Corona-Graffito auf der Lincoln-Wall in Darmstadt
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Corona-Graffito auf der Lincoln-Wall in Darmstadt

News-Ticker: Corona-Krise in Darmstadt und Südhessen

Corona in Südhessen: Darmstadt verlängert City-Sommer bis Ende September

  • Claudia Kabel
    vonClaudia Kabel
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  • Jens Joachim
    Jens Joachim
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Im Odenwald steigt die Infektionsrate weiter und bleibt über der ersten Warnstufe. Die Wochen-Inzidenz hat inzwischen den zweithöchsten Wert in Hessen erreicht.

  • 287 Coronavirus-Infizierte wurden bislang in Darmstadt registriert, 469 im Landkreis Darmstadt-Dieburg, 621 im Kreis Groß-Gerau, 444 im Odenwald und 407 im Kreis Bergstraße

  • Im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion sind bislang im Odenwald 63 Menschen gestorben, 20 im Landkreis Darmstadt-Dieburg, jetzt 19 in Darmstadt, 15 im Kreis Groß-Gerau und 3 im Kreis Bergstraße
  • Corona im Kreis Groß-Gerau: 30 neue Infektionen in einer Woche - Kreis reaktiviert Corona-Drive-In

Letztes Update vom Donnerstag, 06. August, 20:45 Uhr: Um die Schausteller in der Stadt zu unterstützen, gibt es seit dem 3. Juli den „Darmstädter City-Sommer“. Die positive Resonanz hat die Organisatoren nun dazu veranlasst, den Darmstädter City-Sommer bis zum 27. September 2020 zu verlängern und um weitere Standorte zu erweitern. Das hat die Stadt mitgeteilt.

Darmstadt: Angebot beim „Darmstädter City-Sommer“ wird erweitert

Es sei mit dem Angebot „gelungen, trotz der für uns alle schwierigen Corona-Zeit eine gewisse Festkultur für die Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen, die uns Darmstädtern so am Herzen liegt“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne). Die „gute Resonanz in der Innenstadt und am Oberwaldhaus“ sowie die Gespräche mit den Schaustellern hätten die Stadt dazu bewogen, das Angebot zu erweitern. Dies sei natürlich leider kein Ersatz für die ausgefallenen großen Veranstaltungen und Feste. Es sei aber „der ernsthafte Versuch, realistischer und verantwortbarer Unterstützung“. Wegen fehlender Kundschaft hatten allerdings etwa Schausteller auf dem Karolinenplatz ihre Wagen wieder abgebaut und den Platz wieder verlassen.

„Wir befinden uns weiter in einer sehr gefährlichen Pandemie“, äußerte OB Partsch, der auf dramatische Ausbruchsereignisse in anderen Städten verwies. Umso wichtiger sei es, „begrenzte Ausweitungen anbieten zu können“.

Darmstadt: Verkaufsbuden ab 24. August auch auf Plätzen in Stadtteilen

Derzeit  bieten verschiedene Schaustellerinnen und Schausteller unter Hygieneauflagen ihr Sortiment, wie Süßwaren, Lederwaren oder weitere Imbiss-Angebote, auf dem Friedensplatz, Karolinenplatz, an der Stadtmauer am Hinkelsturm und auf dem Parkplatz Oberwaldhaus zum Verkauf an. Vom Montag, 24. August, an werden die Sondernutzungsflächen erweitert, sodass die Schausteller „auch in den Darmstädter Stadtteilen ein wenig Abwechslung für die Bürgerinnen und Bürger verbreiten können“, teilte Anja Herdel, die Geschäftsführerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH mit. So könnten die Anbieter ihre Waren auch auf Plätzen in den Stadtteilen und außerhalb der Innenstadt verkaufe.

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite www.darmstadt-tourismus.de/city-sommer. Bewerbungen können bis zum 13. August erfolgen, die Auswahl wird bis zum 17. August getroffen, damit ab dem 21. August weitere Stände öffnen können.

Corona in Darmstadt: Folgende Veranstaltungen fallen aus

Aufgrund der derzeitigen bis einschließlich 31. Oktober geltenden Restriktionen wegen der Covid-19-Pandemie können folgende städtische Veranstaltungen nicht stattfinden:

Alle Termine von „Datterichs Wochenmarkt“, der Darmstädter Kunsthandwerkermarkt am 15. und 16. August, das Darmstädter Weinfest vom 3. bis 6. September. Alternativ dazu gibt es einen Flaschenverkauf von sieben Winzern am 5. September von 12 bis 17 Uhr auf dem Karolinenplatz.

Auch die Kirchweihfeste in der Heimstättensiedlung vom 4. bis 7. September, im Martinsviertel vom 11. bis 14. September und in Bessungen vom 18. bis 21. September sowie die Herbstmess vom 25. September bis 5. Oktober und auch das Oktoberfest vom 23. bis 31. Oktober fallen aus.

Corona-Drive-In eröffnet wieder in Groß-Gerau

Der Kreis Groß-Gerau reaktiviert den Corona-Drive-In an der Kreisklinik: Das Gesundheitsamt des Kreises Groß-Gerau bietet seit Mittwoch wieder die Möglichkeit an, sich in einem „Corona-Drive-in“ auf dem Gelände des Klinikums auf das neuartige Coronavirus testen zu lassen. Der Kreis hat vor allem Reiserückkehrer im Fokus, um eine mögliche zweite Infektionswelle zu verhindern. Abstriche werden - nach vorheriger Anmeldung und Terminvergabe - auf den Parkplatz des Medizinischen Versorgungszentrum, Wilhelm-Seipp-Straße 3, durch das Autofenster gemacht, um das Infektionsrisikio zu reduzieren.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in  Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 6. August

  • Stadt Darmstadt: 287 Infizierte (+3), davon 247 genesen, Todesfälle: 19, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-) - Quelle: Stadt/HMSI
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 469 Infizierte (-), davon 434 genesen, Todesfälle: 20, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-3)
  • Kreis Groß-Gerau: 621 Infizierte (+10), davon 565 genesen, 41 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 30 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 11 (+5)
  • Odenwaldkreis: 444 Infizierte (+2), davon 358 genesen, Todesfälle: 63, 25 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 26 (+6) - Quelle: Kreis/HMSI
  • Kreis Bergstraße: 407 Infizierte (-), davon mind. 387 genesen, Todesfälle: 3, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quelle: Kreis (Stand: 05.08.) 

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden. 

Corona im Odenwald: Zweithöchste Wochen-Inzidenz in Hessen

Im Odenwaldkreis sind zwei weitere Personen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Das hat die Kreisverwaltung in Erbach am Donnerstagmittag mitgeteilt. Von den derzeit 23 aktiv Infizierten müsse jedoch niemand im Krankenhaus behandelt werden. Die 7-Tage-Inzidenz, die das Land Hessen für den Odenwaldkreis berechnet, liege bei 26. Das ist nach der Stadt Offenbach (29) und vor dem Rheingau-Taunus-Kreis (22) der zweithöchste Wert in Hessen. Er liegt weiterhin über der vom hessischen Sozialministerium festgelegten ersten Warnstufe von 20.

Odenwaldkreis in der gelben Eskalationsphase

Bei einem Wert von mindestens 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner schreibt das Eskalationsstufenkonzept des Ministeriums für diese sogenannte gelbe Phase „erhöhte Aufmerksamkeit“, ein „erweitertes Meldewesen“ sowie „bedarfsgerechte Maßnahmen“ vor. 

Sobald in einer einzelnen Kommune die Sieben-Tage-Inzidenz mehr als 20 beträgt, soll im Odenwald künftig veröffentlicht werden, um welche Stadt oder Gemeinde es sich handelt, um die Bevölkerung vor Ort entsprechend zu sensibilisieren, teilte die Kreisverwaltung mit. Mit einem Wert von 20 sei man aber „von einem Punkt noch weit entfernt, an dem deutliche Einschränkungsmaßnahmen getroffen werden müssen“.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 5. August

  • Stadt Darmstadt: 284 Infizierte (-), davon 244 genesen, Todesfälle: 19, 11 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (-2) - Quelle: Stadt/HMSI
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 469 Infizierte (+1), davon 432 genesen, Todesfälle: 20, 11 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-1)
  • Kreis Groß-Gerau: 611 Infizierte (+6), davon 564 genesen, 26 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 22 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (+2)
  • Odenwaldkreis: 442 Infizierte (+5), davon 357 genesen, Todesfälle: 63, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 20 (-)
  • Kreis Bergstraße: 407 Infizierte (+2), davon 387 genesen, Todesfälle: 3, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-0,3) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden. 

Corona im Odenwald: Kreis hält sich mit Ortsangaben bedeckt

Die fünf neuen Fälle im Odenwald stehen laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach „nach jetzigen Stand nicht in der Verbindung mit dem großen Ausbruch innerhalb eines Familienverbands von dem am Freitag und Montag die Rede war“. Die neuen positiven Testergebnisse stammen aus einer anderen Kommune. Daher wird auch nach wie vor keine Stadt/Gemeinde namentlich erwähnt, keine erreicht eine 7-Tage-Inzidenz von 20. Zur Zeit muss im Odenwaldkreis keine an Covid-19 erkrankte Person im Krankenhaus behandelt werden.

Update vom Dienstag, 04. August, 14:45 Uhr: Im Odenwaldkreis ist, wie erwartet, die erste Warnstufe mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 20 erreicht worden. Nach der Stadt Offenbach (39) und dem Rheingau-Taunus-Kreis (22) ist dies - zusammen mit der Stadt Wiesbaden, in der die Wochen-Inzidenz inzwischen ebenfalls auf den Wert 20 gestiegen ist - der dritthöchste Wert in Hessen.

Wie die Kreisverwaltung in Erbach am Dienstagmittag mitteilte, wurde im Vergleich zu Montag allerdings keine weitere Person im Odenwald positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Es bleibe somit bei 437 Fällen (Stand: 12:30 Uhr).

Auch die Zahl der genesenen und verstorbenen Personen bleibe unverändert bei 355 beziehungsweise 63. Der Infektionssaldo liege somit weiterhin bei 19. Keiner der Infizierten müsse im Krankenhaus behandelt werden. Alle befänden sich in häuslicher Quarantäne.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 4. August

  • Stadt Darmstadt: 284 Infizierte (-), davon 241 genesen, Todesfälle: 19, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (-) - Quelle: Stadt
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 468 Infizierte (+1), davon 424 genesen, Todesfälle: 20, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 605 Infizierte (+4), davon 564 genesen, 26 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 16 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-)
  • Odenwaldkreis: 437 Infizierte (-), davon 355 genesen, Todesfälle: 63, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 20 (+2)
  • Kreis Bergstraße: 404 Infizierte (-), davon mind. 380 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3,3 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden. 

Corona im Odenwald: Dritthöchste Wochen-Inzidenz in Hessen

Update vom Montag, 03. August, 21:00 Uhr: Nachdem im Odenwaldkreis über mehrere Tage hinweg keine Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus registriert worden waren und die 7-Tages-Inzidenz bereits bei null lag, sind die Zahlen jetzt wieder deutlich angestiegen.

Am Montagmittag meldete das hessische Sozialministerium 17 neue Corona-Infektionsfälle binnen einer Woche und eine Sieben-Tages-Inzidenz von 18. Nach der Stadt Offenbach und dem Rheingau-Taunus-Kreis ist dies der dritthöchste Wert in Hessen.

