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Künstler wie das Klavierduo Jerome und Aaron Weiss traten am Wochenende im Justus-Liebig-Haus auf.

Darmstadt

Gegen Vorurteile

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Sinti und Roma sind seit gut sechs Jahrhunderten Teil fast aller europäischen Gesellschaften. Dies wurde jetzt in Darmstadt bei einem Festival deutlich.

Zufrieden mit der Resonanz für das internationale Sinti- und Roma-Kultur- und Musikfestival zeigte sich Adam Strauss, Vorsitzender des hessischen Landesverbands Deutscher Sinti und Roma. Künstler wie das Klavierduo Jerome und Aaron Weiss traten am Wochenende im Justus-Liebig-Haus auf. Auch die Ausstellung „Der Weg der Sinti und Roma“ wurde gezeigt.

„Sinti und Roma sind seit gut sechs Jahrhunderten Teil fast aller europäischen Gesellschaften. Fast ebenso lange wurden sie ausgegrenzt“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), der das Fest eröffnete, im Vorfeld.

Dass die Diskriminierung noch heute Realität ist, zeigt sich auch darin, dass der Verband mit Sitz in Darmstadt seit Jahren erfolglos Räumlichkeiten sucht, um eine Dauerausstellung aufzubauen. Sobald Hausbesitzer erfahren, wer die Räume mieten wolle, erhalte man eine Absage, sagte Strauss der FR. Dabei sei es gerade in Zeiten, wo der Rechtsruck so stark ist, wichtig, über Minderheiten zu informieren. 

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