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Corona-Graffito auf der Lincoln-Wall in Darmstadt
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Corona-Graffito auf der Lincoln-Wall in Darmstadt

News-Ticker: Corona-Krise in Darmstadt und Südhessen

Corona in Darmstadt: Sperrstunde kommt bei Erreichen der Warnstufe Rot

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
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  • Claudia Kabel
    Claudia Kabel
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Die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Sars-Cov-2 schnellen auch in Südhessen rasant in die Höhe. Im Kreis Groß-Gerau ist die höchste Warnstufe und im Kreis Bergstraße die dritte von fünf Stufen erreicht worden. In Darmstadt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz nur noch knapp unter der vierten Warnstufe. Der Krisenstab der Stadt hat am Freitag mehrere Maßnahmen beschlossen, die dann wirksam werden, wenn der kritische Wert der Sieben-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner überschritten wird.

  • In Darmstadt und in Südhessen steigt die Zahl der Menschen, die aktuell mit dem Coronavirus infiziert sind, deutlich an.
  • Im Zusammenhang mit Corona-Fällen sind in Südhessen von März bis Mitte Oktober 124 Menschen gestorben.
  • Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden veröffentlicht eine tägliche Übersicht der bestätigten Sars-CoV-2-Fälle in Hessen.

Letztes Update vom Samstag, 17. Oktober, 15:30 Uhr: Die Stadt Darmstadt hat am Samstag den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten und erreicht somit als neuer Corona-Hotspot die Warnstufe Rot. Hier geht‘s zum neuen News-Ticker zur Corona-Krise in Darmstadt und Südhessen.

Update vom Freitag, 16. Oktober, 15.30 Uhr: In Darmstadt ist die Warnstufe Rot bei der 7-Tages-Inzidenz von 50 Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner inzwischen fast erreicht worden. Der Covid-19-Krisenstab der Stadt hat am Freitag bereits mehrere Maßnahmen beschlossen, die wirksam werden, wenn der kritische Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche überschritten wird. So droht in Darmstadt bei Erreichen des Schwellenwerts eine generelle Sperrstunde für die Gastronomie und ein Alkoholverkaufsverbot von 23 Uhr bis 6 Uhr.

Corona in Darmstadt: Masken im Unterricht ab Klasse 5

Angesichts der stetig steigenden Infektionszahl wird die Stadt laut einer Mitteilung per Allgemeinverfügung in Schulen eine generelle Maskenpflicht im Unterricht ab der Klasse 5 anordnen. Die Regelung soll vom kommenden Montag, 19. Oktober, an für zunächst 14 Tage gelten.

Zudem empfiehlt der Krisenstab, die Besuchsregelung in Alten- und Pflegeheimen auf maximal drei Besuche pro Woche für jeweils eine Stunde und maximal zwei Personen pro Besuch zu begrenzen.

Nach den vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten aktuellen Meldedaten (Stand: 16. Oktober, 0 Uhr) wurden im Vergleich zum Donnerstag zehn weitere laborbestätigte Corona-Infektionsfälle in Darmstadt registriert. Das entspricht einer Sieben-Tage-Inzidenz von 48,2. In den vergangenen sieben Tagen registrierte das Darmstädter Gesundheitsamt 77 neue bestätigte Infektionsfälle. Seit März wurden der Behörde somit 569 laborbestätigte Infektionsfälle bekannt.

Kreis Groß-Gerau mit höchster Infektionsrate in Südhessen

Im benachbarten Kreis Groß-Gerau ist die Zahl der Infektionen binnen eines Tages im Vergleich zum Donnerstag um 36 Fälle auf nun insgesamt 1488 Fälle angestiegen. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis beträgt inzwischen 84,5 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Damit ist die höchste Warnstufe von 75 Fällen überschritten worden. Das Präventions- und Eskalationskonzept des Landes Hessen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung von Sars-CoV-2 sieht in diesem Fall vor, dass die medizinische Lage durch den Covid-19-Planungsstab des Hessischen Sozialministeriums gesteuert wird.

Das neuartige Coronavirus breitet sich auch im Kreis Groß-Gerau mit großer Geschwindigkeit aus. Erst am Sonntag hatte der Kreis die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche überschritten und eine von Montag, 19. Oktober, an geltende Maskenpflicht im Unterricht ab Klasse 5 verfügt. Hessenweit weist der Kreis die höchste Corona-Infektionsrate aller Flächenkreise auf.

Für den Landkreis Darmstadt-Dieburg meldete das RKI am Freitag eine Sieben-Tage-Inzidenz von 29,5 bei bislang 876 laborbestätigten Infektionsfällen. Für den Odenwaldkreis beträgt die Kennziffer 25,9 bei nun insgesamt 525 bestätigten Fälle und für den Kreis Bergstraße gibt das RKI einen In38,8 bei nun exakt 800 bislang registrierten Fällen.

Update vom Donnerstag, 15. Oktober, 22.30 Uhr: Klaus Peter Schellhaas (SPD), der Landrat Kreises Darmstadt-Dieburg teilte am Donnerstagabend auf seinem Landrats Blog mit, in den Kreiskliniken würden zwar keine Patienten mit Covid-19 behandelt. Aber mit 25 Neuinfektionen im Vergleich zum Vortrag gebe es einen sehr starken Anstieg. Die Folge sei, dass die Sieben-Tage-Inzidenz auf 28,2 gestiegen sei. „Wir bewegen uns bei den Infektionen in die falsche Richtung. Ändern können wir es nur selbst! Das kann uns niemand abnehmen“, schrieb Schellhaas.

Südhessen: 124 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona

In Darmstadt sind seit Beginn der Pandemie im März nach Angaben des hessischen Sozialministeriums 18 Menschen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben, im Landkreis Darmstadt-Dieburg waren es 22, im Kreis Groß-Gerau 18, im Kreis Bergstraße drei und im Odenwaldkreis 63.

Im Kreis Groß-Gerau stieg die Zahl der Infektionen binnen eines Tages um 56 Fälle auf nun insgesamt 1452 Fälle an. Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis betrug am Donnerstag 71,4 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Derzeit gelten im Kreis nach Angaben der Kreisverwaltung 410 Menschen als infiziert, davon befinden sich 393 in Quarantäne. 1024 Personen, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatten, gelten inzwischen als genesen.

Corona an der Bergstraße: Kreis erlässt Allgemeinverfügung

Im Kreis Bergstraße haben sich laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim in den vergangenen sieben Tagen rund 100 Personen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 angesteckt. Alleine von Dienstag auf Mittwoch wurden 44 neue Fälle registriert. Mehrere Infektionsfälle gibt es nach Angaben des Kreises derzeit in Gemeinschaftsunterkünften in Lautertal, Bensheim und Heppenheim sowie in fünf Pflegeeinrichtungen im Kreis sowie in der Klinik Schloss Falkenhof in Bensheim.

Derzeit befinden sich nach Angaben der Kreisverwaltung drei Patienten mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße. Zudem würden derzeit zehn Patienten mit einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße behandelt.

Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Kreis lag am Donnerstag, bei 36,2. Ab einer Inzidenz von 35 ist die dritte Stufe des hessischen Eskalationskonzepts zur Eindämmung des Coronavirus erreicht. Es sieht vor, dass dann Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ausgeweitet werden müssen.

Angesichts des „weiterhin sehr dynamischen Infektionsgeschehens“ wird der Kreis Bergstraße am Samstag eine Allgemeinverfügung bekanntmachen, die mit ihrer Veröffentlichung sofort gültig ist. Die Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen soll demnach ausgeweitet werden. Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge-, Reha- sowie Alten-, Pflege- und Gemeinschaftseinrichtungen sollen stärker gesteuert werden. Auch in Schulen sollen ab der Sekundarstufe II Masken im Unterricht getragen werden, in der Sekundarstufe I nur während des klassenübergreifenden Unterrichts. In den Grundschulen soll nur im Klassenverband unterrichtet werden, aber keine Mund-Nase-Bedeckungen getragen werden.

Im Odenwaldkreis wurden nach Angaben des hessischen Sozialministeriums in den vergangenen sieben Tagen 23 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert. Insgesamt wurden bislang 521 Infektionsfälle den Behörden gemeldet. Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 23,8 liegt der Kreis deutlich unter dem hessischen Landesdurchschnitt von 41,7.

Kreis Groß-Gerau ordnet Masken im Unterricht ab Klasse 5 an

Update vom Mittwoch, 14. Oktober, 18.15 Uhr: Angesichts weiter steigender Corona-Infektionszahlen schränkt der Kreis Groß-Gerau mit zwei neuen Allgemeinverfügungen die Versammlungsfreiheit weiter ein und reglementiert den Schulunterricht. Vom kommenden Montag, 19. Oktober, an, wenn wieder der Unterricht nach dem Ende der Herbstferien beginnt, besteht in allen Schulen des Kreises die Pflicht zum Tragen von Masken ab der Klasse 5. Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus im Landkreis zu verhindern, dürfen sich seit Mittwoch zudem höchstens 25 Menschen privat treffen. Landrat Thomas Will (SPD) spricht von einer „alarmierenden Lage“.

Auch Darmstadt könnte Corona-Risikogebiet werden

Der Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt hat am Mittwoch, 14. Oktober, beschlossen, vorerst keine weitergehenden Maßnahmen zu den bereits gültigen Personen-Beschränkungen bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen beschlossen. Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz mit 17 zusätzlichen Fällen zum Mittwoch auf 42,5 gestiegen ist, wird der Krisenstab möglicherweise am kommenden Freitag über weitergehende Maßnahmen beraten und entscheiden, sollte der kritische Wert von 50 überschrittem werden. Dann gilt laut dem Eskalationskonzept des Landes die Warnstufe Rot und die Stadt wäre ein Corona-Risikogebiet.  

Darmstadts OB Partsch: „Es geht um unseren sozialen Zusammenhalt“

Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) teilte mit, die derzeitige Lage zeige, wie wichtig es sei, „weiterhin sehr vorsichtig vorzugehen“. „Das Virus ist unter uns und nicht klar eingrenzbar“, äußerte der OB. Und weiter teilte Partsch mit: „Wenn wir gut durch den Herbst und Winter kommen, einen weiteren Lockdown verhindern und unsere Mitmenschen bestmöglich schützen wollen, ist es wichtig, auch freiwillig dort einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, wo dieser nicht vorgeschrieben ist, nicht notwendige Zusammenkünfte zu meiden und sich auch sonst streng an die bekannten Regeln zu halten. Es geht hier um unser Zusammenleben und unseren sozialen Zusammenhalt und nicht zuletzt auch um die wirtschaftliche Grundlage, auf der unsere Stadt basiert.“ 

Das Darmstädter Gesundheitsamt berichtete, dass es sich bei den aktuellen Corona-Neuinfektionen überwiegend um junge Menschen bis Menschen mittleren Alters handele. Von rund 70 Neuinfizierten in den vergangenen sieben Tagen, seien nur sechs zwichen 60 und 80 Jahre alt. Nach wie vor handele es sich um ein „diffuses Infektionsgeschehen“, dass sich über die gesamte Stadt verteile. Es gebe aktuell „keine Ausbruchssituationen in der Stadt“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. 

Zur Lage in den Kliniken teilte die Stadt mit, dass sich derzeit im Klinikum Darmstadt vier Patienten mit einer Corona-Infektion auf der Normalstation und drei auf der Intensivstation behandelt würden. Weitere drei Patienten liegen im Elisabethenstift auf der Normalstation, niemand auf der Intensivstation. Und das Alice-Hospital behandele derzeit keine Patienten mit Covid-19

Corona in Darmstadt: Stadt überschreitet dritte Warnstufe

Update vom Montag, 12. Oktober, 14:15 Uhr: In Darmstadt ist die dritte Warnstufe von von 35 Fällen pro 100.000 Einwohner überschritten worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag nach Angaben der Stadt und des hessischen Sozialministeriums bei 38,2.

Der Covid-19-Krisenstab der Stadt beschloss während seiner Sitzung am Montag, 12. Oktober, dass öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 250 Teilnehmern nicht mehr genehmigt werden. Bereits erteilte Genehmigungen würden zurückgezogen. Dies gelte zunächst bis zum 22. November. Zudem wurden private Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen bis auf weiteres untersagt. Auf Anfrage können nach Angaben der Stadt kostenfreie asymptomatische Testungen in Alten- und Pflegeheimen durchgeführt werden.

Der Covid-19-Krisenstab der Stadt wird sich wegen der rasant steigenden Zahlen wieder öfter und zwar alle zwei Tage treffen, um die Situation kurzfristig zu bewerten und über die weitere Vorgehensweise zu beraten, teilte die Stadt mit. 

Laut dem Darmstädter Gesundheitsamt kamen über das Wochenende 24 neue, laborbestätigte Fälle von Covid-19 dazu. Hinzu kamen 18 neue Fälle am Donnerstag und Freitag vergangener Woche und neue weitere Infektionsfälle am Montag, so dass nun kumuliert seit März 525 laborbestätigte Corona-Fälle in Darmstadt registriert worden sind.

Corona in Darmstadt: Weiterer Todesfall

Nach Angaben eines Sprechers der Stadt ist zudem ein über 80-Jähriger mit Vorerkrankungen, der mit dem Coronavirus infiziert war, in einem Darmstädter Krankenhaus gestorben. In den Darmstädter Kliniken ist die Situation nach Angaben der Stadt „noch überschaubar“. Allerdings weise das Klinikum darauf hin, dass bereits jetzt ein langsamer Anstieg der Einweisungen zu verzeichnen sei. Bettenkapazitäten seien „nach wie vor ausreichend vorhanden“. Doch mit steigenden Zahlen könnte fehlendes Personal zu Schwierigkeiten führen. 

Update vom Mittwoch, 7. Oktober, 17.45 Uhr: Wie das Darmstädter Gesundheitsamt mitteilt, gibt es einen laborbestätigten Fall von Covid-19 an der Pädagogischen Akademie Elisabethenstift. Betroffen sei eine Schülerin der diakonischen Ausbildungsstätte. Die Kontaktpersonen würden derzeit ermittelt. Insgesamt wurden am Mittwoch für Darmstadt acht neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet.

Die Zahl der Erkrankten für die Stadt Darmstadt beträgt laut aktuellen Angaben des hessischen Sozialministerium (Stand 7. Oktober, 14 Uhr) somit kumulativ 474; 380 von ihnen werden als geheilt angesehen. Der 7-Tages-Inzidenz stieg indes wieder über die erste Warnstufe und liegt aktuell bei 23,1 Infektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche.

Ebenfalls weiterhin im kritischen Bereich liegt der Kreis Groß-Gerau mit kumulativ 1226 Infizierten, das ist ein Anstieg von 17 Fällen im Vergleich zum Vortag und einer 7-Tages-Inzidenz von 38,8. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg stieg die Zahl um elf auf 764 Fälle (Inzidenz: 13,4), im Odenwaldkreis um einen Fall auf 495 (Inzidenz: 4,1) und im Kreis Bergstraße um sieben Fälle auf 676 (Inzidenz: 15,9).

14 Erzieher und 34 Kinder in Ober-Ramstadt in Quarantäne

Letztes Update von Dienstag, 6. Oktober, 17.20 Uhr: Eine Erzieherin der evangelischen Kindertagesstätte Pfarrgarten in Ober-Ramstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Landkreis am Dienstag mitteilte, müssen 34 Kinder sowie 14 Erzieherinnen und Erzieher in Quarantäne. Die Kita bietet in der Zeit, in der die Erzieherinnen und Erzieher in Quarantäne sind, einen Notbetrieb an, da der normale Betrieb aufgrund des Personalausfalls nicht aufrechterhalten werden könne.

Die Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamts sei angelaufen, Kita-Leitung und Eltern bereits informiert. Für die Geschwisterkinder derjenigen, die in Quarantäne sind, gelte ein Betretungsverbot für Gemeinschaftseinrichtungen sofern sie jünger als 12 Jahre sind. Ein Ausbruchsgeschehen liegt laut Mitteilung nach aktuellem Stand nicht vor. Die Infektion habe außerhalb der Einrichtung stattgefunden. 

Neue Corona-Fälle an Kita und Schule im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Letztes Update vom Dienstag, 5. Oktober, 19.30 Uhr: An einer Kita im Landkreis Darmstadt-Dieburg gibt es einen neuen Corona-Fall. Eine Mitarbeiterin der Kita Regenbogen in Roßdorf sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte der Landkreis am Montag mit. Die betroffenen Kinder seien bereits zu Hause und begäben sich wie ihre Erzieherinnen in Quarantäne. Das Gesundheitsamt kläre derzeit die Kontaktketten. Laut Bürgermeisterin Christel Sprößler (SPD) müsse die Kindertagesstätte nach aktuellem Stand nicht schließen.

Bisher deuteten alle Anzeichen darauf hin, dass die Ansteckung außerhalb des Betriebs erfolgte, hieß es weiter. Ein Ausbruchsgeschehen liege derzeit nicht vor.

Albrecht-Dürer-Schule in Weiterstadt wieder betroffen

Auch eine Schülerin der Albrecht-Dürer-Schule in Weiterstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamts sei angelaufen. Ein Ausbruchsgeschehen liege nach aktuellem Stand nicht vor, teilte der Landkreis mit.

Darmstadt wieder unter kritischer Grenze

Update vom Montag, 5. Oktober, 14.20 Uhr: Nachdem vergangene Woche in Darmstadt der Grenzwert von einer 7-Tages-Inzidenz erstmals überschritten worden war, hat der städtische Krisenstab am Montag, 5. Oktober, während seiner jüngsten Sitzung eine „insgesamt ruhige Lage“ hinsichtlich der Covid-19-Pandemie festgestellt. Über das vergangene Wochenende hinweg wurden in Darmstadt 21 zusätzliche laborbestätigt positive Fälle gemeldet, davon zehn am Samstag, 3. Oktober, und elf am Sonntag, 4. Oktober. Die Gesamtzahl der Covid-19-Erkrankungen stieg kumulativ damit auf 461, von denen 376 als geheilt gelten. Die Sieben-Tage-Inzidenz für die vergangene Woche betrage 16,3, teilte die Stadt mit. Laut hessischem Sozialministerium sind die Zahlen inzwischen auf 464 Fälle und eine Inzidenz von 18,1 gestiegen (Stand 5. Oktober, 14 Uhr).

Überschaubar sei laut Stadt die Entwicklung auch bei den Darmstädter Krankenhäusern, in denen derzeit sechs Covid-19-Patienten behandelt werden - fünf im Klinikum Darmstadt, einer im Elisabethenstift, davon vier auf der Intensivstation.

Indes liegt der Kreis Groß-Gerau mit 1190 bestätigten Infektionen und einer 7-Tages-Inzidenz von 33,3 Fällen pro 100.000 Einwohner in Hessen weiterhin weit vorne.

Corona -Fälle in Flüchtlingsunterkünften

Einen laborbestätigten Fall von Covid-19 gibt es in einer Flüchtlingsunterkunft in Darmstadt. Laut Gesundheitsamt hatte die positiv getestete Person Kontakt zu sechs weiteren Personen gehabt, die sich bereits in Quarantäne befänden. Die Bewohnerinnen und Bewohner würden vom Sozialdienst betreut, hieß es weiter.

Eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Otzberg (Landkreis Darmstadt-Dieburg) ist inzwischen wieder geöffnet. Dort seien alle 38 Bewohner negativ auf das Coronavirus getestet worden, teilte der Landkreis mit. Die Einrichtung war am Mittwoch, 23. September, unter Quarantäne gestellt worden, nachdem eine Sozialarbeiterin positiv auf Covid-19 getestet worden war und nicht sicher nachvollzogen werden konnte, mit wem sie wie lange Kontakt hatte. 

Darmstadt überschreitet erstmals kritische Grenze

Update vom Dienstag, 29. September, 14.40 Uhr: Darmstadt hat über das vergangene Wochenende erstmals die Schwelle von 20 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner überschritten. Wie das Gesundheitsamt im Rahmen der Krisenstabssitzung am Montag berichtet, gab es von Freitag bis Sonntag insgesamt 20 neue, laborbestätigte Fälle von Covid-19 in Darmstadt.   Die Inzidenz für die vergangenen 7 Tage betrage somit 21,9. Am Dienstag lag die Wocheninzidenz laut hessischem Sozialministerium bei 23,8. Trotz der gestiegenen Werte gibt es laut Gesundheitsamt keine Ausbruchssituation, es handele sich um Einzelfälle, die Situation sei unter Kontrolle. Das Gesundheitsamt hat nach Vorgabe des Landes Hessen dennoch Meldung erstattet. 

In den Darmstädter Kliniken habe die gesteigerte Inzidenz bisher noch keine direkten Auswirkungen, dies erfolge nach aller Erfahrung auch mit einer zeitlichen Verzögerung, teilte die Stadt mit. Derzeit befänden sich zwei schwer erkrankte, positive Patienten aus dem Landkreis Bergstraße im Klinikum in Behandlung. 

Darmstadt: OB appelliert an die Diszilplin

Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) appelliert angesichts der veränderten Situation an die Bürgerinnen und Bürger weiterhin diszipliniert zu bleiben. Sollten die Zahlen weiter steigen, werde der Krisenstab außerplanmäßig zusammenkommen und über erste zusätzliche Maßnahmen beraten. Dazu werde auch die genaue Betrachtung von Veranstaltungen gehören. Partsch rief dazu auf, bei jeder Veranstaltung zu prüfen, ob diese in der jetzigen Situation wirklich durchgeführt werden müsse.

Corona in Hessen: Verschiedene Warnstufen

Den höchsten 7-Tage-Inzidenz in Hessen hat aktuell der Kreis Groß-Gerau mit 34,8 Neuinfektionen in einer Woche (Stand 29. September, 14 Uhr). Der Eskalationsplan des hessischen Sozialministeriums sieht beim Überschreiten der ersten Warnstufe, Inzidenz bei 20, Erhöhte Aufmerksamkeit, erweitertes Meldewesen und bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen vor. Sollte die Inzidenz weiter steigen und die Stufe von 35 erreichen sind nochmals erweiterte Maßnahmen und die Einbindung Planungsstab Covid-19 des Sozialministeriums notwendig.
 

114 Schülerinnen und Schüler am Schuldorf Bergstraße in Quarantäne

Update vom Montag, 28. September, 8.42 Uhr: Am Schuldorf Bergstraße müssen 114 Schülerinnen und Schüler in Quarantäne. Eine Lehrerin sei positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte der Landkreis Darmstadt-Dieburg am Wochenende mit. Die 114 Schülerinnen und Schüler aus der Sekundarstufe I, II, aus den 12. und 13. Klassen, die Unterricht bei der Lehrkraft hatten, und weitere acht Lehrkräfte, seien in Quarantäne. Das Infektionsgeschehen habe nicht an der Schule stattgefunden.

Die Quarantäne dauert 14 Tage, richtet sich aber nach dem Tag, an dem der letzte Kontakt zur infizierten Person bestand. Alle Betroffenen sollten individuell durch die Teams des Gesundheitsamts kontaktiert und über ihre Quarantänedauer informiert werden, hieß es. Sofern sie jünger als 12 Jahre seien, gelte auch für Geschwisterkinder von Kontaktpersonen per Landesverordnung ein Betretungsverbot für Kindertagesstätten und für Schulen.

„Die Einschläge an den Schulen nehmen auch im Landkreis zu“, sagte Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD). Aber durch umsichtiges Handeln, habe man bisher das Ausbruchsgeschehen in Schulen verhindern. Die vom Gesundheitsamt, dem Verwaltungsstab und den jeweiligen Schulleitungen getroffenen Maßnahmen hätten sich bewährt und zeigten, dass die Vorgehensweise richtig sei, so der Landrat Klaus in einer Mitteilung. 

Zwei Covid-19-Fälle an zwei Darmstädter Schulen

Wie das Gesundheitsamt Darmstadt am Freitag mitteilt, gab es jeweils einen laborbestätigten Fall von Covid-19 an zwei Schulen in Darmstadt. Betroffen seien die Erich-Kästner-Schule (Integrierte Gesamtschule) mit 40 Schülerinnen und Schülern und wenigen Lehrern im Stadtteil Kranichstein sowie das Lichtenberg-Gymnasium mit 59 Schülerinnen und Schülern und drei Lehrkräften, die sich alle in Quarantäne begeben müssen. Die Schulen seien informiert, die betroffenen Kontaktpersonen kontaktiert.

Corona in Griesheim: Siebtklässler bleiben zu Hause

Zwei Schülerinnen einer siebten Klasse der Gerhart-Hauptmann-Schule in Griesheim wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Die Stammklasse und weitere fünf Schüler eines Sprachkurses sowie die betroffenen Lehrkräfte der Gerhart-Hauptmann-Schule müssen vorsorglich bis einschließlich 28. September zu Hause bleiben, bis die Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt abgeschlossen sei, hieß es vom Landkreis Darmstadt-Dieburg. Bisher hätten alle Anzeichen darauf hingedeutet, dass die Ansteckung außerhalb des Schulbetriebs erfolgt sei. Ein Ausbruchsgeschehen liege nach aktuellem Stand nicht vor. 

Update vom Mittwoch, 23. September, 17.50 Uhr:  Erneut ist in einer Kinderbetreuungseinrichtung in Darmstadt eine Infektion mit Sars-Cov-2 bestätigt worden. Bei einer Erzieherin im Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt „Kinderglück“ in Darmstadt-Eberstadt ist Covid-19 nachgewiesen worden. Das teilte die städtische Pressestelle am Mittwochnachmittag mit. Vermutlich seien etwa 80 Kinder von der Quarantäne betroffen sein. Die Anzahl der betroffenen Erzieher und Erzieherinnen werde derzeit vom Gesundheitsamt eruiert, hieß es weiter.

Corona-Fall an Schule in Groß-Zimmern

In Groß-Zimmern (Landkreis Darmstadt-Dieburg) ist ein Kind, das die Albert-Schweitzer-Schule besucht, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamts sei angelaufen, teilte der Landkreis am Dienstagabend mit. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler sowie die betroffenen Lehrkräfte seien bereits informiert, sodass alle Kontaktpersonen der Schule ab dem 23. September fernbleiben konnten.

Die betroffene Klasse sowie die Lehrkräfte, die in der Klasse unterrichtet haben und weitere vier Schüler, die mit dem erkrankten Kind einen Kurs besucht haben, gehen in Quarantäne. Das Infektionsgeschehen habe sehr wahrscheinlich außerhalb des Schulbetriebs stattgefunden. Es könne nicht von einem Ausbruchsgeschehen gesprochen werden, bisher sei es ein Einzelfall. Für Geschwisterkinder von Kontaktpersonen gilt per kürzlich geänderter Landesverordnung ein Betretungsverbot für Kindertagesstätten und für Schulen, sofern sie jünger als 12 Jahre sind.

Corona-Fall in Kita in Darmstadt-Arheilgen

Update vom Dienstag, 22. September, 16.15 Uhr:  Bei einer Erzieherin an der Kita „Arheilger Strolche“ in Darmstadt-Arheilgen ist eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen worden. Das hat laut städtischer Pressestelle das Gesundheitsamt Darmstadt mitgeteilt. Für die betroffenen zwei Gruppen und drei Erzieherinnen habe das Gesundheitsamt bereits Quarantäne verfügt. Die Anzahl der betroffenen Kinder werde derzeit noch eruiert. Es würden dann entsprechende Quarantäne-Anordnungen erlassen, hieß es.

Neue Corona-Fälle an Schulen in Dieburg und Darmstadt

Update vom Montag, 21. September, 18 Uhr:  In Dieburg (Landkreis Darmstadt-Dieburg) ist ein Kind an der Marienschule positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch an der Goetheschule meldete das Gesundheitsamt eine weitere Infektion bei einem Schüler, wie der Landkreis am Montag mitteilte. In einer Telefonkonferenz mit dem Gesundheitsamt, dem Staatlichen Schulamt, Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD), dem Dieburger Bürgermeister Frank Haus (parteilos) sowie den Schulleitungen wurde über das weitere Vorgehen beraten. Die Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamts laufe derzeit, hieß es weiter. Die Eltern der Schülerinnen und Schüler sowie die betroffenen Lehrkräfte wurden bereits informiert, sodass alle Kontaktpersonen der Schule vom Dienstag, 22. September, an fernbleiben.

An der Marienschule beschränken sich die Maßnahmen auf eine zweite Klasse und eine Lehrkraft, während sich an der Goetheschule eine zehnte Klasse sowie ein Sprachkurs mit ihren Lehrkräften in Quarantäne begeben müssen. „Ganze Klassenverbände nach Hause zu schicken hinterlässt bei vielen ein mulmiges Gefühl“, sagte Landrat Schellhaas. „Nichtsdestotrotz ist es nur eine Maßnahme auf Zeit, die es uns ermöglicht, die Schulen für den allergrößten Teil der Kinder offen zu halten.“ In beiden Fällen habe das Infektionsgeschehen außerhalb des Schulbetriebs stattgefunden. Für Geschwisterkinder von Kontaktpersonen gilt nach der am 19. September geänderten Landesverordnung ein Betretungsverbot für Kindertagesstätten und für Schulen, sofern sie jünger als zwölf Jahre sind.

