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Hinweisschild am Eingang des Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadtium in Darmstadt, dass darüber informiert, dass von Mittwoch, 1. Dezember, an die Impfambulanz für alle Impfwilligen öffnet.
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Im Darmstädter Kongresszentrum Darmstadtium wird seit Montag wieder geimpft. Seit Mittwoch ist die Impfambulanz für alle Impfwilligen geöffnet.

Corona-Ticker für Darmstadt & Südhessen

Corona in Südhessen: Neue Impfstellen öffnen

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    Jens Joachim
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Darmstadt sowie die südhesssichen Landkreise bauen ihre Impfangebote aus. Im Kongresszentrum Darmstadtium ist eine zweite öffentliche Impfstelle für alle eröffnet worden. Der Odenwaldkreis verzeichnet weiter ein rasantes Infektionsgeschehen und richtet eine Impf-Hotline ein.

  • Stadt Darmstadt und Landkreise erhöhen Impfkapazitäten.
  • Im Odenwald ist die Sieben-Tages-Inzidenz hessenweit am höchsten.
  • Bereits mehr als 1350 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Südhessen.

+++ Aktuelle Informationen zum Coronavirus gibt es auch auf den Corona-Sonderseiten der Stadt Darmstadt, des Landkreises Darmstadt-Dieburg, des Kreises Groß-Gerau, des Kreises Bergstraße, des Odenwaldkreises sowie des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Tagesaktuelle Übersicht der bestätigten Sars-CoV-2-Fälle für Hessen.

Covid-19-Fallzahlen in Südhessen - Stand: 03.12.2021 - 3.24 Uhr (Quellen: Robert-Koch-Institut, Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, Stadt Darmstadt und Landkreise)

Stadt/Kreis7-Tages-Inzidenz*Fälle: neu / 7-Tage / kumulativTote - neu / kumulativ
Darmstadt321,7 (+/-0,0)+71 / 512 / 9.2430 / 166
Darmstadt-Dieburg309,7 (-15,1)+144 / 922 / 16.880+1 / 330
Kreis Groß-Gerau261,4 (-16,0)+114 / 721 / 20.7340 / 324
Kreis Bergstraße340,9 (-12,6)+144 / 924 / 17.367+2 / 365
Odenwaldkreis532,3 (-73,4)+80 / 515 / 7.005+3 / 193

*Berechnet als Anzahl der Fälle per 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner

Update vom Donnerstag, 02.12.2012, 14.45 Uhr: In Südhessen spitzt sich die Corona-Lage in den Kliniken dramatisch zu: Der Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt teilte am Mittwoch mit, dass die Darmstädter Kliniken „überbelegt“ seien. Der durch die weiter steigende Zahl an  Covid-19-Kranken zunehmende Druck auf die Krankenhäuser könne derzeit nur noch durch weitere Verlegungen von Patientinnen und Patienten in andere Kliniken abgefedert werden.

Im gesamten Versorgungsgebiet 6, dass neben der Stadt auch die benachbarten südhessischen Landkreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße und den Odenwaldkreis umfasst, gebe es derzeit „keine freien Intensivbetten mehr“.

Inzidenz im Odenwald steigt auf über 600 an

Im Odenwaldkreis stieg die 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag, 2. Dezember, mit 605,7 Fällen je 100.000 Einwohner:innen erstmals auf den Wert über 600 an. Zugleich wurden laut dem Robert-Koch-Institut und dem hessischen Sozialministerium aus dem Odenwald und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg jeweils drei neue Todesfälle und aus Darmstadt ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit der durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelösten Erkrankung Covid-19 gemeldet.

Im Darmstädter Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadtium ist am Mittwoch, 1. Dezember, - neben der weiter bestehenden Impfambulanz in Bessungen im Gebäude F, Bessunger Straße 125 - eine zweite öffentliche Impfstelle für alle Bürgerinnen und Bürger eröffnet worden.

Corona in Darmstadt: Jetzt zwei Impfambulanzen im Betrieb

Die Impfambulanz im Darmstadtium, die nach Angaben der Stadt als „Kooperationsstelle der Impfambulanz des Gesundheitsamtes“ dient, ist am Donnerstag und Freitag, 2. und 3. Dezember, von 9 bis 15 Uhr und am kommende Wochenende (Samstag und Sonntag, 4./5. Dezember) von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Von Montag, 6. Dezember an wird die Impfstelle im Darmstadtium montags und dienstags von 13 bis 19 Uhr sowie mittwochs bis sonntags 9 bis 15 Uhr geöffnet sein. Der barrierefreie Zugang zur Impfambulanz im Raum copernicium erfolgt nach Angaben der Stadt über die Erich-Ollenhauer-Promenade.

