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Darmstädter Impfzentrum im Kongresszentrum Darmstadtium.
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Impfen gegen Corona im Kongresszentrum Darmstadtium.

News-Ticker für Darmstadt & Südhessen

Unbekannte Corona-Varianten breiten sich in Südhessen aus

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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  • Claudia Kabel
    Claudia Kabel
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Im Kreis Bergstraße sind seit Ende Januar bereits mehr als 300 Infektionsfälle mit verschiedenen Coronavirus-Varianten nachgewiesen worden. Infektions-Ausbrüche mit der „britischen Mutante“ B.1.1.7 gab es in Südhessen bereits in mehreren Kitas.

+++ Aktuelle Informationen zum Coronavirus in Südhessen gibt es auch auf den Corona-Sonderseiten der Stadt Darmstadt, des Landkreises Darmstadt-Dieburg, des Kreises Groß-Gerau, des Kreises Bergstraße und des Odenwaldkreises. +++

Covid-19 Fallzahlen in Südhessen - Stand: 09.03.2021 - 00.00 Uhr (Quellen: Robert-Koch-Institut, Stadt Darmstadt, Kreise)

Stadt/KreisNeuinfektionen (tgl./7 Tage)7-Tages-InzidenzTodesfälle (tgl. Vergleich)Infiziert seit 03/2020
Darmstadt+9/6943,2 (-3,1)1204.105
LK Darmstadt-Dieburg+13/15151,0 (-1,4)260 (+2)7.968
Kreis Groß-Gerau+11/19972,1 (+0,4)246 (+1)9.627
Kreis Bergstraße+49/17564,6 (+1,5)2817.623
Odenwaldkreis+1/4142,4 (+1,4)1563.198

Bergstraße: Corona-Infektionen an 18 Schulen in zwei Wochen

Update vom Mittwoch, 10.03.2021, 9:00 Uhr: In den vergangenen zwei Wochen waren im Kreis Bergstraße nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim 18 Schulen in Bensheim, Fürth, Heppenheim, Lampertheim, LIndenfels, Mörlenbach, Rimbach, Viernheim und Wald-Michelbach von Corona-Infektionen betroffen.

Darüber hinaus gab es weitere Infektionsfälle in Kindertagesstätten in der Kreisstadt Heppenheim sowie in Lampertheim und Viernheim, in einer Gemeinschaftsunterkunft in Biblis sowie bei der Behindertenhilfe Bergstraße in Lorsch

Zahl der Infektionen mit Corona-Mutanten steigt an der Bergstraße

Die Zahl der Infektionsfälle mit verschiedenen Corona-Mutanten stieg von 141 am Dienstag, 24. Februar, auf 336 am Dienstag, 8. März. Seit Ende Januar sind an der Bergstraße 287 Fälle mit der B.1.1.7-Variante des Coronavirus („britischen Mutante“), 19 Fälle mit der B.1.351-Variante („Südafrika-Variante“), kein Fall mit der „brasilianischen Variante“ P.2 und 30 weitere, bislang noch nicht genauer bestimmbare Varianten registriert worden. Am Dienstag wurden neun neue Fälle mit der „britischen Variante“ und vier neue unbekannte Mutanten-Fälle festgestellt.

Insgesamt gab es in den vergangenen sieben Tagen nach Angaben der Kreisverwaltung 175 neue Corona-Fälle an der Bergstraße. 37 Personen aus dem Kreis Bergstraße befanden sich am Dienstag mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung.   

Staatstheater Darmstadt nimmt wieder Probenbetrieb auf

Update vom Dienstag, 08.03.2021, 17:00 Uhr: An den großen hessischen Theatern wird wieder geprobt. Wie Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) am Dienstag mitteilte, nahm auch das Staatstheater in Darmstadt den Probebetrieb wieder auf. Das hätten das Ministerium und die fünf hessischen Theaterhäuser miteinander vereinbart.

Die Proben fänden unter Wahrung des Infektions- und Arbeitsschutzes statt. «Ziel ist die Vorbereitung der Öffnung, sobald es die Pandemielage und die Corona-Verordnung des Landes zulassen», heißt es in der Mitteilung des hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Darmstadt: Konzern Merck steigert Gewinn im Corona-Jahr

Update vom Donnerstag, 04.03.2021, 17:00 Uhr: Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck hat auch im Corona-Jahr 2020 Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Eine hohe Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen für die Arzneiherstellung sowie die weltweite Forschung an Corona-Impfstoffen sorgten für einen Boom im Geschäft mit Laborausstattung.

Zugleich zahlte sich die Milliarden-Übernahme des Halbleiterzulieferers Versum aus. In diesem Jahr erwartet Merck noch bessere Zeiten, wie der Dax-Konzern am Donnerstag mitteilte. Die Erholung von der Pandemie soll sich fortsetzen und der Umsatz aus eigener Kraft stark steigen.

Kreis Groß-Gerau: Polizei auch am Mainufer unterwegs

Update vom Montag, 01.03.2021, 12.20 Uhr: Die Polizei hat am Wochenende im Kreis Groß-Gerau verstärkt das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen an besonders von Publikum frequentierten Orten im Kreis kontrolliert. Hintergrund war das von der Kreisverwaltung wegen ansteigender Corona-Fallzahlen per Allgemeinverfügung erlassene Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf stark frequentierten Plätzen zwischen 8 und 22 Uhr.

Unterwegs waren die Ordnungshüter daher an der Hafenspitze in Gernsheim, am Marktplatz, Sandböhl und der Fasanerie in Groß-Gerau, am Hegbachsee in Nauheim, in Riedstadt am Richthofenplatz, am Rathausplatz und „Am Roseneck“, wie die Polizei am Montag mitteilte. Zudem hätten Überprüfungen am Mainufer in Kelsterbach an der Mainspitze in Ginsheim-Gustavsburg sowie am Landungsplatz Rüsselsheim und im dortigen Stadtpark stattgefunden.

Maskenmuffel am Mainufer in Kelsterbach

Die Beamten seien mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch gekommen und die meisten Personen hätten einsichtig reagiert und nach Aufforderung eine Mund-Nasen-Bedeckung aufgezogen. In zwei Fällen am Mainufer in Kelsterbach weigerten sich zwei Angesprochene der Aufforderung nachzukommen. Hier wurden jeweils Verfahren wegen Verstoßes gegen die derzeit geltenden Corona-Regeln eingeleitet.

Verstöße gegen die Einhaltung der Abstandsregeln wurden von der Polizei nicht festgestellt. Durch das zwar sonnige aber dennoch kühle Wetter waren die Naherholungsmöglichkeiten eher mittelmäßig frequentiert und die kühle Witterung lud somit auch nicht unbedingt zum Verweilen ein, so dass fast alle Spaziergänger in Bewegung waren und sich nicht irgendwo niederließen.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Neue Allgemeinverfügungen gültig

Update vom Sonntag, 28.02.2021, 20.30 Uhr: Mit neuen Allgemeinverfügungen reagiert der Kreis Groß-Gerau auf die weiter steigende Zahl an Infektionen mit dem Coronavirus. Der Kreis weist mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 96 Fällen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche nach der Stadt Offenbach den zweithöchsten Wert in Hessen auf.

In Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen gelten im Kreis Groß-Gerau künftig eine erweiterte Maskenpflicht. Zudem soll es in Schulen und Kitas nur noch feste Gruppen geben. In der Verfügung wird festgelegt, dass Lehrkräfte, pädagogische Mitarbeitende sowie die Schülerinnen und Schüler ab der fünften Jahrgangsstufe im Präsenzunterricht mindestens eine medizinische Maske tragen müssen. Dies gilt entsprechend auch für die Not- und Nachmittagsbetreuung. Schulleitungen dürfen auch nicht mehr von der Möglichkeit Gebrauch machen, teilweise die Maskenpflicht auszusetzen, heißt es in einer Mitteilung des Kreises..

Zudem reagiert der Kreis Groß-Gerau mit einer weiteren Allgemeinverfügung auf die weiterhin hohen Infektionszahlen. Um das Infektionsgeschehen einzudämmen beziehungsweise zu verringern, hat der Kreisausschuss mit den Bürgermeistern der entsprechenden Kommunen eine Maskenpflicht auf stark frequentierten Plätzen und Verkehrswegen in Gernsheim, Groß-Gerau, Kelsterbach, Nauheim und Riedstadt in der Zeit von 8 bis 22 Uhr verfügt. Die Allgemeinverfügung gelte vorerst bis zum 1. April, heißt es in einer Mitteilung der Kreisverwaltung.  

Corona-Ausbrüche auf Gemüsehof und in Kita in Mörfelden

Corona-Ausbrüche im Kreis Groß-Gerau mit mehreren Dutzend Infizierten gab es zuletzt auf einem Gemüsehof in Büttelborn und in einer Kita in Mörfelden. Die Kita X am Grünewaldweg ist seit dem 19. Februar geschlossen. Dort waren - vermutlich ausgelöst durch die britische Corona-Mutante - besonders viele Infektionen festgestellt worden.

Laut einer Mitteilung der Stadt Mörfelden-Walldorf wurde nun aufgrund von Personalmangel die zunächst bis einschließlich 2. März geplante Schließung der Kita X um eine Woche bis zum Dienstag, 9. März, verlängert. „Es sind auch mehrere Kinder betroffen, was besonders tragisch ist“, teilte der Erste Stadtrat und Sozialdezernent Burkhard Ziegler (FWG) mit.

Auch in der Kita V an der Heidelberger Straße und der Kita XII am Gärtnerweg habe es Corona-Fälle gegeben. In nächster Zeit sei „mit weiteren Schließungen von Kitas zu rechnen“, äußerte Ziegler.

Kreis und DRK Groß-Gerau weiten Corona-Testangebot aus

Der Kreis Groß-Gerau bietet künftig auch im DRK-Heim in Mörfelden, Annastraße 2, jeweils sonntags von 10 bis 13 Uhr kostenfreie Corona-Tests an. Das Angebot des Kreises in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz wird über Spenden finanziert.

Weitere Testmöglichkeiten gibt es jeweils dienstags und donnerstags von 17 bis 20 Uhr sowie sonntags von 10 bis 13 Uhr in Groß-Gerau am Landratsamt, Wilhelm-Seipp-Straße 4, in Rüsselsheim an der alten Zulassungsstelle an der Hans-Sachs-Straße sowie in Riedstadt-Goddelau an der Sporthalle der Martin-Niemöller-Schule, Freiherr-vom-Stein-Straße 5.

Corona-Mutante breitet sich im Kreis Bergstraße weiter aus

Die Corona-Mutante B.1.1.7, die zuerst in Großbritannien nachgewiesen wurde, breitet sich vor allem im Kreis Bergstraße weiter aus. Am Sonntagabend berichtete der Kreis von elf neuen bestätigten Infektionsfällen mit der „britischen Mutante“, die dem Kreisgesundheitsamt in Heppenheim am Wochenende gemeldet worden seien.

Seit Ende Januar wurden im Kreis Bergstraße inzwischen 177 Fälle mit dieser deutlich ansteckenderen Variante des Coronavirus Sars-CoV-2 sowie zehn weitere Infektionen mit der „Südafrika-Mutante“ registriert.

Nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim befanden sich am Sonntag 38 Personen aus dem Kreis Bergstraße mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung. Davon lagen 33 in einem Krankenhaus im Kreis. Bei weiteren neun Krankenhaus-Patientinnen und -Patienten gebe es den Verdacht einer Sars-COV-2-Infektion.

Am Freitag, 26. Februar, hatte die Pressestelle des Heppenheimer Landratsamtes gemeldet, von neuen Corona-Infektionsfällen seien das Alte Kurfürstliche Gymnasium und die Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim, die Nibelungenschule in Viernheim, die Grundschule Schimmeldewog in Wald-Michelbach sowie eine Kindertagesstätte in Lampertheim betroffen.

Corona-Fälle an Schulen im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Das Landratsamt in Darmstadt meldete am Sonntag für den Landkreis Darmstadt-Dieburg einen Corona-Fall an der Geißbergschule in Klein-Zimmern.

Am Freitag waren dem Darmstädter Gesundheitsamt jeweils ein Corona-Infektionsfall an der Schillerschule in Pfungstadt und der Astrid-Lindgren-Schule in Weiterstadt gemeldet worden.

Kreis Darmstadt-Dieburg: Mehr als 8400 Menschen geimpft

Insgesamt wurden im Landkreis Darmstadt-Dieburg (Stand: Samstag, 27. Februar, 21 Uhr) 8.412 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. 3.283 Personen haben bereits die Zweitimpfung erhalten. 

Derzeit werden im Kreis Darmstadt-Dieburg fünf positiv auf die durch das Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 getestete Personen in der Kreisklinik Groß-Umstadt auf der Normalstation behandelt. Auf der Intensivstation werde dort derzeit ein Patient behandelt, teilte die Kreisverwaltung am Sonntag mit. In Am Kreisklinik-Standort in Seeheim-Jugenheim würden 14 Patientinnen und Patienten intensivmedizinisch betreut. 