Der Kreis erwartet, dass bei der Aktualisierung der Daten am Dienstag der erste Warnstufe von 20 erreicht wird. Daher wird auch wieder der Corona-Krisenstab des Landratsamts in Erbach wieder einberufen. Zudem sollen wieder die Corona-Infektionszahlen täglich und nicht nur alle drei Tage vermeldet werden.

Odenwaldkreis erreicht gelbe Eskalationsphase

Bei einem Wert von mindestens 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner schreibt das Eskalationsstufenkonzept des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration für diese sogenannte gelbe Phase „erhöhte Aufmerksamkeit“, ein „erweitertes Meldewesen“ sowie „bedarfsgerechte Maßnahmen“ vor. 

Sobald in einer einzelnen Kommune die Sieben-Tage-Inzidenz mehr als 20 beträgt, soll zudem künftig veröffentlicht werden, um welche Stadt oder Gemeinde es sich handelt, um die Bevölkerung vor Ort entsprechend zu sensibilisieren, teilte die Kreisverwaltung mit. Mit einem Wert von 20 sei man aber „von einem Punkt noch weit entfernt, an dem deutliche Einschränkungsmaßnahmen getroffen werden müssen“.

Seit Beginn der Pandemie haben sich (Stand: Montag, 12.15 Uhr) 437 Menschen aus dem Odenwald mit dem Erreger infiziert. 63 Menschen, darunter auffällig viele aus Alten- und Pflegeheimen, sind im Zusammenhang mit der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 355 Infizierte gelten inzwischen als genesen.

Corona-Ausbrüche im Odenwald in Familien und lokal begrenzt

Bei den zuletzt mit dem Coronavirus infizierten Menschen handelt es sich nach Auskunft eines Sprechers der Kreisverwaltung vor allem um Mitglieder von Familien, die miteinander verwandt sind. Das Ausbruchsgeschehen sei „lokal begrenzt“. Ein Pflegeheim sei nicht betroffen. Die Ursache des Corona-Ausbruchs lasse sich nicht auf ein bestimmtes Ereignis zurückführen, etwa eine Familienfeier. Es handele sich auch nicht um Reiserückkehrer.

Corona in Kita in Reinheim: 14 Erzieherinnen und 60 Kinder in Quarantäne

Das Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg hat am Montag mitgeteilt, dass ein Kind einer Kindertageseinrichtung in Reinheim positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden sei. Für alle 14 Erzieherinnen und Erzieher sowie rund 60 Kinder, die die Einrichtung besuchen, habe das Gesundheitsamt Quarantäne angeordnet.

 Seit dem 27. Juli hat die Kita drei Wochen Betriebsferien, weswegen keine Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Schließung der Einrichtung, getroffen werden müssten, teilte die Kreisverwaltung in Darmstadt mit. „Dass alle, Erzieherinnen und Kinder der Kita, in Quarantäne müssen, sei „eine Vorsichtsmaßnahme“. „Wir sprechen hier nicht von einem Ausbruchsgeschehen“, erläuterte Sebastian Pflugbeil, der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, der auch für den Landkreis zuständig ist, weil derzeit erst ein Kind positiv getestet worden sei.

Darmstadt-Dieburger Landrat: „Schwierige Situation für Betroffenen“

Seit dem 6. Juli sind die Kinderbetreuungseinrichtungen bundesweit wieder im Regelbetrieb, Gruppentrennungen finden nicht mehr statt, was in diesem Fall die Quarantäne für alle begründet. „Es gibt auch im Regelbetrieb Hygienekonzepte für Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen.

Bei den Kleinsten sei die Einhaltung des Mindestabstands schwierig, zudem trügen Kinder keine Mund-Nasen-Maske, was eine Quarantäne für alle notwendig mache, erläuterte Bürgermeister Manuel Feick (SPD).

Landrat Klaus Peter Schellhaas sprach von einer „schwierigen Situation für die Betroffenen“, die auch „sehr belastend“ sei. Es sei aber „gut“ und eine „richtige Entscheidung“, dass eine Quarantäne für alle angeordnet worden sei. Denn damit könne einer möglichen Weiterverbreitung des Virus entgegen gewirkt werden, bleibt der Landrat gleichwohl zuversichtlich. 

Die Kindertagesstätte kann nach den Betriebsferien am 17. August laut der Mitteilung des Kreises wieder öffnen.

Darmstadt-Dieburg: Keine Covid-19-Patienten in Kreiskliniken

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit kein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt. In Groß-Umstadt befinden sich aktuell auch keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Corona in Darmstadt: Leichter Rückgang der Infektionen

In Darmstadt sind seit Beginn der Corona-Pandemie Ende Februar 19 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verstorben. Das hat die Stadt am Montag mitgeteilt. Nach 25 neuen Infektionsfällen in der Kalenderwoche 30, gab es in der vergangenen Woche noch 14. Derzeit liege die Sieben-Tages-Inzidenz bei 8,75. Insgesamt sei „ein leichter Rückgang der Fälle zu verzeichnen“.

19. Corona-Toter in Darmstadt lebte in einem Seniorenheim 

Der Ausbruch in der Emilia-Seniorenresidenz im Martinsviertel in Darmstadt sei nach einem letzten Screening Ende vergangener Woche beendet. Infiziert seien letztlich sechs Mitarbeiter und fünf Bewohner gewesen. Einer davon, ein 80-jähriger Mann, sei an den Folgen der Krankheit verstorben. Aktuell gebe es in Darmstadt keinen Ausbruch mehr.

Die Situation in den Kliniken ist nach Angaben der Stadt „weiter stabil“. So würden derzeit drei Personen mit einer Coronavirus-Infektion stationär behandelt. Eine davon im Elisabethenstift, zwei im Klinikum Darmstadt.

Noch kein Erlass des Bundes für kostenfreie Corona-Tests

Nach der Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu einer Corona-Testpflicht und kostenfreien Corona-Testungen bei Reiserückkehrern hat sich der Krisenstab der Stadt Darmstadt darauf verständigt, für die daraus resultierenden möglichen Handlungsanweisungen zunächst Rücksprache mit dem hessischen Sozialministerium zu halten und sich dann noch einmal gesondert zur Vorgehensweise in Darmstadt zu äußern. Bisher liege kein konkreter Erlass oder eine Verfügung von Bundesseite dafür vor.

Mehr Masken-Verweigerer in Bussen und Bahnen

Das Ordnungsamt der Stadt und das Nahverkehrsunternehmen Heag mobilo berichteten, dass die Beschwerden aus der Bevölkerung über Personen ohne vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen und Straßenbahnen in Darmstadt zunähmen. Die Kontrollen der Kommunalpolizei diesbezüglich gingen weiter und sollen, gegebenenfalls gemeinsam mit der Landespolizei, in dieser Woche noch einmal zusätzlich intensiviert werden.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in  Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 3. August

  • Stadt Darmstadt: 284 Infizierte (+1), davon 237 genesen, Todesfälle: 19, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (-) - Quelle: Stadt
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 467 Infizierte (+1), davon 426 genesen, Todesfälle: 20, 13 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 601 Infizierte (-), davon 564 genesen, 22 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 16 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-)
  • Odenwaldkreis: 437 Infizierte (+2), davon mind. 355 genesen, Todesfälle: 63, 17 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 18 (-) - Quelle: Kreis
  • Kreis Bergstraße: 404 Infizierte (+1), davon 380 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3,3, (-0,7) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 2. August

  • Stadt Darmstadt: 284 Infizierte (+1), davon 237 genesen, Todesfälle: 19, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (-) - Quelle: Stadt (Stand: 18 Uhr)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 466 Infizierte (-), davon 424 genesen, Todesfälle: 20, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-1)
  • Kreis Groß-Gerau: 601 Infizierte (-), davon 564 genesen, 18 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 16 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-)
  • Odenwaldkreis: 435 Infizierte (+6), davon mind. 355 genesen, Todesfälle: 63, 17 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 18 (+7)
  • Kreis Bergstraße: 403 Infizierte (-), davon mind. 380 genesen, Todesfälle: 3, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt. In Groß-Umstadt befinden sich derzeit keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Odenwald: Dritthöchste Wochen-Inzidenz in Hessen

Der Odenwaldkreis nähert sich dem Schwellenwert von 20 bei der 7-Tages-Inzidenz. Der am Sonntag vom hessischen Sozialministerium mitgeteilte Wert von 18 (bei 17 Neuinfektionen in einer Woche) ist zugleich der dritthöchste Wert in Hessen.

Die hessenweit höchste auf die vergangenen sieben Tage bezogene Infektionsrate gibt es in der Stadt Offenbach (7-Tages-Inzidenz: 36) mit 46 registrierten Corona-Neuinfektionen in einer Woche, gefolgt vom Rheingau-Taunus-Kreis (7-Tages-Inzidenz: 22) mit 41 Neuinfektionen.

Bei den neu mit dem Coronavirus infizierten Menschen handelt es sich nach Auskunft der Kreisverwaltung in Erbach um Mitglieder von Familien, die miteinander verwandt sind. Dies zeige, dass auch im familiären Umfeld Abstandsregeln eingehalten werden müssten.

Das Ausbruchsgeschehen sei zudem „lokal begrenzt“. Ein Pflegeheim sei nicht betroffen. Die Ursache des Ausbruchs lasse sich auch nicht auf ein bestimmtes Ereignis zurückführen, etwa eine Familienfeier. Es handele sich auch nicht um Reiserückkehrer.

Groß-Umstadt: Besuchsverbot in Kreisklinik aufgehoben

Update vom Samstag, 01. August, 17:15 Uhr: In der Kreisklinik in Groß-Umstadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist das Besuchsverbot am heutigen Samstag, 1. August, wieder aufgehoben worden. Das hat die Klinik auf ihrer Internetseite mitgeteilt. Zum Schutz der Patientinnen und Patienten hatte die Kreisklinik wegen der stationären Behandlung eines Covid-19-Patienten am Mittwoch, 22. Juli, das Besuchsverbot ausgesprochen.

Aufgrund der räumlichen Situation kann künftig allerdings nur ein Besucher pro Patient für maximal eine Stunde zugelassen werden. Die Besuchszeit wird auf die Zeit von 14 bis 17 Uhr beschränkt. Ausnahmen seien wie bisher auch bei besonders gelagerten Fällen - bei einem kritischen Gesundheitszustand, wenn ein Patient betreut wird oder an Demenz erkrankt ist - möglich.

Darmstadt-Dieburg: Landrat warnt vor Leichtsinn

Klaus Peter Schellhaas (SPD), der Landrat des Kreises Darmstadt-Dieburg bezeichnete am Samstagabend auf seinem Landrats-Blog die Auflösung einer Demonstration in Berlin, bei der gegen die Corona-Auflagen und Hygieneregeln protestiert wurde, als „richtig“ bezeichnet.

Es sei in Berlin „gegen genau das, was uns schützt“ demonstriert worden, so Schellhaas, der auch die Überschrift der aktuellen Titelgeschichte des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ („Unser tödlicher Leichtsinn“) gut findet.