Impfambulanz am Gesundheitsamt in Bessungen bleibt bestehen

Die Impfambulanz in Bessungen, die sich ganz in der Nähe des Gesundheitsamtes befindet, ist weiterhin montags und dienstags von 9 bis 15 Uhr sowie mittwochs und freitags von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Terminvereinbarungen sind nach Angaben der Stadt derzeit nicht nötig. Bürgerinnen und Bürger, die sich impfen lassen möchten, müssen aber mindestens zwölf Jahre alt sein. Minderjährige müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden.

Wer sich impfen lassen will, muss folgende Unterlagen mitbringen: Ausweis (Personalausweis oder Reisepass), Impfausweis und Krankenkassenkarte sowie der ausgefüllte aktuelle Aufklärungsblatt und Anamnesebogen, die auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts heruntergeladen werden können.

Impfzentren in Darmstadt: Vorerst keine Terminvergabe

Da keine Termine vergeben werden, bittet die Stadt Darmstadt um Verständnis dafür, dass es zu Wartezeiten kommen könne. Der Zugang der Impfambulanz im Darmstadtium befindet sich an der Erich-Ollenhauer-Promenade und ist barrierefrei möglich und aufgrund der Lage besonders für Rollstuhlfahrer und mobilitätseingeschränkte Personen geeignet.

Verabreicht werden nicht nur Erst- und Zweitimpfungen, sondern insbesondere Booster-Impfungen für alle Menschen, die älter als 30 Jahre sind, mit dem Impfstoff von Moderna. Die Stadt Darmstadt folgt einer Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) , die unter 30-Jährigen in ihren Impfambulanzen nur noch mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen das Coronavirus zu impfen. Für Personen, die älter als 30 Jahre sind, seien die Impfstoffe von Biontech und Moderna „gleich gut geeignet“. Beides sind mRNA-Impfstoffe und Moderna wird wie Biontech von der Stiko ausdrücklich auch für Auffrischungsimpfungen empfohlen. 

Kreis Darmstadt-Dieburg reaktiviert Impfzentrum in Reinheim

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg wird am Freitag, 3. Dezember, das erst vor einigen Wochen geschlossene Impfzentrum in Reinheim, Am Sportzentrum 1, reaktiviert. Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung sind laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt-Kranichstein nur nach vorheriger Registrierung und Terminvergabe möglich ist. 

In Darmstadt und in den vier südhessischen Landkreisen gibt es - zusätzlich zu den Impfmöglichkeiten in Arzt- oder Betriebspraxen - folgende öffentliche Impfstellen:

Darmstadt: Weihnachtsmarkt macht früher dicht

Update vom Mittwoch, 1.12.2021, 11.15 Uhr: Die Stadt Darmstadt reagiert auf die weiter steigenden Corona-Infektionszahlen: Die Öffnungszeiten auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt in der Innenstadt werden reduziert und an die Öffnungszeiten des Einzelhandels angepasst. Seit Dienstag, 30. November, schließen die Buden montags bis donnerstags schon um 19 Uhr und nicht, wie bisher, erst um 21 Uhr. Am Wochenende, Freitag und Samstag ist der Weihnachtsmarkt dann nur noch bis um 20 Uhr geöffnet. Das hat der Covid-19-Krisenstab der Stadt am Montag „nach eingehender Abwägung“ entschieden, teilte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) mit. Außerdem sind mobile Impfteams unterwegs und Impfzentren in Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg öffnen wieder.

Mobile Impfteams: Termine und Standorte

Das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg bietet Impfungen  gegen das Covid-19-Virus nicht nur in den wiedereröffneten Impfzentren an, sondern auch mit mobilen Impfteams. Die nächsten Termine und Standorte sind:

  • 6. Dezember: Bürgerzentrum, Marktstraße 39, 64401 Groß-Bieberau, 14 bis 19 Uhr, Impfstoffe Biontech, Johnson&Johnson
  • 7. Dezember: SGA – Sportgemeinschaft Arheilgen e.V., Auf der Hardt 80, 64291 Darmstadt-Arheilgen, 13 bis 18:30 Uhr, Impfstoffe Biontech, Johnson&Johnson
  • 9. Dezember: TU Darmstadt Lichtwiese, L4|02 Hörsaal- und Medienzentrum (HMZ), Franziska-Braun-Straße 10 (2. OG), 64287 Darmstadt, 12 bis 17 Uhr, Impfstoffe Biontech, Johnson&Johnson
  • 10. Dezember: Bürgerhaus, Ober-Ramstädter Straße 2-4, 64367 Mühltal, 10 bis 17 Uhr, Impfstoffe Biontech, Johnson&Johnson

Folgende Unterlagen sind mitzubringen: Ausweis (Personalausweis oder Reisepass), Impfausweis und Krankenkassenkarte sowie die Anamnese- und Aufklärungsbögen.