Corona im Odenwald: Drittniedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Hessen

Dem Gesundheitsamt des Odenwaldkreises wurden am Samstag, 27. Februar, keine neuen positiven Corona-Testergebnisse übermittelt. Das hat die Kreisverwaltung in Erbach am Sonntag mitgeteilt. Derzeit gibt es 71 akut mit dem Coronavirus infizierte Menschen im Odenwald.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist wieder gesunken und liegt nach Berechnungen des Robert-Koch-Instituts bei 40,3 Fällen je 100.000 Einwohner. Das ist nach der Stadt (25,8) und dem Landkreis Kassel (34,6) der drittniedrigste Wert in Hessen.

Odenwaldkreis: Corona-Infektionen in drei Kitas

Im Gesundheitszentrum in Erbach wurden am Wochenende 14 Menschen auf den Corona-Stationen betreut. Drei von ihnen benötigen eine intensivmedizinische Behandlung, bei einer Person steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich sechs weitere Patientinnen und Patienten.
 
In Quarantäne befinden sich Kinder aus Gruppen der Kindertagesstätte Mobile in Erbach, der Kindertagesstätte Zwergenschloss in Reichelsheim (dort sind nach Angaben der Kreisverwaltung jeweils auch Erzieherinnen betroffen) und des evangelischen Kindergartens in Lützelbach.

Corona in Darmstadt: Impftage für Medizin- und Pflegekräfte

Update vom Freitag, 26.02.2021, 18.00 Uhr: Im Impfzentrum im Kongresszentrum in Darmstadt werden an diesem und dem nächsten Wochenende 1400 Impfungen an medizinisches Personal und ambulante Pflegekräfte verabreicht. Das hat die Stadt Darmstadt am Freitag, 26. Februar mitgeteilt.

Um die Abläufe effektiver durchführen zu können, hat man sich entschieden, neben den Impfungen im Kongresszentrum mit drei mobilen Teams in Darmstadt-Wixhausen zu impfen. Es handele sich dort aber nicht, wie in der Öffentlichkeit teilweise falsch wiedergegeben, um ein weiteres Impfzentrum, teilte die Stadt mit.

Corona in Darmstadt: Sieben-Tage-Inzidenz um 50

Das Infektionsgeschehen in Darmstadt bewegt sich laut dem Gesundheitsamt „weiter auf einem ähnlichen Niveau wie in den drei Wochen zuvor“. Zwar sei die Zahl der Neuinfektionen in dieser Woche „leicht höher als in der zurückliegenden Wochen“.

Ein stabiler Trend nach oben lasse sich dadurch „jedoch noch nicht ableiten“. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Darmstadt liegt seit einiger Zeit um den Wert von 50 Fällen je 100.000 Einwohner.

Corona in Darmstadt: Noch keine Entlastung in Kliniken

Auch in den Darmstädter Kliniken bewegen sich die Zahlen nach Angaben der Stadt „weiter auf einem ähnlichen Niveau wie in den vergangenen zwei Wochen“. Die Situation sei „stabil“, aber es sei „noch keine deutliche Entlastung im Wochenverlauf“ zu verzeichnen.

Auf den Normal- (und den Intensivstationen) befinden sich im Klinikum Darmstadt 15 (17), im Elisabethenstift 9 (3) und im Alice-Hospital 9 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Die Lage im Bereich der Altenpflege beschreibt die Stadt als „weiter ruhig“, ohne dies konkreter mit Zahlen zu belegen. Insgesamt habe man dort - und in anderen Einrichtungen - seit Start der „Corona-Test-Taskforce“ am 30. November 2600 Schnelltests durchgeführt, bei denen sechs positive Ergebnisse festgestellt wurden.

Darmstadt: Weiter keine Infos zur Corona-Lage in Kitas und Schulen

Zum aktuellen Infektionsgeschehen in den Schulen und Kitas gibt es seitens der Stadt - wie schon seit mehreren Monaten - keine näheren Angaben. Das Schul- und das Sozialdezernat befürworteten allerdings die bald anstehenden Impfungen von Grundschul- und Förderschullehrerinnen und -lehrern sowie von Erzieherinnen und Erziehern.

Die geplanten Impfungen für Lehrkräfte und Erzieher:innen seien „ein positives Signal für zum Schutz der Beschäftigten in diesen wichtigen und sensiblen Bereichen“, teilte die Stadt mit.  

Corona in Darmstadt: OB Partsch gegen umfassende Öffnungen

Zu möglichen Lockerungen angesichts der aktuellen Infektionssituation teilte Darmstadts OB Jochen Partsch (Grüne) mit, er teile als Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städtetags die Auffassung des Gremiums, dass jeder weitere Öffnungsschritt „zwingend mit einer passenden Teststrategie verbunden werden“ müsse. Politische Entscheidungen zur Corona-Strategie müssten zudem nachvollziehbar sein und klar und verständlich kommuniziert werden. Die schrittweise Öffnungen von Kitas und Schulen seien „absolut richtig“.

OB Partsch äußerte: „Wir brauchen eine Perspektive, wie es in den kommenden Wochen weitergeht, mit abgesicherten Öffnungsschritten“. Für umfassende Öffnungen gebe es aber „derzeit noch keinen Spielraum“, so Partsch. Allerdings gebe es bereits intensive Gespräche sowohl mit dem Einzelhandel und der Gastronomie als auch mit Kulturschaffenden, wie schrittweise Öffnungen sicher organisiert werden könnten.

Corona der Bergstraße: 76 Prozent aller Testungen sequenziert

Update vom Donnerstag, 25.02.2021, 22.00 Uhr: Im Kreis Bergstraße sind in den vergangenen zwei Wochen 76 Prozent der vom Heppenheimer Kreisgesundheitsamt veranlassten Testungen sequenziert worden, um Corona-Varianten zu entdecken.

Seit Ende Januar wurden bei 155 Infektionsfällen Corona-Mutanten nachgewiesen - 152 Mal die Variante, die zuerst in Großbritannien identifiziert worden waren und drei weitere, die sich zunächst in Südafrika ausgebreitet hatte. Allein am Freitag wurden dem Kreisgesundheitsamt 14 weitere Fälle mit der Mutante B.1.1.7 bekannt.

Corona-Variante: Drei Kitas an der Bergstraße gelten als Infektionscluster

Drei Kindertagesstätten im Kreis Bergstraße haben sich seit Ende Januar nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim als „Infektionscluster“ herauskristallisiert, bei denen häufig auch die zuerst in Großbritannien festgestellte Coronavirus-Mutante B.1.1.7 nachgewiesen wurde.

Nach Angaben eines Kreissprechers wurden in einer Kita in der Gemeinde Gorxheimertal 41 Infektionen bestätigt, von denen 27 Mutationsfälle waren. In einer Kita in Rimbach wurden 27 Infektionen nachgewiesen, davon elf Mutationsfälle. Und in einer Kita in Lampertheim wurde von insgesamt 49 Infektionen in 21 Fällen die Mutante B.1.1.7 durch Sequenzierungen nachgewiesen.

Infektionen an Schulen und Kitas an der Bergstraße und im Odenwald

Die Infektionsfälle wurden erst durch die Testungen entdeckt. Die Personen waren nach Angaben des Kreises bei der Feststellung der Infektion teils noch symptomlos gewesen. Neu von Infektionsfällen betroffen waren am Donnerstag die Müller-Guttenbrunn-Schule in Fürth, die Seehofschule in Lampertheim und eine Kita in Viernheim.

Im Odenwald stehen nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach Kinder aus zwei Gruppen der Kindertagesstätte Mobile in Erbach und aus zwei Gruppen der Kindertagesstätte Zwergenschloss in Reichelsheim unter Quarantäne.

Der Kreis Bergstraße hat am Donnerstagabend einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. Es handelt sich um eine 82-jährige Person aus Wald-Michelbach.

Kreis Groß-Gerau Corona-Hotspot in Hessen

Update vom Mittwoch, 24.02.2021, 22.00 Uhr: Im Kreis Groß-Gerau verzeichnen die Gesundheitsbehörden einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen mit dem Coronavirus. Die 289 bestätigten Infektionsfällen in einer Woche und ein Wert von rund 105 Fällen je 100.000 Einwohner bei der Sieben-Tage-Inzidenz bedeuten derzeit den höchsten Stand in ganz Hessen. Der Kreis hatte am Freitag einen Corona-Ausbruch in einem Gemüsebetrieb in Büttelborn gemeldet.

Im Kreis Bergstraße wurden dem Gesundheitsamt in Heppenheim am Mittwoch fünf weitere Fälle mit der Corona-Murante B.1.1.7, die zuerst in Großbritannien nachgewiesen war, und ein weiterer Fall mit der Variante, die in Südafrika entdeckt worden war gemeldet. Bislang gab es im südlichsten hessischen Kreis 141 Infektionsfälle mit einer der beiden Varianten.

Vier positive Ergebnisse bei Schnelltest-Terminen im Kreis Groß-Gerau

Bei dem vom Kreis Groß-Gerau in Kooperation mit dem Kreisverband des Deutschen Roten Kreuz angebotenen Test-Terminen haben sich am Sonntag nach Angaben des Kreises an den drei Standorten in Rüsselsheim, Groß-Gerau und Riedstadt-Goddelau 349 Personen auf das Coronavirus testen lassen.

Vier Menschen seien dabei positiv getestet worden, teilte der Kreis mit. Sie müssten nun in Quarantäne und mit einem PCR-Test das Schnelltestergebnis kontrollieren lassen. 

Corona an der Bergstraße: Vier weitere Todesfälle

Im Kreis Bergstraße sind vier weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das hat die Kreisverwaltung in Heppenheim am Donnerstagabend mitgeteilt. Es handele sich um eine 67-jährige Person aus Bensheim, eine 80-jährige Person aus Lampertheim, eine 68-jährige Person aus Gorxheimertal und eine 90-jährige Person aus Viernheim.

Neu von Corona-Infektionen betroffen war am Dienstag die Karl-Kübel-Schule in Bensheim. Zudem wurden dem Gesundheitsamt drei weitere Fälle mit der ansteckenderen Virus-Variante B.1.1.7 mitgeteilt. Seit Ende Januar wurden inzwischen 133 Fälle mit der Corona-Mutante festgestellt, die zuerst in Großbritannien beobachtet worden war. Bei zwei weiteren Fällen wurde die Variante sequenziert, die zuerst in Südafrika identifiziert worden war.

Verstöße gegen Corona-Regeln: Mit dem Bollerwagen unterwegs

Update vom Montag, 22.02..2021, 22.00 Uhr: Zahlreiche Verstöße gegen die geltenden Corona-Regeln hat die Polizei in den vergangenen Tagen registriert und geahndet. Auf dem Landungsplatz in Rüsselsheim verstießen am Wochenende fünf Personen gegen das dort geltende Aufenthaltsverbot, drei weitere gegen die Kontaktbeschränkungen.

Am Fähranleger in Stockstadt ertappte die Polizei zwölf Männer im Alter zwischen 23 und 34 Jahren mit einem mit Alkohol beladenen Bollerwagen. Sie erhielten Anzeigen und Platzverweise.

Auch in Darmstadt versammelten sich nach Angaben der Stadt Hunderte Menschen auf städtischen Plätzen, auf der Ludwigshöhe oder am Oberwaldhaus, ohne sich an das Abstandsgebot zu halten oder - wie in der Innenstadt - die geltende Maskenpflicht zu beachten. OB Jochen Partsch (Grüne) teilte mit, das Verhalten sei angesichts der derzeitigen Situation „nicht hinnehmbar“.

Auch in Darmstadt versammelten sich nach Angaben der Stadt Hunderte Menschen auf städtischen Plätzen, auf der Ludwigshöhe oder am Oberwaldhaus, ohne sich an das Abstandsgebot zu halten oder - wie in der Innenstadt - die geltende Maskenpflicht zu beachten. Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) teilte mit, das Verhalten sei angesichts der derzeitigen Situation „nicht hinnehmbar“.

Gesundheitsamt Darmstadt: Inzidenz unter 35 „wenig wahrscheinlich“

Partsch appellierte abermals, sich weiter streng an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln sowie Kontaktbeschränkungen zu halten. Partsch äußerte: „Wir sind noch immer mitten in dieser Pandemie, wir haben es zunehmend mit einer extrem ansteckenden Variante aus Großbritannien zu tun, die Zahlen können jederzeit wieder in hohem Tempo steigen. Wir können und müssen gemeinsam die Ausbreitung durch unser persönliches Verhalten weiter bremsen.“  

Nach Einschätzung des Darmstädter Gesundheitsamtes ist das Infektionsgeschehen in Darmstadt „weiterhin auf einem noch immer hohen Niveau um die Inzidenz von 50 stabil“. Eine weitere Absenkung in Richtung 35 oder gar 25 in den kommenden Tagen hält das Gesundheitsamt derzeit allerdings für „wenig wahrscheinlich“. 