Corona in Griesheim: Kinder- und Familienzentrum geschlossen


Eine Mitarbeiterin des städtischen Kinder- und Familienzentrums Tannenweg in Griesheim (Landkreis Darmstadt-Dieburg) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Stadtverwaltung hat gemeinsam mit dem Gesundheitsamt entschieden, die Kindertagesstätte bis zunächst einschließlich Montag (21.9.) zu schließen. Das teilte der Kreis am Freitag mit. Das Gesundheitsamt ermittele aktuell die Kontaktketten und lege die weiteren Maßnahmen fest. Weitere Informationen sollte es baldmöglich über die städtische Homepage unter www.griesheim.de geben.

„Da besonders für die Kleinsten die Einhaltung der Abstände schwierig ist, sind die Maßnahmen für Kindergärten nur schwer dosierbar“, ließ Griesheims Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl (CDU) wissen. „Wir sind uns der Tragweite dieser vorläufigen Schließung bewusst“, sagte Landrat und Klinikdezernent Klaus Peter Schellhaas (SPD). „Es ist eine schwierige Situation für die Betroffenen, doch notwendig, um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen.“ Es liege zum derzeitigen Zeitpunkt kein Ausbruchsgeschehen vor, hieß es weiter. Die Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamts laufe noch. Mit den Betroffenen werde sich das Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Wie immer gelte dann auch für die Haushaltsmitglieder der direkten Kontaktpersonen per Landesverordnung ein Betretungsverbot für die Gemeinschaftseinrichtungen, die sie normalerweise besuchen, etwa Schulen, Universitäten oder Kinderbetreuungseinrichtungen. 

Corona-Fall an Alice-Eleonoren-Schule

Auch in einer Klasse der Alice-Eleonoren-Schule (AES) in Darmstadt ist ein laborbestätigter Fall von Covid-19 aufgetreten. Für die betroffene Person, die Klasse und die betroffenen Lehrkräfte sei bereits vom Gesundheitsamt Quarantäne angeordnet worden, teilte die Stadt mit.

Weitere Informationen zu Corona-Lage gibt es auf den Corona-Sonderseiten der Stadt Darmstadt, des Landkreises Darmstadt-Dieburg, des Kreises Groß-Gerau, des Odenwaldkreises und des Kreises Bergstraße.

Corona in Darmstadt: Zwei Schüler an zwei Schulen infiziert

Update vom Montag, 13. September, 14 Uhr: An der Wilhelm-Leuschner-Schule und der Martin-Behaim-Schule in Darmstadt ist jeweils ein Schüler positiv auf Covid-19 getestet worden. Die zwei Klassen und die betroffenen Lehrkräfte seien unmittelbar von der Schule informiert worden, teilte die Stadt am Donnerstagnachmittag mit. Das Gesundheitsamt habe in beiden Fällen bereits die Quarantäne der betroffenen Personen veranlasst.

Weitere Tote in Südhessen und höchste Infektionsrate im Kreis Groß-Gerau

Nach etlichen Wochen ist im Landkreis Darmstadt-Dieburg wieder eine Person die an Covid-19 verstorben. Das hat Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) mitgeteilt. Insgesamt seien im Landkreis 21 Menschen mit oder an Covid-19 verstorben.

Im Kreis Groß-Gerau ist die Zahl der Todesfälle ebenfalls um einen auf 16 gestiegen. Mit 76 bestätigten Fällen in den vergangenen sieben Tagen und einer Sieben-Tages-Inzidenz von 27,5 (Stand: 13.09., 14 Uhr) weist der Kreis Groß-Gerau derzeit de höchste Infektionsrate in Hessen auf. Somit befindet sich der Kreis in der zweiten Stufe des Eskalationskonzepts des hessischen Sozialministeriums, wonach erhöhte Aufmerksamkeit geboten ist und gegebenenfalls über bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen entschieden werden muss. In den vergangenen Tagen lag die Sieben-Tages-Inzidenz bereits über 30. Die nächste Stufe im Eskalationskonzept des Landes wäre bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 35 erreicht.

Aktuell plant der Kreis laut einer Mitteilung von Landrat Thomas Will (SPD) keine neuen Allgemeinverfügungen. Will äußerte: „Wir werden die Entwicklung zunächst über das kommende Wochenende beobachten. Wir sind immer in der Lage, flexibel auf die Entwicklung bei den Infizierten-Zahlen zu reagieren. Es ist aber nicht sinnvoll, ständig neue Regelungen zu verfügen, die möglicherweise nach wenigen Tagen wieder zurückgenommen werden müssten, weil die Inzidenz rasch wieder unter 20 fällt.“

Corona im Kreis Groß-Gerau: Infektionen innerhalb von Familien und bei Feiern

Derzeit gebe es auch keinen Anlass, punktuell einzugreifen, denn zum einen träten zusätzliche Fälle überall im Kreis auf (wenn auch verstärkt im nördlichen Teil des Kreises). Zum anderen gebe es „keine Hotspots, wie zum Beispiel Schulen, Kindergärten, Altenheime oder Flüchtlingsunterkünfte“. Das Infektionsgeschehen spielt sich nach Informationen des Groß-Gerauer Kreisgesundheitsamtes derzeit vor allem innerhalb von Familien ab, ausgelöst durch private Kontakte oder auch Feiern.

Daher appellieren Landrat Thomas Will und der Gesundheitsdezernent, Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer (Grüne), dringend an die Bevölkerung im Kreis Groß-Gerau, sich an die allgemeinen Corona-Regeln zu halten – was bedeutet, Abstand von mindestens 1,50 Meter voneinander zu halten oder, falls dies nicht möglich ist, eine Alltagsmaske zu tragen, und auf häufiges Händewaschen zu achten. „Genauso wichtig ist es, im privaten Umfeld seine Kontakte möglichst gering zu halten. Wir befinden uns immer noch mitten in der Pandemie. Wenn wir trotzdem ohne größere Einschränkungen leben möchten, sollten wir alle aufpassen und private Veranstaltungen mit vielen Menschen möglichst meiden“, betont der Landrat: „Wir dürfen nicht zu sorglos sein und müssen Rücksicht aufeinander nehmen - sonst trifft es am Ende wieder die Allgemeinheit, wenn neue Restriktionen nötig sind.“  

Corona in Darmstadt: Eine Klasse und zwei Lehrer in Quarantäne

Update vom 5. September, 14:25 Uhr: An der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule in Darmstadt ist ein Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt hat daraufhin laut einer Mitteilung der Stadt vom frühen Donnerstagabend, 3. September, eine Klasse und zwei Lehrer in Quarantäne geschickt. Die Schulleitung habe zudem sofort den Betrieb, in dem der Schüler seine Ausbildung absolviert, informiert. Der betroffene Schüler war einen Tag in der Schule.

Zu laut und zu viel Müll: Stadt Darmstadt schließt nachts die Orangerie

Weil sich die Lärm- und Müllsituation durch zumeist jüngere Feiernde im städtischen Park Orangerie in den vergangenen Wochen stetig verschlechtert hat und auch die gezielte Ansprache der Feiernden durch Streetworker oder das Angebot zusätzlicher Möglichkeiten zur Müllentsorgung nicht zur gewünschten Einsicht geführt hat, hat sich die Stadt Darmstadt entschlossen, die Grünanlage mit sofortiger Wirkung auf unbestimmte Zeit jeweils von 23 Uhr an bis um 6 Uhr am Folgetag zu schließen.

In einer Mitteilung bedauert die Stadt die restriktive Maßnahme, sieht sich jedoch aufgrund der zahlreichen Beschwerden durch Anwohnerinnen und Anwohner über den Lärm, das immense Müllaufkommen und nicht zuletzt die zum Teil massive Zerstörung der Grünanlagen dazu gezwungen.

Um die Nachtschließung zu überwachen werden nach Angaben der Stadt die Kommunal- und die Landespolizei nun künftig von einem Sicherheitsdienst unterstützt. Auf die Schließzeiten wird mit entsprechenden Schildern vor Ort noch einmal zusätzlich hingewiesen, teilt die Stadt mit.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Keine Maskenpflicht mehr im Unterricht

Update vom 3. September, 11:01 Uhr: Seit Mittwoch, 2. September, gilt an den Schulen in Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg und in Mörfelden-Walldorf nicht mehr die Verpflichtung, auch im Präsenzunterricht im Klassen- oder Kursverband eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn der vorgegebene Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Auch die Vorgabe, dass bei Zusammenkünften und Veranstaltungen die Teilnehmerzahl 150 nicht übersteigen darf, wurde mit Wirkung vom 2. September zurückgenommen. Das hat der Verwaltungsstab des Kreises Groß-Gerau beschlossen. Die entsprechenden Allgemeinverfügungen, die eigentlich noch bis zum 13. September gelten sollten, wurden vorzeitig aufgehoben. Das heißt, dass nun auch im Kreis Groß-Gerau wieder die Vorgaben des Landes Hessen gelten.

Dr. Angela Carstens, die Leiterin des Groß-Gerauer Kreisgesundheitsamtes, äußerte in einer Mitteilung, es gebe „aktuell medizinisch-infektiologisch keinen Grund mehr, die Maskenpflicht aufrechtzuerhalten“. Die Welle der Corona-Infektionen durch Reiserückkehrer und die große Hochzeitsfeier ebbe ab, die Gefahr einer weiter steigenden Zahl von Infizierten sinke derzeit.

„Wir sind weit weg von der kritischen Zahl von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage“, ergänzte Landrat Thomas Will (SPD). Auch für die kommenden Tage rechnen die Verantwortlichen im Kreis mit einer Inzidenz noch unter 20.

Corona in Darmstadt: Schüler und Schülerin an zwei Schulen infiziert

Sowohl an der Eleonorenschule als auch der Erich-Kästner-Gesamtschule in Darmstadt gibt es jeweils einen positiven Covid-19-Fall.

Bei dem Fall an der Eleonorenschule im Darmstädter Johannesviertel handele es sich um einen Schüler, der positiv auf Covid-19 getestet worden sei, teilte die Stadt Darmstadt am Dienstag, 1. September, mit. Auf Anordnung des Gesundheitsamts würden 69 Schülerinnen und Schüler sowie acht Lehrkräfte, die Kontakt mit dem Betroffenen hatten, kontaktiert und aufgefordert, sich häuslich abzusondern. Zudem sollen 27 Schülerinnen und Schüler die Schule vorsorglich nicht besuchen.

An der Erich-Kästner-Gesamtschule im Stadtteil Kranichstein sei eine Schülerin positiv auf das Covid-19 getestet. Hier befänden sich auf Anordnung des Gesundheitsamts bereits 40 Schülerinnen und Schüler und die betroffenen Lehrkräfte in häuslicher Absonderung.

Die Schulen, das staatliche und das städtische Schulamt, das Gesundheitsamt und Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) als zuständiger Dezernent für die Schulen und das Gesundheitsamt stehen nach Angaben der Stadt „in ständigem Austausch zum aktuellen Stand und den weiteren Entwicklungen“.

Kreis Darmstadt-Dieburg: Talk über Gastronomie in Corona-Zeiten

Update vom 1. September, 0:02 Uhr: Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD), der Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg, spricht am Mittwoch, 2. September, von 18 Uhr an im Live-Talk bei Instagram mit dem Gastronom Jörg Zoller aus Dieburg über das Thema „Gastronomie in Corona-Zeiten“.

Corona-Fall an der Mornewegschule in Darmstadt-Bessungen

An der Mornewegschule in Darmstadt-Bessungen ist ein Schüler positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Am vergangenen Freitag habe die Stadt Kenntnis über den Fall erhalten, teilte die Stadt Darmstadt am Montag mit. Seitdem arbeiten alle beteiligten Stellen an der Aufarbeitung der Situation, heißt es. Nach Angaben des Gesundheitsamtes war der betroffene Schüler, nach den derzeitigen Informationen, zweieinhalb Tage „potentiell infektiös in der Schule“ gewesen.

Sofort als der Schüler Symptome gezeigt habe, sei er nach Hause geschickt worden. Im „ansteckungsrelevanten Zeitraum“ habe er Kontakt zu seiner Stammklasse und zwei Fachkursen gehabt. Alle betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte, die in den betreffenden Klassen unterrichtet haben, seien noch am Freitag durch die Schulleitung informiert worden. Die Schule habe zudem einen Elternbrief zur Information der Erziehungsberechtigten erstellt. Die Kontaktpersonen würden durch das Gesundheitsamt über die resultierenden Quarantänen informiert.

Nach derzeitigem Kenntnisstand gebe es „keine Hinweise“, dass die Ansteckung in der Schule stattgefunden habe. Ebenfalls gebe es „keinen Zusammenhang mit einem Aufenthalt in einem Risikogebiet“. Das gesamte Vorgehen sei in einer Telefonkonferenz mit dem Darmstädter Schuldezernenten, Bürgermeister Rafael Reißer (CDU), der Schulleitung, dem Staatlichen Schulamt, dem Gesundheitsamt und dem Städtischen Schulamt abgestimmt, so die Stadt.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat am Montagnachmittag die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 31. August

  • Stadt Darmstadt: 347 (-) bestätigte Fälle, davon mind. 303 genesen, Todesfälle: 19 (Quelle: Stadt), 13 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8,1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 603 (+3) Fälle, davon 515 genesen, Todesfälle: 20, aktuell 68 Infizierte, 46 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 15,4 (+0,3)
  • Kreis Groß-Gerau: 810 (-), davon 681 genesen, Todesfälle: 15, aktuell 114 Infizierte, 36 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13,0 (-)
  • Odenwaldkreis: 466 Fälle (-), davon 3943 genesen, Todesfälle: 63, aktuell 9 Infizierte, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3,1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 537 Fälle, davon 429 genesen, 97 aktuell Infizierte, Todesfälle: 3, 34 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 12,58 - Quelle: Kreis

Kreis Darmstadt-Dieburg: In der Kreisklinik in Groß-Umstadt wird derzeit ein Patient mit Covid-19 behandelt, in der Klinik in Seeheim-Jugenheim keiner.

Kreis Bergstraße: Derzeit befindet sich kein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Odenwaldkreis: Ein Patient wurde am Freitag laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach in einem Krankenhaus außerhalb des Odenwaldkreises behandelt.

Medienzentrum Darmstadt bietet Fortbildungen für digitalen Unterricht an

Update vom Sonntag, 30. August, 20:15 Uhr: Unter dem Motto „Schule-Digital-Darmstadt“ bietet das Medienzentrum Darmstadt noch bis zum 6. Oktober immer dienstags vier virtuelle Räume an, damit sich Lehrkräfte darüber austauschen können, wie digitale Unterrichtspraxis gelingen kann.

Unter der Leitung von Zentrumsleiter Volker Seipp werden vier Expertinnen und Experten beim „Digitalen Dienstag“ online Tipps zu den Themen „Arbeiten mit mobilen Endgeräten“, „digitale Interaktion mit Schulanfängern der Klasse 1 und 5“ sowie „Hybrides Unterrichten - Wie organisiere ich Präsenz- und Onlineunterricht“ geben. Zudem gibt es einen „FreiRaum“ zum gegenseitigen freien Austausch. Seipp will „ausdrücklich dazu ermuntern, die eigene Unterrichtserfahrung oder auch Fragestellung in den einzelne Räumen zu platzieren“.

Die nächste Online-Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Schule-Digital-Darmstadt“  beginnt am Dienstag, 1. September, um 16 Uhr.

Zudem bietet das Medienzentrum Darmstadt im Herbst etliche weitere Fortbildungsveranstaltungen als Online-Kurse oder -Workshops an. Dabei geht es etwa um das Konferenzsystem „Big Blue Button“, die Herstellung eines Lerntagebuchs, wie eine digitale Tafel zum Sammeln verschiedener Inhalte funktioniert, wie Erklärvideos im Unterricht angefertigt werden können oder welche verschiedenen Lern-Apps es für den digitalen Unterricht gibt.  

Die Gutenbergschule in Darmstadt-Eberstadt hat in der Corona-Krise das Thema digitale Bildung im Team forciert. Die Schule nutzte dabei ihr Netzwerk, besorgte für Schülerinnen und Schüler genügend Laptops und ist zudem auf vielen digitalen Kanälen aktiv.

Corona-Infektionsrate im Odenwald hessenweit eine der niedrigsten

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat unterdessen am Sonntagnachmittag die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr).

Während die Corona-Infektionsrate im Odenwaldkreis hessenweit eine der niedrigsten ist und im Kreis Groß-Gerau inzwischen wieder deutlich unter die erste Warnstufe von 20 Fällen pro 100.000 Einwohner gefallen ist, ist der Schwellenwert im Kreis Bergstraße laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim am Freitag mit 19,97 fast erreicht worden. Im Landkreis Darmstadt-Dieburg verringerte sich der Wert von Samstag auf Sonntag um zwei auf 15 Fälle. 

Das Hessische Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen und das HMSI hatten allerdings bis Sonntag offenbar noch nicht alle im Kreis Bergstraße bekannten 529 Infektionsfälle im täglichen Bulletin berücksichtigt. Die Landesbehörde und das Ministerium registrierten am Sonntag zehn Fälle weniger als der Kreis am Freitag. Laut dem HMSI lag die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Bergstraße - bei 46 neuen Fällen in einer Woche - bei 17,0.

Corona-Fälle gab es in den ersten beiden Unterrichtswochen nach den Sommerferien an Schulen in Darmstadt, Alsbach-Hähnlein, Dieburg, Mörfelden-Walldorf, Bensheim und Viernheim. Für die jeweiligen Schulklassen sowie Lehrkräfte und Kontaktpersonen ordneten die Gesundheitsämter zwei Wochen häusliche Quarantäne an. Auch für eine Fußballmannschaft in Viernheim wurde Quarantäne angeordnet. 

Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 30. August

  • Stadt Darmstadt: 347 (+1) bestätigte Fälle, davon mind. 303 genesen, Todesfälle: 19 (Quelle: Stadt), 13 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8,1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 600 (+3) Fälle,  davon 490 genesen, Todesfälle: 20, aktuell 90 Infizierte, 45 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 15,1 (-2,0)
  • Kreis Groß-Gerau: 810 (+5), davon mind. 620 genesen, Todesfälle: 15, aktuell 170 Infizierte (Stand: 29.08.), 36 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13,0 (+1,8)
  • Odenwaldkreis: 466 Fälle (+1), davon mind. 393 genesen, Todesfälle: 63, aktuell 9 Infizierte, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3,1 (+1,0)
  • Kreis Bergstraße: 537 Fälle (+3), davon mind. 429 genesen, 97 aktuell Infizierte, Todesfälle: 3, 42 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 15,54 (-4,43) - Quelle: Kreis

Kreis Darmstadt-Dieburg: In der Kreisklinik in Groß-Umstadt wird derzeit ein Patient mit Covid-19 behandelt, in der Klinik in Seeheim-Jugenheim keiner.

Kreis Bergstraße: Am Freitag befand sich ein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Odenwaldkreis: Ein Patient wurde am Freitag laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach in einem Krankenhaus außerhalb des Odenwaldkreises behandelt.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 29. August

  • Stadt Darmstadt: 346 (-) bestätigte Fälle, davon mind. 303 genesen, Todesfälle: 19 (Quelle: Stadt), 13 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8,1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 597 (+12) Fälle,  davon 490 genesen, Todesfälle: 20, aktuell 87 Infizierte, 51 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 17,1 (+3,0)
  • Kreis Groß-Gerau: 805 (+4), davon 620 genesen, Todesfälle: 15, aktuell 170 Infizierte, 31 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 11,2 (-4,7)
  • Odenwaldkreis: 465 Fälle (-), davon mind. 393 genesen, Todesfälle: 63, aktuell 9 Infizierte, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2,1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 534 Fälle (+5), davon mind. 429 genesen, 97 aktuell Infizierte, Todesfälle: 3, 54 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 19,97 - Quelle: Kreis

Kreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken Groß-Umstadt und Seeheim-Jugenheim werden derzeit keine Patienten mit Covid-19 behandelt. Nach Angaben von Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) wurde eine Person, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert war und auf der Intensivstation in Groß-Umstadt behandelt wurde, in ein anderes Krankenhaus verlegt.

Kreis Bergstraße: Am Freitag befand sich ein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Odenwaldkreis: Ein Patient wurde am Freitag laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach in einem Krankenhaus außerhalb des Odenwaldkreises behandelt.

Landrat Schellhaas: „Bleibt besonnen, aber einsperren muss sich deshalb niemand“

Update vom Freitag, 28. August, 23:30 Uhr: Klaus Peter Schellhaas (SPD), der Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat in einem Eintrag auf seinem Landrats-Blog dazu aufgerufen, Blut zu spenden. Zugleich äußerte er sich zufrieden darüber, dass es trotz einiger Corona-Infektionen von Schülern zu keinem Ausbruchsgeschehen an einer Schule gekommen sei. Schellhaas‘ Einschätzung: „Insgesamt halten wir uns ganz gut.“ Die „gute Zusammenarbeit“ mit dem Gesundheitsamt, den Schulen, dem staatlichen Schulamt und den Kommunen sei in diesem Zusammenhang „ungemein wichtig“ gewesen.

An die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises richtete der Landrat zugleich folgende Bitte: „Am wichtigsten seid aber Ihr, es kommt auf uns alle an, ob wir bei der Eindämmung erfolgreich sind.“ Er rät dazu, besonnen zu bleiben, wenngleich sich deshalb niemand einsperren müsse. Grund für übertriebene Angst sei „zur Zeit nicht gegeben“, so Schellhaas.

Corona im Kreis Bergstraße: Infektionsrate kurz vor der ersten Warnstufe

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat am Nachmittag die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Während die Infektionsrate im Kreis Groß-Gerau unter die erste Warnstufe von 20 Fällen pro 100.000 Einwohner gefallen ist, ist im Kreis Bergstraße am Freitag laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim der Schwellenwert mit 19,97 fast erreicht worden. 

Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 28. August

  • Stadt Darmstadt: 346 (+2) bestätigte Fälle, davon 303 genesen, Todesfälle: 19, 13 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8,1 (-5,0) - Quelle: Stadt/HMSI (Inzidenz)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 585 (+7) Fälle, davon 490 genesen, Todesfälle: 20, 42 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14,1 (-0,3)
  • Kreis Groß-Gerau: 801 (+5), davon 617 genesen, 169 aktuell Infizierte, Todesfälle: 15, 44 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 15,9 (-8,4)
  • Odenwaldkreis: 465 Fälle (+2), davon 393 genesen, Todesfälle: 63, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2,1 (-2,0)
  • Kreis Bergstraße: 529 (+4) Fälle, davon 429 genesen, 97 aktuell Infizierte, Todesfälle: 3, 54 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 19,97 (+0,6) - Quelle: Kreis 

Kreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken Groß-Umstadt und Seeheim-Jugenheim werden derzeit keine Patienten mit Covid-19 behandelt.

Kreis Bergstraße: Derzeit befindet sich ein Patienten mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Odenwaldkreis: Ein Patient wird in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt.

Kreis Groß-Gerau verlängert Allgemeinverfügung - Maskenpflicht im Unterricht bleibt

Update vom Donnerstag, 27. August, 23:00 Uhr: Der Kreis Groß-Gerau hat eine Allgemeinverfügung verlängert, die weiterhin in Schulen Masken im Unterricht in sechs Kommunen im nördlichen Teil des Kreises sowie in Mörfelden-Walldorf vorschreibt. Zudem dürfen an öffentlichen und privaten Veranstaltungen weiterhin höchstens 150 Personen teilnehmen, heißt es in einer Mitteilung des Kreises vom Donnerstag. 

Bei Zusammenkünften und Veranstaltungen im öffentlichen Raum müsse nach wie vor eine Mund-Nasen-Bedeckung in allen Bereichen außer dem eigenen Sitzplatz getragen werden. Und in Gaststätten und Übernachtungsbetrieben im Kreis gelte weiterhin beim Betreten und Verlassen der Lokalität sowie für den Weg zum Tisch und zur Toilette eine Maskenpflicht. Auch bei Veranstaltungen der Erwachsenenbildung und der Ausbildung sei das Abstandsgebot von anderthalb Metern bindend: Wo der Abstand nicht eingehalten werden könne, müsse eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, heißt es.

„Mit den Verfügungen reagieren wir auf die anhaltend hohe Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Kreis“, äußerte Landrat Thomas Will (SPD). Will äußerte, im Kreis Groß-Gerau gebe es „eine sehr dynamische Lage“, wie der Corona-Ausbruch im Zusammenhang mit einer Hochzeitsfeier in Kelsterbach „schmerzlich vor Augen geführt“ habe. Und weiter äußerte Will: „Wir müssen im Alltag achtsam sein. Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehen sind nicht schön, aber sie sind notwendig: Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei.“

Landrat Thomas Will und der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Walter Astheimer (Grüne) riefen die Menschen im Kreis erneut auf, im Kontakt untereinander auf den Mindestabstand von 1,5 Meter zu achten, Hygieneregeln zu befolgen und Alltagsmasken zu tragen.

Mit den neuen Allgemeinverfügungen, die bis zum 13. September 2020 befristet sind, reagiert der Kreis Groß-Gerau auf die anhaltend hohe Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Landkreis. Die gesundheitsamtlich ermittelte Zahl der Neuinfektionen bei der wichtigen Infektionskennziffer der Sieben-Tage-Inzidenz verringerte sich indes von 28 am Mittwoch auf 24 am Donnerstag.

Geändert wurde die Allgemeinverfügung des Kreises über das Betretungsverbot der Kita VI Parkstraße in Mörfelden-Walldorf: Weil inzwischen alle Kontakte zu dem positiv getesteten Kind nachverfolgt werden konnten, hält der Kreis ein Betretungsverbot nur noch für diejenigen Personen notwendig, die individuell unter Quarantäne gestellt wurden. Mit einem negativen Corona-Test könnten jedoch auch diese Personen die Kita wieder betreten, die unter Quarantäne stehen – ansonsten verlängere sich das Betretungsverbot ebenfalls bis zum 4. September.

In einer weiteren Mitteilung hat sich der Kreis zur Neuregelung im Umgang mit Reiserückkehrern geäußert. 

Corona-Fälle an Schulen in Ober-Ramstadt und Reichenbach

An der Hans-Gustav-Röhr-Schule in Ober-Ramstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) wurde ein Schüler positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Auch an der Felsenmeerschule und einer Kita in Reichenbach (Kreis Bergstraße) gab es Corona-Infektionsfälle. Das haben die beiden Landkreise mitgeteilt. Die Gesundheitsämter ordneten für die infizierten Personen und deren Kontaktpersonen häusliche Quarantänen an.

In Reichenbach entschied sich der Träger der Kita, die Einrichtung am Freitag nicht zu öffnen.

In Ober-Ramstadt soll die Ermittlung von Kontakten am Freitag fortgesetzt werden. Die Eltern der betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie die Lehr- und Betreuungskräfte seien informiert, so dass alle Kontaktpersonen der Schule am Freitag fernbleiben, teilte der Kreis mit.

Die getroffenen Quarantäne-Anordnungen beschränkten sich auf eine betroffene Schulklasse und Teile der Nachmittagsbetreuung. Auch Geschwisterkinder, die Kitas, andere Schulen oder Universitäten besuchen, müssten bis zur Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt vorsorglich zuhause bleiben. Die Ansteckung stehe nicht in Zusammenhang mit einer Reise und sei außerhalb der Schule „im privaten Umfeld“ erfolgt.

„Zum Glück sind auch hier die entsprechenden Kontaktketten schnell und scharf eingrenzbar“, äußerte Landrat und Gesundheitsdezernent Klaus Peter Schellhaas (SPD).

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat am Nachmittag die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 27. August

  • Stadt Darmstadt: 344 (+1) bestätigte Fälle, davon 299 genesen, Todesfälle: 19, 21 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13,1 - Quelle: Stadt/HMSI (Inzidenz)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 578 (+7) Fälle, davon 486 genesen, Todesfälle: 20, 46 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14,4
  • Kreis Groß-Gerau: 796 (+2), davon 616 genesen, 165 aktuell Infizierte, Todesfälle: 15, 67 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 24,3 (-4,0)
  • Odenwaldkreis: 463 Fälle (-), davon mind. 390 genesen, Todesfälle: 63, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4,1 
  • Kreis Bergstraße: 525 (+9) Fälle, davon 428 genesen, 94 aktuell Infizierte, Todesfälle: 3, 52 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 19,3 (+1,2) - Quelle: Kreis 

Kreis Darmstadt-Dieburg: In der Kreisklinik Groß-Umstadt wird derzeit ein Patient auf der Intensivstation behandelt. Das Haus in Seeheim-Jugenheim ist weiterhin Covid-frei.

