltung unter der Adresse corona.odenwaldkreis.de unter dem Stichwort „Impfen“.

Corona in Südhessen: Rasantes Infektionsgeschehen im Odenwald

Update vom Freitag, 26.11.2021, 12.25 Uhr: Im Odenwaldkreis ist die Sieben-Tage-Inzidenz binnen eines Tages um fast 100 auf den neuen Höchststand auf 503,3 Fälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner emporgeschnellt. Das ist mit weitem Abstand der höchste Wert in Hessen. Das Kreisgesundheitsamt in Erbach registrierte mit 152 neuen Fällen zum wiederholten Mal in dieser Woche einen neuen Tageshöchstwert bei den Infektionen mit dem Coronavirus SarsCoV-2. Derzeit gelten 718 Menschen im Odenwald als akut infiziert.

Nach Angaben der Odenwälder Kreisverwaltung handelt es sich um ein „diffuses Ausbruchsgeschehen“. Das heißt, der Gesundheitsbehörde liegen keine Erkenntnisse über Infektions-Hotspots etwa in Kindertagesstätten, Schulen, Gemeinschaftseinrichtungen oder Pflegeheimen vor.

34 Menschen aus dem Odenwald mit Corona im Krankenhaus

Die 488 neuen Infektionsfälle der vergangenen sieben Tage verteilen sich laut Kreisverwaltung wie folgt auf die Altersgruppen: 0 bis 9 Jahre (67), 10 bis 19 (80), 20 bis 29 (53), 30 bis 39 (75), 40 bis 49 (65), 50 bis 59 (63), 60 bis 69 (48), 70 bis 79 (25), 80 bis 89 (11) und über 90 (1).
  
Auf der Corona-Station im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis n Erbach werden aktuell 23 Menschen - drei mehr als am Donnerstag - behandelt, davon vier intensivmedizinisch. Bei zwei Personen steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich elf weitere Personen.

Corona im Odenwald: Weihnachtsmarkt in Michelstadt öffnet

Trotz des rasanten Infektionsgeschehens soll am Freitag um 14 Uhr der Weihnachtsmarkt in der Altstadt von Michelstadt unter Auflagen eröffnet werden. In der benachbarten Kreisstadt Erbach war der Markt hingegen abgesagt worden. Und auch im Kurort Bad König wird die Veranstaltung „Christams Lights“ im Kurpark ausgerichtet. Auf dem Michelstädter Weihnachtsmarkt gilt die 3G-Regel. Zudem werden der Zugang und die Impf- sowie Testnachweise an fünf Stellen kontrolliert. Gegebenenfalls soll Zugang zum Weihnachtsmarkt eingeschränkt werden.

Bürgermeister Tobias Robischon (ÜWG) teilte mit, gemeinsam habe man „das Für und Wider abgewogen und sei am Ende zu der Überzeugung gekommen, dass das 3G-und Kontrollkonzept ein tragfähiger und verantwortbarer Weg“ sei. Das Markt- und Infektionsgeschehen werde laufend beobachtet und das Schutzkonzept gegebenenfalls angepasst. Der Weihnachtsmarkt sei „die Seele der Stadt“. Die Ausrchtung des Marktes erfordere „Mut, eine hohe Disziplin und Vorsicht“, sagte der Michelstädter Bürgermeister am Freitag der FR.

Odenwald: Fast jeder Dritte Infizierte war vollständig geimpft

Update vom Donnerstag, 25.11.2021, 9.40 Uhr: Der Odenwaldkreis hat bei der Sieben-Tage-Inzidenz die Marke von 400 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner übersprungen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt der Wert nun bei 408,3. Das Kreisgesundheitsamt in Erbach registrierte 66 neue Corona-Infektionsfälle. Derzeit gelten nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach 601 Menschen als akut infiziert.

Das Gesundheitsamt des Odenwaldkreises erfasste in den vergangenen sieben Tage 395 neue Corona-Infektionen. Von den 395 infizierten Personen waren laut Kreisverwaltung 131 - und somit in etwa jeder Dritte - vollständig geimpft.

Stadt Darmstadt und Kreise richten wieder Impfzentren ein

Erstmeldung vom Mittwoch, 24.11.2021, 17.43 Uhr: Die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg arbeiten daran, ihre Impfangebote auszuweiten. Wie es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Mittwoch heißt, sollen dafür die erst kürzlich geschlossenen Impfzentren teilweise reaktiviert werden. Das Land Hessen hatte erst im Herbst angeordnet, die Impfzentren zum 1. Oktober zu schließen. Nun verlangt das Land eine Wiederöffnung bis zum 5. Dezember. 