Corona in Südhessen: Die aktuelle Lage in den Kliniken

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation nach Angaben des Krisenstabs stabil, aber unverändert. Rückgänge bei den Patientenzahlen seien derzeit aber nicht mehr zu beobachten. Auf den Normal- und Intensivstationen befinden sich im Klinikum Darmstadt 28 (16), im Elisabethenstift 13 (4) und im Alice-Hospital 5 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befinde sich jeweils ein Kind auf Normal- und eines auf Intensivstation.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg wurden am Montag drei positiv auf Covid-19 getestete Menschen in der Kreisklinik Groß-Umstadt auf der Normalstation behandelt. Auf der Intensivstation werden nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung zwei Personen behandelt. In der Kreisklinik am Standort in Seeheim-Jugenheim werden den Angaben zufolge 14 Patientinnen und Patienten intensivmedizinisch betreut. 

Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums in Erbach befanden sich am Montag 19 Patientinnen und Patienten, teilte der Kreis mit. Davon benötige eine Person eine intensivmedizinische Behandlung, bei einer weiteren stehe das Testergebnis noch aus. Außerdem würden in Kliniken außerhalb des Kreises sieben Patient:innen behandelt.

Kinder aus zwei Gruppen der Kindertagesstätte Mobile in Erbach stehen nach Auskunft der Kreisverwaltung zudem unter Quarantäne.

Corona in Darmstadt: Bis zu 800 Impfungen täglich

Das Impfzentrum führt in dieser Woche im Durchschnitt etwa 500 bis 800 Impfungen täglich im Zentrum und mobil durch. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg teilte am Montag mit, bis Sonntagabend, 21 Uhr, seien 6.351 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. Fast 3.000 Personen hätten inzwischen auch die Zweitimpfung erhalten. 

In den Kitas wurden zum Start in den „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ die Hygieneempfehlungen noch einmal angepasst. 

Corona in Darmstadt: Schwierigkeiten bei Raum-Kapazitäten an Schulen

In den Schulen begann am Montag - wie in allen Schulen in Hessen - der Wechselunterricht in den Klassen 1 bis 6. Durch das gleichzeitige Angebot von Wechselunterricht und Notbetreuung sei die räumliche Situation „in vielen Schulen angespannt“, was sich derzeit auch auf die möglichen Präsenzkapazitäten auswirke, teilte die Stadt mit. Stadt, Schulen und Staatliches Schulamt seien aber „in engem Austausch, um die Situation schnell zu verbessern“.

In der Altenpflege sei die Situation weiter stabil. Es gebe derzeit „kein Ausbruchsgeschehen“, teilte die Stadt mit.

RKI spürt im Kreis Bergstraße Corona-Varianten nach

Konkrete Zahlen und Hinweise aus dem Kreis Bergstraße sollen das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin dabei unterstützen, mehr Erkenntnisse über die neuen Varianten des Coronavirus zu sammeln. Nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim, waren in der vorigen Woche zwei Mitarbeiterinnen des RKI in Südhessen unterwegs, um sich das dortige Infektionsgeschehen im Kreis Bergstraße genauer anzusehen. 

Bis Montagabend wurden an der Bergstraße seit Ende Januar 130 Fälle der Corona-Mutante B.1.1.7 festgestellt, die sich zuerst in Großbritannien ausgebreitet hatte. Zudem sind an der Bergstraße auch zwei einzelne Infektionsfälle mit der Virusvariante B.1.351 nachgewiesen worden, die zuerst in Südafrika identifiziert worden war.

Corona an der Bergstraße: Neue Infektionen in Gymnasium und Kita

Wie die Kreisverwaltung in Heppenheim am Montagabend mitteilte, wurden am Montag neue Corona-Infektionsfälle am Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim und einer Kindertagesstätte in Rimbach registriert.

Im Kreis Bergstraße befanden sich am Montag 35 Personen aus dem Kreis mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung.

Corona-Variante in Südhessen: Bislang 113 Fälle an der Bergstraße

Update vom Sonntag, 21.02.2021, 22.00 Uhr: Die ansteckendere Variante des Coronavirus, die zuerst in Großbritannien nachgewiesen wurde, breitet sich - bemerkt oder unbemerkt - weiter in Südhessen aus.

Im Kreis Bergstraße haben sich seit Ende Januar bereits 113 Menschen mit der Corona-Mutante B.1.1.7 infiziert sowie zwei weitere mit der Mutante, die zuerst in Südafrika entdeckt worden war. Das hat die Kreisverwaltung in Heppenheim am Sonntagabend mitgeteilt. Etwa jede vierte Corona-Infektion an der Bergstraße ist derzeit auf Mutanten zurückzuführen.

Corona in Südhessen: Sieben-Tage-Inzidenzen steigen zum Teil deutiich

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist im Kreis Bergstraße am Wochenende wieder deutlich angestiegen. Der Wert lag am Sonntagabend gegenüber Freitagabend um 20 Punkte höher und beträgt nun 76 Fälle in einer Woche je 100.000 Einwohner.

Im Kreis Groß-Gerau hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen 84 erhöht, nachdem es nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung einen Corona-Ausbruch in einem Gemüsebetrieb in Büttelborn gibt.

Corona-Ausbruch auf Gemüsehof in Büttelborn

Das Groß-Gerauer Kreisgesundheitsamt berichtete am Freitag von 31 infizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Elf Menschen aus dem Bürobereich und 20 Erntehelfer:innen aus Osteuropa hätten sich mit dem Coronavirus infiziert. Bis Freitag waren mehr als 100 Personen getestet worden.

Das Gesundheitsamt teilte mit, möglicherweise steige die Zahl der Infizierten in den kommenden Tagen weiter, weil noch einige Testbefunde noch fehlten. Neben den Tests hat das Gesundheitsamt veranlasst, dass alle betroffenen Menschen in 14-tägige Quarantäne gehen und sich isolieren.

Infoveranstaltung für Erntehilfskräöfte als Superspreader-Ereignis?

Nachdem der erste Fall aufgetreten war, habe es auf dem Betriebsgelände eine Kontrolle gegeben. Dabei sei angeblich „alles vorbildlich“ gewesen, berichtete Ute Kepper, die stellvertretende Leiterin des Kreisgesundheitsamts in Groß-Gerau. Die Doppelzimmer in den Containern seien zumeist nur von einer Person bewohnt; nur Paare, die ebenfalls unter den Erntehelfern sind, belegten die Räume zu zweit. Alle Mitarbeitenden erhielten zudem Schutzmasken.

Das Gesundheitsamt vermutet indes, dass sich die Erntehilfskräfte bei einer Informationsveranstaltung des Betriebs für 65 Neuankömmlinge angesteckt haben. 

Corona an der Bergstraße: Infektionsfälle in Schulen, KItas und Gemeinschafsunterkunft

37 Personen aus dem Kreis Bergstraße befanden sich nach Angaben der Kreisverwaltung am Sonntag mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung.     

Am Wochenende waren nach Angaben der Kreispressestelle des Landratsamtes in Erbach die Weschnitztalschule in Mörlenbach, die Werner von Siemens-Schule in Lorsch, zwei Kindertagesstätten in Lampertheim und Rimbach sowie eine Gemeinschaftzsunterkunft in Bensheim von Infektionsfällen betroffen.

Nun bereits mehr als 1000 Corona-Todesfälle in Südhessen

+++ 22.00 Uhr: Im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind am Donnerstag nach Angaben der Kreisverwaltung in Darmstadt drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion registriert worden. Somit sind nun seit Beginn der Corona-Pandemie vor einem Jahr in Darmstadt und den vier Landkreisen in Südhessen bereits mehr als 1000 Menschen mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 beziehungsweise der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 verstorben.

Kreis Darmstadt-Dieburg: „Erhöhtes Infektionsgeschehen“ in Griesheim

Der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) teilte am Donnerstagabend via Facebook mit, in Griesheim bei Darmstadt gebe es ein „erhöhtes Infektionsgeschehen“ aufgrund einer „Testungen in einer Einrichtung“. Um welche Einrichtung es sich handelt, teilte Schellhaas aber nicht mit. 

In den vergangenen sieben Tagen waren in Griesheim 33 neue Infektionen bestätigt worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in der Stadt bei 119 Fällen bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner binnen einer Woche.

Bergstraße: Infektionen mit Corona-Mutanten im Kontext mit Kita

An der Bergstraße sind weitere Fälle mit der zuerst in Großbritannien nachgewiesenen Corona-Mutante B.1.1.7 und der zuerst in Südafrika identifizierten Mutante B.1.351 im Kreis bestätigt worden. Das Gesundheitsamt habe am Donnerstag, 18. Februar 2021, Kenntnis von insgesamt zwei weiteren bestätigten Fällen der „britischen“ Mutation B.1.1.7 erhalten, teilte die Kreisverwaltung am Donnerstagabend mit. Es bestehe unter anderem „ein Kontext mit dem bereits bekannten Cluster im Zusammenhang mit einer Kindertagesstätte in Rimbach“.

Überdies sei ein Infektionsfall mit der „südafrikanischen Variante“ bei einer weiteren Person bestätigt worden. Insgesamt seien im Kreis Bergstraße seit Ende Januar nun 88 Corona-Infektionsfälle mit der britischen Corona-Mutante und zwei weitere Fälle mit der südafrikanischen Corona-Mutante festgestellt worden.

In den vergangenen sieben Tagen wurden 151 Corona-Neuinfektionen im Kreis Bergstraße festgestellt - davon waren mehr als ein Viertel auf Infektionen mit Mutanten zurückzuführen. Nach Auskunft der Pressestelle des Heppenheimer Landratsamtes befanden sich am Donnerstag 38 Personen aus dem Kreis Bergstraße mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung.

1000 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona in Südhessen

Update vom Donnerstag, 18.02.2021, 11.15 Uhr: Seit Beginn der Corona-Pandemie vor einem Jahr sind in Darmstadt und den vier Landkreisen in Südhessen 1000 Menschen mit oder an einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 beziehungsweise der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. Das geht aus Veröffentlichungen des Robert-Koch-Instituts in Berlin sowie der Stadtverwaltung in Darmstadt und der Landratsämter in Darmstadt-Kranichstein, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim hervor. Zuletzt waren am Mittwochabend von den Kreisgesundheitsämtern in Darmstadt und Heppenheim vier weitere Todesfälle aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und drei weitere Todesfälle aus dem Landkreis Bergstraße gemeldet worden.

Corona in Südhessen: Bislang mehr als 30.500 Infektionen bestätigt

Seit Beginn der Corona-Pandemie im Februar vorigen Jahres sind bislang in Darmstadt 114, im Landkreis Darmstadt-Dieburg 242, im Kreis Groß-Gerau 221, im Kreis Bergstraße 271 und im Odenwaldkreis 152 mit oder an den Folgen einer Virusinfektion gestorben.

Seither haben sich in Südhessen mehr als 30.500 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten zwar mehr als 27.800 Menschen wieder als „genesen“, auch wenn etliche Menschen nach einer durchgemachten Erkrankung nur sehr mühsam wieder auf die Beine kommen, total erschöpft sind und an Long-Covid-Symptomen leiden.

Corona an der Bergstraße: Bislang 86 Infektionsfälle mit Mutante B.1.1.7

+++ 22.00 Uhr: Im Kreis Bergstraße sind dem dortigen Gesundheitsamt am Mittwoch, 17. Februar, neun weitere bestätigte Infektionsfälle mit der zuerst in Großbritannien entdeckten Corona-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Die Infektionen stünden im Zusammenhang mit den bereits bekannten Infektionsclustern in Kindertagesstätten in Lampertheim und in Rimbach, teilte die Kreisverwaltung am Mittwochabend mit.

Seit Ende Januar sind an der Bergstraße 86 Corona-Fälle mit der „britischen Corona-Mutante“ und ein Fall mit der „südafrikanischen Corona-Mutante“ im Kreis bestätigt worden. In den vergangenen sieben Tagen gab es an der Bergstraße 148 Neuinfektionen, davon entfielen 47 - also etwa jede dritte - auf eine der beiden im Kreis nachgewiesen Mutanten.

Corona in Südhessen: Neue Infektionen in Kitas und Schulen

Der Kreis Bergstraße meldete am Mittwochabend zudem drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handele sich um eine 65-jährige Person aus Biblis, eine 97-jährige und eine 90-jährige Person aus Bensheim.

Von neuen Corona-Infektionsfällen betroffen waren nach Angaben der Kreisverwaltung die Heinrich-Metzendorf-Schule in Bensheim und die Albertus-Magnus-Schule in Viernheim. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg meldete am Mittwoch Corona-Fälle an der Mira-Lobe-Schule in Eppertshausen und der Schloss-Schule in Weiterstadt-Gräfenhausen.