Darmstadt: Impfambulanz an zwei Standorten

Im Kongresszentrum „Darmstadtium“ werden von Mittwoch, 1. Dezember, von 10 bis 15 Uhr an wieder Impfungen für alle ohne eine vorherige Terminvereinbarung angeboten. Am Donnerstag und Freitag, 2. und 3. Dezember, ist die neue Impfstelle von 9 bis 15 Uhr und am Samstag und Sonntag, 4. und 5. Dezember, von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Von Montag, 6. Dezember, an werden montags und dienstags von 13 bis 19 Uhr sowie mittwochs bis sonntags von 9 bis 15 Uhr Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen im Darmstadtium verabreicht.

Damit ergänzt die Impfambulanz im Kongresszentrum die Öffnungszeiten der Impfambulanz des Gesundheitsamtes im Gebäude F, Bessunger Straße 125. Diese ist montags und dienstags von 9 bis 15 Uhr, mittwochs und freitags von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Verabreicht werden nicht nur Booster-Impfungen, sondern auch Erst- und Zweitimpfungen. Verwendet wird ein mRNA-Impfstoff - also die Impfstoffe der Firmen Biontech und Moderna.

Da eine Terminvereinbarungen derzeit nicht nötig sei könne es zu Wartezeiten kommen, teilte die Stadt mit. Wer sich impfen lasen wolle, müsse aber mindestens 12 Jahre alt sein. Minderjährige müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Folgende Unterlagen werden benötigt: Personalausweis oder Reisepass, Impfausweis und Krankenkassenkarte sowie der ausgefüllte aktuelle Aufklärungsbogen und Anamnesebogen (Download auf der RKI Seite www.rki.de / www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab).

Corona in Darmstadt: Kliniken verschieben Operationen

Nach Angaben des Darmstädter Gesundheitsamtes beschleunigt sich das Infektionsgeschehen weiter von Woche zu Woche. In der vorigen Woche hatte die Behörde 511 neue Corona-Fälle registriert. Das waren mehr als doppelt so viele wie noch vor zwei Wochen. Wegen der steigenden Zahl an Erkrankten in den Kliniken werden dort nach Angaben der Stadt planbare Operationen verschoben. Auf den Normal- (und den Intensivstationen) der Darmstädter Kliniken befanden sich am Montag im Klinikum Darmstadt 11 (19) Patientinnen und Patienten, im Elisabethenstift waren es 10 (1), im Alice-Hospital 5 (0) und in den Kinderkliniken ein Patient.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Darmstadt lag am Montag bei 320 Fällen je 100.000 Einwohner:innen. Aus den Bereichen Altenpflege und Kinderbetreuung wurden keine Ausbruchssituationen registriert. Allerdings sagte Bürgermeisterin Barbara Akdeniz (Grüne) am Montag auf Nachfrage, derzeit seien drei Altenheimen von Corona-Infektionen betroffen. In einem gebe es fünf Fälle. In den Schulen hat sich die Anzahl der positiven PCR-Tests in der Stadt Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg bis Sonntagabend auf 212 in den vergangenen sieben Tagen erhöht.

Corona in Darmstadt: Impfambulanz öffnet am Mittwoch für alle

+++ 19.30 Uhr: Der Aufbau einer Impfambulanz im Wissenschafts- und Kongresszentrum Darmstadtium steht kurz vor dem Abschluss, berichtet die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Laut Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) sollen am kommenden Montag und Dienstag, 29./30. November, zunächst „Personen der kritischen Infrastruktur“ geimpft werden - also Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsdienste und der Feuerwehr. Von Mittwoch, 1. Dezember, an soll die Impfstelle dann für alle impfwilligen Bürgerinnen und Bürger öffnen.

Außerdem habe sich der Krisenstab der Stadt mit dem Thema Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren beschäftigt. Hintergrund ist die Entscheidung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), Impfungen für Kinder mit dem Impfstoff von Biontech freizugeben. Die Stadt bereite sich darauf vor, auch Kinder zu impfen. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, steigen die Infektionszahlen in Darmstadt weiter.