Derzeit befinden sich zwei Patienten mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Darmstadt: Schulklasse der Alice-Eleonoren-Schule muss in Quarantäne

Update vom Mittwoch, 26. August, 21:15 Uhr: An der Alice-Eleonoren-Schule in Darmstadt gibt es einen nachgewiesenen Erkrankungsfall mit Covid-19. Das teilte die Stadt am Mittwochabend mit. Eine Klasse mit 14 Schülerinnen und Schülern, eine Lehrkraft und eine pädagogische Kraft müssten vorsorglich Zuhause bleiben, bis durch das Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg alle notwendigen Maßnahmen festgelegt worden seien, hieß es in einer Mitteilung.

Schule, Staatliches und städtisches Schulamt, Gesundheitsamt und Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) als zuständiger Dezernent für das Schulamt und das Gesundheitsamt stünden in ständigem Austausch zum aktuellen Stand und den weiteren Entwicklungen.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Inzwischen 41 infizierte Hochzeitsgäste

Update vom Mittwoch, 26. August, 16:55 Uhr: Die Stadt Mörfelden-Walldorf schließt ab sofort alle städtischen Turnhallen. Wie die Kommune im Landkreis Groß-Gerau mitteilte, gilt dies bis 30. August. Bereits vergangene Woche hatte der Kreis den Schulsport in Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg und in Mörfelden-Walldorf untersagt.

Hintergrund ist eine zweite große Hochzeitsfeier eines Brautpaars am 14. August in Kelsterbach, auf der sich nach jüngsten Angaben der Kreisverwaltung in Groß-Gerau bislang 41 der 189 anwesenden Gäste mit dem Corona-Virus infizierten. Ein großer Teil der Hochzeitsgesellschaft lebt nach Auskunft der Stadt in Mörfelden-Walldorf. Dort stieg die Zahl der mit Covid-19-Infizierten innerhalb von zehn Tagen um 47 auf 162 (Stand: 26. August). Aktuell sind 51 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus in Mörfelden-registriert und befinden sich in Quarantäne.   

Kreis Groß-Gerau korrigiert Zahl der Hochzeitsgäste nach oben

Wie das Gesundheitsamt des Kreises Groß-Gerau ferner berichtete, sind in der Zwischenzeit alle der 189 Gäste der zweiten Hochzeitsfeier mit Namen erfasst und unter Quarantäne gestellt worden. Am Wochenende war der Kreis noch von 160 Gästen ausgegangen. Diese Zahl wurde nun nach oben korrigiert. Nach Angaben der Kreisverwaltung liegen auch noch nicht alle Testergebnisse vor.

Indes änderte sich am Mittwoch nichts an der Lage an zwei Schulen in  Dieburg, wie eine Anfrage der FR am Mittwoch beim Landkreis Darmstadt-Dieburg ergab. An der Goetheschule und der Marienschule hatte es am Montag zwei weitere positive Corona-Fälle unter den Schülern gegeben. Bereits vergangenen Freitag war die Goetheschule wegen zwei Fällen kurzfristig geschlossen worden, damit das Gesundheitsamt Zeit bekam, Kontaktpersonen der Schüler ausfindig zu machen.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat am Nachmittag die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 26. August

  • Stadt Darmstadt: 343 (+5) bestätigte Fälle, davon 295 genesen, Todesfälle: 19 (lt. Stadt), 21 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13,1 - Quelle: Stadt/HMSI
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 571 (+14) Fälle, Todesfälle: 20, 43 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14,4
  • Kreis Groß-Gerau: 794 (+5), davon 609 genesen, Todesfälle: 15, 78 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 28,3
  • Odenwaldkreis: 463 Fälle (-), davon 390 genesen, Todesfälle: 63, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4,1 
  • Kreis Bergstraße: 516 (+4) Fälle, davon 428 genesen, Todesfälle: 3, 49 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 18,1 - Quelle: Kreis 

Corona an der Bergstraße: Infektionscluster in Viernheim

Update vom Dienstag, 25. August, 23:58 Uhr: In Anbetracht des „sehr dynamischen Infektionsgeschehens der vergangenen Tage“ haben Christian Engelhardt (CDU), der Landrat des Kreises Bergstraße, und die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz (beide CDU) in einer Mitteilung alle Bürgerinnen und Bürger des Kreises, insbesondere in Viernheim, aufgefordert, die Corona-Hygiene-Regeln einzuhalten sowie Kontakte und insbesondere Gruppen-Aktivitäten zu vermeiden.

In Viernheim sei nach neuen Erkenntnissen im Zusammenhang mit einem „bereits bekannten Infektionscluster“ auch ein Gastronomiebetrieb betroffen: Eine Servicekraft, die  außerhalb des Kreises wohnt, wurde positiv auf das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Der Eigentümer des Gastronomiebetriebs habe das Gesundheitsamt „frühzeitig darüber informiert und eine enge Zusammenarbeit zugesagt“. Die entsprechenden Gäste, die als Kontaktpersonen gelten, würden durch das Gesundheitsamt kontaktiert, so Engelhardt und Stolz.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr).

Im Kreis Groß-Gerau, wo es in den vergangenen sieben Tagen 83 neue Corona-Infektionen gab, steigt die Infektionsrate weiter an. Nachdem die Rate von Samstag bis Montag bei 29,3 Fällen pro 100.000 Einwohner lag, stieg sie am Dienstag auf den Wert von 30,1 an. Das ist nach Offenbach (54,4), Wiesbaden (40,9) und Frankfurt (31,4) der vierthöchste Wert in Hessen.

Hier die am Nachmittag vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 25. August

  • Stadt Darmstadt: 338 Infizierte, davon mind. 292 genesen, Todesfälle: 19 (nach Angaben der Stadt), 22 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13,8 (+0,7), 7 Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 im Klinikum - Quelle: Stadt, Stand: 24.08., 18 Uhr/HSMI (Inzidenz)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 557 Infizierte (-4), davon 478 genesen und 66 aktive Infektionen, Todesfälle: 20, 32 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 10,7 (-3,3), 2 Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 im Krankenhaus, Quelle: Kreis, Stand: 24.08.
  • Kreis Groß-Gerau: 789 Infizierte (+17), davon 596 genesen und 178 aktive Infektionen, 174 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 83 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 30,1 (+0,8)
  • Odenwaldkreis: 463 Infizierte (-), davon 390 genesen und 10 aktive Infektionen, Todesfälle: 63, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8,3 (-1,0), 2 Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 im Krankenhaus
  • Kreis Bergstraße: 512 Infizierte (+9), davon 419 genesen, Todesfälle: 3, 90 aktive Infektionen, 49 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 18,1 (-1,5), 1 Patient im Zusammenhang mit Covid-19 im Krankenhaus - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Datenkorrektur für Darmstadt-Dieburg nach Übertragungsfehler

Durch einen Übertragungsfehler am gestrigen Montag werden heute 4 Fälle weniger aufgelistet, hat Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) mitgeteilt. Im Gesundheitsamt habe es am Dienstag „starke Bewegung“ gegeben. Der Landrat befürchtet: „Morgen werden wir wahrscheinlich wieder mehr Infektionen haben.“

In den Schulen, so Schellhaas, sei „die Sensibilität groß“. Der Landrat versichert zugleich: „Wir lassen unsere Schulen nicht alleine und haben inzwischen ein eingeübtes Verfahren, eine klare Kommunikation und eine gute Vernetzung aufgebaut“. Grundlage sei, dass der Krisenstab im Landratsamt „rund um die Uhr an sieben Tagen“ für Schulleiterinnen und Schulleiter erreichbar sei.

Als „bemerkenswert“ und „interessant“ kommentierte Schellhaas die Meldung von heute, dass die Stadt München bei weiter steigenden Infektionszahlen ein Alkoholverbot am Abend angekündigt habe. 

Und abermals lautet am Abend die Bitte des Landrats: „Passt weiter auf Euch auf und bleibt besonnen.“ 

Corona in Dieburg: Schüler der Marienschule und Goetheschule infiziert

An der Marienschule und der Goetheschule in Dieburg im Landkreis Darmstadt-Dieburg sind jeweils ein Schüler positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das hat die Kreisverwaltung in Darmstadt am späten Montagabend mitgeteilt. In einer kurzfristig angesetzten Telefonkonferenz mit dem Gesundheitsamt, dem Staatlichen Schulamt, Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD), dem Dieburger Bürgermeister Frank Haus (parteilos) sowie den beiden Schulleitern sei über das weitere Vorgehen beraten worden.

Das Gesundheitsamt in Darmstadt kümmere sich um die Ermittlung von Kontaktpersonen der Schüler, hieß es. Für die beiden betroffenen Schulklassen und ihre Lehrkräfte, die noch am Montagabend durch ihre Schulleitungen informiert wurden, wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Sie müssen somit dem Präsenzunterricht fernbleiben. Ganztages- bzw. Paktangebote seien jedoch nicht betroffen und die Schulen müssten auch nicht geschlossen werden. 

Bei beiden Schülern erfolgte die Ansteckung den Angaben zufolge „im privaten Umfeld“. „Durch eine schnelle Reaktion konnten wir Schulschließungen verhindern“, teilte Landrat und Kreisgesundheitsdezernent Schellhaas. „Ansteckungen vollständig zu verhindern liegt nicht in unserer Macht, sie effizient einzugrenzen jedoch schon“, äußerte der Landrat. 

In den vergangenen Tagen mussten wegen Corona-Fällen in Südhessen bereits eine Kita in Mörfelden-Walldorf geschlossen sowie eine Gruppe in einer weiteren Kita unter Quarantäne gestellt werden. Zudem mussten auch Schulkassen und Lehrpersonal an Schulen in Mörfelden-Walldorf, Alsbach-Hähnlein sowie in Bensheim und Viernheim in Quarantäne.  

Landrat Schellhaas: „Wir müssen wieder zu den Hygieneregeln zurückkehren“

Der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) teilte am Montagabend in einem Eintrag auf seinem Landrats-Blog und auf Facebook mit, dass die Kreisklinik in  Groß-Umstadt inzwischen zwei mit dem Coronavirus infizierte Patienten mit schweren Symptomen behandele. Die Klinik in Seeheim-Jugenheim sei weiterhin „Covid-frei“.

In Hanau, so Schellhaas weiter, habe die Stadt bereits weitreichende Einschränkungen angeordnet. Hiervon sei man im Landkreis Darmstadt-Dieburg zwar „noch weit entfernt“ und trotzdem sei er der Auffassung, dass „die sommerliche ‚Atempause‘ vorbei“ sei. „Wir müssen wieder zu den Hygieneregeln zurückkehren und sie umsetzen. Es gilt wieder, die unkontrollierte Ausbreitung des Virus zu verhindern“, fordert der Landrat.

Groß-Gerau: GEW rechnet mit Verlängerung der Maskenpflicht im Unterricht

Update vom Montag, 24. August, 17:30 Uhr: Höchstens zwei Doppelstunden Unterricht von jeweils 90 Minuten Dauer mit einer halbstündigen Pause sind nach Einschätzung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Hessen täglich noch zumutbar. Wo - wie etwa an allen Schulen in Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Bischofsheim, Ginsheim-Gustavsburg und Mörfelden-Waldorf im Kreis Groß-Gerau oder nach entsprechenden Beschlüssen der Schulkonferenzen - die Maskenpflicht auch im Unterricht gelte, müsse die Stundenzahl entsprechend verringert werden, lautet die Forderung an das Land.

Angesichts der hohen Infektionszahlen im Kreis Groß-Gerau geht Harald Freiling vom GEW-Kreisverband Groß-Gerau nicht davon aus, dass die zunächst bis 30. August geltende Maskenpflicht im Unterricht aufgehoben werden kann. Landrat Thomas Will (SPD) hatte dies per Allgemeinverfügungen in der vergangenen Woche für die Schulen in den sechs Kommunen angeordnet.

Corona in Viernheim: Unterricht für zwei Jahrgangsstufen fällt aus

Aufgrund einer Empfehlung des Gesundheitsamtes des Kreises Bergstraße hat die Schulleitung der Albertus-Magnus-Schule in Viernheim gemeinsam mit dem Schulträger am Wochenende entschieden, in den Jahrgangsstufen 10 und 11 den Unterricht am Montag, 24. August, aufgrund nachgewiesener Corona-Infektionsfälle ausfallen zu lassen. Ende der vergangenen Woche war bereits für eine Klasse sowie Lehrkräfte der Heinrich-Metzendorf-Schule in Bensheim Quarantäne angeordnet worden. 

Zudem befinden sich derzeit im Kreis Bergstraße und anderen Landkreisen auch 26 Fußballspieler und der Trainer einer Fußballmannschaft in Viernheim in Quarantäne, nachdem sich nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim ein Fußballspieler der Mannschaft mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hat.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat unterdessen die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr).

Im Kreis Groß-Gerau , wo es in den vergangenen sieben Tagen 81 neue Corona-Infektionen gab, stagniert die Infektionsrate seit dem Wochenende. Die Rate lag am Montag - wie schon am Samstag und Sonntag - bei 29,3 Fällen pro 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: Die höchsten Werte gibt es derzeit in Hanau (60), Offenbach (54,4), Wiesbaden (34,8) und Frankfurt (33,5).

Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 24. August

  • Stadt Darmstadt: 338 Infizierte (+2), davon 292 genesen, Todesfälle: 19 (nach Angaben der Stadt), ? neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13,1, 7 Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 im Klinikum - Quelle: Stadt, Stand: 18 Uhr
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 561 Infizierte (+2), davon 475 genesen und 66 aktive Infektionen, Todesfälle: 20, 46 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14 (-2), 2 Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 im Krankenhaus
  • Kreis Groß-Gerau: 772 Infizierte (-), davon 596 genesen und 167 aktive Infektionen, 163 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 81 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 29,3 (-)
  • Odenwaldkreis: 463 Infizierte (-), davon 390 genesen und 10 aktive Infektionen, Todesfälle: 63, , 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9,3 (-), 2 Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 im Krankenhaus - Quelle: Kreis 
  • Kreis Bergstraße: 503 Infizierte (-), davon mind. 414 genesen, Todesfälle: 3, 60 aktive Infektionen, 53 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 19,6 (+1,8), 1 Patient im Zusammenhang mit Covid-19 im Krankenhaus - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Kreis Groß-Gerau: Aktuell sind 45 Menschen in Rüsselsheim, 42 in Mörfelden-Walldorf, zwölf in Raunheim und jeweils elf in Groß-Gerau und Ginsheim-Gustavsburg mit dem neuartigen Coronavirus infiziert,

Odenwaldkreis: Ein Patient muss nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach aufgrund der Corona-Erkrankung stationär in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt werden. Im Gesundheitszentrum in Erbach wartet eine Person, bei der der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht, auf ihr Testergebnis.

Darmstadt-Dieburger Landrat: Infektionslage „bedrohlich“

Der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) hat in einem Eintrag auf seinem Landrats-Blog dazu aufgerufen, „wieder konsequent die Hygieneregeln zu befolgen und die sommerliche Leichtigkeit abzulegen“.

Den erneuten starken Anstieg bei den Neuinfektionen um zwölf Fälle, die steigende Inzidenz im Landkreis Darmstadt-Dieburg (15,8) und die bundesweit mit Abstand höchste Wochen-Inzidenz in Hessen (17,7) finde er „bedrohlich“, schreibt der Landrat. Schellhass warnt daher: „Wir sind kurz vor dem ersten kritischen Grenzwert.“

Auch in den Kreiskliniken sei Covid-19 wieder angekommen. So werde in der Klinik in Groß-Umstadt „eine Person mit starken Symptomen“ behandelt. Die Klinik in Seeheim-Jugenheim sei „noch Covid-frei“, so Schellhaas.

Und weiter schreibt der Darmstadt-Dieburger Landrat: „Es ist eine trügerische Annahme, dass wir nicht mehr erkranken weil sich das Virus abschwächt. Das ist nur ein Teil der Wahrheit. Fakt ist, bei uns erkranken Menschen! Also findet zurück zu den Hygieneregeln. Nehmt es ernst. Niemand möchte wieder Einschränkungen und schon gar keinen Lockdown.“ In diesem Zusammenhang verstehe er auch nicht, warum die Corona-Warn-App so wenig genutzt werde.

Schellhaas' Bitte lautet daher: „Glück ist schön, aber es hilft nicht gegen dieses Virus. Bleibt also besonnen und passt aufeinander auf.“

Darmstadt: Maximal 250 Teilnehmer bei Amateursport-Veranstaltungen erlaubt

Aufgrund der zurzeit steigenden Nachfrage bei Veranstaltungen hat das Gesundheitsamt in Darmstadt in einer Mitteilung der Stadt daraufhin hingewiesen, dass etwa im Amateursport Teilnehmerzahlen jenseits der 250 Personen vom Gesundheitsamt nicht genehmigt werden.

In den Darmstädter Kliniken und auch im Versorgungsgebiet Südhessen insgesamt ist die Lage trotz steigender Infektionszahlen nach Angaben der Stadt Darmstadt „nach wie vor ruhig“. Zurzeit befinden sich 7 stationäre Covid-19-Patienten im Klinikum Darmstadt. Iin den anderen Darmstädter Kliniken gibt es aktuell keine positiven Patienten.

Corona-Hotspot Kelsterbach: 33 Hochzeitsgäste inzwischen infiziert

Update vom Sontag, 23. August, 16:15 Uhr: Nach Hochzeitsfeiern eines Brautpaars in Kelsterbach im Kreis Groß-Gerau sind mit Stand Sonntag, 23. August 2020, 12 Uhr, insgesamt 33 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden. Wie das Gesundheitsamt des Kreises Groß-Gerau am Sonntag berichtete, wurden die meisten der 160 Hochzeitsgäste – nach derzeitigem Stand wohnen mehr als die Hälfte von ihnen in Mörfelden-Walldorf – bereits auf das neuartige Coronavirus getestet. Einige Testergebnisse lagen allerdings am Sonntag noch nicht vor.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Test-Ergebnisse liegen noch nicht alle vor

„Die Personen haben zum Teil selbstständig einen Test veranlasst. Die Testungen wurden in verschiedenen Testzentren oder auch beim Hausarzt durchgeführt. Deshalb dauert es auch unterschiedlich lang, bis die Ergebnisse eintreffen. Die positiven Ergebnisse werden uns umgehend gemeldet“, teilte Ute Kepper vom Kreisgesundheitsamt mit. 

Am Freitag hatte der Kreis per Allgemeinverfügung ein Betretungsverbot für die Kita VI Parkstraße in Mörfelden-Walldorf erlassen. Zudem wurde in der Kita V in Mörfelden-Walldorf eine Gruppe unter Quarantäne gestellt.

Mit Stand Sonntag wurden außerdem drei Klassen der Bertha-von-Suttner-Schule in Mörfelden-Walldorf - Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte - unter Quarantäne gestellt, weil sie Kontakt mir einer Lehrerin hatten, die als Gast auf einer der beiden Hochzeitsfeiern des Brautpaars in Kelsterbach teilgenommen hatte.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 23. August

  • Stadt Darmstadt: 336 Infizierte (+3), davon 283 genesen, Todesfälle: 19 (nach nochmals bestätigten Angaben der Stadt), 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 11,9 (-0,9) - Quelle: Stadt, Stand: 18 Uhr /HSMI (Inzidenz)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 559 Infizierte (+12), davon 470 genesen, 57 aktive Infektionen, Todesfälle: 20, 47 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 15,8 (+3,1), 1 Patient im Zusammenhang mit Covid-19 im Krankenhaus
  • Kreis Groß-Gerau: 772 Infizierte (-), davon mind. 590 genesen und 163 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 81 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 29,3 (-)
  • Odenwaldkreis: 463 Infizierte (-), davon 387 genesen, Todesfälle: 63, 13 aktive Infektionen, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9,3 (-1,0)
  • Kreis Bergstraße: 503 Infizierte (+11), davon mind. 414 genesen, Todesfälle: 3, 60 aktive Infektionen, 48 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 17,8 (+4,1), 3 Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 im Krankenhaus - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Kreis Groß-Gerau: Die meisten Corona-Infektionsfälle im Kreis Groß-Gerau wurden nach Angaben der Kreisverwaltung bislang in Rüsselsheim (190), Mörfelden-Waldorf (153), Groß-Gerau (65), Bischofsheim (54) sowie in Ginsheim-Gustavsburg (50) registriert. 

Kreis Darmstadt-Dieburg: In der Kreisklinik Groß-Umstadt wird derzeit nach Angaben der Kreisverwaltung in Darmstadt ein Patient wegen CovidD-19 behandelt. Das Haus in Seeheim-Jugenheim sei „weiterhin Covid-frei“, heißt es aus dem Landratsamt.

Corona an der Bergstraße: Kreis korrigiert Zahlen

Die Kreisverwaltung in Heppenheim hat eine Korrektur im Zusammenhang mit dem Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Durch Ermittlungen, heißt es in einer Mitteilung des Kreises, habe sich herausgestellt, dass es sich bei zwei, der gestern als neu-infiziert gemeldeten Personen nicht um Menschen mit einem Hauptwohnsitz im Kreis Bergstraße handele. Daher würden diese beiden Fälle, die gestern als Fälle für die Stadt Lampertheim erfasst worden seien, nun in der Statistik des Kreises Bergstraße gestrichen und in den Statistiken der entsprechenden Hauptwohnsitze der Personen vermerkt. Damit habe es gestern 15 - und nicht, wie zunächst gemeldet 17 - neue Infektionen mit dem neuartigebn Coronavirus Sars-CoV-19 im Kreis Bergstraße  gegeben.

Darmstadt: Polizei löst „Querdenken“-Versammlung am Hauptbahnhof auf

Die Polizei in Darmstadt hat am Samstagnachmittag am Darmstädter Hauptbahnhof eine Versammlung von Unterstützern und Sympathisanten der Bewegung „Querdenken“ nach wiederholten Verstößen gegen behördliche Auflagen aufgelöst (siehe: (Polizei löst „Querdenken“-Versammlung auf). Dutzende Demonstranten und Verschwörungstheoretiker verstießen gegen die Corona-Auflagen und weigerten sich, Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen. Sowohl am Hauptbahnhof Darmstadt als auch am Karolinenplatz war die Polizei im Einsatz.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 22. August

  • Stadt Darmstadt: 333 Infizierte (+1), davon mind. 279 genesen, Todesfälle: 19 (nach nochmals bestätigten Angaben der Stadt), 22 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13,8 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 547 Infizierte (+3), davon 470 genesen, 57 aktive Infektionen, Todesfälle: 20, 38 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 12,7 (-1,4)
  • Kreis Groß-Gerau: 772 Infizierte (+15), davon 590 genesen und 163 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 81 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 29,3 (+0,3)
  • Odenwaldkreis: 463 Infizierte (-), davon 387 genesen, Todesfälle: 63, 13 aktive Infektionen, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 10,3 (-)
  • Kreis Bergstraße: 492 Infizierte (+15), davon mind. 414 genesen, Todesfälle: 3, 60 aktive Infektionen, 37 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13,7 (+1,1) - Quelle: Kreis/HMSI (Inzidenz)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: An beiden Standorten der Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim und Groß-Umstadt werden nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt derzeit keine Patienten mit Covid-19 stationär behandelt.

Kreis Groß-Gerau: Die meisten Corona-Infektionsfälle im Kreis Groß-Gerau wurden nach Angaben der Kreisverwaltung bislang in Rüsselsheim (190), Mörfelden-Waldorf (153), Groß-Gerau (65), Bischofsheim (54) sowie in Ginsheim-Gustavsburg (50) registriert.  

Darmstadt-Dieburger Landrat: „Belastende Situation für Familien und Schulen“

Klaus Peter Schellhaas (SPD), der Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg, hat in einem Eintrag auf seinem Landrats-Blog die vergangene Woche Revue passieren lassen. Die erste Schulwoche nach den Sommerferien sei „aufregend“ gewesen, zumal das Gesundheitsamt für einige Schüler und Lehrkräfte von Schulen in Dieburg und Alsbach-Hähnlein Quarantäne angeordnet habe. Auch Vereine hätten ihren Trainingsbetrieb angesichts von Corona-Infektionen einstellen müssen, so Schellhaas.

Der Landrat äußerte, es sei „eine belastende Situation für Familien, Schule und viele mehr“. Er hoffe, dass die amtlichen Anordnungen und Aktivitäten ausreichend seien und der Schulbetrieb an den betroffenen Schulen weitergehen könne. Zugleich gab sich Schellhaas realistisch, in dem er schrieb: „Aber machen wir uns nichts vor. Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit weitere dieser Vorfälle geben.“

Corona in Darmstadt-Dieburg: Ermittlung von Kontakten sehr zeitaufwändig

Für diese Fälle gebe es inzwischen „ein eingeübtes Verfahren mit allen Beteiligten“. In erster Linie ist dabei das zuständige Gesundheitsamt in  Darmstadt gefordert, das alle betroffenen Familien kontaktiere. Dies könne bei einer größeren Anzahl an Infektionsfällen allerdings nicht innerhalb kürzester Zeit geschehen. Dem voraus gehe noch die Ermittlung von Kontaktpersonen und -daten. Hier werde versucht, alle Kontakte der Infizierten Person zu ermitteln. In den meisten Fällen gelinge es auch, den Ansteckungsort festzustellen. „Auch das braucht Zeit“, wirbt Schellhaas um Verständnis bei den Betroffenen.

Landrat Schellhaas: „Es gibt weiterhin keinen Raum für Sorglosigkeit“

Ferner mahnte Schellhaas, es gebe „weiterhin keinen Raum für Sorglosigkeit.“ Fast schon gebetsmühlenartig äußert er immer wieder die Bitte, man möge weiter aufeinander aufpassen und besonnen bleiben.

Zur immer wieder gestellten Frage, warum im Landkreis nicht flächendeckend getestet werde, äußerte der Darmstadt-Dieburger Kreishauschef: „Ich bin da hin und hergerissen, aber eines steht fest, ein Test ist immer eine Momentaufnahme. Man kann sich morgens um 10 Uhr testen lassen und um 11 Uhr infizieren.“

Die Grundlinie des Robert-Koch-Instituts und des Gesundheitsamts in Darmstadt sei daher „nicht falsch“, nur bei eindeutigen Symptomen testen zu lassen, so Schellhaas. Zu bedenken sei auch, dass es nur eine gewisse Kapazität in den beauftragten Laboren gebe. Schellhaas: „Insgesamt sind wir mit diesen Maßnahmen bisher gut zurecht gekommen.“

Am kommenden Montag, so kündigte der Landrat an, habe er alle Schulleiterinnen und Schulleiter des Landkreises zu einer Telefonkonferenz eingeladen, um über das weitere Vorgehen zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen. 

Corona im Kreis Groß-Gerau: 30 Infektionen nach Hochzeitsfeier

Update vom Freitag, 21. August, 20.30 Uhr: Nach zwei Hochzeitsfeiern eines Brautpaars in Kelsterbach im Kreis Groß-Gerau ist die Zahl der Corona-Infizierten auf 30 gestiegen. Die 160 Hochzeitsgäste seien ermittelt worden und in häuslicher Quarantäne, äußerte der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Walter Astheimer (Grüne) am Freitag in einer Mitteilung. Besonders betroffen sei eine Familie des Hochzeitspaars.

Mörfelden-Walldorf: Zwei Schulklassen und Lehrkräfte in Quarantäne

Eine der beiden Hochzeitsfeiern hat auch unmittelbare Folgen für die Bertha-von-Suttner Schule in Mörfelden-Walldorf. Weil eine Lehrerin bei der Hochzeitsfeier vor einer Woche als Gast anwesend war, sind mittlerweile zwei Klassen mit 48 Schülerinnen und Schüler sowie einige Lehrkräfte in Quarantäne geschickt worden. Der Unterricht geht aber nach derzeitigem Stand am Montag in den anderen Klassen regulär weiter, teilte der Kreis mit.

Corona in Groß-Gerau: Maskenpflicht im Unterricht erweitert

Seit Freitag müssen auch an allen Schulen in Mörfelden-Walldorf – wie schon an denen in Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Bischofsheim und in Ginsheim-Gustavsburg – Masken auch während des Unterrichts getragen werden. Eine entsprechend erweiterte Allgemeinverfügung des Landkreises, die vorerst bis zum 30. August gilt, war am Freitag um 0 Uhr in Kraft getreten.