In Darmstadt wurden in zwei Kindertagesstätten Corona-Infektionen gemeldet. Die Namen der Kitas teilte die Stadt allerdings - wie bereits in den vergangenen Monaten üblich - nicht mit. Die Pressestelle des Odenwaldkreises ist in dieser Hinsicht informativer. Am Mittwoch wurde mitgeteilt, dass Kinder aus zwei Gruppen der Kindertagesstätte Mobile in Erbach unter Quarantäne stünden.

Corona in Südhessen: Die Lage in den Kliniken

38 Personen aus dem Kreis Bergstraße befanden sich am Mittwoch mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg wurden nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt drei positiv auf Covid-19 getestete Menschen in der Kreisklinik Groß-Umstadt auf der Normalstation behandelt und ein Patient auf der Intensivstation. In Jugenheim wurden 14 Patientinen und Patienten intensiv-medizinisch betreut. 

Auf den Corona-Stationen des Odenwälder Gesundheitszentrums in Erbach wurden am Mittwoch 23 Patient:innen versorgt. Davon benötigen drei eine intensiv-medizinische Betreuung, bei zwei Personen stehe das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befänden sich 15 weitere Patienten, teilte der Kreis mit.

Corona-Schnelltest: Kreis Groß-Gerau folgt dem „Tübinger Weg“

Im Kreis Groß-Gerau haben am Dienstag, 16. Februar, 159 Menschen das Angebot des Kreises genutzt, kostenfrei einen Corona-Antigenschnelltests an drei Stellen im Kreis zu machen. Das niederschwellige Angebot des Kreises in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz orientiert sich am „Tübinger Weg“.

Das Angebot richtet sich an Bürgerinnen und Bürger des Kreises und an die Menschen, die im Kreis Groß-Gerau arbeiten. Von den 159 symptomlosen Menschen sei niemand positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte der Kreis am Mittwoch mit.

Corona in Darmstadt: Leichter Rückgang bei Kranken in Kliniken

Update vom Mittwoch, 17.02.2021, 13.50 Uhr: In den Darmstädter Kliniken ist weiter ein leichter Rückgang der Patientenzahlen auf den Normalstationen und bei den Neuaufnahmen zu beobachten. Wie die Stadt Darmstadt am Mittwoch, 17. Februar, mitteilte, setze sich „der Positiv-Trend also fort“.

Die Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen würden allerdings voraussichtlich noch lange auf den Intensivstationen verbleiben und das Gesundheitssystem auch bei sinkenden Fallzahlen weiter stark in Anspruch nehmen. Derzeit werden in den Darmstädter Krankenhäusern insgesamt 62 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 19 von ihnen intensiv-medizinisch.

Drei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona-Variante an der Bergstraße

Update vom Dienstag, 16.02.2021, 21.00 Uhr: Die Corona-Mutante B.1.1.7 breitet sich an der Bergstraße weiter aus. Rund ein Drittel aller positiven Corona-Tests stehen im Zusammenhang mir der neuen Variante, die zuerst in Großbritannien identifiziert worden war.

In den vergangenen sieben Tagen sind nach Angaben des Landratsamtes in Heppenheim an der Bergstraße 153 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden, davon 53 mit einen der beiden neuen Varianten. Von neuen Corona-Infektionsfällen waren am Dienstag eine Pflegeeinrichtung in Heppenheim und die Heinrich-Böll-Schule in Fürth betroffen.

Am Dienstag, 16. Februar, wurden dem Kreisgesundheitsamt in Heppenheim zwei weitere bestätigten Fälle mit der „Britischen Mutante“ gemeldet. Zudem liege bezüglich eines weiteren, dritten Todesfalls aus dem Kreis eine Bestätigung mit einer Infektion mit der Virus-Mutante B.1.1.7 vor, teilte die Kreisverwaltung am Dienstagabend mit..

Corona an der Bergstraße: Ein weiterer Todesfall

Insgesamt sind seit Ende Januar 77 Corona-Mutationsfälle mit der britischen Corona-Mutante und einer mit der südafrikanischen Corona-Mutante im Kreis bestätigt worden. Im Kreis Bergstraße wurde am Dienstag zudem ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Es habe sich um eine 83-jährige Person aus Abtsteinach gehandelt, teilte die Kreisverwaltung mit.

Derzeit befinden sich 35 Patientinnen und Patienten mit einer bestätigten Infektion mit Sars-CoV-2 in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße und eine Person mit einer Verdachtskonstellation. Insgesamt befinden sich nach Auskunft des Landratsamtes 44 Bergsträßerinnen und Bergsträßer mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung. Auch diese Zahl sei - ebenso wie die Zahl der akut Infizierten - rückläufig, äußerte Landrat Christian Engelhardt (CDU) am Abend auf Facebook. Zudem, so Engelhardt, seien am Dienstag im Kreis 221 Impfdosen verabreicht worden.

Update vom Dienstag, 16.02.2021, 15.35 Uhr: Die Zahl der an Covid-19 genesenen Personen ist im Odenwald deutlich stärker gestiegen als die Zahl der Corona-Neuinfektionen. Während dem Kreisgesundheitsamt in Erbach am Montag zwei weitere positive Corona-Testergebnisse gemeldet wurden, gelten nun 42 weitere Personen als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion bleibt nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung vom Dienstag unverändert bei 152. Derzeit gibt es demnach 126 akut infizierte Menschen im Odenwald.

Noch gilt die Corona-Warnstufe Rot im Odenwald

Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt im Odenwald mit 52,7 weiter knapp über dem Schwellenwert von 50 Infektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Das Gesundheitsamt in Erbach erfasste in den vergangenen sieben Tagen 51 neue Corona-Infektionen.

Nach wie vor die meisten Fälle gab es in der Region Erbach/Michelstadt mit 24, gefolgt von der Unterzent mit elf. Im Gersprenztal gab es zehn neue Infektionen und in Bad König/Brombachtal sechs. In der Region Mossautal/Oberzent gab es abermals keine registrierten Corona-Infektionsfälle.
 
Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums in Erbach werden derzeit 20 Patienten versorgt. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Betreuung, bei zwei Personen steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich 15 weitere Patienten.
 
Unter Quarantäne stehen weiterhin mehrere Gruppen des Kindergartens Steinmetzstraße in Höchst.

Corona in Südhessen: Gesundheitsämter registrieren neun weitere Todesfälle

Am Montag wurden den Gesundheitsämtern in Südhessen neun neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gemeldet. In Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg starb jeweils ein Mensch und im Kreis Groß-Gerau wurden drei Todesfälle bekannt. Die Kreisverwaltung in Heppenheim meldete am Montagabend zudem vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus.

Es handele sich um eine 90-jährige Person aus Fürth, eine 86-jährige Person aus Rimbach, eine 76-jährige Person aus Bensheim und eine 82-jährige Person aus Lautertal. Zwei Menschen aus dem Kreis sind nach Angaben der Kreisverwaltung in den vergangenen Wochen bereits mit der britischen Mutante gestorben.

Corona-Variante breitet sich aus: Kreis Bergstraße schließt weitere Schule

+++ 22.00: Der Kreis Bergstraße hat nach einem Corona-Infektionsfall eine weitere Schule geschlossen, weil der Verdacht besteht, dass sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte mit der deutlich infiziöseren Coronavirus-Variante B.1.1.7, die zuerst in Großbritannien entdeckt worden war, angesteckt haben könnten.

Auf Anordnung des Kreisgesundheitsamtes in Heppenheim wurde am Montag ein Betretungsverbot für die Seebergschule in Mörlenbach angeordnet, weil wegen des Verdachtsfalls nun erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in Kraft treten müssten, teilte die Kreisverwaltung am Montagabend mit. Das Betretungsverbot gelte solange, bis weiterführende Testergebnisse auf das Coronavirus vorlägen.

Corona-Varianten an der Bergstraße: Ausbrüche in Kitas und Schulen

Seit Ende Januar hat das Heppenheimer Kreisgesundheitsamt nun bereits acht Kindertagesstätten und Schulen in der Gemeinde Gorxheimertal sowie in Lampertheim, Heppenheim, Bürstadt und in Bensheim geschlossen sowie sofort Isolationen, Quarantänen und Reihentests angeordnet. Bei den Tests wurden auch etliche neue Corona-Fälle entdeckt, die in Zusammenhang mit den Infektionsclustern in den Kitas und Schulen stehen.

Neben der Seebergschule in Mörlenbach wurden auch aus zwei Kindertagesstätten in Bürstadt und in Rimbach Corona-Infektionsfälle gemeldet. Insgesamt gab es in den vergangenen sieben Tagen nach Angaben des Kreises 156 Corona-Neuinfektionen. Bei 55 Fällen sei die britische Corona-Mutante und bei einem Fall die südafrikanische Corona-Mutante bestätigt. Das heißt, die neuen Corona-Varianten werden im Kreis Bergstraße inzwischen in mehr als jeder dritten positiven Probe nachgewiesen.

Corona an der Bergstraße: Weitere Fälle der britischen Mutante

Insgesamt sind seit Ende Januar 75 Corona-Infektionen mit der britischen Mutante und ein Fall mit der südafrikanischen Corona-Mutante im Kreis bestätigt worden. Allein an diesem Montag, 15. Februar, wurden dem Heppenheimer Gesundheitsamt fünf weitere bestätigte Fälle mit der britischen Coronas-Variante B.1.1.7 gemeldet. Es bestehe auch ein Zusammenhang mit dem bereits bekannten Infektionscluster im Kontext mit einer Kindertagesstätte in Lampertheim, heißt es in der Mitteilung des Kreises vom Montagabend.

49 Personen aus dem Kreis Bergstraße befanden sich nach Angaben des Kreises am Montag mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung.

Corona im Kreis Darmstadt-Dieburg: 21 Menschen werden in den Kreisklinken behandelt

Klaus Peter Schellhaas, der Landrat des Kreises Darmstadt-Dieburg, teilte bam Montagabend via Facebook mit, in den Kreiskliniken würden 21 Personen behandelt - 16 auf der Intensivstation in Jugenheim und zwei auf der Intensivstation in Groß-Umstadt. 3 Menschen befänden sich auf der Covid-Station in Groß-Umstadt.

Es seien bislang zudem 4.559 Erstimpfungen und 2.756 Zweitimpfungen verabreicht worden so Schellhaas.

4.300 Impfdosen im Odenwald verabreicht – Freie Impftermine

Im Odenwaldkreis sind bis Montag rund 4.300 Impfdosen - 2.693 Erst- und 1.634 Zweitimpfungen - gegen das Coronavirus verabreicht worden. Im Terminvergabesystem für das Impfzentrum in Erbach sind bisher mehr als 3.700 Termine für Erstimpfungen und die gleiche Anzahl nochmals für Zweitimpfungen gebucht worden. Das haben der Odenwaldkreis und der DRK-Kreisverband am Montag mitgeteilt.

Zugleich wurden Personen mit höchster Priorität (vor allem Personen, die 80 Jahre und älter sind, dazu ermutigt sich weiter für eine Impfung im Impfzentrum auf dem Erbacher Wiesenmarktgelände anzumelden, zumal noch nicht alle Termine vergeben seien.
 
Ab dem 23. April seien noch rund 1.500 Termine frei. Vereinzelt könnten Termine aufgrund von Absagen auch davor zur Verfügung stehen. Das System schlage automatisch den frühesten Termin vor. Anmeldungen erfolgen entweder online unter www.impfterminservice.de beziehungsweise www.impfterminservice.hessen.de oder unter den Rufnummern 116 117 beziehungsweise (06 11) 505 92 888.

Fast alle Impfwilligen in Pflegeheimen im Odenwald doppelt geimpft

In den Pflegeheimen im Odenwald haben alle impfwilligen Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Erstimpfung bekommen. In rund 90 Prozent der Einrichtungen seien auch bereits die Zweitimpfungen durchgeführt worden, teilte der Kreis am Montag mit.

Auf den Corona-Stationen des Odenwälder Gesundheitszentrums in Erbach werden derzeit 18 Patientinnen und Patienten behandelt. Davon benötigen vier eine intensivmedizinische Betreuung; zwei Testergebnisse stünden noch aus. In den Kliniken außerhalb des Kreises befnden sich 15 weitere Patienten. Unter Quarantäne stehen nach Angaben des Kreises weiterhin mehrere Gruppen des Kindergartens Steinmetzstraße in Höchst.

Corona in Darmstadt: Inzidenz sinkt - Maskenpflicht und Alkoholverbot bleiben

Update vom Montag, 15.02.2021, 16.00 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner ist in Darmstadt erstmals seit Mitte Oktober wieder unter die Marke von 50 gefallen und lag am Montag bei 41,3. Weil dieser Wert aus Sicht des Covid-19-Krisenstabs der Stadt Darmstadt jedoch aufgrund geringerer Tests „noch nicht stabil“ ist und aufgrund von Software-Wartungsarbeiten am Wochenende keine neuen Fälle gemeldet wurden, „bleiben alle bisherigen angeordneten Schutzmaßnahmen in Darmstadt zunächst bis auf Weiteres bestehen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt vom Montag.