Zur Meldung, dass die Stadt Offenbach angesichts der jüngsten Neuinfektionen weiterhin über dem Grenzwert von 20 liege und daher Lockerungen teilweise wieder zurückgenommen habe, schreibt der Darmstadt-Dieburger Landrat warnend: „Das möchte ich hier nicht machen müssen!“. Er drücke den Offenbachern gleichwohl die Daumen, „dass die Stadt da schnell wieder rauskommt“, so Schellhaas.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 1. August

  • Stadt Darmstadt: 282 Infizierte (+3), davon mind. 236 genesen, Todesfälle: 19 (+1), 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 466 Infizierte (-), davon 424 genesen, Todesfälle: 20, 15 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-1)
  • Kreis Groß-Gerau: 601 Infizierte (+4), davon 564 genesen, 22 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 16 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (+2)
  • Odenwaldkreis: 429 Infizierte (-), davon mind. 355 genesen, Todesfälle: 63, elf neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 11 (+10)
  • Kreis Bergstraße: 403 Infizierte (+1), davon mind. 380 genesen, Todesfälle: 3, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-1)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt. In Groß-Umstadt befinden sich derzeit keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Corona in Darmstadt: Senior stirbt in Klinikum

Update vom Freitag, 31. Juli, 15:15 Uhr: In Darmstadt ist im städtischen Klinikum ein älterer Patient, der Vorerkrankungen hatte und auch mit dem neuartigen Coronavirus infiziert war, gestorben. Das hat die Stadt Darmstadt am Freitag mitgeteilt.

Die aktuelle Freibad-Saison stellt auch die Bäder in Darmstadt vor große organisatorische Herausforderungen - Online-Ticketing oder auch die Reinigungs- und Hygienemaßnahmen. „An heißen Sommertagen stehen durch die Begrenzung der Besucherzahlen nur 20 Prozent der im Vorjahr verkauften Tickets zu Verfügung“, teilte die Stadt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Darmstadt: Jüngere Menschen für Online-Tickets

Insbesondere jüngere Menschen würden die Einführung des Online-Tickets begrüßen, überwiegend ältere Menschen wünschen sich aber weiterhin eine Barkasse vor Ort. Die gibt es derzeit nicht, um Menschenschlangen zu verhindern. Mit Eröffnung des neuen Nordbads im kommenden Jahr werde aber mit beiden Möglichkeiten geplant: Online-Buchung und Barkasse.

Betreuung in Kitas in Darmstadt: Stadt bereitet sich vor

In Hessen beginnt das neue Kindergartenjahr. Mitte August könnten so viele Kinder wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie in die Kita strömen. Viele Kommunen sehen sich gerüstet - doch Gewerkschaften haben Zweifel.

„Wir bieten nach den Ferien wieder alle Betreuungsplätze an“, erklärte die Stadt Darmstadt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Mit den Beschäftigten aus Risikogruppen in den städtischen Kitas seien alternative Einsatzmöglichkeiten wie Waldgruppen erarbeitet werden. Die Beschäftigten stünden unter Berücksichtigung verschiedener Maßnahmen wie Mund-Nase-Bedeckung wieder vollumfänglich zur Verfügung.

In Darmstadt seien für die Kitas, angelehnt an die Empfehlungen des Landes Hessen, Hygieneempfehlungen erarbeitet worden. Dazu gehört beispielsweise, den Besucherverkehr einzudämmen und Alternative zur Abgabe und Abholung der Kinder zu nutzen. 

Odenwald: Deutliche Zunahme an Infektionen in Familien

Nachdem die Gesamtzahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen im Odenwaldkreis über mehrere Tage relativ stabil geblieben war, ist am heutigen Freitag, 31. Juli, wie andernorts auch, ein neuer Anstieg der Infektionszahl zu verzeichnen. Bis zur offiziellen Erhebung der Daten um 12.15 Uhr waren nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach sieben neue Infektionsfälle dazugekommen, danach weitere vier Fälle. Die Gesamtzahl liegt nun bei 425. Die vier weiteren Fälle sollen dann erst in die nächste Statistik einfließen. Faktisch gab es also seit Beginn der Pandemie 429 Infektionsfälle im Odenwaldkreis.

Bei den Infizierten handelt es sich nach Auskunft der Kreises um Mitglieder von Familien, die miteinander verwandt sind. Dies zeige, dass auch im familiären Umfeld Abstandsregeln eingehalten werden müssten. Das Ausbruchsgeschehen sei zudem „lokal begrenzt“. Ein Pflegeheim sei nicht betroffen. Die Ursache des Ausbruchs lasse sich auch nicht auf ein bestimmtes Ereignis zurückführen, etwa eine Familienfeier. Es handele sich auch nicht um Reiserückkehrer.

Gesundheitsamt in Erbach ordnet Quarantänen an

Das Gesundheitsamt des Odenwaldkreises habe Quarantänen angeordnet und versuche, Kontaktpersonen von Infizierten ausfindig zu machen.

Weil die Fälle örtlich eindeutig zuzuordnen seien, werde der Odenwaldkreis keine monatliche, nach Kommunen unterteilte Fallstatistik veröffentlichen, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Kreis bleibe so seiner Linie treu, „in seinen Veröffentlichungen keine Rückschlüsse auf Wohnorte einzelner Infizierter zuzulassen“.

Die neue Entwicklung ist in der vom Land Hessen ermittelten Sieben-Tage-Inzidenz (Stand 31.07., 0:00 Uhr) ist in der Übersicht der Infektionszahlen noch nicht berücksichtigt worden. Der Wert wurde am Freitag vom Sozialministerium in Wiesbaden mit eins angegeben, weil in der Statistik zunächst nur ein neuer Infektionsfall aufgelistet wurde.

In Krankenhäusern im Odenwald wird derzeit kein Covid-19-Patient behandelt.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in  Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 31. Juli

  • Stadt Darmstadt: 279 Infizierte (+2), davon 236 genesen, Todesfälle: 19 (+1), 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (-7) - Quelle: Stadt
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 466 Infizierte (+3), davon 424 genesen, Todesfälle: 20, 17 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-1)
  • Kreis Groß-Gerau: 597 Infizierte (+6), davon 564 genesen, 18 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+1)
  • Odenwaldkreis: 429 Infizierte (+11), davon 355 genesen, Todesfälle: 63, ein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (+1), Stand 31.07., 00:00 Uhr - Quelle: Kreis/HMSI
  • Kreis Bergstraße: 402 Infizierte (+1), davon mind. 380 genesen, Todesfälle: 3, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-1)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 30. Juli

  • Stadt Darmstadt: 276 Infizierte (+4), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 25 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 16 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 463 Infizierte (+5), davon 422 genesen, Todesfälle: 20, 20 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (+2)
  • Kreis Groß-Gerau: 591 Infizierte (+2), davon 564 genesen, 12 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (+1)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon mind. 354 genesen, Todesfälle: 63, kein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Kreis Bergstraße: 403 Infizierte (+2), davon 380 genesen, Todesfälle: 3, 15 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (+2) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 29. Juli

  • Stadt Darmstadt: 272 Infizierte (+1), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 25 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 16 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 458 Infizierte (+3), davon 421 genesen, Todesfälle: 20, 16 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 589 Infizierte (-), davon 564 genesen, 10 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon mind. 354 genesen, Todesfälle: 63, kein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Kreis Bergstraße: 401 Infizierte (+4), davon 380 genesen, Todesfälle: 3, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+1) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 28. Juli

  • Stadt Darmstadt: 271 Infizierte (+3), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 25 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 16 (+2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 454 Infizierte (+3), davon 421 genesen, Todesfälle: 20, 13 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 589 Infizierte (+4), davon 564 genesen, 10 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (+2)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon mind. 354 genesen, Todesfälle: 63, kein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Kreis Bergstraße: 397 Infizierte (+2), davon 380 genesen, Todesfälle: 3, 11 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Der für die Stadt Darmstadt vom hessischen Sozialministerium ermittelte 7-Tages-Inzidenz-Wert von 16 - bei 25 neuen Infektionsfällen in den vergangenen sieben Tagen - ist zugleich der höchste Wert in Hessen. Zum Vergleich: Im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis beträgt dieser Wert 13 (das ist zugleich die zweithöchste Infektionsrate in Hessen), in der Stadt Offenbach 11, im Landkreis Offenbach 10, in Wiesbaden 5 und in Frankfurt 5. 

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 27. Juli

  • Stadt Darmstadt: 268 Infizierte (-), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 23 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 451 Infizierte (-), davon 420 genesen, Todesfälle: 20, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 585 Infizierte (-), davon 564 genesen, 6 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 354 genesen, Todesfälle: 63, kein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Kreis Bergstraße: 395 Infizierte (+1), davon 378 genesen, Todesfälle: 3, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+1) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: Landrat Klaus Peter Schellhaas 8SPD) teilte am Montagabend auf seinem Landratsblog und via Facebook mit, im Krankenhaus in Groß-Umstadt würden inzwischen drei Covid-19-Patienten mit schweren Symptomen behandelt. In der Kreisklinik am Standort in Seeheim-Jugenheim liege ein Patient auf der Intensivstation. „Weitestgehend ist alles ruhig“, lautet die Einschätzung des Landrats.

Odenwaldkreis: Im Gesundheitszentrum in Erbach und auch in Krankenhäusern außerhalb des Kreises muss laut einer Mitteilung der Kreisverwaötung derzeit kein Corona-Patient aus dem Odenwaldkreis behandelt werden.

Darmstadt: 25 neue Infektionen in einer Woche, davon 15 in einem Familienverband

Am Sonntag gab es in Darmstadt nach einer Mitteilung der Stadt keinen weiteren laborbestätigten Covid-19-Fall, am Samstag einen. Dies hat das Darmstädter Gesundheitsamt während der jüngsten Sitzung des Covid-19-Krisenstabs der Stadt Darmstadt unter Leitung von Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) am Montag, 27. Juli, mitgeteilt. Insgesamt seien in der Vorwoche 25 neue Covid-19-Infektionen nach positiv ausgefallenen Tests gemeldet worden, davon ordnete das Gesundheitsamt 15 einem gemeinsamen Familienverband zu. Die Infektionsketten seien „sehr gut nachvollziehbar gewesen“ und alle Betroffenen befänden sich in häuslicher Quarantäne, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Die derzeit bundesweit geführte Debatte um die Testung von Reiserückkehrern aus vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten beschäftigte auch den Krisenstab in Darmstadt. Zum einen sei noch einmal auf die Problematik fehlerhafter oder unvollständiger Angaben bei der Flughafen-Testung hingewiesen worden. So könne auch ein einfacher Zahlendreher bei der Hausnummer später die Identifizierung der Getesteten und der Nachverfolgung von Kontaktpersonen sehr erschweren oder unmöglich machen. Zum anderen hätten Vertreter des Gesundheitsamtes bekräftigt, dass der sogenannte Flughafentest „stets nur eine Momentaufnahme“ darstelle. Ein negatives Ergebnis könne den Getesteten daher „unter Umständen in falscher Sicherheit wiegen“.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 26. Juli

  • Stadt Darmstadt: 268 Infizierte (-), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 23 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 451 Infizierte (-), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 585 Infizierte (-), davon mind. 561 genesen, 9 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon mind. 352 genesen, Todesfälle: 63, kein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Kreis Bergstraße: 394 Infizierte (+1), davon mind. 377 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Der für die Stadt Darmstadt vom Sozialministerium ermittelte 7-Tages-Inzidenz-Wert von 14 - bei 23 neuen Infektionsfällen in den vergangenen sieben Tagen - ist zugleich der höchste Wert in Hessen. Zum Vergleich: In der Stadt Offenbach beträgt dieser Wert 11, im Landkreis Offenbach 10, in Wiesbaden 6 und in Frankfurt 5. 