Mörfelden-Walldorfs Bürgermeister Thomas Winkler (Grüne) äußerte: „Die Pandemie ist noch lange nicht vorbei. Wir müssen uns alle an die Regeln halten und uns gut überlegen, ob aktuell der richtige Zeitpunkt für große Feiern ist.“

Kreis Groß-Gerau schließt Kita in Mörfelden-Walldorf

Der Kreis Groß-Gerau hat am späten Freitagnachmittag im Zusammenhang mit neuen Corona-Infektionen eine neue Allgemeinverfügung erlassen, wonach es den Kindern und deren Erziehungsberechtigten sowie den Erzieherinnen und Erziehern untersagt wird, die Kita VI Parkstraße in Mörfelden-Walldorf zu betreten. Zudem wird den Personen untersagt, untereinander oder mit anderen eine sogenannte familiäre Betreuungsgemeinschaft zu bilden. Die Regelungen gelten mit sofortiger Wirkung vorerst bis einschließlich 1. September 2020.

Der Kreis teilte mit, in der Kita VI sei ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Kind hatte am Dienstag zuletzt die Kindertagesstätte besucht. Es ist davon auszugehen, dass das Kind an dem Tag bereits infektiös war. Da es aufgrund des offenen Konzepts der Kita nicht möglich ist, Kontaktpersonen von Personen zu unterscheiden, die keinen relevanten Kontakt zu dem Kind hatten, zu unterscheiden, muss die gesamte Kita für die Dauer der maximalen Inkubationszeit geschlossen werden.

Kein Corona-Ausbruch in Dieburg: Goetheschule öffnet Montag wieder

Gute Nachrichten gibt es für die Goetheschule in Dieburg, die ihren Betrieb am kommenden Montag wieder aufnehmen wird. Das Gesundheitsamt in Darmstadt hatte die Schule aufgrund zweier positiv getesteter Schüler kurzfristig am Freitag geschlossen, weil sich die Nachverfolgung der zahlreichen Kontaktpersonen als sehr aufwendig erwiesen hatte. Da alle ermittelten Personen mittlerweile erfolgreich kontaktiert worden seien, sei die Vorsichtsmaßnahme beendet und die Schule dürfe wieder öffnen, teilte der Landkreis Darmstadt-Dieburg am Freitag mit.

Das Infektionsgeschehen sei nicht von der Schule ausgegangen, sondern habe sich in der letzten Ferienwoche ereignet. Die Kontaktermittlungen ergäben „keinen Anlass für weitere Maßnahmen an der Schule selbst“, teilte der Kreis mit. „Insgesamt schicken wir 53 Personen in Quarantäne“, ergänzte Jürgen Krahn, der Leiter des Darmstädter Gesundheitsamts. Die Schließung habe der Behörde die benötigte Zeit gebracht und sei „im Nachhinein der richtige Schritt“ gewesen, so Krahn.

Darmstadt-Dieburg: Corona-Fall an Melibokusschule in Alsbach-Hähnlein

An der Melibokusschule in Alsbach-Hähnlein im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist ein Schüler positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Das hat der Landkreis mitgeteilt. Die Quarantäne-Maßnahmen beschränkten sich auf einen Fachkurs, die Stammklasse und die betroffenen Lehrkräfte. Der Kreis der Kontaktpersonen sei „überschaubar“. „Für die Schule ist dem Infektionsschutz damit Genüge getan und die Kontaktaufnahme des Gesundheitsamts zu den Betroffenen geht seinen geregelten Gang“, erklärte Sebastian Pflugbeil, der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamts in Darmstadt. Auch im Falle der Melibokusschule sei „gesichert“, dass die Ansteckung weder in der Schule noch während eines Urlaubsaufenthalts stattgefunden habe.

„Da die Beteiligten schnell, aufmerksam und verantwortungsbewusst reagiert haben, ist auch dieser Einzelfall gut eingrenzbar“, sagte Landrat und Gesundheitsdezernent Klaus Peter Schellhaas (SPD). Er sei froh darüber, dass von weiteren Einschränkungen des Schulbetriebs vorerst abgesehen werden könne.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 21. August

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Im Kreis Groß-Gerau nähert sich die Infektionsrate dem nächsten Schwellenwert von 35 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohnern. Die Rate lag am Freitag bei 29 Fällen pro 100.000 Einwohner. Das ist der zweithöchste Wert in Hessen nach der Stadt Offenbach (51,3).

Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

  • Stadt Darmstadt: 332 Infizierte (-), davon mind. 279 genesen, Todesfälle: 19 (nach nochmals bestätigten Angaben der Stadt), 22 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13,8 (-2,5) - Quelle: Stadt, Stand 20.08., 18 Uhr/HMSI (Inzidenz)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 544 Infizierte (+12), davon 470 genesen, Todesfälle: 20, 42 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14,1 (+3,7)
  • Kreis Groß-Gerau: 757 Infizierte (+28), davon 588 genesen und 151 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 80 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 29 (+3,6)
  • Odenwaldkreis: 463 Infizierte (+4), davon 387 genesen, Todesfälle: 63, 13 aktive Infektionen, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 10,3 (+3,1), im Krankenhaus: 1 - Quelle: Kreis/HMSI (Inzidenz)
  • Kreis Bergstraße: 477 Infizierte (+6), davon 414 genesen, Todesfälle: 3, 60 aktive Infektionen, 34 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 12,6 (+1,1), im Krankenhaus: 3 - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona an der Bergstraße: Fußball-Mannschaft aus Viernheim in Quarantäne

Nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim hat sich ein Fußballspieler einer Erwachsenen-Mannschaft in Viernheim mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Die gesamte Fußballmannschaft inklusive Trainer - es handelt sich um insgesamt 26 Personen, die jedoch nicht alle im Kreis Bergstraße wohnen - seien inzwischen durch die jeweiligen Gesundheitsämter in Quarantäne gestellt worden.

Kreis Groß-Gerau: Zahl der Infektionen nach Hochzeitsfeier hat sich vervierfacht

Update vom Donnerstag, 20. August, 20.00 Uhr: Nach zwei Hochzeitsfeiern eines Brautpaars in Kelsterbach im Kreis Groß-Gerau sind nun 16 Menschen positiv auf Covid-19 getestet worden. 160 Gäste der Hochzeitsgesellschaft, die auch in anderen Kreisen und Bundesländern wohnen, seien in Quarantäne, teilten Sprecherinnen und Sprecher der Kreisverwaltung am Donnerstag auf einer Pressekonferenz im Plenarsaal des Kreistags in Groß-Gerau mit.

Angela Carstens, die Leiterin des Groß-Gerauer Gesundheitsamtes, berichtete, dass sich auch die Braut mit dem neuartigen Coronavirus infiziert habe. Quelle der Infektionskette sei vermutlich eine Bekannte gewesen, die Erkältungssymptome aufwies. Sie sei später positiv auf den Erreger getestet worden und habe zur Braut in einem „engen Kontakt“ gestanden, so Carstens.

Corona im Kreis-Gerau: Behörde rechnet mit weiteren Infektionen

Ute Kepper, die Leiterin des Untersuchungsteams im Groß-Gerauer Kreisgesundheitsamt, geht zudem davon aus, dass sich die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Zusammenhang mit den beiden Hochzeitsfeiern in den nächsten Tagen noch weiter erhöhen wird. Derzeit würden die Kontaktpersonen der Hochzeitsgesellschaft sowie deren Kontaktpersonen ermittelt.

Auch eine Schulklasse in Mörfelden-Walldorf sei inzwischen in Quarantäne, weil eine Lehrerin als Gast auf einer der beiden Feiern gewesen sei und inzwischen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden sei.

Von Freitag, 21. August, 0 Uhr an gilt auch in Mörfelden-Walldorf – wie schon in Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg – an allen Schulen eine Maskenpflicht im Unterricht. Der Kreis hat am Donnerstag die Allgemeinverfügung vom Montag entsprechend ergänzt.

Corona im Kreis Darmstadt-Dieburg: Goetheschule in Dieburg bleibt geschlossen

Die Goetheschule in Dieburg bleibt am Freitag, 21. August, geschlossen, weil zwei Schüler positiv auf Covid-19 getestet worden sind. Die Schließung der Kooperativen Gesamtschule, die rund 1000 Schülerinnen und Schüler besuchen, sei „eine reine Vorsichtsmaßnahme“, um alle möglichen Kontakte nachzuverfolgen, teilte der Landkreis Darmstadt-Dieburg am Donnerstag mit. Es gebe „formal gesehen noch kein Ausbruchsgeschehen an der Schule“, teilte Jürgen Krahn, der Leiter des Gesundheitsamtes in Darmstadt, mit.

Da die beiden Schüler in der vergangenen Woche vor Schulöffnung zahlreiche Kontakte hatten, sei die Kontaktnachverfolgung „sehr aufwendig“, teilte der Kreis mit. Das Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg will alle betroffenen Personen „zeitnah“ kontaktieren. Aufgrund der vielen Kontakte der Schüler vor dem Schulbeginn am Montag habe sich das Gesundheitsamt gemeinsam mit dem Landrat, dem Verwaltungsstab des Landkreises, dem Schulleiter der Goetheschule, dem Dieburger Bürgermeister und dem Staatlichen Schulamt dazu entschieden, dass morgen kein Unterricht stattfinde und die Schule vorsorglich geschlossen bleibe, so Amtsleiter Krahn. 

Landrat Schellhaas: „Es gibt keinen Grund zur übertriebenen Sorge“

Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) bekräftigte am Donnertagabend in einem Eintrag auf seinem Landrats-Blog, die beiden Kinder hätten sich „nicht in der Schule infiziert“. Das Gesundheitsamt habe die Schließung verfügt, weil es zur Nachverfolgung mehr Zeit brauche. Schellhaas: „Wir wollen jedes Risiko für die Schülerinnen und Schüler so gering wie möglich halten“. Alle Kontaktpersonen würden vom Gesundheitsamt kontaktiert und dann beraten. Sie bräuchten sich nicht selbst beim Gesundheitsamt zu melden. Die Schule sei auch in der Lage, Informationen schnell an die Eltern weiterzuleiten. „Es gibt im Augenblick keinen Grund zur übertriebenen Sorge. Wir informieren über alle möglichen Kanäle, sobald es etwas Neues gibt“, teilte der Landrat mit.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 20. August

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Im Kreis Groß-Gerau liegt die Infektionsrate weiter über dem Schwellenwert von 20 Infektionsfällen pro 100.000 Einwohnern. Die Rate lag am Donnerstag bei 25,4 Fällen pro 100.000 Einwohner und hatte somit wieder den zweithöchsten Wert in Hessen (Offenbach: 39,0) erreicht.

Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

  • Stadt Darmstadt: 332 Infizierte (+9), davon 279 genesen, Todesfälle: 19 (nach nochmals bestätigten Angaben der Stadt), 26 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 16,3 (-1,2) - Quelle: Stadt, Stand: 18 Uhr/HMSI (Inzidenz)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 532 Infizierte (+4), davon 462 genesen, Todesfälle: 20, 37 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 12,4 (-), im Krankenhaus: 0
  • Kreis Groß-Gerau: 729 Infizierte (+14), davon 585 genesen und 127 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 70 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 25,4 (+3,7)
  • Odenwaldkreis: 459 Infizierte (-), davon mind. 383 genesen, Todesfälle: 63, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7,2 (-2,1), im Krankenhaus: 1 
  • Kreis Bergstraße: 471 Infizierte (+7), davon 414 genesen, Todesfälle: 3, 54 aktive Infektionen, 31 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 11,5 (-1,1), im Krankenhaus: 4  - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Odenwaldkreis: Ein Patient wird in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach wartet eine Person, bei der der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

Kreis Bergstraße: Schulklasse und Lehrpersonal in Bensheim in Quarantäne

Weil einer der neu mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Personen in den vergangenen Tagen in der Heinrich-Metzendorf-Schule in Bensheim aufgehalten hatte und dort enge Kontaktpersonen ermittelt wurden, musste nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim eine Klasse sowie entsprechendes Lehrpersonal in Quarantäne gestellt und weitere Schritte in die Wege geleitet werden.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Hochzeitsfeiern als Hotspot

Update vom Mittwoch, 19. August, 21:45 Uhr: Bei zwei Hochzeitsfeiern eines Brautpaars, an denen in Kelsterbach 200 und 100 Gäste teilgenommen hatten, haben sich vier Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Ein Gast werde stationär in einem Krankenhaus behandelt, teilte am frühen Mittwochabend Volker Trunk, der Sprecher der Kreisverwaltung in Groß-Gerau, mit.

Erste Gerüchte, denen zufolge bis zu 600 Gäste an den beiden Feiern am 7. und 14. August teilgenommen hätten, hätten sich nicht bestätigt, sagte Trunk. Das Brautpaar habe am 4. August in Mörfelden-Walldorf standesamtlich geheiratet und dann zwei Mal in Kelsterbach gefeiert. Das Kreisgesundheitsamt in Groß-Gerau will nun alle 300 Hochzeitsgäste testen lassen, um herauszufinden, ob sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben oder nicht.

Kreis Groß-Gerau schränkt Teilnehmerzahl für Veranstaltungen ein

Unabhängig von diesem Ereignis gelten von diesem Donnerstag an im Kreis Groß-Gerau strengere Versammlungsregeln. Für Zusammenkünfte und Veranstaltungen wird laut einer neuen Allgemeinverfügung des Kreises, die vorerst bis zum 30. August gilt, wird die Anzahl von Besucherinnen und Besuchern – abweichend von der Corona-Verordnung des Landes – auf 150 (bislang 250) Teilnehmende begrenzt. Dies betrifft insbesondere Sport- und Kulturveranstaltungen, gilt aber auch für jede private Versammlung.

Kreis Groß-Gerau: Masken in Gaststätten und Hotels wieder Pflicht

Zudem müssen im Kreis Groß-Gerau beim Betreten und Verlassen von Gaststätten und Hotels sowie in Gängen – wie etwa beim Weg zur Toilette – wieder Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.

Mit den strengeren Regeln reagiert der Kreis auf die steigenden Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus. In den vergangenen sieben Tagen wurden 60 neue Infektionen bestätigt. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt nun 21,7 Fälle je 100.000 Einwohner. Damit hat der Kreis Groß-Gerau den ersten kritischen Schwellenwert nach dem Eskalationsstufenkonzept der hessischen Landesregierung überschritten.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Maskenpflicht im Unterricht in fünf Kommunen

Bereits am Montag hatte der Kreis in einer Allgemeinverfügung das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen in den Schulen in Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg auch in den Unterrichtsräumen angeordnet und den praktischen Schulsportunterricht untersagt. Auch diese Verfügung gilt zunächst bis zum 30. August.

Zudem wurde den Schulen im südlichen Teil des Kreises in der Verfügung „dringend empfohlen“, die Anordnungen zum Tragen der Alltagsmasken im Unterricht und zum Verbot von Schulsport „freiwillig umzusetzen“. Die Maskenpflicht im Kreis Groß-Gerau stößt auf allerdings auf Kritik.

Kreis Darmstadt-Dieburg: Flehender Appell des Landrats 

Auch Klaus Peter Schellhaas (SPD), der Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg, äußerte sich am Mittwochabend in einem Eintrag auf seinem Landrats-Blog zur jüngsten Allgemeinverfügung seines Amtskollegen Thomas Will (SPD) in Groß-Gerau, die Anzahl von Menschen bei Veranstaltungen auf höchstens 150 Teilnehmer zu reglementieren. „Bitte lasst uns gemeinsam dafür arbeiten, dass wir soweit nicht gehen müssen“, schrieb Schellhaas fast schon flehend.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 19. August

  • Stadt Darmstadt: 323 Infizierte (+1), davon 279 genesen, Todesfälle: 19, 28 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 17,5 (+1,5) - Quelle: Stadt, Stand: 18 Uhr/HMSI (Inzidenz)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 528 Infizierte (+3), davon 460 genesen, Todesfälle: 20, 37 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 12,4 (+0,4)
  • Kreis Groß-Gerau: 715 Infizierte (+14), davon 585 genesen und 113 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 52 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 21,7 (+2,7)
  • Odenwaldkreis: 459 Infizierte (+4), davon 383 genesen, Todesfälle: 63, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9,3 (+1,3)
  • Kreis Bergstraße: 464 Infizierte (+1), davon 414 genesen, Todesfälle: 3, 34 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 12,6 (-1,5) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Odenwaldkreis: Ein Patient wird in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach wartet eine Person, bei der der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf ihr Testergebnis.

Kreis Bergstraße: Derzeit befinden sich 5 Patienten mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 18. August

  • Stadt Darmstadt: 322 Infizierte (+6), davon 276 genesen, Todesfälle: 19, 25 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 16 (+1) - Quelle: Stadt (Stand: 18 Uhr)/HMSI (Inzidenz)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 525 Infizierte (+13), davon 457 genesen, Todesfälle: 20, 37 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 12 (+4)
  • Kreis Groß-Gerau: 701 Infizierte (+10), davon 568 genesen und 116 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 52 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 19 (-3)
  • Odenwaldkreis: 455 Infizierte (+1), davon mind. 379 genesen, Todesfälle: 63, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (+1)
  • Kreis Bergstraße: 463 Infizierte (+9), davon 410 genesen, Todesfälle: 3, 38 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14,1 (+1,5) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden.

Kreis Bergstraße: Derzeit befinden sich vier Patienten mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Corona in Darmstadt-Dieburg: Covid-19-Langzeitpatient kommt in Reha

Landkreis Darmstadt-Dieburg: An beiden Standorten der Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim und Groß-Umstadt werden derzeit keine Patienten mit Covid-19 stationär behandelt. Nach Angaben von Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) konnte der bisherige Langzeitpatient in eine Reha-Einrichtung entlassen werden. Zur steigenden Zahl an Corona-Neuinfektionen (plus 13 im Vergleich von Montag auf Dienstag) teilte Schellhaas zum Vergleich mit, dass es im Kreis am 20. März mit 36 neuen Fällen die meisten Neuinfektionen gegeben hatte. Der Landrat kommentiert diesen Vergleich mit dem nachdenklichen Satz: „Gute Nachrichten sehen anders aus.“

Corona im Kreis Groß-Gerau: Kreis ordnet Maskenpflicht im Unterricht an

Update vom Dienstag, 18. August, 12:00 Uhr: Angesichts der steigenden Zahl an Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus gilt in allen Schulen im nördlichen Teil des Kreises Groß-Gerau seit Montag, 17. August, eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen auch während des Präsenzunterrichts im Klassen- oder Kursverband. Zudem darf an den Schulen in Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg vorerst kein praktischer Schulsport unterrichtet werden.

Eine von Landrat Thomas Will (SPD) unterzeichnete Allgemeinverfügung, die zunächst bis zum 30. August gilt und an die sich sowohl Lehrkräfte wie auch Schülerinnen und Schüler halten müssen, trat am Montag um 12 Uhr in Kraft. Den Schulen im südlichen Teil des Kreises wurde in der Verfügung „dringend empfohlen“, die Anordnungen zum Tragen der Alltagsmasken im Unterricht und zum Verbot von Schulsport „freiwillig umzusetzen“. Kritik an der Verfügung des Landrats äußerte Dennis Grieser (Grüne), der Bürgermeister und Schuldezernent in Rüsselsheim ist.

Groß-Gerau: Allgemeinverfügung zunächst bis Ende August gültig

Landrat Will äußerte in einer Mitteilung, er habe die Allgemeinverfügung aufgrund der im nördlichen Teil des Kreises aktuell stark angestiegenen Zahl der Corona-Neuinfektionen erlassen. Zudem habe auch Birgitta Hedde, die Leiterin des für den Kreis zuständigen Staatlichen Schulamts in Rüsselsheim, bereits am Sonntag eine „dringliche Empfehlung“ ausgesprochen.

„Die steigenden Zahlen der letzten Tage durch positiv getestete Menschen im Kreis Groß-Gerau, größtenteils Reiserückkehrer, haben uns veranlasst, zum Schulstart diese Allgemeinverfügung zeitlich befristet bis zum 31. August zu erlassen. Dies tun wir, um weitere Infektionen im Kreis einzudämmen“, begründeten Landrat Will sowie der Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent Walter Astheimer (Grüne) am Montag einer Mitteilung die Anordnung.

Groß-Gerauer Landrat kritisiert hessisches Kultusministerium

„Diese Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen“, äußerte Landrat Will, der das gesamte Wochenende über mit Astheimer und den Fachleuten im Gesundheits-, Schul- und Rechtsamt darüber konferiert und die Verfügung letztendlich auf deren dringende Empfehlung angeordnet hatte, wie es in de Mitteilung des Kreises weiter heißt.

„Mir ist klar, dass wir keiner Schülerin und keinem Schüler – gerade nicht denen in der Grundschule – zumuten können über Stunden die gleiche Maske zu tragen“, so Will. Von daher arbeitet das Gesundheitsamt aktuell an „Empfehlungen“ wie vor Ort flexible Regelungen gefunden werden könnten; beispielsweise mit „versetzten Unterrichtszeiten im Freien“, wo durchgeatmet und die Masken gewechselt werden könnten.

Der Landrat hält es für „ärgerlich“, dass es jetzt zu der Situation gekommen sei. Er habe schon vor den Ferien darauf hingewiesen, dass der pauschale Unterrichtsbeginn mit allen Kindern zur gleichen Zeit Schwierigkeiten machen werde. „Aber darauf wollte man ja im Kultusministerium nicht hören“, kritisiert der Sozialdemokrat. Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens plädiert der Groß-Gerauer Landrat dafür, „weniger Kinder zur gleichen Zeit im Präsenzunterricht“ zuzulassen. Will fordert daher: „Wir brauchen ein intelligentes System von Präsenzunterricht am Vor- und Nachmittag – kombiniert mit Anteilen von Homeschooling“.

Corona im Kreis Groß-Gerau: 61 Neuinfektionen in einer Woche

Verantwortlich für den deutlichen Anstieg der Corona-Fallzahlen im Kreis Groß-Gerau sind nach Auskunft des Ersten Kreisbeigeordneten und zuständigen Kreisgesundheitsdezernenten Walter Astheimer (Grüne) vor allem Urlauber, die sich in anderen Ländern mit dem Coronavirus infiziert haben.

In den vergangenen sieben Tage wurden nach Angaben der Kreisverwaltung 61 Neuinfektionen im Kreis Groß-Gerau registriert. Allein von Freitag auf Samstag waren 14 neue Fälle gemeldet worden. Am Sonntag und Montag kamen allerdings keine weiteren Fälle hinzu. 107 Menschen aus dem Kreis befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz ist mit 22 Fällen pro 100 000 Einwohner inzwischen auf den zweithöchsten Wert in Hessen gestiegen. Nur die Stadt Offenbach wies am Sonntag mit 28 Fällen eine höhere Wochen-Inzidenz auf. 

Laut Gesundheitsamtsleiterin Angela Carstens, ist die Lage „diffus“. Es gebe „keine Corona-Hotspots im Kreis“. Es sei daher schwierig, herauszufinden, wo sich die Menschen, die inzwischen wieder sehr mobil seien, infiziert hätten. „Die neue Normalität heißt, Abstand zu halten und die Hygieneregeln zu beachten“, sagte Carstens der FR.

Rüsselsheim: Bürgermeister Grieser kritisiert Allgemeinverfügung

Dennis Grieser (Grüne), der Schuldezernent und Bürgermeister der Stadt Rüsselsheim, reagierte unterdessen mit Unverständnis auf die Allgemeinverfügung des Landrats. Sie sei „kein praxistauglicher Umgang mit dem Problem“, teilte Grieser am Montagnachmittag mit. Dass das Kreisgesundheitsamt reagieren müsse, wenn Fallzahlen wieder deutlich anstiegen, sei zwar „klar“, so Grieser. Die neue Regelung in der Allgemeinverfügung des Kreises habe jedoch zur Folge, dass Kinder und Jugendliche „quasi ganztägig“ die Mund-Nasen-Bedeckungen tragen müssten.

Rüsselsheimer Schuldezernent plädiert für regelmäßige Maskenpause

Zum einen gebe das Land Hessen vor, Mund-Nasen-Bedeckungen in der Schule zu tragen, außer während des Unterrichts in den Klassenräumen. Nun habe der Kreis jedoch zusätzlich verfügt, dass in den Schulen in Rüsselsheim, Raunheim, Kelsterbach, Bischofsheim und Ginsheim-Gustavsburg auch im Unterricht Masken getragen werden müssten. Somit, so Grieser, werde „die gesamte Zeit in der Schule quasi ohne Ausnahme umfasst“. Grieser sieht die Schulen nun „in der Zwickmühle, gegen welche Vorgabe sie jetzt verstoßen sollen“. Eine regelmäßige „Maskenpause im Freien“ bei Wahrung der Abstandsregelung sei aus seiner Sicht „dringend geboten“, so Grieser.

Als „nicht vermittelbar“ hält es zudem der Rüsselsheimer Bürgermeister, dass Besucherinnen und Besucher von Spielhallen ab sofort keine Mund-Nasen-Bedeckungen mehr tragen müssten, Kinder und Jugendliche aber den ganzen Tag in der Schule ohne Ausnahme. „Das grenzt an Willkür“, meint Grieser. Sicherlich, so der Rüsselsheimer Schuldezernent, seien die Mund-Nasen-Bedeckungen in Räumen, in denen man keinen Abstand halten könne, „sehr sinnvoll“. Allerdings müsse es im Schulalltag auch unter sicheren Bedingungen im Freien die Möglichkeit geben, unter Wahrung der Abstandsregelungen die Maske regelmäßig abzulegen. Es bedürfe der Abstimmung zwischen dem Kreis und dem hessischen Kultusministerium, um dies sicherzustellen, so Grieser abschließend.

Corona in Darmstadt: Die meisten Neuinfizierten sind Reiserückkehrer

Auch in Darmstadt geht nach Angaben des Gesundheitsamtes mehr als die Hälfte der Neuinfektionen auf sogenannte Reiserückkehrer zurück. Nach einer Sitzung des Covid-19-Krisenstabs hat die Stadt am Montagnachmittag mitgeteilt, dass der Bund eine Testpflicht bei Rückkehr aus einem Risikogebiet angeordnet hat. Reiserückkehrer müssen, wenn sie eine zweiwöchige Quarantäne umgehen wollen, entweder 48 Stunden vor Abreise im Urlaubsland einen Corona-Test durchführen lassen oder in Deutschland innerhalb 72 Stunden nach der Rückkehr. Zum Nachweis genüge der entsprechende Laborbericht.

Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) betrachtet die derzeitige Entwicklung mit Sorge und stimme ihn nachdenklich. Die Inzidenz-Zahlen nähmen derzeit in Deutschland und auch in zahlreichen hessischen Kreisen und Städten wieder deutlich zu. Auch Darmstadt scheine, darauf wiesen die derzeitigen Zahlen hin, nicht ausgenommen zu sein. Es sei daher „von unbedingter Notwendigkeit“, so Partsch, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin an die allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln hielten und dass sich die Reiserückkehrer unbedingt testen ließen.

Darmstadt: Stadt will das Maskentragen stärker kontrollieren

Der OB appelliert daher, vorsichtig zu sein, die Vorgaben einzuhalten und Rücksicht auf ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger zu nehmen. Einen erneuten Anstieg der Fallzahlen könne nur gemeinsam verhindert werden. Auch im öffentlichen Personennahverkehr werde die Stadt „nach Hinweisen aus der Bevölkerung über einkehrende Nachlässigkeit beim Tragen der Alltagsmasken noch einmal die Kontrollen verstärken und auch weitere Bußgelder verhängen“.

Die Situation in den Darmstädter Kliniken ist nach Angaben der Stadt „noch relativ ruhig“. Nur im Klinikum werden derzeit acht bestätigte positive Covid-19-Fälle behandelt. Aber auch hier sei bereits „ein leichter Anstieg“ zu erkennen.

Stadt Darmstadt weitet Corona-Tests auf Sozialarbeiter und Assistenzen aus

Der Schulbeginn und die Rückkehr zum Regelbetrieb, betrachtet der Krisenstab als große Herausforderung. Hier müsse bei der Organisation im Laufe der kommenden Tage und Wochen noch einmal „nachjustiert“ werden. Im Zuge der allgemeinen vom Land Hessen für Lehrkräfte, Hausmeister und Sekretärinnen festgelegten kostenfreien Testmöglichkeiten, weitet die Stadt diese selbstständig auf Assistenzen und Schulsozialarbeiter aus. Bis eine Entscheidung des Landes vorliege, könnten sich diese Personen auf Kosten der Stadt testen lassen, um hier eine Einheitlichkeit zu gewährleisten, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 17. August

  • Stadt Darmstadt: 316 Infizierte (+1), davon 269 genesen, Todesfälle: 19, 24 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 15 (+2) - Quelle: Stadt, Stand: 18 Uhr/HMSI (Inzidenz)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 512 Infizierte (+3), davon 449 genesen, Todesfälle: 20, 24 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 691 Infizierte (-), davon 568 genesen und 93 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 61 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 22 (-)
  • Odenwaldkreis: 454 Infizierte (-), davon 379 genesen, Todesfälle: 63, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (-)
  • Kreis Bergstraße: 454 Infizierte (+4), davon 406 genesen, Todesfälle: 3, 34 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 12,6 (+2,2) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden.