Die kontinuierlich sinkende Sieben-Tage-Inzidenz sei zwar „eine ermutigende Nachricht“, die zeige, dass die angeordneten einschränkenden Maßnahmen gegen Covid-19 wirkten. Diese Entwicklung müsse derzeit aber noch „mit großer Vorsicht“ betrachtet werden, äußerte Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne).

Trend zu leicht sinkenden Corona-Fallzahlen in Darmstadt

Der niedrige Inzidenzwert vor allem zu Beginn einer Woche sei „nur eine Momentaufnahme“, die sich auch schnell wieder ändern könne. Es gelte „weiter aufmerksam und vorsichtig zu bleiben“, so Partsch. Daher blieben auch die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz wie die angeordnete Maskenpflicht in der Innenstadt und das Alkoholverbot zunächst bis auf Weiteres bestehen. „Wir folgen damit weiter dem gesundheitspolitischen Imperativ und haben auch unsere aktuelle Allgemeinverfügung dahingehend angepasst“, teilte der OB mit.

Von den seit Beginn der Pandemie registrierten 3814 laborbestätigte Corona-Fällen in Darmstadt betrachtet das Darmstädter Gesundheitsamt 3715 als „genesen“. Der Trend leicht sinkender Fallzahlen hält nach Auskunft des Gesundheitsamts an.

Corona in Darmstadt: Lage in den Kliniken entspannt sich

In den Darmstädter Kliniken deutet sich nach Angaben des Darmstädter Klinikums „erstmals seit vielen Wochen ebenfalls eine leichte Entspannung an“. Zwar seien die Intensivstationen noch immer mit vielen Patientinnen und Patienten belegt, aber auf der Normalstation sei ein geringer Rückgang der Fallzahlen zu beobachten. Allerdings liegen die Belegungszahlen laut der Klinikumsleitung auf dem Niveau von Ende November, als der Lockdown verschärft wurde.

„Mit Sorge“ beobachten die Medizinerinnen und Mediziner weiter „die Auswirkungen der Varianten auf das Geschehen in den Kliniken“. Konkretere Angaben, macht die Stadt hierzu allerdings nicht. Auf der Normal- und der Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 35 (15), im Elisabethenstift 9 (3) und im Alice-Hospital 6 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In den Kinderkliniken befindet sich ein Patient.

Darmstadt: Erstimpfungen in Alten- und Pflegeheimen beendet

Im Impfzentrum schreiten die Impfungen nach Auskunft der Stadt „weiter nach Plan voran“. Am heutigen Montag sollten 450 Impfungen verabreicht werden. Sofern mehr Impfstoff verfügbar wäre, könnte die tägliche Zahl der Impfungen im Kongresszentrum „Darmstadtium“ mehr als verdoppelt werden. Vorgesehen war für den heutigen Montag, die Erstimpfungen in den Darmstädter Alten- und Pflegeheimen zu beenden. Insgesamt wurden nach Angaben der Stadt bislang 14.933 Erst- und 3841 Zweitimpfungen in Darmstadt verabreicht.

Die Lage in den Darmstädter Pflegeheimen sei „weiter ruhig stabil“, heißt es seitens der Stadt nur sehr allgemein. Zum aktuellen Infektionsgeschehen in den Darmstädter Kindertagesstätten, Schulen und Gemeinschaftsunterkünften macht die Stadt - im Gegensatz etwa zu den Kreisverwaltungen in Heppenheim und Erbach - schon seit Monaten keine konkreten Angaben.

Mehrere Corona-Ausbrüche in Kitas und Schulen an der Bergstraße

Im Kreis Bergstraße sind in den vergangenen zwei Wochen in mehreren Kitas und Schulen bereits mehrere Corona-Ausbrüche registriert worden, bei denen die zuerst in Großbritannien identifizierte, ansteckendere Corona-Variante B.1.1.7 nachgewiesen wurde. Das Heppenheimer Kreisgesundheitsamt hatte daraufhin sofort Isolationen, Quarantänen, Betretungsverbote sowie Massentests in den betroffenen Einrichtungen in der Gemeinde Gorxheimertal sowie in Lampertheim, Heppenheim, Bürstadt und Bensheim angeordnet.

Auch zwei Todesfälle im Kreis Bergstraße stehen nach Angaben der Kreisverwaltung im Zusammenhang mit der sogenannten „Britischen Corona-Mutante“. Bei jeder dritten positiven Corona-Testergebnis wird im Kreis Bergstraße wird inzwischen eine der infektiöseren Varianten festgestellt.

Corona an der Bergstraße: Mutanten-Nachweis bei jedem dritten Positiv-Test

+++ 21.30 Uhr: Dem Gesundheitsamt des Odenwaldkreises sind am Wochenende elf weitere bestätigte Infektionsfälle der zuerst in Großbritannien identifizierten Corona-Variante B.1.1.7 mitgeteilt worden. Die Kreisverwaltung in Heppenheim teilte am Sonntagabend mit, ein Infektionsfall stehe im Zusammenhang mit einer Kindertagesstätte in Rimbach. Ein weiterer Fall stehe im Zusammenhang mit einer Pflegeeinrichtung in Lindenfels. Weitere Fälle stünden unter anderem in Zusammenhang zu den beiden bereits bekannten Infektionsclustern an Kindertageseinrichtungen in Lampertheim und der Gemeinde Gorxheimertal.

Insgesamt sind damit seit Ende Januar 70 Corona-Mutationsfälle mit der britischen Corona-Mutante und ein weiterer mit der südafrikanischen Corona-Mutante im Kreis bestätigt worden. Allein seit dem vergangenen Montag, 8. Februar, gab es 51 Nachweise der beiden Mutanten. In den vergangenen sieben Tagen sind im Kreis Bergstraße 149 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Das heißt, dass jede dritte positive Probe einen Mutanten-Nachweis erbrachte. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt nun 55,0 und nähert sich dem Schwellenwert von 50 Fällen je 100.000 Einwohner, mit der die Warnstufe Rot nach dem hessischen Eskalationskonzept erreicht wird.

Corona an der Bergstraße: 52 Menschen mit Covid-19 im Krankenhaus

Am Sonntag befanden sich nach Auskunft der Kreisverwaltung in Heppenheim 42 Patienten mit einer bestätigten Infektion mit Sars-CoV-2 in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße und bei drei Patient:innen besteht der Verdacht einer Infektion. Insgesamt befinden sich 52 Bergsträßerinnen und Bergsträßer mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung.

Der Bergsträßer Landrat Christian Engelhardt (CDU) teilte am Sonntagabend zudem via Facebook mit, am Sonntag seien 186 Impfdosen verabreicht worden. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg wurden nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt bis Samstagabend, 13. Februar, um 21 Uhr 4.354 Menschen gegen das Coronavirus geimpft. 2.664 Personen sollen den Angaben zufolge bereits die Zweitimpfung erhalten haben.

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg wurde am Sonntag zwei positiv auf das Coronavirus getestete Patient:innen in der Kreisklinik Groß-Umstadt auf der Normalstation behandelt und zwei weitere auf der Intensivstation. In der Klinik in Seeheim-Jugenheim werden 16 Patient:innen intensivmedizinisch betreut. 

Darmstadt: Zahl der Neuinfektionen wieder auf dem Stand von Mitte Oktober

Update vom Sonntag, 14.02.2021, 12.20 Uhr: Nachdem die Stadt Darmstadt am Samstag zunächst den Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche erreicht hatte, ist die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag erstmals nach vier Monaten auf den Wert von 37,5 gesunken. Zuletzt war exakt dieser Wert vor vier Monaten, am Dienstag, 13. Oktober 2020, vom Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin gemeldet worden.

Nach Angaben des RKI vom Sonntag (Stand: 0.00 Uhr) wurden in Darmstadt in den vergangenen sieben Tagen - wie auch vor vier Monaten - 60 Corona-Neuinfektionen registriert. Es könnte allerdings sein, dass das für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg zuständige Gesundheitsamt in Darmstadt wegen des Wochenendes aktuelle Infektionsfälle erst noch an das RKI nachmeldet. Die Zahlen sind also mit Vorsicht zu betrachten.

Auch für den Landkreis Darmstadt-Dieburg hat das RKI am Sonntag zwar eine Sieben-Tage-Inzidenz von 43,3 angegeben. Die vom RKI veröffentlichten Zahlen weichen jedoch von den „Echtzahlen aus dem Gesundheitsamt“ ab, die der Kreisverwaltung in Darmstadt-Kranichstein zur Verfügung stehen, wie es auf der Internetseite des Kreises heißt. Der Kreis gab am Sonntagabend eine Sieben-Tage-Inzidenz von 45 Fällen je 100.000 Einwohner.

Corona im Odenwald: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 44,5

Im Odenwald ist die Sieben-Tage-Inzidenz ebenfalls wieder unter den Schwellenwert von 50 Fällen je 100.000 Einwohner gefallen. Der Wert beträgt nun 44,5. Die Warnstufe Rot nach dem Eskalationskonzept des Landes war im Odenwald am 23. Oktober 2020 erreicht worden und die Warnstufe Orange (mit mehr als 35 Infektionsfällen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche) vier Tage zuvor.

Dem Kreisgesundheitsamt in Erbach wurde am Samstag ein weiteres positives Corona-Testergebnis und eine weitere genesene Person gemeldet, teilte die Pressestelle der Kreisverwaltung in Erbach am Sonntagmorgen mit. Angesichts von insgesamt 3.076 Corona-Infektionsfällen, von denen 2.767 als genesen gelten, und 152 Verstorbenen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt die Zahl der Akut-Infizierten im Odenwald derzeit bei 157.

43 neue Corona-Infektionen in einer Woche im Odenwald

Das Erbacher Gesundheitsamt registrierte in den vergangenen sieben Tagen insgesamt 43 neue Corona-Infektionen. In Mossautal und Oberzent wurden keine neuen Infektionen in der vergangenen Woche erfasst.
 
Auf den Corona-Stationen des Odenwälder Gesundheitszentrums in Erbach werden derzeit nach Auskunft der Kreisverwaltung 14 Patientinnen und Patienten behandelt. Davon benötigten drei eine intensivmedizinische Betreuung. In Kliniken außerhalb des Kreises befinden sich nach Angaben des Kreises 14 weitere Patient:innen.
 
Unter Quarantäne stehen nach Angaben des Kreises nach wie vor mehrere Gruppen des Kindergartens Steinmetzstraße in Höchst.

Corona an der Bergstraße: Erstmals Mutante B.1.352 - „Südafrikanische Variante“ - festgestellt

Update vom Samstag, 13.02.2021, 22.25 Uhr: Im Kreis Bergstraße sind vom 29. Januar bis Freitagabend, 12. Februar, 60 Corona-Mutationsfälle bestätigt worden. Binnen einer Woche hat sich die Zahl der nachgewiesenen Mutationsfälle vervierfacht. In den vergangenen sieben Tagen gab es an der Bergstraße nach Angaben der Kreisverwaltung insgesamt 216 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Ein Viertel aller Infektionsfälle gehen inzwischen auf Infektionen mit einer der beiden schon im Kreis nachgewiesenen infektiöseren Corona-Varianten zurück, die zuerst in Großbritannien und in Südafrika nachgewiesen wurden.

Corona an der Bergstraße: Erster Todesfall im Zusammenhang mit neuer Variante

Zudem hat es am Freitag, 12. Februar, nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim elf weitere bestätigte Fälle der zuerst in Großbritannien entdeckten Virus-Variante B.1.1.7 gegeben. Je ein Fall stehe im Zusammenhang mit der Heinrich-Metzendorf-Schule und der Karl-Kübel-Schule in Bensheim. Weitere Infektionsfälle stünden mit dem bereits bekannten Corona-Mutanten-Cluster in einer Kindertagesstätte in Lampertheim in Zusammenhang. Zudem wurde bei einem vor einigen Tagen verstorbenen Menschen die Coronavirus-Mutante B.1.1.7 festgestellt. 

54 Personen aus dem Kreis Bergstraße befinden sich nach Angaben der Kreisverwaltung mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung. Davon liegen 44 in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße. Zudem gibt es acht Verdachtsfälle, die ebenfalls in einer Klinik behandelt werden.

Corona an der Bergstraße: Kreis schließt drei Schulen

Das Gesundheitsamt des Kreises Bergstraße hat am Freitag, 12. Februar, auch für die Erich-Kästner-Schule in Bürstadt sowie die Heinrich-Metzendorf-Schule und die Karl-Kübel-Schule in Bensheim Betretungsverbote angeordnet. Diese sollen - wie schon zuvor bei den Ausbruchsclustern in zwei Kindertagesstätten in Gorxheimertal und Lampertheim, der Martin-Buber-Schule in Heppenheim und der Daumbergschule in Gorxheimertal - bis zum Vorliegen weiterer Testergebnisse gelten, teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim am Freitagabend mit.