Die Stadt werde neben der bestehenden Impfambulanz gegenüber dem Gesundheitsamt, Bessunger Straße 125 (Gebäude F, Eingang Südseite, Zufahrt über Kattreinstraße) auch wieder Teile des Wissenschafts- und Kongresszentrums Darmstadtium als Anlaufstelle für Impfwillige wieder herrichten. Allerdings wird die Außenstelle der Impfambulanz nicht - wie ursprünglich geplant - schon in dieser Woche, sondern aus organisatorischen Gründen erst am kommenden Montag, 29. November, um 9 Uhr startklar sein. Dann wird es möglich sein, sich dort im Raum copernicium ohne Termin impfen zu lassen.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg sollen die Impfzentren Pfungstadt und Reinheim „schnellstmöglich“ reaktiviert werden. Die künftigen stationären Angebote würden weiter durch mobile Teams unterstützt.

Kontakt zu Impfangeboten

Für Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg sind Termine der mobilen Impfteams und die notwendigen Unterlagen unter impfteam-darmstadt-dieburg.de abrufbar. Sobald Service-Zeiten und Anmeldeprozesse der wiedereröffneten Impfzentren feststehen, werden diese ebenfalls dort bekannt gegeben.

Der Kreis Groß-Gerau informiert unter www.kreisgg.de über Termine und Standorte der mobilen Impfteams.

Hier bekommen Sie die Boosterimpfung: Wer sich gegen Corona impfen lassen möchte, hat in Hessen eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Stadt Darmstadt und Kreise erhöhen Impfkapazitäten

Das hessische Sozialministerium habe vergangene Woche konkrete Vorgaben zur Steigerung der Impfangebote gemacht, wonach von Sonntag, 5. Dezember, an Darmstadt rund 4000, der Landkreis Darmstadt-Dieburg knapp 7500 Impfungen pro Woche zusätzlich durchführen sollen, hieß es. Diese sollen das bestehende Angebot der Kassenärztlichen Vereinigung unterstützen. Die Darmstadt-Dieburger Kreiskliniken behandeln nach Angaben von Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) 12 Menschen intensivmedizinisch und 13 auf der Covid-Normalstation.

Auch der Kreis Groß-Gerau ist dabei, seine Kapazitäten zu erhöhen. Die Nachfrage nach Impfungen steige „aktuell stark an“, teilte der Kreis am Mttwoch mit. Arztpraxen und Gesundheitsdienst seien dabei, ihre Angebote auszubauen. Nach der vom Land angeordneten Schließung des Impfzentrums Groß-Gerau Ende September waren drei mobile Impfteams in den Kommunen unterwegs. Da dies nicht mehr ausreiche und sich die Vorgaben geändert hätten, werde man ab 5. Dezember zehn Teams in mehreren Städten und Gemeinden stationieren.

OB Partsch: „Erneuter Kraftakt hätte vermieden werden können“

Auch der Kreis Offenbach muss wie alle anderen Landkreise und kreisfreien Städte die Impfkapazitäten kurzfristig ausweiten. Laut Land sollen hier wöchentlich rund 9000 Corona-Schutzimpfungen zusätzlich durchgeführt werden. Dafür soll auf dem Campusgelände in Heusenstamm ab 6. Dezember erneut ein größeres Impfzentrum eingerichtet werden.

Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) kritisierte, dass der Zeitdruck und erneute Kraftakt hätte vermieden werden können, wenn man „auf Bundes- und Landesebene früher auf die sich bereits im Frühherbst andeutende Notsituation reagiert und die bestehenden Kapazitäten beibehalten hätte“.

Odenwald: Höchster Anstieg bei Corona-Neuinfektionen

Der Odenwaldkreis meldete am Mittwoch, 24. November, am Vortag habe es mit 117 neuen Fällen „den höchsten Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie gegeben“. Für den deutlichen Anstieg gebe es „keinen klar eingrenzbaren Grund“, wie etwa einen Infektions-Ausbruch in einer Einrichtung. Unter Quarantäne steht nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach das Seniorenpflegeheim Haus Wildpark in Erbach.
 
Auf der Corona-Station im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach werden nach Angaben des Kreises derzeit 20 Patient:innen behandelt, davon vier intensivmedizinisch. Bei zwei Personen stehe das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befänden sich elf weitere Personen.

Der Odenwaldkreis hatte bereits in der vorigen Woche mitgeteilt, dass Ärztinnen und Ärzte „erste Ansprechpartner für Corona-Schutzimpfungen“ seien. Vorausschauenderweise sei das Deutsche Rote Kreuz jedoch weiterhin mit einem verkleinerten Impfzentrum an der Martin-Luther-Straße 18-20 in Erbach unterstützend tätig geblieben.

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