Corona in Darmstadt: Sieben-Tage-Inzidenz nun über 300

Für Freitag wurden 71 neue laborbestätigte Corona-Fälle gemeldet. In den vergangenen sieben Tagen wurden 480 Infektionsfälle registriert. Es kam ein weiterer Todesfall hinzu. Seit Beginn der Pandemie im Frühjahr vorigen Jahres sind nun 165 Menschen aus Darmstadt mit oder an Corona gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag bei 301,6.

Die hohen Infektionszahlen führen in den Darmstädter Kliniken zu einer Zunahme der Betten-Belegung in den Stationen. Auf den Normal- und den Intensivstationen befinden sich im Klinikum Darmstadt aktuell 15 (16), im Elisabethenstift 12 (3) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderklinken befindet sich nach Angaben der Stadt ein Kind mit Covid-19. „Prognosen für die kommende Woche gehen allerdings von einer deutlichen Zunahme im Intensiv- und Normalstationsbereich aus“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Corona-Infektionen insbesondere in Grundschulen

Auch in den öffentlichen und privaten Schulen steigen die Infektionszahlen an. So fielen nach Angaben der Stadt von Montag bis Donnerstagnachmittag 166 PCR-Tests positiv aus. Betroffen seien vor allem die Grundschulen, auf die allein 91 positive Fälle entfielen.  

Auch in den Kitas nimmt das Infektionsgeschehen zu, weswegen die Stadt nach Gesprächen mit den Trägern und Eltern ab sofort wieder Testkits in den Einrichtungen zur Verfügung stellen will. Von Seiten des Landes gebe es „nach wie vor keine Testpflicht in den Kitas“, merkt die Stadt kritisch an.

Aufgrund der stetigen Zunahme des Infektionsgeschehens habe sich der Krisenstab unter der Leitung von Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) darauf verständigt, sich künftig wieder drei Mal in der Woche - montags, mittwochs und freitags - zu treffen. Die nächste Zusammenkunft ist am kommenden Montag, 29. November, geplant.

Odenwaldkreis richtet Impf-Hotline ein, die ab Montag erreichbar ist

+++ 18.30 Uhr: Der Odenwaldkreis wird für Fragen rund um das Thema Impfen eine eigene Hotline einrichten. Die Hotline wird von Montag, 29. November, an unter der Telefonnummer 06062/70-3346 erreichbar sein. Hier bekommen Bürgerinnen und Bürger montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr Antworten auf allgemeine Fragen zum Impfen. Außerdem werden restliche Termine im Impfzentrum vergeben, die noch nicht über die Online-Buchung unter www.impfzentrum-odw.de geblockt worden sind sowie Termine für Sonderaktionen. Es gebe „keine Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung“, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach.

Die Hotline ersetze die Online-Buchung nicht, über die der Großteil der Termine vergeben werde. Am Telefon wurden auch keine Auskünfte zu persönlichen Einzelfällen und gesundheitlichen Fragen im Zusammenhang mit einer Impfung gegeben. Ansprechpartner hierfür seien die Ärztinnen und Ärzte. In Bezug auf Auffrischungsimpfungen gelte, dass diese im Impfzentrum erst sechs Monate nach der Zweitimpfung verabreicht würden.

Odenwald: Impfzentrum in Erbach zieht um

Das Impfzentrum des Odenwaldkreises befindet sich derzeit im Gebäude Martin-Luther-Straße 18-20 in Erbach. Ein Umzug in größere Räume ist nach Angaben der Kreisverwaltung in Vorbereitung. Das Impfzentrum werde sich voraussichtlich vom 6. Dezember an im ehemaligen Möbelhaus, Lustgartenstraße 1-3, in Erbach befinden.
 
Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Impfen stehen auf der Corona-Seite der Internetseite der Kreisverwaltung unter der Adresse corona.odenwaldkreis.de unter dem Stichwort „Impfen“.

Corona in Südhessen: Rasantes Infektionsgeschehen im Odenwald

Update vom Freitag, 26.11.2021, 12.25 Uhr: Im Odenwaldkreis ist die Sieben-Tage-Inzidenz binnen eines Tages um fast 100 auf den neuen Höchststand auf 503,3 Fälle je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner emporgeschnellt. Das ist mit weitem Abstand der höchste Wert in Hessen. Das Kreisgesundheitsamt in Erbach registrierte mit 152 neuen Fällen zum wiederholten Mal in dieser Woche einen neuen Tageshöchstwert bei den Infektionen mit dem Coronavirus SarsCoV-2. Derzeit gelten 718 Menschen im Odenwald als akut infiziert.