Konkret teilte der Kreis mit, dass an der Erich-Kästner-Schule in Bürstadt zunächst ein Corona-Infektionsfall festgestellt worden sei. Es bestehe jedoch der „konkrete Verdacht“, dass es sich um eine Infektion mit der britischen Variante des Coronavirus handele, so dass erhöhte Sicherheitsvorkehrungen in Kraft treten müssten. An der Heinrich-Metzendorf-Schule und der Karl-Kübel-Schule in Bensheim sei bei infizierten Personen bereits jeweils die infektiösere Coronavirus-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden.

Corona-Fälle in etlichen Kitas, Schulen und Pflegeheimen an der Bergstraße

Von Corona-Infektionsfällen betroffen sind seit Anfang Februar im Kreis Bergstraße Kindertagesstätten in Gorxheimertal, Lampertheim, Lorsch, Bürstadt, Bensheim und Rimbach, die Erich-Kästner-Schule in Bürstadt, die Elisabeth-Selbert-Schule, die Goetheschule, die Alfred-Delp-Schule und die Schillerschule in Lampertheim, die Werner-von-Siemens-Schule in Lorsch, die Heinrich-Metzendorf-Schule und die Karl-Kübel-Schule in Bensheim, die Daumbergschule in Gorxheimertal, die Martin-Buber-Schule in Heppenheim und die Albertus-Magnus-Schule in Viernheim.

Zudem waren nach Angaben der Kreisverwaltung seit Anfang Februar Pflegeeinrichtungen in Lampertheim, Bensheim, Fürth, Lindenfels und das Heilig-Geist-Hospital in Bensheim von Corona-Infektionen betroffen.

Corona im Odenwald: Oberzent und Mossautal ohne Neu-Infektionen

In Oberzent und Mossautal sind nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung des Odenwaldkreises in Erbach in den vergangenen sieben Tagen keine einzige Corona-Neuinfektion registriert worden. Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums in Erbach wurden nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach am Samstag, 13. Februar, 15 Personen behandelt. Davon benötigten drei eine intensivmedizinische Betreuung, bei zwei Personen stehe das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises befänden sich 14 weitere Patientinnen und Patienten. Unter Quarantäne stünden zudem mehrere Gruppen des Kindergartens Steinmetzstraße in Höchst.

Im Gegensatz zu den detaillierteren und tagesaktuellen Angaben der Kreisverwaltungen in Heppenheim und Erbach teilte die Stadt Darmstadt am Mittwoch, 10. Februar, ohne konkretere Angaben nur den sehr vagen Satz mit: „Die Lage in den Schulen, Kitas und Alten- und Pflegeheimen ist stabil“.

Coronavirus-Variante: Ausbruch in Behinderteneinrichtung in Darmstadt

Am Donnerstag, 11. Februar, meldete das Darmstädter Gesundheitsamt dann einen Corona-Ausbruch in einer Darmstädter Behinderteneinrichtung. Acht Bewohnerinnen und Bewohner seien erkrankt. Bei einigen sei die Variante B.1.1.7 („Britische Corona-Mutation“) nachgewiesen worden.

Den Betroffenen gehe es gut. Niemand befinde sich in stationärer Behandlung. Alle Quarantäne- und Hygienemaßnahmen seien „bereits umgesetzt“ worden, hieß es in der Mitteilung der Stadt. Dem Vernehmen nach handelt es sich bei der Behinderteneinrichtung um die Aumühle - Hilfen für Menschen mit Behinderung der Inneren Mission im Darmstädter Stadtteil Wixhausen.

Der Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt teilte am Freitag, 12. Februar mit, er beobachte die Ausbreitung der Corona-Varianten in Südhessen „sehr genau“. Nach Ansicht der Mediziner bestünden bei den bisher nachgewiesenen Fällen jedoch „kein Hinweis“, dass die ansteckenderen Varianten auch zu schwereren Erkrankungen führten. „Um zu einer validen Einschätzung über das tatsächliche Verhalten der neuen Virusform zu gelangen, müssen allerdings bundesweit noch deutlich mehr Daten zusammengetragen werden“, erklärte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne), der den Krisenstab der Stadt leitet.. 

Corona in Darmstadt: Fast alle Personen in Alten- und Pflegeheimen geimpft

Bei den Impfungen meldete das Darmstädter Impfzentrum am Freitag, 12. Februar, dass die Erstimpfungen in den Darmstädter Alten- und Pflegeheimen bis auf eine einstellige Personenzahl voraussichtlich am Montag abgeschlossen werden könnten. Auch bei den Zweitimpfungen sei man bereits „sehr weit vorangekommen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

In den Darmstädter Kliniken ist die Lage nach Angaben der Stadt „weiter auf hohem Niveau stabil“. Auf der Normal- und der Intensivstation befänden sich im Klinikum Darmstadt 38/22, im Elisabethenstift 13/4 und im Alice-Hospital 8/0 Patientinnen und Patienten mit Covid-19. In der Kinderklinik liege ein Patient auf Normalstation.

Auch in den Alten- und Pflegeheimen sei die Lage „ruhig“. Wie hoch die Zahl der Infektionen in den Heimen ist und dazu, ob Einrichtungen etwa unter Quarantäne stehen, teilt die Stadt schon seit längerem nicht mit.

Schulen in Darmstadt bereiten sich auf Wechselunterricht vor

In den Darmstädter Schulen laufen nach Angaben der Stadt unterdessen die Vorbereitungen für den vom 22. Februar an geplanten Einstieg in das sogenannte Wechselmodell für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie die Hortbetreuung und den Präsenzunterricht der Abschlussklassen an. Vorgeschrieben ist ab sofort eine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrerinnen und Lehrer. Die Jahrgänge ab der Jahrgangsstufe 7 haben weiter Distanzunterricht

Während bei den Schulen bereits klare Vorgaben formuliert wurden, bleiben diese bei den Kitas von Seiten des Landes „noch im Vagen“, kritisiert die Stadt. Es werde in der angepassten Verordnung lediglich erneut vom sogenannten „Eingeschränkten Regelbetrieb“ gesprochen.

Das Kinder- und Jugenddezernat der Stadt Darmstadt bewertet diese Vorgehensweise kritisch, führe sie doch dazu, „dass auf kommunaler Ebene mit großem Aufwand und großer Verunsicherung eigene Wege für die Umsetzung der Vorgabe zur Öffnung aus Wiesbaden gefunden werden müssen“, heißt es in der Mitteilung der Stadt vom Freitag. 

Kreis Darmstadt-Dieburg: Mehr als 2500 Menschen doppelt geimpft 

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind nach Angaben der Kreisverwaltung bis Freitagabend, 12. Februar (Stand 21 Uhr), 4.229 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden. 2.563 Personen hätten auch die erforderliche zweite Impfung erhalten. 

Am Freitag, 12. Februar, wurden drei Patientinnen und Patienten mit Covid-19 in der Kreisklinik Groß-Umstadt auf der Normalstation behandelt und zwei weitere auf der Intensivstation. In der Kreisklinik in Seeheim-Jugenheim wurden zudem 16 Patient:innen intensivmedizinisch betreut. 

Erste Fälle von Infektionen mit Corona-Variante im Kreis Darmstadt-Dieburg

Update vom Dienstag, 09.02.2021, 9.30 Uhr: Im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind nach durchgeführten Sequenzierungen mittlerweile erste Fälle von Coronavirus-Mutationen aufgetaucht. Wie der Landkreis auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mitteilte, handelte es sich um zwei Einzelpersonen, die mit der britischen Variante infiziert sind. Beide seien isoliert, es bestehe kein Zusammenhang zwischen ihnen und keiner der beiden arbeitet in einem kritischen Bereich.

In Darmstadt seien bisher noch keine Mutationen aufgetaucht, hieß es am Montag aus dem städtischen Krisenstab. Das Gesundheitsamt gehe jedoch davon aus, dass auch in Darmstadt bald erste Fälle bestätigt würden. Indes sinkt die 7-Tages-Inzidenz in Darmstadt und den vier Landkreisen in Südhessen weiter.

Corona im Kreis Darmstadt-Dieburg: Fünf Prozent der Fälle werden sequenziert

Nach Angaben des Landkreises Darmstadt-Dieburg sequenzieren die Labore momentan fünf Prozent aller positiven Fälle. Dieser Vorgang könne mehrere Wochen dauern und ist nicht immer erfolgreich. Da sie als ansteckender als die Wildform gelten, sei zu erwarten, dass sich die verschiedenen Mutationen des Coronavirus weiter im Landkreis ausbreiten werden. Ersten Studien zufolge zeichneten sie sich nicht durch schwerere Verläufe aus, hieß es weiter.

In den Darmstädter Kliniken und auch im gesamten Versorgungsgebiet 6 bleibt die Situation indes angespannt. Zwar gehe die Zahl der Patientinnen und Patienten, die an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt sind und die auf den Normalstationen weiter leicht zurück, aber noch kein eindeutiger Trend, auf den Intensivstationen ist jedoch noch immer kein deutlicher Rückgang und keine echte Entspannung zu verzeichnen, teilte die Stadt Darmstadt mit. Auf Normal- und Intensivstation befinden sich im Klinikum Darmstadt 46 (23), im Elisabethenstift 13 (5) und im Alice-Hospital 4 (0) Patientinnen und Patienten mit Covid-19.

Schulen in Darmstadt stellen sich auf Wechselunterricht ab dem 22. Februar ein

Im Bereich Schule informiert das Staatliche Schulamt, dass sich das Land Hessen, unter Vorbehalt der entsprechenden Entscheidungen des Bund-Länder-Treffens am kommenden Mittwoch, auf die mögliche Einführung von Wechselunterricht in den Jahrgangsstufen 1 bis 6 ab dem 22. Februar vorbereite.

Update vom Freitag, 05.02.2021, 21.30 Uhr: Im Kreis Bergstraße sind am Freitag drei weitere Fälle der britischen Corona-Mutante B.1.1.7 bestätigt worden. Laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim handelt sich dabei jeweils um Fälle, die Kontaktpersonen von Kindern oder Betreuer:innen einer Kindertageseinrichtung in der Gemeinde Gorxheimertal waren. Insgesamt sind damit bislang 14 Fälle der britischen Corona-Mutante B.1.1.7 an der Bergstraße festgestellt worden. Am Freitag wurde zudem eine Reihenuntersuchung an der Martin-Buber-Schule in Heppenheim durchgeführt, nachdem Anfang der Woche an der Schule ebenfalls ein Fall der britischen Corona-Mutante nachgewiesen worden war.

Corona in Südhessen: 16 weitere Todesfälle

In Südhessen sind am Freitag 16 weitere Todesfälle - acht im Landkreis Darmstadt-Dieburg, sieben im Kreis Groß-Gerau und ein Fall im Kreis Bergstraße - in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet. Laut der Pressestelle des Kreises Bergstraße handelt es sich bei der oder dem Verstorbenen um eine 59-jährige Person aus Bensheim. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg und der Kreis Groß-Gerau teilten - wie immer in den vergangenen Monaten - keine weiteren Angaben zu den Todesfällen mit.

An der Bergstraße wurden am Freitag Corona-Fälle an der Heinrich-Metzendorf-Schule in Bensheim, der Elisabeth-Selbert-Schule in Lampertheim, der Kindertagesstätte in Bürstadt und in einer Pflegeeinrichtungen in Fürth registriert. Im südlichsten hessischen Landkreis gab es innerhalb der vergangenen letzten sieben Tage 330 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 70 Personen aus dem Kreis Bergstraße befinden sich nach Angaben des Kreises mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung.

Corona-Mutante auch in Wald-Michelbach und Viernheim nachgewiesen

Update vom Donnerstag, 04.02.2021, 21.30 Uhr: Im Kreis Bergstraße sind drei weitere bestätigte Fälle mit der britischen Corona-Mutante B.1.1.7 registriert worden. Bei einem Infektionsfall bestehe ein Zusammenhang mit einer Kontaktpersonen zum Infektionsgeschehen an einer Kindertagesstätte in Lampertheim, wo die Virus-Variante entdeckt worden war.. Jeweils ein weiterer Infektionsfall sei bei Personen aus Wald-Michelbach und Viernheim festgestellt worden, teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim am Donnerstagabend mit .

Zwei Personen, die nicht im Kreis Bergstraße wohnen und positiv auf die britische Corona-Mutante getestet wurden, stehen zudem in der Beziehung zur Kindertagesstätte in Gorxheimertal, wo sich die Virus-Mutation ebenfalls verbreitet hat. Insgesamt sind nun nach Auskunft der Kreispressestelle in Heppenheim elf Fälle der britischen Corona-Mutante B.1.1.7 im Kreis Bergstraße bestätigt..

Der Kreis Bergstraße meldete am Donnerstagabend zudem den Tod von zwei weiteren Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handele sich um eine 63-jährige Person aus Wald-Michelbach und eine 81-jährige Person aus Lindenfels.