Corona in Darmstadt-Dieburg: Landrat erwartet „viele Menschen in Quarantäne“

In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird nach Angaben der Kreisverwaltung in Darmstadt derzeit ein Langzeitpatient stationär behandelt. In Groß-Umstadt befinden sich aktuell keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) äußerte am Montagabend in einem Eintrag auf seinem Landrats-Blog mit Verweis auf Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), auch er halte die derzeitige Corona-Lage für „nicht alarmierend“ und „beherschbar“. 

Schellhaas teilte mit, der Krisenstab der Kreisverwaltung habe sich am Montag fast ausschließlich mit Reiserückkehrern beschäftigt. „Es ist schon eine logistische Herausforderung das organisatorisch abzubilden. Wir erwarten viele Menschen in Quarantäne!“, äußerte Schellhaas.

Am Corona-Testcenter in Darmstadt sei am Montag „ein außerordentlich hoher Andrang“ zu verzeichnen gewesen, berichtete Schellhaas. Zugleich gab sich der Landrat zuversichtlich: „Wir sind gerüstet!“

Corona im Odenwald: Zwölf aktive Fälle bekannt

Die Zahl aktiver Corona-Fälle im Odenwaldkreis ist nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach am Montag auf zwölf gesunken. Insgesamt gebe es 454 nachgewiesene Infektionen. 379 Menschen seien genesen. Dies seien sechs mehr als vor dem Wochenende. Die Zahl der Verstorbenen liegt unverändert bei 63.

Stationär werde derzeit ein Covid-19-Patient in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt, . Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach steht in einem Verdachtsfall noch ein Testergebnis aus.

Corona im Kreis Bergstraße: Drei Patienten im Krankenhaus

Im Kreis Bergstraße sind dem Gesundheitsamt aktuell 45 Fälle bekannt, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. Derzeit befinden sich nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim drei Patienten mit einer bestätigten Corona-Infektion oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 16. August

  • Stadt Darmstadt: 315 Infizierte (+4), davon mind. 259 genesen, Todesfälle: 19, 21 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13 (-), Quelle: Stadt, Stand: 18 Uhr/HMSI (Inzidenz)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 509 Infizierte (-), davon 445 genesen, Todesfälle: 20, 23 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (-1)
  • Kreis Groß-Gerau: 691 Infizierte (-), davon 568 genesen und 93 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 61 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 22 (-)
  • Odenwaldkreis: 454 Infizierte (+1), davon 373 genesen, Todesfälle: 63, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (-1)
  • Kreis Bergstraße: 450 Infizierte (+6), davon mind. 406 genesen, Todesfälle: 3, 28 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 10,4 (+0,8) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden.

Update vom Sonntag, 16. August, 19:30 Uhr: Im Kreis Groß-Gerau, wo das Gesundheitsamt am Kreiskrankenhaus in Groß-Gerau auf einem Parkplatz Drive-In-Tests bei Corona-Verdachtsfällen anbietet, ist am Wochenende die erste Warnstufe laut dem Eskalationskonzept der hessischen Landesregierung überschritten worden.

Und auch in Darmstadt wurden am Samstag mit 16 neuen Infektionen im Vergleich zum Freitag deutlich mehr Corona-Fälle registriert als in den vergangenen Wochen.

Im Kreis Bergstraße befinden sich nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim drei Patienten mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße. 

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird nach Auskunft der Kreisverwaltung in Darmstadt derzeit ein Patient stationär behandelt. In Groß-Umstadt befinden sich aktuell keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 15. August

  • Stadt Darmstadt: 311 Infizierte (+16), davon mind. 259 genesen, Todesfälle: 19, 21 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13 (+10)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 509 Infizierte (+7), davon 445 genesen, Todesfälle: 20, 26 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (+1) - Quelle: Kreis
  • Kreis Groß-Gerau: 691 Infizierte (+14), davon 568 genesen und 93 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 61 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 22 (+2)
  • Odenwaldkreis: 453 Infizierte (-), davon 373 genesen, Todesfälle: 63, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (-)
  • Kreis Bergstraße: 444 Infizierte (+3), davon mind. 406 genesen, Todesfälle: 3, 26 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9,6 (+1,1) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden.

„Unkontrollierte Virusausbreitung mit angemessenem Verhalten verhindern“

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gibt es nach Angaben von Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) 44 aktive Infektionen mit dem Coronavirus. Auf seinem Landrats-Blog äußerte Schelhaas am Samstagabend zum Anstieg der Neuinfektionen: „Es geht zwar in die falsche Richtung, aber ich habe das eigentlich genau so erwartet. Wir kommen mit dieser Situation gut zurecht und haben keinen Grund zu großer Sorge. Es nimmt uns aber alle nochmals auf andere Weise in die Pflicht. Es ist die Eigenverantwortung jedes/jeder Einzelnen. Nur mit angemessenem Verhalten können wir eine unkontrollierte Ausbreitung verhindern.“

Das Tragen von Masken sei „immer noch besser als massive Einschränkungen oder Lockdowns“, schrieb Schellhaas, der davon berichtete, dass am Freitagabend während eines Konzerts in Fischbachtal-Lichtenberg die Corona-Regeln eingehalten worden seien. „Es ist etwas anders als früher, aber es geht“, so Schellhaas.

Corona im Kreis Groß-Gerau: Vize-Landrat appelliert an Reiserückkehrer

Update vom Freitag, 14. August, 19:15 Uhr: Im Kreis Groß-Gerau ist die erste Warnstufe laut dem Eskalationskonzept der Landesregierung erreicht worden. In den vergangenen sieben Tagen wurden vom Gesundheitsamt 54 neue Fälle registriert. Mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 20 weist der Kreis - nach Offenbach (28) - die zweithöchste Infektionsrate in Hessen auf.

Erster Kreisbeigeordneter Walter Astheimer (Grüne), der auch und Gesundheitsdezernent im Kreis Groß-Gerau ist, teilte in einem Videobeitrag mit, aufgrund der Rückkehr von Urlaubsreisenden würden auch im Kreis die Zahl der Corona-Infektionen wieder steigen. Astheimer rief Reiserückkehrer dazu auf, sich im Corona-Drive-In in Groß-Gerau kostenfrei auf das neuartige Coronavirus testen zu lassen. Zudem sei es wichtig, Abstand zu halten, Hygienemaßnahmen zu beachten und Mund-Nase-Bedeckungen zu tragen, wo dies notwendig sei, sagte Vize-Landrat Astheimer. 

Groß-Gerau erreicht gelbe Eskalationsphase

Bei einem Wert von mindestens 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner schreibt das Eskalationsstufenkonzept des Sozialministeriums für diese sogenannte gelbe Phase „erhöhte Aufmerksamkeit“, ein „erweitertes Meldewesen“ sowie „bedarfsgerechte Maßnahmen“ vor.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 14. August

  • Stadt Darmstadt: 295 Infizierte (-), davon mind. 259 genesen, Todesfälle: 19, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-3)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 502 Infizierte (+9), davon 445 genesen, Todesfälle: 20, 25 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (+1) - Quelle: Kreis
  • Kreis Groß-Gerau: 677 Infizierte (+18), davon 568 genesen und 93 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 54 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 20 (+6) 
  • Odenwaldkreis: 453 Infizierte (+1), davon 373 genesen, Todesfälle: 63, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (-2) - Quellen: Kreis/HMSI
  • Kreis Bergstraße: 441 Infizierte (+4), davon 406 genesen, Todesfälle: 3, 23 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8,5 (-1,5) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden. 

Corona in Darmstadt: Keine Viren in Masken-Päckchen an OB Partsch

Darmstadt: Die gebrauchten Mund-Nase-Masken, die Anfang Juli in einem Päckchen anonym an den Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) ins Rathaus geschickt wurden, waren nicht mit Viren kontaminiert. Das haben nach Angaben eines Sprechers der Staatsanwaltschaft Darmstadt Laboruntersuchungen ergeben. An dem Päckchen wurden allerdings Spuren gesichert, die derzeit noch analysiert werden. Es gibt Hinweise, dass Teilnehmer einer „Querdenken“-Demonstration die Masken auf dem Messplatz gesammelt und ins Rathaus geschickt haben. 

Corona in Darmstadt-Dieburg: „Einer der höchsten Anstiege seit Mai“

Darmstadt-Dieburg: Nach Angaben von Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) handelt es sich bei den neun Neuinfektionen um „einen der höchsten Anstiege seit Mai“. Derzeit gebe es im Landkreis Darmstadt-Dieburg 37 aktive Infektionen, die dem Gesundheitsamt bekannt seien. In den Kliniken habe sich nichts verändert. In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim werde weiterhin ein „Langzeitpatient“ stationär wegen Covid-19 behandelt. In Groß-Umstadt befänden sich aktuell keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Die steigenden Infektionszahlen seien zwar „kein Grund für Panik“, weil der Kreis noch immer von den kritischen Grenzwerten entfernt sei. „Aber wer die letzten Tage gedacht hat, dass sei nur ein kurzes Aufflackern, sollte spätestens jetzt ins Grübeln kommen“, mahnt Schellhaas.

Infos zu den kostenfreien Tests für ErzieherInnen, Betreuungskräften, LehrerInnen und weiteren Berufsgruppen an Schulen gibt es auf der Internetseite der Kreisverwaltung.

Kreis Bergstraße: Derzeit befinden sich zwei Patienten mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Odenwaldkreis: Ein Covid-19-Patient wird in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach wartet ein Patient, bei dem der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung besteht, auf sein Testergebnis.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 13. August

  • Stadt Darmstadt: 295 Infizierte (+2), davon mind. 259 genesen, Todesfälle: 19, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (+2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 493 Infizierte (+5), davon 442 genesen, Todesfälle: 20, 21 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 659 Infizierte (+4), davon 568 genesen und 75 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 38 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14 (-2)
  • Odenwaldkreis: 452 Infizierte (+2), davon 369 genesen, Todesfälle: 63, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 10 (-3)
  • Kreis Bergstraße: 437 Infizierte (+4), davon 402 genesen, Todesfälle: 3, 26 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 10 (+2)- Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden. 

Vor Schul- und Kita-Öffnung: Darmstadt-Dieburger Landrat hat „gemischte Gefühle“

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt ein Patient stationär behandelt. In Groß-Umstadt befinden sich aktuell keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) teilte am Donnerstagabend auf seinem Landrats-Blog mit, er blicke „mit gemischten Gefühlen in Richtung nächster Woche“, weil wieder der Schulunterricht beginne und die geöffneten Kitas zum Regelbetrieb übergingen.

Was die Schulen betreffe, so könne er mitteilen, dass alle Vorbereitungen getroffen worden seien, dass der Unterricht starten könne. Gut sei, dass sich nun Lehrer/innen, Betreuer/innen, Schulsekretäre/innen und Hausmeister kostenfrei einem Corona-Test unterziehen könnten. Dies sorge „ein wenig mehr für Sicherheit“, so Schellhaas. Auch die Maskenpflicht außerhalb des Klassenzimmers sei „ein wichtiges Element“. Wer eine Rückkehr zum Regelbetrieb wolle, müsse auch „bereit sein, etwas dafür zu tun“. „Die meisten von uns haben das verstanden“, äußerte der Landrat.

In Darmstadt hätten Schulleiter von Gymnasien am liebsten sogar eine Maskenpflicht in den Unterrichtsräumen eingeführt. In der jüngsten Hygieneverordnung des Landes ist eine solche Regelung jedoch nicht vorgesehen. Gleichwohl können Schülerinnen und Schüler auch in den Klassenzimmern freiwillig eine Maske tragen.

Corona in Darmstadt-Dieburg: 31 aktive Infektionen

Im Landkreis Darmstadt-Dieburg gibt es derzeit laut Landrat Schellhaas 31 aktive und bekannte Corona-Infektionen. „Wir wissen auch, die Dunkelziffer ist höher“, äußerte Schellhaas nachdenklich.

Besonders interessant finde er die Information, dass die Infektionen gerade bei sehr jungen Menschen stark zunähmen. Am Anfang der Pandemie habe das Durchschnittsalter der Infizierten Menschen bei 48 Jahren gelegen. Stand heute sei das Durchschnittsalter auf 34 Jahre gesunken. Auch in den jüngeren Altersgruppen erkrankten Menschen aufgrund einer Infektion schwer. Schellhaas schrieb zudem, er teile die Auffassung von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), „dass wir noch längere Zeit mit dem Virus leben müssen“. Schellhaas: „Wir wissen immer noch zu wenig, haben keinen Impfstoff und kein Medikament und Covid-19 bringt Menschen um!“

Landrat Schellhaas: „Neue Normalität mit neuen Regeln und Verhaltensmustern

Gleichwohl sei es richtig, wieder an ein normales Leben heranzutasten. Auch wenn es eine „neue Normalität“ mit „neuen Regeln und angemessenen Verhaltensmustern“ sei. Es gebe „keinen Grund vor allzu großer Sorge oder sogar Angst“. „Wir müssen uns nur immer wieder, jeden Tag aufs Neue, die Notwendigkeit der Hygieneregeln bewusst machen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir lernen damit zu leben, weil wir nur so die Gefährdung durch diesen Virus eindämmen können“, so Schellhaas.

Odenwaldkreis: Eine Person aus dem Odenwald wird laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum in Erbach warte ein Patient, bei dem der Verdacht auf eine Corona-Erkrankung bestehe, auf sein Testergebnis.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 12. August

+++ 18:52 Uhr: Im Kreis Groß-Gerau sind die Corona-Fallzahlen erneut gestiegen. Wie das hessische Sozialministerium in Wiesbaden mitteilte, lag die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen am Mittwoch, 12. August, (Stand 14 Uhr) bei 655  - das sind sechs mehr als am Vortag. Während die Zahlen im Kreis Darmstadt-Dieburg (488)  stagnierten, stiegen sie im Odenwaldkreis um drei auf 450 und im Kreis Bergstraße nach Angaben der Kreisverwaltung um vier auf 433 an. Für Darmstadt meldete das Gesundheitsamt einen Zuwachs um drei auf 293 Infizierte von denen allerdings 259 als geheilt gelten.

Update von Mittwoch, 12. August, 12:38 Uhr: Laut einer Mitteilung der Stadt Darmstadt ist die Situation in den Kliniken derzeit stabil. Am Montag habe es zwei Fälle in der Kinderklinik, einen positiven Patienten im Elisabethenstift und vier positive Fälle gegeben, die im Klinikum behandelt würden.

Update von Dienstag, 11. August, 17:26 Uhr: Die durch das Coronavirus bedingten Besucherbegrenzungen in den Freibädern sorgen bei den aktuell hohen Temperaturen offenbar an Seen zu verstärktem Andrang. So war zum Beispiel die Situation an der Grube Prinz von Hessen in Darmstadt am vergangenen Wochenende durchaus problematisch, wie die Stadt mitteilte. Hier sei der Andrang aufgrund der heißen Temperaturen so groß gewesen, dass es praktisch unmöglich wurde, Abstandsregelungen durchzusetzen. 

Waldbrandgefahr auch in Darmstadt

Noch problematischer sei am Wochenende allerdings die Parksituation an der Grube Prinz von Hessen gewesen, wie im städtischen Krisenstab berichtet wurde. Im Bereich um die Grube seien beide Straßenseiten, inklusive der Fahrradwege mit zeitweise bis zu 300 Autos zugeparkt worden. Der Krisenstab appellierte deshalb an Besucherinnen und Besucher, nicht mit dem Auto anzureisen, sondern wenn möglich auf das Fahrrad umzusteigen. Auch sollen Rettungs- und Fahrradwege frei gehalten werden.

Keine Schließung der Grube geplant

Auch in Darmstadt spielt die Waldbrandgefahr eine Rolle, wie die städtische Pressestelle auf FR-Anfrage bestätigte. Zunächst sollen aber stärkere Kontrollen und Appelle an die Bevölkerung Abhilfe an dem im Wald bei Darmstadt gelegenen Gewässer schaffen. Eine Schließung der Grube – wie am Langener Waldsee - sei im Moment nicht geplant, so der städtische Sprecher Daniel Klose. Die Stadt beobachte aber die Situation sehr genau und führe verstärkte Kontrollen durch.

Parkplatz am Erlensee zeitweise gesperrt

Am Erlensee in Bickenbach (Landkreis Darmstadt-Dieburg) zieht die Kommune Konsequenzen aus dem massiven Besucherandrang. Wie die Gemeindeverwaltung am Dienstag mitteilt, wird der Parkplatz des Naherholungsgebietes Erlensee an den kommenden beiden Wochenenden (14. Bis 16. August und 21.bis 23. August) jeweils von Freitag bis Sonntag aus Sicherheitsgründen gesperrt. Grund: Es sei an den vergangenen heißen Tagen „vermehrt zu einem solchen Besucherandrang gekommen, dass der vorgeschriebene Corona-Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden konnte“.

An den beiden kommenden Wochenenden wird auch die Zufahrt in Richtung des Erlensees ab der Autobahnbrücke an der Berta-Benz-Straße von der Sperrung betroffen sein, hieß es. Land- und forstwirtschaftlicher Verkehr ist frei. Die Gemeinde weist darauf hin, dass Falschparken geahndet werde, um den ungehinderten Zugang für Rettungskräfte sicherzustellen und der Waldbrandgefahr entgegen zu wirken.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 11. August

Indes blieb die Zahl der mit Sars-Cov-2-Infizierten in Darmstadt unverändert. Insgesamt sei es so, dass die Fallzahlen sich nach einem kurzen Peak vor etwa drei Wochen nun wieder auf einem eher niedrigen Niveau eingependelt hätten, teilte die Stadt mit. Nach aktueller Mitteilung des hessischen Sozialministeriums lag die Zahl der positiv Getesteten am Dienstag (Stand 14 Uhr) in Darmstadt unverändert bei 290 (-), im Landkreis Darmstadt-Dieburg bei 488 (-) und im Odenwaldkreis bei 447 (-). Ein deutlicher Anstieg der bestätigten Covid-19-Fälle wurde für den Kreis Groß-Gerau auf 649 (plus 19) gemeldet. Auch im Kreis Bergstraße registrierte die Kreisverwaltung in Heppenheim einen sprunghaften Anstieg um 13 Neuinfektionen auf 429 Fälle.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 10. August

Update von Montag, 10. August, 19:00 Uhr: Am Montag blieb die Zahl der bestätigten Covid-19-Fälle in Darmstadt und Umgebung weitgehend unverändert. Nur im Landkreis Darmstadt-Dieburg stieg die Zahl der gemeldeten Infektionen um zwei auf 488. In Darmstadt blieb es nach Angaben des hessischen Sozialministerium (Stand 14 Uhr) bei 290 Infektionen, im Landkreis Groß-Gerau waren es 630, im Odenwaldkreis 447 und im Kreis Bergstraße nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim 416.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 9. August

  • Stadt Darmstadt: 290 Infizierte (-), davon mind. 247 genesen, Todesfälle: 19, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-1)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 486 Infizierte (+5), davon 435 genesen, Todesfälle: 20, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 630 Infizierte (-), davon mind. 566 genesen, davon 49 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 29 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 11 (-)
  • Odenwaldkreis: 447 Infizierte (-), davon 358 genesen, Todesfälle: 63, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 12 (-5)
  • Kreis Bergstraße: 416 Infizierte (-), davon mind. 387 genesen, Todesfälle: 3, 13 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4,8 (-) 

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden. 

Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt. In Groß-Umstadt befinden sich aktuell keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Odenwaldkreis: Zwei Personen mit einer Coronavirus-Infektion werden im Krankenhaus behandelt. Eine befindet sich im Gesundheitszentrum in Erbach, eine wird in einer Klinik außerhalb des Kreises betreut.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 8. August

  • Stadt Darmstadt: 290 Infizierte (-), davon mind. 247 genesen, Todesfälle: 19, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-3)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 481 Infizierte (+5), davon 435 genesen, Todesfälle: 20, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (+2)
  • Kreis Groß-Gerau: 630 Infizierte (+7), davon 566 genesen, davon 49 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 29 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 11 (+2)
  • Odenwaldkreis: 447 Infizierte (+3), davon 358 genesen, Todesfälle: 63, 16 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 17 (-3) - Quelle: Kreis/HMSI
  • Kreis Bergstraße: 416 Infizierte (+1), davon mind. 387 genesen, Todesfälle: 3, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4,4 (+0,4) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden. 

Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt. In Groß-Umstadt befinden sich aktuell keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Derzeit wird ein an Covid-19 erkrankter Patient aus dem Odenwald in einer Klinik außerhalb des Kreises behandelt.

Südhessen: Zahl der Unternehmensinsolvenzen stagniert

Die vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Zahlen zeigen für Südhessen zwar eine negative Tendenz. Doch insgesamt zeige sich die südhessische Wirtschaft mit ihrem hohen Industrieanteil verhältnismäßig krisenresistent bei stagnierenden Insolvenzzahlen. Unter besonders starkem Druck stehen der Einzelhandel, die Gastronomie und der Dienstleistungssektor. Viele unternehmen haben mit schwindendem Eigenkapital zu kämpfen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 7. August

  • Stadt Darmstadt: 290 Infizierte (+3), davon mind. 247 genesen, Todesfälle: 19, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (+4)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 476 Infizierte (+8), davon 435 genesen, Todesfälle: 20, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 623 Infizierte (+2), davon mind. 565 genesen, Todesfälle: 15, 26 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (-2)
  • Odenwaldkreis: 444 Infizierte (-), davon 358 genesen, Todesfälle: 63, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 20 (-6) - Quelle: Kreis/HMSI
  • Kreis Bergstraße: 415 Infizierte (+1), davon 387 genesen, Todesfälle: 3, 11 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+1,8) 

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden. 

Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt. In Groß-Umstadt befinden sich aktuell keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Ein an Covid-19 erkrankter Patient wird im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis behandelt.

 „Darmstädter City-Sommer“ wird auf Plätzen in den Stadtteilen erweitert

Update vom Donnerstag, 06. August, 20:45 Uhr: Um die Schausteller in der Stadt zu unterstützen, gibt es seit dem 3. Juli den „Darmstädter City-Sommer“. Die positive Resonanz hat die Organisatoren nun dazu veranlasst, den Darmstädter City-Sommer bis zum 27. September 2020 zu verlängern und um weitere Standorte zu erweitern. Das hat die Stadt mitgeteilt.

Darmstadt: Angebot beim „Darmstädter City-Sommer“ wird erweitert

Es sei mit dem Angebot „gelungen, trotz der für uns alle schwierigen Corona-Zeit eine gewisse Festkultur für die Bürgerinnen und Bürger zu ermöglichen, die uns Darmstädtern so am Herzen liegt“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne). Die „gute Resonanz in der Innenstadt und am Oberwaldhaus“ sowie die Gespräche mit den Schaustellern hätten die Stadt dazu bewogen, das Angebot zu erweitern. Dies sei natürlich leider kein Ersatz für die ausgefallenen großen Veranstaltungen und Feste. Es sei aber „der ernsthafte Versuch, realistischer und verantwortbarer Unterstützung“. Wegen fehlender Kundschaft hatten allerdings etwa Schausteller auf dem Karolinenplatz ihre Wagen wieder abgebaut und den Platz wieder verlassen.

„Wir befinden uns weiter in einer sehr gefährlichen Pandemie“, äußerte OB Partsch, der auf dramatische Ausbruchsereignisse in anderen Städten verwies. Umso wichtiger sei es, „begrenzte Ausweitungen anbieten zu können“.

Darmstadt: Verkaufsbuden ab 24. August auch auf Plätzen in Stadtteilen

Derzeit  bieten verschiedene Schaustellerinnen und Schausteller unter Hygieneauflagen ihr Sortiment, wie Süßwaren, Lederwaren oder weitere Imbiss-Angebote, auf dem Friedensplatz, Karolinenplatz, an der Stadtmauer am Hinkelsturm und auf dem Parkplatz Oberwaldhaus zum Verkauf an. Vom Montag, 24. August, an werden die Sondernutzungsflächen erweitert, sodass die Schausteller „auch in den Darmstädter Stadtteilen ein wenig Abwechslung für die Bürgerinnen und Bürger verbreiten können“, teilte Anja Herdel, die Geschäftsführerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH mit. So könnten die Anbieter ihre Waren auch auf Plätzen in den Stadtteilen und außerhalb der Innenstadt verkaufe.

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite www.darmstadt-tourismus.de/city-sommer. Bewerbungen können bis zum 13. August erfolgen, die Auswahl wird bis zum 17. August getroffen, damit ab dem 21. August weitere Stände öffnen können.

Corona in Darmstadt: Folgende Veranstaltungen fallen aus

Aufgrund der derzeitigen bis einschließlich 31. Oktober geltenden Restriktionen wegen der Covid-19-Pandemie können folgende städtische Veranstaltungen nicht stattfinden:

Alle Termine von „Datterichs Wochenmarkt“, der Darmstädter Kunsthandwerkermarkt am 15. und 16. August, das Darmstädter Weinfest vom 3. bis 6. September. Alternativ dazu gibt es einen Flaschenverkauf von sieben Winzern am 5. September von 12 bis 17 Uhr auf dem Karolinenplatz.

Auch die Kirchweihfeste in der Heimstättensiedlung vom 4. bis 7. September, im Martinsviertel vom 11. bis 14. September und in Bessungen vom 18. bis 21. September sowie die Herbstmess vom 25. September bis 5. Oktober und auch das Oktoberfest vom 23. bis 31. Oktober fallen aus.

Corona-Drive-In eröffnet wieder in Groß-Gerau

Der Kreis Groß-Gerau reaktiviert den Corona-Drive-In an der Kreisklinik: Das Gesundheitsamt des Kreises Groß-Gerau bietet seit Mittwoch wieder die Möglichkeit an, sich in einem „Corona-Drive-in“ auf dem Gelände des Klinikums auf das neuartige Coronavirus testen zu lassen. Der Kreis hat vor allem Reiserückkehrer im Fokus, um eine mögliche zweite Infektionswelle zu verhindern. Abstriche werden - nach vorheriger Anmeldung und Terminvergabe - auf den Parkplatz des Medizinischen Versorgungszentrum, Wilhelm-Seipp-Straße 3, durch das Autofenster gemacht, um das Infektionsrisikio zu reduzieren.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 6. August

  • Stadt Darmstadt: 287 Infizierte (+3), davon 247 genesen, Todesfälle: 19, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-) - Quelle: Stadt/HMSI
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 469 Infizierte (-), davon 434 genesen, Todesfälle: 20, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-3)
  • Kreis Groß-Gerau: 621 Infizierte (+10), davon 565 genesen, 41 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 30 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 11 (+5)
  • Odenwaldkreis: 444 Infizierte (+2), davon 358 genesen, Todesfälle: 63, 25 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 26 (+6) - Quelle: Kreis/HMSI
  • Kreis Bergstraße: 414 Infizierte (+7), davon 387 genesen, Todesfälle: 3, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2,2 (-0,8) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden. 

Corona im Odenwald: Zweithöchste Wochen-Inzidenz in Hessen

Im Odenwaldkreis sind zwei weitere Personen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Das hat die Kreisverwaltung in Erbach am Donnerstagmittag mitgeteilt. Von den derzeit 23 aktiv Infizierten müsse jedoch niemand im Krankenhaus behandelt werden. Die 7-Tage-Inzidenz, die das Land Hessen für den Odenwaldkreis berechnet, liege bei 26. Das ist nach der Stadt Offenbach (29) und vor dem Rheingau-Taunus-Kreis (22) der zweithöchste Wert in Hessen. Er liegt weiterhin über der vom hessischen Sozialministerium festgelegten ersten Warnstufe von 20.

Odenwaldkreis in der gelben Eskalationsphase

Bei einem Wert von mindestens 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner schreibt das Eskalationsstufenkonzept des Ministeriums für diese sogenannte gelbe Phase „erhöhte Aufmerksamkeit“, ein „erweitertes Meldewesen“ sowie „bedarfsgerechte Maßnahmen“ vor. 

Sobald in einer einzelnen Kommune die Sieben-Tage-Inzidenz mehr als 20 beträgt, soll im Odenwald künftig veröffentlicht werden, um welche Stadt oder Gemeinde es sich handelt, um die Bevölkerung vor Ort entsprechend zu sensibilisieren, teilte die Kreisverwaltung mit. Mit einem Wert von 20 sei man aber „von einem Punkt noch weit entfernt, an dem deutliche Einschränkungsmaßnahmen getroffen werden müssen“.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 5. August

  • Stadt Darmstadt: 284 Infizierte (-), davon 244 genesen, Todesfälle: 19, 11 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (-2) - Quelle: Stadt/HMSI
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 469 Infizierte (+1), davon 432 genesen, Todesfälle: 20, 11 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-1)
  • Kreis Groß-Gerau: 611 Infizierte (+6), davon 564 genesen, 26 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 22 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (+2)
  • Odenwaldkreis: 442 Infizierte (+5), davon 357 genesen, Todesfälle: 63, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 20 (-)
  • Kreis Bergstraße: 407 Infizierte (+2), davon 387 genesen, Todesfälle: 3, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-0,3) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden. 