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen in einer definierten Population. Sie wird pro 100.000 Einwohner angegeben.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 25. Juli

  • Stadt Darmstadt: 268 Infizierte (+4), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 23 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14 (+1)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 451 Infizierte (+2), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 585 Infizierte (-), davon 561 genesen, 9 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-1)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 352 genesen, Todesfälle: 63, kein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-1)
  • Kreis Bergstraße: 393 Infizierte (+2), davon mind. 377 genesen, Todesfälle: 3, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (+1) - Angaben: Kreis/HMSI

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Landrat Schelhaas: „Das Virus nutzt jede Chance zur Ausbreitung“

Update vom Samstag, 25. Juli, 20:30 Uhr: Der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) teilte am Samstagabend auf seinem Internetblog mit, er sei über die steigenden Infektionszahlen, die auch mit Urlaubsrückkehrern zusammenhingen, „nicht so ganz glücklich“.

In den vergangenen sieben Tagen gab es im Landkreis Darmstadt-Dieburg zehn neue Corona-Infektionsfälle. Die 7-Tages-Inzidenz ist inzwischen auf den Wert 3 gestiegen, was Schellhaas aber für „nicht alarmierend“ hält, wenngleich es zeige, „dass sich der Virus ausbreitet und jede Chance nutzt“. Die Infektionen der vergangenen Tage verteilen sich nach Angaben des Landrats über den ganzen Landkreis verteilen. „Sieht nicht nach einem Hotspot aus“, so Schellhaas.

Gesundheitsamt Darmstadt leistet „viel Detektivarbeit“

In den Kreiskliniken befinden sich in beiden Häuser derzeit Schellhaas zufolge unverändert zwei Covid 19-Patienten. In Seeheim-Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation behandelt. Und in Groß-Umstadt befindet sich auch ein Patient in stationärer Behandlung. Daher gilt im Krankenhaus in Groß-Umstadt derzeit ein Besuchsverbot.

Im Darmstädter Gesundheitsamt werde zudem „viel Detektivarbeit“ geleistet, um das Infektionsgeschehen nachzuverfolgen und Menschen in Quarantäne zu betreuen. Dies, so Schellhaas, sei „nicht so einfach, wie viele sich das vorstellen, aber die notwendige Entscheidungsgrundlage für gezielte Maßnahmen“.

Landrat Schellhaas: „Atempause geht langsam zu Ende“

Was den weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens angeht, ist Schellhaas skeptisch. Er sei der Ansicht, die „Atempause“, von der ich in den vergangenen Wochen gesprochen habe, gehe „langsam zu Ende“, äußerte der Landrat nachdenklich. Er appelliert daher, „wieder vorsichtiger, ohne dabei gar zu ängstlich zu sein“ und rät zu Eigenverantwortung und Rücksichtnahme. Mehr Infektionen bedeuteten auch ein größeres Ansteckungsrisiko. Der Landrat empfiehlt daher:„Also, passt aufeinander auf. Genießt trotzdem den schönen Sommer und die nächtliche Abkühlung“.

Corona in Darmstadt: Zehn Infektionen in einem Familienverband

Update vom Freitag, 24. Juli, 16:00 Uhr: In Darmstadt ist die Zahl der Infektionen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen. In den vergangenen sieben Tagen gab es 20 neue Infektionen. Allein von Donnerstag auf Freitag stieg die Zahl der Infizierten um 13 Fälle an. Das geht aus einer Veröffentlichung des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden hervor, das die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des Coronavirus um 14 Uhr veröffentlicht hat. 

Nach Angaben der Stadt Darmstadt wurden allein zehn Infektionen in einem „Familienverband“ registriert. Die Personen hätten sich „offenbar durch enge, familiäre Kontakte untereinander angesteckt“, teilte die Stadt am Freitagnachmittag auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mit. 

Corona in Darmstadt: Kinder und Personal von zwei Kitas in Quarantäne

Zwei Kinder der Familie, die positiv auf die durch das neuartige Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 getestet worden sind, hatten bis vergangenen Montag unterschiedliche Betreuungseinrichtungen besucht. In der städtischen und der kirchlichen Einrichtung wurde daraufhin entsprechend den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie für die Kinder als Vorsorgemaßnahme eine häusliche Quarantäne angeordnet. Dies hatten Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) und Sozialstadträtin Barbara Akdeniz (Grüne) am Mittwoch mitgeteilt. 

Ferner teilte die Stadt mit, bei fünf weiteren Corona-Infektionsfällen in Darmstadt handele es sich jeweils um Einzelfälle. Die 7-Tages-Inzidenz lag am Freitag nach Angaben des Sozialministeriums für die Stadt Darmstadt bei zwölf. Das ist derzeit zwar der höchste Wert in Hessen. Er liegt aber noch deutlich unter dem Interventionswert von 50 je 100.000 Einwohner. Zum Thema Reiserückkehrer machte die Stadt aus Datenschutzgründen keine Angaben.

Hier die vom hessischen Sozialministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in  Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 24. Juli

  • Stadt Darmstadt: 264 Infizierte (+13), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 20 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13 (+9)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 449 Infizierte (+6), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (+2)
  • Kreis Groß-Gerau: 585 Infizierte (+1), davon 561 genesen, 9 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-1)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 352 genesen, Todesfälle: 63, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 391 Infizierte (+3), davon 377 genesen, Todesfälle: 3, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (+1) - Quelle: Kreis/HMSI

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.  

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 23. Juli

  • Stadt Darmstadt: 251 Infizierte (+4), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 443 Infizierte (+1), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 584 Infizierte (-), davon 556 genesen, 13 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-1)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon mind. 351 genesen, Todesfälle: 63, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-1)
  • Kreis Bergstraße: 388 Infizierte (+2), davon 377 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Angaben: Kreis/HMSI

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.  

Landkreis Darmstadt-Dieburg: Nach Angaben von Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) gibt es in den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg keine Veränderungen: Ein Covid-19-Patient wird in Groß-Umstadt und eine Person auf der Intensivstation in Seeheim-Jugenheim behandelt. Bei einer Neuinfektion und einer 7-Tages-Inzidenz von 1 stehe der Kreis „gut da“, so Schellhaas.

Kreis Bergstraße: Derzeit befindet sich kein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Odenwald: Streit um fehlendes Corona-Testzentrum eskaliert

Update vom Mittwoch, 22. Juli, 18:00 Uhr: Zwischen dem Odenwaldkreis und der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) ist ein Streit über die Versorgung des Kreises mit Corona-Testmöglichkeiten verbal heftig eskaliert. Der Odenwälder Landrat Frank Matiaske (SPD) hatte in den vergangenen Monaten immer wieder moniert, dass kein Corona-Testzentrum im Odenwald eingerichtet worden sei. 

In dem vergleichsweise  dünn besiedelten Landkreis sind seit Beginn der Corona-Pandemie 63 Menschen gestorben, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert waren - so viel wie in keinem anderen Landkreis in Hessen.

Ärztevereinigung: „Katastrophale Bilanz“ in der „Todeszone in Hessen“

Frank Dastych und Eckhard Starke, die den Vorstand der KVH bilden, haben nun den Odenwaldkr eis in einer Mitteilung als „Todeszone in Hessen“ bezeichnet. Mit mehr als 15 Prozent Toten in Bezug auf die Zahl der Infizierten sei die Bilanz im Odenwaldkreis „katastrophal“. Mit 431 Infizierten pro 100.000 Einwohner liege der Odenwaldkreis ebenfalls „einsam an der Spitze in Hessen“, so der KVH-Vorstandsvorsitzende Dastych und sein Stellvertreter Starke.

Zusammen mit dem Schwalm-Eder-Kreis sei der Odenwaldkreis „damit verantwortlich für 20 Prozent der 514 Covid-19-Toten in Hessen“, konstatieren die beiden Vorstandsmitglieder der KVH, die ein Corona-Testzentrum im Odenwald für nicht nötig halten. Sie verweisen darauf, dass es auch in zehn weiteren Landkreisen in Hessen kein Corona-Testzentrum gebe. Zudem, so Dastych und Starke, sei ein von der KVH zur Verfügung gestellter Fahrdienst etwa zum Testzentrum in Darmstadt weder vom Odenwälder Kreisgesundheitsamt noch vom Landkreis angefordert worden.

Odenwald: Landrat kritisiert „unterirdischen Kommunikationsstil“

Der Odenwälder Landrat Matiaske hat nun in einer Mitteilung die Äußerungen des KVH-Vorstands zurückgewiesen. Der Sozialdemokrat äußerte, er habe nie gesagt, dass wegen des fehlenden Testzentrums im Kreis mehr Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben seien als andernorts. Wenn jemand seine Kritik so aufgefasst habe, dann sei dies „eine persönliche Interpretation des Betreffenden“.

Matiaske wirft seinerseits der KVH-Vorstandsspitze einen „unterirdischen Kommunikationsstil“ gegenüber den Kommunen vor, die sich kritisch gegenüber der Ärztevereinigung geäußert hätten. „Hilfreich wäre es, gemeinsam Lösungen zu finden“, äußerte der Odenwälder Landrat.

Landrat Matiaske für wohnortnahe Corona-Tests im Odenwald

Es sei ihm „allein darum gegangen, dass auch die Odenwälderinnen und Odenwälder eine wohnortnahe Möglichkeit für einen Corona-Test hätten haben müssen“. Der Odenwaldkreis habe von Anfang an seine Mitwirkung an einer solchen Einrichtung signalisiert und gemeinsam mit der Kreisstadt Erbach „Örtlichkeiten und Equipment angeboten“.

Die ursprünglichen Pläne, am Standort des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Erbach ein Corona-Testzentrum zu errichten, waren nach Angaben der KVH aufgrund der damaligen Infektionslage im dortigen Krankenhaus allerdings als „leider nicht sinnvoll“ eingestuft worden.

Darmstadt-Dieburg: Wieder Besuchsverbot in Kreisklinik in Groß-Umstadt

Zum Schutz der Patientinnen und Patienten hat die Kreisklinik Groß-Umstadt wieder ein Besuchsverbot ausgesprochen. Das Besuchsverbot für den Standort Groß-Umstadt ist seit dem heutigen Mittwoch gültig, teilte die Klinik des Landkreises Darmstadt-Dieburg auf ihrer Internetseite mit. Auf der Isolierstation - die Behandlung von Covid-19-Patienten erfolgt auf einer räumlich und organisatorisch getrennten Station - werde derzeit ein Patient mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 versorgt.

Das erneute Besuchsverbot  diene dazu, „einen höchstmöglichen Infektionsschutz für die Patientinnen und Patienten, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für Besucher zu gewährleisten“, teilte die Kreisklinik mit. Mit dem Besuchsverbot werde der Kreis von Personen, die sich in dem Krankenhaus bewegten, für die Klinik besser kontrollierbar.

Arzttermine und Termine zur Physiotherapie können weiterhin wahrgenommen werden, weil es - anders als bis Mitte Mai - kein Betretungsverbot, sondern nur ein Besuchsverbot ausgesprochen worden sei.

Am Standort der Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim gilt eine Besuchszeit von 14 bis 17 Uhr. In den ersten sechs Tagen sind insgesamt zwei Besuche erlaubt. Pro Besuch darf eine Personen kommen. Vom siebten Tag an kann jeder Patient einen Besucher pro Tag empfangen. Die Dauer des Besuchs ist auf maximal eine Stunde begrenzt. Besuche sind nur unter Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregelungen gestattet. Im gesamten Klinikgebäude gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, heißt es in einer Mitteilung der Kreisklinik.

Corona in Darmstadt: Kinder und Kita-Personal in Quarantäne

In Darmstadt sind zwei Kinder einer Familie, die unterschiedliche Einrichtungen zur Kinderbetreuung besuchen, positiv auf die durch das neuartige Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 getestet worden. Dies haben am Mittwoch Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Gesundheitsamts für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg sowie die Darmstädter Sozialdezernentin Barbara Akdeniz (Grüne) mitgeteilt.