Corona an der Bergstraße: Zwei weitere Todesfälle

+++ 21.30 Uhr: Im Kreis Bergstraße ist ein weiterer Fall der britischen Corona-Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Dabei handele es sich um eine „Kontaktkonstellation zu einem bereits bekannten Fall aus einer Kindertagesstätte in Gorxheimertal“, teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim am Mittwochabend mit. Insgesamt seien nun acht Fälle der britischen Corona-Mutante B.1.1.7 im Kreis bestätigt.

Der Kreis Bergstraße meldete zudem zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handele sich um eine 81-jährige Person aus Heppenheim und eine 91-jährige Person aus Lindenfels. Neu von Corona-Infektionen betroffen seien eine Kindertagestätte in Lampertheim und eine weitere in Lorsch sowie Pflegeeinrichtungen in Bensheim, Fürth sowie in Lindenfels.

Derzeit befinden sich nach Auskunft der Kreisverwaltung 66 Personen aus dem Kreis Bergstraße mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung. In den vergangenen sieben Tagen wurden im Kreis 324 neue Infektionen festgestellt.

Britische und südafrikanische Corona-Mutante in Südhessen entdeckt

+++ 15.50 Uhr: Die deutlich ansteckendere Coronavirus-Mutation B.1.1.7, die zunächst in Großbritannien entdeckt worden ist, breitet sich auch in Südhessen weiter aus. Im Kreis Bergstraße sind in den vergangenen Tagen sieben Infektionen festgestellt worden, die im Zusammenhang mit der britischen Mutante stehen.

Dem Gesundheitsamt des Kreises Groß-Gerau war vor einer Woche der erste Fall einer Corona-Mutation im Kreis bekannt geworden. Dabei habe es sich um die Südafrika-Mutation gehandelt, teilte Gesundheitsamtleiterin Angela Carstens mit.

Corona-Mutante in Kitas: Mit Reihentests 25 neue Corona-Fälle entdeckt

Im Kreis Bergstraße ist Ende der vergangenen Woche eine Kindertagesstätte in Gorxheimertal vorsorglich geschlossen worden, weil sich eine Person mit der britischen Corona-Mutante infiziert hatte. Für die infizierte Person und alle Kontaktpersonen sei Quarantäne angeordnet und eine umfangreiche Reihentestung veranlasst worden, teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim mit.

Drei weitere Infektionsfälle mit der britischen Corona-Mutante wurden inzwischen auch in Bürstadt und in Lampertheim nachgewiesen. Ein Fall steht nach Auskunft der Kreisverwaltung in Heppenheim in Zusammenhang mit einer Kindertagesstätte in Lampertheim. Die Stadt als Träger der Einrichtung hat am Montag, 1. Februar, die Schließung des entsprechenden Kindergartens veranlasst.

Am Samstag hatte das Kreisgesundheitsamt in Heppenheim bereits in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr eine Reihentestung im Zusammenhang mit den Infektionsfällen in der Kita in Lampertheim veranlasst. Bis Dienstag lagen bereits 15 positive Corona-Testergebnisse vor. Betroffen seien sowohl Kinder als auch das Personal der Einrichtung. Der Kreis hat zudem eine Erweiterung der Reihentestung angekündigt.

Weitere Fälle der britischen Corona-Mutante im Kreis Bergstraße

Am Dienstagabend, 2. Februar, hieß es dann in einer weiteren Mitteilung der Heppenheimer Kreisverwaltung, neben den vier Nachweisen der britischen Corona-Mutante in der Kita in Gorxheimeral, in Bürstadt sowie in der Kita in Lampertheim seien dem Kreisgesundheitsamt drei weitere Fälle bekannt geworden. So seien am Dienstag im Kreiskrankenhaus in Heppenheim zwei weitere Fälle mit der britischen Virus-Mutation festgestellt worden.

Eine „strenge Isolierung“ werde durch die Klinik sichergestellt. Zum Schutz von Patienten und Personal, und um eine Vermischung der Virusvarianten miteinander zu vermeiden, würden die Schutzmaßnahmen zudem verstärkt. Das Kreiskrankenhaus Bergstraße, das eine Einrichtung des Universitätsklinikums Heidelberg ist, stehe auch in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt.

Corona an der Bergstraße: Virus-Mutante grassiert in Schule und Kitas

Im Zusammenhang mit dem Corona-Infektionsgeschehen an der Martin-Buber-Schule in Heppenheim sei ebenfalls ein Fall der britischen Corona-Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Die entsprechenden Kontaktpersonen stünden, ebenso wie die infizierte Person selbst, bereits unter Quarantäne. Die Schule bleibe bis auf Weiteres geschlossen. Die Schulleitung, das Staatliche Schulamt und das Gesundheitsamt stünden auch hier in einem engem Austausch. Auch hier sei „zeitnah eine erweiterte Reihentestung vorgesehen“, heißt es in der Mitteilung der Kreisverwaltung.

Aufgrund der aktuellen Häufung von Meldungen der britischen Coronavirus-Mutation im Kreis Bergstraße seien die angeordneten Maßnahmen und das weitere Vorgehen auch mit dem hessischen Sozialministerium in Wiesbaden vorab abgestimmt worden.

Gorxheimertal: Zehn Corona-Fälle bei Reihentestung in Kita entdeckt

Zudem teilte der Kreis mit, dass die erweiterte Reihentestung, die nach dem ersten Fund der britischen Corona-Mutante B.1.1.7 am vergangenen Freitag in einer Kita in Gorxheimertal veranlasst worden war, zehn weitere positive Befunde ergeben habe. Eine Sequenzierung des Coronavirus durch das beauftragte Analyselabor sei noch nicht abgeschlossen.  

Odenwald: 123 neue Corona-Fälle in einer Woche

+++ 11.30 Uhr: Das Gesundheitsamt des Odenwaldkreises hat laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach vom Mittwoch, 3. Februar, in den vergangenen sieben Tagen 123 neue Corona-Fälle erfasst. Auf den Corona-Stationen des Gesundheitszentrums in Erbach befänden sich derzeit 27 Patientinnen und Patienten. Davon benötigten fünf eine intensivmedizinische Behandlung. Bei drei Personen steht das Testergebnis noch aus. In Kliniken außerhalb des Kreises werden nach Angaben des Kreises neun weitere Patientinnen un Patienten versorgt.
 
Unter Quarantäne steht im Odenwaldkreis das Alten- und Pflegeheim Bergpension in Bad König sowie die Niederlassung des Hauses Brombachtal in Brensbach, die eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen ist. Außerdem sind eine Klasse des Beruflichen Schulzentrums Odenwaldkreis in Michelstadt und eine Gruppe des Kindergartens Steinmetzstraße in Höchst von einer Quarantäne betroffen.

Kreis Groß-Gerau reagiert auf Risiko von Virus-Mutationen und verschärft Regeln

Update vom Mittwoch, 03.02.2021, 9.30 Uhr: Mit zwei neuen Allgemeinverfügungen will der Kreis Groß-Gerau die hohe Zahl der Corona-Infektionen in den Alten- und Pflegeheimen des Kreises senken und zugleich Virus-Ausbrüche an den Schulen verhindern. Die beiden Allgemeinverfügungen, die treten am Donnerstag, 4. Februar 2021, in Kraft. Sie gelten vorerst bis zum 3. März, teilte der Kreis mit.

„Die vielen Ansteckungen und Todesfälle in Altenheimen sowie die Gefahr einer Weitergabe des Virus auch unter Kindern und Jugendlichen haben uns dazu veranlasst, hier strengere Regeln aufzustellen“, betonten Landrat Thomas Will (SPD) und der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Walter Astheimer (Grüne). Sowohl in den Schulen wie in den Heimen gehe es „vorrangig darum, das Risiko einer Sars-Cov-2-Infektion zu minimieren“, schreiben Will und Astheimer.

Kreis Groß-Gerau: Altenheimbesuch nur mit negativem Corona-Test

Nur wer negativ auf das neuartige Coronavirus getestet ist, darf Angehörige in Heimen im Kreis Groß-Gerau besuchen. An diesem Grundsatz hält der Kreis Groß-Gerau weiter fest. Doch im Gegensatz zu einer früheren Verfügung, müssen die Betreiber:innen und Leitungen der Heime künftig alle Besucher:innen - auch Seelsorgerinnen und Seelsorger und rechtliche Beistände - mittels Antigen-Test auf eine mögliche Corona-Infektion untersuchen.

„Diese Untersuchung ist jetzt unmittelbar vor dem jeweiligen Besuch durchzuführen, die Betreiber:innen oder Leitungen sind verpflichtet, Antigen-Tests anzubieten“, schreiben Landrat Will und Vize-Landrat Astheimer.„Ausnahmen von der Testpflicht gebe es nur bei medizinischen Notfällen“ Ein positiver Antigen-Test, der eine umgehende häusliche Quarantäne nach sich ziehe, müsse zudem dem zuständigen Gesundheitsamt durch die Leitung der Einrichtung mitgeteilt werden.

Selbst bei sinkenden Inzidenzen sei die Anzahl der Verstorbenen in den Heimen besonders hoch, heißt es in der Verfügung. „Unser Bestreben muss sein, den Erreger so gut es geht aus den Heimen zu halten“, so Astheimer. „Hier können die Schnelltests ansetzen und verhindern, dass asymptomatische Personen das Virus in die Alten- und Pflegeheime eintragen.“

Kreis Groß-Gerau ordnet medizinische Masken für Lehrpersonal an

Auch die Schülerinnen und Schüler will der Kreis mit den Verfügungen noch besser gegen eine Corona-Infektion schützen. An allen Schulen bis zur 6. Jahrgangsstufe gilt nun die Einrichtung konstanter Lerngruppen, Abstand von anderthalb Meter im Gebäude sofern möglich, Einhaltung des Abstandsgebots zwischen Lehrkraft und Lerngruppe sowie Beachtung des Hygieneplans. Zudem wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch für Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeitende sowie für Schüler:innen bis zur Klasse 4 im Präsenzunterricht angeordnet.

Weiter heißt es: „Darüber hinaus gilt, dass die Lehrkräfte und pädagogischen Mitarbeitende dieser Anordnung nur mit dem Tragen einer medizinischen Maske genügen. Es wird klargestellt, dass diese Anordnung auch für die Nachmittagsbetreuung gilt.“ Bisher ist in den Schulen das Tragen einer medizinischen Maske oder einer noch wirkungsvolleren FFP2-Maske laut dem Hessischen Kultusministerium nicht verpflichtend, wird aber empfohlen. Der Kreis Groß-Gerau stellt zudem klar, dass die erweiterte Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht für Personen gilt, die entsprechend gesundheitlich beeinträchtigt sind.

Ferner bleibt der Schulsport in geschlossenen Räumen und (Schwimm-)Hallen weiter untersagt. „Im Freien ist der praktische Sportunterricht gestattet, sofern dieser unter ständiger Einhaltung des Mindestabstands von anderthalb Meter zu anderen Personen ausgeübt ist.“ Ausnahmsweise sei der Sportbetrieb nur gestattet zur Vorbereitung auf und die Abnahme von Einstellungstests, Leistungsfeststellungen sowie anderen Prüfungen in Ausbildungen und Studiengängen, bei denen Sport wesentlicher Teil ist.

Schüler eher von neuer britischer Corona-Mutation betroffen

Die strengeren Regeln an den Schulen begründet der Kreis Groß-Gerau unter anderem mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Neue Studien hätten gezeigt, dass Kinder und Jugendliche, vor allem im Hinblick auf die neue britische Mutation des Coronavirus Sars-CoV-2 stärker betroffen seien und Infektionen auch leichter weitergeben könnten.

„In der vierten Kalenderwoche waren mehrere Fälle in Schulen im Kreis Groß-Gerau zu verzeichnen, insgesamt gab es in der Altersgruppe der 6- bis 15-Jährigen 19 Neu-Infektionen“, so Landrat Will. „Der Kreis möchte den zurzeit laufenden Schulbetrieb so aufrechterhalten, dass trotz weniger Schüler:innen eine Ansteckung dort so wenig wahrscheinlich wie nur möglich ist“, so der Landrat.

Die erweiterte Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle Lehrkräfte, pädagogisch Mitarbeitende sowie Schüler:innen bis zur Klasse 4 im Präsenzunterricht diene dem Schutz vor einer weiteren Übertragung aufgrund der erhöhten Infektionszahlen sowie der Ausbreitung der Mutationen im Kreis. „Diese Mutationen sind nach den ersten Auswertungen infektiöser und altersunabhängig mit einer höheren Krankheitshäufigkeit verbunden“, so Will.

Sechs weitere Corona-Todesfälle im Kreis Bergstraße

Update vom Dienstag, 02.02.2021, 20.30 Uhr: Der Kreis Bergstraße hat am Dienstagabend, 2. Februar, sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Es handele sich um eine 79-jährige Person sowie drei 77-jährige Personen aus Bensheim, eine 79-jährige Person aus Einhausen und eine 90-jährige Person aus Viernheim, teilte die Kreisverwaltung in Heppenheim mit.