Corona im Odenwald: Kreis hält sich mit Ortsangaben bedeckt

Die fünf neuen Fälle im Odenwald stehen laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach „nach jetzigen Stand nicht in der Verbindung mit dem großen Ausbruch innerhalb eines Familienverbands von dem am Freitag und Montag die Rede war“. Die neuen positiven Testergebnisse stammen aus einer anderen Kommune. Daher wird auch nach wie vor keine Stadt/Gemeinde namentlich erwähnt, keine erreicht eine 7-Tage-Inzidenz von 20. Zur Zeit muss im Odenwaldkreis keine an Covid-19 erkrankte Person im Krankenhaus behandelt werden.

Update vom Dienstag, 04. August, 14:45 Uhr: Im Odenwaldkreis ist, wie erwartet, die erste Warnstufe mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 20 erreicht worden. Nach der Stadt Offenbach (39) und dem Rheingau-Taunus-Kreis (22) ist dies - zusammen mit der Stadt Wiesbaden, in der die Wochen-Inzidenz inzwischen ebenfalls auf den Wert 20 gestiegen ist - der dritthöchste Wert in Hessen.

Wie die Kreisverwaltung in Erbach am Dienstagmittag mitteilte, wurde im Vergleich zu Montag allerdings keine weitere Person im Odenwald positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Es bleibe somit bei 437 Fällen (Stand: 12:30 Uhr).

Auch die Zahl der genesenen und verstorbenen Personen bleibe unverändert bei 355 beziehungsweise 63. Der Infektionssaldo liege somit weiterhin bei 19. Keiner der Infizierten müsse im Krankenhaus behandelt werden. Alle befänden sich in häuslicher Quarantäne.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 4. August

  • Stadt Darmstadt: 284 Infizierte (-), davon 241 genesen, Todesfälle: 19, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (-) - Quelle: Stadt
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 468 Infizierte (+1), davon 424 genesen, Todesfälle: 20, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 605 Infizierte (+4), davon 564 genesen, 26 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 16 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-)
  • Odenwaldkreis: 437 Infizierte (-), davon 355 genesen, Todesfälle: 63, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 20 (+2)
  • Kreis Bergstraße: 404 Infizierte (-), davon mind. 380 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3,3 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden. 

Corona im Odenwald: Dritthöchste Wochen-Inzidenz in Hessen

Update vom Montag, 03. August, 21:00 Uhr: Nachdem im Odenwaldkreis über mehrere Tage hinweg keine Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus registriert worden waren und die 7-Tages-Inzidenz bereits bei null lag, sind die Zahlen jetzt wieder deutlich angestiegen.

Am Montagmittag meldete das hessische Sozialministerium 17 neue Corona-Infektionsfälle binnen einer Woche und eine Sieben-Tages-Inzidenz von 18. Nach der Stadt Offenbach und dem Rheingau-Taunus-Kreis ist dies der dritthöchste Wert in Hessen.

Der Kreis erwartet, dass bei der Aktualisierung der Daten am Dienstag der erste Warnstufe von 20 erreicht wird. Daher wird auch wieder der Corona-Krisenstab des Landratsamts in Erbach wieder einberufen. Zudem sollen wieder die Corona-Infektionszahlen täglich und nicht nur alle drei Tage vermeldet werden.

Odenwaldkreis erreicht gelbe Eskalationsphase

Bei einem Wert von mindestens 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner schreibt das Eskalationsstufenkonzept des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration für diese sogenannte gelbe Phase „erhöhte Aufmerksamkeit“, ein „erweitertes Meldewesen“ sowie „bedarfsgerechte Maßnahmen“ vor. 

Sobald in einer einzelnen Kommune die Sieben-Tage-Inzidenz mehr als 20 beträgt, soll zudem künftig veröffentlicht werden, um welche Stadt oder Gemeinde es sich handelt, um die Bevölkerung vor Ort entsprechend zu sensibilisieren, teilte die Kreisverwaltung mit. Mit einem Wert von 20 sei man aber „von einem Punkt noch weit entfernt, an dem deutliche Einschränkungsmaßnahmen getroffen werden müssen“.

Seit Beginn der Pandemie haben sich (Stand: Montag, 12.15 Uhr) 437 Menschen aus dem Odenwald mit dem Erreger infiziert. 63 Menschen, darunter auffällig viele aus Alten- und Pflegeheimen, sind im Zusammenhang mit der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 355 Infizierte gelten inzwischen als genesen.

Corona-Ausbrüche im Odenwald in Familien und lokal begrenzt

Bei den zuletzt mit dem Coronavirus infizierten Menschen handelt es sich nach Auskunft eines Sprechers der Kreisverwaltung vor allem um Mitglieder von Familien, die miteinander verwandt sind. Das Ausbruchsgeschehen sei „lokal begrenzt“. Ein Pflegeheim sei nicht betroffen. Die Ursache des Corona-Ausbruchs lasse sich nicht auf ein bestimmtes Ereignis zurückführen, etwa eine Familienfeier. Es handele sich auch nicht um Reiserückkehrer.

Corona in Kita in Reinheim: 14 Erzieherinnen und 60 Kinder in Quarantäne

Das Gesundheitsamt für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg hat am Montag mitgeteilt, dass ein Kind einer Kindertageseinrichtung in Reinheim positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden sei. Für alle 14 Erzieherinnen und Erzieher sowie rund 60 Kinder, die die Einrichtung besuchen, habe das Gesundheitsamt Quarantäne angeordnet.

 Seit dem 27. Juli hat die Kita drei Wochen Betriebsferien, weswegen keine Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Schließung der Einrichtung, getroffen werden müssten, teilte die Kreisverwaltung in Darmstadt mit. „Dass alle, Erzieherinnen und Kinder der Kita, in Quarantäne müssen, sei „eine Vorsichtsmaßnahme“. „Wir sprechen hier nicht von einem Ausbruchsgeschehen“, erläuterte Sebastian Pflugbeil, der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, der auch für den Landkreis zuständig ist, weil derzeit erst ein Kind positiv getestet worden sei.

Darmstadt-Dieburger Landrat: „Schwierige Situation für Betroffenen“

Seit dem 6. Juli sind die Kinderbetreuungseinrichtungen bundesweit wieder im Regelbetrieb, Gruppentrennungen finden nicht mehr statt, was in diesem Fall die Quarantäne für alle begründet. „Es gibt auch im Regelbetrieb Hygienekonzepte für Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen.

Bei den Kleinsten sei die Einhaltung des Mindestabstands schwierig, zudem trügen Kinder keine Mund-Nasen-Maske, was eine Quarantäne für alle notwendig mache, erläuterte Bürgermeister Manuel Feick (SPD).

Landrat Klaus Peter Schellhaas sprach von einer „schwierigen Situation für die Betroffenen“, die auch „sehr belastend“ sei. Es sei aber „gut“ und eine „richtige Entscheidung“, dass eine Quarantäne für alle angeordnet worden sei. Denn damit könne einer möglichen Weiterverbreitung des Virus entgegen gewirkt werden, bleibt der Landrat gleichwohl zuversichtlich. 

Die Kindertagesstätte kann nach den Betriebsferien am 17. August laut der Mitteilung des Kreises wieder öffnen.

Darmstadt-Dieburg: Keine Covid-19-Patienten in Kreiskliniken

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit kein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt. In Groß-Umstadt befinden sich aktuell auch keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Corona in Darmstadt: Leichter Rückgang der Infektionen

In Darmstadt sind seit Beginn der Corona-Pandemie Ende Februar 19 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verstorben. Das hat die Stadt am Montag mitgeteilt. Nach 25 neuen Infektionsfällen in der Kalenderwoche 30, gab es in der vergangenen Woche noch 14. Derzeit liege die Sieben-Tages-Inzidenz bei 8,75. Insgesamt sei „ein leichter Rückgang der Fälle zu verzeichnen“.

19. Corona-Toter in Darmstadt lebte in einem Seniorenheim 

Der Ausbruch in der Emilia-Seniorenresidenz im Martinsviertel in Darmstadt sei nach einem letzten Screening Ende vergangener Woche beendet. Infiziert seien letztlich sechs Mitarbeiter und fünf Bewohner gewesen. Einer davon, ein 80-jähriger Mann, sei an den Folgen der Krankheit verstorben. Aktuell gebe es in Darmstadt keinen Ausbruch mehr.

Die Situation in den Kliniken ist nach Angaben der Stadt „weiter stabil“. So würden derzeit drei Personen mit einer Coronavirus-Infektion stationär behandelt. Eine davon im Elisabethenstift, zwei im Klinikum Darmstadt.

Noch kein Erlass des Bundes für kostenfreie Corona-Tests

Nach der Ankündigung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zu einer Corona-Testpflicht und kostenfreien Corona-Testungen bei Reiserückkehrern hat sich der Krisenstab der Stadt Darmstadt darauf verständigt, für die daraus resultierenden möglichen Handlungsanweisungen zunächst Rücksprache mit dem hessischen Sozialministerium zu halten und sich dann noch einmal gesondert zur Vorgehensweise in Darmstadt zu äußern. Bisher liege kein konkreter Erlass oder eine Verfügung von Bundesseite dafür vor.

Mehr Masken-Verweigerer in Bussen und Bahnen

Das Ordnungsamt der Stadt und das Nahverkehrsunternehmen Heag mobilo berichteten, dass die Beschwerden aus der Bevölkerung über Personen ohne vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung in Bussen und Straßenbahnen in Darmstadt zunähmen. Die Kontrollen der Kommunalpolizei diesbezüglich gingen weiter und sollen, gegebenenfalls gemeinsam mit der Landespolizei, in dieser Woche noch einmal zusätzlich intensiviert werden.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 3. August

  • Stadt Darmstadt: 284 Infizierte (+1), davon 237 genesen, Todesfälle: 19, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (-) - Quelle: Stadt
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 467 Infizierte (+1), davon 426 genesen, Todesfälle: 20, 13 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 601 Infizierte (-), davon 564 genesen, 22 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 16 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-)
  • Odenwaldkreis: 437 Infizierte (+2), davon mind. 355 genesen, Todesfälle: 63, 17 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 18 (-) - Quelle: Kreis
  • Kreis Bergstraße: 404 Infizierte (+1), davon 380 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3,3, (-0,7) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 2. August

  • Stadt Darmstadt: 284 Infizierte (+1), davon 237 genesen, Todesfälle: 19, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (-) - Quelle: Stadt (Stand: 18 Uhr)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 466 Infizierte (-), davon 424 genesen, Todesfälle: 20, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-1)
  • Kreis Groß-Gerau: 601 Infizierte (-), davon 564 genesen, 18 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 16 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-)
  • Odenwaldkreis: 435 Infizierte (+6), davon mind. 355 genesen, Todesfälle: 63, 17 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 18 (+7)
  • Kreis Bergstraße: 403 Infizierte (-), davon mind. 380 genesen, Todesfälle: 3, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum (hier: sieben Tage) neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen pro 100.000 Einwohner. Damit können die Zahlen in den Städten und Landkreisen besser miteinander verglichen werden.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt. In Groß-Umstadt befinden sich derzeit keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Odenwald: Dritthöchste Wochen-Inzidenz in Hessen

Der Odenwaldkreis nähert sich dem Schwellenwert von 20 bei der 7-Tages-Inzidenz. Der am Sonntag vom hessischen Sozialministerium mitgeteilte Wert von 18 (bei 17 Neuinfektionen in einer Woche) ist zugleich der dritthöchste Wert in Hessen.

Die hessenweit höchste auf die vergangenen sieben Tage bezogene Infektionsrate gibt es in der Stadt Offenbach (7-Tages-Inzidenz: 36) mit 46 registrierten Corona-Neuinfektionen in einer Woche, gefolgt vom Rheingau-Taunus-Kreis (7-Tages-Inzidenz: 22) mit 41 Neuinfektionen.

Bei den neu mit dem Coronavirus infizierten Menschen handelt es sich nach Auskunft der Kreisverwaltung in Erbach um Mitglieder von Familien, die miteinander verwandt sind. Dies zeige, dass auch im familiären Umfeld Abstandsregeln eingehalten werden müssten.

Das Ausbruchsgeschehen sei zudem „lokal begrenzt“. Ein Pflegeheim sei nicht betroffen. Die Ursache des Ausbruchs lasse sich auch nicht auf ein bestimmtes Ereignis zurückführen, etwa eine Familienfeier. Es handele sich auch nicht um Reiserückkehrer.

Groß-Umstadt: Besuchsverbot in Kreisklinik aufgehoben

Update vom Samstag, 01. August, 17:15 Uhr: In der Kreisklinik in Groß-Umstadt im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist das Besuchsverbot am heutigen Samstag, 1. August, wieder aufgehoben worden. Das hat die Klinik auf ihrer Internetseite mitgeteilt. Zum Schutz der Patientinnen und Patienten hatte die Kreisklinik wegen der stationären Behandlung eines Covid-19-Patienten am Mittwoch, 22. Juli, das Besuchsverbot ausgesprochen.

Aufgrund der räumlichen Situation kann künftig allerdings nur ein Besucher pro Patient für maximal eine Stunde zugelassen werden. Die Besuchszeit wird auf die Zeit von 14 bis 17 Uhr beschränkt. Ausnahmen seien wie bisher auch bei besonders gelagerten Fällen - bei einem kritischen Gesundheitszustand, wenn ein Patient betreut wird oder an Demenz erkrankt ist - möglich.

Darmstadt-Dieburg: Landrat warnt vor Leichtsinn

Klaus Peter Schellhaas (SPD), der Landrat des Kreises Darmstadt-Dieburg bezeichnete am Samstagabend auf seinem Landrats-Blog die Auflösung einer Demonstration in Berlin, bei der gegen die Corona-Auflagen und Hygieneregeln protestiert wurde, als „richtig“ bezeichnet.

Es sei in Berlin „gegen genau das, was uns schützt“ demonstriert worden, so Schellhaas, der auch die Überschrift der aktuellen Titelgeschichte des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ („Unser tödlicher Leichtsinn“) gut findet.

Zur Meldung, dass die Stadt Offenbach angesichts der jüngsten Neuinfektionen weiterhin über dem Grenzwert von 20 liege und daher Lockerungen teilweise wieder zurückgenommen habe, schreibt der Darmstadt-Dieburger Landrat warnend: „Das möchte ich hier nicht machen müssen!“. Er drücke den Offenbachern gleichwohl die Daumen, „dass die Stadt da schnell wieder rauskommt“, so Schellhaas.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 1. August

  • Stadt Darmstadt: 282 Infizierte (+3), davon mind. 236 genesen, Todesfälle: 19 (+1), 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 466 Infizierte (-), davon 424 genesen, Todesfälle: 20, 15 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-1)
  • Kreis Groß-Gerau: 601 Infizierte (+4), davon 564 genesen, 22 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 16 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (+2)
  • Odenwaldkreis: 429 Infizierte (-), davon mind. 355 genesen, Todesfälle: 63, elf neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 11 (+10)
  • Kreis Bergstraße: 403 Infizierte (+1), davon mind. 380 genesen, Todesfälle: 3, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-1)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt. In Groß-Umstadt befinden sich derzeit keine Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung.

Corona in Darmstadt: Senior stirbt in Klinikum

Update vom Freitag, 31. Juli, 15:15 Uhr: In Darmstadt ist im städtischen Klinikum ein älterer Patient, der Vorerkrankungen hatte und auch mit dem neuartigen Coronavirus infiziert war, gestorben. Das hat die Stadt Darmstadt am Freitag mitgeteilt.

Die aktuelle Freibad-Saison stellt auch die Bäder in Darmstadt vor große organisatorische Herausforderungen - Online-Ticketing oder auch die Reinigungs- und Hygienemaßnahmen. „An heißen Sommertagen stehen durch die Begrenzung der Besucherzahlen nur 20 Prozent der im Vorjahr verkauften Tickets zu Verfügung“, teilte die Stadt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Darmstadt: Jüngere Menschen für Online-Tickets

Insbesondere jüngere Menschen würden die Einführung des Online-Tickets begrüßen, überwiegend ältere Menschen wünschen sich aber weiterhin eine Barkasse vor Ort. Die gibt es derzeit nicht, um Menschenschlangen zu verhindern. Mit Eröffnung des neuen Nordbads im kommenden Jahr werde aber mit beiden Möglichkeiten geplant: Online-Buchung und Barkasse.

Betreuung in Kitas in Darmstadt: Stadt bereitet sich vor

In Hessen beginnt das neue Kindergartenjahr. Mitte August könnten so viele Kinder wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie in die Kita strömen. Viele Kommunen sehen sich gerüstet - doch Gewerkschaften haben Zweifel.

„Wir bieten nach den Ferien wieder alle Betreuungsplätze an“, erklärte die Stadt Darmstadt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Mit den Beschäftigten aus Risikogruppen in den städtischen Kitas seien alternative Einsatzmöglichkeiten wie Waldgruppen erarbeitet werden. Die Beschäftigten stünden unter Berücksichtigung verschiedener Maßnahmen wie Mund-Nase-Bedeckung wieder vollumfänglich zur Verfügung.

In Darmstadt seien für die Kitas, angelehnt an die Empfehlungen des Landes Hessen, Hygieneempfehlungen erarbeitet worden. Dazu gehört beispielsweise, den Besucherverkehr einzudämmen und Alternative zur Abgabe und Abholung der Kinder zu nutzen. 

Odenwald: Deutliche Zunahme an Infektionen in Familien

Nachdem die Gesamtzahl der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Menschen im Odenwaldkreis über mehrere Tage relativ stabil geblieben war, ist am heutigen Freitag, 31. Juli, wie andernorts auch, ein neuer Anstieg der Infektionszahl zu verzeichnen. Bis zur offiziellen Erhebung der Daten um 12.15 Uhr waren nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach sieben neue Infektionsfälle dazugekommen, danach weitere vier Fälle. Die Gesamtzahl liegt nun bei 425. Die vier weiteren Fälle sollen dann erst in die nächste Statistik einfließen. Faktisch gab es also seit Beginn der Pandemie 429 Infektionsfälle im Odenwaldkreis.

Bei den Infizierten handelt es sich nach Auskunft der Kreises um Mitglieder von Familien, die miteinander verwandt sind. Dies zeige, dass auch im familiären Umfeld Abstandsregeln eingehalten werden müssten. Das Ausbruchsgeschehen sei zudem „lokal begrenzt“. Ein Pflegeheim sei nicht betroffen. Die Ursache des Ausbruchs lasse sich auch nicht auf ein bestimmtes Ereignis zurückführen, etwa eine Familienfeier. Es handele sich auch nicht um Reiserückkehrer.

Gesundheitsamt in Erbach ordnet Quarantänen an

Das Gesundheitsamt des Odenwaldkreises habe Quarantänen angeordnet und versuche, Kontaktpersonen von Infizierten ausfindig zu machen.

Weil die Fälle örtlich eindeutig zuzuordnen seien, werde der Odenwaldkreis keine monatliche, nach Kommunen unterteilte Fallstatistik veröffentlichen, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Kreis bleibe so seiner Linie treu, „in seinen Veröffentlichungen keine Rückschlüsse auf Wohnorte einzelner Infizierter zuzulassen“.

Die neue Entwicklung ist in der vom Land Hessen ermittelten Sieben-Tage-Inzidenz (Stand 31.07., 0:00 Uhr) ist in der Übersicht der Infektionszahlen noch nicht berücksichtigt worden. Der Wert wurde am Freitag vom Sozialministerium in Wiesbaden mit eins angegeben, weil in der Statistik zunächst nur ein neuer Infektionsfall aufgelistet wurde.

In Krankenhäusern im Odenwald wird derzeit kein Covid-19-Patient behandelt.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die vom Ministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 31. Juli

  • Stadt Darmstadt: 279 Infizierte (+2), davon 236 genesen, Todesfälle: 19 (+1), 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (-7) - Quelle: Stadt
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 466 Infizierte (+3), davon 424 genesen, Todesfälle: 20, 17 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-1)
  • Kreis Groß-Gerau: 597 Infizierte (+6), davon 564 genesen, 18 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+1)
  • Odenwaldkreis: 429 Infizierte (+11), davon 355 genesen, Todesfälle: 63, ein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (+1), Stand 31.07., 00:00 Uhr - Quelle: Kreis/HMSI
  • Kreis Bergstraße: 402 Infizierte (+1), davon mind. 380 genesen, Todesfälle: 3, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-1)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 30. Juli

  • Stadt Darmstadt: 276 Infizierte (+4), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 25 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 16 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 463 Infizierte (+5), davon 422 genesen, Todesfälle: 20, 20 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (+2)
  • Kreis Groß-Gerau: 591 Infizierte (+2), davon 564 genesen, 12 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (+1)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon mind. 354 genesen, Todesfälle: 63, kein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Kreis Bergstraße: 403 Infizierte (+2), davon 380 genesen, Todesfälle: 3, 15 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (+2) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 29. Juli

  • Stadt Darmstadt: 272 Infizierte (+1), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 25 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 16 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 458 Infizierte (+3), davon 421 genesen, Todesfälle: 20, 16 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 589 Infizierte (-), davon 564 genesen, 10 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon mind. 354 genesen, Todesfälle: 63, kein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Kreis Bergstraße: 401 Infizierte (+4), davon 380 genesen, Todesfälle: 3, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+1) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 28. Juli

  • Stadt Darmstadt: 271 Infizierte (+3), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 25 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 16 (+2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 454 Infizierte (+3), davon 421 genesen, Todesfälle: 20, 13 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 589 Infizierte (+4), davon 564 genesen, 10 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (+2)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon mind. 354 genesen, Todesfälle: 63, kein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Kreis Bergstraße: 397 Infizierte (+2), davon 380 genesen, Todesfälle: 3, 11 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Der für die Stadt Darmstadt vom hessischen Sozialministerium ermittelte 7-Tages-Inzidenz-Wert von 16 - bei 25 neuen Infektionsfällen in den vergangenen sieben Tagen - ist zugleich der höchste Wert in Hessen. Zum Vergleich: Im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis beträgt dieser Wert 13 (das ist zugleich die zweithöchste Infektionsrate in Hessen), in der Stadt Offenbach 11, im Landkreis Offenbach 10, in Wiesbaden 5 und in Frankfurt 5. 

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 27. Juli

  • Stadt Darmstadt: 268 Infizierte (-), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 23 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 451 Infizierte (-), davon 420 genesen, Todesfälle: 20, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 585 Infizierte (-), davon 564 genesen, 6 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 354 genesen, Todesfälle: 63, kein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Kreis Bergstraße: 395 Infizierte (+1), davon 378 genesen, Todesfälle: 3, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+1) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: Landrat Klaus Peter Schellhaas 8SPD) teilte am Montagabend auf seinem Landratsblog und via Facebook mit, im Krankenhaus in Groß-Umstadt würden inzwischen drei Covid-19-Patienten mit schweren Symptomen behandelt. In der Kreisklinik am Standort in Seeheim-Jugenheim liege ein Patient auf der Intensivstation. „Weitestgehend ist alles ruhig“, lautet die Einschätzung des Landrats.

Odenwaldkreis: Im Gesundheitszentrum in Erbach und auch in Krankenhäusern außerhalb des Kreises muss laut einer Mitteilung der Kreisverwaötung derzeit kein Corona-Patient aus dem Odenwaldkreis behandelt werden.

Darmstadt: 25 neue Infektionen in einer Woche, davon 15 in einem Familienverband

Am Sonntag gab es in Darmstadt nach einer Mitteilung der Stadt keinen weiteren laborbestätigten Covid-19-Fall, am Samstag einen. Dies hat das Darmstädter Gesundheitsamt während der jüngsten Sitzung des Covid-19-Krisenstabs der Stadt Darmstadt unter Leitung von Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) am Montag, 27. Juli, mitgeteilt. Insgesamt seien in der Vorwoche 25 neue Covid-19-Infektionen nach positiv ausgefallenen Tests gemeldet worden, davon ordnete das Gesundheitsamt 15 einem gemeinsamen Familienverband zu. Die Infektionsketten seien „sehr gut nachvollziehbar gewesen“ und alle Betroffenen befänden sich in häuslicher Quarantäne, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

Die derzeit bundesweit geführte Debatte um die Testung von Reiserückkehrern aus vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten beschäftigte auch den Krisenstab in Darmstadt. Zum einen sei noch einmal auf die Problematik fehlerhafter oder unvollständiger Angaben bei der Flughafen-Testung hingewiesen worden. So könne auch ein einfacher Zahlendreher bei der Hausnummer später die Identifizierung der Getesteten und der Nachverfolgung von Kontaktpersonen sehr erschweren oder unmöglich machen. Zum anderen hätten Vertreter des Gesundheitsamtes bekräftigt, dass der sogenannte Flughafentest „stets nur eine Momentaufnahme“ darstelle. Ein negatives Ergebnis könne den Getesteten daher „unter Umständen in falscher Sicherheit wiegen“.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 26. Juli

  • Stadt Darmstadt: 268 Infizierte (-), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 23 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 451 Infizierte (-), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 585 Infizierte (-), davon mind. 561 genesen, 9 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon mind. 352 genesen, Todesfälle: 63, kein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Kreis Bergstraße: 394 Infizierte (+1), davon mind. 377 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Der für die Stadt Darmstadt vom Sozialministerium ermittelte 7-Tages-Inzidenz-Wert von 14 - bei 23 neuen Infektionsfällen in den vergangenen sieben Tagen - ist zugleich der höchste Wert in Hessen. Zum Vergleich: In der Stadt Offenbach beträgt dieser Wert 11, im Landkreis Offenbach 10, in Wiesbaden 6 und in Frankfurt 5. 

Die Inzidenz beschreibt die in einem bestimmten Zeitraum neu aufgetretene Anzahl an Krankheitsfällen in einer definierten Population. Sie wird pro 100.000 Einwohner angegeben.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 25. Juli

  • Stadt Darmstadt: 268 Infizierte (+4), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 23 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 14 (+1)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 451 Infizierte (+2), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 585 Infizierte (-), davon 561 genesen, 9 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-1)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 352 genesen, Todesfälle: 63, kein neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-1)
  • Kreis Bergstraße: 393 Infizierte (+2), davon mind. 377 genesen, Todesfälle: 3, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (+1) - Angaben: Kreis/HMSI

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Landrat Schelhaas: „Das Virus nutzt jede Chance zur Ausbreitung“

Update vom Samstag, 25. Juli, 20:30 Uhr: Der Darmstadt-Dieburger Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) teilte am Samstagabend auf seinem Internetblog mit, er sei über die steigenden Infektionszahlen, die auch mit Urlaubsrückkehrern zusammenhingen, „nicht so ganz glücklich“.

In den vergangenen sieben Tagen gab es im Landkreis Darmstadt-Dieburg zehn neue Corona-Infektionsfälle. Die 7-Tages-Inzidenz ist inzwischen auf den Wert 3 gestiegen, was Schellhaas aber für „nicht alarmierend“ hält, wenngleich es zeige, „dass sich der Virus ausbreitet und jede Chance nutzt“. Die Infektionen der vergangenen Tage verteilen sich nach Angaben des Landrats über den ganzen Landkreis verteilen. „Sieht nicht nach einem Hotspot aus“, so Schellhaas.

Gesundheitsamt Darmstadt leistet „viel Detektivarbeit“

In den Kreiskliniken befinden sich in beiden Häuser derzeit Schellhaas zufolge unverändert zwei Covid 19-Patienten. In Seeheim-Jugenheim wird derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation behandelt. Und in Groß-Umstadt befindet sich auch ein Patient in stationärer Behandlung. Daher gilt im Krankenhaus in Groß-Umstadt derzeit ein Besuchsverbot.

Im Darmstädter Gesundheitsamt werde zudem „viel Detektivarbeit“ geleistet, um das Infektionsgeschehen nachzuverfolgen und Menschen in Quarantäne zu betreuen. Dies, so Schellhaas, sei „nicht so einfach, wie viele sich das vorstellen, aber die notwendige Entscheidungsgrundlage für gezielte Maßnahmen“.