Nach Angaben der Odenwälder Kreisverwaltung handelt es sich um ein „diffuses Ausbruchsgeschehen“. Das heißt, der Gesundheitsbehörde liegen keine Erkenntnisse über Infektions-Hotspots etwa in Kindertagesstätten, Schulen, Gemeinschaftseinrichtungen oder Pflegeheimen vor.

34 Menschen aus dem Odenwald mit Corona im Krankenhaus

Die 488 neuen Infektionsfälle der vergangenen sieben Tage verteilen sich laut Kreisverwaltung wie folgt auf die Altersgruppen: 0 bis 9 Jahre (67), 10 bis 19 (80), 20 bis 29 (53), 30 bis 39 (75), 40 bis 49 (65), 50 bis 59 (63), 60 bis 69 (48), 70 bis 79 (25), 80 bis 89 (11) und über 90 (1).
  
Auf der Corona-Station im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis n Erbach werden aktuell 23 Menschen - drei mehr als am Donnerstag - behandelt, davon vier intensivmedizinisch. Bei zwei Personen steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich elf weitere Personen.

Corona im Odenwald: Weihnachtsmarkt in Michelstadt öffnet

Trotz des rasanten Infektionsgeschehens soll am Freitag um 14 Uhr der Weihnachtsmarkt in der Altstadt von Michelstadt unter Auflagen eröffnet werden. In der benachbarten Kreisstadt Erbach war der Markt hingegen abgesagt worden. Und auch im Kurort Bad König wird die Veranstaltung „Christams Lights“ im Kurpark ausgerichtet. Auf dem Michelstädter Weihnachtsmarkt gilt die 3G-Regel. Zudem werden der Zugang und die Impf- sowie Testnachweise an fünf Stellen kontrolliert. Gegebenenfalls soll Zugang zum Weihnachtsmarkt eingeschränkt werden.

Bürgermeister Tobias Robischon (ÜWG) teilte mit, gemeinsam habe man „das Für und Wider abgewogen und sei am Ende zu der Überzeugung gekommen, dass das 3G-und Kontrollkonzept ein tragfähiger und verantwortbarer Weg“ sei. Das Markt- und Infektionsgeschehen werde laufend beobachtet und das Schutzkonzept gegebenenfalls angepasst. Der Weihnachtsmarkt sei „die Seele der Stadt“. Die Ausrchtung des Marktes erfordere „Mut, eine hohe Disziplin und Vorsicht“, sagte der Michelstädter Bürgermeister am Freitag der FR.

Odenwald: Fast jeder Dritte Infizierte war vollständig geimpft

Update vom Donnerstag, 25.11.2021, 9.40 Uhr: Der Odenwaldkreis hat bei der Sieben-Tage-Inzidenz die Marke von 400 Fällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner übersprungen. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts liegt der Wert nun bei 408,3. Das Kreisgesundheitsamt in Erbach registrierte 66 neue Corona-Infektionsfälle. Derzeit gelten nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach 601 Menschen als akut infiziert.

Das Gesundheitsamt des Odenwaldkreises erfasste in den vergangenen sieben Tage 395 neue Corona-Infektionen. Von den 395 infizierten Personen waren laut Kreisverwaltung 131 - und somit in etwa jeder Dritte - vollständig geimpft.

Stadt Darmstadt und Kreise richten wieder Impfzentren ein

Erstmeldung vom Mittwoch, 24.11.2021, 17.43 Uhr: Die Stadt Darmstadt und der Landkreis Darmstadt-Dieburg arbeiten daran, ihre Impfangebote auszuweiten. Wie es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Mittwoch heißt, sollen dafür die erst kürzlich geschlossenen Impfzentren teilweise reaktiviert werden. Das Land Hessen hatte erst im Herbst angeordnet, die Impfzentren zum 1. Oktober zu schließen. Nun verlangt das Land eine Wiederöffnung bis zum 5. Dezember. 