Zum aktuellen Infektionsgeschehen teilte der Kreis Bergstraße mit, dass derzeit zwei Kindertagesstätten in Lampertheim, eine Kindertagesstätte in Gorxheimertal, die Elisabeth-Selbert-Schule in Lampertheim und die Alfred-Delp-Schule in Lampertheim von Corona-Infektionen betroffen seien.

66 Personen aus dem Kreis Bergstraße befinden sich mit einer bestätigten Corona-Infektion in stationärer Behandlung. Innerhalb der vergangenen letzten sieben Tage wurden kreisweit 290 Neuinfektionen registriert.   

Corona im Kreis Darmstadt-Dieburg: Unterkunft für Geflüchtete unter Quarantäne

Update vom Dienstag, 02.02.2021, 15.12 Uhr: In einer Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Groß-Zimmern (Landkreis Darmstadt-Dieburg) sind zwei von 38 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Da weitere Bewohner Erkältungssymptome zeigen, hat das Gesundheitsamt entschieden, die gesamte Unterkunft testen zu lassen und unter Quarantäne zu stellen.

Wie der Landkreis weiter mitteilte, werden in der Einrichtung Küchen und Sanitäranlagen gemeinschaftlich genutzt. Ein Besuchsverbot in allen Gemeinschaftsunterkünften im Landkreis gibt es schon seit mehreren Wochen. „Wir haben frühzeitig reagiert und organisieren derzeit die Versorgung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln“, erläuterte Rosemarie Lück (SPD), die Sozial- und Jugenddezernentin des Kreises.

Corona-Party direkt neben der Polizeistation Groß-Gerau

Laute Musik und Gegröle, haben Beamte der Polizeistation Groß-Gerau in der Nacht zum Sonntag, 31. Januar, direkt aus der näheren Nachbarschaft vernommen. Das rief gegen 3.15 Uhr die Ordnungshüter auf den Plan. Wie die Polizei mitteilte, machten sie sich auf die Suche und wurden auch rasch fündig. In einer Tiefgarage hinter dem Amtsgerichtsgebäude, etwa 50 Meter Luftlinie von der Polizeistation entfernt, feierten sechs junge Männer und Frauen im Alter zwischen 21 und 23 Jahren eine „Corona-Party“.

Weil die Angetroffenen aus verschiedenen Haushalten stammten, den Mindestabstand nicht einhielten, keine Mund-Nasen-Bedeckungen trugen und zudem Alkohol in der Öffentlichkeit konsumierten, wurde die Festgesellschaft aufgelöst und entsprechende Anzeigen wegen Verstoßes gegen die Corona-Kontaktbeschränkungen erstattet. Zwei Männer mussten außerdem ihre Fahrzeugschlüssel bei der Polizei abgeben, um die Nutzung ihrer Autos zu verhindern, weil sie aufgrund ihrer Alkoholisierung nicht mehr fahrtüchtig waren.

Corona in Südhessen: Weitere Impfzentren öffnen

Am kommenden Dienstag, 9. Februar, öffnen die Impfzentren in Reinheim und in Pfungstadt. im Landkreis Darmstadt-Dieburg. Die Impfzentren werden im wöchentlichen Wechsel in einer Früh- und Spätschicht geöffnet sein, um auch Berufstätigen die Möglichkeit zu bieten, ihre Angehörigen zu den Impfterminen zu fahren. Das teilte der Landkreis mit.

Demnach hat das Impfzentrum in Reinheim in der Woche vom 9. Februar bis einschließlich 14. Februar von 8 bis 14 Uhr geöffnet, das Impfzentrum in Pfungstadt zwischen 15 und 21 Uhr. Am Montag, 15. Februar, wechseln die Öffnungszeiten der Impfzentren: Reinheim hat ab 15 Uhr geöffnet, Pfungstadt ab 8 Uhr.

Termine für die Impfzentren in Pfungstadt und Reinheim können ab Mittwoch, 3. Februar, per Telefon unter der 0611/50592888 oder 116 117 sowie im Internet-Anmeldeportal unter www.impfterminservice.hessen.de vereinbart werden. Impfberechtigt ist nach wie vor die Priorisierungsgruppe 1, der mehrheitlich Seniorinnen und Senioren ab 80 Jahren angehören. Im Februar sollen 2.600 Impfdosen für den Landkreis Darmstadt-Dieburg geliefert werden. Damit können weniger als 150 Menschen pro Tag an beiden Standorten zusammen geimpft werden. 

Auch die Impfzentren in Groß-Gerau und Bensheim starten am 9. Februar mit den Impfungen.

Acht weitere Corona-Todesfälle im Kreis Bergstraße

Der Kreis Bergstraße hat am Montag, 1. Februar, acht weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Es handele sich um zwei 88-jährige Personen, eine 87-jährige Person, eine 86-jährige Person sowie eine 85-jährige Person aus Bensheim, eine 91-jährige Person aus Lampertheim sowie eine 80-jährige und eine 73-jährige Person aus Lindenfels, teilte die Kreisverwatung in Heppenheim mit.

Corona in Darmstadt: Hilfe für Familien im Lockdown

Das Familienzentrum der Stadt Darmstadt hat aufgrund der aktuellen Lage durch die Corona-Pandemie neue Formate entwickelt, um Familien auch weiterhin unterstützen zu können. „Wir müssen davon ausgehen, dass uns die Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus noch einige Zeit begleiten werden“, sagte Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz (Grüne). Diese würden insbesondere Familien mit jungen Kindern viel Flexibilität, Organisationsgeschick und Kreativität abverlangen. Umso wichtiger sei es, die Familien zu unterstützen. Dies soll über Angebote des Familienzentrum geschehen. Eines davon ist ein Online-Elternabend am 23. Februar 2021.

Viele Impulse für den Umgang mit der herausfordernden Situation und Gelegenheit zum Austausch wird es laut Akdeniz beim Online-Elternabend zum Thema „Familienalltag zwischen Kinderbetreuung und Homeoffice – Gute Wege finden in einer besonderen Zeit“ am 23. Februar 2021 geben. Nach der Anmeldung unter der E-Mailadresse fbs@darmstadt.de erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitere Informationen. Für Nachfragen stehen die Mitarbeiterinnen telefonisch unter 06151/132509 zur Verfügung.

Hotline für Eltern

Die Hotline – Telefonische Informationen für Schwangere und junge Eltern – ist mittwochs von 9 bis 11 Uhr durch Fachkräfte besetzt und unter 06151/133030 erreichbar. Diese Rufnummer gilt auch, wenn Eltern einen Termin für die Baby- und Kleinkindersprechstunde, die Stillsprechstunde oder die Beratung nach Kaiserschnitt, Entbindung oder Trennung direkt nach der Geburt vereinbaren wollen.

Die Erziehungsberatung bietet Beratung für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern und andere Erziehungsberechtigte in Erziehungs-, Entwicklungs- und Alltagsfragen und Schwierigkeiten, bei Trennung und Scheidung und weiteren individuellen Themen.

Die Termine finden persönlich, telefonisch und – sofern gewünscht – auch digital statt. Vorab muss unter 06151/35060 ein Termin vereinbart werden. Die offene Sprechstunde montags von 16 bis 17.30 Uhr findet weiterhin statt, auch hier wird jedoch um vorherige telefonische Anmeldung per Mail an erziehungsberatung@darmstadt.de gebeten.

Weitere Online-Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Rund um die Geburt sowie Offene Treffs, Elternabende und Kurse sind auf der Homepage des Familienzentrums www.familienzentrum-darmstadt.de zu finden.

Corona in Darmstadt: Stadt wirbt für Impfung von Kita- und Hospizpersonal

Update vom Montag, 01.02.2021, 18.00 Uhr: In Darmstadt sind im regionalen Impfzentrum im Wissenschafts- und Kongresszentrum „Darmstadtium“ und von den mobilen Impfteams bislang 9052 Erstimpfungen und 1792 Zweitimpfungen verabreicht worden. Das hat Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) am Montag, 1. Februar, nach einer Sitzung des Covid-19-Krisenstabs der Stadt mitgeteilt.

Damit, so Partsch, liege die Stadt mit den zur Verfügung stehenden Impfdosen „komplett im Plan“. Die Stadt wolle sich zudem beim Land, das für die Festlegung der Reihenfolge der Impfungen zuständig sei, für eine frühe Berücksichtigung von Kita- und Hospizpersonal bei den Impfungen einsetzen.

Corona in Darmstadt: Zahl Neuinfektionen weiter rückläufig

Wie das Darmstädter Gesundheitsamt mitteilte, setze sich der „moderat positive Trend bei den Corona-Fallzahlen“ fort. In der vergangenen Woche seien 103 laborbestätigte neue Corona-Fälle registriert worden. Das sei der niedrigste Wert seit Ende Oktober 2020. Lag die Inzidenz Anfang der Woche noch bei 84,4 war sie am Sonntag auf 63,2 gesunken.

„Das sind gute Nachrichten“, erklärt dazu OB Partsch, weil dies zeige, dass die Lockdown-Maßnahmen auch auf kommunaler Ebene in Wirksamkeit entfaltet hätten. Partsch mahnte jedoch: „Nichtsdestotrotz befinden wir uns in einer trügerischen Phase der Pandemie, denn wenn wir nun in unseren Anstrengungen nachlassen, können uns die Mutationen diese Erfolge in wenigen Tagen und Wochen wieder zunichte machen.“

Darmstadt: Probe von Reiserückkehrer aus Brasilien wird sequenziert

Noch sind in Darmstadt nach Angaben der Stadt bislang keine Corona-Mutationen nachgewiesen worden. Bei einem Reiserückkehrer aus Brasilien werde eine Probe derzeit sequenziert. Mit einem Ergebnis der Untersuchung sei im Laufe der Woche zu rechnen, heißt es seitens der Stadt. 

Für die Stadt Darmstadt wurden am Montag fünf laborbestätigte Fälle von Covid-19 gemeldet, so dass kumuliert seit März vorigen Jahres nun 3594 laborbestätigte Corona-Fälle in Darmstadt registriert worden sind. Davon betrachtet das Gesundheitsamt 3423 Personen als „genesen“. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei einem Wert von 65 je 100.000 Einwohner.

Darmstadt: Situation in Kliniken bleibt angespannt

In den Darmstädter Kliniken ist die Situation nach Auskunft des Krisenstabs „nach wie vor angespannt“. Positiv festzuhalten sei, dass nach Angaben des Klinikums inzwischen ein leichter Rückgang der Corona-Fallzahlen auf den Normalstationen zu beobachten sei. Dagegen gebe es auf den Intensivstationen „keine Entspannung“. Hier seien weiter nahezu alle Kapazitäten erschöpft.

Aktuell befinden sich auf der Normal- und der Intensivstation im Klinikum Darmstadt 28 (23) Patientinnen und Patienten mit Covid-19, im Elisabethenstift 25 (3), im Alice-Hospital 12 (0) und in den Kinderkliniken. Zusätzlich berichtete das Klinikum Darmstadt, dass es bei den Sequenzierungen von Proben gemeinsam mit den drei Universitätskliniken in Hessen an Möglichkeiten zur Beschleunigung des Prozesses arbeite.

In den Alten- und Pflegeheimen ist die Situation nach Angaben der Stadt „nach wie vor ruhig“. Auch in Schulen und Kitas gebe es keine nennenswerten Abweichungen bei den Zahlen zur Auslastung. Am Dienstagabend sollen neue Zahlen vorliegen, wie viele Schülerinnen und Schüler in den Schulen unterrichtet werden. Die Zahlen hierfür würden vom Land Hessen erhoben.

Bereits seit etlichen Monaten gibt es seitens des Krisenstabs der Stadt Darmstadt keine konkreten Angaben zum Infektionsgeschehen in den Schulen, Kindertagesstätten, in Gemeinschaftsunterkünften sowie Pflegeeinrichtungen und Altenheimen sowie zu Todesfällen.

Corona im Odenwald: Fast 1.300 Personen zweifach geimpft

Im Odenwaldkreis sind nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach bis zum Montag, 1. Februar, 1.724 Menschen gegen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 geimpft worden. Davon hätten 1.261 Personen bereits die zweite Impfung bekommen.

Mit den Impfungen war Ende Dezember in Pflegeheimen und beim Pflegepersonal sowie medizinischen Personal begonnen worden. Geplant sei, dass Ende dieser Woche die Zweitimpfungen in den Pflegeheimen nahezu zu beenden. In einem Heim stehe noch die Terminvereinbarung für die Erstimpfung aus. Mit dem Heim stehe das Gesundheitsamt in Kontakt und prüfe die Möglichkeit der Impfung aufgrund des derzeitigen Infektionsgeschehens.

Aktionen vor Impfzentrum in Darmstadt sorgen für Unruhe

Der Krisenstab der Stadt Darmstadt berichtet von Einschüchterungsversuchen von Impfgegnerinnen und -gegnern gegenüber Einsatzkräften und Menschen, die sich impfen lassen wollen. 

Corona in Südhessen: Der bisherige Ticker aus Darmstadt und Südhessen.

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