Landrat Schellhaas: „Atempause geht langsam zu Ende“

Was den weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens angeht, ist Schellhaas skeptisch. Er sei der Ansicht, die „Atempause“, von der ich in den vergangenen Wochen gesprochen habe, gehe „langsam zu Ende“, äußerte der Landrat nachdenklich. Er appelliert daher, „wieder vorsichtiger, ohne dabei gar zu ängstlich zu sein“ und rät zu Eigenverantwortung und Rücksichtnahme. Mehr Infektionen bedeuteten auch ein größeres Ansteckungsrisiko. Der Landrat empfiehlt daher:„Also, passt aufeinander auf. Genießt trotzdem den schönen Sommer und die nächtliche Abkühlung“.

Corona in Darmstadt: Zehn Infektionen in einem Familienverband

Update vom Freitag, 24. Juli, 16:00 Uhr: In Darmstadt ist die Zahl der Infektionen im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in den vergangenen Tagen deutlich angestiegen. In den vergangenen sieben Tagen gab es 20 neue Infektionen. Allein von Donnerstag auf Freitag stieg die Zahl der Infizierten um 13 Fälle an. Das geht aus einer Veröffentlichung des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden hervor, das die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des Coronavirus um 14 Uhr veröffentlicht hat. 

Nach Angaben der Stadt Darmstadt wurden allein zehn Infektionen in einem „Familienverband“ registriert. Die Personen hätten sich „offenbar durch enge, familiäre Kontakte untereinander angesteckt“, teilte die Stadt am Freitagnachmittag auf Anfrage der Frankfurter Rundschau mit. 

Corona in Darmstadt: Kinder und Personal von zwei Kitas in Quarantäne

Zwei Kinder der Familie, die positiv auf die durch das neuartige Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 getestet worden sind, hatten bis vergangenen Montag unterschiedliche Betreuungseinrichtungen besucht. In der städtischen und der kirchlichen Einrichtung wurde daraufhin entsprechend den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie für die Kinder als Vorsorgemaßnahme eine häusliche Quarantäne angeordnet. Dies hatten Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) und Sozialstadträtin Barbara Akdeniz (Grüne) am Mittwoch mitgeteilt. 

Ferner teilte die Stadt mit, bei fünf weiteren Corona-Infektionsfällen in Darmstadt handele es sich jeweils um Einzelfälle. Die 7-Tages-Inzidenz lag am Freitag nach Angaben des Sozialministeriums für die Stadt Darmstadt bei zwölf. Das ist derzeit zwar der höchste Wert in Hessen. Er liegt aber noch deutlich unter dem Interventionswert von 50 je 100.000 Einwohner. Zum Thema Reiserückkehrer machte die Stadt aus Datenschutzgründen keine Angaben.

Hier die vom hessischen Sozialministerium veröffentlichten Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 24. Juli

  • Stadt Darmstadt: 264 Infizierte (+13), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 20 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 13 (+9)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 449 Infizierte (+6), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (+2)
  • Kreis Groß-Gerau: 585 Infizierte (+1), davon 561 genesen, 9 in häuslicher Quarantäne, Todesfälle: 15, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-1)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 352 genesen, Todesfälle: 63, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 391 Infizierte (+3), davon 377 genesen, Todesfälle: 3, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (+1) - Quelle: Kreis/HMSI

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.  

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 23. Juli

  • Stadt Darmstadt: 251 Infizierte (+4), davon mind. 210 genesen (Stand: 20. Juli), Todesfälle: 18, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 443 Infizierte (+1), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 584 Infizierte (-), davon 556 genesen, 13 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-1)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon mind. 351 genesen, Todesfälle: 63, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-1)
  • Kreis Bergstraße: 388 Infizierte (+2), davon 377 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Angaben: Kreis/HMSI

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.  

Landkreis Darmstadt-Dieburg: Nach Angaben von Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) gibt es in den Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg keine Veränderungen: Ein Covid-19-Patient wird in Groß-Umstadt und eine Person auf der Intensivstation in Seeheim-Jugenheim behandelt. Bei einer Neuinfektion und einer 7-Tages-Inzidenz von 1 stehe der Kreis „gut da“, so Schellhaas.

Kreis Bergstraße: Derzeit befindet sich kein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Odenwald: Streit um fehlendes Corona-Testzentrum eskaliert

Update vom Mittwoch, 22. Juli, 18:00 Uhr: Zwischen dem Odenwaldkreis und der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) ist ein Streit über die Versorgung des Kreises mit Corona-Testmöglichkeiten verbal heftig eskaliert. Der Odenwälder Landrat Frank Matiaske (SPD) hatte in den vergangenen Monaten immer wieder moniert, dass kein Corona-Testzentrum im Odenwald eingerichtet worden sei. 

In dem vergleichsweise  dünn besiedelten Landkreis sind seit Beginn der Corona-Pandemie 63 Menschen gestorben, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert waren - so viel wie in keinem anderen Landkreis in Hessen.

Ärztevereinigung: „Katastrophale Bilanz“ in der „Todeszone in Hessen“

Frank Dastych und Eckhard Starke, die den Vorstand der KVH bilden, haben nun den Odenwaldkreis in einer Mitteilung als „Todeszone in Hessen“ bezeichnet. Mit mehr als 15 Prozent Toten in Bezug auf die Zahl der Infizierten sei die Bilanz im Odenwaldkreis „katastrophal“. Mit 431 Infizierten pro 100.000 Einwohner liege der Odenwaldkreis ebenfalls „einsam an der Spitze in Hessen“, so der KVH-Vorstandsvorsitzende Dastych und sein Stellvertreter Starke.

Zusammen mit dem Schwalm-Eder-Kreis sei der Odenwaldkreis „damit verantwortlich für 20 Prozent der 514 Covid-19-Toten in Hessen“, konstatieren die beiden Vorstandsmitglieder der KVH, die ein Corona-Testzentrum im Odenwald für nicht nötig halten. Sie verweisen darauf, dass es auch in zehn weiteren Landkreisen in Hessen kein Corona-Testzentrum gebe. Zudem, so Dastych und Starke, sei ein von der KVH zur Verfügung gestellter Fahrdienst etwa zum Testzentrum in Darmstadt weder vom Odenwälder Kreisgesundheitsamt noch vom Landkreis angefordert worden.

Odenwald: Landrat kritisiert „unterirdischen Kommunikationsstil“

Der Odenwälder Landrat Matiaske hat nun in einer Mitteilung die Äußerungen des KVH-Vorstands zurückgewiesen. Der Sozialdemokrat äußerte, er habe nie gesagt, dass wegen des fehlenden Testzentrums im Kreis mehr Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben seien als andernorts. Wenn jemand seine Kritik so aufgefasst habe, dann sei dies „eine persönliche Interpretation des Betreffenden“.

Matiaske wirft seinerseits der KVH-Vorstandsspitze einen „unterirdischen Kommunikationsstil“ gegenüber den Kommunen vor, die sich kritisch gegenüber der Ärztevereinigung geäußert hätten. „Hilfreich wäre es, gemeinsam Lösungen zu finden“, äußerte der Odenwälder Landrat.

Landrat Matiaske für wohnortnahe Corona-Tests im Odenwald

Es sei ihm „allein darum gegangen, dass auch die Odenwälderinnen und Odenwälder eine wohnortnahe Möglichkeit für einen Corona-Test hätten haben müssen“. Der Odenwaldkreis habe von Anfang an seine Mitwirkung an einer solchen Einrichtung signalisiert und gemeinsam mit der Kreisstadt Erbach „Örtlichkeiten und Equipment angeboten“.

Die ursprünglichen Pläne, am Standort des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Erbach ein Corona-Testzentrum zu errichten, waren nach Angaben der KVH aufgrund der damaligen Infektionslage im dortigen Krankenhaus allerdings als „leider nicht sinnvoll“ eingestuft worden.

Darmstadt-Dieburg: Wieder Besuchsverbot in Kreisklinik in Groß-Umstadt

Zum Schutz der Patientinnen und Patienten hat die Kreisklinik Groß-Umstadt wieder ein Besuchsverbot ausgesprochen. Das Besuchsverbot für den Standort Groß-Umstadt ist seit dem heutigen Mittwoch gültig, teilte die Klinik des Landkreises Darmstadt-Dieburg auf ihrer Internetseite mit. Auf der Isolierstation - die Behandlung von Covid-19-Patienten erfolgt auf einer räumlich und organisatorisch getrennten Station - werde derzeit ein Patient mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 versorgt.

Das erneute Besuchsverbot  diene dazu, „einen höchstmöglichen Infektionsschutz für die Patientinnen und Patienten, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für Besucher zu gewährleisten“, teilte die Kreisklinik mit. Mit dem Besuchsverbot werde der Kreis von Personen, die sich in dem Krankenhaus bewegten, für die Klinik besser kontrollierbar.

Arzttermine und Termine zur Physiotherapie können weiterhin wahrgenommen werden, weil es - anders als bis Mitte Mai - kein Betretungsverbot, sondern nur ein Besuchsverbot ausgesprochen worden sei.

Am Standort der Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim gilt eine Besuchszeit von 14 bis 17 Uhr. In den ersten sechs Tagen sind insgesamt zwei Besuche erlaubt. Pro Besuch darf eine Personen kommen. Vom siebten Tag an kann jeder Patient einen Besucher pro Tag empfangen. Die Dauer des Besuchs ist auf maximal eine Stunde begrenzt. Besuche sind nur unter Einhaltung der allgemeinen Abstands- und Hygieneregelungen gestattet. Im gesamten Klinikgebäude gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, heißt es in einer Mitteilung der Kreisklinik.

Corona in Darmstadt: Kinder und Kita-Personal in Quarantäne

In Darmstadt sind zwei Kinder einer Familie, die unterschiedliche Einrichtungen zur Kinderbetreuung besuchen, positiv auf die durch das neuartige Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 getestet worden. Dies haben am Mittwoch Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Gesundheitsamts für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg sowie die Darmstädter Sozialdezernentin Barbara Akdeniz (Grüne) mitgeteilt.

Ein Kind besucht den städtischen Hort „Lern- und Spielstube“ und wurde dort zuletzt am vergangenen Montag, 20. Juli, betreut. Das andere Kind besucht das evangelische Kinderhaus „Mittendrin“ und hat die Einrichtung ebenfalls zuletzt am Montag besucht. In beiden Einrichtungen wurde entsprechend den Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie für die Kinder als Vorsorgemaßnahme eine häusliche Quarantäne angeordnet. Wie viele Kinder und Betreuer betroffen sind, teilte die Stadt zunächst nicht mit.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 22. Juli

  • Stadt Darmstadt: 247 Infizierte (+1), davon mind. 210 genesen, Todesfälle: 18, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-3)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 442 Infizierte (+1), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-1)
  • Kreis Groß-Gerau: 584 Infizierte (-), davon 552 genesen, 16 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 351 genesen, Todesfälle: 63, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Kreis Bergstraße: 386 Infizierte (+1), davon 377 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.  

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 21. Juli

  • Stadt Darmstadt: 246 Infizierte (+1), davon mind. 210 genesen, Todesfälle: 18, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-1)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (-), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 584 Infizierte (-), davon 551 genesen, 17 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 348 genesen, Todesfälle: 63, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Kreis Bergstraße: 385 Infizierte (+1), davon 377 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen. 

Darmstadt: Situation in Altenheim beruhigt sich

Update vom Montag, 20. Juli, 18:00 Uhr: Nachdem es in der Emilia-Seniorenresidenz in der vergangenen Woche zu einem Covid-19-Ausbruch gekommen war, hat sich die Lage laut Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) beruhigt. Dies teilte er gestern nach der Sitzung des Covid-19-Krisenstabs der Stadt Darmstadt mit. 

Wie das Darmstädter Gesundheitsamt mitteilte, sind inzwischen fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie fünf Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Ein Patient befindet sich stationär im Klinikum. Somit hat sich das Infektionsgeschehen in dem Heim um einen weiteren Fall ausgeweitet. Zuletzt hatte eine Sprecherin des Klinikums Darmstadt, zu der die Einrichtung zählt, von neun Infektionen in dem Heim berichtet. 

Insgesamt, so Gesundheitsamtsleiter Jürgen Krahn, wurden in der vergangenen Woche in Darmstadt zehn Covid-19-Fälle registriert. Die 7-Tages-Inzidenz betrage derzeit 6,3, womit die Gesamtzahl der Corona-Fälle kumuliert auf 245 anstieg. 210 Menschen gelten inzwischen als genesen.

Während der Sitzung des Krisenstabs sei auch das vom Land Hessen Eskalationsmodell erläutert worden, das Melde-Stufen von fünf, 20, 25, 50 und 75 Fällen je 100.000 Einwohner vorsieht, denen jeweils entsprechende Handlungen vom Land zugeordnet worden sind. Außerdem können sogenannte isolierte Infektions-Cluster kleinräumiger als bisher betrachtet und bewertet werden, was das Darmstädter Gesundheitsamt nach Angaben der Stadt ohnehin von Beginn der Corona-Pandemie an so praktiziert habe.

Drei Covid-19-Patienten im Klinikum Darmstadt

Das Klinikum Damstadt berichtete vom neuesten Besuchserlass des Landes und seiner Umsetzung. Die Regelung beinhaltet ein elektronisches Anmeldesystem. Sensible Bereiche des Klinikums - wie etwa die Onkologie - bleiben weiter für Besucher nicht zugänglich. Im Klinikum befinden sich derzeit drei Covid-19-Patienten, einer davon auf der Intensivstation. Beklagt wurde, dass aus Sicht der Stadt die Kassenärztliche Vereinigung Hessen bei Covid-19-Testungen keinen ausreichenden Service biete, so dass hier insbesondere am Wochenende das Klinikum in Anspruch genommen werde.

Die Kommunalpolizei sprach von einem „unproblematischen Wochenende“ in Darmstadt. Bürgermeister Reißer äußerte, er habe die Krawalle und gewaltsamen Ausschreitungen in Frankfurt „mit Bestürzung zur Kenntnis genommen“.

Darmstadt: Auffällig viele Fahrgäste tragen keine Masken

Das Nahverkehrsunternehmen Heag mobilo wies darauf hin, dass auf einigen Linien auffällig viele Fahrgäste sich nicht an die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes hielten. Die Kommunalpolizei wolle sich dem Thema nun intensiver widmen, teilte die Stadt mit. 

Das hessische Sozialministerium in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 20. Juli

  • Stadt Darmstadt: 245 Infizierte (-), davon 210 genesen, Todesfälle: 18, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (-), davon 418 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 584 Infizierte (-), davon 548 genesen, 29 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 348 genesen, Todesfälle: 63, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Kreis Bergstraße: 384 Infizierte (-), davon 371 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Darmstadt: Vergleichsweise ruhige Party-Stimmung in Parks

Update vom Sonntag, 19. Juli, 15:05 Uhr: Nach Angaben eines Sprechers der Polizei in Darmstadt ist es am vergangenen Wochenende in Darmstadt in den Parks und Grünanlagen „ziemlich ruhig geblieben“ (Ruhige Partys in Parks).

In der Orangerie hätten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag etwa 100 zumeist junge Leute aufgehalten. Nach einer Beschwerde hätten Beamten die jungen Leute „zur Ruhe ermahnt“. Daraufhin hätten sei die Lautstärke auch verringert worden.

Im Herrngarten, wo es 2018 im Zusammenhang mit dem Schlossgrabenfest gewaltsame Ausschreitungen gegen Polizisten gegeben hatte, die vom Verlauf her den jüngsten Krawallen in  Frankfurt sehr ähnelten, trafen sich laut dem Polizeisprecher in der Nacht von Freitag auf Samstag rund 80 Menschen. Teilweise hätten die jungen Leute in Gruppen gespielt und dabei auch Alkohol getrunken, was nach Erkenntnisse der Polizei jedoch zu keinen Schwierigkeiten geführt habe.

Am frühen Sonntagmorgen lag im Herrngarten und auf der Mathildenhöhe nur sehr vereinzelt Müll auf den Grünflächen herum. Leere Flaschen, Pizzakartons oder Verpackungen von Grillfleisch hatten die Parkbesucher entweder in die Mülltonnen geworfen oder - wenn diese bereits befüllt waren - neben die Tonnen gelegt.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 19. Juli

  • Stadt Darmstadt: 245 Infizierte (-), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (-), davon 417 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 584 Infizierte (-), davon 538 genesen, 29 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-3)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (-), davon 348 genesen, Todesfälle: 63, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-4)
  • Kreis Bergstraße: 384 Infizierte (-), davon mind. 370 genesen (Stand: 17.07.), Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 18. Juli

  • Stadt Darmstadt: 245 Infizierte (+1), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 13 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (-), davon 417 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 584 Infizierte (+1), davon 538 genesen, 29 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-3)
  • Odenwaldkreis: 418 Infizierte (+1), davon 348 genesen, Todesfälle: 63, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-)
  • Kreis Bergstraße: 384 Infizierte (+1), davon mind. 370 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 17. Juli

  • Stadt Darmstadt: 244 Infizierte (-), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 8 (-1)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (-), davon 417 genesen, Todesfälle: 20, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 583 Infizierte (+4), davon 538 genesen, 29 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 17 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (+1)
  • Odenwaldkreis: 417 Infizierte (-), davon 348 genesen, Todesfälle: 63, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (-)
  • Kreis Bergstraße: 383 Infizierte (-), davon 370 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-1)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach muss derzeit im Odenwaldkreis kein Covid-19-Patient stationär behandelt werden, weder im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) noch andernorts. Auch stünden im GZO keine Testergebnisse aus.

Altenheim in Darmstadt: Vier Heimbewohner und fünf Mitarbeiterinnen infiziert

Update vom Donnerstag, 16. Juli, 17:30 Uhr: Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierten Menschen in einem der drei Gebäude der Emilia-Seniorenresidenz in Darmstadt hat sich auf neun erhöht. Vier Heimbewohnerinnen und -bewohner sowie fünf Mitarbeiterinnen wurden positiv getestet. 

Eine fünfte Heimbewohnerin, die ebenfalls zunächst positiv auf das Virus getestet worden war, gelte inzwischen als genesen, weil bei ihr ein zweiter Test negativ ausgefallen sei, teilte am Donnerstag Eva Bredow-Cordier, die Sprecherin des städtischen Klinikums, laut einem Bericht der FR mit. Zum Klinikum Darmstadt zählt auch das Alten- und Pflegeheim an der Emilstraße im Martinsviertel

Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens hat das Darmstädter Gesundheitsamt ein Besuchsverbot für das Alten- und Wohnheim Emilstraße bis einschließlich Sonntag, 25. Juli, verfügt.

Das hessische Sozialministerium in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die Zahlen für Darmstadt und die Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 16. Juli

  • Stadt Darmstadt: 244 Infizierte (+6), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 9 (+4)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (-), davon 417 genesen, Todesfälle: 20, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 579 Infizierte (+2), davon 537 genesen, 25 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-2)
  • Odenwaldkreis: 417 Infizierte (+1), davon 347 genesen, Todesfälle: 63, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (+1)
  • Kreis Bergstraße: 383 Infizierte (+1), davon 370 genesen, Todesfälle: 3, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-1) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt.

Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach gibt es nach Auskunft der Kreisverwaltung einen Covid-19-Patienten und ein noch ausstehendes Testergebnis. In anderen Kliniken werden nach Angaben des Kreises keine Patienten aus dem Odenwald behandelt.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 15. Juli

  • Stadt Darmstadt: 238 Infizierte (-), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-1)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 441 Infizierte (+2), davon 416 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis
  • Kreis Groß-Gerau: 577 Infizierte (+1), davon 533 genesen, 27 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (-)
  • Odenwaldkreis: 417 Infizierte (+1), davon 347 genesen, Todesfälle: 63, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-)
  • Kreis Bergstraße: 381 Infizierte (-), davon mind. 367 genesen, Todesfälle: 3, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 14. Juli

  • Stadt Darmstadt: 238 Infizierte (+3), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 6 (+2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 439 Infizierte (-), davon 416 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 576 Infizierte (+4), davon 533 genesen, 26 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (-)
  • Odenwaldkreis: 416 Infizierte (-), davon 347 genesen, Todesfälle: 63, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-)
  • Kreis Bergstraße: 381 Infizierte (-), davon 367 genesen, Todesfälle: 3, 8 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Darmstadt: Mühltalbad in Eberstadt öffnet

Nach umfangreichen und unvorhergesehen komplizierten Instandsetzungsarbeiten wird das Mühltalbad in Darmstadt-Eberstadt vom kommenden Freitag, 17. Juli, an wieder ganz seine Pforten öffnen. Das hat die Stadt mitgeteilt. Nach der Abnahme durch die Statiker stehe einer Öffnung nichts mehr im Weg, so dass nach dem Einlassen des Wassers im weiteren Verlauf der Woche pünktlich zum Wochenende erstmals in diesem Sommer wieder das gesamte Bad genutzt werden könne.

Darmstadt: Mehr Badegäste dürfen ins Arheilger Mühlchen

Nachdem sich die Badegäste besonnen und rücksichtsvoll verhalten haben, erhöht der Eigenbetrieb Bäder der Stadt Darmstadt im Arheilger Mühlchen mit Wirkung vom 14. Juli 2020 das Kontingent für Gäste des Naturschwimmbads im Stadtteil Arheilgen auf 300 Badegäste. Darmstadts Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) teilte zugleich mit, er bitte darum, „die Bäder auch weiterhin mit Vorsicht und gegenseitiger Rücksichtnahme zu besuchen“

Eintrittskarten für die Bäder in Darmstadt  müssen vorab über die Homepage der Stadt oder im Bürgerinformationszentrum am Luisenplatz erworben werden.

Kreis Bergstraße: Derzeit befindet sich nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim ein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird derzeit nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen Covid-19 behandelt.

Corona-Infektionen in Alten- und Pflegeheim in Darmstadt

Update vom Montag, 13. Juli, 19:00 Uhr: Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich während seiner Sitzung am Montag insbesondere mit der vom Gesundheitsamt seit Samstag als „Ausbruchsgeschehen“ eingestuften Situation im Lichtwiesenhaus der zum Klinikum Darmstadt gehörenden Emilia-Seniorenresidenz beschäftigt.

Am vergangenen Donnerstagabend sei dort ein positiver Covid-19-Fall aufgetreten, teilte die Stadt am Montag mit. Eine 28-jährige Mitarbeiterin sei positiv auf das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Seitdem habe das Gesundheitsamt in enger Abstimmung mit Einrichtungsleitung und dem  Klinikum umfangreiche Testungen vorgenommen. Bisher seien in diesem Zusammenhang eine 96-jährige Bewohnerin und ein 80-jähriger Bewohner, der stationär im Klinikum behandelt werde, positiv getestet worden. Zum Gesundheitszustand der Bewohner machte die Stadt keine Angaben.

Darmstadt: Alten- und Pflegeheim geschlossen

Das Alten-und Pflegeheim wurde am Montag per Allgemeinverfügung des Gesundheitsamts für Besucher geschlossen. Alle Heimbewohner müssen nun in ihren Zimmern bleiben und die Mitarbeiter müssen sich in häusliche Quarantäne begeben. Alle Mitarbeiter sowie Bewohner würden nun auf Sars-CoV-2 getestet. Aus ersten, bereits vorliegenden Testergebnissen lasse sich erkennen, dass mindestens zwei weitere Mitarbeiter Covid-19-positiv seien. Genauere Ermittlungsergebnisse lägen hierzu aber noch nicht vor. Die Stadt kündigte an, „zeitnah“ über die weitere Entwicklung zu informieren.

Darmstadt: Situation in Kliniken weiter stabil

Die Situation in den Darmstädter Kliniken ist unterdessen weiter stabil. Zwei Patienten, die an der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt sind, werden im Klinikum Darmstadt behandelt. Zehn Verdachtsfälle befinden sich nach Angaben der Stadt „in Abklärung“. Zudem, so heißt es, würden täglich im Durchschnitt etwa fünf bis sechs Menschen mit Verdacht auf Covid-19 in die südhessischen Krankenhäuser eingewiesen.

Mehr Müll in Parks und Grünanlagen in Darmstadt

Bei der Situation in den Parks informiert der Eigenbetrieb Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD), dass sich die in der Stadt anfallenden Müllmengen im Juni 2020 - bereits bereinigt um die ausgefallenen Feste bereinigt - ziemlich genau auf dem Vorjahreswert bewegen. Zudem sei festzustellen, dass es Teilbereiche in der Stadt gebe, wo weniger Müll anfalle. In den Parkanlagen sei jedoch eine Zunahme zu beobachten. Im Durchschnitt führe dies jedoch zu einer konstanten Müllmenge über die Stadt verteilt.

Nachlässiger Umgang bei Angabe von Kontaktdaten

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Darmstädter Stadtmarketinggesellschaft haben festgestellt, dass es „zunehmend Nachlässigkeiten beim Ausfüllen der Kontaktdaten in gastronomischen Betrieben“ gibt. Die Stadt appelliert daher nochmals nachdrücklich an die Besucherinnen und Besucher in der Gastronomie, zum Schutz der eigenen und der Gesundheit der anderen Gäste „unbedingt korrekte Angaben zu machen“. Dies soll in den kommenden Tagen auch stichprobenartig durch das Ordnungsamt kontrolliert werden, kündigte Bürgermeister und Ordnungsdezernent Rafael Reißer (CDU) an.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 13. Juli

  • Stadt Darmstadt: 235 Infizierte (-), davon 207 genesen (Stand: 12. Juli), Todesfälle: 18, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 439 Infizierte (-), davon 415 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 572 Infizierte (-), davon 531 genesen, 25 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (-)
  • Odenwaldkreis: 416 Infizierte (-), davon 347 genesen, Todesfälle: 63, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-)
  • Kreis Bergstraße: 381 Infizierte (-1), davon 364 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quelle: Kreis 

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Kreis Bergstraße korrigiert Anzahl der Infizierten

Im Kreis Bergstraße gab es am Montag keine neuen nachgewiesenen Corona-Infektionsfälle. Allerdings wurde ein am vergangenen Samstag registrierter positiver „Corona-Fall“ für Viernheim nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim inzwischen an ein anderes hessisches Gesundheitsamt abgegeben, weil die Person nach den erfolgten Ermittlungen er Behörde ihren üblichen Aufenthaltsort nicht im Kreis Bergstraße hat. Das zuständige andere Gesundheitsamt führt inzwischen diesen Fall entsprechend. Der Fall sei daher beim Kreis Bergstraße wieder abgezogen worden.

Insgesamt sind damit 381 nachgewiesene Infektionsfälle seit Beginn der Corona-Pandemie im Kreis Bergstraße bekannt. Nach aktuellem Kenntnisstand gibt es derzeit insgesamt 364 Personen aus dem Kreis, die vor einiger Zeit positiv auf das Virus getestet wurden und die mittlerweile als genesen gelten. Zudem hat es drei Todesfälle gegeben. Damit sind im Kreis Bergstraße aktuell 14 Fälle bekannt, die momentan mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind.

Derzeit befindet sich nach Angaben der Kreisverwaltung ein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation in einem Krankenhaus im Kreis Bergstraße.

Odenwald: Familie nach Urlaub sofort in Quarantäne gegangen

Über das Wochenende wurde im Odenwaldkreis laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach bei einer Familie eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. Die Familie hatte sich offenbar während eines Urlaubs innerhalb von Deutschland angesteckt und sich nach der Rückkehr in häusliche Quarantäne begeben, ohne dass sie Kontakte mit der Odenwälder Bevölkerung hatte.

Weder im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach noch in einem anderen Krankenhaus muss derzeit ein Covid-19-Patient behandelt werden, teilte der Kreis ferner mit.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 12. Juli

  • Stadt Darmstadt: 235 Infizierte (+3), davon mind. 203 genesen, Todesfälle: 18, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 439 Infizierte (+1), davon mind. 415 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 572 Infizierte (-), davon mind. 531 genesen, 25 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (-)
  • Odenwaldkreis: 416 Infizierte (+4), davon mind. 346 genesen, Todesfälle: 63, 5 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (+4)
  • Kreis Bergstraße: 382 Infizierte (-), davon mind. 362 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-1) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen. 

Darmstadt: Nächtliche Feiern in Parks nehmen zu

In Parks und Grünanlagen in Darmstadt wird seit einigen Wochen zunehmend ausgiebig gefeiert. Insbesondere in den Nächten und an den Wochenenden kommt es laut einer Mitteilung der Stadt zu Lärmbelästigungen. Zudem fällt erheblich Müll an und auch der Vandalismus hat zugenommen. Umweltdezernentin Barbara Akdeniz (Grüne) und Stadtkämmerer André Schellenberg (CDU), der auch für die Abfallentsorgung in der Stadt zuständig ist, appellieren daher in einer gemeinsamen Mitteilung eindringlich, sich in den Grünanlagen „achtsam und rücksichtsvoll zu verhalten“.