Ein Kind besucht den städtischen Hort „Lern- und Spielstube“ und wurde dort zuletzt am vergangenen Montag, 20. Juli, betreut. Das andere Kind besucht das evangelische Kinderhaus „Mittendrin“ und hat die Einrichtung ebenfalls zuletzt am Montag besucht. In beiden Einrichtungen wurde entsprechend den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie für die Kinder als Vorsorgemaßnahme eine häusliche Quarantäne angeordnet. Wie viele Kinder und Betreuer betroffen sind, teilte die Stadt zunächst nicht mit.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 22. Juli

  • Stadt Darmstadt: 247 Infizierte (+1), davon mind. 210 genesen, Todesfälle: 18, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-3)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 442 Infizierte (+1), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-1)
  • Kreis Groß-Gerau: 584 Infizierte (-), davon 552 genesen, 16 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 351 genesen, Todesfälle: 63, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Kreis Bergstraße: 386 Infizierte (+1), davon 377 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.  

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 21. Juli

  • Stadt Darmstadt: 246 Infizierte (+1), davon mind. 210 genesen, Todesfälle: 18, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-1)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (-), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 584 Infizierte (-), davon 551 genesen, 17 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 348 genesen, Todesfälle: 63, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Kreis Bergstraße: 385 Infizierte (+1), davon 377 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen. 

Darmstadt: Situation in Altenheim beruhigt sich

Update vom Montag, 20. Juli, 18:00 Uhr: Nachdem es in der Emilia-Seniorenresidenz in der vergangenen Woche zu einem Covid-19-Ausbruch gekommen war, hat sich die Lage laut Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) beruhigt. Dies teilte er gestern nach der Sitzung des Covid-19-Krisenstabs der Stadt Darmstadt mit. 

Wie das Darmstädter Gesundheitsamt mitteilte, sind inzwischen fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie fünf Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Ein Patient befindet sich stationär im Klinikum. Somit hat sich das Infektionsgeschehen in dem Heim um einen weiteren Fall ausgeweitet. Zuletzt hatte eine Sprecherin des Klinikums Darmstadt, zu der die Einrichtung zählt, von neun Infektionen in dem Heim berichtet. 

Insgesamt, so Gesundheitsamtsleiter Jürgen Krahn, wurden in der vergangenen Woche in Darmstadt zehn Covid-19-Fälle registriert. Die 7-Tages-Inzidenz betrage derzeit 6,3, womit die Gesamtzahl der Corona-Fälle kumuliert auf 245 anstieg. 210 Menschen gelten inzwischen als genesen.

Während der Sitzung des Krisenstabs sei auch das vom Land Hessen Eskalationsmodell erläutert worden, das Melde-Stufen von fünf, 20, 25, 50 und 75 Fällen je 100.000 Einwohner vorsieht, denen jeweils entsprechende Handlungen vom Land zugeordnet worden sind. Außerdem können sogenannte isolierte Infektions-Cluster kleinräumiger als bisher betrachtet und bewertet werden, was das Darmstädter Gesundheitsamt nach Angaben der Stadt ohnehin von Beginn der Corona-Pandemie an so praktiziert habe.

Drei Covid-19-Patienten im Klinikum Darmstadt

Das Klinikum Damstadt berichtete vom neuesten Besuchserlass des Landes und seiner Umsetzung. Die Regelung beinhaltet ein elektronisches Anmeldesystem. Sensible Bereiche des Klinikums - wie etwa die Onkologie - bleiben weiter für Besucher nicht zugänglich. Im Klinikum befinden sich derzeit drei Covid-19-Patienten, einer davon auf der Intensivstation. Beklagt wurde, dass aus Sicht der Stadt die Kassenärztliche Vereinigung Hessen bei Covid-19-Testungen keinen ausreichenden Service biete, so dass hier insbesondere am Wochenende das Klinikum in Anspruch genommen werde.

Die Kommunalpolizei sprach von einem „unproblematischen Wochenende“ in Darmstadt. Bürgermeister Reißer äußerte, er habe die Krawalle und gewaltsamen Ausschreitungen in Frankfurt „mit Bestürzung zur Kenntnis genommen“.

Darmstadt: Auffällig viele Fahrgäste tragen keine Masken

Das Nahverkehrsunternehmen Heag mobilo wies darauf hin, dass auf einigen Linien auffällig viele Fahrgäste sich nicht an die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes hielten. Die Kommunalpolizei wolle sich dem Thema nun intensiver widmen, teilte die Stadt mit. 

Das hessische Sozialministerium in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in  Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 20. Juli

  • Stadt Darmstadt: 245 Infizierte (-), davon 210 genesen, Todesfälle: 18, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (-), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 584 Infizierte (-), davon 548 genesen, 29 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 348 genesen, Todesfälle: 63, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Kreis Bergstraße: 384 Infizierte (-), davon 371 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Darmstadt: Vergleichsweise ruhige Party-Stimmung in Parks

Update vom Sonntag, 19. Juli, 15:05 Uhr: Nach Angaben eines Sprechers der Polizei in Darmstadt ist es am vergangenen Wochenende in Darmstadt in den Parks und Grünanlagen „ziemlich ruhig geblieben“ (Ruhige Partys in Parks).

In der Orangerie hätten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag etwa 100 zumeist junge Leute aufgehalten. Nach einer Beschwerde hätten Beamten die jungen Leute „zur Ruhe ermahnt“. Daraufhin hätten sei die Lautstärke auch verringert worden.

Im Herrngarten, wo es 2018 im Zusammenhang mit dem Schlossgrabenfest gewaltsame Ausschreitungen gegen Polizisten gegeben hatte, die vom Verlauf her den jüngsten Krawallen in  Frankfurt sehr ähnelten, trafen sich laut dem Polizeisprecher in der Nacht von Freitag auf Samstag rund 80 Menschen. Teilweise hätten die jungen Leute in Gruppen gespielt und dabei auch Alkohol getrunken, was nach Erkenntnisse der Polizei jedoch zu keinen Schwierigkeiten geführt habe.

Am frühen Sonntagmorgen lag im Herrngarten und auf der Mathildenhöhe nur sehr vereinzelt Müll auf den Grünflächen herum. Leere Flaschen, Pizzakartons oder Verpackungen von Grillfleisch hatten die Parkbesucher entweder in die Mülltonnen geworfen oder - wenn diese bereits befüllt waren - neben die Tonnen gelegt.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 19. Juli

  • Stadt Darmstadt: 245 Infizierte (-), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (-), davon 417 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 584 Infizierte (-), davon 538 genesen, 29 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-3)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 348 genesen, Todesfälle: 63, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-4)
  • Kreis Bergstraße: 384 Infizierte (-), davon mind. 370 genesen (Stand: 17.07.), Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 18. Juli

  • Stadt Darmstadt: 245 Infizierte (+1), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 13 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (-), davon 417 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 584 Infizierte (+1), davon 538 genesen, 29 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-3)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (+1), davon 348 genesen, Todesfälle: 63, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-)
  • Kreis Bergstraße: 384 Infizierte (+1), davon mind. 370 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 17. Juli

  • Stadt Darmstadt: 244 Infizierte (-), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (-1)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (-), davon 417 genesen, Todesfälle: 20, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 583 Infizierte (+4), davon 538 genesen, 29 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 17 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (+1)
  • Odenwaldkreis: 417 Infizierte (-), davon 348 genesen, Todesfälle: 63, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-)
  • Kreis Bergstraße: 383 Infizierte (-), davon 370 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-1)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach muss derzeit im Odenwaldkreis kein Covid-19-Patient stationär behandelt werden, weder im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) noch andernorts. Auch stünden im GZO keine Testergebnisse aus.

Altenheim in Darmstadt: Vier Heimbewohner und fünf Mitarbeiterinnen infiziert

Update vom Donnerstag, 16. Juli, 17:30 Uhr: Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierten Menschen in einem der drei Gebäude der Emilia-Seniorenresidenz in Darmstadt hat sich auf neun erhöht. Vier Heimbewohnerinnen und -bewohner sowie fünf Mitarbeiterinnen wurden positiv getestet. 

Eine fünfte Heimbewohnerin, die ebenfalls zunächst positiv auf das Virus getestet worden war, gelte inzwischen als genesen, weil bei ihr ein zweiter Test negativ ausgefallen sei, teilte am Donnerstag Eva Bredow-Cordier, die Sprecherin des städtischen Klinikums, laut einem Bericht der FR mit. Zum Klinikum Darmstadt zählt auch das Alten- und Pflegeheim an der Emilstraße im Martinsviertel

Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens hat das Darmstädter Gesundheitsamt ein Besuchsverbot für das Alten- und Wohnheim Emilstraße bis einschließlich Sonntag, 25. Juli, verfügt.

Das hessische Sozialministerium in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die Zahlen für Darmstadt und die Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 16. Juli

  • Stadt Darmstadt: 244 Infizierte (+6), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (+4)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (-), davon 417 genesen, Todesfälle: 20, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 579 Infizierte (+2), davon 537 genesen, 25 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-2)
  • Odenwaldkreis: 417 Infizierte (+1), davon 347 genesen, Todesfälle: 63, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (+1)
  • Kreis Bergstraße: 383 Infizierte (+1), davon 370 genesen, Todesfälle: 3, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-1) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt.

Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach gibt es nach Auskunft der Kreisverwaltung einen Covid-19-Patienten und ein noch ausstehendes Testergebnis. In anderen Kliniken werden nach Angaben des Kreises keine Patienten aus dem Odenwald behandelt.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 15. Juli

  • Stadt Darmstadt: 238 Infizierte (-), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-1)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (+2), davon 416 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis
  • Kreis Groß-Gerau: 577 Infizierte (+1), davon 533 genesen, 27 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (-)
  • Odenwaldkreis: 417 Infizierte (+1), davon 347 genesen, Todesfälle: 63, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-)
  • Kreis Bergstraße: 381 Infizierte (-), davon mind. 367 genesen, Todesfälle: 3, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 14. Juli

  • Stadt Darmstadt: 238 Infizierte (+3), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (+2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 439 Infizierte (-), davon 416 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 576 Infizierte (+4), davon 533 genesen, 26 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (-)
  • Odenwaldkreis: 416 Infizierte (-), davon 347 genesen, Todesfälle: 63, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-)
  • Kreis Bergstraße: 381 Infizierte (-), davon 367 genesen, Todesfälle: 3, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Darmstadt: Mühltalbad in Eberstadt öffnet

Nach umfangreichen und unvorhergesehen komplizierten Instandsetzungsarbeiten wird das Mühltalbad in Darmstadt-Eberstadt vom kommenden Freitag, 17. Juli, an wieder ganz seine Pforten öffnen. Das hat die Stadt mitgeteilt. Nach der Abnahme durch die Statiker stehe einer Öffnung nichts mehr im Weg, so dass nach dem Einlassen des Wassers im weiteren Verlauf der Woche pünktlich zum Wochenende erstmals in diesem Sommer wieder das gesamte Bad genutzt werden könne.

Darmstadt: Mehr Badegäste dürfen ins Arheilger Mühlchen

Nachdem sich die Badegäste besonnen und rücksichtsvoll verhalten haben, erhöht der Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt im Arheilger Mühlchen mit Wirkung vom 14. Juli 2020 das Kontingent für Gäste des Naturschwimmbads im Stadtteil Arheilgen auf 300 Badegäste. Darmstadts Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) teilte zugleich mit, er bitte darum, „die Bäder auch weiterhin mit Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme zu besuchen“

Eintrittskarten für die Bäder in Darmstadt  müssen vorab über die Homepage der Stadt oder im Bürgerinformationszentrum am Luisenplatz erworben werden.