Die Stadt werde neben der bestehenden Impfambulanz gegenüber dem Gesundheitsamt, Bessunger Straße 125 (Gebäude F, Eingang Südseite, Zufahrt über Kattreinstraße) auch wieder Teile des Wissenschafts- und Kongresszentrums Darmstadtium als Anlaufstelle für Impfwillige wieder herrichten. Allerdings wird die Außenstelle der Impfambulanz nicht - wie ursprünglich geplant - schon in dieser Woche, sondern aus organisatorischen Gründen erst am kommenden Montag, 29. November, um 9 Uhr startklar sein. Dann wird es möglich sein, sich dort im Raum copernicium ohne Termin impfen zu lassen.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg sollen die Impfzentren Pfungstadt und Reinheim „schnellstmöglich“ reaktiviert werden. Die künftigen stationären Angebote würden weiter durch mobile Teams unterstützt.

Kontakt zu Impfangeboten

Für Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg sind Termine der mobilen Impfteams und die notwendigen Unterlagen unter impfteam-darmstadt-dieburg.de abrufbar. Sobald Service-Zeiten und Anmeldeprozesse der wiedereröffneten Impfzentren feststehen, werden diese ebenfalls dort bekannt gegeben.

Der Kreis Groß-Gerau informiert unter www.kreisgg.de über Termine und Standorte der mobilen Impfteams.

Hier bekommen Sie die Boosterimpfung: Wer sich gegen Corona impfen lassen möchte, hat in Hessen eine Vielzahl an Möglichkeiten.

Stadt Darmstadt und Kreise erhöhen Impfkapazitäten

Das hessische Sozialministerium habe vergangene Woche konkrete Vorgaben zur Steigerung der Impfangebote gemacht, wonach von Sonntag, 5. Dezember, an Darmstadt rund 4000, der Landkreis Darmstadt-Dieburg knapp 7500 Impfungen pro Woche zusätzlich durchführen sollen, hieß es. Diese sollen das bestehende Angebot der Kassenärztlichen Vereinigung unterstützen. Die Darmstadt-Dieburger Kreiskliniken behandeln nach Angaben von Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) 12 Menschen intensivmedizinisch und 13 auf der Covid-Normalstation.

Auch der Kreis Groß-Gerau ist dabei, seine Kapazitäten zu erhöhen. Die Nachfrage nach Impfungen steige „aktuell stark an“, teilte der Kreis am Mttwoch mit. Arztpraxen und Gesundheitsdienst seien dabei, ihre Angebote auszubauen. Nach der vom Land angeordneten Schließung des Impfzentrums Groß-Gerau Ende September waren drei mobile Impfteams in den Kommunen unterwegs. Da dies nicht mehr ausreiche und sich die Vorgaben geändert hätten, werde man ab 5. Dezember zehn Teams in mehreren Städten und Gemeinden stationieren.

OB Partsch: „Erneuter Kraftakt hätte vermieden werden können“

Auch der Kreis Offenbach muss wie alle anderen Landkreise und kreisfreien Städte die Impfkapazitäten kurzfristig ausweiten. Laut Land sollen hier wöchentlich rund 9000 Corona-Schutzimpfungen zusätzlich durchgeführt werden. Dafür soll auf dem Campusgelände in Heusenstamm ab 6. Dezember erneut ein größeres Impfzentrum eingerichtet werden.

Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) kritisierte, dass der Zeitdruck und erneute Kraftakt hätte vermieden werden können, wenn man „auf Bundes- und Landesebene früher auf die sich bereits im Frühherbst andeutende Notsituation reagiert und die bestehenden Kapazitäten beibehalten hätte“.

Odenwald: Höchster Anstieg bei Corona-Neuinfektionen

Der Odenwaldkreis meldete am Mittwoch, 24. November, am Vortag habe es mit 117 neuen Fällen „den höchsten Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie gegeben“. Für den deutlichen Anstieg gebe es „keinen klar eingrenzbaren Grund“, wie etwa einen Infektions-Ausbruch in einer Einrichtung. Unter Quarantäne steht nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach das Seniorenpflegeheim Haus Wildpark in Erbach.
 
Auf der Corona-Station im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach werden nach Angaben des Kreises derzeit 20 Patient:innen behandelt, davon vier intensivmedizinisch. Bei zwei Personen stehe das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befänden sich elf weitere Personen.

Der Odenwaldkreis hatte bereits in der vorigen Woche mitgeteilt, dass Ärztinnen und Ärzte „erste Ansprechpartner für Corona-Schutzimpfungen“ seien. Vorausschauenderweise sei das Deutsche Rote Kreuz jedoch weiterhin mit einem verkleinerten Impfzentrum an der Martin-Luther-Straße 18-20 in Erbach unterstützend tätig geblieben.

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