„Wir wollen, dass die Darmstädterinnen und Darmstädter in unsere Parks kommen. Sie sind wichtige Orte der Erholung, der Begegnung, des Sports – und auch des Feierns, gerade zu Zeiten von Corona, in denen das gesellschaftliche Leben so vielen Beschränkungen unterliegt“, äußerten Akdeniz und Schellenberg. Aber gerade deswegen sei es um so wichtiger, „mit dem kostbaren Gut, das uns allen dient, schonend umzugehen“.

Lärmbeschwerden und Müllmengen „nicht mehr hinnehmbar“

Nicht nur die Zahl der Lärmbeschwerden bei der Polizei sei zuletzt deutlich gestiegen, auch die Menge an Unrat und Scherben habe „nicht mehr hinnehmbare Ausmaße erreicht“. Allein in der Orangerie hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grünflächenamts nach einer Partynacht am Wochenende durchschnittlich vier Stunden damit zu tun, rund sechs Kubikmeter Müll einzusammeln und abzutransportieren – ein Arbeitsaufwand, der in dieser Zeit dann nicht der Grünpflege zugute komme.

Auch anderswo fielen „Berge achtlos liegengelassener Flaschen, Pizzaschachteln und Burger-Tüten an“ - auf der Mathildenhöhe täglich 120 bis 150 Kilogramm, im Herrngarten täglich bis zu 700 Kilogramm. Das meiste werde achtlos auf Wiesen, Wegen und Plätzen verstreut und liegen gelassen.

„Partys, die ins Maßlose und Rücksichtslose ausufern“

„Fröhlich und mit dem derzeit nötigen Abstand im Grünen beisammen zu sein, das ist ein verständliches Bedürfnis, das wir und die Teams des Grünflächenamts und des EAD gerne unterstützen“, meine auch Akdeniz und Schellenberg. „Partys, die ins Maßlose und Rücksichtslose ausufern“, bedeuteten dagegen „nur Schaden – für die Anwohnerinnen und Anwohner zum einen und ebenso für alle anderen Menschen, die Parks und Grünanlagen ja auch nutzen wollen, und zwar gehegt und gepflegt.“

Die Umweltdezernentin und der Stadtkämmerer rufen deshalb Parknutzer dazu auf, Behälter und Flaschen wieder mitzunehmen, keinen Müll zu hinterlassen – und vor allem keine Scherben, um andere nicht zu gefährden.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 11. Juli

  • Stadt Darmstadt: 232 Infizierte (-), davon mind. 203 genesen, Todesfälle: 18, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-1)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 438 Infizierte (-), 415 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 572 Infizierte (+6), 531 genesen, 25 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 19 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 7 (+2)
  • Odenwaldkreis: 412 Infizierte (-), davon mind. 346 genesen, Todesfälle: 63, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 382 Infizierte (+2), davon mind. 362 genesen, Todesfälle: 3, 11 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 10. Juli

  • Stadt Darmstadt: 232 Infizierte (+2), davon mind. 203 genesen, Todesfälle: 18, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (+2)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 438 Infizierte (+1), 415 genesen, Todesfälle: 20, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 566 Infizierte (+1), 531 genesen, 19 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 15 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (-)
  • Odenwaldkreis: 412 Infizierte (+1), 346 genesen, Todesfälle: 63, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 380 Infizierte (-), 362 genesen, Todesfälle: 3, 12 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+1)

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen. 

Odenwaldkreis: In Krankenhäusern im Odenwald wird derzeit kein Covid-19-Patient behandelt, auch stehen im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis keine Testergebnisse aus. Das hat die Kreisverwaltung in Erbach mitgeteilt.

Darmstadt: Stadt kontrolliert Maskenpflicht in Bus und Tram

Update vom Donnerstag, 9. Juli, 17:30 Uhr: Die Kommunalpolizei der Stadt Darmstadt hat am Donnerstagvormittag, 9. Juli, mit vier Mitarbeitern und in Begleitung von Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) eine Stunde stichprobenartig die Einhaltung der Maskenpflicht in Bussen und Straßenbahnen kontrolliert. Neben Bürgerinnen und Bürgern hatte auch das Nahverkehrsunternehmen Heag mobilo zusätzliche Kontrollen angeregt.

An der Haltestelle Rhein-Neckar-Straße kontrollierten die Kommunalpolizisten 36 Personen. 31 Personen trugen zwar eine Alltagsmaske, sie mussten sie aber nachbessern, weil sie nicht gleichzeitig über den Mund und die Nase getragen wurde. Vier Personen trugen keine Maske, hatten diese aber zumindest dabei und konnten sie nach Aufforderung durch die Kommunalpolizei anlegen. Eine Person hatte weder eine Maske auf, noch dabei und musste das kontrollierte Fahrzeug verlassen.

Bürgermeister Reißer kündigt weitere Kontrollen an

Bürgermeister Reißer äußerte, die Aktion habe gezeigt, dass sich auch nach rund fünf Monaten Corona-Pandemie der Großteil der Menschen vernünftig sei und zum Schutz ihrer Mitmenschen weiterhin an die Maskenpflicht halte, auch wenn es hier und da durchaus die Notwendigkeit für Nachbesserungen gebe und sich vereinzelt Menschen auch weigerten, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, was bedenklich sei. 

Reißer appellierte nochmals an alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Masken in Bussen und Bahnen sowie in Geschäften aufzuziehen. Reißer: „Sie schützen damit sich selbst, aber vor allem ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger und tragen weiter aktiv zur Eindämmung der Pandemie und zum guten Verlauf, den wir derzeit noch immer in Deutschland haben, bei.“ Reißer kündigte an, die Kontrollen weiter fortzusetzen und gegebenenfalls auszuweiten, falls die Zahl der Verstöße signifikant zunehmen sollten.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 9. Juli

  • Stadt Darmstadt: 230 Infizierte (-), davon mind. 203 genesen, Todesfälle: 18, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 437 Infizierte (-), 414 genesen, Todesfälle: 20, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 565 Infizierte (+7), 531 genesen, 11 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 14 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 5 (+1)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (-), mind. 346 genesen, Todesfälle: 63, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 380 Infizierte (+4), 362 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 8. Juli

  • Stadt Darmstadt: 230 Infizierte (+1), davon mind. 203 genesen, Todesfälle: 18, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 437 Infizierte (-), 413 genesen, Todesfälle: 20, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 558 Infizierte (+1), 531 genesen, 11 in häuslicher Absonderung, Todesfälle: 15, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (-)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (-), 346 genesen, Todesfälle: 63,  1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 376 Infizierte (+1), 362 genesen, Todesfälle: 3, 9 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen. 

Odenwaldkreis: Kein Covid-19-Patient mehr in einem Krankenhaus

Odenwaldkreis: Derzeit befindet sich nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach „kein positiv auf das neuartige Corona-Virus getesteter Odenwälder mehr in stationärer Behandlung“. Bei 346 Genesenen und 63 Verstorbenen ergibt sich in Infektionssaldo von zwei. Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis in Erbach stehen noch drei Testergebnisse aus.

Darmstadt-Dieburg: Landrat Schellhaas zur Diskussion über die Maskenpflicht

Update vom Dienstag, 7. Juli, 16:00 Uhr: Klaus Peter Schellhaas (SPD), der Landrat des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat sich über die derzeitige Diskussion über den Mund-Nasen-Schutz und die Debatte geäußert, wann nun endlich die Maskenpflicht aufgehoben werde. Für ihn komme „diese Diskussion zu früh“, teilte der Landrat in einem Eintrag auf seinem Landrats-Blog mit.

Er sei „der festen Überzeugung“, dass es auch den Masken zu verdanken sei, dass das Infektionsgeschehen derzeit auf niedrigem Niveau verbleibe. Außerdem frage er sich, was denn schlecht daran sein solle, sich gegenseitig zu schützen. „Meine Maske schützt ja mein Gegenüber. Ich mache das gerne.“, äußerte der Landrat.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 7. Juli

  • Stadt Darmstadt: 229 Infizierte (-), davon mind. 203 genesen, Todesfälle: 18, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 437 Infizierte (+2), 410 genesen, Todesfälle: 20, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 557 Infizierte (+4), 530 genesen, Todesfälle: 15, 10 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 4 (+2)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (-), 345 genesen, Todesfälle: 63,  1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-1)
  • Kreis Bergstraße: 375 Infizierte (+2), 361 genesen, Todesfälle: 3, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quell: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

+++ 20:15 Uhr: Im Fall des mit mutmaßlich benutzten Alltagsmasken gefüllten Päckchens, das am Freitag anonym an den Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) ins Neue Rathaus geschickt wurde, hat das Staatsschutzkommissariat des Polizeipräsidiums Südhessen die Ermittlungen übernommen.

Darmstadt: Nachverfolgung von Corona-Infektionen wird schwieriger

Update vom Montag, 6. Juli, 17:00 Uhr: Nach Einschätzung des Darmstädter Gesundheitsamtes verläuft das Infektionsgeschehen in Darmstadt „weiter moderat“, wobei sich die Kontaktnachverfolgung seit dem Ende des Lockdowns durch die größere Mobilität der Menschen nun „deutlich aufwändiger“ sei. Das Gesundheitsamt weist für die aus Covid-19-Risikogebieten einreisenden Personen noch einmal auf die gesetzlich geregelten Quarantänebestimmungen. Dem Covid-19-Krisenstab der Stadt Darmstadt wurde zudem berichtet, dass weiter am Aufbau eines festen Corona-Teams gearbeitet werde. Vom kommenden Montag, 13. Juli, an würden erste Personen ihren Dienst antreten.

Das städtische Ordnungsamt und die Polizei konnten am vergangenen Wochenende „keine größeren Auffälligkeiten oder Problemlagen feststellen“, teilt die Stadt mit. Zur besseren Handhabung spontaner Feierlichkeiten in den städtischen Grünanlagen oder auf Plätzen werde es in dieser Woche jedoch erste Gespräche zwischen dem Ordnungsamt, der Polizei und Bürgermeister Rafael Reißer (CDU) geben.

Auch die Situation in den Darmstädter Kliniken ist nach Angaben de Stadt „stabil“. Aktuell gebe es nur in einem Darmstädter Krankenhaus drei Covid-19-Patienten auf der Normalstation, keine Patienten müssten intensivmedizinisch betreut werden.

Der seit dem heutigen Montag geltende Regelbetrieb in den Kindertagesstätten ist nach Angaben der Darmstädter Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz (Grüne) „gut angelaufen“. Mit den Trägern der Kitas habe man sich darauf verständigt, dass die normalen Schließzeiten in den Sommerferien eingehalten werden sollen, damit nach den Ferien wieder das komplette Personal zur Verfügung stehe.

Corona-Entwarnung: Breuberger Kita-Gruppen können wieder öffnen

Der Verdacht auf eine Corona-Infektion bei einer Frau aus Breuberg (Odenwald) hat sich nicht bestätigt. Die vom Gesundheitsamt veranlassten Tests bei der Frau und ihren Kindern sind alle negativ ausgefallen. Das hat die Kreisverwaltung in Erbach mitgeteilt. Weitere Maßnahmen seien „nicht nötig“, so dass auch die Kita-Gruppen, die die Kinder besuchen, von Dienstag, 7. Juli, an wieder „ganz normal“ besucht werden könnten. 

Wie berichtet, waren die beiden Gruppen am Montag wegen der unklaren Infektionslage in der Familie sicherheitshalber geschlossen worden. Ein erster Test bei der Frau hatte kein eindeutiges Ergebnis ergeben, so dass das Gesundheitsamt gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts am Samstag einen zweiten Test veranlasst hatte. Überdies hatte die Behörde bei den Kindern Rachenabstriche genommen.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 6. Juli

  • Stadt Darmstadt: 229 Infizierte (-), davon 203 genesen, Todesfälle: 18, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 435 Infizierte (-), 410 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 553 Infizierte (-), 530 genesen, Todesfälle: 15, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (-), 345 genesen, Todesfälle: 63, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Kreis Bergstraße: 373 Infizierte (-), 360 genesen, Todesfälle: 3, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Landkreis Darmstadt-Dieburg: In den Kreiskliniken in Seeheim-Jugenheim wird nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Darmstadt-Kranichstein derzeit ein Patient stationär auf der Intensivstation wegen der durch das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 behandelt. Das Krankenhaus in Groß-Umstadt sei „coronafrei“, teilte Landrat Klaus Peter Schellhaas mit.

Odenwaldkreis: Derzeit wird nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Erbach ein Patient aus dem Odenwaldkreis in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis steht ein Testergebnis aus.

Darmstadt: Chats entlarven Corona-Skeptiker als Initiatoren eines Masken-Päckchens

Update vom Sonntag, 5. Juli, 19:00 Uhr: Teilnehmer einer Anti-Corona-Demonstration, die von der Gruppe „Querdenken (615 - Darmstadt)“ veranstaltet wurde, stehen im Verdacht, gebrauchte Alltagsmasken gesammelt zu haben, um diese an Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) zu schicken.

Am vergangenen Freitag war, wie berichtet, im Rathaus in Darmstadt ein Päckchen ausgeliefert worden, das nach einer Mitteilung der Stadt von einer Mitarbeiterin geöffnet wurde. Als Absender sei auf dem Päckchen nur „Ihre ehemaligen Wähler“ vermerkt gewesen. OB Partsch hat inzwischen bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet.

Darmstadt: Päckchen-Zustellung mit politischem Hintergrund

Nach übereinstimmenden Informationen der Frankfurter Rundschau (Toxische Telegram-Chats unter Anti-Corona-Demonstranten in Darmstadt) und der Ippen Digital Zentralredaktion Mitte hat die Zustellung des Päckchens tatsächlich einen politischen Hintergrund. Interne und nicht frei zugängliche Chats in der Querdenken-615-Chatgruppe des Messengerdienstes Telegram belegen, dass am 26. Juni zu einer „Sammelaktion für unseren OB Jochen Partsch“ während einer Anti-Corona-Demonstration am darauffolgenden Tag auf dem Messplatz in der Zeit von 15 bis 22 Uhr aufgerufen wurde. Ein Informant hat der Polizei nun Hinweise auf mögliche Täter gegeben.

Das hessische Sozialministerium in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 5. Juli

  • Stadt Darmstadt: 229 Infizierte (+1), davon mind. 201 genesen (Stand: 29. Juni), Todesfälle: 18, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 435 Infizierte (-), 408 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis
  • Kreis Groß-Gerau: 553 Infizierte (-), mind. 530 genesen, Todesfälle: 15, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (-), 345 genesen, Todesfälle: 63,  2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (-)
  • Kreis Bergstraße: 373 Infizierte (-), mind. 355 genesen, Todesfälle: 3, 7 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 3 (+2) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Infektionsfälle in Viernheim im Kreis Bergstraße

Seit Mittwoch, 1. Juli, wurden nach einer Mitteilung der Kreisverwaltung in Heppenheim (Kreis Bergstraße) insgesamt sieben Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 in Viernheim festgestellt. Bei diesem„lokalen Infektionsgeschehen“ handelt es sich laut Kreis um zwei unterschiedliche Infektionsketten: Sechs der sieben infizierten Personen stünden in einem familiären Zusammenhang. Der siebte Infektionsfall sei von diesem familiären Infektionsgeschehen unabhängig zu betrachten.

Die familiären Infektionsfälle seien bekannt geworden, nachdem in der Familie eine Person positiv auf das neuartige Coronavirus getestet und die weiteren Familienmitglieder als enge Kontaktpersonen daraufhin ebenfalls getestet worden seien. Unter diesen Infektionsfällen befindet sich den Angaben zufolge auch ein Schulkind aus der Nibelungenschule in Viernheim sowie ein Kindergartenkind aus einer kirchlichen Kindertagesstätte. Alle bekannten engen Kontaktpersonen, auch aus der betroffenen Schule und dem Kindergarten, seien durch das Gesundheitsamt kontaktiert worden. Es sei auch eine Testung aller bekannten engen Kontaktpersonen vorgesehen, heißt es in der Mitteilung des Kreises.

Landrat warnt vor Stigmatisierung von Infizierten

Landrat Christian Engelhardt (CDU) teilte zudem mit, die aufgetretenen Infektionen in Viernheim zeigten, wie schnell das Virus sich verbreiten könne. Deshalb sei es „wichtig, die Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere Hygiene- und Abstandsregeln, weiterhin einzuhalten“, so der Landrat. Nur so könne die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Wichtig sei aber auch, „dass die Infizierten nicht stigmatisiert und keine Gerüchte verbreitet werden“, so Engelhardt. Denn selbst bei größter Vorsicht könne sich jeder anstecken. Daher möchte er an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren, insbesondere jene, die gerade in den Urlaub fahren oder aus dem Urlaub zurückkommen: „Bleiben Sie vorsichtig, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern“, äußerte der Landrat. 

Corona-Verdacht in Breuberg

Bei einer Frau aus Breuberg im Odenwald besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2. Ein erster Test hatte laut einer Mitteilung der Kreisverwaltung vom Sonntag zu keinem eindeutigen Ergebnis geführt, so dass das Gesundheitsamt gemäß den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts einen zweiten Test veranlasst habe, dessen Resultat am Sonntagabend oder am Montag vorliegen sollte. Das zuständige Gesundheitsamt habe überdies bei den beiden Kindern der Frau, die je eine Gruppe in einer Kita in Breuberg besuchen, einen Rachenabstrich genommen.

Sollte der Test der Kinder negativ ausfallen, könnten die beiden Kita-Gruppen geöffnet bleiben. Am Montag jedoch würden die beiden Gruppen sicherheitshalber geschlossen. „Wir gehen lieber auf Nummer Sicher als die Möglichkeit einer Weiterverbreitung des Virus zu riskieren“, äußerte Landrat Frank Matiaske (SPD). Breubergs Bürgermeister Jörg Springer (SPD) ergänzte: „Diese Situation zeigt uns deutlich, dass die Gefahr von Infektionen mit dem Corona-Virus weiterhin besteht und der Schutz von Kindern, Eltern und Erziehern hierbei immer der erste Maßstab aller Entscheidungen sein muss!"

Das Gesundheitsamt hat nach Angaben der Kreisverwaltung „alle relevanten Kontaktdaten, so dass es im Ernstfall, sprich: bei einem positiven Testergebnis, sofort in der Lage ist, die nötigen Schritte einzuleiten und Quarantänemaßnahmen anzuordnen“.

Darmstadt: OB Partsch erhält Päckchen mit schmutzigen Masken

Update vom Samstag, 4. Juli, 22:20 Uhr: Unbekannte haben am Freitag via den Paketzustelldienstleister DHL ein Päckchen mit mutmaßlich benutzten Corona-Schutzmasken an den Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) zustellen lassen. Ob die Masken tatsächlich getragen wurden und ob von ihnen eine Infektionsgefahr ausgeht, ist bisher nicht bekannt, teilte die Stadt mit.

Eine Mitarbeiterin im Rathaus habe die Kiste entgegen genommen und geöffnet. Das Darmstädter Gesundheitsamt soll nun prüfen, ob von den Masken eine Infektionsgefahr ausgehe beziehungsweise ausgegangen sein könnte. Als Absender sei auf dem Päckchen nur „Ihre ehemaligen Wähler“ vermerkt gewesen, heißt es in der Mitteilung der Stadt. 

Darmstadt: OB Partsch vermutet politische Motivation

Partsch teilte mit, er habe bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Er sei „entsetzt über die Art und Weise, wie hier aus offenbar politischen Motiven die Gesundheit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mir angegriffen und aufs Spiel gesetzt wird“, äußerte Partsch. 

Es sei zwar „normal“, dass man sich über politische Entscheidungen nicht einig sein könne. „Aber mitten in einer Pandemie, einer globalen Seuche, eine derart ekelhafte und feige Drohung zur Durchsetzung des eigenen politischen Standpunkts zu senden, worin dieser auch immer bestehen mag, ist eine neue Dimension“, so Partsch.

OB Partsch geißelt „Auswüchse von Respektlosigkeit und Dummheit“

Je nachdem, ob die Masken nun getragen wurden oder nicht, und ob sie infektiöses Material enthalten, könne man durchaus von versuchter Körperverletzung sprechen. Bisher sei die Stadt von Angriffen auf die Gesundheit von Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern größtenteils verschont geblieben. Nun scheine diese Zeit auch hier vorüber, vermutet der OB.

Es stimme ihn „traurig“, dass es in so einer offenen Gesellschaft wie der in Darmstadt „derartige Auswüchse von Respektlosigkeit und Dummheit“ gebe. Gleichwohl gibt sich das Darmstädter Stadtoberhaupt standhaft: „Wir werden uns in unserer Arbeit aber durch solche Angriffe nicht einschüchtern lassen und für die Bürgerinnen und Bürger weiter konsequent für die Meinungsfreiheit, die freiheitliche Demokratie und die Entwicklung der Wissenschaftsstadt Darmstadt arbeiten.“

Update vom Samstag, 4. Juli, 17:20 Uhr: Das hessische Sozialministerium in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 14 Uhr). Hier die Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick und im Vergleich zum Vortag:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 4. Juli

  • Stadt Darmstadt: 229 Infizierte (+1), davon mind. 201 genesen (Stand: 29. Juni), Todesfälle: 18, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 435 Infizierte (+1), 407 genesen, Todesfälle: 20, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (+1)
  • Kreis Groß-Gerau: 553 Infizierte (+2), 530 genesen, Todesfälle: 15, 6 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (+1)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (-), 345 genesen, Todesfälle: 63,  2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 2 (+1)
  • Kreis Bergstraße: 373 Infizierte (+4), davon mind. 355 genesen, Todesfälle: 3, 3 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Update vom Freitag, 3. Juli, 13 Uhr: Das hessische Sozialministerium in Wiesbaden hat die aktuellen Fallzahlen zur Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 veröffentlicht (Stand: 13 Uhr). Hier die Zahlen für Darmstadt und die vier Landkreise in Südhessen im Überblick:

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 3. Juli

  • Stadt Darmstadt: 228 Infizierte (-), davon mind. 201 genesen (Stand: 29. Juni), Todesfälle: 18, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 434 Infizierte (-), 408 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis 
  • Kreis Groß-Gerau: 551 Infizierte (-), 530 genesen, Todesfälle: 15,  4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Odenwaldkreis: 411 Infizierte (+1), 345 genesen, Todesfälle: 63, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis
  • Kreis Bergstraße: 369 Infizierte (+1), 355 genesen, Todesfälle: 3, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Odenwaldkreis: Derzeit wird nach Angaben der Kreisverwaltung in Erbach ein Patient aus dem Odenwaldkreis in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises behandelt. Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis steht nach wie vor ein Testergebnis aus.

ULB Darmstadt: Standort Lichtwiese bis Montag geschlossen

Update vom Donnerstag, 2. Juli, 18:00 Uhr: Wegen eines bestätigten Infektionsfalls mit Sars-CoV2 bleibt die Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) auf dem Campus Lichtwiese bis einschließlich Montag, 6. Juli, geschlossen.

Der ULB-Standort Stadtmitte ist von Freitag, 3. Juli, an wieder geöffnet, allerdings nur mit stark eingeschränkten Services von 10 bis 14 Uhr. 

Die ULB wird nach einer Mitteilung der TU Darmstadt auch in der kommenden Woche geöffnet sein. Eine Entscheidung zu den Öffnungszeiten und angebotenen Services stehe derzeit jedoch noch aus.

Tagesaktuelle Infos gibt es auf der Internetseite der ULB Darmstadt.

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 2. Juli

  • Stadt Darmstadt: 228 (-) Infizierte, davon mind. 201 genesen (Stand: 29. Juni), Todesfälle: 18, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 434 Infizierte (-), 407 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 551 (+4) Infizierte, 524 genesen, Todesfälle: 15, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (+1)
  • Odenwaldkreis: 410 Infizierte (-), 345 genesen, Todesfälle: 63 (+1), 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 368 Infizierte (+1), 355 genesen, Todesfälle: 3, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (+1) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Im Kreis Bergstraße sind derzeit 10 Fälle bekannt, die momentan mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind. Ein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation befindet sich nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim einem Krankenhaus im Kreis.

Update vom Mittwoch, 1. Juli, 18:35 Uhr: Die wegen eines bestätigten Infektionsfalls mit Sars-CoV2  geschlossene Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) in der Stadtmitte in Darmstadt öffnet an diesem Donnerstag, 2. Juli, wieder. Die ULB auf dem Campus Lichtwiese bleibt aufgrund der durch das Gesundheitsamt verordneten Quarantänemaßnahmen bis einschließlich 6. Juli geschlossen. Im Zuge des Ende der vergangenen Woche bekannt gewordenen Covid-19-Falls in der ULB gibt es nach Auskunft der Stadt Darmstadt „bisher keine Hinweise, dass weitere Ansteckungen erfolgt sind“.

Alternative für Traditionsfeste in Darmstadt

Das traditionsreiche Darmstädter Heinerfest und das Weinfest können in diesem Jahr nicht stattfinden. Mit dem Darmstädter City-Sommer und einem speziellen Wein-Verkauf auf dem Friedensplatz sollen aber zwei Alternativ-Aktionen in Zeiten von Covid-19 stattfinden. Damit wolle man trotz der für alle schwierigen Corona-Zeit eine gewisse Festkultur ermöglichen, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Schausteller beim Darmstädter City-Sommer dabei

Zur Unterstützung von Schaustellern und Einzelhändlern wird es vom 3. Juli bis 16. August den Darmstädter City-Sommer geben. Verschiedene Schausteller können in diesem Zeitraum auf dem Friedensplatz, Karolinenplatz, an der Stadtmauer am Hinkelsturm und auf dem Parkplatz Oberwaldhaus ihr Sortiment zum Verkauf anbieten.

Darmstadt: Wein zum Mitnehmen auf dem Friedensplatz

Im Zeitraum, in der das beliebte Darmstädter Weinfest die Wilhelminenstraße belebt hätte, plant die städtische Gesellschaft Darmstadt Marketing gemeinsam mit den Winzern ein To-Go-Angebot auf dem Friedensplatz. Am 5. und 6. September werden verschiedene Winzer an Ständen ihre Weine in Flaschen zum Verkauf anbieten. Bürger können die edlen Tropfen dann einfach Zuhause genießen. „Damit auch ein wenig Get-together-Stimmung in den eigenen Vier-Wänden aufkommt, können die Winzer ein Online-Wein-Tasting anbieten. Über Web-Cam bekommt der Kunde dann Infos zum Wein präsentiert und kann natürlich auch dem Winzer Fragen zum Wein stellen“, erklärt Anja Herdel, Geschäftsführerin der Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH.

Stadt Darmstadt prüft Absage von weiteren Veranstaltungen

Wie die Stadt Darmstadt weiter mitteilte, finden Datterichs Wochenmarkt, Darmstädter Kunsthandwerkermarkt (15. und 16. August) und Darmstädter Weinfest (3. bis 6. September) nicht statt. Ob weitere Veranstaltungen stattfinden können oder abgesagt werden müssten werde geprüft. „Als Veranstalter liegt es in unserer Verantwortung, die Ausbreitung von Covid-19 in Darmstadt weiter einzudämmen und gleichzeitig die Gesundheit von Festbesuchern, die nicht nur aus unserer Stadt sondern auch aus vielen anderen Teilen der Rhein-Main-Region und darüber hinaus kommen, zu schützen“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne).

Corona in Südhessen: Die Infektionszahlen vom 1. Juli

  • Stadt Darmstadt: 228 (-) Infizierte, davon mind. 201 genesen (Stand: 29. Juni), Todesfälle: 18, 2 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: 434 Infizierte (+1), 407 genesen, Todesfälle: 20, 4 neue Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Groß-Gerau: 547 (-) Infizierte, 524 genesen, Todesfälle: 15, keine neuen Fälle in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0 (-)
  • Odenwaldkreis: 410 Infizierte (+1), 345 genesen, Todesfälle: 63 (+1), 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 1 (-)
  • Kreis Bergstraße: 367 Infizierte (+1), 355 genesen, Todesfälle: 3, 1 neuer Fall in einer Woche, 7-Tages-Inzidenz: 0,4 (-) - Quelle: Kreis

Die hier angegebenen Zahlen des hessischen Sozialministeriums in Wiesbaden können von jenen der Landkreise abweichen. Grund hierfür sind unterschiedlich schnelle Meldungswege. Die Zahl der Genesenen wird den Internetseiten der Stadt Darmstadt und der vier Kreisverwaltungen in Darmstadt, Groß-Gerau, Erbach und Heppenheim entnommen.

Im Kreis Bergstraße sind derzeit 9 Fälle bekannt, die momentan mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert sind. Ein Patient mit einer bestätigten Infektion mit dem neuartigen Coronavirus oder einer entsprechenden Verdachtskonstellation befindet sich nach Angaben der Kreisverwaltung in Heppenheim einem Krankenhaus im Kreis.

+++ Hier geht's zum alten News-Ticker zur Corona-Krise in Darmstadt und Südhessen mit den Nachrichten seit dem 13. März 2020 +++

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