Kreis Bergstraße: Derzeit befindet sich nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim ein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt.

Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheim in Darmstadt

Update vom Montag, 13. Juli, 19:00 Uhr: Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich während seiner Sitzung am Montag insbesondere mit der vom Gesundheitsamt seit Samstag als „Ausbruchsgeschehen“ eingestuften Situation im Lichtwiesenhaus der zum Klinikum Darmstadt gehörenden Emilia-Seniorenresidenz beschäftigt.

Am vergangenen Donnerstagabend sei dort ein positiver Covid-19-Fall aufgetreten, teilte die Stadt am Montag mit. Eine 28-jährige Mitarbeiterin sei positiv auf das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Seitdem habe das Gesundheitsamt in enger Abstimmung mit Einrichtungsleitung und dem  Klinikum umfangreiche Testungen vorgenommen. Bisher seien in diesem Zusammenhang eine 96-jährige Bewohnerin und ein 80-jähriger Bewohner, der stationär im Klinikum behandelt werde, positiv getestet worden. Zum Gesundheitszustand der Bewohner machte die Stadt keine Angaben.

Darmstadt: Alten- und Pflegeheim geschlossen

Das Alten-und Pflegeheim wurde am Montag per Allgemeinverfügung des Gesundheitsamts für Besucher geschlossen. Alle Heimbewohner müssen nun in ihren Zimmern bleiben und die Mitarbeiter müssen sich in häusliche Quarantäne begeben. Alle Mitarbeiter sowie Bewohner würden nun auf Sars-CoV-2 getestet. Aus ersten, bereits vorliegenden Testergebnissen lasse sich erkennen, dass mindestens zwei weitere Mitarbeiter Covid-19-positiv seien. Genauere Ermittlungsergebnisse lägen hierzu aber noch nicht vor. Die Stadt kündigte an, „zeitnah“ über die weitere Entwicklung zu informieren.

Darmstadt: Situation in Kliniken weiter stabil

Die Situation in den Darmstädter Kliniken ist unterdessen weiter stabil. Zwei Patienten, die an der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt sind, werden im Klinikum Darmstadt behandelt. Zehn Verdachtsfälle befinden sich nach Angaben der Stadt „in Abklärung“. Zudem, so heißt es, würden täglich im Durchschnitt etwa fünf bis sechs Menschen mit Verdacht auf Covid-19 in die südhessischen Krankenhäuser eingewiesen.

Mehr Müll in Parks und Grünanlagen in Darmstadt

Bei der Situation in den Parks informiert der Eigenbetrieb Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), dass sich die in der Stadt anfallenden Müllmengen im Juni 2020 - bereits bereinigt um die ausgefallenen Feste bereinigt - ziemlich genau auf dem Vorjahreswert bewegen. Zudem sei festzustellen, dass es Teilbereiche in der Stadt gebe, wo weniger Müll anfalle. In den Parkanlagen sei jedoch eine Zunahme zu beobachten. Im Durchschnitt führe dies jedoch zu einer konstanten Müllmenge über die Stadt verteilt.

Nachlässiger Umgang bei Angabe von Kontaktdaten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Darmstädter Stadtmarketinggesellschaft haben festgestellt, dass es „zunehmend Nachlässigkeiten beim Ausfüllen der Kontaktdaten in gastronomischen Betrieben“ gibt. Die Stadt appelliert daher nochmals nachdrücklich an die Besucherinnen und Besucher in der Gastronomie, zum Schutz der eigenen und der Gesundheit der anderen Gäste „unbedingt korrekte Angaben zu machen“. Dies soll in den kommenden Tagen auch stichprobenartig durch das Ordnungsamt kontrolliert werden, kündigte Bürgermeister und Ordnungsdezernent Rafael Reißer (CDU) an.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 13. Juli

  • Stadt Darmstadt: 235 Infizierte (-), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 439 Infizierte (-), davon 415 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 572 Infizierte (-), davon 531 genesen, 25 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (-)
  • Odenwaldkreis: 416 Infizierte (-), davon 347 genesen, Todesfälle: 63, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-)
  • Kreis Bergstraße: 381 Infizierte (-1), davon 364 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quelle: Kreis 

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Kreis Bergstraße korrigiert Anzahl der Infizierten

Im Kreis Bergstraße gab es am Montag keine neuen nachgewiesenen Corona-Infektionsfälle. Allerdings wurde ein am vergangenen Samstag registrierter positiver „Corona-Fall“ für Viernheim nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim inzwischen an ein anderes hessisches Gesundheitsamt abgegeben, weil die Person nach den erfolgten Ermittlungen er Behörde ihren üblichen Aufenthaltsort nicht im Kreis Bergstraße hat. Das zuständige andere Gesundheitsamt führt inzwischen diesen Fall entsprechend. Der Fall sei daher beim Kreis Bergstraße wieder abgezogen worden.

Insgesamt sind damit 381 nachgewiesene Infektionsfälle seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Bergstraße bekannt. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es derzeit insgesamt 364 Personen aus dem Kreis, die vor einiger Zeit positiv auf das Virus getestet wurden und die mittlerweile als genesen gelten. Zudem hat es drei Todesfälle gegeben. Damit sind im Kreis Bergstraße aktuell 14 Fälle bekannt, die momentan mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind.

Derzeit befindet sich nach Angaben der Kreisverwaltung ein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Odenwald: Familie nach Urlaub sofort in Quarantäne gegangen

Über das Wochenende wurde im Odenwaldkreis laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach bei einer Familie eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. Die Familie hatte sich offenbar während eines Urlaubs innerhalb von Deutschland angesteckt und sich nach der Rückkehr in häusliche Quarantäne begeben, ohne dass sie Kontakte mit der Odenwälder Bevölkerung hatte.

Weder im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach noch in einem anderen Krankenhaus muss derzeit ein Covid-19-Patient behandelt werden, teilte der Kreis ferner mit.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 12. Juli

  • Stadt Darmstadt: 235 Infizierte (+3), davon mind. 203 genesen, Todesfälle: 18, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 439 Infizierte (+1), davon mind. 415 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 572 Infizierte (-), davon mind. 531 genesen, 25 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (-)
  • Odenwaldkreis: 416 Infizierte (+4), davon mind. 346 genesen, Todesfälle: 63, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (+4)
  • Kreis Bergstraße: 382 Infizierte (-), davon mind. 362 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-1) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen. 

Darmstadt: Nächtliche Feiern in Parks nehmen zu

In Parks und Grünanlagen in Darmstadt wird seit einigen Wochen zunehmend ausgiebig gefeiert. Insbesondere in den Nächten und an den Wochenenden kommt es laut einer Mitteilung der Stadt zu Lärmbelästigungen. Zudem fällt erheblich Müll an und auch der Vandalismus hat zugenommen. Umweltdezernentin Barbara Akdeniz (Grüne) und Stadtkämmerer André Schellenberg (CDU), der auch für die Abfallentsorgung in der Stadt zuständig ist, appellieren daher in einer gemeinsamen Mitteilung eindringlich, sich in den Grünanlagen „achtsam und rücksichtsvoll zu verhalten“.

„Wir wollen, dass die Darmstädterinnen und Darmstädter in unsere Parks kommen. Sie sind wichtige Orte der Erholung, der Begegnung, des Sports – und auch des Feierns, gerade zu Zeiten von Corona, in denen das gesellschaftliche Leben so vielen Beschränkungen unterliegt“, äußerten Akdeniz und Schellenberg. Aber gerade deswegen sei es um so wichtiger, „mit dem kostbaren Gut, das uns allen dient, schonend umzugehen“.

Lärmbeschwerden und Müllmengen „nicht mehr hinnehmbar“

Nicht nur die Zahl der Lärmbeschwerden bei der Polizei sei zuletzt deutlich gestiegen, auch die Menge an Unrat und Scherben habe „nicht mehr hinnehmbare Ausmaße erreicht“. Allein in der Orangerie hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grünflächenamts nach einer Partynacht am Wochenende durchschnittlich vier Stunden damit zu tun, rund sechs Kubikmeter Müll einzusammeln und abzutransportieren – ein Arbeitsaufwand, der in dieser Zeit dann nicht der Grünpflege zugute komme.

Auch anderswo fielen „Berge achtlos liegengelassener Flaschen, Pizzaschachteln und Burger-Tüten an“ - auf der Mathildenhöhe täglich 120 bis 150 Kilogramm, im Herrngarten täglich bis zu 700 Kilogramm. Das meiste werde achtlos auf Wiesen, Wegen und Plätzen verstreut und liegen gelassen.

„Partys, die ins Maßlose und Rücksichtslose ausufern“

„Fröhlich und mit dem derzeit nötigen Abstand im Grünen beisammen zu sein, das ist ein verständliches Bedürfnis, das wir und die Teams des Grünflächenamts und des EAD gerne unterstützen“, meine auch Akdeniz und Schellenberg. „Partys, die ins Maßlose und Rücksichtslose ausufern“, bedeuteten dagegen „nur Schaden – für die Anwohnerinnen und Anwohner zum einen und ebenso für alle anderen Menschen, die Parks und Grünanlagen ja auch nutzen wollen, und zwar gehegt und gepflegt.“

Die Umweltdezernentin und der Stadtkämmerer rufen deshalb Parknutzer dazu auf, Behälter und Flaschen wieder mitzunehmen, keinen Müll zu hinterlassen – und vor allem keine Scherben, um andere nicht zu gefährden.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 11. Juli

  • Stadt Darmstadt: 232 Infizierte (-), davon mind. 203 genesen, Todesfälle: 18, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-1)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 438 Infizierte (-), 415 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 572 Infizierte (+6), 531 genesen, 25 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (+2)
  • Odenwaldkreis: 412 Infizierte (-), davon mind. 346 genesen, Todesfälle: 63, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 382 Infizierte (+2), davon mind. 362 genesen, Todesfälle: 3, 11 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 10. Juli

  • Stadt Darmstadt: 232 Infizierte (+2), davon mind. 203 genesen, Todesfälle: 18, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (+2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 438 Infizierte (+1), 415 genesen, Todesfälle: 20, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 566 Infizierte (+1), 531 genesen, 19 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 15 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-)
  • Odenwaldkreis: 412 Infizierte (+1), 346 genesen, Todesfälle: 63, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 380 Infizierte (-), 362 genesen, Todesfälle: 3, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+1)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen. 

Odenwaldkreis: In Krankenhäusern im Odenwald wird derzeit kein Covid-19-Patient behandelt, auch stehen im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis keine Testergebnisse aus. Das hat die Kreisverwaltung in Erbach mitgeteilt.

Darmstadt: Stadt kontrolliert Maskenpflicht in Bus und Tram

Update vom Donnerstag, 9. Juli, 17:30 Uhr: Die Kommunalpolizei der Stadt Darmstadt hat am Donnerstagvormittag, 9. Juli, mit vier Mitarbeitern und in Begleitung von Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) eine Stunde stichprobenartig die Einhaltung der Maskenpflicht in Bussen und Straßenbahnen kontrolliert. Neben Bürgerinnen und Bürgern hatte auch das Nahverkehrsunternehmen Heag mobilo zusätzliche Kontrollen angeregt.

An der Haltestelle Rhein-Neckar-Straße kontrollierten die Kommunalpolizisten 36 Personen. 31 Personen trugen zwar eine Alltagsmaske, sie mussten sie aber nachbessern, weil sie nicht gleichzeitig über den Mund und die Nase getragen wurde. Vier Personen trugen keine Maske, hatten diese aber zumindest dabei und konnten sie nach Aufforderung durch die Kommunalpolizei anlegen. Eine Person hatte weder eine Maske auf, noch dabei und musste das kontrollierte Fahrzeug verlassen.

Bürgermeister Reißer kündigt weitere Kontrollen an

Bürgermeister Reißer äußerte, die Aktion habe gezeigt, dass sich auch nach rund fünf Monaten Corona-Pandemie der Großteil der Menschen vernünftig sei und zum Schutz ihrer Mitmenschen weiterhin an die Maskenpflicht halte, auch wenn es hier und da durchaus die Notwendigkeit für Nachbesserungen gebe und sich vereinzelt Menschen auch weigerten, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, was bedenklich sei. 

Reißer appellierte nochmals an alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Masken in Bussen und Bahnen sowie in Geschäften aufzuziehen. Reißer: „Sie schützen damit sich selbst, aber vor allem ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger und tragen weiter aktiv zur Eindämmung der Pandemie und zum guten Verlauf, den wir derzeit noch immer in Deutschland haben, bei.“ Reißer kündigte an, die Kontrollen weiter fortzusetzen und gegebenenfalls auszuweiten, falls die Zahl der Verstöße signifikant zunehmen sollten.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 9. Juli

  • Stadt Darmstadt: 230 Infizierte (-), davon mind. 203 genesen, Todesfälle: 18, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 437 Infizierte (-), 414 genesen, Todesfälle: 20, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 565 Infizierte (+7), 531 genesen, 11 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (+1)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (-), mind. 346 genesen, Todesfälle: 63, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 380 Infizierte (+4), 362 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 8. Juli

  • Stadt Darmstadt: 230 Infizierte (+1), davon mind. 203 genesen, Todesfälle: 18, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 437 Infizierte (-), 413 genesen, Todesfälle: 20, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 558 Infizierte (+1), 531 genesen, 11 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (-), 346 genesen, Todesfälle: 63,  1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 376 Infizierte (+1), 362 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen. 

Odenwaldkreis: Kein Covid-19-Patient mehr in einem Krankenhaus

Odenwaldkreis: Derzeit befindet sich nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach „kein positiv auf das neuartige Corona-Virus getesteter Odenwälder mehr in stationärer Behandlung“. Bei 346 Genesenen und 63 Verstorbenen ergibt sich in Infektionssaldo von zwei. Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach stehen noch drei Testergebnisse aus.

Darmstadt-Dieburg: Landrat Schellhaas zur Diskussion über die Maskenpflicht

Update vom Dienstag, 7. Juli, 16:00 Uhr: Klaus Peter Schellhaas (SPD), der Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat sich über die derzeitige Diskussion über den Mund-Nasen-Schutz und die Debatte geäußert, wann nun endlich die Maskenpflicht aufgehoben werde. Für ihn komme „diese Diskussion zu früh“, teilte der Landrat in einem Eintrag auf seinem Landrats-Blog mit.

Er sei „der festen Überzeugung“, dass es auch den Masken zu verdanken sei, dass das Infektionsgeschehen derzeit auf niedrigem Niveau verbleibe. Außerdem frage er sich, was denn schlecht daran sein solle, sich gegenseitig zu schützen. „Meine Maske schützt ja mein Gegenüber. Ich mache das gerne.“, äußerte der Landrat.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 7. Juli

  • Stadt Darmstadt: 229 Infizierte (-), davon mind. 203 genesen, Todesfälle: 18, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 437 Infizierte (+2), 410 genesen, Todesfälle: 20, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 557 Infizierte (+4), 530 genesen, Todesfälle: 15, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+2)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (-), 345 genesen, Todesfälle: 63,  1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-1)
  • Kreis Bergstraße: 375 Infizierte (+2), 361 genesen, Todesfälle: 3, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quell: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

+++ 20:15 Uhr: Im Fall des mit mutmaßlich benutzten Alltagsmasken gefüllten Päckchens, das am Freitag anonym an den Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) ins Neue Rathaus geschickt wurde, hat das Staatsschutzkommissariat des Polizeipräsidiums Südhessen die Ermittlungen übernommen.

Darmstadt: Nachverfolgung von Corona-Infektionen wird schwieriger

Update vom Montag, 6. Juli, 17:00 Uhr: Nach Einschätzung des Darmstädter Gesundheitsamtes verläuft das Infektionsgeschehen in Darmstadt „weiter moderat“, wobei sich die Kontaktnachverfolgung seit dem Ende des Lockdowns durch die größere Mobilität der Menschen nun „deutlich aufwändiger“ sei. Das Gesundheitsamt weist für die aus Covid-19-Risikogebieten einreisenden Personen noch einmal auf die gesetzlich geregelten Quarantänebestimmungen. Dem Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt wurde zudem berichtet, dass weiter am Aufbau eines festen Corona-Teams gearbeitet werde. Vom kommenden Montag, 13. Juli, an würden erste Personen ihren Dienst antreten.

Das städtische Ordnungsamt und die Polizei konnten am vergangenen Wochenende „keine größeren Auffälligkeiten oder Problemlagen feststellen“, teilt die Stadt mit. Zur besseren Handhabung spontaner Feierlichkeiten in den städtischen Grünanlagen oder auf Plätzen werde es in dieser Woche jedoch erste Gespräche zwischen dem Ordnungsamt, der Polizei und Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) geben.

Auch die Situation in den Darmstädter Kliniken ist nach Angaben de Stadt „stabil“. Aktuell gebe es nur in einem Darmstädter Krankenhaus drei Covid-19-Patienten auf der Normalstation, keine Patienten müssten intensivmedizinisch betreut werden.

Der seit dem heutigen Montag geltende Regelbetrieb in den Kindertagesstätten ist nach Angaben der Darmstädter Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz (Grüne) „gut angelaufen“. Mit den Trägern der Kitas habe man sich darauf verständigt, dass die normalen Schließzeiten in den Sommerferien eingehalten werden sollen, damit nach den Ferien wieder das komplette Personal zur Verfügung stehe.

Corona-Entwarnung: Breuberger Kita-Gruppen können wieder öffnen

Der Verdacht auf eine Corona-Infektion bei einer Frau aus Breuberg (Odenwald) hat sich nicht bestätigt. Die vom Gesundheitsamt veranlassten Tests bei der Frau und ihren Kindern sind alle negativ ausgefallen. Das hat die Kreisverwaltung in Erbach mitgeteilt. Weitere Maßnahmen seien „nicht nötig“, so dass auch die Kita-Gruppen, die die Kinder besuchen, von Dienstag, 7. Juli, an wieder „ganz normal“ besucht werden könnten. 

Wie berichtet, waren die beiden Gruppen am Montag wegen der unklaren Infektionslage in der Familie sicherheitshalber geschlossen worden. Ein erster Test bei der Frau hatte kein eindeutiges Ergebnis ergeben, so dass das Gesundheitsamt gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts am Samstag einen zweiten Test veranlasst hatte. Überdies hatte die Behörde bei den Kindern Rachenabstriche genommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 6. Juli

  • Stadt Darmstadt: 229 Infizierte (-), davon 203 genesen, Todesfälle: 18, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 435 Infizierte (-), 410 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 553 Infizierte (-), 530 genesen, Todesfälle: 15, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (-), 345 genesen, Todesfälle: 63, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Kreis Bergstraße: 373 Infizierte (-), 360 genesen, Todesfälle: 3, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt-Kranichstein derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen der durch das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 behandelt. Das Krankenhaus in Groß-Umstadt sei „coronafrei“, teilte Landrat Klaus Peter Schellhaas mit.

Odenwaldkreis: Derzeit wird nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach ein Patient aus dem Odenwaldkreis in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis steht ein Testergebnis aus.

Darmstadt: Chats entlarven Corona-Skeptiker als Initiatoren eines Masken-Päckchens

Update vom Sonntag, 5. Juli, 19:00 Uhr: Teilnehmer einer Anti-Corona-Demonstration, die von der Gruppe „Querdenken (615 - Darmstadt)“ veranstaltet wurde, stehen im Verdacht, gebrauchte Alltagsmasken gesammelt zu haben, um diese an Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) zu schicken.

Am vergangenen Freitag war, wie berichtet, im Rathaus in Darmstadt ein Päckchen ausgeliefert worden, das nach einer Mitteilung der Stadt von einer Mitarbeiterin geöffnet wurde. Als Absender sei auf dem Päckchen nur „Ihre ehemaligen Wähler“ vermerkt gewesen. OB Partsch hat inzwischen bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

Darmstadt: Päckchen-Zustellung mit politischem Hintergrund

Nach übereinstimmenden Informationen der Frankfurter Rundschau (Toxische Telegram-Chats unter Anti-Corona-Demonstranten in Darmstadt) und der Ippen Digital Zentralredaktion Mitte hat die Zustellung des Päckchens tatsächlich einen politischen Hintergrund. Interne und nicht frei zugängliche Chats in der Querdenken-615-Chatgruppe des Messengerdienstes Telegram belegen, dass am 26. Juni zu einer „Sammelaktion für unseren OB Jochen Partsch“ während einer Anti-Corona-Demonstration am darauffolgenden Tag auf dem Messplatz in der Zeit von 15 bis 22 Uhr aufgerufen wurde. Ein Informant hat der Polizei nun Hinweise auf mögliche Täter gegeben.

Das hessische Sozialministerium in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 5. Juli

  • Stadt Darmstadt: 229 Infizierte (+1), davon mind. 201 genesen (Stand: 29. Juni), Todesfälle: 18, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 435 Infizierte (-), 408 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis
  • Kreis Groß-Gerau: 553 Infizierte (-), mind. 530 genesen, Todesfälle: 15, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (-), 345 genesen, Todesfälle: 63,  2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Kreis Bergstraße: 373 Infizierte (-), mind. 355 genesen, Todesfälle: 3, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (+2) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Infektionsfälle in Viernheim im Kreis Bergstraße

Seit Mittwoch, 1. Juli, wurden nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim (Kreis Bergstraße) insgesamt sieben Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in Viernheim festgestellt. Bei diesem„lokalen Infektionsgeschehen“ handelt es sich laut Kreis um zwei unterschiedliche Infektionsketten: Sechs der sieben infizierten Personen stünden in einem familiären Zusammenhang. Der siebte Infektionsfall sei von diesem familiären Infektionsgeschehen unabhängig zu betrachten.

Die familiären Infektionsfälle seien bekannt geworden, nachdem in der Familie eine Person positiv auf das neuartige Coronavirus getestet und die weiteren Familienmitglieder als enge Kontaktpersonen daraufhin ebenfalls getestet worden seien. Unter diesen Infektionsfällen befindet sich den Angaben zufolge auch ein Schulkind aus der Nibelungenschule in Viernheim sowie ein Kindergartenkind aus einer kirchlichen Kindertagesstätte. Alle bekannten engen Kontaktpersonen, auch aus der betroffenen Schule und dem Kindergarten, seien durch das Gesundheitsamt kontaktiert worden. Es sei auch eine Testung aller bekannten engen Kontaktpersonen vorgesehen, heißt es in der Mitteilung des Kreises.

Landrat warnt vor Stigmatisierung von Infizierten

Landrat Christian Engelhardt (CDU) teilte zudem mit, die aufgetretenen Infektionen in Viernheim zeigten, wie schnell das Virus sich verbreiten könne. Deshalb sei es „wichtig, die Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere Hygiene- und Abstandsregeln, weiterhin einzuhalten“, so der Landrat. Nur so könne die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Wichtig sei aber auch, „dass die Infizierten nicht stigmatisiert und keine Gerüchte verbreitet werden“, so Engelhardt. Denn selbst bei größter Vorsicht könne sich jeder anstecken. Daher möchte er an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren, insbesondere jene, die gerade in den Urlaub fahren oder aus dem Urlaub zurückkommen: „Bleiben Sie vorsichtig, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern“, äußerte der Landrat. 

Corona-Verdacht in Breuberg

Bei einer Frau aus Breuberg im Odenwald besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2. Ein erster Test hatte laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung vom Sonntag zu keinem eindeutigen Ergebnis geführt, so dass das Gesundheitsamt gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts einen zweiten Test veranlasst habe, dessen Resultat am Sonntagabend oder am Montag vorliegen sollte. Das zuständige Gesundheitsamt habe überdies bei den beiden Kindern der Frau, die je eine Gruppe in einer Kita in Breuberg besuchen, einen Rachenabstrich genommen.

Sollte der Test der Kinder negativ ausfallen, könnten die beiden Kita-Gruppen geöffnet bleiben. Am Montag jedoch würden die beiden Gruppen sicherheitshalber geschlossen. „Wir gehen lieber auf Nummer Sicher als die Möglichkeit einer Weiterverbreitung des Virus zu riskieren“, äußerte Landrat Frank Matiaske (SPD). Breubergs Bürgermeister Jörg Springer (SPD) ergänzte: „Diese Situation zeigt uns deutlich, dass die Gefahr von Infektionen mit dem Corona-Virus weiterhin besteht und der Schutz von Kindern, Eltern und Erziehern hierbei immer der erste Maßstab aller Entscheidungen sein muss!"

Das Gesundheitsamt hat nach Angaben der Kreisverwaltung „alle relevanten Kontaktdaten, so dass es im Ernstfall, sprich: bei einem positiven Testergebnis, sofort in der Lage ist, die nötigen Schritte einzuleiten und Quarantänemaßnahmen anzuordnen“.

Darmstadt: OB Partsch erhält Päckchen mit schmutzigen Masken

Update vom Samstag, 4. Juli, 22:20 Uhr: Unbekannte haben am Freitag via den Paketzustelldienstleister DHL ein Päckchen mit mutmaßlich benutzten Corona-Schutzmasken an den Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) zustellen lassen. Ob die Masken tatsächlich getragen wurden und ob von ihnen eine Infektionsgefahr ausgeht, ist bisher nicht bekannt, teilte die Stadt mit.

Eine Mitarbeiterin im Rathaus habe die Kiste entgegen genommen und geöffnet. Das Darmstädter Gesundheitsamt soll nun prüfen, ob von den Masken eine Infektionsgefahr ausgehe beziehungsweise ausgegangen sein könnte. Als Absender sei auf dem Päckchen nur „Ihre ehemaligen Wähler“ vermerkt gewesen, heißt es in der Mitteilung der Stadt. 

Darmstadt: OB Partsch vermutet politische Motivation

Partsch teilte mit, er habe bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Er sei „entsetzt über die Art und Weise, wie hier aus offenbar politischen Motiven die Gesundheit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mir angegriffen und aufs Spiel gesetzt wird“, äußerte Partsch. 

Es sei zwar „normal“, dass man sich über politische Entscheidungen nicht einig sein könne. „Aber mitten in einer Pandemie, einer globalen Seuche, eine derart ekelhafte und feige Drohung zur Durchsetzung des eigenen politischen Standpunkts zu senden, worin dieser auch immer bestehen mag, ist eine neue Dimension“, so Partsch.

OB Partsch geißelt „Auswüchse von Respektlosigkeit und Dummheit“

Je nachdem, ob die Masken nun getragen wurden oder nicht, und ob sie infektiöses Material enthalten, könne man durchaus von versuchter Körperverletzung sprechen. Bisher sei die Stadt von Angriffen auf die Gesundheit von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern größtenteils verschont geblieben. Nun scheine diese Zeit auch hier vorüber, vermutet der OB.

Es stimme ihn „traurig“, dass es in so einer offenen Gesellschaft wie der in Darmstadt „derartige Auswüchse von Respektlosigkeit und Dummheit“ gebe. Gleichwohl gibt sich das Darmstädter Stadtoberhaupt standhaft: „Wir werden uns in unserer Arbeit aber durch solche Angriffe nicht einschüchtern lassen und für die Bürgerinnen und Bürger weiter konsequent für die Meinungsfreiheit, die freiheitliche Demokratie und die Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt arbeiten.“

Update vom Samstag, 4. Juli, 17:20 Uhr: Das hessische Sozialministerium in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 4. Juli

  • Stadt Darmstadt: 229 Infizierte (+1), davon mind. 201 genesen (Stand: 29. Juni), Todesfälle: 18, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 435 Infizierte (+1), 407 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 553 Infizierte (+2), 530 genesen, Todesfälle: 15, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (+1)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (-), 345 genesen, Todesfälle: 63,  2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (+1)
  • Kreis Bergstraße: 373 Infizierte (+4), davon mind. 355 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Update vom Freitag, 3. Juli, 13 Uhr: Das hessische Sozialministerium in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 13 Uhr). Hier die Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 3. Juli

  • Stadt Darmstadt: 228 Infizierte (-), davon mind. 201 genesen (Stand: 29. Juni), Todesfälle: 18, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 434 Infizierte (-), 408 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis 
  • Kreis Groß-Gerau: 551 Infizierte (-), 530 genesen, Todesfälle: 15,  4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (+1), 345 genesen, Todesfälle: 63, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis
  • Kreis Bergstraße: 369 Infizierte (+1), 355 genesen, Todesfälle: 3, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Odenwaldkreis: Derzeit wird nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach ein Patient aus dem Odenwaldkreis in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis steht nach wie vor ein Testergebnis aus.

ULB Darmstadt: Standort Lichtwiese bis Montag geschlossen

Update vom Donnerstag, 2. Juli, 18:00 Uhr: Wegen eines bestätigten Infektionsfalls mit Sars-CoV2 bleibt die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) auf dem Campus Lichtwiese bis einschließlich Montag, 6. Juli, geschlossen.

Der ULB-Standort Stadtmitte ist von Freitag, 3. Juli, an wieder geöffnet, allerdings nur mit stark eingeschränkten Services von 10 bis 14 Uhr. 

Die ULB wird nach einer Mitteilung der TU Darmstadt auch in der kommenden Woche geöffnet sein. Eine Entscheidung zu den Öffnungszeiten und angebotenen Services stehe derzeit jedoch noch aus.

Tagesaktuelle Infos gibt es auf der Internetseite der ULB Darmstadt.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 2. Juli

  • Stadt Darmstadt: 228 (-) Infizierte, davon mind. 201 genesen (Stand: 29. Juni), Todesfälle: 18, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 434 Infizierte (-), 407 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 551 (+4) Infizierte, 524 genesen, Todesfälle: 15, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (+1)
  • Odenwaldkreis: 410 Infizierte (-), 345 genesen, Todesfälle: 63 (+1), 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 368 Infizierte (+1), 355 genesen, Todesfälle: 3, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (+1) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Im Kreis Bergstraße sind derzeit 10 Fälle bekannt, die momentan mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind. Ein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation befindet sich nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim einem Krankenhaus im Kreis.

Update vom Mittwoch, 1. Juli, 18.35 Uhr: Die wegen eines bestätigten Infektionsfalls mit Sars-CoV2  geschlossene Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) in der Stadtmitte in Darmstadt öffnet an diesem Donnerstag, 2. Juli, wieder. Die ULB auf dem Campus Lichtwiese bleibt aufgrund der durch das Gesundheitsamt verordneten Quarantänemaßnahmen bis einschließlich 6. Juli geschlossen. Im Zuge des Ende der vergangenen Woche bekannt gewordenen Covid-19-Falls in der ULB gibt es nach Auskunft der Stadt Darmstadt „bisher keine Hinweise, dass weitere Ansteckungen erfolgt sind“.

Alternative für Traditionsfeste in Darmstadt

Das traditionsreiche Darmstädter Heinerfest und das Weinfest können in diesem Jahr nicht stattfinden. Mit dem Darmstädter City-Sommer und einem speziellen Wein-Verkauf auf dem Friedensplatz sollen aber zwei Alternativ-Aktionen in Zeiten von Covid-19 stattfinden. Damit wolle man trotz der für alle schwierigen Corona-Zeit eine gewisse Festkultur ermöglichen, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Schausteller beim Darmstädter City-Sommer dabei

Zur Unterstützung von Schaustellern und Einzelhändlern wird es vom 3. Juli bis 16. August den Darmstädter City-Sommer geben. Verschiedene Schausteller können in diesem Zeitraum auf dem Friedensplatz, Karolinenplatz, an der Stadtmauer am Hinkelsturm und auf dem Parkplatz Oberwaldhaus ihr Sortiment zum Verkauf anbieten.

Darmstadt: Wein zum Mitnehmen auf dem Friedensplatz

Im Zeitraum, in der das beliebte Darmstädter Weinfest die Wilhelminenstraße belebt hätte, plant die städtische Gesellschaft Darmstadt Marketing gemeinsam mit den Winzern ein To-Go-Angebot auf dem Friedensplatz. Am 5. und 6. September werden verschiedene Winzer an Ständen ihre Weine in Flaschen zum Verkauf anbieten. Bürger können die edlen Tropfen dann einfach Zuhause genießen. „Damit auch ein wenig Get-together-Stimmung in den eigenen Vier-Wänden aufkommt, können die Winzer ein Online-Wein-Tasting anbieten. Über Web-Cam bekommt der Kunde dann Infos zum Wein präsentiert und kann natürlich auch dem Winzer Fragen zum Wein stellen“, erklärt Anja Herdel, Geschäftsführerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH.

Stadt Darmstadt prüft Absage von weiteren Veranstaltungen

Wie die Stadt Darmstadt weiter mitteilte, finden Datterichs Wochenmarkt, Darmstädter Kunsthandwerkermarkt (15. und 16. August) und Darmstädter Weinfest (3. bis 6. September) nicht statt. Ob weitere Veranstaltungen stattfinden können oder abgesagt werden müssten werde geprüft. „Als Veranstalter liegt es in unserer Verantwortung, die Ausbreitung von Covid-19 in Darmstadt weiter einzudämmen und gleichzeitig die Gesundheit von Festbesuchern, die nicht nur aus unserer Stadt sondern auch aus vielen anderen Teilen der Rhein-Main-Region und darüber hinaus kommen, zu schützen“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne).

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 1. Juli

  • Stadt Darmstadt: 228 (-) Infizierte, davon mind. 201 genesen (Stand: 29. Juni), Todesfälle: 18, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 434 Infizierte (+1), 407 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 547 (-) Infizierte, 524 genesen, Todesfälle: 15, keine neuen Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Odenwaldkreis: 410 Infizierte (+1), 345 genesen, Todesfälle: 63 (+1), 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 367 Infizierte (+1), 355 genesen, Todesfälle: 3, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0,4 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Im Kreis Bergstraße sind derzeit 9 Fälle bekannt, die momentan mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind. Ein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation befindet sich nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim einem Krankenhaus im Kreis.

+++ Hier geht's zum alten News-Ticker zur Corona-Krise in Darmstadt und Südhessen mit den Nachrichten seit dem 13. März 2020 +++

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